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DE1077073B - Fahrzeug, insbesondere Auflieger oder Anhaenger - Google Patents

Fahrzeug, insbesondere Auflieger oder Anhaenger

Info

Publication number
DE1077073B
DE1077073B DEN12075A DEN0012075A DE1077073B DE 1077073 B DE1077073 B DE 1077073B DE N12075 A DEN12075 A DE N12075A DE N0012075 A DEN0012075 A DE N0012075A DE 1077073 B DE1077073 B DE 1077073B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
wheels
vehicle
chassis
articulated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN12075A
Other languages
English (en)
Inventor
Anthonie Nooteboom
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ANTHONIE NOOTEBOOM
Original Assignee
ANTHONIE NOOTEBOOM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ANTHONIE NOOTEBOOM filed Critical ANTHONIE NOOTEBOOM
Priority to DEN12075A priority Critical patent/DE1077073B/de
Publication of DE1077073B publication Critical patent/DE1077073B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D53/00Tractor-trailer combinations; Road trains
    • B62D53/04Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a vehicle carrying an essential part of the other vehicle's load by having supporting means for the front or rear part of the other vehicle
    • B62D53/06Semi-trailers
    • B62D53/061Semi-trailers of flat bed or low loader type or fitted with swan necks
    • B62D53/062Semi-trailers of flat bed or low loader type or fitted with swan necks having inclinable, lowerable platforms; Lift bed trailers; Straddle trailers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Fahrzeug, insbesondere Auflieger oder Anhänger Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrzeug, insbesondere einen Auflieger oder Anhänger, für die Beförderung von schweren Maschinen, wie Baggern, Dampfwalzen usw. Bei der Beförderung derartiger Maschinen, die sich zwar mittels eigener Kraft bewegen können, aber schwer lenkbar sind, ist es nachteilig, daß eine von der Seite her auf den Ladeboden gefahrene Maschine nur nach zeitraubendem Manövrieren in die Längsrichtung des Transportfahrzeuges gebracht werden kann.
  • Für derartige Transporte ist schon ein Fahrzeug vorgeschlagen worden, bei welchem sich wenigstens ein Ende auf zwei Räder oder Radsätze stützt, die sich im allgemeinen hinter einem Ladeboden befinden und seitwärts ausschwenkbar mit dem Fahrgestell verbunden sind. Bei diesem bekannten Fahrzeug ist ein Auswärtsschwenken der Räder und ihr Zurückschwenken in die Fahrstellung nur möglich, wenn das Fahrgestell des Fahrzeuges gesondert, z. B. mittels eines Hebezeuges, unterstützt wird. Zu diesem Zweck besitzt das bekannte Fahrzeug fest mit ihm verbundene Hebeböcke, die das Fahrgestell unterstützen, wenn die Radsätze sich nicht in Fahrstellung befinden und wenn die Arme, welche die Radachsen mit dem Fahrgestell verbinden, nicht in den am Fahrgestell befindlichen Führungen gestützt werden.
  • Es ist ferner für einen anderen Zweck, nämlich bei einem Fahrzeug mit veränderlicher Spurweite, bereits an sich bekannt, die Räder in je einem schwenkbaren Gestell anzuordnen, das am Fahrzeugkörper um eine senkrechte Achse drehbar befestigt ist. Bei dieser bekannten Anordnung sind die Räder jedoch nicht hinter einem Ladeboden, sondern zu beiden Seiten eines Fahrzeugkörpers angeordnet. Eine solche Bauart ist für ein Lastfahrzeug vollkommen ungeeignet, da man die bei der Größe der zu befördernden Lasten notwendigen großen Radsätze (beispielsweise mit je vier Reifen) nicht an der Seite des Fahrgestells anordnen kann. Ferner sind bei dieser bekannten Anordnung die Räder in dem schwenkbaren Gestell ihrerseits um eine senkrechte Achse drehbar gelagert. Eine solche Ausbildung ist zur Lösung des der Erfindung zugrunde liegenden Problems nicht verwendbar, da sich die Räder beim Ausschwenken durch Zurückstoßen des Fahrzeuges in beliebiger Weise um die senkrechte Achse verdrehen und beispielsweise auch quer zum Schwenkkreis einstellen könnten.
  • Die Erfindung betrifft somit ein Fahrzeug, insbesondere Auflieger oder Anhänger, mit hinter dem Ladeboden zweckmäßig federnd aufgehängten, in je einem Gestell gelagerten. Rädern oder Radsätzen, wobei die Gestelle am Fahrgestell um vor den Rädern angeordnete Schwenkachsen nach außen ausschwenkbar sind.
  • Insbesondere liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Fahrzeug dieser Art zu schaffen, bei dem die Räder ohne Gebrauch eines Hebezeuges ausgeschwenkt werden können.
  • Zu diesem Zweck und zur Vermeidung der geschilderten Nachteile der bekannten Anordnungen wird ein derartiges Fahrzeug gemäß der Erfindung so ausgebildet, daß jedes Gestell einen in sich starren Rahmen bildet, dergestalt, daß die Räder (bzw_ Radsätze) in jeder Schwenkstellung lasttragend und ihre Achsen stets tangential zum Schwenkkreis gerichtet sind.
  • Hierdurch wird erreicht, daß die Räder oder Radsätze das Fahrgestell des Fahrzeuges in jeder Stellung,- welche sie gegenüber dem Fahrgestell einnehmen, tragen, und daß die schwenkbaren Gestelle bei Rückwärtsfahrt des Fahrzeuges gespreizt werden können, wobei die Radsätze richtig rollen. Ebenso können die Räder bei der Anordnung nach der Erfindung durch Vorwärtsfahren des Fahrzeuges auf sehr einfache Weise in die Fahrstellung zurückgebracht werden.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Radgestelle mittels einer mechanisch oder hydraulisch zu betätigenden Vorrichtung verschwenkbar und in der Fahrstellung festhaltbar sind.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand einer lediglich als Beispiel in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Aufliegers nach der Erfindung, Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf einen Teil dieses Aufliegers und Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf eine Vorrichtung zum maschinellen Bewegen. der Radsätze. Der Auflieger hat ein Fahrgestell 1, das sich in üblicher Weise bei 2 drehbar auf einem Kraftschlepper abstützt und an seinem hinteren Ende durch eine Anzahl (in der dargestellten Ausführungsform vier) Zwillingsräder 4 getragen wird. Diese Zwillingsräder sind paarweise und in üblicher Weise federnd in zwei Radgestellen 5 aufgehängt, welche bei 6 unmittelbar mit dem Fahrgestell um eine senkrechte Achse schwenkbar verbunden sind, so daß sie gegenüber dem Fahrgestell seitwärts ausgeschwenkt werden können, beispielsweise bis in eine in Fig. 2 mit gestrichelten Linien dargestellte Lage.
  • Selbstverständlich müssen die Räder in der Fahrstellung festgehalten werden. Hierzu können Verriegelvorrichtungen verschiedener Art verwendet werden. Zum Beispiel können Anschläge angeordnet werden, gegen welche die Radgestelle 5 stoßen, wenn sie die Fahrstellung eingenommen haben. In dieser Stellung können die Radgestelle z. B. mittels einer Kuppelstange 7 gegenseitig gekuppelt werden: Ist die Kuppelstange 7 starr, d. h. nicht gelenkig mit den Gestellen 5 verbunden, so sind die genannten Anschläge unter Umständen entbehrlich.
  • Die beschriebene Anordnung kann derart gestaltet sein, daß keine einzige Leitung, z. B. die Bremsleitung, unterbrochen werden muß, wenn die Räder ausgeschwenkt werden. Auch das Gewicht der Räder mit Zubehör behindert die Handhabung nicht, da das Gewicht völlig von den Gelenkzapfen 6 aufgenommen wird.
  • Nach dem Lösen der Kupplung oder der Verriegelung lassen sich die Radgestelle seitwärts nach außen schwenken. Dies kann in der Weise erfolgen, daß das Fahrgestell dazu mittels eines Hebezeuges etwas gehoben wird. Dadurch, daß die Radgestelle nur um die senkrechte Achse 6 schwenkbar mit dem Fahrgestell verbunden sind, können sie das Fahrgestell in jeder Lage tragen.
  • Man kann aber auch nach dem Lösen der Kupplung das Fahrzeug, ohne es zu heben, rückwärts fahren und dabei einen nach außen gerichteten Druck auf die Radgestelle 5 ausüben, um diese etwas aus ihrer parallelen Lage zur Längsachse des Fahrzeuges zu bewegen. Bei fortgesetzter Rückwärtsfahrt werden die Radgestelle alsdann selbsttätig weiter nach außen geschwenkt. Dabei wird im allgemeinen dafür gesorgt werden müssen, daß sich die Radgestelle annähernd symmetrisch zum Fahrgestell bewegen.
  • Umgekehrt können die Räder durch Vorwärtsbewegen des Fahrzeuges leicht in die Fahrstellung zurückgebracht werden.
  • Es hat sich herausgestellt, daß auch bei sehr starker Belastung keine Beschädigung des Bodens oder der Reifenlauffläche eintritt, wenn die Radgestelle auf die beschriebene Weise ein- und ausgeschwenkt werden.
  • Zur Erleichterung des Ausschwenkens der Räder bzw. der Radgestelle kann eine mechanische oder hydraulische Vorrichtung vorgesehen sein. In Fig. 3 ist eine solche hydraulische Vorrichtung beispielsweise schematisch dargestellt. Die Radgestelle 5 sind mit an ihnen befestigten Armen 8 versehen, die mit Staugen 9 gelenkig gekuppelt sind, welche ihrerseits wieder mit einem verlängerbaren Organ gelenkig verbunden sind, z. B. mit der Kolbenstange 10 eines im Zylinder 11 untergebrachten Kolbens. Wird dem Zylinder 11 rechts vom Kolben ein Druckmittel zugeführt, so werden die Stangen 9 nach links gezogen und die Radgestelle 5 um die Gelenkzapfen 6 nach außen geschwenkt. Gleichzeitig mit dem Inbetriebsetzen der Schwenkvorrichtung wird das Fahrzeug rückwärts gefahren. Die Schwenkvorrichtung hat dementsprechend nur anfangs eine ziemlich große Kraft auszuüben; nachher erfolgt das weitere Ausschwenken hauptsächlich durch das Rückwärtsstoßen des Aufliegers oder Anhängers. Der Schwenkvorrichtung fällt dann fast nur die Aufgabe zu, dafür zu sorgen, daß die beiden Radgestelle sich im wesentlichen symmetrisch zur Längsachse des Fahrzeuges bewegen.
  • Hat das eine Radgestell aus irgendeinem Grunde einen größeren Widerstand als das andere zu überwinden, so würde die Kolbenstange bei einem unbeweglich befestigten Zylinder auf Biegung belastet werden. Um das zu verhindern, wird weiterhin erfindungsgemäß der Zylinder 11 bei 12 mit dem Fahrgestell gelenkig verbunden und das Außenende der Kolbenstange mittels einer Führungsstange 13 geführt, deren Enden gelenkig mit dem Fahrgestell bzw. dem Außenende der Kolbenstange 10 verbunden sind. Zwar bewegt sich das Außenende der Kolbenstange 10 dadurch nicht geradlinig, sondern auf einem Kreisbogen mit dem Mittelpunkt 14. Diese Abweichung von der geradlinigen Bewegung verursacht jedoch nur eine praktisch nicht ins Gewicht fallende Ungleichheit in den Schwenkbewegungen der beiden Radgestelle, denn das Fahrzeug wird während der Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt nicht gezwungen, sich genau geradlinig zu bewegen. Diese Bewegung kann vielmehr, entsprechend der Ungleichheit der Schwenkbewegung der beiden Radgestelle, etwas von der geraden Linie abweichen.
  • Da der Kolben und das Gestänge beim Rückschwenken der Radgestelle in die Fahrstellung keine Kräfte auszuüben haben, braucht der Zylinder nur rechts vom Kolben mit der Druckmittelquelle verbunden zu sein. Man kann aber einen Anschluß auch links vom Kolben anbringen, so daß die Vorrichtung zur maschinellen Ausführung der Schwenkbewegung gleichzeitig als Hilfe beim Zurückbringen der Räder in die Fahrstellung und/oder als Verriegelung für die Radgestelle in der Fahrstellung dienen kann.
  • Diese und andere Zusätze oder Abänderungen können angebracht werden, ohne das Wesen der Erfindung zu ändern.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fahrzeug, insbesondere Auflieger oder Anhänger, mit hinter dem Ladeboden zweckmäßig federnd aufgehängten, in je einem Radgestell gelagerten Rädern oder Radsätzen, wobei die Radgestelle am Fahrgestell um vor den Rädern angeordnete Schwenkachsen nach außen ausschwenkbar sind, .dadurch gekennzeichnet, daß jedes Radgestell (5) einen in sich starren Rahmen bildet, dergestalt, daß die Räder (bzw. Radsätze) in jeder Schwenkstellung lasttragend und ihreAchsen stets tangential zum Schwenkkreis gerichtet sind.
  2. 2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Radgestelle (5) mittels einer mechanisch oder hydraulisch zu betätigenden Vorrichtung verschwenkbar und in der Fahrstellung festhaltbar sind.
  3. 3. Fahrzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus einem gelenkig mit dem Fahrgestell (1) verbundenen hydraulischen Zylinder (11) mit Kolben und Kolbenstange (10) besteht, an deren freiem Ende Kuppelstangen (9) zur Verbindung mit Armen (8) der Radgestelle (5) angelenkt sind und die mittels eines an einem Rahmenlängsträger angelenkten Lenkers (13) kreuzkopfartig geführt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 431388, 1302 489.
DEN12075A 1956-04-10 1956-04-10 Fahrzeug, insbesondere Auflieger oder Anhaenger Pending DE1077073B (de)

Priority Applications (1)

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DEN12075A DE1077073B (de) 1956-04-10 1956-04-10 Fahrzeug, insbesondere Auflieger oder Anhaenger

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DE1077073B true DE1077073B (de) 1960-03-03

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ID=7339523

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DEN12075A Pending DE1077073B (de) 1956-04-10 1956-04-10 Fahrzeug, insbesondere Auflieger oder Anhaenger

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DE (1) DE1077073B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1160741B (de) 1958-04-26 1964-01-02 Heinrich Langendorf Von hinten zu beladendes Strassenfahrzeug
US3264009A (en) * 1963-01-21 1966-08-02 Langendorf Heinrich Rear loading road vehicle
DE1277038B (de) * 1963-03-29 1968-09-05 Lancers Machinery Ltd Fahrzeug fuer die Befoerderung grosser Einzellasten

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1302489A (en) * 1918-02-19 1919-04-29 Otis A Hollis Running-gear.
US2431388A (en) * 1946-05-03 1947-11-25 Fitzpatrick Benjamin Foldable axle trailer

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