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DE10253745A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Vermeidung von Öleintrag in eine Druckmaschine - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Vermeidung von Öleintrag in eine Druckmaschine Download PDF

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DE10253745A1
DE10253745A1 DE2002153745 DE10253745A DE10253745A1 DE 10253745 A1 DE10253745 A1 DE 10253745A1 DE 2002153745 DE2002153745 DE 2002153745 DE 10253745 A DE10253745 A DE 10253745A DE 10253745 A1 DE10253745 A1 DE 10253745A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fixing
fixing aid
aid
radiation
polymerization
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2002153745
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Eberhard Luxem
Thomas Dr. Zelenka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Heidelberger Druckmaschinen AG
NexPress Solutions LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heidelberger Druckmaschinen AG, NexPress Solutions LLC filed Critical Heidelberger Druckmaschinen AG
Priority to DE2002153745 priority Critical patent/DE10253745A1/de
Publication of DE10253745A1 publication Critical patent/DE10253745A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F23/00Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G11/00Selection of substances for use as fixing agents
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/20Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for fixing, e.g. by using heat
    • G03G15/2003Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for fixing, e.g. by using heat using heat
    • G03G15/2014Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for fixing, e.g. by using heat using heat using contact heat
    • G03G15/2017Structural details of the fixing unit in general, e.g. cooling means, heat shielding means
    • G03G15/2025Structural details of the fixing unit in general, e.g. cooling means, heat shielding means with special means for lubricating and/or cleaning the fixing unit, e.g. applying offset preventing fluid

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Fixierung von Toner an einem Bedruckstoff unter Verwendung eines Fixierhilfsmittels. DOLLAR A Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Fixierhilfsmittel zur Fixierung von Toner an einem Bedruckstoff. DOLLAR A In Druckmaschinen werden Fixierhilfsmittel zur Unterstützung der Fixierung von Toner an einem Bedruckstoff verwendet. Gelangt Fixiermittel in das Umfeld von Farbwerken, so werden deren Transfereigenschaften ungünstig beeinflusst. DOLLAR A Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung aufzuzeigen, mit denen es möglich ist, ein Eindringen von Fixierhilfsmittel in die Druckmaschine zumindest wirkungsvoller zu verhindern. DOLLAR A Die Aufgabe der Erfindung wird durch ein Verfahren gelöst, bei dem das Fixierhilfsmittel auf der Oberfläche des Bedruckstoffs polymerisiert wird. Weiter wird eine Vorrichtung zur Polymerisation des Fixiermittels und ein Fixiermittel mit einem Zusatz von polymerrisationsbegünstigenden Substanzen zur Verringerung der zur Polymerisation des Fixierhilfsmittels benötigten Strahlungsenergie vorgeschlagen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Fixierung von Toner an einem Bedruckstoff unter Verwendung eines Fixierhilfsmittels.
  • Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Fixierhilfsmittel zur Fixierung von Toner an einem Bedruckstoff.
  • In Druckmaschinen und in Kopierern wird zur Erzeugung eines endgültigen Bildes auf einem Bedruckstoff zunächst Toner von Farbwerken entsprechend den Daten des gewünschten Bildes auf den Bedruckstoff übertragen.
  • Damit es nicht zu Verschmierungen des Toners auf dem Bedruckstoff kommt, wird der Toner im Allgemeinen mittels gleichzeitigem Druck- und Wärmeeintrag auf der Oberfläche des Bedruckstoffes fixiert.
  • Hierfür werden in den beschriebenen Druckmaschinen Fixiereinrichtungen bereitgehalten, die eine Fixierrolle und einen gegenüber dieser positionierten Gegendruckzylinder enthalten. Der Transportpfad des Bedruckstoffes führt dann zwischen der Fixierrolle und dem Gegendruckzylinder durch den sogenannten Nip hindurch.
  • Die Fixierrolle wird für die Fixierung erhitzt und der Gegendruckzylinder wird an die Fixierrolle gepresst. Hierdurch kann der Toner anschmelzen und schließlich auf der Oberfläche des Bedruckstoffes fixiert werden.
  • Damit der Bedruckstoff sauber durch den Nip transportiert werden kann, drehen sich die Fixierrolle und der Gegendruckzylinder jeweils in die Richtung des Transportpfades des Bedruckstoffes.
  • Als problematisch bei diesem Verfahren erweist sich der Moment, in dem sich der Bedruckstoff mit der darauf fixierten Tonerschicht von der Fixierrolle trennen soll. Es kann dann zu einem Offset kommen, bei dem sich Toner von dem Bedruckstoff löst und auf der Oberfläche der Fixierrolle haften bleibt. Das resultierende Bild wird dadurch stark beeinträchtigt und die Fixierrolle verschmutzt.
  • Als Lösung für dieses Problem werden Fixierhilfsmitteln verwendet. Diese haben die Eigenschaft die Haftung zwischen der Oberfläche des Toners und der Fixierrolle zu verringern, so dass die Haftung zwischen Toner und Bedruckstoff überwiegt und es zu keinem Offset mehr kommen sollte.
  • Bei den verwendeten Fixierhilfsmitteln handelt es sich zum überwiegenden Teil um Siliconöle, die in Drehrichtung der Fixierrolle vor dem Nip auf die Oberfläche der Fixierrolle aufgebracht werden.
  • Es tritt allerdings das Problem auf, dass das Fixierhilfsmittel relativ viskos ist und sich nicht homogen auf der Oberfläche der Fixierrolle verteilt. Daraus resultiert dann auch eine inhomogene Verteilung von Fixierhilfsmittel auf der Oberfläche des Bildes und es sind Streifen im Glanz zu erkennen.
  • Als noch hartnäckiger und unangenehmer erweist sich aber das Problem, das auftritt, wenn überschüssiges Fixierhilfsmittel in das Innere der Druckmaschine und dann an die Farbwerke gelangt. Wenn z.B. im Duplexverfahren gedruckt wird, liegen die Oberseiten des Bedruckstoffes mit dem Fixierhilfsmittel auf der Oberfläche des verwendeten Transportmittels. Bei diesem Transportmittel kann es sich beispielsweise um ein Band handeln. Zumindest Teile des Fixierhilfsmittels können dann auf diesem Transportband zurückbleiben und können dann entweder die Unterseiten von weiteren Bedruckstoffen mit Fixierhilfsmitteln verunreinigen oder auch direkt in die Farbwerke gelangen.
  • Auch der Gegendruckzylinder wird durch Berührungen mit der Fixierrolle mit Fixierhilfsmittel beaufschlagt. Auch hier werden die Unterseiten von Bedruckstoffen damit verunreinigt.
  • Wenn die Unterseiten von Bedruckstoffen mit Fixierhilfsmittel verunreinigt sind, was nach den obigen Ausführungen häufig der Fall sein kann, so kommen diese Unterseiten bei einem Duplexdruck mit den Farbwerken in Kontakt und spätestens dann kommt es zu einer Verunreinigung der Farbwerke.
  • Ist erst einmal Fixierhilfsmittel in oder an einem Farbwerk vorhanden, so ändern sich die Transfereigenschaften des Farbwerkes. Je nach Menge des hier vorliegenden Fixierhilfsmittels kommt es zu unterschiedlichen Änderungen in der Übertragungsrate des Toners auf den Bedruckstoff. Dieses kann auch bereits dann der Fall sein, wenn Fixierhilfsmittel in dem Bereich zwischen Bedruckstoff und Farbwerk vorhanden ist. Es muss dafür nicht unbedingt in das Farbwerk gelangen.
  • Es hat sich gezeigt, dass die Abhängigkeit der Transfereigenschaft des Farbwerkes von der Menge des in diesem Bereich vorliegenden Fixierhilfsmittels, zumindest bei der Verwendung von handelsüblichen Siliconölen, nicht linear ist. Mit beginnendem Siliconöleintrag steigert sich zunächst die transferierte Tonermenge, um dann bei steigendem Eintrag ein Maximum zu erreichen, das dann überschritten wird. Danach beginnt sich die Transfereigenschaft wieder zu verringern. Bei so einem Verlauf der Transfereigenschaft kann auch bei einer gewissen Konzentration an Siliconöl in oder an einem Farbwerk ein Wendepunkt vorliegen. Um diesen Wendepunkt herum kommt es dann zu maximalen Änderungen der Transfereigenschaften bei Änderungen der Siliconölmenge.
  • Im Duplexdruck kann beim Bedrucken der zweiten Seite des Bedruckstoffes auf dieser Oberfläche eine inhomogene Verteilung von Siliconöl vorliegen. Das führt zu unterschiedlichen Transfereigenschaften der Farbwerke auf diese Oberfläche und damit zu bemerkenden Streifenbildungen im resultierenden Bild. Liegt die Siliconölkonzentration auf dieser Oberfläche gerade im Bereich des oben genannten Wendepunktes, so kommt es hier zu stärksten Veränderungen in der aufgetragenen Tonermenge.
  • In der Literatur vorgeschlagene Lösungen zur Vermeidung dieses Fixierhilfsmitteleintrags in die Druckmaschine sind im Wesentlichen auf Ansätze beschränkt, die transferierte Fixierhilfsmittelmenge auf die Oberfläche des Bedruckstoffes auf ein notwendiges Minimum zu beschränken.
  • Diese Lösungsansätze können aber nicht zu einem vollkommenden Erfolg führen, da die Verteilung des Fixierhilfsmittels auf der Oberfläche des Bedruckstoffes nicht homogen ist. Es muss daher immer wenigstens so viel Fixierhilfsmittel auf diese Oberfläche übertragen werden, dass sich der Bedruckstoff über seine gesamte Breite mitsamt der gesamten Tonerschicht ohne Offset von der Fixierrolle trennt. Dadurch ist eine minimale Menge an Fixierhilfsmittel immer notwendig. Es kommt daher immer zu Bereichen auf der Oberfläche des Bedruckstoffes, die mit Fixierhilfsmittel verschmutzt sind. Auf diese Weise kann dann Fixierhilfsmittel in die Druckmaschine hineingetragen werden.
  • Ein weiterer Ansatz besteht darin, zusätzlich zumindest die Oberfläche des Gegendruckzylinders von Fixierhilfsmittelresten zu befreien. Hierfür werden z. B. Klingen vorgeschlagen, die das Fixierhilfsmittel von der Oberfläche des Gegendruckzylinders abkratzen. Allerdings gibt es auch hier widerstreitende Interessen. Es kann nämlich auch gewünscht sein zumindest eine geringe Menge an Fixierhilfsmittel auf dieser Oberfläche zu belassen, damit es zu einer möglichst reibungslosen Trennung des Bedruckstoffes auch von dem Gegendruckzylinder kommt.
  • Zudem ist auch durch den Einsatz einer Klinge keine vollkommende Reinigung des Gegendruckzylinders möglich. Es wird immer ein Rest an Fixierhilfsmittel auf der Oberfläche des Gegendruckzylinders übrig bleiben, der dann über einen Bedruckstoff in das Innere der Druckmaschine gelangen kann.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren und eine Vorrichtung aufzuzeigen, mit denen es möglich ist ein Eindringen von Fixierhilfsmittel in die Druckmaschine zumindest wirkungsvoller zu verhindern.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird in Verfahrenshinsicht dadurch gelöst, dass ein Verfahren zur Fixierung von Toner an einem Bedruckstoff unter Verwendung eines Fixierhilfsmittels angewendet wird, bei dem das Fixierhilfsmittel auf der Oberfläche des Bedruckstoffs polymerisiert wird.
  • Durch die Polymerisation des verwendeten Fixierhilfsmittels soll es erfindungsgemäß verhindert werden, dass auf der Oberfläche des Bedruckstoffes vorhandenes Fixierhilfsmittel von dieser Oberfläche wieder freigegeben werden kann. Es kann zumindest vermieden werden, dass dieses Fixierhilfsmittel weiter in Farbwerke oder andere Bestandteile einer Druckmaschine gelangen kann. Änderungen des Transferverhalten der Farbwerke können auf diese Weise auch vermieden werden.
  • Ein weiterer positiver Effekt dieser Polymerisation liegt zudem in der Steigerung des Glanzes des resultierenden Bildes. Der Glanz erhöht sich mit der zugeführten Menge an Fixierhilfsmittel. Es kann dann unter Umständen auf die Verwendung von zusätzlichen glanzverstärkenden Lacken verzichtet werden. Zumindest ist es möglich, dass weniger glanzverstärkende Lacke verwendet werden müssen um einen gewünschten Glanzeffekt zu erzielen.
  • In einer weiteren verfahrensgemäßen Entwicklung der Erfindung ist es vorgesehen, dass vorhandenes Fixierhilfsmittel sowohl auf der Oberseite des Bedruckstoffs, als auch auf der Unterseite polymerisiert werden soll.
  • Durch diese Weiterentwicklung ist es vorteilhafterweise möglich auch Fixierhilfsmittel, das sich auf der Unterseite des Bedruckstoffes befindet, daran zu hindern in die Druckmaschine zu gelangen. Fixierhilfsmittel kann durch einen eventuell vorhandenen Gegendruckzylinder oder durch ein Transportband an diese Fläche des Bedruckstoffes gelangen. Die Vermeidung von Eintrag des Fixierhilfsmittels in die Druckmaschine wird durch diese Weiterentwicklung weiter verbessert.
  • In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform ist es verfahrensmäßig vorgesehen, dass das Fixierhilfsmittel zunächst auf eine Fixierrolle übertragen wird.
  • Es ist dann vorteilhafterweise möglich die bereits bestehenden Techniken der Fixierung des Toners auf der Oberfläche des Bedruckstoffes anzuwenden. Da Methoden der Fixierung des Toners mittels Fixierrolle und Gegendruckzylinder schon lange bekannt und erprobt sind, kann davon ausgegangen werden, dass vorteilhafterweise der bekannte gute Effekt der Fixierung des Toners auf der Oberfläche des Bedruckstoffes mit dem neuen erfindungsgemäßen Effekt der Polymerisation des Fixierhilfsmittels auf der Tonerschicht zu einem wesentlich besseren resultierenden Bild führen wird.
  • Weiterhin kann es vorgesehen sein, dass das Fixierhilfsmittel direkt auf die Oberfläche des Bedruckstoffes aufgebracht werden soll.
  • Dadurch kann es günstigerweise möglich sein vollständig auf einen Einsatz von Fixierrollen und Gegendruckzylinder zu verzichten. Auch dann kann der Toner auf der Bedruckstoffoberfläche nicht weiter negativ manipuliert werden, er ist dann alleine durch das polymerisierte Fixierhilfsmittel auf der Oberfläche des Bedruckstoffes fixiert. Dadurch können z.B. auch andere Tonerarten verwendet werden, die nicht den Ansprüchen des Fixiervorgangs mit erhitzter Fixierrolle und Gegendruckzylinder genügen. Vorteilhafterweise fallen dann auch Unterhaltskosten und Tätigkeiten zur Wartung von Fixierrollen und Gegendruckzylinder weg.
  • Es soll dabei auch verfahrensmäßig vorgesehen sein, dass das Fixierhilfsmittel direkt vor dem Nip zwischen Fixierrolle und Gegendruckzylinder direkt auf die Oberfläche des Bedruckstoffes aufgebracht wird.
  • Das hat den Vorteil, dass die Verteilung des Fixierhilfsmittels nicht durch die Oberfläche der Fixierrolle beeinträchtigt wird und auch eine längere Erhitzung des Fixierhilfsmittels durch eine geheizte Fixierrolle nicht berücksichtigt werden muss. Vorzeitig polymerisiertes Fixierhilfsmittel kann dadurch günstigerweise vermieden werden.
  • In einer besonders günstigen Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, dass die Menge des aufgebrachten Fixierhilfsmittels in Abhängigkeit von dem gewünschten Glanz des resultierenden Bildes geregelt wird.
  • Wenn das Fixierhilfsmittel auf der Oberfläche der Tonerschicht polymerisiert wird, so wird dadurch der Glanz des Bildes verstärkt. Dieser Effekt kann ausgenutzt werden, indem die Menge des aufgetragenen Fixierhilfsmittels so variiert wird, dass ein gewünschter resultierender Glanz auftritt. Die Verwendung von zusätzlichen Lackierungen zur Glanzverstärkung kann dann insgesamt unterlassen werden.
  • Da es in vielen Bildern gewünscht sein kann in Bereichen des resultierenden Bildes lokal unterschiedlichen Glanz zu erhalten, ist es in einer besonders vorteilhaften Weiterentwicklung vorgesehen, dass die auf die Oberfläche des Bedruckstoffes aufgebrachte Menge an Fixierhilfsmittel lokal variiert wird.
  • An Stellen, an denen ein besonders hoher Glanz gewünscht ist, kann dann mehr Fixierhilfsmittel aufgebracht werden, als an Stellen, wo weniger Glanz erwünscht ist. Z.B. kann in Bildbereichen im resultierenden Bild ein höherer Glanz eingestellt werden als in reinen Textbereichen.
  • Die Auftragung des Fixierhilfsmittels kann entweder direkt erfolgen oder über einen zunächst notwendigen Auftrag des Fixierhilfsmittels auf eine Fixierrolle.
  • Es ist weiter bevorzugt vorgesehen, dass zur Polymerisation des Fixierhilfsmittels elektromagnetische Strahlung, vorzugsweise UV-Strahlung verwendet wird.
  • Vorteilhafterweise können im Stand der Technik verwendete Fixierhilfsmittel wie Siliconöle durch den Eintrag von elektromagnetischer Strahlung polymerisiert werden. Als Strahlungsart könnten z.B. Mikrowellen geeignet sein.
  • Es ist aber besonders günstig für diese Polymerisation UV-Strahlung zu verwenden, da diese Strahlungsart leicht zu erzeugen und zu handhaben ist, und mit ihr leicht eine genügend große Energiedichte zur Polymerisation im Bereich der Fixierhilfsmittelschicht realisierbar ist.
  • Bei der Verwendung dieser Strahlungsart kann es daher günstigerweise möglich sein die bisher verwendeten Siliconöle auch weiterhin als Fixierhilfsmittel zu verwenden.
  • Der Polymerisationsgrad des Fixierhilfsmittels, d.h. der Anteil, der wirklich polymerisiert wird, ist abhängig von der eingestrahlten Energiemenge in die Fixierhilfsmittelschicht und von Dicke der zu polymerisierenden Fixierhilfsmittelschicht. Daher ist es erfindungsgemäß vorgesehen die Intensität der UV-Strahlung in Abhängigkeit von der lokalen Mengenverteilung des Fixierhilfsmittels zu regeln.
  • Da die Dicke des Fixierhilfsmittels durchaus lokal auf der Oberfläche des Bedruckstoffes verschieden sein kann, kann dann auf diese Dichtevariation reagiert werden, so dass das gesamte Fixierhilfsmittel überall auf der Oberfläche des Bedruckstoffes polymerisiert wird.
  • Da bei dieser gezielten Bestrahlung nicht über die Maße UV-Strahlung auf die Schicht aufgeschlagen wird, können eventuell dann zu erwartenden Änderungen in der weiteren Struktur des Fixierhilfsmittels, des Toners oder auch des Bedruckstoffs selber vermieden werden.
  • Durch diese lokale Berücksichtigung wird außerdem nicht mehr Energie aufgewendet, als unbedingt notwendig. Es wird ein unnötiger Eintrag von störender UV-Strahlung in die Druckmaschine oder in benachbarte Einrichtungen vermieden.
  • Weiterhin wird die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe in Vorrichtungshinsicht erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung zur Fixierung von Toner an einem Bedruckstoff unter Verwendung eines Fixierhilfsmittels mit wenigstens einer Polymerisationseinrichtung zur Polymerisation des verwendeten Fixierhilfsmittels auf der Oberfläche des Bedruckstoffs gelöst.
  • Durch diese erfindungsgemäße Vorrichtung kann ein verwendetes Fixierhilfsmittel direkt auf der Oberfläche des Bedruckstoffs polymerisiert und fixiert werden, so dass es nicht weiter in die Druckmaschine gelangen kann und dort Schäden oder wenigstens eine Verschlechterung der Druckqualität durch Veränderungen der Transfereigenschaften der Farbwerke verursachen kann. Dieses gilt insbesondere für den Fall, dass mit der Maschine im Duplexverfahren gedruckt wird.
  • In einer günstigen Ausgestaltung der Vorrichtung ist es vorgesehen, dass die Polymerisationseinrichtungen wenigstens eine Strahlungsquelle zur Emission von elektromagnetischer Strahlung, vorzugsweise UV-Strahlung umfassen.
  • Über eine derart ausgeprägte Einrichtung ist es möglich Fixierhilfsmittel wie z.B. Siliconöle direkt auf der Oberfläche von Bedruckstoffen zu polymerisieren. Die Verwendung insbesondere einer UV-Strahlungsquelle hat den Vorteil, dass solche Strahlungsquellen leicht zu bedienen, günstig sind und bereits vielfach eingesetzt sind. Sie bieten sich daher ideal für die Aufgabe der Polymerisation von Fixierhilfsmitteln an. Ihr Energiespektrum reicht auch aus, um Fixierhilfsmittel zu polymerisieren.
  • In einer vorteilhaften Ausprägung der Erfindung sollen die Strahlungsquellen der Polymerisationseinrichtungen Strahlungseinheiten umfassen, die in Form von Arrays oder Reihen angeordnet sind. Auf diese Weise ist es möglich die Strahlungsintensität, die auf das Fixierhilfsmittel einwirkt, lokal zu variieren. Damit können unterschiedliche Dicken an Fixierhilfsmittel auf der Oberfläche des Bedruckstoffes so berücksichtigt werden, dass keine überflüssige Energie hier eingestrahlt wird. Es wird die Intensität der eingestrahlten Strahlung lokal angepasst. Negative Effekte, die durch eine übermäßige Einstrahlung in Erscheinung treten, werden so vermieden. Es wird dabei außerdem Energie eingespart, da ansonsten immer überall die maximale Strahlungsintensität verwendet werden müsste. Dieses würde außerdem zu einem erhöhten Verschleiß an Strahlungsquellen führen.
  • Es ist durch die Verwendung von Arrays oder Reihen von Strahlungseinheiten, aus dem eine Strahlungsquelle aufgebaut sein kann, günstigerweise möglich einzelne defekte Reihen in den Arrays oder auch sogar einzelne Strahlungseinheiten direkt bei Mängeln oder Defekten auszutauschen.
  • Es ist weiterhin vorgesehen, dass eine erste Polymerisationseinrichtung auf der Oberseite des Bedruckstoffes im Umfeld des Transportpfads des Bedruckstoffs bereitgestellt wird.
  • Diese erste Polymerisationseinrichtung sorgt dann für die Polymerisation des Fixierhilfsmittels auf der gerade bedruckten Seite des Bedruckstoffes. Durch diese Polymerisation kann die Tonerschicht gegen negative Manipulationen geschützt werden, der Glanz des gedruckten Bildes kann verstärkt werden und das Fixierhilfsmittel kann dann von dieser Seite des Bedruckstoffes nicht auf ein Transportband übertragen werden. Das gilt im Besonderen im Falle des Duplexdruckes, bei dem diese Seite des Bedruckstoffes auf ein Transportband gelegt wird und erneut die Transportstrecke durch die Druckmaschine mit den Farbwerken durchläuft.
  • Es ist weiterhin vorgesehen, dass eine zweite Polymerisationseinrichtung an der Unterseite des Bedruckstoffes im Umfeld der Unterseite des Transportpfades bereitgestellt wird.
  • Hierdurch wird es erfindungsgemäß vorteilhafterweise möglich, dass Fixierhilfsmittel, das z.B. durch einen verwendeten Gegendruckzylinder auf diese Seite des Bedruckstoff gelangt, polymerisiert wird.
  • Wie bereits erläutert kann dann dieses polymerisierte Fixierhilfsmittel, insbesondere beim Duplexdruck, nicht weiter in die Druckmaschine oder an die Farbwerke gelangen, wo es sonst z.B. die Transfereigenschaften der Farbwerke in unvorteilhafter Weise beeinflussen würde.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es vorgesehen, dass Auftrageinrichtungen zur Auftragung von Fixierhilfsmittel hinter jedem Farbwerk, vorzugsweise alleine hinter dem letzten Farbwerk bereitgehalten werden.
  • Mittels dieser Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es vorteilhafterweise möglich, dass das Fixierhilfsmittel beispielsweise direkt hinter jedem Farbwerk einer Druckmaschine auf die Oberflächen des Bedruckstoffes aufgebracht werden kann. Auf diese Weise kann dann schon eine schützende Schicht auf die Tonerschicht aufgetragen werden.
  • Wird die Fixierhilfsmittelschicht erst auf die letzte Tonerschicht aufgetragen, so kann eine abschließende Fixierung des Toners gleich darauf erfolgen. Eine eventuelle Vermischung von Toner vor der Fixierung kann bei dieser Ausführung ohne größere Probleme gewährleistet werden.
  • Es ist weiter vorgesehen, dass die Polymerisationseinrichtungen im Bereich des Transportpfads des Bedruckstoffes hinter den Auftrageinrichtungen bereitgestellt werden.
  • Hiermit ist es günstigerweise möglich die Polymerisation der Fixierhilfsmittelschicht so durchzuführen, dass die Tonerschicht damit ohne Fixierrolle und Gegendruckzylinder an dem Bedruckstoff fixiert werden kann.
  • In einer anderen günstigen Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, dass eine Auftragseinrichtung zur Auftragung des Fixierhilfsmittels auf die Fixierrolle im Umfeld der Fixierrolle, in Drehrichtung vor einem Nip zwischen der Fixierrolle und einem Gegendruckzylinder bereitgehalten wird.
  • Damit kann das Fixierhilfsmitel auf die Fixierrolle übertragen und von dort dann im Moment der Berührung auf die Oberfläche des Bedruckstoffes aufgebracht werden. Die Verteilung des Fixierhilfsmittels kann dabei auch lokal variiert erfolgen.
  • Auf diese Weise kann das Fixierhilfsmittel automatisch von der Fixierrolle auf den Bedruckstoff übertragen werden.
  • Es ist in einer Weitergestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgesehen, dass die Polymerisationseinrichtungen im Bereich des Transportpfads des Bedruckstoffes hinter der Fixierrolle und dem Gegendruckzylinder bereitgestellt werden.
  • Da das Fixierhilfsmittel hier noch nicht polymerisiert wurde und gerade erst durch die Fixierrolle und den Gegendruckzylinder der Toner fixiert wurde, kann nun das Fixierhilfsmittel polymerisiert und damit unschädlich für die Druckmaschine gemacht werden, bevor der Bedruckstoff für einen Duplexdruck in die Druckmaschine hineintransportiert wird.
  • Es ist weiterhin vorgesehen, dass die Auftragseinrichtung vorteilhafterweise ein bewegliches Verteilungselement aufweisen kann.
  • Vorteilhafterweise kann damit die Menge des aufgetragenen Fixierhilfsmittels lokal variiert werden. Es ist dann möglich, dass die Auftragseinrichtungen mittels einer Steuereinrichtung so geschaltet werden, dass die Menge des aufzutragenden Fixierhilfsmittels mit dem gewünschten Glanz des resultierenden Bildes in Verbindung gesetzt und endsprechend angepasst wird. Zusätzlicher Auftrag von Lackierungen ist dann nicht mehr notwendig.
  • Da das aufgetragene Fixierhilfsmittel mittels dieser Auftragseinrichtung lokal unterschiedlich variiert werden kann, ist es damit möglich lokal unterschiedliche Glanzstärken auf dem resultierenden Bild zu erzeugen. Dieses ist vor allem beim gleichzeitigen Druck von Text- und Bildbereichen von Vorteil.
  • In einer anderen günstigen Ausführungsform ist es vorrichtungsgemäß vorgesehen, dass die Auftragseinrichtung Verteilungselemente aufweist, die in Arrays oder Reihen angebracht sind.
  • Das Auftragen von Fixierhilfsmittel kann durch eine derartige Ausgestaltung auch in einem Schritt, ohne notwendige Bewegungen der Auftragseinrichtung erfolgen. Das Auftragen geschieht in einer schnelleren Zeit.
  • Diese Arrays oder Reihen können dabei außerdem auch beweglich sein. So ist kein großer Materialeinsatz notwendig und die Auftragsgeschwindigkeit kann dennoch erheblich gesteigert werden.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird außerdem durch ein Fixierhilfsmittel zur Fixierung von Toner an einem Bedruckstoff, mit einem Zusatz von polymerisationsbegünstigenden Substanzen zur Verringerung der zur Polymerisation des Fixierhilfsmittel benötigten Strahlungsenergie gelöst.
  • Auf diese Weise kann der Vorgang der Polymerisation in einer besonders günstigen Weise erheblich beschleunigt werden. Damit werden schnelle Transportgeschwindigkeiten des Bedruckstoffes durch die Polymerisationseinrichtungen hindurch ermöglicht, ohne dass eine räumlich in Richtung des Transportpfads länglich ausgeprägte Polymerisationseinrichtung verwendet werden muss.
  • Es ist dann auch möglich UV-Strahlungsquellen mit einer geringeren Strahlungsintensität zu verwenden. Dieses ist besonders dann von Nutzen, wenn innerhalb der Druckmaschine Druckformen verwendet werden, die UV-sensitiv sind. Hier ist darauf zu achten, die Strahlungsintensität verwendeter UV-Quellen möglichst zu minimieren.
  • Weitere Ausführungsbeispiele, aus dem sich auch weitere erfinderische Merkmale ergeben können, auf die die Erfindung aber in ihrem Umfang nicht beschränkt ist, sind in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Ansicht einer Vorrichtung zur Fixierung von Toner auf einem Bedruckstoff mit einer Polymerisationseinrichtung,
  • 2 eine weitere schematische Ansicht einer Vorrichtung zur Fixierung von Toner mit einer Auftrageinrichtung zur Auftragung von Fixierhilfsmittel direkt auf den Bedruckstoff,
  • 3 eine Ansicht einer möglichen Ausführungsform einer Vorrichtung zur Fixierung von Toner auf einem Bedruckstoff hinter einem Farbwerk,
  • 4 ein möglicher prinzipieller Aufbau einer Auftrageinrichtung für Fixierhilfsmittel,
  • 5 eine Aufbauskizze einer möglichen Ausführungsform einer Strahlungsquelle innerhalb einer Polymerisationseinrichtung.
  • In 1 ist ein schematischer Aufbau einer Vorrichtung zur Fixierung von Toner an einem Bedruckstoff dargestellt. Sie umfasst insbesondere eine Polymerisationseinrichtung 15.
  • Ein Bedruckstoff, bei dem es sich beispielsweise um einen Bogen 1 aus Papier handelt, wird auf einem Transportband 2 in Richtung des Pfeils 4 transportiert. Auf der Oberfläche des Bogens 1 befindet sich dabei eine Tonerschicht 3, die von hier nicht dargestellten, vorgelagerten Farbwerken auf den Bogen 1 gebracht wurde. Die Tonerschicht 3 kann sich dabei auch aus unterschiedlichen Tonersorten, beispielsweise aus Toner für den CMYK-Farbraum zusammensetzen.
  • Der Bogen 1 wird dann weiter durch einen Nip 24 zwischen einer Fuserrolle 6 und einem Gegendruckzylinder 12 hindurch transportiert.
  • Der Gegendruckzylinder 12 und die Fixierrolle 6 drehen sich in Richtung der Pfeile 13 und 8, wodurch die Bewegung des Bogens 1 zusätzlich unterstützt wird.
  • Der Transport des Bogens 1 und seine Übergabe in den Nip 24 kann dabei noch von anderen Einrichtungen unterstützt werden, die hier aber nicht gezeigt sind.
  • Die Fixierrolle 6 ist aufgeheizt, so dass mit Unterstützung des Gegendruckzylinders 12 die Tonerschicht 3 auf den Bogen 1 fixiert wird.
  • Damit sich die Tonerschicht 3 vollständig von der Fixierrolle 6 lösen kann und es zu keinem Offset kommt, wird über eine Auftrageinrichtung 5 eine Fixierhilfsmittelschicht 7 aus Fixierhilfsmittel 18 auf die Oberfläche der Fixierrolle 6 gebracht. Die Auftrageinrichtung 5 kann hier nicht dargestellte Fixierhilfsmittelreservoirs und verschiedene Rollen und/oder Dochte aufweisen.
  • Das Fixierhilfsmittel 18 kann beispielsweise aus Siliconöl bestehen. Der überwiegende Teil dieses Fixierhilfsmittels 18 verbleibt nach dem Durchgang des Bogens 1 durch den Nip 24 als Fixierhilfsmittelschicht 14 auf der Tonerschicht 3 auf dem Bogen 1. Ein Rest an Fixierhilfsmittel verbleibt aber als Schicht 9 auf der Fixierrolle 6 und wird dort von einer Reinigungseinrichtung 10 entfernt.
  • Der Bogen 1 befindet sich nach dem Durchgang durch den Nip 24 wieder auf einem Transportband 2 und wird der Polymerisationseinrichtung 15 zugeführt.
  • Die Polymerisationseinrichtung 15 umfasst dabei zwei Strahlungsquellen 16, die UV-Strahlung 17 emittieren und damit die Fixierhilfsmittelschicht 14 beaufschlagen.
  • Die Intensität der Bestrahlung und ihre räumliche Intensitätsverteilung kann dabei von einer elektronischen Steuerungseinheit 32 gesteuert werden.
  • Es kann dabei insbesondere in einer anderen Ausführungsform möglich sein, dass die Polymerisationseinrichtung 15 nur eine Strahlungsquelle 16 umfasst.
  • Diese einzelne Strahlungsquelle 16 kann im Bereich der Oberseite des Bogens 1 angeordnet sein. Auf diese Weise kann dann nur die Fixierhilfsmittelschicht 14 polymerisiert werden, die sich auf dieser Seite befindet. Das kann dann sinnvoll sein, wenn mit der Druckmaschine kein Duplexdruck durchgeführt wird und somit die Unterseite des Bogens 1 nicht bedruckt werden soll.
  • Genauso kann es möglich sein, dass eine einzelne Strahlungsquelle 16 nur im Bereich der Unterseite des Bogens 1 angeordnet sein soll. Wenn die Fixierhilfsmittelschicht 14 noch weiter behandelt werden soll, wobei eine Polymerisation unvorteilhaft wäre, so könnte diese Anordnung vorteilhaft sein.
  • Insbesondere kann es auch vorgesehen sein, dass die beiden Strahlungsquellen 16 auf der Unter- und der Oberseite des Bogens 1 entsprechend räumlich von einander getrennt sind, so dass Vorrichtungen zur weiteren Behandlung des Bogens 1 zwischen diesen beiden Strahlungsquellen 16 bereitgestellt sein können.
  • In 2 sieht man eine weitere mögliche Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Fixierung von Toner an einem Bedruckstoff. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen gleiche Einrichtungen.
  • Auch hier wird der Bogen 1 auf dem Transportband 2 in Richtung des Nips 24 transportiert. Auf der Oberfläche des Bogens 1 befindet sich die Tonerschicht 3. Mittels einer Auftrageinrichtung 19 wird Fixierhilfsmittel 18 auf den Bogen 1 aufgetragen. Die Auftrageinrichtung 19 befindet sich dabei in Transportrichtung des Bogens 1 vor dem Nip 24. Die Menge und die räumliche Verteilung des aufgetragenen Fixierhilfsmittels 18 kann mittels einer Auftragsstreuereinrichtung 20 lokal gesteuert werden.
  • Mittels der Fixierrolle 6 und dem Gegendruckzylinder 12 wird auf den Bogen 1 sowohl Wärme, als auch Druck übertragen, die Tonerschicht 3 wird hier auf dem Bogen 1 fixiert. Auf der Tonerschicht 3 verbleibt nach der Fixierung noch eine restliche Fixierhilfsmittelschicht 14.
  • Der Bogen 1 wird dann weiter auf dem Transportband 2 durch die Polymerisationseinrichtung 15 transportiert. Hier wird die restliche Fixierhilfsmittelschicht 14 mit UV-Strahlung 17 polymerisiert.
  • Eine Ansicht einer weiteren möglichen Ausführungsform einer Vorrichtung zur Fixierung von Toner an einem Bedruckstoff hinter einem Farbwerk 21 ist in 3 schematisch dargestellt.
  • Das Farbwerk 21 ist hier nur skizziert worden, auf die Darstellungen von Einzelheiten ist zur Vereinfachung bewusst verzichtet worden.
  • Der Bogen 1 verlässt das Farbwerk 21 in Richtung des Pfeils 4 auf dem Transportband 2. Auf der Oberfläche des Bogens 1 befindet sich die Tonerschicht 3, die von dem Farbwerk 21 und eventuell weiteren, hier aber nicht gezeigten Farbwerken 21 auf den Bogen 1 übertragen wurde.
  • Der Bogen 1 wird dann an der Auftrageinrichtung 19 vorbeigeführt wo Fixierhilfsmittel 18 auf die Tonerschicht 3 aufgebracht wird. Die Verteilung des Fixierhilfsmittels 18 wird dabei von der Auftragstreuereinrichtung 20 gesteuert. Es wird dadurch eine Fixierhilfsmittelschicht 25 auf der Tonerschicht 3 aufgetragen.
  • Nach der Auftragung des Fixierhilfsmittels 18 wird der Bogen 1 weiter auf dem Transportband 2 in die Polymerisationseinrichtung 15 transportiert, wo die gesamte Fixierhilfsmittelschicht 25 polymerisiert wird.
  • In 4 ist ein möglicher prinzipieller Aufbau einer Auftrageinrichtung 19 skizziert.
  • Über eine Leitung 26 wird hier eine integrierte Steuereinheit 22 der Auftrageinrichtung 19 durch die Auftragstreuereinrichtung 20 angesteuert. Die Steuereinheit 22 steuert über Leitungen 27 Düsen 23, die mit einem nicht dargestellten Reservoir des Fixierhilfsmittels 18 verbunden sind.
  • Die Transportrichtung für den Bogen 1 führf in die Papierebene hinein. Auf dem Bogen 1 befindet sich eine Tonerschicht 3, die in unterschiedliche Bereiche von Tonerschichten 3a und 3b eingeteilt werden kann, für die im resultierenden Bild unterschiedliche Glanzwerte erwünscht sind.
  • Die Auftragstreuereinrichtung 20 veranlasst die Steuereinheit 22 die Mengen des durch die unterschiedlichen Düsen 23 geleiteten Fixierhilfsmittels 18 entsprechend den gewünschten Glanzwerten einzustellen.
  • Die Fixierhilfsmittelschicht 25 kann lokal in Bereiche 25a und 25b unterschieden werden. Sie werden mittels der Düsen 23, entsprechend dem gewünschten Glanz der unterschiedlichen Tonerschichten 3a und 3b, aufgetragen.
  • In 5 ist eine Aufbauskizze einer Strahlungsquelle 16 dargestellt. Das Transportband 2 ist hier nicht mit dargestellt.
  • Auf dem Bogen 1 befinden sich die unterschiedlichen Tonerschichtbereiche 3a und 3b, auf denen sich die, dem Glanz abgepassten Fixierhilfsmittelschichten 14a und 14b befinden. Die Fixierhilfsmittelschichten 14a und 14b sind nach dem Durchlaufen des Bogens 1 durch den Nip 24 zwischen der Fixierrolle 6 und dem Gegendruckzylinder 12 auf den Tonerschichten 3a und 3b verblieben. Es kann sich ebenso gut Fixierhilfsmittelschichten 25a und 25b handeln. Diese Fixierhilfsmittelschichten 25a und 25b haben gleich nach ihrer Auftragung durch die Auftrageinrichtung 19 die Polymerisationseinrichtung 15 erreicht, ohne dass sie in Berührung mit einer Fixierrolle 6 oder einem Gegendruckzylinder 12 gekommen wären.
  • Prinzipiell besteht innerhalb der Polymerisationseinrichtung 15 kein Unterschied zwischen den Fixierhilfsmittelschichten 14 und 25. Die Fixierhilfsmittelschicht 14 ist dabei entweder aus einer vorherigen Fixierhilfsmittelschicht 25 auf dem Bogen 1 hervorgegangen, der durch den Nip 24 transportiert wurde oder sie ist aus einer vorherigen Fixierhilfsmittelschicht 7 hervorgegangen, die zunächst auf der Oberfläche der Fixierrolle 6 vorlag und dann zumindest zum Teil auf den Bogen 1 übertragen wurde, als dieser durch den Nip 24 transportiert wurde. Die Fixierhilfsmittelschicht 25 wurde direkt auf den Bogen 1 aufgetragen und kann nur dann unverändert innerhalb der Polymerisationseinrichtung 15 auf der Tonerschicht 3 vorliegen, wenn der Bogen 1 nicht durch den Nip 24 transportiert wurde, wenn also der Toner nicht durch eine Fixierrolle 6 und einen Gegendruckzylinder 12 auf dem Bogen 1 fixiert wurde.
  • Die so auf den Tonerschichten 3a und 3b liegenden Fixierhilfsmittelschichten 14a und 14b werden mit der UV-Strahlung 17 beaufschlagt, so dass sie polymerisieren.
  • Die UV-Strahlung 17 wird von unterschiedlichen Strahlungseinheiten 28, die in der Strahlungsquelle 16 integriert sind, emittiert. Dadurch ist es möglich, dass die Intensität der ausgestrahlten UV-Strahlung 17 lokal variiert wird. Die Strahlungseinheiten 28 werden dazu durch das integrierte Steuerungselement 30 entsprechend gesteuert. Das Steuerungselement 30 ist wiederum mit der elektronischen Steuerungseinheit 32 über eine Leitung 31 verbunden. Hierüber kann das Steuerungselement 30 entsprechend den lokal vorliegenden Mengen an Fixierhilfsmittel 18 gesteuert werden.
  • Das Verfahren, die Tonerschicht 3 auf dem Bogen 1 zu fixieren kann erfindungsgemäß auf unterschiedliche Arten durchgeführt werden.
  • In einer ersten Verfahrensweise wird zunächst die Tonerschicht 3 von Tonwerken 21 auf die Oberfläche des Bogen 1 übertragen. Hierbei kann die Tonerschicht 3 in unterschiedliche Bereiche 3a und 3b eingeteilt werden, die im resultierenden Bild unterschiedlichen Glanz aufweisen sollen. Diese Bereiche 3a und 3b mit den entsprechenden Glanzwerten können dann zentral gespeichert sein. Sie sind in den 4 und 5 zu sehen.
  • Die so auf der Oberfläche des Bogens 1 vorliegende Tonerschicht 3 wird dann mittels des Transportbands 2 in Richtung des Pfeils 4 transportiert. Siehe hierzu auch 1.
  • Um die Tonerschicht 3 an der Oberfläche des Bogen 1 zu fixieren kann nun der Bogen 1 mit der Tonerschicht 3 durch den Nip 24 zwischen der Fixierrolle 6 und dem Gegendruckzylinder 12 transportiert werden.
  • Damit auf die Tonerschicht 3 Fixierhilfsmittel 18 aufgebracht wird, kann dann über die Auftrageinrichtung 5 eine Fixierhilfsmittelschicht 7 auf die Oberfläche der Fixierrolle 6 aufgetragen werden. Hierbei kann es vorgesehen sein, dass die lokale Dicke dieser Fixierhilfsmittelschicht 7 von dem Bereich abhängt, auf den sie auf der Tonerschicht 3 aufgetragen wird, wenn sie bei der Drehung der Fixierrolle 6 auf den Bogen 1 übertragen wird.
  • Soll z.B. in einem Bereich 3a der Tonerschicht ein hoher Glanz erzielt werden, so kann schon eine größere Menge an Fixierhilfsmittel 18 innerhalb der Fixierhilfsmittelschicht 7 an dem entsprechenden Ort der Fixierrolle 6 bereitgestellt werden.
  • Die Fixierrolle 6 dreht sich in Richtung des Pfeils 8 während der Bogen 1 durch den Nip 24 hindurchtransportiert wird. Dabei wird Fixierhilfsmittel 18 von der Fixierhilfsmittelschicht 7 auf die Tonerschicht 3 übertragen. Liegt eine heterogene Verteilung des Fixierhilfsmittels 18 schon in der Fixierhilfsmittelschicht 7 vor, so wird diese heterogene Verteilung auch auf die Tonerschicht 3 übertragen. Sie kann dabei insbesondere den gewünschten Glanzverhältnissen über ihre Mengenverteilung angepasst sein.
  • Es wird bei diesem Prozess nicht die gesamte Fixierhilfsmittelschicht 7 von der Fixierrolle 6 auf die Oberfläche des Bogen 1 übertragen. Auf der Tonerschicht 3 wird dann eine Fixierhilfsmittelschicht 14 verbleiben.
  • Wenn die Verteilung der Fixierhilfsmittelschicht 7 an den gewünschten Glanz angepasst ist, so ist das auch bei der Fixierhilfsmittelschicht 14 der Fall. Die Menge an Fixierhilfsmittel 18 in der Fixierhilfsmittelschicht 14 ist dann in den unterschiedlichen Bereichen 14a und 14b verschieden. Diese Bereiche sollen insbesondere den Bereichen der Tonerschichten 3a und 3b angepasst sein. Dieses ist in 5 zu erkennen.
  • Der Bogen 1 wird dann als nächstes mit dem Transportband 2 weitertransportiert, so dass er durch die Polymerisationseinrichtung 15 läuft. Innerhalb der Polymerisationseinrichtung 15 wird dann sowohl die Oberseite, als auch die Unterseite des Bogens 1 mit UV-Strahlung 17 beaufschlagt. Es kann dabei auch möglich sein, dass nur die Oberseite des Bogens 1 bestrahlt wird.
  • Es kann ebenso auch möglich sein, dass zunächst nur die Oberseite des Bogens 1 bestrahlt wird, der Bogen 1 dann gewendet wird und dann die andere Seite entsprechend mit UV-Strahlung 17 beaufschlagt wird.
  • Durch die Bestrahlung mit UV-Strahlung 17 wird das Fixierhilfsmittel 18 der Fixierhilfsmittelschicht 14 auf der Tonerschicht 3 polymerisiert. Auf diese Weise kann es nicht mehr von der Oberfläche des Bogens 1 abgegeben werden. Durch die Bestrahlung der Unterseite des Bogens 1 wird das Gleiche für eventuell hier vorliegendes Fixierhilfsmittel 18 erreicht.
  • Es kann auch möglich sein, dass die Unterseite des Bogens 1 nicht bestrahlt werden soll und das Fixierhilfsmittel 18 hier also nicht polymerisiert wird. Dieses kann z.B. Energie einsparen, wenn es nicht vorgesehen ist, dass der Bogen 1 erneut in die Druckmaschine gelangen soll.
  • Ebenso kann es vorgesehen sein, dass zumindest zunächst alleine das Fixierhilfsmittel 18 auf der Unterseite des Bogens 1 polymerisiert werden soll. Die Fixierhilfsmittelschicht 14 auf der Oberseite des Bogens 1 kann dann beispielsweise noch weiteren Behandlungen unterzogen werden, für die eine polymerisierte Fixierhilfsmittelschicht 14 störend wäre. Das Fixierhilfsmittel 18 an der Oberseite des Bogens 1 kann dann beispielsweise auch später polymerisiert werden.
  • Die UV-Strahlung 17 wird dabei von einer Strahlungsquelle 16 emittiert. Diese Strahlungsquelle 16 kann dabei wie in 5 dargestellt aufgebaut sein. Es ist dann möglich, dass die Intensität der Bestrahlung in Abhängigkeit von der Dicke der Fixierhilfsmittelschicht 14 durchgeführt wird. Eine lokale Variation der Strahlungsintensität ist dabei leicht möglich.
  • Liegt eine heterogene Verteilung der Fixierhilfsmittelschicht 14 mit den Bereichen 14a und 14b vor, so kann die Intensität der UV-Strahlung 17 so gesteuert werden, dass gerade ausreichend Energie an die Bereiche 14a und 14b abgegeben wird um dort das Fixierhilfsmittel 18 jeweils zu polymerisieren. Die Informationen über die Fixierhilfsmittelverteilung kann z.B. in der elektronischen Steuerungseinheit 32 vorliegen. Auf diese Weise wird dann lokal nicht zu viel Energie in die Fixierhilfsmittelschicht 14 eingestrahlt, was zu eventuellen negativen Effekten führen könnte.
  • Wenn schließlich das Fixierhilfsmittel 18 sowohl auf der Oberseite, als auch auf der Unterseite des Bogen 1 polymerisiert ist, kann z.B. der Bogen gewendet werden und für einen Duplexdruck erneut die Farbwerke 21 durchlaufen.
  • Wird kein Duplexdruck gewünscht können weitere Verfahren an dem Druckbild oder dem Bogen 1 durchgeführt werden.
  • Die Übertragung des Fixierhilfsmittels 18 auf die Oberfläche des Bogens 1 kann auf eine weitere erfindungsgemäße Art erfolgen. Hierbei wird das Fixierhilfsmittel 18 nicht auf die Fixierrolle 6 übertragen. Das Fixierhilfsmittel 18 wird vor dem Transport des Bogens 1 durch den Nip 24 direkt auf die Tonerschicht 3 mittels der Auftrageinrichtung 19 aufgetragen.
  • Hierbei kann die Auftrageinrichtung 19 so ausgeprägt sein, wie es in der 4 dargestellt ist. Die Informationen über das gewünschte resultierende Bild sind dabei in der Auftragstreuereinrichtung 20 gespeichert. Dabei sind insbesondere Informationen darüber hinterlegt, wie der resultierende Glanz auf dem Bild lokal erwünscht ist. Diese Informationen können über die Leitung 26 an die Steuereinheit 22 geleitet werden. Darüber wird dann die Menge an Fixierhilfsmittel 18 kontrolliert, das über die Düsen 23 auf den Bogen 1 aufgetragen wird.
  • Die Informationen über den erwünschten Glanz sollen dabei so ausgeprägt sein, dass die auf dem Bogen 1 befindliche Tonerschicht 3 in unterschiedliche Bereiche unterteilt wird. Beispielsweise kann die Tonerschicht 3 dann in zwei unterschiedliche, nicht zwingend zusammenliegende Bereiche 3a und 3b unterteilt sein, wie es in 4 dargestellt ist. Diesen Bereichen 3a und 3b sind dann unterschiedliche erwünschte Glanzwerte zugeordnet.
  • Die Unterscheidung innerhalb des Bildes in Bereiche mit unterschiedlichem erwünschten Glanz ist dabei nicht auf zwei Bereiche beschränkt, es können grundsätzlich so viele Bereiche unterschieden werden, wie Rasterpunkte im Druckbild vorhanden sind. Diesen Bereichen können dann jeweils unterschiedliche Glanzwerte zugeordnet werden. Diese Glanzwerte sind dann entsprechend in der Auftragsstreuereinrichtung 20 hinterlegt und den Bereichen zugeordnet. Über die Auftrageinrichtung 19 kann dann an Stellen, in denen mehr Glanz erwünscht auch lokal mehr Fixierhilfsmittel 18 aufgetragen werden.
  • Z.B. kann es erwünscht sein, dass der Bereich 3a mehr Glanz erhalten soll als der Bereich 3b. Die abgegebene Menge an Fixierhilfsmittel 18 wird dann so gesteuert, dass auf die Tonerschichtbereiche 3a und 3b entsprechende Fixierhilfsmittelschichten 25a und 25b aufgetragen werden. Der Fixierhilfsmittelbereich 25a soll dabei über dem Tonerschichtbereich 3a liegen und mehr Fixierhilfsmittel als der Fixierhilfsmittelbereich 25b aufweisen.
  • Der Bogen 1 ist also mit einer Tonerschicht 3 beaufschlagt, die in die Bereiche 3a und 3b eingeteilt ist, die mit den unterschiedlichen Fixierhilfsmittelschichten 25a und 25b abgedeckt sind. Der Bogen wird dann weiter auf dem Transportband 2 transportiert und in den Nip 24 geleitet. Dort wird die Tonerschicht 3 auf dem Bogen 1 fixiert. Die Fixierhilfsmittelschicht 25 sorgt dafür, dass es zu keinem Offset der Tonerschicht 3 an der Fixierrolle 6 kommt. Dabei kann aber ein Fixierhilfsmittelrest 9 teilweise an der Oberfläche der Fixierrolle 6 verbleiben, wie es in 1 dargestellt ist.
  • Die auf dem Bogen 1 verbleibende Fixierhilfsmittelschicht 14 wird dann in der Polymerisationseinrichtung 15 polymerisiert. Dieses geschieht durch die Einwirkung von UV-Strahlung 17 in die Fixierhilfsmittelschicht 14.
  • Da die aufgetragene Fixierhilfsmittelschicht 25 in die Bereiche 25a und 25b eingeteilt ist, kann auch die hinter der Fixierrolle 6 auf der Tonerschicht 3 verbleibende Fixierhilfsmittelschicht 14 in äquivalente unterschiedliche Bereiche 14a und 14b unterteilt werden.
  • Die Strahlungsquelle 16 kann dabei wie in 5 dargestellt aufgebaut sein. Da die Dicke der unterschiedlichen Fixierhilfsmittelschichten 14a und 14b verschieden sind, kann man mit einer so aufgebauten Strahlungsquelle 16 diese Unterschiede bei der Bestrahlungsintensität berücksichtigen.
  • Die Daten über die unterschiedliche Verteilung des Fixierhilfsmittels 18 in den Fixierhilfsmittelschichtbereichen 14a und 14b können dabei in der elektronischen Steuerungseinheit 32 gespeichert sein. Über die Leitung 31 kann dann entsprechend das Steuerungselement 30 so gesteuert werden, dass die verschiedenen Strahlungseinheiten 28 so über die Leitungen 29 angesteuert werden, dass die Intensität der von diesen emittierte UV-Strahlung 17 an die Menge des bestrahlten Fixierhilfsmittels 18 angepasst ist.
  • Auf diese Weise werden alle unterschiedlichen Fixierhilfsmittelschichtbereiche 14a und 14b komplett polymerisiert, ohne dass sie mit zu viel Energie durch die Strahlungsquelle 16 beaufschlagt werden.
  • Der auf diese Weise behandelte Bogen 1 kann dann im folgenden Druckprozess, z.B. im Duplexdruck weiterbehandelt werden, ohne dass noch spürbare Auswirkungen durch die Fixierhilfsmittelschicht 14 zu erwarten wären.
  • Dieses Verfahren ist noch weiter änderbar, indem die Vorrichtung zur Fixierung des Toners an dem Bogen 1 entsprechend der 3 aufgebaut ist. Hier befindet sich die Auftrageinrichtung 19 direkt zwischen einem Farbwerk 21 und einer Polymerisationseinrichtung 15.
  • Wie beschrieben kann dann zwischen unterschiedlichen Bereichen 3a und 3b der Tonerschicht 3 unterschieden und entsprechend unterschiedliche Fixierhilfsmittelschichten 25a und 25b aufgetragen werden. Der Bogen 1 wir dann direkt in die Polymerisationseinrichtung 15 transportiert, wo die Tonerschicht 3 fixiert wird, indem die Fixierhilfsmittelschicht 25 polymerisiert wird. Dabei wird hier, insbesondere bei der Bestrahlung der Fixierhilfsmittelschicht 25, wie oben beschrieben auf die Dicke der unterschiedlichen Bereiche 25a und 25b Rücksicht genommen.
  • Es geht dann kein Fixierhilfsmittel 9 mehr durch Übertrag auf die Fixierrolle 6 verloren. Die bei der Bestrahlung zu berücksichtigende Menge an Fixierhilfsmittel 18 entspricht dann direkt der aufgebrachten Menge in den unterschiedlichen Bereichen 25a und 25b.
  • Auch hier kann dann der Bogen 1 nach der Polymerisation der Fixierhilfsmittelschicht 25 einem weiteren Druckprozess zugeführt werden. Dabei kann es insbesondere vorgesehen sein, dass die Auftragung und Polymerisation von Fixierhilfsmittel 18 direkt nach jedem Farbwerk 21 erfolgt und nach der Polymerisationseinrichtung 15 im Transportpfad des Bogen 1 erneut ein weiteres Farbwerk 21 folgt.
  • Als weiteres ist es vorgesehen, dass das Fixierhilfsmittel 18 durch Zusätze so weit modifiziert wird, dass seine Eigenschaften bezüglich der Polymerisation verändert werden. Es können Zusätze verwendet werden, die gewährleisten, dass weniger Energie aufgewendet werden muss, um die vollständige Polymerisation der Fixierhilfsmittelschichten 14 und 25 zu gewährleisten. Diese Zusätze können beispielsweise so ausgewählt werden, dass sie die Polymerisation des Fixierhilfsmittels 18 beschleunigen und/oder die notwendige Energie herabsetzen, die zum Starten und Durchführen der Polymerisation notwendig ist. Es ist dann möglich Strahlungsquellen 16 zu verwenden, die weniger Energie verbrauchen. An die Strahlungseinheiten 28 werden dann auch geringere Ansprüche gestellt. Die Wahrscheinlichkeit von Defekten kann dadurch verringert werden. Des Weiteren wird weniger intensive UV-Strahlung 17 produziert, die in anderen Bereichen der Druckmaschine oder des weiteren Umfeldes, z.B. bei Plattenentwicklungen, Schäden verursachen kann.

Claims (19)

  1. Verfahren zur Fixierung von Toner an einem Bedruckstoff unter Verwendung eines Fixierhilfsmittels, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierhilfsmittel (18) auf der Oberfläche des Bedruckstoffs polymerisiert wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vorhandenes Fixierhilfsmittel (18) sowohl auf der Oberseite des Bedruckstoffs, als auch auf seiner Unterseite polymerisiert wird.
  3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierhilfsmittel (18) zunächst auf eine Fixierrolle (6) übertragen wird.
  4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierhilfsmittel (18) direkt auf die Oberfläche des Bedruckstoffs aufgebracht wird.
  5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, die Menge des aufgebrachten Fixierhilfsmittels (18) in Abhängigkeit von dem gewünschten Glanz des resultierenden Druckbildes geregelt wird.
  6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Oberfläche des Bedruckstoffs aufgebrachte Menge an Fixierhilfsmittel (18) lokal variiert wird.
  7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Polymerisation des Fixierhilfsmittels (18) elektromagnetische Strahlung, vorzugsweise UV-Strahlung (17) verwendet wird.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Intensität der UV-Strahlung (17) in Abhängigkeit von der lokalen Mengenverteilung des Fixierhilfsmittels (18) geregelt wird.
  9. Vorrichtung zur Fixierung von Toner an einem Bedruckstoff unter Verwendung eines Fixierhilfsmittels, vorzugsweise zur Durchführung eines Verfahrens nach wenigstens einem der oberen Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens eine Polymerisationseinrichtung (15) zur Polymerisation des verwendeten Fixierhilfsmittels (18) auf der Oberfläche des Bedruckstoffes.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Polymerisationseinrichtungen (15) wenigstens eine Strahlungsquelle (16) zur Emission von elektromagnetischer Strahlung, vorzugsweise UV-Strahlung (17) umfassen.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlungsquellen (16) der Polymerisationseinrichtungen (15), zur lokalen Variation der Strahlungsintensität, Strahlungseinheiten (28), die in Form von Arrays oder Reihen angeordnet sind, umfassen.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Polymerisationseinrichtung (15) zur Polymerisation von Fixierhilfsmittel (18) auf der Oberseite des Bedruckstoffes im Umfeld des Transportpfades des Bedruckstoffes bereitgestellt wird.
  13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Polymerisationseinrichtung (15) zur Polymerisation von Fixierhilfsmittel (18) an der Unterseite des Bedruckstoffes im Umfeld der Unterseite des Transportpfads bereitgestellt wird. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass Auftrageinrichtungen (19) zur Auftragung des Fixierhilfsmittels (18) hinter jedem Farbwerk (21), vorzugsweise alleine hinter dem letzten Farbwerk (21) bereitgehalten werden.
  14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Polymerisationseinrichtungen (15) im Bereich des Transportpfads des Bedruckstoffes hinter den Auftrageinrichtungen (19) bereitgestellt werden.
  15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Auftrageinrichtung (19), zur Auftragung des Fixierhilfsmittels (18) auf die Fixierrolle (6) im Umfeld der Oberfläche der Fixierrolle (6), in Drehrichtung vor dem Nip (24) zwischen der Fixierrolle (6) und dem Gegendruckzylinder (12) bereitgehalten wird.
  16. Vorrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Polymerisationseinrichtungen (15) im Bereich des Transportpfades des Bedrucksstoffes hinter der Fixierrolle (6) und dem Gegendruckzylinder (12) bereitgestellt werden.
  17. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftrageinrichtung (19) zur lokalen Variation der Fixierhilfsmittelmenge (18) auf dem Bedruckstoff ein bewegliches Verteilungselement aufweist.
  18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftrageinrichtung (19) zur lokalen Variation der Fixierhilfsmittelmenge auf dem Bedruckstoff mehrere Verteilungselemente, die in Arrays oder Reihen angeordnet sind, aufweist.
  19. Fixierhilfsmittel zur Fixierung von Toner an einem Bedruckstoff, vorzugsweise zur Verwendung in einem Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch einen Zusatz von polymerisationsbegünstigenden Substanzen zur Verringerung der zur Polymerisation des Fixierhilfsmittels (18) benötigten Strahlungsenergie.
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DE102005031779B4 (de) * 2004-07-30 2016-03-24 Heidelberger Druckmaschinen Ag Verfahren zum Drucken und Nachbehandeln eines Aufdrucks

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