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DE1026165B - Ventileinlage fuer Haushaltssaecke sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung derselben - Google Patents

Ventileinlage fuer Haushaltssaecke sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung derselben

Info

Publication number
DE1026165B
DE1026165B DEW14291A DEW0014291A DE1026165B DE 1026165 B DE1026165 B DE 1026165B DE W14291 A DEW14291 A DE W14291A DE W0014291 A DEW0014291 A DE W0014291A DE 1026165 B DE1026165 B DE 1026165B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
station
valve
valve insert
household
producing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW14291A
Other languages
English (en)
Inventor
Arno Finke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Windmoeller and Hoelscher KG
Original Assignee
Windmoeller and Hoelscher KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Windmoeller and Hoelscher KG filed Critical Windmoeller and Hoelscher KG
Priority to DEW14291A priority Critical patent/DE1026165B/de
Publication of DE1026165B publication Critical patent/DE1026165B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/14Valve bags, i.e. with valves for filling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • B31B70/74Auxiliary operations
    • B31B70/81Forming or attaching accessories, e.g. opening devices, closures or tear strings
    • B31B70/84Forming or attaching means for filling or dispensing contents, e.g. valves or spouts
    • B31B70/85Applying patches or flexible valve inserts, e.g. applying film-like valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Ventileinlage für Haushaltssäcke sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung derselben Die Erfindung bezieht sich auf das Fiillventil so.-genannter Haushaltssacke od. dgl., die zum fabrikmäßigen Verpacken von Haushaltswaren dienen, und bezweckt die Verbilligung der Herstellung di, eser Saclce durch Papier-und Arbeitsersparnis.
  • Die Füllventile von Haushaltssäcken bestehen aus einer bcsonderen, in den offenen Boden derselben eingeklebten. teils schlauchförmigen Einlage, wie sie in Fig. 1 bis 4 dargestellt ist.
  • Fig. 1 zeigt die bekannte Ventileinlage in Draufsicht : Fig. 2 ist eine Seitenansicht derselben und Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 1 ; Fig. 4 ist die Darstellung einer Abwicklung einer Ventileinlage mit schraffiert angedeuteten Teilen, die bei Herstellung derselben abfallen.
  • Wie die Da. rstellungen Fig. 1 bis 4 zeigen, besteht die bekannte Ventileinlage von Haushaltssäcken aus einem schlauchförmigen Teil 1 mit einer anhängenden einseitigen Verlängerung 2.
  • Bei der Herstellung dieser Ventileinlage ergibt sich der in Fig. 4 schraffiert anged. eutete Papierabfall.
  • Die Erfindung will den Papierverlust bei der Herstellung der Ventileinlagen von Ha. ushaltssa. cken beseitigen und außerdem die Herstellung selbst ver-Messer. um so ein. e wesentliche Verbilligung der Ventileinlagen zu erzielen.
  • Die Erfindung erstreckt sich demnach in erster Linie auf die einen schlauchförmigen und einen einseitig anhängenden Verlängerungsteil aufweisende Ventileinlage und besteht darin, daß ein die eine Wandlung des schlauchförmigen Teiles bildender Zuschnitt in an sich bei der Herstellung ununterbrochener Schläuche bekannter Weise mittels umgefalzter Seitenteile mit dem die andere Wandung des schlauehförmigen Teiles und den einseitig anhängenden Verlängerungsteil bildenden, nur die Breite des nach liegendenVentilschlauches aufweisenden Zuschnitt verklebt ist.
  • Es ist zwar schon eine Ventileinlage mit einem Verlängerungsteil bekanntgeworden, doch handelt es sich dabei um einen, mit der anderen Wandung der Ventileinlage nicht verklebten Zuschnitt, der lose zwischen den Seitenfalzungen dieser anderen Wandung angeordnet ist und mit ihr demnach keinen geschlossenen. Schlauch. blildet, so daR eine derartige Ventileinlage nicht an die Stelle der bekannten Füllventile von Haush. alts. säcken treten kann.
  • Weiter ist es auch schon bekannt, eine schlauchförmige Ventileinlage aus zwei Blättern herzustellen, doch handelt es sich dabei um einen Ventilschlauch ohne anhängenden, Verlängerungsteil, der durch einfaches Aufeinanderlegen von zwei-Blättern gebildet wird, die breiter sind als der Sackboden und. deren miteinander ohne Umfalzung verklebte Ränder beim Umlcgen der Bodenseitenumschläge mit umgelegt nrerden. Durch die Erfindung wird demgegen. über Material erspart, da. nur für den einen, mit seitlichen Umfa, lzungen zu versehenden Zuschnitt eine größere Breite als Bodenbreite erfo, rderlich ist. Außerdem trägt das Ventil nach der Erfindung weniger auf.
  • Die Erfindung, die weiter auch in einem Verfahren und einer Vorrichtung zur Herstellung der Ventileinlage besteht, wird nachfolgend an Hand der Fig. 5 bis 11 im einzelnen erläutert.
  • Fig. 5 zeigt eine Draufsicht der Ventileinlage ; Fig. 6 ist eine Seiten. an. sicht derselben, und d Fig. 7 und 8 zeigen die Zuschnitte für die Ventileinlage ; Fig. 9 ist eine schematische Seitenansicht der Vo, rrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Herstellung der Ventileinlagen ; Fig. 10 ist eine Seitenan. sicht des obe. ren Teiles der Vorrichtung nach Fig. 9 ; Fig. 11 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 9, wobei der Deutlichkeit wegen die über der Papierbahn befindlichen Vorrichtungen fortgelassen sind.
  • Wie aus Fig. 5 bis 8 zu ersehen ist. besteht die Ventileinlage aus zwei getrennten Zuschnitten 3 und 4 (Fig. 7 und 8), die miteina, nder zu der fertigen Ventileinlage (Fig. 5 und 6) mittels der Verklebung 5 und 6 vereinigt werden. Fig. 6 zeigt, wie die Verklebung des Zuschnittes 3 in an sich bekannter Weise mit den unigefalzten Randteilen 7 und 8 des Zuschnittes 4 erfo. Igt.
  • Bei der Herstellung der Zuschnitte 3 und 4 entsteht gar kein Abfall, wogegen bei der Herstellung des Zuschnittes 9 (Fig. 4) für die bekannte Ausführung der Ventileinlage die schraffiert bezeichneten Teile 10 und 11 abfallen.
  • Bei der Herstellung der Ventileinlage wird von zwei Materialbahnen 12 und 13 (Fig. 9 bis 11) ausgegangen. Die Bahn 12 wird von der Vorratsrolle 14 mittels der Vorzugwalzen 15 und 16 abgezogen, sie liefert die Zuschnitte 3 (Fig. 7) für die Ventileinlagen. Die Bahn 13 wird von. der Vorratsrolle 17 mittels der Vorzugwalzen 18 und 19 abgezogen, sie liefert die Zuschnitte4 (Fig. 8) zum Verkleben mit der Bahn 12.
  • Die Bahn 12 wird zu diesem Zweck auf ihrem Wege zur Umlenkwalze 20 in gleichmäßigen Abständenn mit d, en Klebstoff auftragungen 5 und 6 (Fig. 5 und. 11) versehen. Zu diesem Zweck ist gegenüber der Umlenkwalze 20 eine Klebstoffauftragvorrichtung angeordnet, die aus dem Klebstoffbehälter 21, der darin rotierenden Auftragwalze 22 und. einer die Kleisterstücke 23 tragenden Walze besteht.
  • Die andere Werkstoffbahnl3 wird zunächst über ein zweites Vorzugrollenpaar 24, 25 geleitet, dessen Walze 24 eine Länge aufweist, die gleich der Breite der anderen Werkstoffbahnen 12 ist. Indem die Bahn 13 die Walze 24 umschließt, wird sie an beiden Seiten mit je einem Längsfalz 26 bzw. 27 versehen, der durch die Vorzugwalzen 18 un. d 19 angepreßt wird.
  • Alsdann gelangt die derart vorbereitete Werkstoffbahn. zu dem Zylinder 28, der beispielsweise mit Saugluftoffnungen29 zum Erfassen der Werkstoffbahn 13 ausgerüstet ist. In dem Zylinder 28 ist weiter ein Messer 30 angeordnet, welches mlit dem feststehenden Messer 31 zusammenarbeitet und bei jedem Rundgang einen Zuschnitt 32 von der Bahn 13 abtrennt, welcher alsdann beim Weiterlauf des Zylinders 28 der Werl ;-stoffbahn 12 zugeführt und mittels der Klebstoffauftragung 5 und 6 mit dieser verklebt wird. Hierbei erfolgt die Verklebung mit den umgeschlagenen Teilen 26 und 27 der Zuschnitte32 entsprechend der Darstellung in Fig. 6.
  • Die Geschwindigkeit der Vorzugwalzen 15, 16 einerseits und 18, 19 und. 24, 25 andererseits ist derart bemessen, daß die Zuschnitte32 die erforderliche Länge erhalten, und die Werkstoftbahn 12 jeweils ein solches Stück vortransportiert worden ist, daß ein Zuschnitt 32 an vorgeschriebener Stelle zugeführt wird.
  • Die mit Zuschnitten 32 versehene Werkstoffbahn 12 wird sodann, van den Varzugwalzen 15, 16 einer Querschneidvorrichtung 33, 34 zugeführt, deren Untermesser 33 feststeht und deren Obermesser 34 rotiert. Durch diese Querschneidvorrichtung wird die Bahn. 12 jeweils an der Hinterkante der aufgeklebten Zuschnitte32 quer getrennt. Hierdurch wird jeweils eine fertige Ventileinlage 35 nach der Erfindung (Fig. 5) abgetrennt und beispielsweise mittels eines Übertragungszylinders 37 in. die offenen. Böden 43 der auf einem Zylinder 41 herangeführten Haushaltssäcke 42 eingebracht.
  • Die Vorrichtung zur Durchführung des vorstehend beschriebenen Herstellungsverfahrens umfaBt demnach Abwidkelstellen 14, 17 für zwei Werkstoffbahnen 12, 13, eine Klebstofftstation 21, 22, 23 zur Erzeugung von in gleichen Abständen hintereinander folgenden Klebstoffauftragungen 5 und 6, eine Vorzugstation 15, 16 und eine Querschneidstation 33, 34 für die eure Werkstofibahn 12 und eineLängsfalzstation 24, 25, eine Vorzugstatton 18, 19 sowie ein, e Querschneidein richtung30. 31 an einem mit Greifermitteln, z. B. Saugluftöffnungen 29, ausgestatteten Zylinder der28 zum m Zuführen der Zuschnitte 32 von der zweiten Werkstoffbahn 13 auf die erste Werkstoffbahn, 12.
  • Bei dem Verfahren ist es in an sich bekannter Weise mõglich, für den Zuschnitt 3 (Fig. 7) eine andere Papierqualität zu verwenden als für den Zuschnitt 4 (Fig. 8j. Dieser Umstand kann zu einer weiteren Ersparnis führen, da der die Ventiloberseite bildende Zuschnitt 3 einer größeren Beanspruchung während des Füllvorganges ausgesetzt ist, nicht aber der die Ventilunterseite bildende Zuschnitt 4. Für letzteren. kann daher ein billigeres Papier verwendet werden. Bei der bekannten Ventileinlage war man gezwungen, auch die minderbelastete Ventilunterseite aus dem gleichen hochwertigen Papierstoff herzustellen.
  • Die zur Herstellung der Ventileindagen verwendeten Werkstoffbahnen können mit vorzugsweise in einem besonderen Arbeitsgang aufgetragenen und getrockn, eten Heißklebeleimauftragungen auf einer oder beiden Seiten versehen sein, die sich nach der Verarbeitung zur Ventileinlage innerhalb oder außerhalb an der Einfüllöffnung befinden. Die Heißklebeleimauftragungen dienen dem Verschluß der Einfüllöffnung nach der Füllung des Haushaltssackes. An Stelle von Heißklebeleimauftragungen können auch Auftragungenn aus Trockenklebstoff (Kohäsionskleber) verwendet werden. Die Auftragungen von Heißklebeleim oder Trockenklebstoff können auch im gleichen Arbeitsgang mit der Herstellung der Ventileinlagen erfolgen.
  • Durch die Erfindung wird insbesondere eine bedeutende Papierersparnis bei der Herstellung der Ventileinlagen für Haushaltssäcke erzielt, so daß dadurch und infolge der einfachen maschinellen Herstellungsweise eine wesentliche Verbilligung der Ventileinlagen erreicht ist.
  • PATENTANSPROCHE-1. Ventileinlage für Haushaltssäcke mit einem schlauchförmigen und einem einseitig anhängenden. Verlängerungsteil, dadurch gekennzeichnet, daß ein die eine Wandung des schlauchförmigen Teiles (1) bildender Zuschnitt (4) in an sich bekannter Weise mittels umgefalzter Seitenteile (7, 8) mit dem die andere Wandung des schlauchförmigen Teiles (1) und den einseitig anhängenden Verlängerungsteil (2) bildenden, nur die Breite des flach liegenden Ventilschlauches aufweisenden Zuschnitt (3) verklebt ist.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zum Herstellen der Ventileinlagen gemäß Anspruch 1, dadurch gekemzeichnet, daß zwei Werkstoffbahnen (12, 13) von je einer Vorratsrolle (14, 17) abgezogen werden, von denen die eine (12) mit Klebstoffauftragungen (5, 6) und die andere (13) mit zwei Längsfalzenn (26, 27) versehen und quer getrennt wird. und daß die abgetrennten Stücke (32) der ersten. Bahn (1Z) zugefiihrt und in gleichen Abständen mit den Klebstoffauftragungen (5, 6) verklebt werden.
    3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Abwickelstellen. (14, 17) für zwei Bahnen (12, 13), eine Klebstoffstation (21, 22, 23), eine Vorzugstation (15, 16) und eine Querschneidstation (33, 34) für die eine Bahn (12) und eine Langsfalzstation (24, 25), eine Vorzugstation (18, 19) und eine Querschneid-und.Ubertragungsstation(28., 29, 30, 31) für die Zuschnitte (32) der anderen Bahn (13).
    In Betracht gezogene Druckschriften : Deutsche Patentschriften Nr. 755 207, 682 845, 288179, 190333 ; Deutsche Patentanmeldung G 6456 VII/54b.
DEW14291A 1954-06-28 1954-06-28 Ventileinlage fuer Haushaltssaecke sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung derselben Pending DE1026165B (de)

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DE1172599B (de) * 1960-02-25 1964-06-18 Wilhelm Ernst Fa Kreuzbodenventilsack aus Papier od. dgl.
DE1205891B (de) 1961-12-19 1965-11-25 Johnsons Emballageindustrier Ventileinlage an Ventilsaecken aus Papier
DE3203187A1 (de) * 1982-01-30 1983-08-11 Nordenia-Kunststoffe Peter Mager Kg, 2841 Steinfeld Fuell-ventil fuer einen ventil-sack

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DE682845C (de) * 1938-03-19 1939-10-23 Tellschow Maschinenfabrik Geb Vorrichtung zum Stillsetzen einer unterbrochen bewegten Werkstoffbahn und zum Veraendern der Foerderlaenge zwischen zwei Unterbrechungen
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