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DE10251568A1 - Haltevorrichtung zum Haltern einer Armatur an einer Spüle, die an einer Arbeitsplatte angeordnet ist - Google Patents

Haltevorrichtung zum Haltern einer Armatur an einer Spüle, die an einer Arbeitsplatte angeordnet ist Download PDF

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DE10251568A1
DE10251568A1 DE10251568A DE10251568A DE10251568A1 DE 10251568 A1 DE10251568 A1 DE 10251568A1 DE 10251568 A DE10251568 A DE 10251568A DE 10251568 A DE10251568 A DE 10251568A DE 10251568 A1 DE10251568 A1 DE 10251568A1
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DE
Germany
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sink
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Wolfgang Schneider
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Original Assignee
Blanco GmbH and Co KG
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Abstract

Um eine Möglichkeit zu schaffen, eine Armatur stabil an einer Spüle zu haltern, die an einer Arbeitsplatte angeordnet ist, wird eine Haltevorrichtung zum Haltern einer Armatur an einer Spüle, die an einer Arbeitsplatte angeordnet ist, vorgeschlagen, wobei die Haltevorrichtung ein erstes Halteelement, das an der Armatur festlegbar ist, und ein zweites Halteelement, das an der Arbeitsplatte festlegbar ist, umfaßt, wobei das erste Halteelement und das zweite Halteelement so miteinander verbindbar sind, daß Kräfte von dem ersten Halteelement auf das zweite Halteelement übertragbar sind.

Description

  • Die Montage einer Armatur, beispielsweise einer Mischbatterie, an einer Spüle kann Probleme aufwerfen, insbesondere dann, wenn die Armatur schwer ist und die Spüle aus einem relativ dünnen Material, beispielsweise aus einem Edelstahlblech, hergestellt ist. In solchen Fällen kann häufig nur eine vergleichsweise labile Fixierung der Armatur an der Spüle erzielt werden.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, eine Armatur stabil an einer Spüle zu haltern, die an einer Arbeitsplatte angeordnet ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Haltevorrichtung zum Haltern einer Armatur an einer Spüle, die an einer Arbeitsplatte angeordnet ist, gelöst, wobei die Haltevorrichtung ein erstes Halteelement, das an der Armatur festlegbar ist, und ein zweites Halteelement, das an der Arbeitsplatte festlegbar ist, umfaßt, wobei das erste Halteelement und das zweite Halteelement so miteinander verbindbar sind, daß Kräfte von dem ersten Halteelement auf das zweite Halteelement übertragbar sind.
  • Auf diese Weise können auf die Armatur einwirkende Kräfte über die Haltevorrichtung direkt von der Arbeitsplatte aufgenommen werden, ohne daß die an der Arbeitsplatte angeordnete Spüle beansprucht wird.
  • Hierdurch ist eine stabile Fixierung der Armatur an der Spüle gewährleistet, welche auch für besonders schwere Armaturen, beispielsweise für mit Schlauchbrausen versehene Mischbatterien, ausreichend ist.
  • Besonders günstig ist es, wenn das erste Halteelement und das zweite Halteelement so miteinander verbindbar sind, daß Kräfte in horizontaler Richtung von dem ersten Halteelement auf das zweite Halteelement übertragbar sind.
  • Bei bevorzugten Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung ist das erste Halteelement und/oder das zweite Halteelement winkelförmig ausgebildet.
  • Das armaturenseitige erste Halteelement weist vorteilhafterweise mindestens eine Durchtrittsöffnung für die Armatur auf.
  • Diese Durchtrittsöffnung kann einen offenen Rand oder einen geschlossenen Rand aufweisen.
  • Eine vielseitige Verwendbarkeit der Haltevorrichtung wird erreicht, wenn das erste Halteelement mindestens zwei Durchtrittsöffnungen für eine Armatur aufweist. In diesem Fall kann die Haltevorrichtung mit Armaturen verwendet werden, die unterschiedlich dicke Anschlußrohre aufweisen, wobei die Haltevorrichtung stets so angeordnet wird, daß das Anschlußrohr der Armatur durch die am besten passende Durchtrittsöffnung hindurchtritt.
  • Die mindestens zwei Durchtrittsöffnungen des ersten Halteelements können insbesondere von unterschiedlicher Größe sein.
  • Um die Verbindung der Armatur über die Haltevorrichtung mit Arbeitsplatten unterschiedlicher Dicke herstellen zu können, ist es günstig, wenn die Haltevorrichtung eine Führung umfaßt, mittels welcher eines der Halteelemente längs einer Verschiebungsrichtung verschieblich an dem jeweils anderen Halteelement geführt ist.
  • Eine solche Führung kann insbesondere mindestens eine Führungslasche umfassen, welche das geführte Halteelement umgreift.
  • Eine besonders wirksame Übertragung von Kräften und Drehmomenten zwischen den beiden Halteelementen ist gewährleistet, wenn die Führung mindestens zwei längs der Verschiebungsrichtung voneinander beabstandete Führungslaschen umfaßt, welche das geführte Halteelement umgreifen.
  • Da die Arbeitsplatte im montierten Zustand üblicherweise horizontal ausgerichtet ist, ist es günstig, wenn die Verschiebungsrichtung der Führung im montierten Zustand der Haltevorrichtung im wesentlichen vertikal gerichtet ist.
  • Das geführte Halteelement kann dabei das armaturenseitige erste Halteelement oder das arbeitsplattenseitige zweite Halteelement sein.
  • Um eine wirksame Übertragung von Kräften und Drehmomenten von der Haltevorrichtung auf die Arbeitsplatte zu ermöglichen, ist vorteilhafterweise vorgesehen, daß das zweite Halteelement eine Anlagefläche umfaßt, mit welcher das zweite Halteelement im montierten Zustand der Haltevorrichtung an der Arbeitsplatte anliegt.
  • Für die Festlegung des zweiten Halteelements an der Arbeitsplatte gibt es verschiedene Möglichkeiten.
  • So kann beispielsweise vorgesehen sein, daß die Haltevorrichtung mindestens ein Befestigungsmittel zum Festlegen des zweiten Halteelements an der Arbeitsplatte umfaßt.
  • Ein solches Befestigungsmittel kann beispielsweise eine Schraube sein, welche in die Arbeitsplatte eingedreht wird.
  • Alternativ oder ergänzend hierzu kann auch vorgesehen sein, daß die Anlagefläche des zweiten Halteelements mittels eines geeigneten Klebemittels mit einer gegenüberliegenden Anlagefläche der Arbeitsplatte verklebt ist.
  • Die Haltevorrichtung muß nicht notwendigerweise zweiteilig ausgebildet sein; vielmehr kann die erfindungsgemäße Haltevorrichtung außer dem armaturenseitigen ersten Halteelement und dem arbeitsplattenseitigen zweiten Halteelement noch weitere Elemente umfassen.
  • Insbesondere müssen das armaturenseitige erste Halteelement und das arbeitsplattenseitige zweite Halteelement nicht unmittelbar miteinander in Kontakt stehen; vielmehr ist es denkbar, daß mindestens ein weiteres Halteelement vorgesehen ist, welches die mechanische Verbindung zwischen dem ersten Halteelement und dem zweiten Halteelement zur Übertragung von Kräften von dem ersten Halteelement auf das zweite Halteelement herstellt.
  • Anspruch 14 ist auf eine Armatur für eine Spüle, die an einer Arbeitsplatte angeordnet ist, gerichtet, welche eine erfindungsgemäße Haltevorrichtung zum Haltern der Armatur an der Spüle umfaßt.
  • Anspruch 15 ist auf eine Spüle zum Anordnen an einer Arbeitsplatte gerichtet, welche eine Armatur mit einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung zum Haltern der Armatur an der Spüle umfaßt.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung und der zeichnerischen Darstellung von Ausführungsbeispielen.
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine schematische Seitenansicht des unteren Bereichs einer Armatur, die mittels einer Haltevorrichtung an einer Arbeitsplatte gehalten ist;
  • 2 eine perspektivische Darstellung der Haltevorrichtung aus 1;
  • 3 eine schematische Vorderansicht der Haltevorrichtung aus 2, mit Blickrichtung in Richtung des Pfeiles 3 in 2; und
  • 4 eine schematische Draufsicht auf einen horizontalen Halteschenkel eines armaturenseitigen Haltewinkels einer zweiten Ausführungsform der Haltevorrichtung.
  • Gleiche oder funktional äquivalente Elemente sind in allen Figuren mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.
  • Eine in den 1 bis 3 dargestellte, als Ganzes mit 100 bezeichnete Haltevorrichtung dient zum Haltern einer Armatur 102, die beispielsweise als Mischbatterie ausgebildet sein kann, an einer Spüle 104, welche in eine Aufnahmeöffnung 108 in einer Arbeitsplatte 106 eingesetzt ist.
  • Die Spüle 104 weist einen rings um die Spüle 104 umlaufenden, erhöhten horizontalen Spülenrand 110 auf, welcher auf dem Rand der Arbeitsplatte 106 ruht und über eine äußere Schräge 112 zu einer Oberseite 114 der Arbeitsplatte 106 hin abfällt und über eine innere Schräge 116 zu einer horizontalen Armaturentragefläche 118 der Spüle 104 hin abfällt.
  • Die Armaturentragefläche 118 fällt über eine dem Spülenrand 110 abgewandte Schräge 120 zu einer horizontalen Spülenfläche 122 hin ab, in welcher das oder die Becken der Spüle 104 angeordnet sind.
  • Die Armaturentragefläche 118 ist mit einer Durchgangsöffnung 124 für den Durchtritt eines Anschlußrohrs 126 der Armatur 102 versehen, welche ferner einen Armaturenkörper 128 umfaßt, dessen Unterseite 130 im montierten Zustand der Armatur 102 an der Oberseite 132 der Armaturentragefläche 118 anliegt.
  • Das Anschlußrohr 126 ist mit einem Außengewinde 134 versehen, auf welches eine Fixiermutter 136 aufgeschraubt ist.
  • Zwischen der Oberseite der Fixiermutter 136 und der Unterseite 138 der Armaturentragefläche 118 ist im montierten Zustand der Haltevorrichtung 100 ein horizontaler Anlageschenkel 140 eines ersten Haltewinkels 142 eingeklemmt, welcher mit seiner Oberseite flächig an der Unterseite 138 der Armaturentragefläche 118 und mit seiner Unterseite flächig an der Oberseite der Fixiermutter 136 anliegt.
  • Wie am besten aus 2 zu ersehen ist, ist der Anlageschenkel 140 des ersten Haltewinkels 142 mit einer Durchtrittsöffnung 144 für das Anschlußrohr 126 der Armatur 102 versehen, welche einen geschlossenen Rand 146 aufweist.
  • Der erste Haltewinkel 142 umfaßt ferner einen vertikalen Führungsschenkel 148, welcher mit zwei in vertikaler Richtung voneinander beabstandeten Führungslaschen 150 versehen ist.
  • Diese Führungslaschen 150 sind dadurch gebildet, daß jeweils zwei horizontale Schnitte in dem Führungsschenkel 148 erzeugt werden und der Steg 154 zwischen jeweils zwei Schnitten zu der dem Anlageschenkel 140 abgewandten Seite des Führungsschenkels 148 hin aus der Ebene des Führungsschenkels 148 herausgebogen wird, so daß in dem Führungsschenkel 148 jeweils eine Durchgangsöffnung 156 entsteht.
  • Im montierten Zustand der Haltevorrichtung 100 erstreckt sich ein vertikaler Führungsschenkel 158 eines zweiten Haltewinkels 160 zwischen den Führungslaschen 150 und der jeweils zugeordneten Durchgangsöffnung 156 hindurch, so daß die Führungslaschen 150 zusammen eine Führung 162 bilden, mittels welcher der Führungsschenkel 158 des zweiten Haltewinkels 160 längs einer vertikalen Verschiebungsrichtung 164 verschieblich an dem Führungsschenkel 148 des ersten Haltewinkels 142 geführt ist.
  • Dabei liegt die dem ersten Haltewinkel 142 zugewandte Vorderseite des Führungsschenkels 158 flächig an der Rückseite des Führungsschenkels 148 des ersten Haltewinkels 142 an, während die dem ersten Haltewinkel 142 abgewandte Rückseite des Führungsschenkels 158 im wesentlichen spielfrei an den Führungslaschen 150 anliegt.
  • Der Führungsschenkel 158 des zweiten Haltewinkels 160 verjüngt sich zu seinem oberen Ende hin, um das Einführen des Führungsschenkels 158 in die Führungslaschen 150 des ersten Haltewinkels 152 zu erleichtern.
  • Der zweite Haltewinkel 160 umfaßt ferner einen im montierten Zustand der Haltevorrichtung 100 horizontal ausgerichteten Anlageschenkel 166, dessen Oberseite 168 flächig an der Unterseite 170 der Arbeitsplatte 106 anliegt.
  • Der Anlageschenkel 166 des zweiten Haltewinkels 160 ist mit einem oder mehreren Durchgangslöchern 172 für den Durchtritt jeweils eines Befestigungsmittels 174, beispielsweise einer Holzschraube, durch den Anlageschenkel 166 versehen.
  • Alternativ oder ergänzend zu einer Festlegung des Anlageschenkels 166 des zweiten Haltewinkels 160 an der Arbeitsplatte 106 mittels des Befestigungsmittels 174 kann vorgesehen sein, daß die Oberseite 168 des Anlageschenkels 166 mittels eines geeigneten Klebemittels mit der Unterseite 170 der Arbeitsplatte 106 verklebt ist.
  • Um zu verhindern, daß Wasser von der Oberseite 114 der Arbeitsplatte 106 in den Bereich unterhalb der Spüle 104 gelangen kann, ist zwischen der Oberseite 114 der Arbeitsplatte 106 und der Unterseite des Spülenrands 110 eine Dichtung 176 aus einer elastischen Kunststoff-Dichtungsmasse, beispielsweise aus Silikon, vorgesehen.
  • Bei der Montage der Armatur 102 an der Spüle 104 und der Spüle 104 an der Arbeitsplatte 106 wird wie folgt vorgegangen:
    Zunächst wird das Anschlußrohr 126 der Armatur 102 von oben durch die Durchgangsöffnung 124 in der Armaturentragefläche 118 der Spüle 104 hindurchgeführt, bis der Armaturenkörper 128 von oben an der Armaturentragefläche 118 anliegt.
  • Anschließend wird der erste Haltewinkel 142 der Haltevorrichtung 100 so auf das Anschlußrohr 126 aufgesteckt, daß das Anschlußrohr 126 durch die Durchtrittsöffnung 144 in dem Anlageschenkel 140 hindurchtritt.
  • In dieser Lage wird der erste Haltewinkel 142 durch Anziehen der Fixiermutter 136 festgelegt.
  • Anschließend wird die Spüle 104 in die Aufnahmeöffnung 108 der Arbeitsplatte 106 eingesetzt und an der Arbeitsplatte 106 festgelegt.
  • Darauf wird der zweite Haltewinkel 160 mit dem Führungsschenkel 158 voran von unten in die Führungslaschen 150 des Führungsschenkels 148 des ersten Haltewinkels 142 eingeschoben, bis die Oberseite 168 des Anlageschenkels 166 des zweiten Haltewinkels 160 an der Unterseite 170 der Arbeitsplatte 106 anliegt.
  • Durch die Verschiebbarkeit des zweiten Haltewinkels 160 relativ zu dem ersten Haltewinkel 142 ist somit gewährleistet, daß der Anlageschenkel 166 des zweiten Haltewinkels 160 unabhängig von der Dicke der Arbeitsplatte 106 stets zur Anlage an der Unterseite 170 der Arbeitsplatte 106 gebracht werden kann.
  • Schließlich wird der Anlageschenkel 166 des zweiten Haltewinkels 160 durch Kleben und/oder Verschrauben an der Arbeitsplatte 106 festgelegt, womit die Montage der Haltevorrichtung 100 abgeschlossen ist.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Montage der Haltevorrichtung 100 werden keinerlei Zug- oder Druckkräfte in vertikaler Richtung auf die Spüle 104 oder auf die Armatur 102 ausgeübt.
  • Im Betrieb der Armatur 102 an der Spüle 104 werden durch die Haltevorrichtung 100 sämtliche horizontal gerichteten Kräfte sowie alle auftretenden Drehmomente vollständig und zuverlässig durch die Haltevorrichtung 100 von der Armatur 102 auf die Arbeitsplatte 106 übertragen.
  • Auf diese Weise ist eine stabile Fixierung der Armatur 102 gewährleistet, welche auch für besonders schwere Armaturen 102, beispielsweise für mit Schlauchbrausen versehene Mischbatterien, ausreichend ist.
  • Eine in 4 dargestellte zweite Ausführungsform einer Haltevorrichtung 100 unterscheidet sich von der vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsform lediglich dadurch, daß der Anlageschenkel 140 des ersten Haltewinkels 142 nicht mit einer einzelnen Durchtrittsöffnung 144 mit geschlossenem Rand, sondern statt dessen mit einer großen Durchtrittsöffnung 144' und einer kleineren Durchtrittsöffnung 144'' versehen ist, wobei keine dieser Durchtrittsöffnungen einen geschlossenen Rand aufweist, sondern die größere Durchtrittsöffnung 144' am vorderen Rand des Anlageschenkels 140 mündet und die kleinere Durchtrittsöffnung 144'' an ihrem vorderen Ende in die größere Durchtrittsöffnung 144' mündet.
  • Durch das Vorhandensein von zwei Durchtrittsöffnungen 144', 144'' in dem Anlageschenkel 140 des ersten Haltewinkels 142 ist gewährleistet, daß die Haltevorrichtung 100 zum Haltern von Armaturen 102 mit unterschiedlich dicken Anschlußrohren 126 verwendet werden kann, wobei die Haltevorrichtung 100 jeweils so angeordnet wird, daß das Anschlußrohr 126 durch die am besten passende Durchtrittsöffnung 144', 144'' hindurchtritt.
  • Im übrigen stimmt die zweite Ausführungsform einer Haltevorrichtung 100 hinsichtlich Aufbau und Funktion mit der ersten Ausführungsform überein, auf deren vorstehende Beschreibung insoweit Bezug genommen wird.

Claims (15)

  1. Haltevorrichtung zum Haltern einer Armatur (102) an einer Spüle (104), die an einer Arbeitsplatte (106) angeordnet ist, wobei die Haltevorrichtung ein erstes Halteelement (142), das an der Armatur (102) festlegbar ist, und ein zweites Halteelement (160), das an der Arbeitsplatte (106) festlegbar ist, umfaßt, wobei das erste Halteelement (142) und das zweite Halteelement (160) so miteinander verbindbar sind, daß Kräfte von dem ersten Halteelement (142) auf das zweite Halteelement (160) übertragbar sind.
  2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Halteelement (142) winkelförmig ausgebildet ist.
  3. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Halteelement (160) winkelförmig ausgebildet ist.
  4. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Halteelement (142) mindestens eine Durchtrittsöffnung (144; 144', 144'') für die Armatur (102) aufweist.
  5. Haltevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnung (144) einen geschlossenen Rand (146) aufweist.
  6. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Halteelement (142) mindestens zwei Durchtrittsöffnungen (144', 144'') für die Armatur (102) aufweist.
  7. Haltevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Halteelement (142) mindestens zwei Durchtrittsöffnungen (144', 144'') unterschiedlicher Größe aufweist.
  8. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (100) eine Führung (162) umfaßt, mittels welcher eines der Halteelemente (160) längs einer Verschiebungsrichtung (164) verschieblich an dem jeweils anderen Halteelement (142) geführt ist.
  9. Haltevorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (162) mindestens eine Führungslasche (150) umfaßt, welche das geführte Halteelement (160) umgreift.
  10. Haltevorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (162) mindestens zwei längs der Verschiebungsrichtung (164) voneinander beabstandete Führungslaschen (150) umfaßt, welche das geführte Halteelement (160) umgreifen.
  11. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebungsrichtung (164) im montierten Zustand der Haltevorrichtung (100) im wesentlichen vertikal gerichtet ist.
  12. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Halteelement (160) eine Anlagefläche (168) umfaßt, mit welcher das zweite Halteelement (160) im montierten Zustand der Haltevorrichtung (100) an der Arbeitsplatte (106) anliegt.
  13. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (100) mindestens ein Befestigungsmittel (174) zum Festlegen des zweiten Halteelements (160) an der Arbeitsplatte (106) umfaßt.
  14. Armatur für eine Spüle (104), die an einer Arbeitsplatte (106) angeordnet ist, umfassend eine Haltevorrichtung (100) zum Haltern der Armatur (102) an der Spüle (104) nach einem der Ansprüche 1 bis 13.
  15. Spüle zum Anordnen an einer Arbeitsplatte (106), umfassend eine Armatur (102) mit einer Haltevorrichtung (100) zum Haltern der Armatur (102) an der Spüle (104) nach einem der Ansprüche 1 bis 13.
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