DE819377B - Gießwagen zum Herstellen von Bauplätten - Google Patents
Gießwagen zum Herstellen von BauplättenInfo
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- DE819377B DE819377B DE1950SC001693 DESC001693 DE819377B DE 819377 B DE819377 B DE 819377B DE 1950SC001693 DE1950SC001693 DE 1950SC001693 DE SC001693 DESC001693 DE SC001693 DE 819377 B DE819377 B DE 819377B
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Description
Die Erfindung betrifft einen mit abnehmbaren Wänden versehenen Wagen zum Aufnehmen von
breiförmiger, zum Herstellen von Bauplatten geeigneter Masse, insbesondere von Poren- oder
Schaumbeton.
Nachdem dieser Wagen, der häufig auch als Gießwagen bezeichnet wird, die Alasse aufgenommen
hat, wird sie, nachdem sie im wesentlichen ihr endgültiges Volumen erreicht hat, auf diesem Gießwagen
in Platten von der gewünschten Stärke geschnitten. Dieses Schneiden wird beispielsweise
durch Drähte ausgeführt, die vor dem Aufsetzen der Wände auf den Wagen und vor dem Einbringen
der Masse auf den Wagenboden gelegt werden. Der Schnitt erfolgt dann dadurch, daß diese Drähte von
unten nach oben durch die breiförmige Masse, also beispielsweise den Poren- oder Schaumbeton, hindurchgezogen
werden.
Im allgemeinen ist der Boden des Gießwragens
noch mit irgendwelchen Vorrichtungen versehen, um die auf diese Weise geschnittenen Platten etwas
auseinander zu ziehen. Nachdem dies geschehen ist, werden sie in Dampfkessel gebracht, wo sie mittels
Wasserdampf, der bei einem Druck von 10 bis 12 atü eine Temperatur von etwa i8o° C hat, in
einer etwa iostündigen Behandlungszeit abgebunden werden.
Um diese Schnitte zur Herstellung der Platten durchführen zu können, sind die Wände des Gießwagens
abnehmbar vorgesehen. Ihre Innenflächen sind, da es sich um einen sehr rauhen Betrieb handelt,
derart uneben und roh, daß die an sie grenzende'Schicht aus breiförmiger Masse, beispielsweise
Poren- oder Schaumbeton, nicht für eine Bauplatte verwendet werden kann. Aus diesem
Grunde muß die Randschicht abgeschnitten werden.
Mit Hilfe der für diese Zwecke benutzten Drähte beispielsweise ist aber diese Aufgabe nur schwer
lösbar, da der Schnitt bei abgenommener Wand durchgeführt werden muß. Der Draht hat dann
immer das Bestreben, nach außen zu wandern, da ja dort der geringste Widerstand besteht. Man muß
also zur Behebung dieser Mangel die für die Herstellung von Platten wegfallende Randschicht verhältnismäßig dick wählen.
ίο Erfindungsgemäß werden diese Schwierigkeiten
dadurch !beseitigt, daß eine Wand des Gießwagens um eine derartige Entfernung von den Kanten der
an sie grenzenden Nachbarwände abgerückt ist, daß sich einerseits zwischen der Innenfläche dieser
Wand und andererseits den Kanten der angrenzenden Wände ein Spalt ergibt, längs dessen ein Schnitt
geführt werden kann.
Es ist auf diese Weise möglich, den Begradigungsschnitt an der Randfläche bei stehengebliebener
ao Wand auszuführen, so daß das außenliegende Material weder abbröckelt noch der Schneidedraht die
Neigung hat, nach außen abzuwandern. Es ist hierdurchmöglich, die abgeschnittene Randfläche äußerst
klein zu halten, wodurch die Massenverluste bei der Herstellung der Bauplatten vermindert werden.
Zweckmäßigerweise sind alle vier Wände auf diese Weise angeordnet und ausgebildet.
5 mm zu begrenzen. Dieser Spalt ist so gering,
daß man unter Umständen darauf verzichten kann,
ihn an den senkrechten Kanten der Wände des
Erfindungsgemäß empfiehlt es sich aber, die Seitenkanten der Wände durch Profilleisten, insbesondere Winkelstücke, lösbar miteinander zu ver
binden.
Die Erfindung ist weiter dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen der in den Wagen gefüllten
Masse bei noch stehenden Wänden, jedoch abgenommenen Profilleisten geschnitten werden.
Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Hierin zeigt
Fig. ι einen Teillängsschnitt durch einen erfindungsgemäß ausgebildeten Gießwagen,
Fig. 2 eine Ansicht von oben auf den Kasten des Gießwagens der Fig. 1,
Fig. 3 einen Teilschnitt gemäß dem Kreis C der Fig. 2 in vergrößertem Maßstäbe.
wagens ist ein Wagengestell 3 angeordnet, auf dem
der Wagenkasten 4 angeordnet ist. Er besteht aus
sind kastenartig ausgebildet, indem alle ihre vier
richtet sind. Der untere Flansch 7 der Querwand 5 dient zur Befestigung dieser Wand auf dem Fahrgestell. In entsprechender Weise dient der untere
Flansch 8 der Längswand 6 zur Befestigung der Wand auf diesem Gestell.
Die Seitenkante 10 einer Querwand 7 läuft, wie sich insbesondere aus den Fig. 2 und 3 ergibt, par
allel zu der Innenfläche 9 der angrenzenden Längs wand 6 und ist von dieser Innenfläche, in der Senk
rechten gemessen, um die Strecke b abgerückt. In entsprechender Weise läuft die Seitenkante 12 der
Längswand 6 parallel zu der Innenfläche 13 der Querwand 5 und ist von dieser Querwand, in der
Senkrechten gemessen, um die Strecke α abgerückt. Im allgemeinen kann die Strecke α gleich der
Strecke b sein. Die Seitenkanten 10 und 12 sind
Teile von Flanschen 14, 15, die durch eine Winkelleiste 16 miteinander verbunden sind. Im allgemei
nen reicht es aus, wenn α gleich b gleich 5 mm gewählt wird. Die Stärke hängt im wesentlichen von
der Stärke des verwendeten Schneiddrahtes ab und ist danach zu bestimmen, wie groß die abzuschnei
dende Randschicht gewählt werden muß, um eine glatte Schnittfläche für die erste Reihe von Bauplatten zu erhalten.
Wenn die breiförmige Masse, beispielsweise der Porenbeton, im Gießwagen fertig zum Schnitt be
reit liegt, müssen nur an den vier Ecken die Winkel 16 entfernt werden.
Danach können die Randschichten längs der Spalte ο bzw. b abgeschnitten werden.
Claims (4)
1. Wagen mit abnehmbaren Wänden zum Aufnehmen und späteren Zerschneiden in Plat-
ten von breiförmiger, zum Herstellen von Bau platten geeigneter Masse, insbesondere Porenoder
Schaumbeton, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wand um eine derartige Entfernung von
den Kanten der an sie grenzenden Nachbar- wände abgerückt ist, daß sich einerseits zwischen
der Innenfläche dieser Wand und andererseits den Kanten der angrenzenden Wände ein
Spalt ergibt, längs dessen ein Schnitt geführt werden kann.
2. Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, daß alle vier Wände auf diese Weise
angeordnet und ausgebildet sind.
3. Wagen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenkanten der Wände
durch Profilleisten, insbesondere Winkelstücke, miteinander lösbar verbunden sind.
4. Verfahren zur Benutzung des Gießwagens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenflächen der in dem Wagen gefüll- ten Masse bei noch stehenden Wänden, jedoch
abgenommenen Profilleisten geschnitten werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
2073 10.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE819377B true DE819377B (de) | 1951-09-06 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1026679B (de) | 1952-08-09 | 1958-03-20 | Josef Hebel | Verfahren zum Herstellen von Leichtbetonformlingen |
| DE1246503B (de) * | 1964-02-07 | 1967-08-03 | Dahmit Brenn Und Baustoffgesel | Einrichtung zum Herstellen von Porenbetonteilen |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1026679B (de) | 1952-08-09 | 1958-03-20 | Josef Hebel | Verfahren zum Herstellen von Leichtbetonformlingen |
| DE1246503B (de) * | 1964-02-07 | 1967-08-03 | Dahmit Brenn Und Baustoffgesel | Einrichtung zum Herstellen von Porenbetonteilen |
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