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DE1092047B - Tragkabelbruecke mit einem oder mehreren einstieligen Pylonen - Google Patents

Tragkabelbruecke mit einem oder mehreren einstieligen Pylonen

Info

Publication number
DE1092047B
DE1092047B DEG23502A DEG0023502A DE1092047B DE 1092047 B DE1092047 B DE 1092047B DE G23502 A DEG23502 A DE G23502A DE G0023502 A DEG0023502 A DE G0023502A DE 1092047 B DE1092047 B DE 1092047B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pylons
bridge
cables
suspension cable
suspension
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG23502A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Wilhelm Stoltenburg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gutehoffnungshutte Sterkrade AG filed Critical Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Priority to DEG23502A priority Critical patent/DE1092047B/de
Publication of DE1092047B publication Critical patent/DE1092047B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D11/00Suspension or cable-stayed bridges
    • E01D11/04Cable-stayed bridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Tragkabelbrücke mit einem oder mehreren einstieligen Pylonen Außer den für Tragkabelbrücken vorwiegend üblichen portalartigen Pylonen mit zwei lotrechten oder etwas gegeneinander geneigten Stielen und mindestens einem diese Stiele am oberen Ende verbindenden Querriegel sind auch schon andere Py lonformen bekanntgeworden. Dazu gehören Pylone, deren beide Stiele durch entsprechende Neigung oder Form einen über der Fahrbahn liegenden Schnittpunkt haben und somit ein dreieck- oder gewölbeförmiges Portal bilden. Ferner gibt es einstielige Pylone in Einzelanordnung auf der Brückenquermitte oder auch in Doppelanordnung mit etwa der Fahrbahnbreite entsprechendem gegenseitigem Abstand.
  • Bei allen diesen Brücken verlaufen die Tragkabel in lotrechten oder höchstens in wenig geneigten, sich weit oberhalb der Pylone schneidenden Ebenen, und zwar entweder paarweise mit gleichbleibendem oder nach der Brückenmitte hin etwas abnehmendem gegenseitigem Abstand odereinzeln in der lotrechten Längsmittelebene der Brücke. Infolgedessen können die Tragkabel keine oder jedenfalls keine nennenswerten seitlichen, quer zur Brücke gerichteten Kräfte aufnehmen. Das übrige Tragwerk der Brücke muß also derart widerstandsfähig ausgebildet sein, daß eine genügende Sicherheit gegen die durch solche Seitenkräfte, z. B. durch Wind, verursachten Torsionsbeanspruchungen und etwaige Schwingungen vorhanden ist.
  • Die Erfindung beruht nun zunächst auf der Aufgabe, bei einer Tragkabelbrücke die Aufhängung der Fahrbahn so zu gestalten, daß diese mehr als bei den vorerwähnten Bauarten auch von Torsionskräften entlastet ist. Diese Aufgabe ist, abgesehen von einem bekannten, vermutlich niemals praktisch ausgeführten, technisch komplizierten und auch architektonisch wenig ansprechenden Vorschlag, paarweise diagonal zueinander versetzte pyramidenförmige Pylone aus je vier Gittermasten anzuordnen und Tragkabel zu verwenden, die zwischen den sie aufnehmenden, auf derselben Brückenseite befindlichen Pylonen auf die andere Fahrbahnseite hinübergeführt sind, bisher nur bei Tragkabelbrücken mit zweistelligen, ein dreieckförmiges Portal bildenden Pylonen in der Weise gelöst worden, daß die über die Spitze jedes Pylons geführten Tragkabel mit ihren Enden sowohl nach dem zwischen den Pylonen liegenden Feld der Brücke als auch nach der anderen Seite schräg zur Brückenlängsrichtung verlaufend jeweils an derselben Fahrbahnseite verankert sind.
  • Durch die Erfindung soll demgegenüber aber noch mehr erreicht werden, nämlich trotz etwa gleich günstiger Kräfteverhältnisse wie bei der zuletzt erwähnten Anordnung eine noch größere Einfachheit des ganzen Tragsystems einschließlich der zugehörigen Fundamente. Die Lösung dieser Aufgabe besteht bei einer Tragkabelbrücke finit einem oder mehreren, vorzugsweise zwei, einstelligen Pylonen darin, daß vom Kopf des oder jedes Pylons nach der Brückenlängsmitte hin, also bei zwei Pylonen in dem zwischen ihnen liegenden Feld, in an sich bekannter Weise schräg zur Brückenlängsrichtung verlaufende und mit ihren Enden an beiden Fahrbahnseiten verankerte Tragkabel, nach der anderen Seite dagegen in bzw. parallel zu der vertikalen Brückenlängsmittelebene verlaufende Verankerungskabel ausgehen.
  • Auf diese Weise wird der Bauaufwand für die Pylone und ihre vergleichsweise erheblich schmaleren Strompfeiler oder Landfundamente geringer. Außerdem ist nur je ein Verankerungskörper für das Rückverankerungskabel jedes Pylons erforderlich. Darüber hinaus ergeben sich weitere Vorteile bezüglich der Linienführung der Brückenrampen. Während die stromseitigen Tragkabel, ohne den Verkehr auf den dort ohnehin parallel zueinander geführten Fahrbahnen zu beeinträchtigen, für beide Verkehrsrichtungen schräg zur Brückenlängsrichtung verlaufen können, ist es vielfach erwünscht, die Fahrbahnen landseitig auseinanderzuziehen, um sie zweckmäßig an das dortige Verkehrsnetz anzuchließen. Dazu bietet die erfindungsgemäß zusammen mit der Schrägführung der Tragkabel vorgeschlagene Anordnung der in der Längsrichtung der Brücke verlaufenden Rückverankerungskabel die bestmögliche Voraussetzung. Zum Unterschied von der bei anderen Ausführungen von Tragkabelbrücken bestehenden Notwendigkeit, die ein- oder mehrspurigen Fahrbanen für beide Verkehrsrichtungen nicht nur im Bereich der Pylonenportale, sondern außerdem mindestens bis zu den Verankerungen der außenseitigen Tragkabel in gleichbleibendem Abstand nebeneinander zu führen, kann man bei einer Brücke nach der Erfindung die Linienführung der Brückenrampen bis zu den Pylonen und gegebenenfalls noch weiter bis ins Mittelfeld der Brücke hinein freizügig gestalten.
  • Im Rahmen des Erfindungsgedankens gibt es verschiedene Ausführungsmöglichkeiten der Brücke. So können die Pylone außerhalb der Brückenfahrbahnplatte auf landseitigen Fundamenten oder besonderen Strompfeilern angeordnet sein. Auch ist es möglich, sie in oder außerhalb der vertikalen Brückenlängsmittelebene anzuordnen. Ferner können die Pylone zwischen zwei Fahrbahnen einer Doppelbrücke angeordnet werden und von jedem Pylon, symmetrisch zu der durch die Pylone und ihre Rückverankerungskabel verlaufenden lotrechten Ebene, zwei Tragkabel oder Gruppen von Tragkabeln zu den beiden Seiten je einer Fahrbahn ausgehen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt.
  • In den Fig. 1 bis 3 ist in Seitenansicht, Draufsicht und Ouerschnitt eine Schrägseilbrücke mit zwei einstieligen Pylonen 1 gezeigt, die in der vertikalen Längsmittelebene der Brücke, aber außerhalb der auf Dehnungen zulassenden Pendeln gelagerten Fahrbahnplatte 2 auf landseitigen Fundamenten 3, und zwar im Bereich eines Trennstreifens 2' zwischen den für die entgegengesetzten Verkehrsrichtungen dienenden Fahrbahnseiten angeordnet sind. Vom oberen Ende jedes Pylons gehen nur nach vorn, d. h. nach der Brücke hin, fier Tragkabel 4 bis 7 aus, die symmetrisch zur Län>smittelebene paarweise zu je zwei etwa im gleichen Abstand vom Py Ion liegenden Stellen der einen bzw. anderen Fahrbahnseite führen und dort ebenfalls befestigt sind. Rückwärts, d. h. nach der Landseite hin, sind die beiden Pylone 1 durch Je ein in ihrer gemeinsamen Mittellängsehene verlaufendes, in der Fahrbahnmitte erdverankertes Kabel 8 gesichert.
  • In Fig.4 ist nur im Grundriß eine Ausführung dargestellt, die bezüglich der Anordnung der Pylone 9, der Tragkabel 10 bis 13 und der Rückverankerungskabel 14 der vorhergehenden Ausführung (Fig.1 bis 3) entspricht. Zum Unterschied davon hat jedoch in diesem Fall die dehnbar gelagerte Fahrbahnplatte 15 keinen durchgehenden Mittelstreifen als Trennung zwischen den beiden Verkehrsrichtungen. Infolgedessen kann die Fahrbahn dort eine entsprechend geringere Gesamtbreite haben. Dafür sind für die Pylone 9 und ihre Rückverankerung besondere Verkehrsinseln 16 auf den dort entsprechend verbreiterten beiderseitigen Zufahrtsrampen 17 der Brücke angeordnet.
  • Bei der in den Fig.5 und 6 in Seitenansicht und Draufsicht wiedergegebenen Ausführung einer Tragkal-)elbrücke nach der Erfindung stehen die beiden einstieligen Pylone 18 seitlich außerhalb der Fahrbahn auf Strompfeilern 19, zwischen denen sich die an den Kabeln 20 bis 23 aufgehängte Fahrbahnplatte 24 erstreckt. Die restliche Brückenlänge wird durch feste Verbindungstragwerke 25 zwischen den Strompfeilern 19 und landseitigen Fundamenten 26 gebildet, die zugleich als Widerlager für die Rückverankerungskabel27 dienen. Je vier Tragkabel sind mit ihrem einen Ende oben an einem Pylon 18 und mit ihrem anderen Ende an der einen bzw. anderen Fahr-Bahnseite befestigt. Die beiden Rückverankerungskabe127 sind, von oben gesehen, wieder in Brückenlängsrichtung angeordnet. In diesem Fall verlaufen die von jedem Pylon 18 ausgehenden vier Tragkabel nicht wie bei den vorhergehenden Ausführungen paarweise symmetrisch zur Brückenlängsmittelebene, sondern es sind, wie aus der Draufsicht (Fig.6) zu erkennen ist, zwei Tragkabel 20, 21 länger als die anderen beiden Tragkabel 22, 23. Eine Symmetrie ist erst dann wieder vorhanden, wenn eine zweite derartige Fahrbahn auf der anderen Seite der Pylone gebaut und deren Fahrbahnplatte an einem gleichartigen System von je vier Tragkabeln aufgehängt wird.
  • Die gemäß der Erfindung getroffene Anordnung von Tragkabeln und Verankerungskabeln in Verbindung mit Einstielpylonen ist auch bei Zügelgurtbrücken anwendbar, bei denen also von den Tragkabeln noch an mehreren Stellen Hänger zu den Fahrbahnseiten führen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Tragkabelbrücke mit einem oder mehreren, vorzugsweise zwei, einstieligen Pylonen, dadurch gekennzeichnet, daß vom Kopf des oder jedes Pylons (1, 9, 19) nach der Brückenlängsmitte hin, also bei zwei Pylonen in dem zwischen ihnen liegenden Feld, in an sich bekannter Weise schräg zur Brückenlängsrichtung verlaufende und mit ihren Enden an beiden Fahrbahnseiten verankerte Tragkabel (4 bis 7, 10 bis 13, 20 bis 23), nach der anderen Seite dagegen in bzw. parallel zu der vertikalen Brückenlängsmittelebene verlaufende Rückverankerungskabel (8, 14, 27) ausgehen.
  2. 2. Tragkabelbrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pylone (1, 9, 18) in an sich bekannter Weise außerhalb der Fahrbahnplatte (2, 15, 24) auf landseitigen Fundamenten (3) oder besonderen Strompfeilern (19) angeordnet sind.
  3. 3. Tragkabelbrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pylone (1, 9) in an sich bekannter Weise in der vertikalen Brückenlängsmittelebene angeordnet sind.
  4. 4. Tragkabelbrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pylone (18) außerhalb der vertikalen Brückenlängsmittelebene angeordnet sind.
  5. 5. Tragkabelbrücke nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Pylone (18) zwischen zwei Fahrbahnen einer Doppelbrücke angeordnet sind und von jedem Pylon, symmetrisch zu der durch die Pylone und ihre Rückverankerungskabel (27) verlaufenden lotrechten Längsebene, zwei Tragkabel oder Gruppen von Tragkabeln (20 bis 23) zu den beiden Seiten je einer Fahrbahn ausgehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr.569735; deutsche Auslegeschrift G 17148V/ 19 d (bekamitgemacht am 23.8.1956); Zeitschrift »Der Stahlbau«, 1954, S. 75, Abb.8; 1955, S. 80, 81, Abb.25, 28; Zeitschrift »Die Bautechnik«, 1940, S. 379, Abb. 12: 1951, S. 36, Abb. 17 a; Zeitschrift »Brücke und Straße«, 1956, S.169, Abb. 8, 9.
DEG23502A 1957-12-09 1957-12-09 Tragkabelbruecke mit einem oder mehreren einstieligen Pylonen Pending DE1092047B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1243229B (de) * 1962-06-27 1967-06-29 Eta Corp G M B H Haenge- oder Schraegseilbruecke
FR2632990A1 (fr) * 1988-06-15 1989-12-22 Campenon Bernard Btp Procede de stabilisation d'un tablier de pont contre l'action du vent

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE569735C (de) * 1931-11-10 1933-02-07 Entpr Lajoinie Sa Francaise Anordnung geneigt verlaufender Aufhaengekabel an Bauwerken grosser Spannweite, wie Haengebruecken und Hallen

Patent Citations (1)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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