DE10114855A1 - Sanitäre Auslaufarmatur - Google Patents
Sanitäre AuslaufarmaturInfo
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Abstract
Eine sanitäre Auslaufarmatur (1) umfaßt in bekannter Weise eine Befestigungseinrichtung (3), die an einer Montageplatte (2) festlegbar ist. Diese weist einen Befestigungskörper (12) auf, der sich nach oben erstreckt und in seinem oberen Bereich (12d) eine mehrflächige Außenkontur besitzt. Ein Auslaufgehäuse (5) ist auf den Befestigungskörper (12) mit einer mehrflächigen Aufnahmeöffnung (28) unverdrehbar aufsteckbar. Durch eine Gewindebohrung (29) des Auslaufgehäuses (5) ist eine Sicherungsschraube (30) gegen den Befestigungskörper (12) so anschraubbar, daß zwei, einen Winkel miteinander einschließende Flächen der Aufnahmeöffnung (28) des Auslaufgehäuses (5) gegen zwei einen entsprechenden Winkel einschließende Flächen des Befestigungskörpers (12) gedrückt werden. Auf diese Weise wird der Befestigungskörper (12) in die Aufnahmeöffnung (28) des Auslaufgehäuses (5) "eingekeilt". Das Auslaufgehäuse (5) sitzt absolut wackelfrei auf dem Befestigungskörper (12).
Description
Die Erfindung betrifft einen sanitäre Auslaufarmatur mit
- a) einer Befestigungseinrichtung, die an einer Montage platte festlegbar ist und einen sich nach oben er streckenden Befestigungskörper umfaßt, der zumindest in seinem oberen Bereich eine mehrflächige Außenkon tur besitzt;
- b) einem Auslaufgehäuse, welches auf den Befestigungs körper mit einer mehrflächigen Aufnahmeöffnung unver drehbar aufsteckbar ist;
- c) einer durch eine Gewindebohrung des Auslaufgehäuses geschraubten Sicherungsschraube, deren Stirnseite gegen die Außenkontur des Befestigungskörpers anleg bar ist und hierdurch eine Fläche der Aufnahmeöffnung des Auslaufgehäuses gegen eine Fläche des Befestigungs körpers drückt.
Sanitäre Auslaufarmaturen von gehobener Qualität können
erhebliche Abmessungen aufweisen. Stützt sich der Benutzer
beispielsweise beim Einsteigen in eine Badewanne an dem
Wannenauslauf ab, können auf diesen erhebliche Kräfte und
Drehmomente wirken. Die Anforderungen an die Stabilität
der Verbindung zwischen Auslaufgehäuse und Befestigungs
einrichtung, die ihrerseits an der Montageplatte fest
gelegt ist, sind daher ganz enorm. Um die Aufnahmeöffnung
des Auslaufgehäuses drehschlüssig auf den Befestigungs
körper aufstecken zu können, ist ein gewisses, wenn
auch kleines Spiel unerläßlich. Dieses Spiel sollte
möglichst mit Hilfe der Sicherungsschraube, welche das
Auslaufgehäuse gleichzeitig an dem Befestigungskörper
fixiert, beseitigt werden.
Bei bekannten sanitären Auslaufarmaturen der eingangs
genannten Art war die Anordnung so, daß der oberste Bereich
des Befestigungskörpers ein vierflächiges Mehrkantprofil
besaß, dieser Befestigungskörper also im wesentlichen
quadratischen Querschnitt aufwies. Die Aufnahmeöffnung
des Auslaufgehäuses war im wesentlichen komplementär
gestaltet. Die Gewindebohrung des Auslaufgehäuses, in
welcher die Sicherungsschraube verschraubt wurde, war
so gerichtet, daß sie in einer ebenen Fläche der Auf
nahmeöffnung mündete. Dies hatte zur Folge, daß die
Sicherungsschraube ebenfalls gegen eine ebene Fläche des
Befestigungskörpers drückte, wodurch die gegenüberlie
genden parallelen ebenen Flächen des Befestigungskör
pers und der Aufnahmeöffnung des Auslaufgehäuses gegen
einander gepreßt wurden. Hierdurch wurde zwar das Spiel
ausgeräumt, welches zwischen Auslaufgehäuse und Befe
stigungskörper in Richtung der Bewegung der Sicherungs
schraube vorhanden war. Eine Beweglichkeit des Auslauf
gehäuses gegenüber dem Befestigungskörper in Richtung
parallel zu den gegeneinander gepressten Flächen war
hier jedoch gleichwohl gegeben. Der Benutzer, der sich
auf dem sanitäre Auslaufarmatur abstützte, konnte daher
ein wenn auch kleines Wackeln verspüren. Dieses war zwar
tatsächlich ungefährlich, da das Spiel nur gering war, für
den Benutzer psychologisch jedoch unangenehm und erweckte
den Eindruck geringerer Qualität.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine sanitäre
Auslaufarmatur der eingangs genannten Art derart auszuge
stalten, daß die Verbindung zwischen dem Auslaufgehäuse
und dem Befestigungskörper auch bei großen aufgebrachten
Kräften absolut wackelfrei ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
- a) die Gewindebohrung des Auslaufgehäuses und die darin verschraubbare Sicherungsschraube gegenüber dem Profil der Aufnahmeöffnung des Auslaufgehäuses und der Außen kontur des Befestigungskörpers so orientiert ist, daß beim Eindrehen der Sicherungsschraube zwei in einem Winkel zueinander stehende Flächen der Aufnahme öffnung des Auslaufgehäuses gegen zwei in einem ent sprechenden Winkel zueinander stehende Flächen des Befestigungskörpers gedrückt werden.
Erfindungsgemäß wird also nicht mehr, wie beim Stande
der Technik, nur eine Fläche der Aufnahmeöffnung des
Auslaufgehäuses gegen eine Fläche des Befestigungskörpers
angedrückt, was eine gewisse Beweglichkeit parallel
zu diesen Flächen erlaubte. Stattdessen drückt die Si
cherungsschraube einen "Winkel" der Aufnahmeöffnung
des Auslaufgehäuses, der von zwei Flächen eingeschlossen
wird, gegen eine "Kante" des Befestigungskörpers, die
ebenfalls von zwei Flächen eingeschlossen wird. Nun
ist im Zusammenwirken mit der Sicherungsschraube selbst
eine Beweglichkeit parallel zu zwei aneinander liegenden
Flächen von Aufnahmeöffnung einerseits und Befestigungs
körper andererseits nicht mehr möglich. Das Auslaufge
häuses sitzt absolut wackelfest auf dem Befestigungs
körper der Befestigungseinrichtung.
Zweckmäßig ist, wenn der Befestigungskörper den Quer
schnitt eines Vielecks mit abgerundeten Ecken aufweist
und wenn die Sicherungsschraube gegen eine abgerundete
Verbindungsfläche zwischen zwei benachbarten ebenen
Flächen des Befestigungskörpers anliegt. Die von der
Sicherungsschraube beaufschlagte abgerundete Verbindungs
fläche ("Kante") liegt dabei diagonal derjenigen abge
rundeten Verbindungsfläche ("Kante") gegenüber, die
von den beiden zur "Verkeilung" herangezogenen Flächen
eingeschlossen wird.
Besonders einfach ist es, wenn der Befestigungskörper
den Querschnitt eines Quadrates mit abgerundeten Ecken
aufweist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend
anhand der Zeichnung näher erläutert; Es zeigen
Fig. 1 einen Axialschnitt durch einen an einer
Montageplatte befestigten Wannenauslauf;
Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie II-II von Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt gemäß Linie III-III von Fig.
1 durch Ober- und Unterteil eines bei dem
Wannenauslauf eingesetzten Befestigungs
körpers;
Fig. 4 eine Ausschnittsvergrößerung aus Fig. 1.
Fig. 1 zeigt einen Wannenauslauf, der insgesamt mit
dem Bezugszeichen 1 gekennzeichnet ist und an einer
Montageplatte 2, z. B. an einem Trägerrahmen für eine Wan
nenrandmontage, befestigt ist. Der Wannenauslauf 1 um
faßt eine Befestigungseinrichtung 3, die in einer Durch
gangsbohrung 4 der Montageplatte 2 in nachfolgend beschrie
bener Weise montiert ist, sowie ein nur teilweise dar
gestelltes Auslaufgehäuse 5, welches in ebenfalls weiter
unten beschriebener Weise lösbar auf die Befestigungs
einrichtung 3 aufgesetzt ist.
Die Befestigungseinrichtung 3 besitzt einen Einsteck
stutzen 6, der durch die Durchgangsbohrung 4 der Montage
platte 2 von oben her hindurchgeführt ist und an seiner
äußeren Mantelfläche ein Außengewinde 7 trägt. Am oberen
Ende des Einsteckstutzens 6 ist ein radial überstehender
Flansch 7 angeformt, der unter Zwischenschaltung einer
nicht dargestellten O-Ringdichtung an der Oberseite
der Montageplatte 2 anliegt. Eine von unten her auf
das Außengewinde 7 des Einsteckstutzens 6 aufgedrehte
Mutter 9 legt sich beim Festziehen unter Zwischenschal
tung von Beilagscheiben 10, 11 gegen die Unterseite
der Montageplatte 2 an, wodurch der Einsteckstutzen
6 fixiert ist.
Durch den Einsteckstutzen 6 hindurch erstreckt sich
ein aus einem Unterteil 12a und einem auf dieses auf
gesteckten Oberteil 12b zusammengesetzter Befestigungs
körper 12. Das Unterteil 12a des Befestigungskörpers
12 ist an dem Einsteckstutzen 6 durch Löten befestigt.
In demjenigen axialen Bereich, in welchem das Unterteil
12a des Einsteckteiles 12 an dem Einsteckstutzen 6 anliegt,
besitzt es kreisförmigen Querschnitt. Darüber ist an
das Unterteil 12a ein Hals 12c angeformt, der einen
sechseckigen Querschnitt aufweist, wie insbesondere
den Fig. 2 und 3 zu entnehmen ist.
Das obere Teil 12b des Befestigungskörpers 12 weist
eine sich nach unten erstreckende Schürze 12d und einen
nach oben verlaufenden Hals 12e auf. Die Schürze 12d
besitzt eine Innenausnehmung 13, deren Querschnittsform
der Querschnittsform des Halses 12c des Unterteiles
12a entspricht, so daß der Hals 12c des Unterteiles 12a
in der Ausnehmung 13 drehschlüssig aufgenommen ist.
Die Außenkontur des oberen Bereiches der Schürze 12d des
Oberteiles 12b des Befestigungskörpers 12 hat die Quer
schnittsform eines Quadrates mit abgerundeten Ecken, wie
sich ebenfalls den Fig. 2 und 3 entnehmen läßt. Am
unteren Ende erweitert sich der Außendurchmesser der
Schürze 12d über eine Konusfläche 14 (vgl. Fig. 4) auf
einen größeren Radius. In diesem untersten Bereich ist
die Schürze 12d außerdem durch achsparallel verlaufende
Schlitze 15 (vgl. Fig. 1 und 3) in einzelne Segmente
16 unterteilt.
In dem Bereich unmittelbar oberhalb der Schlitze 15
ist in die Außenmantelfläche der dort im Außenquerschnitt
kreisförmigen Schürze 12d des Oberteiles 12b ein Außenge
winde 17 eingeschnitten, auf welches eine Mutter 18
aufgeschraubt ist. Wie insbesondere auch der Fig. 4 zu
entnehmen ist, ist an die Innenmantelfläche einer nach
unten verlaufenden Schürze 19 der Mutter 18 ebenfalls eine
Konusfläche 20 angeformt, so daß sich der Radius der
Innenmantelfläche nach unten erweitert. Die Konusfläche 20
liegt der Mutter 18 an der etwa komplementär geneigten
Konusfläche 14 der Schürze 12d des Befestigungs-Oberteiles
12b an. Die Anordnung ist offensichtlich so, daß durch
Herabschrauben der Mutter 18 auf dem Außengewinde 17 des
Befestigungs-Oberteiles 12b die an dessen unterem Ende
befindlichen Segmente 16 radial nach innen gegen den
Hals 12c des Befestigungs-Unterteiles 12a gedrückt werden
können.
Eine Verstellhülse 21 ist von oben her in die Durchgangs
bohrung des Halses 12e des Befestigungs-Oberteiles 12b
eingeführt und an diesem durch einen Sprengring 22 axial
festgelegt, wobei jedoch eine Relativverdrehung zwischen
der Verstellhülse 21 und dem Befestigungs-Oberteil 12b
möglich ist. Der Sprengring 22 ist hierzu in Nuten an
den einander zugewandten Flächen der Verstellhülse 21
und des Befestigungs-Oberteiles 12b eingerastet. Am
oberen Ende der Verstellhülse 21 sind zwei kurze, axial
verlaufende Schlitze 23 ausgebildet, an denen ein Werk
stück zum Verdrehen der Verstellhülse 21 ansetzen kann.
Die Verstellhülse 21 erstreckt sich mit einem ein Außen
gewinde 24 tragenden Bereich in die Durchgangsbohrung
des Befestigungs-Unterteiles 12a hinein und wirkt mit
einem dort eingeschnittenen Innengewinde 25 zusammen.
Der sich weiter nach unten anschließende Bereich der
Verstellhülse 21 weist eine glatte, zylindrische Mantel
fläche auf, die an der Mantelfläche der Durchgangsboh
rung 26 des Befestigungs-Unterteiles 12a anliegt.
Das Auslaufgehäuse 5 weist in Nähe seines unteren Endes
eine erste Querwandung 27 auf, die von einer Durchgangs
öffnung 28 durchsetzt wird, die ebenfalls die Querschnitts
form eines Quadrates mit abgerundeten Ecken aufweist.
Die Schürze 12d des Befestigungs-Oberteiles 12b ist
durch die Durchgangsöffnung 28 der Querwand 27 hindurch
geführt; die ebenen Flächen der Schürze 12d liegen dabei
an den ebenen Flächen der Durchgangsöffnung 28 nahezu
spielfrei an.
In eine im wesentlichen radial durch die Querwand 27
geführte Gewindebohrung 29 ist eine Madenschraube 30
eingedreht. Das Außenprofil der Schürze 12d des Befesti
gungs-Oberteiles 12b ist gegenüber der Gewindebohrung
29 so orientiert, daß die Madenschraube 30 nicht auf
eine ebene Fläche sondern auf die abgerundete Verbin
dungsfläche zwischen zwei ebenen Flächen der Schürze
12d auftrifft.
Der Hals 12e des oberen Befestigungsteiles 12b durchsetzt
eine komplementär geformte Durchgangsöffnung 31
in einer zweiten Querwand 32 des Auslaufgehäuses 5 und
wird von dieser geführt.
Die Unterseite des Auslaufgehäuses 5 liegt an der Ober
seite einer Abdeckrosette 33 an, die ihrerseits auf
der Oberseite der Montageplatte 2 aufliegt und den Flansch
8 des Einsteckstutzens 6 teilweise überdeckt. Ein zylin
drischer, an die Unterseite des Auslaufgehäuses 5 ange
formter Führungskragen 34 erstreckt sich dabei in die
Innenausnehmung der Abdeckrosette 33 hinein und wird
auf diese Weise geführt.
Die Montage und Justierung des Wannenauslaufes 1 an
der Montageplatte 2 geschieht wie folgt:
Zunächst wird die aus Einsteckstutzen 6 und Befestigungs- Unterteil 12a bestehende Einheit an der Montageplatte 2 angebracht. Dies geschieht dadurch, daß der Einsteckstutzen 6 von oben her durch die Öffnung 4 der Montageplatte 2 hindurchgeführt wird, wonach die Mutter 9 von unten her gegen die Beilagescheiben 10, 11 und so mittelbar gegen die Unterseite der Montageplatte 2 festgedreht wird.
Zunächst wird die aus Einsteckstutzen 6 und Befestigungs- Unterteil 12a bestehende Einheit an der Montageplatte 2 angebracht. Dies geschieht dadurch, daß der Einsteckstutzen 6 von oben her durch die Öffnung 4 der Montageplatte 2 hindurchgeführt wird, wonach die Mutter 9 von unten her gegen die Beilagescheiben 10, 11 und so mittelbar gegen die Unterseite der Montageplatte 2 festgedreht wird.
Nunmehr wird das Befestigungs-Oberteil 12b, das zusammen
mit der Verstellhülse 21 eine Einheit bildet, auf das
Befestigungs-Unterteil 12a aufgesetzt. Hierzu wird der
untere Bereich der Verstellhülse 21 in die Durchgangsboh
rung 26 des Befestigungs-Unterteiles 12a eingeführt.
Dies kann zunächst durch Schieben erfolgen; sobald das
Außengewinde 24 der Verstellhülse 21 jedoch mit dem
Innengewinde 25 des Befestigungs-Unterteiles 12a greift,
wird die weitere Bewegung von Verstellhülse 21 und Befes
tigungs-Oberteil 12b durch Verschrauben der Verstellhülse
21 bewirkt. Die Schürze 12d des Befestigungs-Oberteiles
12b schiebt sich nunmehr drehschlüssig über den Hals 12c
des Befestigungs-Unterteiles 12a. Die Abwärtsbewegung
wird so weit fortgesetzt, wie dies angesichts der Dicke
der Montageplatte 2 und eines eventuell auf diesem vorhan
denen Sichtbelages, z. B. einer Verfliesung, erforderlich
ist. Ist die richtige Relativhöhe des Befestigungs-Ober
teiles 12d gegenüber dem Befestigungs-Unterteil 12a
erreicht, wird die Mutter 18 auf das Außengewinde 17 des
Befestigungs-Oberteiles 12b aufgeschraubt. Die Konus
fläche 20 am unteren Ende ihrer Schürze 19 drückt nun
durch Nockenwirkung mit der Konusfläche 14 der Schürze 12d
des Befestigungs-Oberteiles 12b die einzelnen Segmente
16 des Befestigungs-Oberteiles 12b nach innen gegen die
entsprechenden Flächen des Befestigungs-Unterteiles.
Hierdurch wird jedes Spiel zwischen Befestigungs-Oberteil
12b und Befestigungs-Unterteil 12a vollständig beseitigt
und außerdem die vertikale Relativposition zwischen diesen
beiden Befestigungsteilen 12a, 12b fixiert.
Nunmehr wird die Abdeckrosette 33 aufgelegt.
In einem abschließenden Montageschritt wird das Auslauf
gehäuse 5 auf die Befestigungseinrichtung 3 aufgesteckt.
Hierzu wird der Hals 12e des Befestigungs-Oberteiles
12b in die komplementäre Durchgangsbohrung 31 der zwei
ten Querwand 32 und die Schürze 12d des Befestigungs-
Oberteiles 12b in die entsprechende Aufnahmeöffnung
28 der ersten Querwand 27 eingeführt.
Die abschließende Fixierung des Auslaufgehäuses 5 auf
dem Befestigungs-Oberteil 12b geschieht dadurch, daß
die Madenschraube 30 innerhalb der Gewindebohrung 29
des Auslaufgehäuses 5 nach innen geschraubt wird. Ihre
Stirnseite drückt nunmehr gegen eine abgerundete Verbin
dungsfläche der Schürze 12d, wodurch das Auslaufgehäuse
5 so in Gegenrichtung, in Fig. 1 also nach rechts,
gezogen wird, daß die beiden in Fig. 1 links liegenden
ebenen Flächen der Aufnahmeöffnung 28 gegen die beiden
benachbarten ebenen Flächen der Schürze 12d angedrückt
werden. Die Schürze 12d wird durch die Madenschraube 30
also gewissermaßen "in die Ecke" der Aufnahmeöffnung
28 gedrückt, wodurch sich eine Art Verklemmung und pass
freie Fixierung in zwei Richtungen ergibt, die durch die
Fixierung mittels der Madenschraube 30 in einer dritten
Richtung ergänzt wird. Auf diese Weise ist das Auslaufge
häuse 5 völlig spielfrei auf dem Befestigungs-Oberteil
12b angebracht.
Auch bei großen auf das Auslaufgehäuse 5 aufgebrachten
Kräften und Drehmomenten hält die beschriebene Befesti
gungseinrichtung 3 das Auslaufgehäuse 5 wackelfrei fest.
Die verschiedenen Bauelemente der Befestigungseinrichtung
3, die oben beschrieben wurden, sind an den erforderlichen
Stellen gegeneinander durch O-Ringe abgedichtet, die
im einzelnen nicht beschrieben wurden. In der Zeichnung
sind die Nuten in den Bauelementen, welche diese Dichtungen
aufnehmen, angedeutet.
Claims (3)
1. Sanitäre Auslaufarmatur mit
- a) einer Befestigungseinrichtung, die an einer Montage platte festlegbar ist und einen sich nach oben er streckenden Befestigungskörper umfaßt, der zumindest in seinem oberen Bereich eine mehrflächige Außenkontur besitzt;
- b) einem Auslaufgehäuse, welches auf den Befestigungs körper mit einer mehrflächigen Aufnahmeöffnung unver drehbar aufsteckbar ist;
- c) einer durch eine Gewindebohrung des Auslaufgehäuses geschraubten Sicherungsschraube, deren Stirnseite gegen die Außenkontur des Befestigungskörpers anleg bar ist und hierdurch eine Fläche der Aufnahmeöffnung des Auslaufgehäuses gegen eine Fläche des Befestigungs körpers drückt,
- a) die Gewindebohrung (29) des Auslaufgehäuses (5) und die darin verschraubbare Sicherungsschraube (30) gegenüber dem Profil der Aufnahmeöffnung (28) des Auslaufgehäuses (5) und der Außenkontur des Befesti gungskörpers (12) so orientiert ist, daß beim Ein drehen der Sicherungsschraube (30) zwei in einem Winkel zueinander stehende Flächen der Aufnahmeöff nung (28) des Auslaufgehäuses (5) gegen zwei in einem entsprechenden Winkel zueinander stehende Flächen des Befestigungskörpers (12) gedrückt werden.
2. Sanitäre Auslaufarmatur nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Befestigungskörper (12) den
Querschnitt eines Vieleckes mit abgerundeten Ecken aufweist
und daß die Sicherungsschraube (30) gegen eine abgerundete
Verbindungsfläche zwischen zwei benachbarten ebenen
Flächen des Befestigungskörpers (12) anliegt.
3. Sanitäre Auslaufarmatur nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Befestigungskörper (12) den
Querschnitt eines Quadrats mit abgerundeten Ecken aufweist.
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