DE1026499B - Fahrbarer Kran mit Sattelschlepper - Google Patents
Fahrbarer Kran mit SattelschlepperInfo
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- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
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- B66C23/36—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes mounted on road or rail vehicles; Manually-movable jib-cranes for use in workshops; Floating cranes
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- B66C2700/00—Cranes
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- B66C2700/0321—Travelling cranes
- B66C2700/0357—Cranes on road or off-road vehicles, on trailers or towed vehicles; Cranes on wheels or crane-trucks
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- B66C2700/0371—Cranes on road or off-road vehicles, on trailers or towed vehicles; Cranes on wheels or crane-trucks with a slewing arm on a turntable
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Description
DEUTSCHES
Bekannt sind Autokrane mit drehbarem Oberteil und nicht drehbarem Unterteil. Außerdem sind schon
Schwerlast-Straßenkrane vorgeschlagen worden, bei welchen auf einer oder in der Nähe einer Fahrzeug-Hinterachse
ein Ausleger .oder-Kranmast mit Ausleger angelenkt ist. In Fahrtrichtung ist der Kranträger,
in welchem die Hinterachse gelagert ist, deichselartig verlängert, und an seinem vorderen Ende ist
er mit einem Sattelschlepper verbunden. Die Lagerung wird dabei zug- und druckfest, gegebenenfalls auch
kippfest ausgebildet, so daß bei der Berechnung der Standsicherheit das Gewicht des Sattelschleppers mit
eingesetzt werden kann. Mitunter bildet man die Sattelschlepper einachsig aus, wobei sich die Fahrachse
und eine gedachte Drehachse schneiden. Der Schlepper soll sich ohne eine waagerechte Fortbewegung um
seine Lagerachse drehen können, wenn das eine Rad vorwärts und das andere rückwärts angetrieben wird.
Somit kann man auch den Kran ungefähr um die gedachte lotrechte Drehachse durch Verfahren des
Schleppers auf einem Kreisbogen drehen. Bei weichem Boden und belastetem Kran wühlen die Kranräder jedoch
den Boden auf, so daß der Kran mitunter etwas ruckweise schwenkt. Außerdem ist es schwierig, den
Schlepper genau auf der vorgeschriebenen Kreisbahn zu fahren.
Erfindungsgemäß wird bei einem fahrbaren Kran, der im wesentlichen aus einem Krananhänger und
einem mit diesem über eine Kippmomente übertragende Lagerung verbundenen- Sattelschlepper besteht, der
Anhänger über eine weitere, ebenfalls Kippmomente übertragende Lagerung unterteilt in einen an wenigstens
drei Punkten am Boden abstützbaren Unterteil und einen relativ zu diesem drehbaren Oberteil. Außerdem
werden eine oder mehrere Hubvorrichtungen vorgesehen, über welche der Sattelschlepper mittelbar
oder unmittelbar vom Boden abgehoben werden kann. So ergibt sich ein frei drehbarer Kran von verhältnismäßig
kleinem Gesamtgewicht und relativ großer Tragkraft. -
Als Hubvorrichtungen verwendet man vorteilhaft Druckstempel, wie sie zur Abstützung fahrbarer
Krane am Boden durchaus bekannt sind. Diese Druckstempel können einmal unmittelbar am Wagenkörper
sitzen; meist sind sie jedoch an schwenkbaren Stützarmen angebracht. Anstatt nun diese bekannten Druckstempel
gleichzeitig für verschiedene Aufgaben heranzuziehen, kann man allerdings auch eine besondere
Hubvorrichtung vorsehen, die lediglich den Zweck hat, den Sattelschlepper vom Boden zu lösen, ohne daß der
Anhänger mit angehoben wird. Zum Beispiel kann man die Lagerung bzw. Anhängung des Schleppers am
Oberwagen selbst verkürzen. Auch läßt sich eine solche besondere Hubvorrichtung an anderer Stelle des Ober-Fahrbarer
Kran mit Sattelschlepper
Anmelder:
Krupp -Ardelt G. m. b. H.,
Wilhelmshaven, Industriegelände West
Wilhelmshaven, Industriegelände West
Johannes Heese, Wilhelmshaven,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
wagens oder des U"nterwagens anbringen, wobei dann jeweils der in Richtung auf den Schlepper nachgeschaltete
Kranteil mit angehoben wird.
Damit auch die hintere Ausladung des Kranes beim Schwenken verhältnismäßig klein gehalten wird, dreht
man den Sattelschlepper in seiner Lagerung um 90° aus der. Normalstellung und verriegelt ihn dann am
Oberteil. Anstatt den Schlepper ganz vom Boden zu lösen, kann man ihn gegebenenfalls auch nur leicht
anheben, damit die Räder noch am Boden greifen. Während der Unterteil des Kranes am Boden festgehalten
ist, läßt sich der drehbare Oberteil über den Fahrantrieb des Schleppers verschwenken, ohne daß
ein besonderes Drehwerk notwendig ist.
Außerdem kann man den Kran dadurch mit einer größeren Teillast bzw. im eingewippten Zustand verfahrbar
machen, daß man einen Radsatz unterhalb der lotrechten Drehachse des Kranes bzw. senkrecht zu
dieser anbringt und den Oberteil mit dem nicht abgestützten Unterteil verriegelt. Hierbei wird wieder die
eingangs erwähnte Kranform hergestellt, wobei sich der Kran mit dem Sattelschlepper um eine in der
Nähe der Hinterachse angeordnete Drehachse schwenken läßt und als Ganzes verfahren werden kann.
Für die Aufnahme zusätzlich anzufügender Räder kann man schließlich die Fahrachse noch teleskopartig
ausziehbar gestalten, d. h., der äußere Radsatz läßt sich für die Straßenfahrt abnehmen und auf dem
Kranwagen oder einem Anhängerfahrzeug befördern. Schließlich läßt sich erfindungsgemäß die freie
Schwenkbarkeit des Kranes auch dann beibehalten, wenn an den Abstützstellen Räder vorgesehen werden,
wobei sich der Unterwagen durch Abbremsen der Räder stillsetzen läßt. Ist beispielsweise die Fahrachse
des Unterwagens hinter der Drehachse angeordnet, so läßt sich vor der Drehachse ein weiterer Radsatz anbringen,
der für die Straßenfahrt angehoben oder abgenommen werden kann.
709 910/188
In der Zeichnung soll die Erfindung beispielsweise beschrieben werden, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines ernndungsgemäß ausgebildeten
Kranes.
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Sattelschlepper und den Unterwagen und
Fig. 3 eine Vorderansicht des Schleppers.
Wie vor allem die Fig. 1 und 2 erkennen lassen, besteht der Unterwagen vor allem aus dem Wagenkörper
1, in welchem eine Fahrachse 2 gelagert ist. Diese Fahrachse 2 hält einen inneren Radsatz 3 und ist teleskopartig
ausgebildet, so daß ein weiterer Radsatz 4 angebracht werden kann. Am vorderen und hinteren
Ende des Unterwagens sind bei 5 Stützarme 6 angelenkt, die hydraulische oder Spindel-Druckstempel 7
halten, welche sich über eine druckfeste Unterlage 8 am Boden abstützen und so den Unterwagen bzw. den
ganzen Kran vom Boden abheben können. Mit dem Oberwagen 9 ist der Unterwagen über eine Zug- und
Druckkräfte übertragende Wälzlagerung 10 verbunden, und am vorderen Ende des Oberwagens ist ein
Sattelschlepper 11 über eine weitere Zug- und Druckkräfte
übertragende Drehlagerung 12 verbunden. Etwas hinter der lotrechten Drehachse der Drehlagerung 10
ist bei 13 ein Kranmast 14 angelenkt, der einen Ausleger 15 über einen Nackenzug 16 hält. Der Mast selbst
ist dabei über einen Flaschenzug 17 am vorderen Ende dies Oberwagens 9 bei 18 gehalten, und das Hubseil 19
wird von seiner Trommel 20 über eine Umlenkrolle 21 und eine Schnabelrolle 22 zum Lasthaken 23 geführt.
Mit unterbrochenen Linien ist der Ausleger in Fahrstellung gezeigt. Zum Aufrichten und als Stütze
beim Absenken des Auslegers 14 wird ein hydraulischer Teleskopzylinder 24 verwendet.
Durch Betätigen der Druckstempel 7 wird der gesamte Kran angehoben, wobei der Sattelschlepper 11
frei schwebend über die Lagerung 12 am Oberwagen 9 aufgehängt ist und mit diesem über ein nicht dargestelltes
Krandrehwerk verschwenkt werden kann. Zur Verringerung der hinteren Ausladung wird dabei der
Sattelschlepper in die bei 25 in Fig. 2 mit unterbrochenen Linien dargestellte Lage geschwenkt und in
dieser Stellung verriegelt. Der gezeichnete Kran ist für einen großen Last- und Arbeitsbereich zwar fest
aufgebockt, kann jedoch unter Teillast oder im eingewippten Zustand verfahren werden, wenn man beispielsweise
den Oberwagen am Unterwagen verriegelt, so daß sich der Kran über den Sattelschlepper 11 rangieren
läßt, d. h. der Schlepper kann auch hierbei in die Stellung 25 verschwenkt werden und dann durch
Verfahren auf einem Kreis mit dem Mittelpunkt 26 der blockierten Drehlagerung 10 ein Schwenken des
Kranes um diese Achse bewirken. Bei der Straßenfahrt weist das gesamte Fahrzeug lediglich zwei
Achsen auf, so daß ständig sämtliche Räder am Boden greifen und gegebenenfalls angetrieben werden können.
Beim Schwenken des verfahrbaren Kranes ist zwar diese Bedingung nicht mehr einwandfrei erfüllt. Unter
Last reicht es jedoch aus, daß ein Rad des Schleppers am Boden haftet, da dann die Schlepperachse wesentlich
entlastet ist. Wenn der Kranunterwagen mehr als eine Achse aufweist, so wird wenigstens eine dieser
beiden Achsen so federnd gelagert werden, daß sich die Unebenheiten des Bodens zwischen den drei Achsen
ausgleichen lassen, oder es muß eine Verbindung am Unter- oder Oberwagen gelöst werden, so daß der
Oberwagen verschiedene Neigungen zum Unterwagen bzw. zu den beiden Radsätzen annehmen kann.
Sind zwei Achsen am Unterwagen vorhanden, so läßt sich der Schlepper auch durch den verfahrbaren
Unterwagen vom Boden abheben, wenn man die Räder abbremst. Bei der gezeigten Krantype läßt sich auch
ein besonderes Drehwerk ganz einsparen, wenn man bei festgehaltenem Unterwagen den drehbaren Oberwagen
über den Schlepper schwenkt. Hierfür läßt sich der Oberwagen so weit anheben, daß zwar die Räder
des Schleppers noch am Boden greifen, die Schlepperachse jedoch weitgehend entlastet ist.
Claims (5)
1. Fahrbarer Kran, bestehend aus einem Krananhänger und einem mit diesem über eine Kippmomente
übertragende Lagerung verbundenen Sattelschlepper, dadurch gekennzeichnet, daß der
Anhänger über eine weitere, ebenfalls Kippmomente übertragende Lagerung (10) unterteilt ist in einen
an wenigstens drei Punkten am Boden abstützbaren Unterteil (1) und einen relativ zu diesem
drehbaren Oberteil (9) und daß eine oder mehrere Hubvorrichtungen vorgesehen sind, über welche
der Sattelschlepper (11) mittelbar oder unmittelbar vom Boden abzuheben ist.
2. Kran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtungen durch vorzugsweise
an schwenkbaren Stützarmen (6) angebrachte, an sich bekannte, der Abstützung des Anhängerunterteiles
(1) dienende Druckstempel (7) gebildet sind.
3. Kran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sattelschlepper um 90° aus seiner
Normalstellung geschwenkt am drehbaren Oberteil verriegelbar ist.
4. Kran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der am Boden abstützbare Unterteil (1)
einen unterhalb der Schwenkachse lotrecht zu dieser angeordneten Radsatz (3) aufweist und daß
der Oberteil mit dem nicht abgestützten Unterteil (1) wenigstens in einer Schwenkstellung verriegelbar
ist, derart, daß der Kran mit einer Teillast bzw. in eingewippter Stellung verfahrbar ist.
5. Kran nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den Radsatz (3) tragende Fahrachse
für die Aufnahme zusätzlich anzufügender Räder (4) teleskopartig ausziehbar ausgebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 591 821;
USA.-Patentschrift Nr. 2 558 306.
Britische Patentschrift Nr. 591 821;
USA.-Patentschrift Nr. 2 558 306.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 910/188 3.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK29756A DE1026499B (de) | 1956-09-01 | 1956-09-01 | Fahrbarer Kran mit Sattelschlepper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK29756A DE1026499B (de) | 1956-09-01 | 1956-09-01 | Fahrbarer Kran mit Sattelschlepper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1026499B true DE1026499B (de) | 1958-03-20 |
Family
ID=7218622
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK29756A Pending DE1026499B (de) | 1956-09-01 | 1956-09-01 | Fahrbarer Kran mit Sattelschlepper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1026499B (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1183217B (de) * | 1963-04-26 | 1964-12-10 | Wilhelm Reich Maschf | Fahrzeugkran |
| DE1238169B (de) | 1961-05-09 | 1967-04-06 | British Crane & Excavator Corp | Fahrbarer Auslegerkran mit einer Zugmaschine |
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| FR2477516A1 (fr) * | 1980-03-07 | 1981-09-11 | Manitowoc Co | Grue de levage |
| FR2477517A1 (fr) * | 1980-03-07 | 1981-09-11 | Manitowoc Co | Grue de levage |
| FR2528409A1 (fr) * | 1982-06-11 | 1983-12-16 | Haulotte Atel Const A | Equipement complementaire sur grue automotrice a fleche telescopique |
Citations (2)
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| GB591821A (en) * | 1944-01-22 | 1947-08-29 | Letourneau Inc | Improvements relating to mobile cranes |
| US2558306A (en) * | 1948-03-05 | 1951-06-26 | Sidney S Mcintyre | Log-handling derrick |
-
1956
- 1956-09-01 DE DEK29756A patent/DE1026499B/de active Pending
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