DE939671C - Einachs-Abschleppanhaenger fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Einachs-Abschleppanhaenger fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE939671C DE939671C DED19517A DED0019517A DE939671C DE 939671 C DE939671 C DE 939671C DE D19517 A DED19517 A DE D19517A DE D0019517 A DED0019517 A DE D0019517A DE 939671 C DE939671 C DE 939671C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P3/00—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
- B60P3/12—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects for salvaging damaged vehicles
- B60P3/125—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects for salvaging damaged vehicles by supporting only part of the vehicle, e.g. front- or rear-axle
- B60P3/127—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects for salvaging damaged vehicles by supporting only part of the vehicle, e.g. front- or rear-axle on a tow dolly
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Einachs-Abschleppanhänger, insbesondere für Abschleppfahrzeuge
leichter Bauart, bei dem der an einem um eine waagerechte Achse schwenkbare Lasiausleger
im Bereich einer über die Drehachse der Räder nach hinten ausgreifenden Bodenabstützung, nach Aufnahme
der Last mittels eines bei Deichselanschluß zum Abschleppfahrzeug durch dessen Antriebsmaschine
einholbaren Seilzuges angehoben und während des Hebevorganges nach vorn schwenkbar
ist, wobei der am Lastausleger angreifende Seilzug zur Vorwärtsschwenkung der angehobenen Last bis
in eine etwa senkrecht über der Drehachse der Räder befindliche Lage dient.
Zur Bergung von beschädigten Fahrzeugen ber
nutzt man in der Regel mittelschwere und schwere Lastkraftwagen, die speziell zum Zweck des Abschleppens
anderer Fahrzeuge hinten, vorzugsweise auf der Pritsche, eine z. B. kranartige Hebevorrichtung
aufweisen. Derartige Sonderfahrzeuge sind oft ihres nur gelegentlichen Einsatzes wegen als
unwirtschaftlich zu bezeichnen. Außerdem ist ihr Einsatz vorwiegend auf feste Straßen und gut befahrbares
Gelände beschränkt, denn sie besitzen nicht die nötige Bodenfreiheit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen möglichst leichten Abschleppanhänger zu schaffen,
der in Verbindung mit einem leichten und geländegängigen Nutzfahrzeug auch in unwegsamem Gelände
für schwierige Bergungsaufgaben eingesetzt werden kann und bei dem eine Bodenabstützung im
Fall des außerradmittigen Lastangriffes möglichst
selbsttätig in Funktion tritt, um das Anheben der Last zu erleichtern. Dabei soll der als Einachsanhänger
ausgebildete Anhänger möglichst zusammenklappbar und so leicht gebaut sein, daß er·
im Bedarfsfall beispielsweise ohne Schwierigkeit auf das Nutzfahrzeug verladbar ist.
■ Einachs-Abschlepparihänger sind in verschiedenen Ausführungen bekannt, sr. B. in Farm einer Abschleppbrücke, welche von dem Anhängerfahrgestell zwischen den beiden. Rädern großen Radstandes gebildet wird und auf welche das Vorderteil des beschädigten Fahrzeuges aufgestellt werden kann, während ein an der Deichselseite angeordneter Kran zum Anheben des beschädigten Fahrzeuges dient. Außerdem gibt es Einachsanhänger mit zwei das beschädigte Fahrzeug aufnehmenden Auflagepratzen, bei denen ein oder mehrere Wagenhebe-V'Or.richtungen an Auslegern des Anhängers angeordnet sind, um mit deren Hilfe das beschädigte Fahrzeug anheben und auf die Auflagepratzen absetzen zu können. Schließlich sind weitere Einachsanhänger mit Auflagepratzen bekannt, bei denen das beschädigte Fahrzeug an einem Karosserie- oder Fahrgestellteil mit Hilfe eines Kranes angehoben und auf die Pratzen abgesetzt wird'. Allen diesen bekannten Ab schlepp anhängern haftet der Mangel an, daß sie infolge ihres zu großen Gewichtes oder ihrer zu großen Abmessungen" schlecht zu handhaben und auf ein leichtes Nutzfahrzeug nicht verladbar sind.
■ Einachs-Abschlepparihänger sind in verschiedenen Ausführungen bekannt, sr. B. in Farm einer Abschleppbrücke, welche von dem Anhängerfahrgestell zwischen den beiden. Rädern großen Radstandes gebildet wird und auf welche das Vorderteil des beschädigten Fahrzeuges aufgestellt werden kann, während ein an der Deichselseite angeordneter Kran zum Anheben des beschädigten Fahrzeuges dient. Außerdem gibt es Einachsanhänger mit zwei das beschädigte Fahrzeug aufnehmenden Auflagepratzen, bei denen ein oder mehrere Wagenhebe-V'Or.richtungen an Auslegern des Anhängers angeordnet sind, um mit deren Hilfe das beschädigte Fahrzeug anheben und auf die Auflagepratzen absetzen zu können. Schließlich sind weitere Einachsanhänger mit Auflagepratzen bekannt, bei denen das beschädigte Fahrzeug an einem Karosserie- oder Fahrgestellteil mit Hilfe eines Kranes angehoben und auf die Pratzen abgesetzt wird'. Allen diesen bekannten Ab schlepp anhängern haftet der Mangel an, daß sie infolge ihres zu großen Gewichtes oder ihrer zu großen Abmessungen" schlecht zu handhaben und auf ein leichtes Nutzfahrzeug nicht verladbar sind.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß der an seinem hinteren Ende mit einem Lasthaken
versehene Lastausleger mittels des am Ausleger angreifenden Seilzuges von einer nach hinten geneigten
Lastaufnahmestellung in die Transportstellung schwenkbar ist, bei der sieh der Lasthaken
über der Drehachse der Räder befindet.
Die Erfindung ist in einem Ausfü'hrungsbeispiel in Seitenansicht veranschaulicht.
Der Abschleppanhänger weist an der mit der Radachse 61 verbundenen Deichsel 62 in der Mitte
zwischen den Rädern eine in ihrer Höhe einstellbare Tragstütze 63 auf, und um einen festen Punkt
64 eines auf der Deichsel angeordneten Rahmens 65 ist ein Lastausleger 66 mit einem Lasthaken 67
schwenkbar. Mit der Tragstütze 63 ist über ein Kniegelenk 68 die Bodenstütze 69 verbunden, welche
in dhrer unteren Grenzstellung über das Gelenk auf den Boden gedrückt wird. Der Ausleger weist an
einem oberen vorderen Eckpunkt 70 eine Seilrolle 71 auf, über welche ein von einem Punkt 72 der
Deichsel auegehendes Zugseil 73 nach der Anhängeröse 74 hin über eine weitere am\ Rahmen 65 gelagerte
Seilrolle 75 nach der Seiltrommel 21 des Abschleppfahrzeuges 5 hin spannbarist.
Die Abschleppvorrichtung wird folgendermaßen angewendet: Durch Nachlassen des Zugseiles 73
wind der Lastausleger 66 nach hinten so weit aus-
, geschwenkt, bis der mittels einer Spindel 75 und einem Handrad 76 in seiner Höhe einstellbare Lasthaken
an der Last angreifen kann. Außerdem wird die Tragstütze mittels eines Handrades 77 und einer
Spindel 78 in ihre untere Grenzstellung gebracht, wobei zugleich über das Kniegelenk 67, 68 die Bodenstütze
69 zur festen Anlage an den Boden gebracht wird. Dann wird das Zugseil nach der Seiltrommel
21 hin angezogen, wobei der Ausleger um
den Drehpunkt 70 nach vorn und oben so weit geschwenkt wird, bis sich der Lasthaken mit der Last
über der Tragstütze und damit zugleich über der Radachse 61 befindet. Darauf wird die Tragstütze
mittels der Spindel 78 und des Handrades 77 bis an
die Last heran und weiterhin —■ zugleich den Lasthaken
67 entlastend — bis in ihre obere Grenzstellung gebracht, wobei die Bodenstütze von selbst
in die zum Abschleppen erforderliche horizontale Lage gebracht wird. An der Lastauflagestelle 79
der Tragstütze sorgen Klauen 80 dafür, daß die Last nicht nach hinten abrutschen kann. Die selbstsperrende
Spindel 78 verhindert schließlich ein unfreiwilliges Absenken sowohl der Trag- wie der
Bodenstütze.
Claims (3)
1. Einachs-Abschleppanhänger für Kraftfahrzeuge, bei dem der um eine waagerechte Achse
schwenkbar angeordnete Lastausleger im Bereich einer über die Drehachse der Räder nach
hinten ausgreifenden Bodenabstützung nach Aufnahme der Last mittels eines bei Deichsel-
. anschluß zum Abschleppfahrzeug durch dessen Antriebsmaschine einholbaren Seilzuges ange-
_ hoben und während des Hebevorganges nach
vorn schwenkbar ist, wobei ein am Lastausleger angreifender Seilzug zur Vorwärtsschwenkung
der angehobenen Last bis in eine etwa senkrecht über der Drehachse der Räder befindliche Lage
dient, dadurch gekennzeichnet,· daß der an seinem hinteren Ende mit einem Lasthaken (76)
versehene Lastausleger (66) mittels des am Ausleger angreifenden Seilzuges (73) von einer
nach hinten geneigten Lastaufnahmestellung in die Tranisportstellung schwenkbar ist, bei der
sich der Lasthaken (67) über der Drehachse (61) der Räder befindet.
2. Abschleppanhänger nach Anspruch 1, der
eine in ihrer Höhe einstellbare Stütze zur Auflage der Last in Transportstellung aufweist, dadurch
gelkennzeichnet, daß die als Tragstütze (63) einen senkrecht oberhalb der Drehachse
(61) der Räder (2) befindlichen Lastauflagepunkt
(79) aufweist.
3. Abschleppanhänger nachAnspruchioder2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrgestellrahmen unter Einbeziehung der Radachse (6r)
ein Dreieck bildet und die an die Radachse (61) anschließenden . Schenkel die Deichsel (62)
bilden, an deren Spitze sich in üblicher Weise die Kupplungsvorrichtung (74) befindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
503 662 2.56
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED19517A DE939671C (de) | 1952-10-29 | 1952-10-30 | Einachs-Abschleppanhaenger fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE741213X | 1952-10-29 | ||
| DED19517A DE939671C (de) | 1952-10-29 | 1952-10-30 | Einachs-Abschleppanhaenger fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE939671C true DE939671C (de) | 1956-03-01 |
Family
ID=25947386
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED19517A Expired DE939671C (de) | 1952-10-29 | 1952-10-30 | Einachs-Abschleppanhaenger fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE939671C (de) |
-
1952
- 1952-10-30 DE DED19517A patent/DE939671C/de not_active Expired
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