DE10256541A1 - Räumschild mit schwenkbarer Schürfleiste - Google Patents
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Abstract
Das Räumschild (2) befindet sich an einem Räumfahrzeug, beispielsweise an einem zum Schneeräumen eingesetzten Traktor. Es besitzt eine oder mehrere Schürfleisten (4), von denen jede mittels einer eigenen Schwenkeinrichtung (16) auf einem vorgegebenen Schwenkweg (20) für die Schürfkante (12) unter Anspannung einer Rückholfeder (22) nach hinten und unter Entspannung der Rückholfeder (22) wieder nach vorne geschwenkt werden kann. Um diese Schwenkbewegungen reibungslos durchführen zu können und damit einen einwandfreien Räumdienst zu gewährleisten, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Schwenkweg (20) der Schürfkante (12) durchgehend oberhalb des Bodens (14) verläuft. Um dieses zu erreichen, kann z. B. ein Koppelgetriebe (24) eingesetzt werden. Es ist aber z. B. auch möglich, die Schwenkeinrichtung (116) mit zwei vorgegebenen Kurvenbahnen (44, 46) auszustatten, die Führungen darstellen und zum Anheben bzw. zum Zurücksetzen dienen.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Räumschild für ein Räumfahrzeug, beispielsweise für einen zum Schneeräumen eingesetzten Traktor, mit mindestens einer Schürfleiste, die mittels einer Schwenkeinrichtung auf einem vorgegebenen Schwenkweg für die Schürfkante unter Anspannung einer Rückholfeder nach hinten und unter Entspannung der Rückholfeder wieder nach vorne schwenkbar ist.
- Ein Räumschild der eingangs genannten Art wird im Handel vertrieben und ist in der Broschüre „Anbaugeräte für den 4100" vom September 1998 der Sperber Maschinenbau GmbH & Co., DE-90579 Langenzenn, im Kapitel „SperberVan – professioneller Winterdienst" gezeigt und beschrieben. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes Federklappen-Räumschild, das über eine Koppeleinrichtung an der Frontseite eines Traktors angekoppelt wird und im Räumdienst bei Vorwärtsfahrt Schnee auf die Seite schiebt. Dieses Räumschild besitzt in seinem unteren Bereich unterhalb eines (im Schürfdienst schräg gestellten) nach hinten gewölbten Räumblechs vier nebeneinander angeordnete, schräg nach vorn stehende Schürfleisten, die jeweils eine Schwenkeinrichtung mit Rückführ- oder Rückholfeder aufweisen. Jede dieser Schürfleisten streift mit ihrer Schürfkante bei ungestörter Räumfahrt auf dem Boden oder knapp über dem Boden.
- Trifft eine der Schürfleisten bei der Räumfahrt auf ein feststehendes Hindernis, so klappt sie nach hinten. Nach Überfahren des Hindernisses klappt die Schürfleiste automatisch wieder nach vorne. Zur Ausführung dieser beiden Schwenk- oder Klappbewegungen dient die erwähnte Schwenkeinrichtung, zu der auch die Rückführ- oder Rückholfeder zählt. Diese Rückholfeder ist eine Spiralfeder, die um eine horizontale Achse herum angeordnet ist. Sie stützt sich mit ihrem einen Ende an der Schildplatte und mit dem anderen Ende an der Schürfleiste ab.
- In der Praxis hat sich nun gezeigt, dass unter gewissen Umständen ein Nach-oben-Springen des Räumschilds auftritt und dass das Vorklappen in die Ausgangsstellung nicht immer gewährleistet ist, so dass die Räumqualität zu wünschen lässt.
- Überlegungen nach dem Grund dafür haben folgendes ergeben: Bei dem bekannten Räumschild hat die Federklappe ihre Schwenk- oder Drehachse – in Fahrtrichtung gesehen – hinter dem Räumschild. Hier beschreibt die Unter- oder Schürfkante der Schürfleiste beim Stoßen gegen das besagte Hindernis und bei dem dadurch hervorgerufenen Bewegen der Schürfleiste eine Kreisbahn um die Schwenk- oder Drehachse der Schwenkeinrichtung. Diese Kreisbahn hat ihren tiefsten Punkt eine gewisse Entfernung unter dem Boden. Diese Tatsache würde eigentlich ein Zurückklappen unmöglich machen. Doch wird beim Bewegen der Schürfleiste nach hinten das gesamte Schild um den Betrag der genannten gewissen Entfernung angehoben. Die Koppeleinrichtung zum Traktor lässt von der Konstruktion her eine solche Aufwärtsbewegung zu. Doch dies führt zu dem erwähnten Nach-oben-Springen des gesamten Räumschilds im Räumeinsatz. Ist dann das Hindernis überfahren, so sucht die Rückführ- oder Rückholfeder die betreffende Schürfleiste wieder nach vorne zu drücken. Da auch beim Rückweg diese Schürfleiste dieselbe Kreisbahn beschreibt, funktioniert das Zurückklappen nach vorwärts oft nicht. Die Federkraft reicht oft nicht, um das gesamte Schild an der Koppeleinrichtung anzuheben und die Schürfleiste in ihre Ausgangsstellung zu klappen. Nun muss der Bediener, sofern er dies überhaupt bemerkt, den Traktor anhalten und das gesamte Räumschild kurz anheben, damit die Schürfleiste nach vorne in ihre Räumstellung klappen kann.
- Aufgabe der Erfindung ist es demzufolge, ein Räumschild der eingangs genannten Art so auszugestalten, dass ein einwandfreier Räumdienst möglich ist, ohne dass der Bediener von Hand eingreifen muß.
- Die vorliegende Erfindung beruht auf der weitergehenden Überlegung, dass für die erwähnten Schwierigkeiten der bisher gewählte Schwenkweg verantwortlich ist und dass diesen Schwierigkeiten durch eine Umgestaltung der Schwenkeinrichtung begegnet werden kann.
- Die genannte Aufgabe wird demnach erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Schwenkweg der Schürfkante der Schürfleiste durchgehend oberhalb des Bodens verläuft.
- Mit anderen Worten: Bei diesem Räumschild ist die Bewegung der Schürfleiste gegenüber dem Stand der Technik so verändert, dass diese beim Wegklappen wegen des Anstoßens an ein (kleines) Hindernis eine Kurvenbahn beschreibt, die nie unter die Bodenoberfläche geht. Ein einwandfreies Zurückklappen und ein anschließendes einwandfreies Vorwärtsklappen in die Ausgangsstellung unter Wirkung der Rückholfeder sind daher gewährleistet. Dies führt zu einer guten Räumqualität. Das gesamte, unter Umständen recht schwere Räumschild muss folglich vom Bediener nicht mehr angehoben werden, um die ausgelöste Schürfleiste wieder in die Ausgangslage nach vorne zu klappen, was als besonderer Vorteil angesehen wird.
- Dabei kann so vorgegangen werden, dass die Schwenkeinrichtung derart ausgestaltet ist, dass sie bei Einwirkung einer Kraft in Gegenfahrtrichtung (insbesondere beim Anstoßen gegen ein Hindernis) auf die Schürfleiste diese Schürfleiste
- a) unter Anspannung der Rückholfeder nach hinten klappt und
- b) gleichzeitig in Richtung auf das Räumblech nach oben anhebt.
- Der Bewegungsablauf kann dabei so erfolgen, dass das Anheben zumindest zu Beginn des Einwirkens der Kraft in Gegenfahrtrichtung erfolgt.
- Hier sollte die virtuelle Schwenkachse vor dem Räumschild liegen, damit sich eine einfache Handhabung ergibt. Und die Schürfleiste sollte auch hier wieder bei Bewegung in Räum-Fahrtrichtung schräg zu dieser Richtung ausgerichtet sein.
- Von Vorteil ist es, wenn mindestens ein Versteifungsblech vorgesehen ist, an dessen Vorderkante das Räumblech und an dessen unterem Bereich die Schürfleiste über die Schwenkeinrichtung befestigt ist. Zur Halterung des Räumblechs wird man mehrere solcher Versteifungsbleche vorsehen.
- Eine erste grundlegende Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, dass die Schwenkeinrichtung ein (im Maschinenbau an sich bekanntes) Koppelgetriebe umfasst. Dieses besitzt im allgemeinen zwei zueinander nicht-parallele Arme oder Hebel. Dabei kann vorgesehen sein, dass die Arme einerseits an einer Rippe oder einem Versteifungsblech und andererseits an einer mit der Schürfleiste verbundenen Klappe drehbar befestigt sind, und dass an dem Versteifungsblech das Räumblech befestigt ist.
- Eine zweite grundlegende Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, dass die Schwenkeinrichtung mindestens eine vorgegebene Kurvenbahn besitzt, die als Führung bei der Schwenkbewegung dient. Diese Kurvenbahn kann in einer Rippe oder einem Versteifungsblech angeordnet sein. Im allgemeinen werden zwei Kurvenbahnen erforderlich sein, wovon die eine die Rückwärts- und die andere die Höhenverstellung beeinflusst oder vorgibt. Das genannte Versteifungsblech kann auch hier wieder das Räumblech halten. Im übrigen sind bei dieser zweiten grundlegenden Weiterbildung die Ausführungen analog zu denen der ersten grundlegenden Weiterbildung.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
- Zusammenfassend kann gesagt werden: Beim erfindungsgemäßen Räumschild wird erreicht, dass beim Anstoßen an ein Hindernis die Schürfleiste eine Kurvenbahn beschreibt, die über den gesamten Bewegungsbereich nie unter den Boden geht. Bei diesem Zurückklappen oder Zurückschwenken verläuft also der Schwenkweg der Schürfkante – ausgehend von einer Ausgangsstellung z. B. mit auf den Boden aufgesetzter Schürfkante und ohne dass das gesamte Räumschild gegenüber dem Boden angehoben wird – stets entweder auf dem Boden oder oberhalb des Bodens. Ist das Hindernis nach dem Anstoßen mit zurückgeklappter und damit angehobener Schürfkante überwunden, dann sorgt die Rückführfeder dafür, dass die Schürfleiste wieder über dieselbe (über dem Boden befindliche) Kurvenbahn in ihre ursprüngliche Räumposition zurückgeführt wird.
- Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigen:
-
1 die Seitenansicht eines Räumschilds mit Schwenkeinrichtung, die eine Rückholfeder und eine Koppelgetriebe besitzt, bei ungestörter Räumfahrt, -
2 das Räumschild von1 nach Auftreffen auf ein Hindernis mit einer nunmehr zurückgeklappten Schürfleiste und Klappe, -
3 einen Blick auf die Rückseite des Räumschilds von1 und2 mit insgesamt vier unten angebrachten Schürfleisten im verkleinerten Massstab und -
4 die Seitenansicht eines Räumschilds mit Schwenkeinrichtung, die eine Rückholfeder und zwecks Führung eine Kurvenbahn in einem Versteifungsblech besitzt. - Nach
1 bis3 ist ein Räumschild2 für ein Räumfahrzeug, beispielsweise für einen zum Schneeräumen eingesetzten Traktor oder Kleinlastwagen, im unteren Bereich mit einer Reihe von insgesamt vier nebeneinander angeordneten Schürfleisten4 ausgerüstet. Diese Schürfleisten4 schließen dabei im ungestörten Räumbetrieb an eine Schildplatte oder ein Räumblech6 nach oben an. Das Räumblech6 ist nach hinten gewölbt und an den ebenso gewölbten Vorderkanten einer Anzahl von zu einander paralleler Rippen oder Versteifungsblechen8 befestigt, z. B. verschweißt. Die Bewegungsrichtung bei der Räumfahrt ist durch einen Pfeil10 verdeutlicht. Eine konventionelle Koppeleinrichtung, die zum Befestigen am Räumfahrzeug dient, ist auf der Rückseite des Räumblechs6 mittig angebracht und der Übersichtlichkeit wegen nicht dargestellt. Das Räumschild2 ist bei der Räumfahrt schräg zur Bewegungsrichtung10 ausgerichtet. - Die Unter- oder Schürfkanten
12 der vier Schürfleisten4 werden beim ungestörten Räumbetrieb über den Boden14 geführt. Jede der vier Schürfleisten4 ist mit einer eigenen Schwenkeinrichtung16 ausgerüstet. Diese Schwenkeinrichtung16 sorgt dafür, dass die betreffende Schürfleiste4 beim Anstoßen an ein Hindernis18 auf einem vorgegebenen Schwenkweg20 für die Schürfkante12 nach hinten geklappt oder geschwenkt wird. Die virtuelle Schwenkachse ist mit 19 bezeichnet. Beim Schwenken wird eine zur Schwenkeinrichtung16 gehörende Rückholfeder22 , hier jeweils eine Gas-Druckfeder, angespannt. Ist das Hindernis18 überfahren, sorgt die Schwenkeinrichtung16 unter Entspannung der Rückholfeder22 dafür, dass die betreffende Schürfleiste4 wieder nach vorne, also in Fahrtrichtung10 , geklappt oder geschwenkt wird. Dies geschieht auf demselben Schwenkweg20 . - Von Bedeutung ist nun, dass die Schwenkeinrichtung
16 selbst so ausgestaltet ist, dass der Schwenkweg20 der Schürfkante12 weder beim Zurück- noch beim Vorwärtsschwenken in den Boden14 eintaucht. Das gesamte Räumschild2 muß nicht angehoben werden, damit ein einwandfreier Räumbetrieb gewährleistet ist. - Die Schwenkeinrichtung
16 jeder Schürfleiste6 besitzt dazu an jedem von zwei benachbarten Versteifungsblechen8 ein seitlich angebrachtes Koppelgetriebe24 und dazwischen eine Klappe26 . Die Klappe26 trägt an ihrem unteren Ende die Schürfleiste4 . Jedes Koppelgetriebe24 besitzt einen oberen Hebel oder Arm28 und einen unteren Hebel oder Arm30 . Die Arme28 ,30 sind nicht-parallel zueinander angeordnet. Sie sind einerseits am Versteifungsblech8 an Drehachsen32 ,34 und andererseits an der Klappe26 an Drehachsen36 ,38 drehbar befestigt. - Nach
3 sind die oberen Drehachsen36 an den beiden Enden der Klappe26 durch eine Verbindungsachse40 gebildet. Eine Verbindungsstange42 verbindet auch die oberen Teile der beiden benachbarten Versteifungsbleche8 . Die Rückholfeder22 ist unten etwa mittig an der Verbindungsachse40 und oben ebenfalls etwa mittig an der Verbindungsstange42 befestigt. In3 sind die Schwenkeinrichtungen nur schematisch als Kästchen eingezeichnet. Jeweils zwei benachbarte Schwenkeinrichtungen arbeiten mit ein und derselben Rückholfeder zusammen. - Zur Funktion sei noch einmal folgendes ausgeführt: Im Räumeinsatz bewegt das Räumfahrzeug das Räumschild
2 in Räum-Fahrtrichtung12 . Dabei gleiten die Schürkanten12 aller vier Schürfleisten4 gemäß1 über den Boden14 . Natürlich kann auch vorgesehen sein, dass zwischen den Schürfkanten12 und dem Boden14 stets ein geringfügiger Mindestabstand vorhanden ist. Wird nun eine der Schürfleisten4 mit einer Kraft entgegen der Räum-Fahrtrichtung10 beaufschlagt, z. B. beim Anstoßen gegen das Hindernis18 , so schwenkt die betreffende Schürfleiste4 aus ihrer Ausgangsstellung gemäß1 unter Anspannung der zugehörigen Rückholfeder22 nach rückwärts, wobei die vom Hindernis18 nicht betroffenen Schürfleisten4 in ihrer Ausgangsstellung verbleiben. Dabei beschreibt die Schürfkante12 den vorgegebenen Schwenkweg20 . Dieser verläuft ohne Anhebung des gesamten Räumschilds2 nur oberhalb des Bodens14 . Das wird aus2 deutlich. Man kann dies auch so ausdrücken: Der lotrechte Abstand zwischen der Schürfkante12 und einer durch einen Punkt des unbewegten Versteifungsblechs8 verlaufenden horizontalen Ebene bleibt gleich oder wird kleiner. Gemäß der Position von2 ist die Klappe22 nach hinten geschwenkt und gleichzeitig hochgezogen. – Bei Wegfall der erwähnten Kraft, also nach Überfahren des Hindernisses18 , wird die betreffende Schürfleiste4 unter Entspannung der Rückholfeder22 selbsttätig auf demselben Schwenkweg20 wieder nach vorwärts in die Räumstellung von1 geklappt. Also auch beim Vorwärtsschwenken verläuft die Schwenkkurve20 nicht unter der Oberfläche des Bodens14 . - Nach
4 ist bei einem Räumschild2 eine Schwenkeinrichtung16 vorgesehen, die mit zwei vorgegebenen Kurvenbahnen44 ,46 , z. B. jeweils in Form eines Langlochs, arbeitet. Diese Kurvenbahnen44 ,46 dienen bei der Schwenkbewegung nach rückwärts und nach vorwärts jeweils als Führung. Die Kurvenbahnen44 ,46 können, wie in4 dargestellt, im Versteifungsblech8 angeordnet sein. Die Kurvenbahn44 dient dabei im wesentlichen dem Anheben, die Kurvenbahn46 im wesentlichen dem Nach-Hinten-Schwenken. Der weitere konstruktive Aufbau und die Funktion entsprechen dabei weitgehend denjenigen des Räumschilds2 von1 bis3 , so dass auf eine ausführliche Beschreibung verzichtet werden kann. -
- 02
- Räumschild
- 04
- Schürfleiste
- 06
- Räumblech
- 08
- Versteifungsblech
- 10
- Pfeil, Bewegungsrichtung
- 12
- Schürfkante
- 14
- Boden
- 16
- Schwenkeinrichtung
- 18
- Hindernis
- 19
- Schwenkachse
- 20
- Schwenkweg
- 22
- Rückholfeder
- 24
- Koppelgetriebe
- 26
- Klappe
- 28
- oberer Arm
- 30
- unterer Arm
- 32
- Drehachse
- 34
- Drehachse
- 36
- obere Drehachse
- 38
- untere Drehachse
- 40
- Verbindungsachse
- 42
- Verbindungsstange 42
- 44
- erste Kurvenbahn
- 46
- zweite Kurvenbahn
Claims (15)
- Räumschild (
2 ) für ein Räumfahrzeug, beispielsweise für einen zum Schneeräumen eingesetzten Traktor, mit mindestens einer Schürfleiste (4 ), die mittels einer Schwenkeinrichtung (16 ) auf einem vorgegebenen Schwenkweg (20 ) für die Schürfkante (12 ) unter Anspannung einer Rückholfeder (22 ) nach hinten und unter Entspannung der Rückholfeder (22 ) wieder nach vorne schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkweg (20 ) der Schürfkante (12 ) der Schürfleiste (4 ) durchgehend oberhalb des Bodens (14 ) verläuft. - Räumschild (
2 ) nach Anspruch 1, bei dem die Schürfleiste (4 ) über die Schwenkeinrichtung (16 ) mit der Rückholfeder (22 ) an einem Räumblech (6 ) befestigt ist, gekennzeichnet durch eine Ausgestaltung der Schwenkeinrichtung (16 ) derart, dass sie bei Einwirkung einer Kraft in Gegenfahrrichtung auf die Schürfleiste (4 ) diese Schürfleiste (4 ) a) unter Anspannung der Rückholfeder (22 ) nach hinten klappt und b) gleichzeitig in Richtung auf das Räumblech (6 ) nach oben anhebt. - Räumschild (
2 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Anheben zumindest zu Beginn der Kraft in Gegenfahrrichtung erfolgt. - Räumschild (
2 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine virtuelle Schwenkachse (19 ) vorgesehen ist, die vor dem Räumschild (2 ) liegt. - Räumschild (
2 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schürfleiste (4 ) bei Bewegung in Räum-Fahrtrichtung (10 ) schräg hierzu ausgerichtet ist. - Räumschild (
2 ) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Versteifungsblech (8 ) vorgesehen ist, an dessen Vorderkante das Räumblech (6 ) und an dessen unterem Bereich die Schürfleiste (4 ) über die Schwenkeinrichtung (16 ) befestigt ist. - Räumschild (
2 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkeinrichtung (16 ) ein Koppelgetriebe (24 ) umfasst. - Räumschild (
2 ) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelgetriebe (24 ) zwei zueinander nicht-parallele Arme (28 ,30 ) umfasst. - Räumschild (
2 ) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (28 ,30 ) einerseits an einem Versteifungsblech (8 ) und andererseits an einer mit der Schürfleiste (4 ) verbundenen Klappe (26 ) drehbar befestigt sind, und dass an dem Versteifungsblech (8 ) ein Räumblech (6 ) befestigt ist. - Räumschild (
2 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückholfeder (22 ) eine Druckfeder, und zwar bevorzugt eine Gasfeder, ist. - Räumschild (
2 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei zu einander parallele Versteifungsbleche (8 ) vorgesehen sind, zwischen denen die Rückholfeder (22 ) angeordnet ist. - Räumschild (
2 ) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem der beiden Versteifungsbleche (8 ) ein Koppelgetriebe (24 ) angeordnet ist. - Räumschild (
2 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückholfeder (22 ) einerseits an einer Verbindungsstange (42 ) zwischen zwei Versteifungsblechen (8 ) und andererseits an einer Drehachse (26 ) eines Koppelgetriebes (24 ) befestigt ist. - Räumschild (
2 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkeinrichtung (16 ) mindestens eine vorgegebene Kurvenbahn (44 ,46 ) besitzt, die als Führung bei der Schwenkbewegung dient. - Räumschild (
2 ) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenbahn (44 ,46 ) in einem Versteifungsblech (8 ) angeordnet ist.
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