[go: up one dir, main page]

DE2438113A1 - Verfahren und vorrichtung zum fuegen von furnier - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum fuegen von furnier

Info

Publication number
DE2438113A1
DE2438113A1 DE2438113A DE2438113A DE2438113A1 DE 2438113 A1 DE2438113 A1 DE 2438113A1 DE 2438113 A DE2438113 A DE 2438113A DE 2438113 A DE2438113 A DE 2438113A DE 2438113 A1 DE2438113 A1 DE 2438113A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
joint
plywood
nozzle
pressed
hard
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2438113A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Brandt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2438113A priority Critical patent/DE2438113A1/de
Publication of DE2438113A1 publication Critical patent/DE2438113A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/10Butting blanks of veneer; Joining same along edges; Preparatory processing of edges, e.g. cutting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G11/00Applying adhesives or glue to surfaces of wood to be joined

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Fügen von Furnier Klein- und mittelflächige Furnierblätter werden vor ihrer Verarbeitung häufig zu größeren Flächen miteinander an den ändern verbunden. Diese Verbindung bezeichnet man als Fügen. Beim Fügen der Längskanten können die Furniorblätter mit Leim stumpf miteinander verbunden werden. Schäftung ist nicht erforderlich. Eine Verleimung der Stirnfugen ist jedoch nur dann erfolgversprechend, wenn diese zuvor geschäftet wurden. Eine stumpfe Verleimung hat sich bislang als nicht praktikabel erwiesen, da herkömmliche Verleimungsverfahren bei der Hirnholzverleimung nicht zu einer haftenden Verbindung führen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren uiid eine Vorrichtung zuin gen von Furnier zu schaffen, die nich nur das Fügen aii den Längsseiten sondern auch an den Stirnseiten des Furniers gestatten.
  • Das Verfahren soll einfach und rasch durchzuführen sein, insbesondere ohne Scliäftunü;.
  • Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß das Verbindungsmaterial in die in der gewünscii ten relativlage gehaltene Fuge von der Seite her eingepreßt wird. Zweckmäßigerweise wird ein thermoplastisches Material, z. B. ein Schmelzkleber, oder ein nach dem Einpressen irreversibel aushärtendes Material, z. B. ein Leine verwendet. Eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, daß sie mit Einrichtungen zum Halten der zu verbindenden Furniere in der gewünschten Relativlage und einer Düse für das Verbindungsmaterial ausgerüstet ist, wobei die Düse quer zur Furniererstreckung im Fugenbereich gegen das Furnier preßbar ist.
  • Durch das Verfahren der Erfindung wird erreicht, daß das unter Druck eingeführte thermoplastiscile Verbindungsmaterial in die überwiegend senkrecht zur Verbindungsfläche verlaufenden Faserzwischeräume eindringen kann und beim Erstarren bzw.
  • Aushärten eine feste Verbindung gewährleistet.
  • en die Düse auf die Fuge aufgesetzt ist, wird das Verbindungsmaterial in der Düse unter Druck gesetzt, so daß der in die Fuge eingepreßt wird, wo er erhärtet. Erstarren bzw. Aushärten kann insbesondere bei Schmelzklebern sehr rasch vonstatten gehen, so daß der gesamte Fügevorgang nur geringe Zeit beansprucht. Die geringe Aushärtungszeit hat auch den Vorteil, daß das Verbindungsmaterial nicht vor dem Aushärten übermäßig von den Poren der Stirnfuge aufgesogen werden kann.
  • Zwar dringt er unter dem Düsendruck auch in die Stirnporen ein, was zu einer vorzüglichen Verankerung des Materials in den Stirnflächen führt; wegen der kurzen Aushärtungszeit verbleibt es aber in der Fuge und vermag somit die Verbindungsfunktion zu erfüllen.
  • l)ws Verbindungsmaterial braucht nicht bis zwn Abbinden unter dem Düsendruck zu verbleiben. Es ist lediglich erforderlich, den Düsendruck solange aufrecht zu erhalten, bis eine ausreichende Menge in die Fuge eingedrungen ist und die zu verbindenden Oberflächen in ausreichendem Maße benetzt hat. Dazu genügen im Normalfall wellige Sekunden oder gar nur Bruchteile einer Sekunde.
  • Die erfindungsgemäß erwünschte schnelle Aushärtungszeit ist nicht an die Verwendung Voll Schmelzkleber gebunden, wenngleich dieser besonders vorteilhaft ist. Es können vielmehr auch andere Materialien verwendet werden, deren Aushärtungszeit kurz ist oder deren Aushärtung durch äußere Einflüsse beschleunigt werden kann, beispielsweise durch Wärmeeinwirkung oder Härtungskatalysatoren.
  • Beispielsweise kann ein warmhärtendes Material in die vorher erhitzte oder auf einer heißen Unterlage liegende Fuge eingepreßt werden0 Ein großer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß wegen seiner Sinfachheit und Schnelligkeit auch kleine Furnierstücke wirtschaftlich miteinander verbunden werden können, die bislang wegen des erhebliclien Fügeaufwands als Abfall verworfen wurden,obwohl sie mitunter einen erheblichen Materialwert repräsentieren.
  • Die Materialdüse kann als Schlitzdüse ausgebildet seiii, wenn gewünscht wird, daß die gesamte lugestlänge mit dem Verbindungsmaterial beaui'-schlagt wird. In vielen Fällen reicht es aber auch aus, die Fuge nur punktweise zu heften.
  • Man kann sich daher in vielen Fällen mit einer nur einen kurzen Bereich einer Fuge beauS-schlagenden Düse oder einer Mehrzahl solcher Düsen begnügen. Solche nur einen kurzen Fugen bereich beaufschlagende Düsen können je für sich schlitzförmig oder auch - bei extrem kurzer Beauischlagungslänge - eine runde Düsenöffnung aufweisen, die sozusagen punktförmig wirkt. Solche Einzelddsen können in geradliniger Xeihenanordnung zur Behandlung einer geraden Fuge in der Fügevorrichtung vorgesehen sein, wobei sich die Zahl der jeweils aktiven Düsen nach der Länge der Fuge bestimmen läßt.
  • Die Erfindung wird im folgenden näher anhand der Zeichnung erläutert, die in einer Figur einen schematischen Teilschnitt durch die Vorrichtung veranschaulicht.
  • Auf einer starren Unterlage 1 sind zu fügende lurnierblätter 2 ao aufgelegt, daß sich eine lauge 3 unter einer Düse 4 befindet0 Diese liat: man sich ini Verhältnis zur Unterlage 1 beweglich vorzustellen, so daß sie nach dem Auflegen der Furnierblätter 2 auf die Unterlage 1 auf die Fuge 3 herabgesenkt und so fest aufgepreßt werden kann, daß etwaige Dickenunterschiede der zu fügenden Furnierblätter 2 ausgeglichen werden und ein dichter Abschluß rings um die Düsenöffnung 5 erzeugt wird. Sodann wird der in der Düse befindliche, in der Zeichnung nicht gesondert dargestellte Schmelzkleber unter Druck gesetzt, so daß der in die Fuge 3 eindringt und sie im Bereich der Düse im wesentlichen ausfüllt. Danach kann die Düse wieder abgenommen werden, und man läßt den in der uge befindlichen Schmelzkleber aushärten.
  • Damit die Fuge auch dann noch die vorgesehen Stellung beibehält, kann ein Niederhalter 6 vorgeseilen sein, der im Falle einer punktförmig wirkenden Uiise beispielsweise als Hing um die Düse ausgebildet sein kann und unabhängig von dieser relativ gegenüber der Unterlage 1 beweglich uiid auf die Funierblätter preßbar ist.
  • Im Falle der Verwendung von Schmelzkleber kann die Unterlage 1 gekühlt werden. Wenn ein unter erhöhter Temperatur oder anderweitig aushärtender 1(leber verwendet wird, kann die Unterlage 1 erhitzt werden0 Bei der Verwendung von heißaushärtendem Kleber kann auch ein heißer Stempel nach dem Entfernen der Düse von oben auf die Fuge gepreßt werden.

Claims (3)

Patentansprüche
1. Verfahren zum Fügen von Furnier mittels eines in der Fuge erstarrenden Verbindungsmaterials, dadurch gekennzeichnet, dat3 das Verbindungsmaterial in die in der gewünschten Relativlage gehaltene Fuge von der Seite her eingepreßt wird.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schmelzkleber verwendet wird.
3.) Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenllzeichnet, daß sie mit Einrichtungen (1,6) zum halten der zu verbindenden Furniere (2) und einer Düse (4) ausgerüstet ist, woei die J)üse quer zur Furniererstreckung im Fugenbereich (3) gegen das Furnier preßbar ist.
DE2438113A 1974-08-08 1974-08-08 Verfahren und vorrichtung zum fuegen von furnier Pending DE2438113A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2438113A DE2438113A1 (de) 1974-08-08 1974-08-08 Verfahren und vorrichtung zum fuegen von furnier

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2438113A DE2438113A1 (de) 1974-08-08 1974-08-08 Verfahren und vorrichtung zum fuegen von furnier

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2438113A1 true DE2438113A1 (de) 1976-02-19

Family

ID=5922700

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2438113A Pending DE2438113A1 (de) 1974-08-08 1974-08-08 Verfahren und vorrichtung zum fuegen von furnier

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2438113A1 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1982001847A1 (en) * 1980-11-27 1982-06-10 Manz Mathias Method and device for sticking together pannels
EP0552510A3 (en) * 1991-12-20 1993-10-06 Zodiac Europe S.A. Method and device for manufacturing a panel and panel manufactured according to this method
WO2000032370A3 (en) * 1998-11-27 2000-10-05 Vesterby Traeteknik Aps Method and apparatus for edge joining of veneer strips
NL1016005C2 (nl) * 2000-08-24 2002-02-26 Zodiac Europ Werkwijze voor het met de kopzijden aan elkaar verbinden van twee plaatvormige elementen.
WO2005097473A3 (en) * 2004-04-08 2006-04-06 Arizona Chemical B V Method for sealing gaps
DE102021134522A1 (de) 2021-12-23 2023-06-29 Fritz Kohl GmbH + Co KG Verfahren zum herstellen eines furniers und furnier

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1982001847A1 (en) * 1980-11-27 1982-06-10 Manz Mathias Method and device for sticking together pannels
DE3152554C1 (de) * 1980-11-27 1985-11-14 Georg Fischer AG Brugg, Brugg Einrichtung zum gegenseitigen Leimen von Platten
EP0552510A3 (en) * 1991-12-20 1993-10-06 Zodiac Europe S.A. Method and device for manufacturing a panel and panel manufactured according to this method
BE1006374A5 (nl) * 1991-12-20 1994-08-02 Erven Waltherus Joseph Maria V Werkwijze en inrichting voor het vervaardigen van een paneel en paneel volgens deze werkwijze vervaardigd.
WO2000032370A3 (en) * 1998-11-27 2000-10-05 Vesterby Traeteknik Aps Method and apparatus for edge joining of veneer strips
NL1016005C2 (nl) * 2000-08-24 2002-02-26 Zodiac Europ Werkwijze voor het met de kopzijden aan elkaar verbinden van twee plaatvormige elementen.
WO2005097473A3 (en) * 2004-04-08 2006-04-06 Arizona Chemical B V Method for sealing gaps
DE102021134522A1 (de) 2021-12-23 2023-06-29 Fritz Kohl GmbH + Co KG Verfahren zum herstellen eines furniers und furnier

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2412881B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Holzfurnieren
DE2438113A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum fuegen von furnier
EP0030714A2 (de) Verfahren bei der Herstellung eines Bauelements
CH354575A (de) Verfahren zum Verleimen von Holzfurnieren oder dergleichen
DE19942972A1 (de) Schichtstoff, Verfahren zu seiner Herstellung und seine Verwendung
DE1203938B (de) Verfahren zur Herstellung von Holzfurnieren
DE102014112293A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer abgerundeten Möbelecke
DE3401839C1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verkleben von Substraten
DE1504995A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verfestigung der Kante eines Polyurethanschaumschichtgebildes
DE102009041928A1 (de) Verfahren zur Oberflächenglättung und Vorrichtung zur Flächenkaschierung
EP0186080B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines thermoplastisch wirkenden Klebeelementes und Verfahren zu seiner Verwendung
CH567563A5 (en) Simultaneous adhesion of several points - using melt adhesive, to which is added metal particles
DE3603402A1 (de) Duebelstreifen sowie verfahren zu dessen herstellung
DE1026066B (de) Verfahren zur Verleimung von Fugen, insbesondere Furnierfugen, und fuer sonstige Verleimungsvorgaenge
AT219264B (de) Verfahren zum Furnieren
DE938609C (de) Verfahren zur Herstellung von Buersten, Pinseln und sonstigen Borstenwaren
DE886511C (de) Heissklebeverfahren
DE573149C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Platten, Profilstuecken u. dgl. aus Phenolformaldehydkunstharzbloecken
DE2111651A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zusammenkleben oder -leimen von Holz- und/oder Kunststoffteilen
DE945597C (de) Verfahren zur Herstellung von Mittellagen aus unverleimten Leisten fuer Tischler- oder Bauplatten
DE3832653C2 (de) Verfahren zum Verkleben von Werkstücken aus einem bisher nicht für verklebbar erachteten Kunststoff
DE1239214B (de) Verfahren zum Verbinden einer Schleifscheibe mit einer Halterung
DE1042798B (de) Verfahren zur Herstellung schwer zu taetigender Klebeverbindungen unterschiedlicher Materialien fuer beliebige Zwecke
DE1144905B (de) Verfahren zur Fugenverleimung von Furnierstuecken
DE423539C (de) Vorrichtung zum Verleimen von Furnierstossfugen mit einer zur Auflage der Brettchen dienenden erwaermbaren Unterlage und mit einem darueber befindlichen, ebenfalls erwaerm-baren Druckbalken, welche beide senkrecht zur Brettchenflaeche laengs geteilt sind

Legal Events

Date Code Title Description
OHW Rejection