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DE1024442B - Leitwerk aus staehlernen Dalben - Google Patents

Leitwerk aus staehlernen Dalben

Info

Publication number
DE1024442B
DE1024442B DEW11045A DEW0011045A DE1024442B DE 1024442 B DE1024442 B DE 1024442B DE W11045 A DEW11045 A DE W11045A DE W0011045 A DEW0011045 A DE W0011045A DE 1024442 B DE1024442 B DE 1024442B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dolphins
piles
row
steel
tension
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW11045A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Wedekind
Dipl-Ing Hans-Juergen Wedekind
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS JUERGEN WEDEKIND DIPL ING
Original Assignee
HANS JUERGEN WEDEKIND DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANS JUERGEN WEDEKIND DIPL ING filed Critical HANS JUERGEN WEDEKIND DIPL ING
Priority to DEW11045A priority Critical patent/DE1024442B/de
Publication of DE1024442B publication Critical patent/DE1024442B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/20Equipment for shipping on coasts, in harbours or on other fixed marine structures, e.g. bollards
    • E02B3/28Fender piles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

  • Leitwerk aus stählernen Dalben Die Erfindung betrifft die Zusammenfassung einer Reihe von Stahldialben durch geeignete Verbindungsmittel zu einem elastisch wirkenden Leitwerk.
  • Bei langen Dalbenreihen, besonders an Schleuseneinfahrten oder Fährnischen, hat es sich als nachteilig herausgestellt, daß schräg anlaufende Schiffe so in die Lücken zwischen den Einzeldalben hineinfahren können, daß ihre volle Bewegungsenergie von einem einzigen Dalben aufgenommen werden muß. Der anzßerordentlich hohe, für die Aufnahme größerer Stöße durch einen Einzeldalben erfordierliche Mate-. rialaufwand legt es deshalb nahe, die rammende Bewegung des Schiffes in eine gleitende zu verwandeln, so daß von den Dalben nur die senkrecht zu ihrer Flucht auftretende Komponente der Bewegungsenergie des Schiffes aufzunehmen ist, die z. B. bei einem Anlaufwinkel von 30° nur die Hälfte der Gesamtenergie ausmacht. Die Längskräfte sind mit Rücksicht auf die geringe Reibung unbeaahtlich.
  • Man hat bereits durchlaufende Wände aus Holz oder aus Stahlapundwänden verwendet, doch sind die hölzernen, mit Holzpfählen ausgesteiften Wände für größere Schiffe zu schwach, während die stählernen Spundwände für Stoßbelastungen nicht genügend nachgiebig sind, besonders wenn die Schlösser der einzelnen Spundbohlen durch Rostbildung ihre Verschiebli:chkeit verloren haben.
  • Es sind Ausführungen bekannt, bei denen Einzeldalben, die mit weiten Entfernungen voneinander gerammt sind, auf der Anlegeseite mit schwimmenden Schlengeln oder mit durchlaufenden horizontalen Hölzern oder Profileisen ausgestattet wurden, um die gefährliche Lücke -zwischen je zwei benachbarten Dalben zu schließen. Solche Konstruktionen sind für größere Schiffe nicht brauchbar.
  • Abhilfe kann nur dadurch geschaffen werden, daß nicht mehr einzelne, recht schwere und in erheblichen Entfernungen voneinander gerammte Dalben verwendet werden, sondern daß diese schweren Einzeldalben in eine durchlaufende Reihe von schwächeren Dal.ben aufgelöst werden, die aber so miteinander zu verbinden sind, daß die Bewegung eines dieser schwächeren Dalben sogleich die Bewegung der benachbarten Dalhen nach sich zieht, ohne daß die Bewegungsmöglichkeiten der Einzelpfähle durch den K=opfverband eines Dalbens beeinträchtigt werden.
  • Ein geeignetes Mittel, die angestrebte Zusammenarbeit der Einzeldälben zu erreichen, ist die Verwendung von Stahlketten, Drahtseilen od. dgl. zur Verbindung der Einzeldalben in zweckdienlicher Anordnung.
  • Die Konstruktion des Leitwerks sei an Abb, 1 und 2 erläutert. Das Leitwerk, im Grundriß in Abb. 1 dargestellt, besteht aus einer Reihe von nveipfähligen Dalben, deren Vorderpfähle a. mit den Hinterpfählen b durch .einen ausgesteiften, die elastische Durchbiegung der Pfähle nicht behindernden, auf Konsolen f aufliegenden Verband c verbunden sind. Zwischen dein Vorderpfahl a. und dem Verband c kann zur Erzielung einer Anfangsweichheit bei kleineren Stößen ein Abstand d angeordnet werden. Die Pfähle a und b sind von Dalben zu Dalben mit kreuzweise geführten und an jedem Pfahl unverschieblich befestigten Stahlketten e verbunden. Die Vorderpfähle a tragen nach Abb.2 in der jeweils benötigten lotrechten Ausdehnung die Gleitvorrichtung, bestehend aus den Profileisen. g, die längs vers.chieblich in Halterungen 1a gelagert und in ganzer Länge miteinander verbunden sind.
  • Das Leitwerk wirkt so, daß ein Schiffsstoß auf die Profileisen g durch deren Steifigkeit bereits auf mehrere Vorderpfähle a übertragen wird. Ist ein Abstand d angeordnet, so biegen sich zunächst mehrere benachbarte Vorderpfähle a. gemeinsam durch, und zwar nach einer horizontalen Biegelinie, die sich aus der Steifigkeit der Profile g und dem Abstand d am angestoßenen Pfahl ergibt. Die Stahlketten e werden etwas schlaffer.
  • Bei weiter wirkendem Stoß kommt dann auch der Hinterpfahl b hinter dem angestoßenen Vorderpfahl a zum Tragen und biegt sich durch. Dadurch werden die Stahlketten e, die von diesem Hinterpfahl b zu den benachbarten Vorderpfählen a führen, wieder gestrafft und damit eine Mitwirkung der benachbarten zweipfähli.gen Dalben erreicht. Dieser Vorgang setzt sich an einer größeren Zahl von Einzeldalben fort, bis die zulässige Höchstleistung des zuerst angestoßenen Dalbens erreicht ist.
  • Die Abb. 1 und 2 zeigen, daß auch .eine doppelseitige Anwendung dieses Prinzips ohne weiteres möglich ist, d. h., auch an den in diesem Falle höher zu führenden Hinterpfählen b kann eine entsprechende Gleitvorrichtung und, falls erwünscht, ein Abstand d angeordnet werden, so daß eine symmetrische Konstruktion entsteht. Eine solche Einrichtung kann erwünscht sein für Dalbenreihen in der Mitte der Häfen oder zwischen zwei nebeneinanderliegenden Schleuseneinfahrten.
  • Die Straffung der Ketten e bei der Montage richtet sich nach den jeweiligen Erfordernissen.
  • Abb.3 zeigt im Grundriß ebenfalls ein Leitwerk aus zweipfähligen Dalben, bei denen aber je zwei Vorderpfähle ca mit je einem Hinterpfahl b durch eine gemeinsame Kuppelscheibe c verbunden sind. Je zwei benachbarte Kuppelscheiben c überdecken sieh am Vorderpfahl a. Am Vorderpfahl a erhält jede Kuppelscheibe c einen Abstand d, um die notwendige Längenänderung bei der Durchbiegung der Einzeldalben zu ermöglichen. Die Hinterpfähle b sind durch eine Stahlkette e miteinander verbunden. Die Gleitvorrichtung wird wie in Abb. 2 ausgebildet.
  • In Abb. 4 ist ein Leitwerk aus dreipfähligen Dalben dargestellt, die untereinander mit parallel zur Vorderflucht laufenden oder mit gekreuzten Stahlketten e oder mit beiden Kettenarten zugleich verbunden sind. Ein Abstand d kann auch hier angebracht werden.
  • Die Wirkungsweise des Leitwerkes nach Abb. 3 und- 4 ist grundsätzlich die gleiche, wie die des Leitwerkes nach Abb. 1 und 2. Die Konstruktion kann ohne weiteres auch bei Einzeldalben mit höherer Pfahlzahl angewendet werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Leitwerk für Schiffe aus in Reihe gerammten stählernen Dalben, deren Zwischenräume von waagerechten Gleitbalken überbrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem die elastische Durchbiegung der einzelnen Pfähle nicht behindernden Kopfverband versehenen Dalben in geringem Abstand voneinander angeordnet sind und unter sich mittels eines über die Dalbenreihe durchgehenden, mit den einzelnen Dalbenpfäh.len fest verbundenen biegsamen. Zuggliedes oder mehrerer solcher Zugglieder verbunden sind und daß die Gleitbalken an den sie stützenden Pfählen längs beweglich geführt sind.
  2. 2. Leitwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die biegsamen Zugglieder aus Stahlketten, Drahtseilen u. @dgl. bestehen.
  3. 3. Leitwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dalben aus zwei in bezug auf die Gleitbalken (g) hintereinanderliegenden Pfählen (a, b) bestehen, die durch eine Kuppelscheibe (c) lose miteinander verbunden sind, und daß zwei als Zugglieder dienende Ketten (e), zwischen den Dalben sich kreuzend, abwechselnd um den Vorderpfahl (a) und den Hinterpfahl (b) benachbarter Dalben geführt sind.
  4. 4. Leit-,verk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Hinterpfahl (b) von in zwei Reihen auf Lücke gerammten Pfählen mit dien beiden benachbarten Pfählen (d) der vorderen Reihe durch eine gemeinsame Kuppelscheibe lose verbunden ist und daß eine als Zugglied dienende Kette (e) an der Rückseite der Pfähle (b) der hinteren Pfahlreihe geführt ist und/oder die Dalbenreihe durch mehrere Zugglieder (e) verbunden ist, die sich zwischen den. einzelnen Dalben kreuzen.
DEW11045A 1953-04-18 1953-04-18 Leitwerk aus staehlernen Dalben Pending DE1024442B (de)

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DE1024442B true DE1024442B (de) 1958-02-13

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DEW11045A Pending DE1024442B (de) 1953-04-18 1953-04-18 Leitwerk aus staehlernen Dalben

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