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DE1300199B - Kleber fuer Wachsmodelle - Google Patents

Kleber fuer Wachsmodelle

Info

Publication number
DE1300199B
DE1300199B DEF53904A DEF0053904A DE1300199B DE 1300199 B DE1300199 B DE 1300199B DE F53904 A DEF53904 A DE F53904A DE F0053904 A DEF0053904 A DE F0053904A DE 1300199 B DE1300199 B DE 1300199B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wax
models
adhesive
glue
wax models
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF53904A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans
Laschimke
Dr-Ing Ralf
Weigt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HOHENZOLLERN HUETTENVERWALT
Original Assignee
HOHENZOLLERN HUETTENVERWALT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HOHENZOLLERN HUETTENVERWALT filed Critical HOHENZOLLERN HUETTENVERWALT
Priority to DEF53904A priority Critical patent/DE1300199B/de
Publication of DE1300199B publication Critical patent/DE1300199B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C7/00Patterns; Manufacture thereof so far as not provided for in other classes
    • B22C7/02Lost patterns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft die Herstellung von komplizierten Wachsmodellen für den Feinguß, wobei die Modelle aus Einzelteilen zusammengesetzt und miteinander verklebt werden.
  • Die Herstellung von ausschmelzbaren Wachsmodellen für den Feinguß erfolgt durch Einspritzen des flüssigen Wachses in Metallformen. Da die zu fertigenden Gußstücke bzw. deren Wachsmodelle oftmals kompliziert gestaltet sind, sind entsprechend komplizierte Spritzformen erforderlich, deren Anfertigung sehr aufwendig ist. In vielen Fällen muß sogar die vom Konstrukteur gewünschte Form des Gußteils einzig und allein deshalb abgewandelt werden, weil die Anfertigung der Spritzform zu schwierig oder gar unmöglich ist. Solche Schwierigkeiten ergeben sich vor allem dann, wenn das Gußteil Höhlungen und Hinterschneidungen enthält.
  • Bei der Beseitigung dieser Schwierigkeiten geht die Erfindung davon aus, daß die Anfertigung eines komplizierten Wachsmodells sehr wesentlich erleichtert werden kann, wenn diese Modelle aus Einzelteilen, deren jedes für sich einfach gestaltet ist, zusammengefügt werden. Diese Einzelteile können in verhältnismäßig einfach gebauten Formen gespritzt werden.
  • Voraussetzung für die Anwendung dieser Art der Modellfertigung ist jedoch eine einwandfreie Verbindung der einzelnen Modellteile.
  • In manchen Fällen ermöglicht die leichte Schmelzbarkeit des Wachses bereits das Zusammenfügen der Einzelteile, indem die Kontaktflächen mit einem angewärmten Werkzeug aufgeschmolzen und dann zusammengepreßt werden. Diese Arbeitsweise ist jedoch recht unvollkommen, da durch das Anschmelzen scharfe Kanten der Kontaktflächen verrundet werden und auch ein maßgenaues Aneinanderfügen der Teile sehr schwierig ist. Dies gilt besonders, wenn zwei Einzelteile gleichzeitig an mehreren Kontaktflächen zusammengefügt und diese Flächen gleichzeitig und gleichmäßig aufgeschmolzen werden müssen. Komplizierte Fügevorgänge lassen sich auf diese Weise nicht ausführen.
  • Man kann auch das Wachs an den Kontaktflächen mit einem Lösungsmittel, wie z. B. Aceton, anlösen und die Teile dann aneinanderpressen. Durch Verdunstung des Lösungsmittels erhärtet das Wachs wieder. Die Festigkeit einer auf diesem Wege hergestellten Verbindung ist jedoch sehr gering, da das zwischen den Kontaktflächen verdunstende Lösungsmittel Hohlräume bildet und somit keine homogene Verbindung eintritt. Außerdem bildet sich am Rande zwischen den beiden Kontaktflächen ein Spalt, in welchem beim Tauchen der Wachsmodelle die überzugsmasse eindringen kann. Am Gußteil treten an diesen Stellen unzulässige Einkerbungen auf.
  • Eine weitere Möglichkeit zum Zusammenfügen zweier Modellteile ist das Kleben mit Hilfe eines Klebers, der in dünner Schicht auf die zu verbindenden Flächen aufgebracht wird. Man kann hierfür polymere Vinylverbindungen oder Cellulosederivate mit organischen Lösungsmitteln oder ähnliche Kleber verwenden, bei denen das Lösungsmittel während der Abbindung verdampft. Diese Kleber haben den Nachteil, daß bei größeren Klebeflächen durch die nur langsam auf dem Diffusionswege durch die Kleberschicht erfolgende Verdunstung lange Abbindezeiten - oftmals Wochen -erforderlich sind. Außerdem lassen sich diese meist recht zähen, fadenziehenden Kleber nur äußerst schwierig mit der nötigen Sauberkeit verarbeiten. Auch haften diese Kleber auf der Wachsoberfläche sehr schlecht und ergeben Verbindungen mit nur mangelhafter Festigkeit. Die oben beschriebenen Nachteile der Spaltbildung treten auch hier auf. Andererseits kann der nur langsam erhärtende Kleber aber auch noch nach einer gewissen Zeit zwischen den Kontaktflächen hervortreten und einen Wulst bilden. An unzugänglichen Stellen des Wachsmodells kann dieser Wulst nachträglich nicht mehr entfernt werden und führt deshalb zu unzulässigen Formabweichungen am Gußstück.
  • Die Erfindung beseitigt die oben dargelegten Schwierigkeiten dadurch, daß als Kleber ein aushärtbares, rückstandsfrei verbrennendes, an Wachs haftendes Kunstharz verwendet wird. Als Kleber wird vorzugsweise ein Epoxyharz verwendet. Diese Harze besitzen in fast idealer Weise alle für das Kleben von Wachsmodellen erforderlichen Eigenschaften, nämlich gute Haftfähigkeit auf glatten Wachsoberflächen, keine Bläschenbildung in der Kleberschicht, schnelles, jedoch nicht zu schnelles Abbinden, gute Streichfähigkeit, nicht fadenziehend, einstellbare Viskosität, die dem entsprechenden Anwendungsfall angepaßt werden kann, keine Schwindung beim Abbinden, keine Löslichkeit in Äthylalkohol und damit keine Auflösung der Klebeverbindung beim. Tauchen in Äthylsilikat, rückstandsloses Verbrennen des erhärteten Harzes beim Brennen der die Wachsmodelle umhüllenden Keramikformen.
  • Die Erfindung befreit die Klebetechnik von allen ihr bisher anhaftenden Mängeln und macht sie zu einer sicheren und zuverlässigen Arbeitsweise.
  • Das Zusammenkleben komplizierter Modelle aus einfachen Einzelteilen gemäß der Erfindung ist sehr einfach. Nachdem das Epoxyharz in üblicher Weise mit dem Härter versetzt wurde, wird eine der beiden zu verbindenden Flächen dünn mit dem Kleber eingestrichen, die Teile werden leicht aneinandergedrückt und zum Abbinden in eine Lage oder eine Haltevorrichtung gebracht, in der sie nicht bestrebt sind, sich voneinander zu lösen.
  • Im vorhergehenden ist mit Wachs nicht Bienenwachs im engeren Sinne gemeint. Mit Wachs ist hier vielmehr ein für Feingußformen übliches Wachs bezeichnet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verwendung eines aushärtbaren, rückstandfrei verbrennenden Kunstharzes als Kleber zum Verbinden von Wachsmodellteilen für den Feinguß.
  2. 2. Verwendung eines Harzes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Epoxyharz ist.
DEF53904A 1967-10-26 1967-10-26 Kleber fuer Wachsmodelle Pending DE1300199B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF53904A DE1300199B (de) 1967-10-26 1967-10-26 Kleber fuer Wachsmodelle

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DEF53904A DE1300199B (de) 1967-10-26 1967-10-26 Kleber fuer Wachsmodelle

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1300199B true DE1300199B (de) 1969-07-31

Family

ID=7106679

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF53904A Pending DE1300199B (de) 1967-10-26 1967-10-26 Kleber fuer Wachsmodelle

Country Status (1)

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DE (1) DE1300199B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2515096A1 (fr) * 1981-10-23 1983-04-29 Howmet Turbine Components Procede de realisation de joints entre des corps thermoplastiques
US4518288A (en) * 1982-06-24 1985-05-21 Loreto Turco Machinable wax for prototype patterns
US4561491A (en) * 1983-12-07 1985-12-31 Rolls-Royce Limited Investment casting

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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