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Die Erfindung betrifft eine Sicherheitseinrichtung
für ein
Fahrzeug, insbesondere für
ein Kraftfahrzeug, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Aus der gattungsgemäßen
DE 2 041 741 A1 ist
bereits eine Sicherheitseinrichtung für ein Kraftfahrzeug bekannt,
die wenigstens einen Fondairbag aufweist, der im nicht aktivierten
Grundzustand zusammengefaltet hinter einem Innenverkleidungsteil angeordnet
ist und der bei einer Aktivierung der Sicherheitseinrichtung im
Fahrzeuginnenraum vor einer Fondinsassenposition, insbesondere hinter
einem vor einer Fondinsassenposition angeordneten Vordersitz aufblasbar
ist.
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Konkret ist der Fondairbag hier im
nicht aktivierten, zusammengefalteten Grundzustand in etwa in einem
mittleren Dachbereich angeordnet und entfaltet sich im aktivierten
Zustand vom Dachbereich ausgehend in etwa schräg nach vorne in Richtung zum
Fondinsassen hin. Mit einem derartigen Aufbau soll erreicht werden,
dass der Fondinsasse im Falle eines Unfalls durch den Fondairbag
vor Beeinträchtigungen
geschützt
wird. Problematisch bei diesem Aufbau ist jedoch, dass sich hier
der Fondairbag im Belastungsfalle, d. h. bei einem darauf aufprallenden Fondinsassen,
unmittelbar an der Sitzlehne des Vordersitzes abstützt, wodurch
eine hohe Belastungskraft auf die nicht dafür ausgelegte Sitzlehne wirkt. Diese
hohe Belastungskraft kann zu einer Beschädigung und ggf. sogar zu einer
nach Vorneverlagerung der Sitzlehne führen, was auf jeden Fall nachteilig und
unerwünscht
ist. Das Wegverlagern oder Einknicken der Sitzlehne hat zudem unter
Umständen
negative Auswirkungen auf das Energieabsorptionsverhalten und das
Abfangen des Fondinsassen mittels dem Fondairbag.
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Aus der
DE 101 11 380 A1 ist ebenfalls
eine Sicherheitseinrichtung für
ein Fahrzeug mit einem Fondairbag gezeigt, bei dem sich der Fondairbag
bei einer Aufprallbelastung am Vordersitz abstützt und dadurch eine unerwünscht hohe
Belastung auf die Sitzlehne auftritt. Ein ähnlicher Aufbau ist auch aus der
DE 199 16 850 A1 bekannt.
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Ein weiteres Problem bei einer Fahrzeugkollision
kann sein, dass z. B. die Fondinsassen nicht angegurtet sind, so
dass durch z. B. Tischmodule oder andere Einbauten ein zusätzliches
Verletzungsrisiko besteht.
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Aufgabe der Erfindung ist es daher,
eine Sicherheitseinrichtung für
ein Fahrzeug, insbesondere für
ein Kraftfahrzeug, mit einem Fondairbag zu schaffen, mit dem die
Gefahr einer Beeinträchtigung
sowohl von angegurteten als auch von nicht angegurteten Fondinsassen
bei einer Fahrzeugkollision, insbesondere bei einem Frontalaufprall,
reduziert werden kann und mit dem eine gute Rückhaltung der Fondinsassen
erzielbar ist.
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Diese Erfindung wird gelöst mit den
Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand
der Unteransprüche.
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Gemäß Anspruch 1 weist die Sicherheitseinrichtung
ferner wenigstens eine Rückhaltevorrichtung
auf, mit der der wenigstens eine Fondairbag im aufgeblasenen Zustand
bei einem Aufprall eines Fondinsassen auf den wenigstens einen Fondairbag im
Wesentlichen in einer vorgebbaren Rückhalteposition haltbar ist.
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Mit einer derartigen Rückhaltevorrichtung kann
vorteilhaft vermieden werden, dass eine zu hohe Belastungskraft
auf den Vordersitz, insbesondere auf die Sitzlehne des Vordersitzes,
durch die Abstützung
des Fondairbags wirkt, wodurch die oben beschriebenen negativen
Auswirkungen vorteilhaft auf einfache Weise vermieden werden können. Des weiteren
kann eine derartige Rückhaltevorrichtung vorteilhaft
so ausgelegt werden, dass damit der wenigstens eine Fondairbag z.
B. in Richtung zum Fondinsassen hingezogen wird, um sicherzustellen,
dass dieser in der für
die Schutzwirkung des Fondairbags optimalen Position gehalten wird.
Dies ist insbesondere bei nicht angegurteten Fondinsassen von erheblichem
Vorteil.
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Gemäß einer besonders bevorzugten
Ausführungsform
ist der Fondairbag durch eine Airbagmatte ausgebildet, die aus dem
Dach vor dem Fondinsassen heraus entfaltet und aufgeblasen wird
und z. B. von seitlichen Bändern
und/oder sich beim Aufblasen in der Länge verkürzenden Airbags an die Fondinsassen,
z. B. Kinder und/oder Erwachsene, herangezogen wird. Die seitlichen
Bänder
können dabei
z. B. durch Airbags oder durch ein Tuch oder dergleichen von den
Insassen ferngehalten werden, um deren Beeinträchtigung durch die Bänder zu
vermeiden.
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Zur Vermeidung von zusätzlichen
Halsbelastungen können
in der Airbagmatte auch Ausnehmungen als Kopfausnehmungen vorgesehen
sein, die z. B. ein Durchtauchen der Köpfe ermöglichen. In den Kopfausnehmungen
als Kopffenster können
zudem aufblasbare Kopffensterairbags angeordnet sein, die mit der
Airbagmatte strömungsverbunden
sein können.
Bei einem Durchtauchen des Kopfes des Fondinsassen durch das Kopffenster
klappt der Kopffensterairbag in Fahrtrichtung gesehen nach vorne und
verhindert so den ungedämpften
Aufprall des Kopfes des Fondinsassen auf z. B. die Lehne des Vordersitzes.
Somit kann der Kopf durch das Kopffenster durchtauchen und der Fondinsasse
legt sich von oben auf die Airbagmatte als Fondairbag, wodurch die
Halsbelastungen reduziert werden. Der Thorax- und Beckenbereich
ist dabei im Wesentlichen durch die Airbagmatte geschützt. Die
Airbagmatte weist zudem besondere Vorteile bei nicht angeschnallten
Insassen auf, wenn sie über
eine pre-crash-Sensorik ausgelöst
wird.
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Durch das Entfalten des Airbaggewebes
mit z. B. etwas verzögertem
Aufblasen der Matte werden die Belastungen der Insassen auch bei
sogenannten out-of-position-Situationen, d. h. somit bei Situationen,
bei denen sich der Fahrzeuginsasse nicht in einer normalen Sitzposition
befindet, reduziert. Der Airbag wird somit hier anfänglich schmaler
gehalten, was dessen Aggressivität
erheblich reduziert.
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Die Abspannung und der Einzug der
Matte erfolgt dabei vorzugsweise erst dann, wenn die Airbagmatte
aufgeblasen und im Wesentlichen in Abstützposition gebracht worden
ist.
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Die Airbagmatte selbst kann auch
kraftbegrenzt z.B. im Dachbereich mit der Airbagmodulbefestigung
in Fahrzeugfahrrichtung nachgeben. Die Airbagmatte kann dabei z.
B. mit einem n-Stufengenerator unter anderem in Abhängigkeit
von einer out-of-position-Situation
und/oder der Unfallschwere aufgeblasen werden und aus mehreren Kammern bestehen,
die z. B. auch getrennt für
entsprechende Energieabsorption oder Einflussnahme auf die Insassenkinematik
in Abhängigkeit
von Rückhaltesystemen,
z. B. Gurt- oder Kinderrückhaltesysteme,
befüllt werden.
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Der Airbagmatteneinzug kann z. B.
entlang der B-Säulen,
der Schweller, des Sackes, der C-Säulen und
seitlichen Sitzkonturen in Ruheposition erfolgen. Im Rückhaltefall
werden diese Bänder über Linear-
oder Rotationsstraffer als bevorzugte Strammereinrichtungen dann
angezogen, die die Airbagmatte dann aus dem Dachbereich nach unten
und später
zum Insassen hinziehen. Bei Verwendung eines Linearstraffers kann
dieser auch nach dem Flaschenzugprinzip arbeiten. Damit ist ein
großer
Einzugsweg möglich.
Die Strammereinrichtung kann zudem z. B. an einem geführten Schlitten
bei der Aktivierung der Sicherheitseinrichtung in Fahrzeughochrichtung
gesehen nach unten gezogen werden, wodurch der Einzugspunkt für die Entfaltung
der Airbagmatte vorteilhaft mitverlagert wird. Die Strammereinrichtung
kann auch eine Kraftbegrenzung aufweisen, mit der ein gewünschtes
Nachgeben im Belastungsfall erfolgen kann.
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Die vorzugsweise seitlichen Bänder können dabei
gleichzeitig mit und auch ohne Seitenairbags aus dem Dach in eine
sogenannte Abspannposition gebracht werden und nach einem gewissen
Zeitversatz über
eine Strammereinrichtung z. B. im seitlichen Lehnenbereich gegen
die Insassen gezogen werden.
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In Verbindung mit der Airbagmatte
kann auch ein zusätzlicher
Thoraxairbag, vorzugsweise eine zusätzliche Thoraxairbag-Kammer
vorgesehen sein, die z. B. über
die Airbagmatte oder separat z. B. nach einem Zeitversatz zur Mattengeneratorzündung separat
mit einer weiteren Generatorstufe aufgeblasen werden kann.
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Für
den Fall, dass die Abspannung der Airbagmatte mittels eines sich
beim Aufblasen in der Länge
verkürzenden
Airbagschlauchs erfolgt, aber ebenso bei seitlichen Bändern, die
jeweils in der Nichtgebrauchsposition hinter einem Innenverkleidungsteil
angeordnet sind, kann bei der Aktivierung gleichzeitig auch seitlich
eine Airbagmatte oder ein Tuch oder ein Netz oder dergleichen aus
dem Dachbereich mit herausgezogen werden. Neben einer Abdeckung
der seitlichen Bänder
oder des Seitenbereichs kann hier unter Umständen auch eine Entschärfung der
Interaktion der Insassen benachbarter Sitzpositionen bei einem z.
B. Seitenaufprall mit einem z. B. mittleren Airbag erheblich entschärft werden,
was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn sich im Fondbereich
kein dritter Sitzplatz hinten in der Mitte befindet. Mit der Größe des Thoraxairbags
oder der Thoraxairbag-Kammer wird die Kinematik des Insassen beeinflusst.
Durch das spätere
Aufblasen wird die out-of-position-Situation vorteilhaft entschärft, wobei
in Abhängigkeit
von der z. B. mittels einer Sensoreinrichtung sensierten Fondinsassenposition
von einer Steuereinrichtung entschieden wird, ob die Airbagkammer
bzw. der Airbag zusätzlich
zur Airbagmatte überhaupt
aufgeblasen werden soll.
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Gemäß einer weiteren bevorzugten
Ausgestaltung sind der wenigstens eine Fondairbag und die wenigstens
eine Rückhalteeinrichtung
durch wenigstens einen sich beim Aufblasen in der Länge verkürzenden
Airbagschlauch als Abspannschlauch ausgebildet, der im nicht aktivierten
Zustand hinter einem Innenverkleidungsteil zwischen zwei voneinander beabstandeten
Abspannschlauch-Anbindungsstellen verläuft. Der wenigstens eine Abspannschlauch
ist im aktivierten Zustand vor der wenigstens einen Fondinsassenposition im
Fahrzeuginnenraum zwischen den beiden Abspannschlauch-Anbindungsstellen verspannbar
zum Auffangen und gezielten Verzögern
der Fondinsassen im Wesentlichen unter Vermeidung einer Abstützung des
wenigstens einen Abspannschlauchs an einem Vordersitz.
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Derartige Abspannschläuche werden
z. B. im Dachbereich, im B-Säulenbereich,
im C-Säulenbereich
und/oder im Schwellerbereich so verlegt und gewebt, dass es sich
im aufgeblasenen Zustand aus den jeweiligen Verkleidungsteilen lösen und
sich in z. B. der Fahrzeugquerebene im Bereich zwischen den Frontsitzen
und den Fondinsassen so verspannen, dass sie die gegurteten, aber
auch die ungegurteten Fondinsassen, im Falle eines Frontaufpralls
auffangen und gezielt verzögern
bei möglichst
geringer Belastungskraft auf die Vordersitze.
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Zwischen den parallel und/oder gekreuzten Abspannschläuchen können Tücher oder
Netze mit und ohne Ausnehmungen z. B. zur Optimierung der Fondinsassenkinematik
vorgesehen sein. Derartige Ausnehmungen sind z. B. für ein begrenztes
Kopfdurchtauchen möglich.
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Die Abspannschläuche können im Tuch oder Netz integriert
sein mit unterschiedlichen Durchmessern, je nach erforderlicher
Energieumwandlung und/oder erforderlicher Abstützkraft.
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Die Lagerstellen als Anbindestellen
der Abspannschläuche
z. B. im Dach-, Säulen-
und Schweller- bzw. Tunnel-Bereich können beliebig so gewählt werden,
dass unter Berücksichtigung
von out-of-position-Situationen oder auch normalen Sitzpositionen der
Fondinsassen das beste Schutzpotential durch Abspannung des Systems
ohne Gefährdung
gewährleistet
ist.
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Zur zusätzlichen Abspannung können diese Anbindestellen
oder Lager selbst zur Strammung auch crashaktiv verschiebbar ausgebildet
sein oder können
beim Verschieben in Belastungsrichtung als Kraftbegrenzer genutzt
werden.
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Bei statischen Lagern kann ebenfalls
eine Straffung des Systems über
z. B. Seilstraffer erfolgen.
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Die Abspannung kann auch als Ladungsschutz
zwischen Fondinsassen und Laderaum und bei umgeklappter Fondsitzlehne
zwischen Frontinsassen und erweitertem Laderaum gespannt sein.
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Das Abspannsystem ist auch als Interaktionsschutzsystem
zwischen den Insassen in der Fahrzeuglängsrichtungsebene denkbar.
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Durch Nachblasen oder Aufblasen mit
unterschiedlich schnellen Generatoren mit gleichen oder unterschiedlichen
Gasvolumen kann das Entfalten, die Energieaufnahme und die Standzeit
der Abspannschläuche
sowie ggf. damit gekoppelter Airbags angepasst werden.
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Unter Berücksichtigung von out-of-position-Situationen
ist es denkbar, dass sich erst das Tuch und/oder das Netz wie ein
Vorhang bzw. Curtain aus z. B. dem Dach nach unten entfaltet, was
z. B. durch einen schnellen Gasstrom bewirkt wird. Anschließend können dann
mit dem langsameren Generatorgasstrom mit längerer Ausströmzeit, die
im Netz und/oder Tuch und/oder der Matte integrierten Abspannschläuche aufgeblasen
und gestrammt werden.
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Über
eventuell vorgesehene Bypässe
können
aus einem Generator über
unterschiedliche Durchmesser von Leitungen unterschiedliche Kammern
in den Abspannschläuchen
oder die Abspannschläuche
selbst unterschiedlich von der Zeit und vom Volumen (Druck) gefüllt werden.
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Die Abspannschläuche und/oder die Airbags und/oder
die Strammereinrichtungen können
auch einzeln angesteuert werden, z. B. je nach Unfallschwere und
Energieabsorption, z. B. über pre-crash,
Kontakt- und/oder Early- und Crashsensorik. Dabei können auch
unterschiedliche Sitzarten, Sitzpositionen, Insassen (Kinder, Erwachsene)
und Ladungsverhältnisse
sowie die Unfallschwere und -richtung berücksichtigt werden.
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Das Abspannsystem kann sich über die
gesamte Fahrzeugquerrichtung vor dem Fondinsassenbereich erstrecken
und dabei eine Höhenerstreckung vom
Dach bis zum Fußboden
aufweisen. Ebenso ist es möglich,
dass auch nur Teilbereiche dieser Ebenen abgedeckt werden, wobei
auch eine Abspannung des Abspannsystems insgesamt, z. B. durch zusätzliche
Bänder
oder Airbagschläuche,
die sich beim Aufblasen in der Länge
verkürzen,
vorgesehen sein kann.
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Besonders bevorzugt sind Ausgestaltungen, bei
denen mittels wenigstens einem Abspannschlauch wenigstens ein Airbag
im Fahrzeuginnenraum aufspannbar oder abstützbar ist. Dabei kann der wenigstens
eine Airbag über
den wenigstens einen Abspannschlauch, vorzugsweise druckgesteuert in
Abhängigkeit
vom Abspannschlauch- Fülldruck über eine
z. B. Drosselverbindung, oder mittels einer separaten Befüllvorrichtung
mit Gas, je nach der konkreten Ausführungsform, beaufschlagt werden.
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Im nicht aufgeblasenen Zustand können die Abspannschläuche sowie
ggf. die damit gekoppelten oder die damit abgestützten Airbags hinter Verkleidungsteilen,
z. B. im B-Säulenbereich
und/oder im Dachbereich integriert sein.
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Die Abspannschläuche können einzeln oder auch insgesamt
mit zusätzlichen
Airbagkammern zur Energieabsorption ausgebildet sein, wobei die
Kammern z. B. über
Drosseln miteinander verbunden sein können. Eine Energieabsorption
kann dann hier z. B. über
die Drossel-Strömungsverluste
erfolgen.
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In Verbindung mit den Abspannschläuchen können auch
zusätzliche
Spannbänder
vorgesehen sein, die z. B. die Abspannschläuche in derartige Positionen
ziehen, dass z. B. ein Durchtauchen des Kopfes, falls dies erforderlich
ist, möglich
ist, z. B. für den
Fall, dass sich ein Oberkörper
bereits an einem zusätzlichen
Stützbag
oder Thoraxairbag abstützt.
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Bei einer zusätzlichen Abstützung des
Abspannsystem nach hinten über
zusätzliche
Airbagschläuche,
die sich beim Aufblasen in der Länge
verkürzen,
kann vorgesehen sein, dass diese im nicht aufgeblasenen Zustand
im Dachbereich oder aber auch im Schwellerbereich und im Tunnelbereich und/oder
an den Türen
integriert sein können.
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Grundsätzlich können die einzelnen Airbagschläuche jeweils
mit einem separaten Gasgenerator befüllt werden. Alternativ hierzu
ist jedoch auch eine Strömungsverbindung
unter wenigstens einem Teil der vorgesehenen Abspannschläuche möglich. Auch eine
Integration von Zündschnüren oder
dergleichen in das System ist möglich.
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Besonders bevorzugt sind Ausgestaltungen, bei
denen ein Abspannschlauch ein Tuch und/oder ein Netz und/oder eine
Matte nach unten zieht und diese im abgespannten Zustand des Abspannschlauches
ebenfalls spannt. Hierzu können
auch Umlenksysteme über
Umlenkrollen vorgesehen sein.
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Besonders bevorzugt ist ein Aufbau,
bei dem gleichzeitig im aktivierten Zustand ein Seitenaufprallschutz
durch Seitenairbags vorgesehen ist, zwischen denen im Wesentlichen
ein quer verlaufender Abspannschlauch verläuft. Ein derartiger quer verlaufender
Abspannschlauch kann einerseits selbst einen Insassenaufprallschutz
ausbilden oder aber auch noch mit einem zusätzlichen z. B. Thoraxairbag, Kopfairbag
und/oder Knieairbag gekoppelt sein oder diese lediglich auch nur
von hinten her abstützen.
Für besonders
aufprallkritische Systeme empfiehlt sich noch die zusätzliche
Abstützung
durch z. B. V-förmige zusätzliche
Abspann- und Stützschläuche. Derartige
Abstütz-Abspannschläuche können einzeln
ausgebildet sein oder aber auch im Quer-Abspannschlauch integriert
sein. Die Lagerstellen des Abstütz-Abspannschlauchs
sind beliebig am Schwellerbereich und/oder im B-Säulenbereich
und/oder im Dachbereich und/oder im Fensterschachtbereich wählbar. Die
Seitenairbags, die wenigstens zum Teil auch einen sich beim Aufblasen
in der Länge
verkürzenden
seitlichen Airbagschlauch umfassen, sind vorzugsweise mit dem Quer-Abspannschlauch strömungsverbunden.
Grundsätzlich
ist jedoch auch eine separate Ausbildung möglich. Auch eine crashaktive Lagerung
der einzelnen Bestandteile dieses Abspannsystems ist grundsätzlich möglich. Auch
bei diesem Abspannsystem können
die freien Flächen zwischen
den einzelnen Abspannschläuchen
bzw. Airbagschläuchen
und den z. B. dort vorgesehenen integrierten oder aber auch separaten
und lediglich abgestützten
Kopf- und/oder Thorax- und/oder Knieairbags mit Tüchern, Matten
oder Netzen geschlossen werden.
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Grundsätzlich kann das Abspannsystem auch
aus einem einzigen Abspannschlauch mit z. B. vier Lagerstellen bestehen,
wobei zwei Lagerstellen im Dachbereich und jeweils eine Lagerstelle
an den gegenüberliegendem
B-Säulenbereich
vorgesehen ist. Zusätzlich
kann mit einem derartigen Abspannschlauch auch ein weiterer Airbag,
z. B. ein Thoraxairbag, integral verbunden oder abgestützt sein.
Die Freiräume
zwischen dem Fahrzeug und einem derartigen Abspannschlauch können auch
hier wieder durch zusätzliche
Airbags, Matten, Netze oder Tücher
zur Vermeidung der Interaktion der Front- und Fondinsassen und des
Ladungsschutzes geschlossen werden.
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Sofern die Abspannschläuche gleichzeitig zum
Abspannen und zur Energieumwandlung dienen, können sie z. B. in Spannrichtung
mit unterschiedlichen Querschnitten, Materialien und Geweben ausgelegt
sein. Dabei kann vorgesehen werden, dass z. B. in einer ersten Gasgeneratorstufe
lediglich ein Spannschlauch mit üblicher
länglicher
Geometrie aufgeblasen wird und anschließend in einer zweiten Generatorstufe
die Kammern aus dem Spannschlauch heraus in einzelnen Bereichen
aufgeblasen werden. Der Übergang
zu den einzelnen Kammern kann hierbei über entsprechende Drosseln
gesteuert sein. Denkbar ist hierbei auch, dass der Abspannschlauch
mit integrierten Kammern in unterschiedlichen Größen mit z. B. einem sogenannten „Smart-Venting"-System ausgestattet
ist, d. h., dass die Kammern erst dann die Austrittsöffnungen öffnen, wenn
sich durch die Insassenbelastungen der Druck erhöht. Das Überströmen kann dabei z. B. auch in Abhängigkeit
von der Unfallschwere, der Sitzposition, der Schwere und Größe des Insassen
gezielt zugelassen werden, wobei eventuell mehrere derartige Öffnungen
bzw. Vents vorgesehen sind.
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Ein Abspannsystem bzw. ein einziger
Abspannschlauch kann auch aus mehreren parallelen Schlauchteilen
bestehen. Denkbar sind hierbei auch Kombinationen von Abspannschläuchen, die
netzartig aufgeblasen sind.
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Die strukturierten Abspannsysteme
können auch
integrierte oder aufgesetzte Airbagkammern enthalten, die ein Verdrehen
dieser Airbags bei Belastung vermeiden. Z. B. können parallele Abspannschläuche mit
integrierter Airbagkammer zur Energieumwandlung vorgesehen sein,
wobei die Airbagkammer auch die Abspannschläuche strömungsverbindet und sich die
Abspannschläuche
und die Airbagkammern gegenseitig stabilisieren.
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Gemäß einer weiteren besonders
bevorzugten Ausgestaltung ist ein in der Draufsicht H-förmiger Airbag vorgesehen, der
aus zwei Seitenairbags und einem im Fondbereich vor dem Fondinsassen
aufblasbaren Fondairbag aufweist. Mit den Seitenairbags wird hier
vorteilhaft hinter der Lehne der Vordersitze gleichzeitig der Fondairbag
aufgeblasen. Die Seitenairbags dienen hier zur Führung und Abstützung des
Fondairbags. Der Fondairbag kann aber auch getrennt von den Seitenairbags
z. B. über Schläuche befüllt werden.
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Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung finden sich in der nachfolgenden Figurenbeschreibung.
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Es zeigen:
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1 eine
schematische Darstellung einer Seitenansicht des Fondbereichs des
Kraftfahrzeuges mit einer Sicherheitseinrichtung im aktivierten
Zustand,
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2 eine
schematische Darstellung einer Seitenansicht des Fondbereichs des
Kraftfahrzeuges mit einer alternativen Ausführung einer Sicherheitseinrichtung
im aktivierten Zustand,
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2a eine
schematische Darstellung einer Seitenansicht des Fondbereichs des
Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Ausführung einer Sicherheitseinrichtung
im aktivierten Zustand,
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2b eine
schematische Darstellung einer Seitenansicht des Fondbereichs des
Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Ausführungsform einer Sicherheitseinrichtung
im aktivierten Zustand,
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2c eine
schematische Darstellung einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
des Fondbereiches des Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Ausführung einer
Sicherheitseinrichtung im aktivierten Zustand,
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2d eine
schematische Schnittdarstellung in Fahrzeughochrichtung durch die
Airbagmatten der 2c in
einer Weiterbildung,
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3 eine
schematische Darstellung einer Seitenansicht des Fondbereichs des
Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Ausführung einer Sicherheitseinrichtung
im aktivierten Zustand,
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4 eine
schematische Darstellung einer Seitenansicht des Fondbereichs des
Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Ausführungsform einer Sicherheitseinrichtung
im aktivierten Zustand,
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5 eine
schematische Darstellung einer Draufsicht des Fondbereiches des
Kraftfahrzeuges mit der Sicherheitseinrichtung von 4,
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6 eine
schematische Darstellung einer Seitenansicht der Sicherheitseinrichtung
von 4 in einer Weiterbildung,
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7 eine
schematische Darstellung einer Seitenansicht des Fondbereiches des
Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Sicherheitseinrichtung im aktivierten
Zustand,
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8 eine
schematische Darstellung einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
des Fondbereiches mit der Sicherheitseinrichtung von 7,
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9 eine
schematische Darstellung einer Seitenansicht des Fondbereiches des
Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Sicherheitseinrichtung im aktivierten
Zustand,
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10 eine
schematische Darstellung einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
des Fondbereiches mit der Sicherheitseinrichtung von 9,
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11 eine
schematische Darstellung einer Seitenansicht des Fondbereiches des
Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Ausführungsform einer Sicherheitseinrichtung
im aktivierten Zustand,
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12 eine
schematische Darstellung einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
des Fondbereiches des Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Ausführungsform
einer Sicherheitseinrichtung im aktivierten Zustand,
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13 eine
schematische Darstellung einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
des Fondbereiches des Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Ausführungsform
einer Sicherheitseinrichtung im aktivierten Zustand,
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14 eine
schematische Darstellung einer Seitenansicht des Fondbereiches des
Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Ausführung einer Sicherheitseinrichtung
im aktivierten Zustand,
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15 eine
schematische Darstellung einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
des Fondbereiches des Kraftfahrzeuges mit der Sicherheitseinrichtung
von 14,
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16 eine
schematische Darstellung einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
des Fondbereiches des Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Ausführung einer
Sicherheitseinrichtung im aktivierten Zustand,
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17 eine
schematische Darstellung einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
des Fondbereiches des Kraftfahrzeuges mit einer Weiterbildung der Sicherheitseinrichtung
von 15,
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18 eine
schematische Darstellung einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
des Fondbereiches des Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Ausführungsform
einer Sicherheitseinrichtung im aktivierten Zustand,
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19 eine
schematische Darstellung einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
des Fondbereiches des Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Ausführungsform
einer Sicherheitseinrichtung im aktivierten Zustand,
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20 eine
schematische Darstellung einer B-Säule eines Kraftfahrzeuges mit
einer Sicherheitseinrichtung im aktivierten Zustand,
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21 eine
schematische Darstellung einer Seitenansicht eines Vordersitzes
in out-off-position-Stellung
mit einem aktivierten Fondairbag,
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22 eine
schematische Darstellung einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
des Fondbereiches des Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Ausführungsform
einer Sicherheitseinrichtung im aktivierten Zustand,
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23 eine
schematische Darstellung einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
des Fondbereiches des Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Ausführung einer
Sicherheitseinrichtung im aktivierten Zustand,
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24 eine
schematische Darstellung einer Draufsicht des Fondbereiches des
Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Ausführungsform einer Sicherheitseinrichtung
im aktivierten Zustand,
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25 eine
schematische Darstellung einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
des Fondbereiches des Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Ausführungsform
einer Sicherheitseinrichtung im aktivierten Zustand,
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26 eine
schematische Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung des Fondbereiches
des Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Ausführung einer Sicherheitseinrichtung
im aktivierten Zustand,
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27 eine
schematische Darstellung einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
des Fondbereiches des Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Ausführungsform
einer Sicherheitseinrichtung im aktivierten Zustand,
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28 eine
schematische, perspektivische Darstellung einer Sicherheitseinrichtung
im Fondbereich des Kraftfahrzeuges im aktivierten Zustand,
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29 eine
schematische Darstellung einer Seitenansicht der Sicherheitseinrichtung
von 28,
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30 eine
schematische Darstellung eines Quer-Abspannschlauches der Sicherheitseinrichtung von 28,
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31 eine
schematische Darstellung einer Seitenansicht des Kraftfahrzeuges
mit einer weiteren Ausführungsform
einer Sicherheitseinrichtung im aktivierten Zustand,
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32 eine
schematische Darstellung einer Schnittansicht des Schnittes A-A
von 31,
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33 eine
schematische Darstellung einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
des Fondbereiches des Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Ausführungsform
einer Sicherheitseinrichtung im aktivierten Zustand,
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34 eine
schematische Darstellung einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
des Fondbereiches des Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Ausführungsform
einer Sicherheitseinrichtung im aktivierten Zustand,
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35 eine
schematische Darstellung eines Abspannschlauches,
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36 eine
schematische Darstellung eines Abspannschlauches im Querschnitt,
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37 eine
schematische Darstellung einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
des Fondbereiches des Kraftfahrzeuges mit einer weiteren Ausführungsform
einer Sicherheitseinrichtung im aktivierten Zustand, und
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38 eine
schematische Darstellung einer Draufsicht auf die zur Sicherheitseinrichtung
von 37 gehörigen Airbags.
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In 1 ist
schematisch eine Seitenansicht einer Sicherheitseinrichtung 1 in
einem Fondbereich 2 eines Kraftfahrzeuges 3 dargestellt.
Der Fondbereich 2 des Kraftfahrzeuges 3 umfasst
eine Rücksitzbank 4,
die aus einem Sitzteil 5, einem Lehnenteil 6 und
einer daran angeordneten Kopfstütze 7 besteht. Ein
Fondinsasse 8 ist in sitzender Position auf der Rücksitzbank 4 angeordnet.
In Fahrtrichtung hinter der Rücksitzbank 4 ist
ein Laderaum 9 des Kraftfahrzeuges 3 ausgebildet.
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Die im folgenden beschriebenen alternativen Ausführungsformen
der Sicherheitseinrichtung 1 dienen alle samt hauptsächlich dem
Schutz des Fondinsassen 8, der auf der Rücksitzbank 4 im
Fondbereich 2 des Kraftfahrzeuges 3 sitzt. Der
oben beschriebene grundsätzliche
Aufbau des Fondbereiches 2 kann somit bei jeder der folgenden
Ausführungsformen
der Sicherheitseinrichtungen Verwendung finden, so dass die eingeführten Bezugszeichen
für die
Bestandteile des Fondbereiches 2 bei allen alternativen Ausführungsformen
der Sicherheitseinrichtung 1 übernommen werden.
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Die in 1 dargestellte
Sicherheitseinrichtung 1 weist eine vor dem Fondinsassen 8 aufblasbare
Airbagmatte 10 als Fondairbag auf, die im nichtaktivierten
Zustand in einem Dachbereich 11 angeordnet ist. Im aktivierten
Zustand der Sicherheitseinrichtung 1 ist die Airbagmatte 10 vor
dem Fondinsassen 8 aufgeblasen und ragt somit vom Dachbereich 11 nach
unten in den Fahrzeuginnenraum 12 hinein. An der Airbagmatte 10 ist
zusätzlich
ein Kopfairbag 13 und ein Thoraxairbag 14 ausgebildet,
wobei der Kopfairbag 13 als separater Airbag ausgeführt ist
und strichliert in 1 eingezeichnet
ist, und der Thoraxairbag 14 in die Airbagmatte 10 integriert
ist. Zur Abspannung der Airbagmatte 10 ist jeweils seitlich
an der Airbagmatte 10 ein Band 15 als Rückhaltevorrichtung
angebunden, das andern Endes mit einer Strammereinrichtung 16 gekoppelt
ist. Die Strammereinrichtung 16 ist karosseriefest hinter
der Rücksitzbank 4 angeordnet.
Somit wird die Airbagmatte 10 im aufgeblasenen Zustand
in Richtung Fondinsasse 8 mittels der Strammereinrichtung 16 und
der Kopplung mittels dem Band 15 gezogen, wodurch die Airbagmatte 10 bei
einem Fondinsassenaufprall in einer vorgebbaren Rückhalteposition
gehalten wird. Am Band 15 ist bei der Sicherheitseinrichtung 1 ebenfalls ein
Airbag integriert, wodurch eine Polsterung zum Fondinsassen 8 hin
erreicht wird. Das Band 15 ist zu beiden Seiten des Kraftfahrzeuges 3 vorgesehen
und jeweils mit der Strammereinrichtung 16 und der Airbagmatte 10 gekoppelt.
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Eine alternative Ausführungsform
einer Sicherheitseinrichtung 17 ist in einer Seitenansicht
des Fondbereiches 2 in 2 schematisch
dargestellt. Auch bei dieser Sicherheitseinrichtung 17 ist
in einem Dachbereich 18 eine Airbagmatte 19 als
Fondairbag angeordnet, die im aktivierten Zustand nach unten in den
Fahrzeuginnenraum 12 aufgeblasen wird. An der Airbagmatte 19 ist
als separater Airbag ein Kopfairbag 20 (strichliert eingezeichnet)
und integriert ein Thoraxairbag 21 ausgebildet. Als Rückhaltevorrichtung
zur Abspannung der Airbagmatte 19 ist ein Gurtband 22 jeweils
seitlich an der Airbagmatte 19 angeordnet, wobei andernends
am Gurtband 22 ein Rotationsstrammer 23 vorgesehen
ist. Der Rotationsstrammer 23 ist karosseriefest hinter
oder seitlich der Rücksitzbank 4 angeordnet.
Bei der Aktivierung der Sicherheitseinrichtung 17 entfaltet
sich die Airbagmatte 19 vom Dachbereich 18 aus
nach unten in den Fahrzeuginnenraum 12 und wird durch das
Gurtband 22 in Richtung des Fondinsassen 8 hin
gezogen. Der Rotationsstrammer 23 stellt bei einem Fondinsassenaufprall
auf die Airbagmatte 19 sicher, dass die vorgebbare Rückhalteposition
der Airbagmatte 19 gehalten wird.
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Eine weitere Ausführungsform einer Sicherheitseinrichtung 287 ist
in einer Seitenansicht des Fondbereiches 2 in 2a schematisch dargestellt. Eine
Airbagmatte 288 ist in einem Dachbereich 289 angeordnet
und wird im aktivierten Zustand nach unten in den Fahrzeuginnenraum 12 aufgeblasen.
Als Rückhaltevorrichtung
zur Abspannung der Airbagmatte 288 ist ein Band 290 jeweils
seitlich an der Airbagmatte 288 angeordnet. Das andere
Ende des Bandes 290 ist mit einer Strammereinrichtung 291 verbunden,
die an einen Schlitten 292 entlang einer Führung 293 in
Fahrzeughochachsenrichtung gesehen verlagert werden kann. Im aktivierten
Zustand der Sicherheitseinrichtung 287, die in 2a dargestellt ist, wird
die Strammereinrichtung 291 zusammen mit dem Schlitten 292 entlang
der Führung 293 nach
unten verlagert, was mit dem Pfeil 294 eingezeichnet ist.
Damit wird der Einzugspunkt nach unten verlagert, wodurch die Entfaltung
der Airbagmatte 288 in gewünschter Weise vorteilhaft beeinflusst
werden kann. Die Strammereinrichtung 291 kann sowohl als
Rotationsstrammer (in 2a dargestellt)
als auch als Linearstrammer, der nach dem Flaschenzugprinzip arbeitet,
ausgeführt
sein.
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In 2b ist
eine weitere Ausführungsform einer
Sicherheitseinrichtung 295 schematisch in einer Seitenansicht
des Fondbereiches 2 des Kraftfahrzeuges 3 dargestellt.
Eine in einem Dachbereich 296 angeordnete Airbagmatte 297 entfaltet
sich bei der Aktivierung der Sicherheitseinrichtung 295 nach unten
in den Fahrzeuginnenraum 12. Ein Band 298, das
beidseitig an der Airbagmatte 297 angeordnet ist, ist mit
einem ersten Anbindungspunkt 299 an der Airbagmatte 297 und
mit einem zweiten Anbindungspunkt 300 ortsfest an der Fahrzeugkarosserie
im Bereich einer C-Säule 301 angebunden.
Der zweite Anbindungspunkt 300 ist in Fahrtrichtung gesehen
hinter dem Lehnenteil 6 der Rücksitzbank 4 angeordnet. Im
Bereich des Lehnenteils 6 ist eine Zylinder-Kolben-Einheit 302 als
Strammereinrichtung angeordnet. Die Wirkrichtung der Zylinder-Kolben-Einheit 302 entspricht
etwa der Fahrzeughochachsenrichtung. Das freie Ende einer Kolbenstange 303 der
Zylinder-Kolben-Einheit 302 greift so am Band 298 an, dass
bei einer Aktivierung der Sicherheitseinrichtung 295 dieses
für ein
Heranziehen der Airbagmatte 297 in Richtung des Fondinsassen 8 (nicht
dargestellt) im Angriffbereich der Kolbenstange 303 nach
unten gezogen wird. Die Bewegung der Kolbenstange 303 ist mit
dem Pfeil 304 in 2b eingezeichnet.
Der Verlauf des Bandes 298 nach der Verlagerung der Kolbenstange 303 nach
unten ist mit einer strichlierten Linie 305 eingezeichnet.
Alternativ kann anstelle der Zylinder-Kolben-Einheit 302 auch
ein Linearstrammer, der nach dem Flaschenzugprinzip arbeitet, als Strammereinrichtung
verwendet werden.
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In 2c ist
eine weitere Ausführungsform einer
Sicherheitseinrichtung 306 im Querschnitt durch ein Fahrzeug
schematisch dargestellt. Eine Airbagmatte 307 erstreckt
sich im aktivierten Zustand der Sicherheitseinrichtung 306 von
einem Dachbereich 308 nach unten in den Fahrzeuginnenraum 12. Die
Airbagmatte 307 erstreckt sich über die komplette Fahrzeugbreite,
wobei den Sitzpositionen der Fondinsassen 8 jeweils eine
Kopfausnehmung als Kopffenster 309 zugeordnet ist. Damit
ist ein Durchtauchen des Kopfes des Fondinsassen durch das Kopffenster 309 möglich, wobei
der Thorax- und Beckenbereich des Fondinsassen an der Airbagmatte 307 abgestützt sind.
Etwaige Halsbelastungen des Fondinsassen sind durch dieses Durchtauchen
vorteilhaft reduziert.
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Um im Extremfall ein mögliches
Kontaktieren des Kopfes des Fondinsassen mit einem vor ihm liegenden
Bauteil, insbesondere mit dem Vordersitz, zu verhindern kann im
Kopffenster 309 ein Kopffensterairbag 310 angeordnet
werden. Dies ist in einer schematischen Schnittdarstellung in Fahrzeughochrichtung
in 2d dargestellt. Zudem
ist der Kopffensterairbag in 2c als
mögliche
Alternative strichliert eingezeichnet. Der Kopffensterairbag 310 ist
mit der Airbagmatte 307 im unteren Fensterrandbereich über eine
Drosselverbindung 311 strömungsverbunden und ragt im
aktivierten Zustand der Sicherheitseinrichtung 306 zungenartig
nach oben. Durch den Kopffensterairbag 310 ist das Kopffenster 309 wenigstens
in einem unteren Bereich abgedeckt. Bei einem Eintauchen des Kopfes
des Fondinsassen in den Fensterbereich wird der Kopffensterairbag 310 in
Fahrtrichtung nach vorne weggeklappt und deckt somit dahinterliegende
Bauteile, insbesondere den Vordersitz, ab. Mit einem Pfeil 312 ist
das Wegklappen des Kopffensterairbags 310 in 2d eingezeichnet, wobei
die weggeklappte Position des Kopffensterairbags 310 strichliert
dargestellt ist. Damit sind durch das Kopffenster 309 die
Halsbelastungen des Fondinsassen vorteilhaft reduziert und zugleich mit
dem Kopffensterairbag 310 der Schutz des Kopfbereiches
des Fondinsassen gewährleistet.
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In 3 ist
schematisch eine Seitenansicht des Fondbereiches 2 des
Kraftfahrzeuges 3 mit einer weiteren Ausführungsform
einer Sicherheitseinrichtung 24 dargestellt. Vor der Rücksitzbank 4 bzw.
dem daraufsitzenden Fondinsassen 8 ist ein Vordersitz 25 eingezeichnet.
In einem Dachbereich 26 ist ein mehrstufiger Gasgenerator 27 angeordnet,
der mit einer Airbagmatte 28 als Fondairbag gekoppelt ist.
Die Airbagmatte 28 besteht aus mehreren Kammern 29 und 30,
die zeitversetzt durch den mehrstufigen Gasgenerator 27 aufgeblasen
werden können.
Dadurch kann die Aggressivität
des Airbags reduziert werden. Zur Abspannung der Airbagmatte 28 ist
ein Band 31 vorgesehen, das im nicht aktivierten Zustand
der Sicherheitseinrichtung 24 hinter einem Innenverkleidungsteil
(nicht dargestellt) angeordnet ist und von einem Airbagmattenverstaubereich 32,
der im Dachbereich 26 angeordnet ist, bis zu einem Strammerbereich 33,
der in Fahrtrichtung gesehen hinter der Fondinsassenposition liegt,
verläuft.
Die Ruhelage des Bandes 31 ist strichliert in 3 eingezeichnet. Bei der
Aktivierung der Sicherheitseinrichtung 24 entfaltet sich
die Airbagmatte 28 in Richtung Fahrzeuginnenraum 12 nach
unten und wird durch das Band 31 bzw. durch eine damit
gekoppelte Strammereinrichtung 34 im Strammerbereich 33 in
Richtung Fondinsasse 8 hingezogen. Durch die Verlagerung
des Bandes 31, das zu beiden Seiten der Airbagmatte 28 angeordnet
ist, wird ein Tuch 35 als zusätzliche Schutzmaßnahme für den Fondinsassen 8 aufgespannt. Das
Tuch 35 ist schraffiert in 3 eingezeichnet.
Alternativ zu der Ausführung
als Tuch 35 kann ebenso ein Airbag als Seitenairbag entfaltet
werden. Im aktivierten Zustand der Airbagmatte 28, wie
in 3 dargestellt, besteht
aufgrund des Bandes 31 als Rückhaltevorrichtung zu jedem
Zeitpunkt eine Beabstandung der Airbagmatte 28 zum Vordersitz 25,
so dass damit vorteilhaft eine Abstützung des Fondairbags als Airbagmatte 28 am
Vordersitz 25 vermieden ist.
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Eine weitere alternative Ausführung einer
Sicherheitseinrichtung 36 ist in einer Seitenansicht des Fondbereiches 2 in 4 dargestellt. Eine Airbagmatte 37 als
Fondairbag ist im nicht aktivierten Zustand in einem Dachbereich 38 angeordnet
von diesem Airbagmattenverstaubereich aus verläuft im nicht aktivierten Zustand
der Sicherheitseinrichtung 36 ein Airbagschlauch 39 bis
zu einem Airbagschlauch-Anbindungspunkt 40,
der in Fahrtrichtung gesehen hinter der Fondinsassenposition und
niedriger als der Dachbereich 38 liegt. In 4 ist mit durchgezogenen Linien jeweils
der nicht aktivierte Zustand der Airbagmatte 37 und des
Airbagschlauches 39 eingezeichnet. Der Airbagschlauch 39 ist
so mit der Airbagmatte 37 und dem Airbagschlauch-Anbindungspunkt 40 gekoppelt,
dass dieser als Rückhaltevorrichtung
zur Abspannung der Airbagmatte 37 einsetzbar ist. Im aktivierten
Zustand der Sicherheitseinrichtung 36 verkürzt sich
die Länge
des Airbagschlauches 39 beim Aufblasen und die Airbagmatte 37 entfaltet
sich vom Dachbereich 38 in Richtung nach unten vor dem
Fondinsassen 8. Mit dem Pfeil 41 ist die Entfaltungsrichtung
der Airbagmatte 37 und mit den Pfeilen 42 die
Entfaltungsrichtung des Airbagschlauches 39 in 4 eingezeichnet. Durch die Längenverkürzung des
Airbagschlauches 39 beim Aufblasen wird die Airbagmatte 37 in
Richtung des Airbagschlauch-Anbindungspunkt 40 gezogen,
das mit dem Pfeil 43 in 4 eingezeichnet
ist. Die aktivierte Position der Airbagmatte 37 und des
Airbagschlauches 39 sind strichliert eingezeichnet.
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In 5 ist
schematisch eine Draufsicht auf den Fondbereich 2 mit der
Sicherheitseinrichtung 36 von 4 dargestellt. Die Airbagmatte 37 erstreckt sich
dabei über
die gesamte Fahrzeugbreite und jeweils seitlich ist ein Airbagschlauch 39 in
Fahrzeuglängsrichtung
verlaufend ausgebildet. Als sog. Interaktionsairbag ist ggf. zwischen
zwei Fondinsassensitzpositionen 44 und 45 ein
weiterer Airbagschlauch 46 ausgebildet. Die seitlichen
Airbagschläuche 39 können in
Höhe der
Fensterbrüstung (nicht
dargestellt) zu deren Abpolsterung und damit zur Erhöhung des
Schutzes der Fondinsassen 8 verlaufen.
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Eine Weiterbildung der Sicherheitseinrichtung 36 von 4 ist in einer Seitenansicht
schematisch in 6 dargestellt.
Im Dachbereich 38 ist ein Gasgenerator 47 angeordnet,
mittels dem in verschiedenen Varianten die Airbagmatte 37 bzw.
der Airbagschlauch 39 aufgeblasen werden können. Zusätzlich ist
an der Airbagmatte 37 ein Thoraxairbag 48 angeordnet,
der entweder über
eine Drossel 49 von der Airbagmatte 37 aus mit
Gas befüllt
wird oder über
eine separate Gaslanze 50 direkt vom Gasgenerator 47 aus
befüllbar
ist. Zwischen dem Dachbereich 38 und dem im aktivierten
Zustand horizontal verlaufenden Airbagschlauch 39 ist ein
weiterer Airbag 51 als Seitenairbag vertikal verlaufend
angeordnet. Vom Gasgenerator 47 ausgehend ist eine weitere
Gaslanze 52 entlang des Dachbereiches 38 angeordnet, über die
der Airbag 51 befüllbar
ist. Jeweils vom Gasgenerator 47 ausgehend ist mit den
Pfeilen 53 eine Befüllung
des Thoraxairbags 48 über
die Airbagmatte 37 und die Drossel 49 eingezeichnet,
mit den Pfeilen 54 eine Befüllung des Thoraxairbags 48 über die
Gaslanze 50 und mit den Pfeilen 55 eine Befüllung des
Airbags 51 über
die Gaslanze 52.
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In 7 ist
schematisch eine Seitenansicht des Fondbereiches 2 des
Kraftfahrzeuges 3 mit einer weiteren Ausführungsform
einer Sicherheitseinrichtung 56 dargestellt. Als Rückhalteeinrichtung
für die Airbagmatte
als Fondairbag, die hier aus einem separaten Kopfairbag 57 und
Thoraxairbag 58, die strichliert eingezeichnet sind, besteht,
ist ein Abspannschlauch 59 vorgesehen. Der Abspannschlauch 59 verläuft vertikal
in Fahrzeughochrichtung von einer Abspannschlauch-Anbindungsstelle 60 im
Dachbereich 61 zu einer Abspannschlauch-Anbindungsstelle 62 im
Bodenbereich 63.
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In 8 ist
die Sicherheitseinrichtung 56 von 7 in einer schematischen Darstellung
in Fahrzeuglängsrichtung
gesehen dargestellt. Dabei ist zu erkennen, dass sowohl der Kopfairbag 57 als
auch der Thoraxairbag 58 über die gesamte Fahrzeugbreite
im aktivierten Zustand der Sicherheitseinrichtung 56 ausgebildet
sind und jeweils seitlich ein Abspannschlauch 59 vertikal
im Fahrzeugseitenbereich 64 verläuft.
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In den 9 und 10 ist analog zu den 7 und 8 eine alternative Sicherheitseinrichtung 65 zur Sicherheitseinrichtung 56 dargestellt.
Auch bei dieser Sicherheitseinrichtung 65 ist vertikal
zwischen zwei Abspannschlauch-Anbindungsstellen 66 und 67 jeweils
seitlich ein Abspannschlauch 68 als Rückhaltevorrichtung für den Fondairbag
im aktivierten Zustand der Sicherheitseinrichtung 65 aufgespannt. Zwischen
den beiden Abspannschläuchen 68 ist
ein Querairbag 69 als Fondairbag angeordnet. Dieser ist im
aktivierten Zustand der Sicherheitseinrichtung 65 in etwa
in Brusthöhe
des Fondinsassen 8 (sh. 9) über die
ganze Fahrzeugbreite angeordnet. Sowohl bei der Sicherheitseinrichtung 56 (7 und 8) als auch bei der Sicherheitseinrichtung 65 ( 9 und 10) sind die jeweiligen Abspannschläuche 59 und 68 in
etwa auf Höhe
einer B-Säule 70 angeordnet,
so dass diese bei einem etwaigen Aufprall des Fondinsassen 8 durch
den Abspannschlauch 59 und 68 gepolstert ist.
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In 11 ist
schematisch eine Seitenansicht des Fondbereiches 2 des
Kraftfahrzeuges 3 mit einer weiteren Ausführungsform
einer Sicherheitseinrichtung 71 dargestellt. Ein zur Sicherheitseinrichtung 71 gehöriger Fondairbag 72,
der im Querschnitt gesehen weitestgehend kreisförmig ausgebildet ist und sich über die
gesamte Fahrzeugbreite erstreckt, ist an beiden Enden jeweils mit
einem sogenannten Side-Curtain 73 verbunden, der im aufgeblasenen
Zustand jeweils im Bereich einer vorderen Türscheibe 74 angeordnet
ist. Ebenfalls von den beiden Enden des Fondairbags 72 sind
jeweils zwei Abspannschläuche 75 als
Rückhaltevorrichtung
an beiden Seiten des Kraftfahrzeuges 3 angeordnet. Die
Abspannschläuche 75 verlaufen
im seitlichen Fahrzeugbereich diagonal, d. h. dass die erste Abspannschlauch-Anbindungsstelle 76 in
Fahrtrichtung gesehen hinter der Fondinsassenposition in einem Dachbereich 77 im
Bereich einer C-Säule
angeordnet ist und eine zweite Abspannschlauch-Anbindungsstelle 78 seitlich
am Fondairbag 72 ausgebildet ist. Durch die diagonal verlaufenden
Abspannschläuche 75 ist für den Fondinsassen 8 zusätzlich bei
einer seitlichen Bewegung ein Schutz gegenüber der hinteren Fensterscheibe
bzw. dem hinteren Fahrzeugbereich gegeben.
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In 12 ist
eine schematische Darstellung einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
des Fondbereiches 2 des Kraftfahrzeuges 3 mit
einer alternativen Ausführungsform
einer Sicherheitseinrichtung 79 dargestellt. Dabei ist
im aktivierten Zustand der Sicherheitseinrichtung 79 ein
Abstützairbag 80 als Fondairbag über die
gesamte Fahrzeugbreite ausgebildet. An den beiden oberen Eckbereichen 81 und 82 des
Abstützairbags 80 ist
jeweils ein Abspannschlauch 83 und 84 angebunden,
der andernendes jeweils im Dachbereich 85 und 86 des
Kraftfahrzeuges 3 angebunden ist. An den unteren Eckbereichen 87 und 88 des
Abstützairbags 80 ist
ebenfalls jeweils ein Abspannschlauch 89 und 90 angebunden,
der jeweils andernends mit einem Bodenbereich 91 und 92 verbunden
ist. Somit ist eine funktionssichere Abspannung des Abstützairbags 80 durch
die vier Abspannschläuche 83, 84, 89 und 90 als
Rückhaltevorrichtung
vor dem Fondinsassen 8 im aktivierten Zustand der Sicherheitseinrichtung 79 geschaffen.
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In 13 ist
eine schematische Darstellung einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
des Fondbereiches 2 mit einer weiteren Ausführungsform
einer Sicherheitseinrichtung 93 im aktivierten Zustand
dargestellt. Dabei erstreckt sich in Fahrzeugquerrichtung ein Thoraxairbag 94 als
Fondairbag, der sich im aktivierten Zustand von einem Dachbereich 95 nach unten
entfaltet und zu beiden Seiten mit einem Abspannschlauch 96 und 97 zur
Abspannung des Thoraxairbags 94 in der Funktionsstellung
verbunden ist. Die beiden Abspannschläuche 96 und 97 die
einerseits mittelbar am Thoraxairbag 94 angebunden sind, sind
jeweils in einem Fahrzeugseitenbereich 98 und 99 in
der Nähe
eines Fahrzeugbodens 100 angebunden. Am Thoraxairbag 94 ist
jeweils seitlich ein Befüllschlauch 101, 102 angeordnet,
wobei zwischen den Befüllschläuchen 101 und 102 und
dem Thoraxairbag 94 eine Strömungsverbindung besteht. Die Befüllschläuche 101 und 102 sind
ebenfalls im Dachbereich 95 angebunden und werden im aktivierten Zustand
der Sicherheitseinrichtung 93 nach unten entfaltet. Die
Befüllung
des Thoraxairbags 94 erfolgt über die Befüllschläuche 101 und 102.
In einer Weiterbildung ist zwischen den Befüllschläuchen 101 und 102,
oberhalb des Thoraxairbags 94 ein Kopfairbag 103 (strichliert
eingezeichnet) anordenbar.
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In 14 ist
eine Seitenansicht des Fondbereichs 2 mit einer weiteren
Ausführungsform
einer Sicherheitseinrichtung 104 schematisch dargestellt. Von
einem Dachbereich 105 zu einem Bodenbereich 106 sind
jeweils diagonal zwei Abspannschläuche 107 und 108 im
aktivierten Zustand der Sicherheitseinrichtung 104 aufgespannt.
Die diagonale Anordnung der beiden Abspannschläuche 107 und 108 ist der
Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
in 15 der Sicherheitseinrichtung 104 zu
entnehmen. Damit ist vor jeder Fondinsassensitzposition 109 und 110 diagonal
ein Abspannschlauch 107 und 108 im aktivierten
Zustand der Sicherheitseinrichtung 104 ausgebildet, der
somit den Fondairbag zum Schutz des Fondinsassen 8 bildet.
In einer Weiterbildung kann an einem Abspannschlauch 107 und 108 beispielsweise ein
Thoraxairbag 111, der strichliert in 14 eingezeichnet ist, ausgebildet sein.
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Eine alternative Ausführungsform
der Sicherheitseinrichtung 104 ist als Sicherheitseinrichtung 112 in 16 schematisch dargestellt.
Als Fondairbag sind ebenfalls wieder zwei Abspannschläuche 113 und 114 diagonal
vor den Fondinsassensitzpositionen 109 und 110 im
aktivierten Zustand der Sicherheitseinrichtung 112 ausgebildet.
Zwischen den Anbindungsbereichen der Abspannschläuche 113 und 114 im
Dachbereich 115 und dem Abspannschlauch 113 und 114 selbst
ist jeweils ein Gurtband 116 und 117 vorgesehen,
so dass die diagonale Lage der Abspannschläuche 113 und 114 gegenüber der
der Abspannschläuche 107 und 108 verändert ist.
Je nach Fahrzeugtyp kann eine der beiden Ausführungsvarianten vorteilhaft
sein.
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Die in 17 schematisch
dargestellte Sicherheitseinrichtung 118 stellt eine Weiterbildung
der Sicherheitseinrichtung 104 von 14 bzw. 15 dar. Bei
dieser Sicherheitseinrichtung 118 ist zu den diagonal angeordneten
Abspannschläuchen 119 und 120 zusätzlich ein über die
Fahrzeugbreite verlaufender Kopfairbag 121 und ein über die
Fahrzeugbreite verlaufender Thoraxairbag 122 ausgebildet.
Jeweils seitlich am Kopfairbag 121 bzw. am Thoraxairbag 122 verläuft von
einem Dachbereich 123 jeweils ein Befüllschlauch 124 und 125 im
aktivierten Zustand der Sicherheitseinrichtung 118 vertikal
nach unten. Die Abspannschläuche 119 und 120 sind
so mit dem Kopfairbag 121 bzw. dem Thoraxairbag 122 mit
den jeweils zugehörigen
Befüllschläuchen 124 und 125 verknüpft, dass
ein funktionssicheres Abfangen des Fondinsassen 8 bei einer
Kollision gegeben ist.
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Bei einer in 18 schematisch dargestellten Sicherheitseinrichtung 126 sind
drei Abspannschläuche 127, 128 und 129 vorgesehen,
die im aktivierten Zustand der Sicherheitseinrichtung 126 in
einer Aufspannebene dreieckförmig
angeordnet sind. Ein Abspannschlauch 127 verläuft quer
zwischen zwei Abspannschlauch-Anbindungsstellen 130 und 131 über die
komplette Fahrzeugbreite, wobei die Abspannschlauch-Anbindungsstellen 130 und 131 jeweils
in einem mittleren Fahrzeugseitenbereich angeordnet sind. Mittig
in einem Dachbereich 132 ist eine weitere Abspannschlauch-Anbindungsstelle 133 ausgebildet,
zwischen der die beiden Abspannschläuche 128 und 129 jeweils
seitlich nach unten zu den Abspannschlauch-Anbindungsstellen 130 und 131 angebunden
sind. Damit ergibt sich im aufgeblasenen Zustand der jeweiligen
Abspannschläuche 127, 128 und 129 eine
dreieckförmige
Anordnung derselben. Die Abspannschläuche 127, 128 und 129 spannen
zwei Abstützairbags 133 und 134,
die über Drosseln
(nicht dargestellt) miteinander strömungsverbunden sind, auf und
stützen
diese von hinten her ab. Damit ist für den Fondinsassen 8 eine
kompakte Aufprallfläche
durch die Abspannschläuche 127, 128 und 129 und
durch die Abstützairbags 133 und 134 für ein funktionssicheres
Auffangen bei einer Kollision gegeben.
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In 19 ist
eine alternative Variante der Sicherheitseinrichtung 126 von 18 als Sicherheitseinrichtung 135 schematisch
dargestellt. Anstelle der dreieckförmigen Anordnung der Abspannschläuche 127, 128 und 129 in 18 sind vier Abspannschläuche 136, 137 138 und 139 gekreuzt
und teilweise parallel verlaufend an diversen Abspannschlauch-Anbindungsstellen
entlang der Fahrzeugaußenseite
angeordnet. An den Abspannschläuchen 136 bis 139 sind
zusätzlich
zwei Kopfairbags 140 und 141 und ein über die
komplette Fahrzeugbreite ausgebildeter Thoraxairbag 142 strömungsverbunden
angeordnet. Auch hier ist eine kompakte Aufprallfläche für den Fondinsassen 8 bei
einem Kollisionsfall mit aktivierter Sicherheitseinrichtung 135 gegeben.
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In 20 ist
schematisch eine Seitenansicht einer B-Säule 143 mit einer
Sicherheitseinrichtung 144 im aktivierten Zustand dargestellt.
Vertikal entlang der B-Säule 143 ist
ein Tuch 145 von einem Dachbereich 146 bis zu
einem Bodenbereich 147 angeordnet. In das Tuch 145 ist
ein Abspannschlauch 148 integriert, wobei der Abspannschlauch 148 im nicht
aktivierten Zustand im Dachbereich 146 angeordnet ist.
Neben der Abspannfunktion ist der Abspannschlauch 148 auch
zur Energieabsorption einsetzbar. Am Abspannschlauch 148 ist
ein Kopfairbag 149 und ein Thoraxairbag 150 integral
angeordnet. Sowohl der Kopfairbag 149 als auch der Thoraxairbag 150 erstrecken
sich über
die komplette Fahrzeugbreite, wobei an der gegenüberliegenden B-Säule eine
der dargestellten analogen Anordnung von Tuch und Absannschlauch
vorhanden ist. Durch ein zeitversetztes Befüllen des Abspannschlauches 148 bzw.
des Kopfairbags 149 und des Thoraxairbags 150 führt zur
Energieabsorption und somit zu einer Belastungsreduktion für einen
in out-of-position befindlichen Fondinsassen 8.
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In 21 ist
der Abspannschlauch 148 der Sicherheitseinrichtung 144 bei
einer out-of-position-Stellung
eines Vordersitzes 151 gezeigt. Der Abspannschlauch 148 ist
dabei so ausgelegt, dass trotz der out-of-position-Stellung des
Vordersitzes 151 ein Schutz für den Fondinsassen 8 im
Kollisionsfall gegeben ist.
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In 22 ist
schematisch eine Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung des Fondbereiches 2 mit
einer Sicherheitseinrichtung 152 im aktivierten Zustand dargestellt.
Jeweils seitlich an den beiden B-Säulenbereichen 153 und 154 sind
vertikal zwei Abspannschläuche 155 und 156 angeordnet.
Die beiden Abspannschläuche 155 und 156 erstrecken
sich ebenfalls von einem Dachbereich 157 zu einem Bodenbereich 158. Über die
Fahrzeugbreite ist ein Abstützairbag 159 als
Fondairbag angeordnet, der mit den Abspannschläuchen 155 und 156 strömungsverbunden ist.
Somit ist auch bei dieser Sicherheitseinrichtung 152 durch
die Kombination von Abspannschläuchen 155 und 156 mit
dem Abstützairbag 159 ein
funktionssicheres Abfangen des Fondinsassen 8 im Kollisionsfall
gegeben. Der Abstützairbag 159 befindet sich
in einer mittleren Fahrzeughöhe,
was in etwa dem Brustbereich des Fondinsassen 8 entspricht.
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Bei einer weiteren Ausführungsform
einer Sicherheitseinrichtung 160, die in 23 schematisch dargestellt ist, sind
zwei Abspannschläuche 161 und 162 jeweils
von einem mittigen Dachbereich 163 zu jeweils einer Fahrzeugseite 164 und 165 angeordnet. Quer
zur Fahrtrichtung über
die komplette Fahrzeugbreite verläuft ein Abstützairbag 166 als
Fondairbag der näher
zum Fondinsassen 8 angeordnet ist als die Abspannschläuche 161 und 162.
Um ein Durchtauchen des Kopfes des Fondinsassen 8 bei einer
Kollision und eine Abstützung
des Oberkörpers
des Fondinsassen 8 am Abstützairbag 166 zu gewährleisten sind
die beiden Abspannschläuche 161 und 162 mittels
jeweils einem Spannband 167 und 168 jeweils in Richtung
zur gegenüberliegenden
Fahrzeugseite 164 und 165 abgespannt. Die Spannbänder 167 und 168 sind
jeweils an der Fahrzeugseite 164 und 165 mit einer
Strammereinrichtung 169 und 170 verbunden, so
dass damit eine vorteilhafte Straffung der Abspannschläuche 161 und 162 bei
der Aktivierung der Sicherheitseinrichtung 160 erfolgen
kann. Damit ist ein sicheres Durchtauchen des Kopfes des Fondinsassen 8 möglich.
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Bei der in 24 dargestellten Ausführungsform einer Sicherheitseinrichtung 171 ist
im Bereich einer B-Säule 172 ein
Abspannsystem 173, das aus mehreren Abspannschläuchen besteht,
angeordnet. Das Abspannsystem 173 wird im aktivierten Zustand der
Sicherheitseinrichtung 171 in Fahrtrichtung nach hinten
zu einer C-Säule 286 mittels
zweier seitlicher Spannschläuche 174 und 175 und
einem mittleren Spannschlauch 176 abgestützt. Die
beiden seitlichen Spannschläuche 174 und 175 können im
nicht aktivierten Zustand entweder im Dachbereich oder im Schwellerbereich
integriert sein, während
der mittige Spannschlauch 176 im nicht aktivierten Zustand
der Sicherheitseinrichtung 171 im Dach integriert ist.
Die Spannschläuche 174, 175 und 176 können so
ausgelegt sein, dass sie sich in ihrer Länge beim Aufblasen verkürzen und
somit funktionssicher eine Abstützfunktion
für das
Abspannsystem 173 im aktivierten Zustand der Sicherheitseinrichtung 171 bilden.
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In 25 ist
schematisch eine Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung einer weiteren
Ausführungsform
einer Sicherheitseinrichtung 177 dargestellt. Dabei sind
zwei Abspannschläuche 178 und 179 jeweils
im Bereich einer B-Säule
auf beiden Fahrzeugseiten 180 und 181 integriert.
Quer zur Fahrtrichtung über
die komplette Fahrzeugbreite ist ungefähr fahrzeugmittig ein weiterer
Abspannschlauch 182 angeordnet. Die beiden vertikalen Abspannschläuche 178 und 179 sind
jeweils in einem Dachbereich 183 an einen Gasgenerator 184 und 185 angeschlossen.
Der Querverlauf des Abspannschlauches 182 weist ebenfalls
an einer Fahrzeugseite 181 einen Gasgenerator 186 auf.
Zwischen den beiden vertikalen Abspannschläuchen 178 und 179 ist
etwa in Höhe
des Kopfes des Fondinsassen ein weiterer horizontal verlaufender
Abspannschlauch 187 angeordnet, der mit einem Zündschnurgenerator 188 ausgestattet
ist. Die Befüllung
des Abspannschlauches 187 erfolgt durch Zündung des
Zündschnurgenerators 188,
der über eine
Zündleitung 189 mit
dem Gasgenerator 184 verbunden ist und von dort aus ggf.
zeitversetzt zündbar ist.
Alternativ können
die Gasgeneratoren 184 und 185 auch in einem Bodenbereich 190 angeordnet sein.
In 25 sind beide Alternativen
dargestellt.
-
In 26 ist
eine weitere Ausführungsform einer
Sicherheitseinrichtung 191 in einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
schematisch dargestellt. Dabei ist ein Abspannschlauch 192 quer
zur Fahrtrichtung über
die komplette Fahrzeugbreite im aktivierten Zustand der Sicherheitseinrichtung 191 angeordnet. Der
Abspannschlauch 192 zieht bei der Entfaltung ein Netz 193 nach
unten und spannt dieses auf. Damit ist der Fondbereich durch das
aufgespannte Netz 193 komplett abgeriegelt, wodurch auch
z. B. bei umgelegter Rücksitzlehne 6 der
Rücksitzbank 4 und
darauf angeordneter Ladung ein Schutz vor umherfliegender Ladung
im Kollisionsfall für
den Frontinsassen besteht.
-
In 27 ist
zur Sicherheitseinrichtung 191 von 26 eine alternative Sicherheitseinrichtung 194 schematisch
dargestellt. Dabei ist ein Abspannschlauch 195 quer zur
Fahrtrichtung über
die Fahrzeugbreite angeordnet. Ein mit dem Abspannschlauch 195 gekoppeltes
Tuch 196 ist mittels einer Seil- und Umlenkeinrichtung 197 so
gekoppelt, dass das Tuch 196 weiter als die Schlauchlage
des Abspannschlauches 195 aufspannbar ist. Durch die Verkürzung des
Abspannschlauches 195 (Pfeil 198) wird ein Seil 199 der
Seil- und Umlenkeinrichtung 197 und damit das Tuch 196 aufgespannt.
Die Seilbewegung ist mit Pfeil 200 in 27 eingezeichnet.
-
In 28 ist
eine weitere Ausführungsform einer
Sicherheitseinrichtung 201 zum Schutze des Fondinsassen 8 im
Fondbereich 2 im aktivierten Zustand dargestellt. Jeweils
in einem seitlichen Fahrzeugbereich 202 und 203 verläuft ein
vorhangartiger Seitenairbag 204 und 205 in Fahrzeuglängsrichtung. Die
beiden Seitenairbags 204 und 205 sind jeweils
im Dachbereich 206 angebunden. Dem Anbindungsbereich im
Dachbereich 206 jeweils gegenüberliegend ist ein seitlicher
Abspannschlauch 207 und 208 jeweils in den Seitenairbags 204 und 205 sich
in Fahrzeuglängsrichtung
erstreckend ausgebildet. Zwischen den beiden seitlichen Abspannschläuchen 207 und 208 verläuft in Fahrzeugquerrichtung
im Bereich vor den Fondinsassensitzpositionen ein Quer-Abspannschlauch 209,
der mit den seitlichen Abspannschläuchen 207 und 208 strömungsverbunden
sein kann. Der Quer-Abspannschlauch 209 spannt
zudem einen Abstützairbag 210 auf,
der in 28 strichliert eingezeichnet
ist. Der Quer-Abspannschlauch 209 wird im aktivierten Zustand
mittels einem Abstütz-Abspannschlauch 211 abgestützt, der
integral mit dem Quer-Abspannschlauch 209 verbunden sein
kann. Der Abstütz-Abspannschlauch 211 ist
im aktivierten Zustand V-förmig
ausgebildet, wobei dessen erste Anbindungsstelle 212 in
dem Dachbereich 206 mittig angeordnet ist und dessen zweite
Anbindungsstelle 213 und 214 jeweils in einem
bodenseitigen Fahrzeugseitenbereich 215 und 216 liegt.
Von der ersten Anbindungsstelle 212 im Dachbereich 206 verläuft der
Abstütz-Abspannschlauch 211 in
Fahrtrichtung gesehen schräg
nach hinten zu den zweiten Anbindungsstellen 213 und 214 jeweils
im bodenseitigen Fahrzeugseitenbereich 215 und 216.
-
In 29 ist
schematisch eine Seitenansicht der Sicherheitseinrichtung 201 von 28 dargestellt. Dabei ist
zu erkennen, dass sich der vorhangartige Seitenairbag 204, 205 über den
gesamten Fahrzeugseitenbereich des Fahrzeuginnenraums von einer
A-Säule 217 bis
zu einer C-Säule 218 erstreckt.
Der dem Seitenairbag 204, 205 jeweils zugeordnete
seitliche Abspannschlauch 207, 208 weist eine
erste Abspannschlauch-Anbindungsstelle 219 an der A-Säule 217 und
eine zweite Abspannschlauch-Anbindungsstelle 220 im Bereich
der C-Säule 218 auf.
Die Anbindung der seitlichen Abspannschläuche 207, 208 erfolgt
an die beiden Säulen 217, 218 jeweils über Spannseile 221.
Die erste Anbindungsstelle 212 im Dachbereich 206 des
Abstütz-Abspannschlauchs 211 ist
in Fahrzeuglängsrichtung
gesehen im Bereich einer B-Säule 222 angeordnet,
wobei sich die zweiten Anbindungsstellen 213 und 214 am
bodenseitigen Fahrzeugseitenbereich 215 und 216 in
Fahrtrichtung gesehen dahinter befinden, so dass der Abstütz-Abspannschlauch 211 im
aktivierten Zustand schräg
nach hinten in Richtung C-Säule 218 abfallend
verläuft.
Strichliert ist der Abstützairbag 210,
der am Quer-Abspannschlauch 209 ausgebildet ist, in 29 eingezeichnet.
-
In 30 ist
schematisch eine Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung der Sicherheitseinrichtung 201 dargestellt.
Jeweils im seitlichen Fahrzeugbereich 202 und 203 ist
der Seitenairbag 204 und 205 mit den zugeordneten
seitlichen Abspannschläuchen 207 und 208 angeordnet.
Zwischen den seitlichen Abspannschläuchen 207 und 208 ist
der Quer-Abspannschlauch 209 angeordnet, wobei der im Quer-Abspannschlauch 209 integrierte
Abstützairbag 210 als
zweikammriger Thoraxairbag ausgebildet ist. Als zusätzliche
Abstützung
des Abstützairbags 210 bzw.
des Quer-Abspannschlauchs 209 ist mittig am Quer-Abspannschlauch 209 ein
Haltetuch 223 ausgebildet, das mit dem Dachbereich 206 fest verbunden
ist. Das Haltetuch 223 kann in Kombination oder alternativ
zu dem Abstütz-Abspannschlauch 211 angeordnet
sein (Abstütz-Abspannschlauch 211 ist
in 30 aus Übersichtlichkeitsgründen weggelassen).
Das Haltetuch 223 kann alternativ auch durch einen Befüllschlauch
für die
Airbags 209 und 210 ersetzt werden.
-
In 31 ist
schematisch eine Seitenansicht des Kraftfahrzeuges 3 mit
einer weiteren Ausführungsform
einer Sicherheitseinrichtung 224 schematisch dargestellt.
Dabei erstreckt sich in Fahrzeuglängsrichtung ein seitlicher
Abspannschlauch 225, der jeweils über ein Spannseil 226 mit
einer Abspannschlauch-Anbindungsstelle 227 und 228 an
einer A-Säule 229 und
einer C-Säule 230 verbunden ist.
Der seitliche Abspannschlauch 225 ist in einem in Fahrzeughochrichtung
gesehen unteren Bereich eines Seitenairbags 231 angeordnet,
der andernseits mit einem Dachbereich 232 des Kraftfahrzeuges 3 verbunden
ist und im aktivierten Zustand vorhangartig entlang der Fahrzeugseite
aufspannbar ist. Die Anordnung seitlicher Abspannschlauch 225 mit
Seitenairbag 231 ist auf beiden Fahrzeugseiten ausgebildet,
so dass zwischen den beiden Abspannschläuchen 225 ein Quer-Abspannschlauch 233 mit
daran angeordneten Thoraxairbag 234 als Fondairbag verläuft. Der
Thoraxairbag 234 ist mittels einem Befüllschlauch 235 mit
Gas im aktivierten Zustand der Sicherheitseinrichtung 224 beaufschlagbar.
-
Eine Führungshülse 236 umgreift den
seitlichen Abspannschlauch 225 und ist mit dem Quer-Abspannschlauch 233 bzw.
mit dem Thoraxairbag 234 gekoppelt. Die Führungshülse 236 ist
mittels einer Strammereinrichtung 237, die im Bereich der
C-Säule 230 angeordnet
ist, in Fahrzeuglängsrichtung längsverschiebbar,
so dass der Thoraxairbag 234 bzw. der Quer-Abspannschlauch 233 im
aktivierten Zustand der Sicherheitseinrichtung 224 in Richtung zum
Fondinsassen 8 bewegbar ist. Das Seil der Strammereinrichtung 237 verläuft innerhalb
der Gewebehülle
des Seitenairbags 231, um einen Kontakt mit dem Fondinsassen
zu vermeiden. Zusätzlich kann
ein Kopfairbag 238, der strichliert eingezeichnet ist,
parallel verlaufend zum Thoraxairbag 234 in der Sicherheitseinrichtung 224 integriert
sein.
-
In 32 ist
schematisch eine Schnittdarstellung des Schnittes A-A von 31 dargestellt. Die Führungshülse 236 umgreift
den seitlichen Abspannschlauch 225 und ist entlang diesem
in einem vorgegebenen Verstellbereich längsverschiebbar. Der Abspannschlauch 225 ist
mit dem Seitenairbag 231 gekoppelt, der im Dachbereich 232 angebunden ist.
Ebenfalls vom Dachbereich 232 ausgehend verläuft der
Befüllschlauch 235 zum
Thoraxairbag 234. Die Führungshülse 236 mit
zugeordneter Strammereinrichtung 237 ist beidseitig an
beiden Enden des Thoraxairbags 234 ausgebildet, so dass
dieser gleichmäßig in Fahrzeuglängsrichtung
verschiebbar ist.
-
In 33 ist
eine weitere Ausführungsform einer
Sicherheitseinrichtung 239 in einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
schematisch dargestellt. Jeweils in einem seitlichen Fahrzeugbereich 240 und 241 ist
sich in Fahrzeuglängsrichtung
erstreckend ein seitlicher Abspannschlauch 242 und 243 ausgebildet.
Zwischen den beiden seitlichen Abspannschläuchen 242 und 243 ist
in Fahrzeugquerrichtung ausgerichtet ein Quer-Abspannschlauch 244 als Fondairbag
angeordnet, der mit den seitlichen Abspannschläuchen 242 und 243 strömungsverbunden
sein kann. Zur Abstützung
des Quer-Abspannschlauches 244 sind
zwei diagonal angeordnete Abspannschläuche 245 und 246 als
Rückhaltevorrichtung
vorgesehen, die einerseits in einem Dachbereich 247 und
andererseits jeweils im Bereich einer B-Säule 248 und 249 im
Fahrzeugseitenbereich angebunden sind. Die beiden seitlichen Abspannschläuche 242 und 243 sind
im Bereich der Koppelungsstelle mit dem Quer-Abspannschlauch 244 jeweils
so mit der B-Säule 248 und 249 angebunden,
dass sie in Fahrzeughochrichtung entlang einer Führung 250 und 251 bei
der Aktivierung der Sicherheitseinrichtung 239 von oben
vom Dachbereich 247 nach unten verlagerbar sind. Durch
diese Verlagerung, die mittels im Bereich der B-Säulen 248 und 249 angeordneten Verlagerungseinrichtungen 252 und 253 durchgeführt wird,
wird einerseits der Quer-Abspannschlauch 244 in die dementsprechende
Position vor dem Fondinsassen 8 gebracht und andererseits
werden den seitlichen Abspannschläuchen 242 und 243 zugeordnete
Seitenairbags 254 und 255 entfaltet.
-
In 34 ist
in einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung
des Fondbereiches 2 eine weitere Ausführungsform einer Sicherheitseinrichtung 256 schematisch
dargestellt. Dabei ist ein Abspannschlauch 257 vorgesehen,
der mit einem ersten in etwa quer verlaufenden Schlauchteil 258 zwischen zwei
an gegenüberliegenden
Fahrzeugseiten liegenden Anbindungsstellen 259 und 260 abgespannt
ist. Ferner weist der Abspannschlauch 257 neben dem ersten
Schlauchteil 258, das in Fahrzeugquerrichtung verläuft, zwei
nach oben ragende Schlauchteile 261 und 262 auf,
die jeweils an einem Dachbereich 263 angebunden sind. Der
Abspannschlauch 257 stützt
von hinten her einen Thoraxairbag, der strichliert in 34 eingezeichnet ist, ab.
Die Freiräume zwischen
den nach oben weisenden Schlauchteilen 261 und 262 des
Abspannschlauches 257 erlauben bei einer Kollision ein
Durchtauchen des Kopfes des Fondinsassen 8. Alternativ
können
diese Aussparungen aber auch durch zusätzliche Airbags, Matten oder
Netze zur Vermeidung der Interaktion zwischen dem Front- und Fondinsassen 8 bzw.
als Ladungsschutz geschlossen werden.
-
In 35 ist
eine alternative Ausführungsform
eines Abspannschlauches 265 schematisch dargestellt. Der
Abspannschlauch 265 ist zwischen zwei fahrzeugseitlichen
Anbindungsstellen 266 und 267, die z. B. im Bereich
der B-Säulen
angeordnet sind, abgespannt. Am Abspannschlauch 265 sind mehrere
Airbagkammern 268 bis 270 angeordnet, die z. B.
mit einem mehrstufigen Gasgenerator (nicht dargestellt) zeitversetzt
zum Abspannschlauch 265 aufblasbar sind. Die Airbagkammern 268 bis 270 können alternativ
auch mittels Drosseln mit dem Abspannschlauch 265 verbunden
sein. Die Drosseln bzw. damit verbundenen Austrittsöffnungen
können dabei
dergestalt ausgeführt
sein, dass eine Öffnung erst
bei einer Insassenbelastung und einer damit verbundenen Druckerhöhung im
Abspannschlauch 265 öffnen.
-
In 36 ist
schematisch ein Querschnitt eines alternativen Abspannschlauches 271 dargestellt. Der
Abspannschlauch 271 besteht dabei aus mehreren einzelnen
Schläuchen
272 bis 274,
die parallel angeordnet sind. Die parallelen Schläuche 272 bis 274 weisen
eine integrierte Airbagkammer 275 auf, die das so aufgebaute
Abspannsystem stabilisiert. Die einzelnen Schläuche 272 bis 274 und
die Airbagkammer 275 können
untereinander strömungsverbunden
sein. Durch dieses strukturierte Spannsystem mit der integrierten
Airbagkammer 275 ist bei einer Belastung im Kollisionsfall
ein Verdrehen der Schläuche 272 bis 274 verhindert.
-
In 37 ist
schematisch eine Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung des Fondbereiches 2 mit
einer Sicherheitseinrichtung 276 im aktivierten Zustand dargestellt.
Jeweils in einem Fahrzeugseitenbereich 277 und 278 ist
ein in Fahrzeuglängsrichtung
verlaufender vorhangartiger Seitenairbag 279 und 280 angeordnet.
Zwischen den beiden Seitenairbags 279 und 280 verläuft in Fahrzeugquerrichtung
ein Fondairbag 281, der mit den beiden Seitenairbags 279 und 280 strömungsverbunden
sein kann. Die Seitenairbags 279 und 280 sind
in einem Dachbereich 282 karosseriefest angebunden. Der
Fondairbag 281 ist im aktivierten Zustand fahrzeugmittig
vor den Fondinsassenpositionen 283 und 284 angeordnet.
Zusätzlich
zum Fondairbag 281 kann ein Kopfairbag 285 zur
Erhöhung
des Insassenschutzes angeordnet sein. Der Kopfairbag 285 ist
strichliert in 37 eingezeichnet.
-
In 38 ist
eine Draufsicht auf die Airbags 279, 280 und 281 der
Sicherheitseinrichtung 276 schematisch dargestellt. Dabei
sind die Airbags dergestalt angeordnet, dass sich ein H-förmiger Aufbau im aktivierten
Zustand ergibt. In Fahrzeuglängsrichtung
verlaufend sind dem Fahrzeugseitenbereich 277 und 278 jeweils
zugeordnet die Seitenairbags 279 und 280 als Rückhaltevorrichtung
angeordnet, wobei dazwischen querverlaufend der Fondairbag 281 ausgebildet
ist. Der Kopfairbag 285 (in 38 nicht
dargestellt) verläuft
parallel zum Fondairbag 281. Die beiden Seitenairbags 279 und 280 sind
an der A- und C-Säule
zur Abspannung angebunden.
-
- 1
- Sicherheitseinrichtung
- 2
- Fondbereich
- 3
- Kraftfahrzeug
- 4
- Rücksitzbank
- 5
- Sitzteil
- 6
- Lehnenteil
- 7
- Kopfstütze
- 8
- Fondinsasse
- 9
- Laderaum
- 10
- Airbagmatte
- 11
- Dachbereich
- 12
- Fahrzeuginnenraum
- 13
- Kopfairbag
- 14
- Thoraxairbag
- 15
- Band
(Airbag)
- 16
- Strammereinrichtung
- 17
- Sicherheitseinrichtung
- 18
- Dachbereich
- 19
- Airbagmatte
- 20
- Kopfairbag
- 21
- Thoraxairbag
- 22
- Gurtband
- 23
- Rotationsstrammer
- 24
- Sicherheitseinrichtung
- 25
- Vordersitz
- 26
- Dachbereich
- 27
- Gasgenerator
- 28
- Airbagmatte
- 29
- Kammer
- 30
- Kammer
- 31
- Band
- 32
- Airbagmattenverstaubereich
- 33
- Stammerbereich
- 34
- Stammereinrichtung
- 35
- Tuch
- 36
- Sicherheitseinrichtung
- 37
- Airbagmatte
- 38
- Dachbereich
- 39
- Airbagschlauch
- 40
- Airbagschlauch-Anbindungspunkt
- 41
- Pfeil
- 42
- Pfeil
- 43
- Pfeil
- 44
- Fondinsassensitzposition
- 45
- Fondinsassensitzposition
- 46
- Airbagschlauch
- 47
- Gasgenerator
- 48
- Thoraxairbag
- 49
- Drossel
- 50
- Gaslanze
- 51
- Airbag
- 52
- Gaslanze
- 53
- Pfeil
- 54
- Pfeil
- 55
- Pfeil
- 56
- Sicherheitseinrichtung
- 57
- Kopfairbag
- 58
- Thoraxairbag
- 59
- Abspannschlauch
- 60
- Anspannschlauch-Anbindungsstelle
- 61
- Dachbereich
- 62
- Abspannschlauch-Anbindungsstelle
- 63
- Bodenbereich
- 64
- Fahrzeugseitenbereich
- 65
- Sicherheitseinrichtung
- 66
- Abspannschlauch-Anbindungsstelle
- 67
- Abspannschlauch-Anbindungsstelle
- 68
- Abspannschlauch
- 69
- Querairbag
- 70
- B-Säule
- 71
- Sicherheitseinrichtung
- 72
- Fondairbag
- 73
- Side-Curtain
- 74
- Türscheibe
- 75
- Abspannschlauch
- 76
- Abspannschlauch-Anbindungsstelle
- 77
- Dachbereich
- 78
- Abspannschlauch-Anbindungsstelle
- 79
- Sicherheitseinrichtung
- 80
- Abstützairbag
- 81
- oberer
Eckbereich
- 82
- oberer
Eckbereich
- 83
- Abspannschlauch
- 84
- Abspannschlauch
- 85
- Dachbereich
- 86
- Dachbereich
- 87
- unterer
Eckbereich
- 88
- unterer
Eckbereich
- 89
- Abspannschlauch
- 90
- Abspannschlauch
- 91
- Bodenbereich
- 92
- Bodenbereich
- 93
- Sicherheitseinrichtung
- 94
- Thoraxairbag
- 95
- Dachbereich
- 96
- Abspannschlauch
- 97
- Abspannschlauch
- 98
- Fahrzeugseite
- 99
- Fahrzeugseite
- 100
- Fahrzeugboden
- 101
- Befüllschlauch
- 102
- Befüllschlauch
- 103
- Kopfairbag
- 104
- Sicherheitseinrichtung
- 105
- Dachbereich
- 106
- Bodenbereich
- 107
- Abspannschlauch
- 108
- Abspannschlauch
- 109
- Fondinsassensitzposition
- 110
- Fondinsassensitzposition
- 111
- Thoraxairbag
- 112
- Sicherheitseinrichtung
- 113
- Abspannschlauch
- 114
- Abspannschlauch
- 115
- Dachbereich
- 116
- Gurtband
- 117
- Gurtband
- 118
- Sicherheitseinrichtung
- 119
- Abspannschlauch
- 120
- Abspannschlauch
- 121
- Kopfairbag
- 122
- Thoraxairbag
- 123
- Dachbereich
- 124
- Befüllschlauch
- 125
- Befüllschlauch
- 126
- Sicherheitseinrichtung
- 127
- Abspannschlauch
- 128
- Abspannschlauch
- 129
- Abspannschlauch
- 130
- Abspannschlauch-Anbindungsstelle
- 131
- Abspannschlauch-Anbindungsstelle
- 132
- Abspannschlauch-Anbindungsstelle
- 133
- Abstützairbag
- 134
- Abstützairbag
- 135
- Sicherheitseinrichtung
- 136
- Abspannschlauch
- 137
- Abspannschlauch
- 138
- Abspannschlauch
- 139
- Abspannschlauch
- 140
- Kopfairbag
- 141
- Kopfairbag
- 142
- Thoraxairbag
- 143
- B-Säule
- 144
- Sicherheitseinrichtung
- 145
- Tuch
- 146
- Dachbereich
- 147
- Bodenbereich
- 148
- Abspannschlauch
- 149
- Kopfairbag
- 150
- Thoraxairbag
- 151
- Vordersitz
- 152
- Sicherheitseinrichtung
- 153
- B-Säulen-Bereich
- 154
- B-Säulen-Bereich
- 155
- Abspannschlauch
- 156
- Abspannschlauch
- 157
- Dachbereich
- 158
- Bodenbereich
- 159
- Abstützairbag
- 160
- Sicherheitseinrichtung
- 161
- Abspannschlauch
- 162
- Abspannschlauch
- 163
- mittiger
Dachbereich
- 164
- Fahrzeugseite
- 165
- Fahrzeugseite
- 166
- Abstützairbag
- 167
- Spannband
- 168
- Spannband
- 169
- Strammereinrichtung
- 170
- Strammereinrichtung
- 171
- Sicherheitseinrichtung
- 172
- B-Säule
- 173
- Abspannsystem
- 174
- Spannschlauch
- 175
- Spannschlauch
- 176
- Spannschlauch
- 177
- Sicherheitseinrichtung
- 178
- Abspannschlauch
- 179
- Abspannschlauch
- 180
- Fahrzeugseite
- 181
- Fahrzeugseite
- 182
- Abspannschlauch
- 183
- Dachbereich
- 184
- Gasgenerator
- 185
- Gasgenerator
- 186
- Gasgenerator
- 187
- Abspannschlauch
- 188
- Zündschnurgenerator
- 189
- Zündleitung
- 190
- Bodenbereich
- 191
- Sicherheitseinrichtung
- 192
- Abspannschlauch
- 193
- Netz
- 194
- Sicherheitseinrichtung
- 195
- Abspannschlauch
- 196
- Tuch
- 197
- Seil-
und Umlenkeinrichtung
- 198
- Pfeil
- 199
- Seil
- 200
- Pfeil
- 201
- Sicherheitseinrichtung
- 202
- seitlicher
Fahrzeugbereich
- 203
- seitlicher
Fahrzeugbereich
- 204
- Seitenairbag
- 205
- Seitenairbag
- 206
- Dachbereich
- 207
- seitlicher
Abspannschlauch
- 208
- seitlicher
Abspannschlauch
- 209
- Quer-Abspannschlauch
- 210
- Abstützairbag
- 211
- Abstütz-Abspannschlauch
- 212
- erste
Anbindungsstelle
- 213
- zweite
Anbindungsstelle
- 214
- zweite
Anbindungsstelle
- 215
- bodenseitiger
Fahrzeugseitenbereich
- 216
- bodenseitiger
Fahrzeugseitenbereich
- 217
- A-Säule
- 218
- C-Säule
- 219
- Abspannschlauch-Anbindungsstelle
- 220
- Abspannschlauch-Anbindungsstelle
- 221
- Spannseil
- 222
- B-Säule
- 223
- Haltetuch
- 224
- Sicherheitseinrichtung
- 225
- seitlicher
Abspannschlauch
- 226
- Spannseil
- 227
- Abspannschlauch-Anbindungsstelle
- 228
- Abspannschlauch-Anbindungsstelle
- 229
- A-Säule
- 230
- C-Säule
- 231
- Seitenairbag
- 232
- Dachbereich
- 233
- Quer-Abspannschlauch
- 234
- Thoraxairbag
- 235
- Befüllschlauch
- 236
- Führungshülse
- 237
- Strammereinrichtung
- 238
- Kopfairbag
- 239
- Sicherheitseinrichtung
- 240
- seitlicher
Fahrzeugbereich
- 241
- seitlicher
Fahrzeugbereich
- 242
- seitlicher
Abspannschlauch
- 243
- seitlicher
Abspannschlauch
- 244
- Quer-Abspannschlauch
- 245
- Abspannschlauch
- 246
- Abspannschlauch
- 247
- Dachbereich
- 248
- B-Säule
- 249
- B-Säule
- 250
- Führung
- 251
- Führung
- 252
- Verlagerungseinrichtung
- 253
- Verlagerungseinrichtung
- 254
- Seitenairbag
- 255
- Seitenairbag
- 256
- Sicherheitseinrichtung
- 257
- Abspannschlauch
- 258
- erstes
Schlauchteil
- 259
- Anbindungsstelle
- 260
- Anbindungsstelle
- 261
- Schlauchteil
- 262
- Schlauchteil
- 263
- Dachbereich
- 264
- Thoraxairbag
- 265
- Abspannschlauch
- 266
- Anbindungsstelle
- 267
- Anbindungsstelle
- 268
- Airbagkammer
- 269
- Airbagkammer
- 270
- Airbagkammer
- 271
- Abspannschlauch
- 272
- Schlauch
- 273
- Schlauch
- 274
- Schlauch
- 275
- Airbagkammer
- 276
- Sicherheitseinrichtung
- 277
- Fahrzeugseitenbereich
- 278
- Fahrzeugseitenbereich
- 279
- Seitenairbag
- 280
- Seitenairbag
- 281
- Fondairbag
- 282
- Dachbereich
- 283
- Fondinsassenposition
- 284
- Fondinsassenposition
- 285
- Kopfairbag
- 286
- C-Säule
- 287
- Sicherheitseinrichtung
- 288
- Airbagmatte
- 289
- Dachbereich
- 290
- Band
- 291
- Strammereinrichtung
- 292
- Schlitten
- 293
- Führung
- 294
- Pfeil
- 295
- Sicherheitseinrichtung
- 296
- Dachbereich
- 297
- Airbagmatte
- 298
- Band
- 299
- erster
Anbindungspunkt
- 300
- zweiter
Anbindungspunkt
- 301
- C-Säule
- 302
- Zylinder-Kolben-Einheit
- 303
- Kolbenstange
- 304
- Pfeil
- 305
- strichlierte
Linie
- 306
- Sicherheitseinrichtung
- 307
- Airbagmatte
- 308
- Dachbereich
- 309
- Kopffenster
- 310
- Kopffensterairbag
- 311
- Drosselverbindung
- 312
- Pfeil