DE1026066B - Verfahren zur Verleimung von Fugen, insbesondere Furnierfugen, und fuer sonstige Verleimungsvorgaenge - Google Patents
Verfahren zur Verleimung von Fugen, insbesondere Furnierfugen, und fuer sonstige VerleimungsvorgaengeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27D—WORKING VENEER OR PLYWOOD
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- B27D1/10—Butting blanks of veneer; Joining same along edges; Preparatory processing of edges, e.g. cutting
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Description
- Verfahren zur Verleimung von Fugen, insbesondere Furnierfugen, und für sonstige Verleimungsvorgänge Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verleimung von Fugen, insbesondere von Furnierfugen, und für sonstige Verleimungsvorgänge und bezweckt die Beseitigung der bei den bekannten Verleimungen auftretenden Nachteile.
- Insbesondere bei der Furnierfugenverleimung in der holzverarbeitenden Industrie kommt es darauf an, dünne, beispielsweise nur 0,3 bis 0,8 mm dicke Edelfurniere oder Deckfurniere so dicht beieinanderliegend zusammenzufügen, daß die Fuge selbst möglichst nicht sichtbar ist. Darüber hinaus muß die Fuge gegenüber dem anschließenden Arbeitsgang, bei dem erhöhte Temperatur angewendet wird, beständig sein. Ferner muß die Fuge gegenüber verschiedenen Beizen, Lacken oder Polituren, die bei der anschließenden Oberflächenbehandlung auf die Edelfurniere gelangen, beständig sein; sie darf mit diesen chemisch nicht reagieren.
- Bisher wurde die Furnierfugenverleimung in automatischen Furnierfugenverleimmaschinen mit direkter oder inditrekter Leimabgabe verwendet, wobei in diesen Maschinen die verschiedensten Leimsorten, unter anderem auch tierische Leime, Verwendung finden. Die Leime werden in flüssiger Form aufgetragen" was zur Folge hat, daß nicht nur die Edelfurniere an den Fugenrändern verschmiert werden, sondern vielfach auch ein Verschmieren der Schiene und der Kette der Furnierfugenverleimmaschine mit Leim eintritt. Darüber hinaus haben manche flüssigen Leime den Nachteil, daß, nachdem das Werkstück die Furnierfugenverleimmaschine verlassen hat, die Leimfuge sichtbar ist und sich bei Verwendung von Kunstharzleim auch nicht beizen läßt.
- Es ist auch bereits bekannt, zum Heranbringen des Leimes an eine zu verleimende Fuge einen Faden zu verwenden, der kurz vor dem Einlaufen in die Fuge in der Fugenverleimmaschilne mit flüssigem Klebstoff getränkt wird, wobei der getränkte Faden entweder in der Fuge verbleibt oder nach dem Ausquetschen des Leimes aus ihm wieder aus der Fuge herausgezogen wird. Dieses Verfahren ist nicht nur äußerst umständlich, sondern führt, da mit flüssigem Leim gearbeitet wird, ebenfalls leicht zu Verschmierungen, vor allem der Fugenverleimmaschine mit Leim.
- Gemäß der Erfindung werden zwischen die durch Verleimung zu verbindenden Flächen bzw. Fugen ein oder mehrere Fäden aus einem trockenen, erst bei erhöhter Temperatur schmelzenden Klebstoff gelegt und hierauf Klebstoff und Werkstück in bekannten, den Verleimdruck ausübenden Maschinen auf eine Temperatur erhitzt, bei der der Klebstoff schmilzt. Der Klebstoff schmilzt also erst in der Verleimmaschine durch die Anwendung erhöhter Temperatur, erstarrt nach dem Verlassen der Maschine sofort und verbindet bei einer Furnierverleimung die Ränder der beiden Furniere miteinander. Ein Verschmieren der Leimfuge oder der Schiene bzw. der Kette der Furnierverleimmaschine ist hierbei nicht mehr möglich.
- Die zwischen die durch die Verleimung zu verbindenden Flächen einzulegenden Klebstoffäden können aus einem trockenen Klebstoffaden mit einer als Träger für den Klebstoff dienenden fadenförmigen Seele bestehen, wobei es sich empfiehlt, eine fadenförmige Seele aus einem Werkstoff zu verwenden, der erst bei einer Temperatur schmilzt, die höher als die Schmelztemperatur des Klebstoffes ist.
- Dem Leim oder Klebstoff kann je nach Bedarf Härter, wie z. B. Formaldehyd oder dessen Polymere, Homologe oder Kondensationsprodukte, ferner aber auch Weichmacher oder Verflüssiger zugesetzt werden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Verleimung von Fugen, insbesondere Furnierfugen, und für sonstige Verleimungsvorgänge, bei dem der Klebstoff der Fuge oder sonstigen Verleimungsfläche fadenförmig zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die durch Verleimung zu verbindenden Flächen bzw. Fugen, ein oder mehrere Fäden aus einem trockenen, erst bei erhöhter Temperatur schmelzenden Klebstoff gelegt und hierauf Klebstoff und Werkstück in bekannten, den Verleimdruck ausübenden Maschinen auf eine Temperatur erhitzt werden, bei der der Klebstoff schmilzt.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die durch Verleimung zu verbindenden Flächen ein trockener Klebstoffaden mit einer als Träger für den Klebstoff dienenden fadenförmigen Seele eingelegt wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein trockener Klebstoffaden mit einer tragenden -Seele aus einem Werkstoff eingelegt wird, der erst bei einer Temperatur schmilzt, die höher als die Schmelztemperatur des Klebstoffes ist.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Leim oder Klebstoff ein Härter zugesetzt wird.
- 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Härter Formaldehyd oder dessen Polymere, Homologe oder Kondensationsprodukte Verwendung finden.
- 6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Leim oder Klebstoff ein Weichmacher oder Verflüssiger zugesetzt wird.
- 7. Klebstoff bzw. Leim zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß er aus bei Raumtemperatur trockenen Klebstoff- oder Leimfäden besteht. B. Klebstoff oder Leim nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der bei Raumtemperatur trockene Klebstoff oder Leim eine als Träger für ihn dienende fadenförmige Seele besitzt. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 516 280.
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| DESCH18800A DE1026066B (de) | 1955-10-06 | 1955-10-06 | Verfahren zur Verleimung von Fugen, insbesondere Furnierfugen, und fuer sonstige Verleimungsvorgaenge |
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Publications (1)
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|---|---|
| DE1026066B true DE1026066B (de) | 1958-03-13 |
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ID=7428302
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DESCH18800A Pending DE1026066B (de) | 1955-10-06 | 1955-10-06 | Verfahren zur Verleimung von Fugen, insbesondere Furnierfugen, und fuer sonstige Verleimungsvorgaenge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1026066B (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1201533B (de) * | 1962-08-04 | 1965-09-23 | Heinrich Kuper Maschinen | Verfahren und Vorrichtung zum Zusammensetzen von Furnieren |
| DE1220583B (de) * | 1963-03-15 | 1966-07-07 | Kuper Heinrich Fa | Maschine zum Laengsfugenverbinden von Furnieren |
| WO2000032370A3 (en) * | 1998-11-27 | 2000-10-05 | Vesterby Traeteknik Aps | Method and apparatus for edge joining of veneer strips |
| WO2001039943A1 (en) * | 1999-11-29 | 2001-06-07 | Vesterby Træteknik A/S | Method and apparatus for edge joining of veneer strips |
| EP1086915A3 (de) * | 1999-09-22 | 2002-03-13 | C.B.T. S.r.l. | Verfahren zur Produktion eines kontinuierlichen Holzfurniers in Rollenform |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2516280A (en) * | 1944-11-08 | 1950-07-25 | Arthur R Welch | Method of and apparatus for edgegluing veneer sheets |
-
1955
- 1955-10-06 DE DESCH18800A patent/DE1026066B/de active Pending
Patent Citations (1)
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