-
Stoßdämpfer für Flugzeuge, insbesondere für solche, die auf einem
Schiff landen Die Erfindung behandelt sowohl Stoßdämpfer mit hydraulisch-pneumatischer
Federung als auch solche mit nur hydraulischer Federung, die einen an. einem Ende
geschlossenen Zylinder enthalten, in dem ein Kolben verschiebbar ist, der eine hohle
Kolbenstange aufweist, welche an dem dem Kolben abgekehrten Ende verschlossen ist
und aus dem Ende des Zylinders herausragt, das dem geschlossenen Ende gegenüberliegt.
Derartige Stoßdämpfer enthalten ferner Ventile zum Steuern der Strömung durch einen.
in dem Kolben befindlichen Kanal, über den das Innere der hohlen Kolbenstange mit
der auf der anderen Kolbenseite befindlichen Zylinderkammer in Verbindung steht.
-
Die Erfindung betrifft besonders solche Stoßdämpfer, welche am Fahrgestell
von Hubschraubern und anderen auf Flugzeugträgern landenden Fahrzeugen sitzen, aber
ist hierauf nicht beschränkt.
-
Die in, dem Stoßdämpferzylinder befindliche Kammer ist mit einer Flüssigkeit,
wie z. B. Öl, gefüllt. Das Innere der hohlen Kolbenstange ist bei der Gattung Stoßdämpfer
mit hydraulisch-pneumatischer Federung nur teilweise mit Flüssigkeit gefüllt, während
der übrige Teil ein Druckgas, wie z. B. Druckluft, enthält, das unter einem solchen
Druck steht, daß die Flüssigkeit im Innern der hohlen Kolbenstange, auf der dieser
Gasdruck lastet, normalerweise das oder die Ventile in dem Kolben geschlossen hält.
Bei der Gattung mit hydraulischer Federung ist das Innere der hohlen Kolbenstange
vollständig mit Flüssigkeit gefüllt. Wenn der Zylinder gegenüber dem Kolben derart
verschoben wird, daß die in der Kammer befindliche Flüssigkeit unter einem ausreichenden
Druck steht, dann werden das oder die in den Kolben befindlichen Ventile geöffnet.
so daß sich der Druck auf die im Innern der hohlen Kolbenstange befindliche Flüssigkeit
überträgt. Auf diese Weise kann durch. das Überströmen der Flüssigkeit durch das
oder die Ventile von der einen auf die andere Kolbenseite die Dämpfung der Stoßbelastung
erfolgen.
-
Wenn. ein Hubschrauber oder ein anderes Flugzeug auf dem Deck eines
Flugzeugträgers steht, dann wird je nach dem Grad der Federung des in jedem Bein
des Fahrgestells befindlichen Stoßdämpfers durch das Schlingern des Schiffes ein
unerwünschtes Tanzen. des Flugzeuges hervorgerufen. Zwecks Vermeidung dieses Übelstandes
ist vorgeschlagen. worden, den Stoßdämpfer vorübergehend in der Stellung zu verriegeln,
in der er sich befindet, wenn das Flugzeug auf den Deck steht, so daß der Stoßdämpfer
als eine starre Strebe oder Stelze wirkt und demzufolge das Flugzeug in dem Maße
schlingert, wie der Flugzeugträger. Eine derartige Verriegelung erfolgt in bekannter
Weise mechanisch. Bei einer derartigen Anordnung muß aber die zeitweilige Verriegelung
vor dem Flug wieder unterbrochen werden, damit der Stoßdämpfer während des Startens
und Landens in normaler Weise arbeiten kann.
-
Ein wesentlicher Nachteil dieser Ausführung besteht darin, daß die
Schlingerfrequenz des geparkten Flugzeuges außerordentlich groß wird, wenn der Flugzeugträger
sich in rauher See befindet. Durch diese außerordentlich hohe Schlingerfrequenz
entstehen dann ernste Schäden am Flugzeug. Es ist also in derartigen Fällen eine
gewisse Dämpfung im Fahrgestell sehr erwünscht. Die Aufgabe der Erfindung besteht
darin, eine derartige Dämpfung zu ermög-1ichen.
-
Gemäß der Erfindung ist bei einem Stoßdämpfer der vorstehend erwähnten
Art das Ventil so beschaffen und angeordnet, daß es bei normaler statischer Belastung
des Stoßdämpfers geschlossen ist und dadurch eine hydraulische Verriegelung zwischen
dem Innern der hohlen Kolbenstange und der Zylinderkammer des Stoßdärnpfers bewirkt.
Ferner sind erfindungsgemäß Mittel vorgesehen, durch die automatisch die hydraulische
Verriegelung aufgehoben v,--ird, wenn die Beschleunigung des gesamten Stoßdhimpfers
in axialer Richtung einen bestimmten Wert. übersteigt.
-
Bei einer bevorzugten Ausführung nach der Erfindung ist ein durch
die Massenträgheit betätigtes Mittel vorgesehen, das wirkungsmäßig mit dem Ventilverbunden
ist, so daß, wenn die axiale Beschleunigung
einen bestimmten Wert
überschreitet, das Ventil durch dieses Mittel betätigt wird und die hydraulische
Verriegelung durch Öffnen der Verbindung zwischen der Zylinderkammer und dem Innern
der hohlen Kolbenstange des Stoßdämpfers aufhebt.
-
Das durch die Trägheitskräfte betätigte Mittel besteht aus einer auf
die Beschleunigung ansprechenden Masse, welche von dein Stoßdämpferkolben getragen
wird und. mit Bezug darauf in axialer Richtung beweglich ist. Diese Masse kann in
einer Bohrung des Kolbens verschiebbar oder verschwenkbar außen auf dem Kolben oder
in der hohlen Kolbenstange gelagert sein, welche ein Ganzes mit dein Kolben bildet
oder an diesem befestigt ist.
-
Ein Stoßdämpfer dieser Art kann derartig in einem Flugzeugfahrgestell
angeordnet werden, daß, wenn die vertikale Aufwärtsbeschleunigung des Flugzeuges
einen bestimmten Wert überschreitet, die hydraulische Verriegelung im Stoßdämpfer
aufgehoben wird.
-
Nähere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung
der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele. Es zeigt Fig:l eine schaubildliche
Ansicht eines Hubschraubers, dessen Fahrgestell gemäß der Erfindung ausgebildete
Stoßdämpfer besitzt, Fig.2 in vergrößerter Wiedergabe schaubildlich ein Rad nebst
Stoßdämpfer, Fig. 3 einen Schnitt durch einen Stoßdämpfer nach der Erfindung, Fig.4
einen Schnitt durch eine andere Ausführungsform eines Stoßdämpfers nach der Erfindung,
Fig. 5 einen Schnitt durch eine dritte Ausführungsform und F ig. 6 einen Schnitt
durch eine vierte Ausführungsform.
-
Der Hubschrauberrumpf 11 hat gemäß Fig. 1 an jeder Seite Träger 12,
an denen Lager 13 für die Stoßdämpfer der beiden seitlichen Laufräder 14, 15 sitzen.
Ein ähnlicher, aber leichterer Träger 16 ist an der Vorderseite für das Vorderrad
17 vorgesehen. Der Schwerpunkt 18 des Hubschraubers liegt über einem Punkt 19 des
Fahrbahnteiles, welcher sich jeweils zwischen den Rädern 14, 15 befindet. Dieser
Punkt 19 liegt aber etwas vor der Linie, welche die Räder 14. 15 verbindet. Auf
diese Weise sind die Räder um den Schwerpunkt gruppiert.
-
Die Fig. 2 zeigt eine Radbefestigung in größerem Maßstabe. Sie läßt
das Lagergehäuse 13 erkennen, welches an. dem Träger 12 der Fig. 1 befestigt ist
und den Stoßdämpfer 20' enthält. Das Gehäuse 13 ist in Fig. 2 abgebrochen gezeichnet,
damit der Stoßdämpfer 20 erkennbar ist. Das Rad 14 läuft auf einer festen Achse
26, die mit ihren Enden über sphärische Buchsen 30 in Ansätzen 29 gelagert
ist. Die Ansätze 29 werden durch die oberen Teile der Radlagerträger 31 gebildet,
welche auf Stiften 32 sitzen, die in den Armen einer Radgabel 33 angeordnet
sind. Diese Radgabel ist bei 34 mit dem vorderen Ende eines Armes 35 schwenkbar
verbunden, welcher am unteren Ende des Stoßdämpferlagergehäuses 13 sitzt. Das untere
Ende des Stoßdämpfers ist bei 36 schwenkbar mit der Gabel 33 verbunden. Dieser Punkt
36 liegt zwischen dem Drehzapfen 34 und dem Rad 14. Die Radlagerträger 31 und die
sphärischen Buchsen 30, in denen die Achse 26 gelagert ist, ermöglichen eine gewisse
seitliche Bewegung des Rades 14 gegenüber dem Hebel 33 vermittels der Stifte 32
welche in den Armen der Gabel 33 drehbar sind. Diese Bewegung wird durch je ein
Blattfederpaket 38 begrenzt, welche am hinteren Ende der Arme der Gabel 33 sitzen
und all der Außenseite jedes Ansatzes 39 der Radlagerträger 31 nach oben ragen und
verhindern, daß die Ansätze 29 zu weit nach außen verschwenkt werden. Diese seitliche
Bewegungsmöglichkeit des Rades 14 gegenüber den Stoßdämpfer trägt dazu bei, das
Entstehen periodischer Vibrationen des Hubschrauberrumpfes gegenüber dem Fahrgestell
zu verhindern.
-
Gemäß Fig. 3 weist der Stoßdämpfer einen Zylinder 40 auf, der am unteren
Ende: geschlossen ist und außen am Boden einen Ansatz 41 aufweist, über den er drehbar
bei 36 mit der Gabel 33 (Fig. 2) verbunden werden kann. In dem Zylinder 40 ist ein
Kolben 42 erschiebbar, der eine hohle Kolbelistange 43 hat; welche über eine Öffnung
44 im oberen Ende des Zylinders nach außen hervorsteht. Der Kolben 42 besitzt einen
Dichtungsring 45. Die hohle Kolbenstange 43 weist am oberen Ende ein Auge 46 auf,
mit dem es all den festen Teil 47 des Fahrgestelles befestigt ist. Die hohle Kolbenstange
ist bis zu einer gewissen föhe mit einer Flüssigkeit, z. B. Öl, gefüllt. Oberhalb
des Flüssigkeitsspiegels befindet sich Druckluft in der Kolbenstange, welche über
den Anschluß 48 eingeführt wird.
-
Die Unterseite des Kolbens weist einen nasenartigen Vorsprung 49 auf,
der koaxial zur Kolbenlängsachse liegt, aber einen kleineren Durchmesser hat. Am
oberen Ende sitzt eine offene zylindrische Verlängerung 50, die ebenfalls koaxial
zur Kolbenlängsachse liegt und einen kleineren Durchmesser hat als der Innenraum
der hohlen Kolbenstange 43, in den. sie hineinragt.
-
Der Kolben selbst hat eine koaxiale Bohrung 51, die oben offen ist
und mit der offenen zylindrischen Verlängerung 50 in Verbindung stellt. Ihr unteres
Ende erstreckt sich teilweise in die nasenartige Verlängerung 49. Die Bohrung 51
hat all ihrem unteren Ende 52 einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser. Sie ist
bei 53 auf einen größeren Durchmesser abgesetzt. Dieser größere Teil 54 erstreckt
sich über die halbe Gesamtlänge der Bohrung nach oben. In zweidrittel Höhe dieses
Teiles befindet sich eine nach innen ragende Schulter oder Einschnürung 55. Am oberen
Ende des Teiles 54 ist die Bohrung 51 bei 56 auf einen noch höheren Durchmesser
abgesetzt, wodurch eine Ringkammer 57 gebildet worden ist. Über der Ringkammer 57
ist die Bohrung bei 58 erneut abgesetzt, so daß dadurch der Teil 59 entstanden
ist, welcher einen etwas kleineren Durchmesser als der Teil 54 hat. Der Teil 59
setzt sich auf eine kurze Entfernung fort. Die Bohrung ist dann bei 60 auf einen
Teil 61 abgesetzt, welcher etwa denselben Durchinesser wie das untere Ende
52 der Bohrung hat und nach dem zylindrischen Vorsprung 50 zu offen ist.
-
Der Teil 54 der Bohrung 51, der unter der Einschnürung oder Schulter
55 liegt, enthält eine darin verschiebbare, auf Beschleunigungskräfte ansprechende
Masse 62, die an jedem Ende je eine stangenartige Verlängerung 63 bzw. 64 hat. Die
obere Verlängerung 63 ragt durch die Bohrung 51 nach dem oberen Teil 61, in dem
sie verschiebbar sitzt, während die untere Verlängerung 64 in den unteren Teil 52
der Bohrung hineinragt, in welchem sie verschiebbar ge-H!hrt ist. Zwischen der Unterseite
der Masse 62 und dem Absatz 53 liegt eine Schraubenfeder 65. Auf der Oberseite der
Masse 62 befinden sich kronenmutterartige Vorsprünge 66, die sich um den Umfangsrand
erstrecken.
-
Der Teil 54 der Bohrung 51, der über der Schulter 55 liegt, nimmt
einen abgesetzten Ventilkolben 67 auf, dessen einen größeren Durchmesser aufweisender
Teil
68 in dem Teil 54 der Bohrung verschiebbar ist. Der einen kleineren Durchmesser
aufweisende Teil 69 des Ventilkolbens 67 liegt über dem Teil 68. Sein oberes Ende
ist bei 70 abgerundet und sitzt normalerweise auf dem Absatz 58; gegen, den es durch
eine Schraubenfeder 71 gedrückt wird, welche zwischen dem Ventilteil 67 und der
Oberseite der Schulter 55 liegt. Der Ventilkolben 67 weist eine Bohrung 72 auf,
durch die die obere stangenartige Verlängerung 63 der Masse 62 verschiebbar hindurchgeführt
ist. Die Unterseite des Ventilkolbens 67 hat kronenmutterartige Vorsprünge 73. In
dem einen größeren Durchmesser aufweisenden Teil 68 des Ventilkolbens ist in der
abgesetzten Fläche eine Öffnung 74 vorhanden, welche in einen Kanal 75 mündet, der
seinerseits ;:wischen zwei oder mehr der kronenmutterartigen Vorsprünge 73 in. dem
unter dem Ventilkolben liegenden Raum endet.
-
Die oben stangenartige Verlängerung 63 der Masse 62 weist eine Bohrung
76 auf, die am oberen Ende radiale Bohrungen 77 und nahe dem unteren Ende weitere
radiale Bohrungen 78 hat, wodurch die Bohrung 76 mit den die Enden umgebenden. Kammern
in Verbindung ist. Von der oberen zur unteren Seite der Masse 62 führt ein Kanal
79 von kleinem Durchmesser. Die nach unten ragende stangenartige Verlängerung 64
besitzt ebenfalls eine Bohrung 80, welche unten, offen ist und mit dem Raum des
Teiles 54 der Bohrung 51 über radiale Öffnungen 81 in Verbindung steht, der diese
Verlängerung umgibt.
-
Die zylindrische Kammer 83, welche sich unter dem Kolben befindet,
steht mit der ringförmigen Kammer 57 über einen in dem Kolben, sitzenden und parallel
zu seiner Achse verlaufenden Kanal 82 in Verbindung. Der Kanal 82. ist an seinem
unteren Ende mit einer Einschnürung 84 versehen. Zwischen dem Innern der hohlen
Stange 43 und der Kammer 83 ist in dem Kolben ein zweiter Kanal 85 vorgesehen, der
an seinem oberen Ende eine Einschnürung 86 hat. An seinen unteren Teil befindet
sich ein Rückschlagventil 87. Die Kanäle 88, 89 erstrecken sich von dem Teil 59
der Bohrung 51 zu dem Innern der hohlen Stange 43. Das obere Ende dieser Kanäle
wird durch ein gemieinsames Ventil 90 in Form eines im Querschnitt U-förmigen Ringes
geschlossen. Das Ventil 90 ist auf dem zylindrischen Vorsprung 50 verschiebbar.
Seine Aufwärtsbewegung ist durch einen Sprengring 91 od. dgl. begrenzt, welcher
in einer Nut 92 des Vorsprunges 50 sitzt.
-
In dem Kolben befindet sich eine weitere Bohrung 93, welche sich von
der Kammer 83 bis zum Innern der hohlen Kolbenstange 43- erstreckt und zwischen
ihren Enden eine nach innen ragende Schulter oder Einschnürung 94 besitzt. In dieser
Einschnürung 94 befindet sich eine Öffnung 95. Der über der Einschnürung befindliche
Teil der Bohrung 93 enthält einen Sicherheitsventilkolben 96, dessen Durchmesser
abgesetzt ist. Der obere Teil größeren Durchmessers ist in der Bohrung verschiebbar
geführt. Der untere Teil kleineren Durchmessers ist an seiner Unterseite bei 97
abgerundet.
-
Dieser abgerundete Teil wird normalerweise durch eine Schraubenfeder
98 gegen die obere Seite der Einschnürung oder Schulter 94 gepreßt. Die Schraubenfeder
98 liegt zwischen dem Ventilkolben 96 und einem Ring 101, welcher im oberen Ende
der Bohrung 93 durch einen Sprengring 102 gehalten wird. Eine in dem Kolben 96 befindliche
Bohrung 100 steht über radiale Bohrungen 103 mit dem Raum in Verbindung, welcher
den Teil kleineren Durchmessers umgibt. Das obere Ende der Bohrung 100 mündet in.
den Raum der Bohrung 93, der über dem Ventilkolben liegt.
-
Die Wirkungsweise des Stoßdämpfers ist folgende: Wenn das Flugzeug
z. B. auf dem Deck eines Flugzeugträgers steht, der nicht zu sehr schlingert, dann
ist der Stoßdämpfer hydraulisch verriegelt, so daß er als Stelze in folgender Weise
wirkt. Die in der Kammer 83 befindliche Flüssigkeit ist auch in dem Kanal 82, der
Ringkammer 57, der Öffnung 74, dem Kanal 75 und dem Raum auf der Unterseite des
Ventilkolbens 67 vorhanden. Von dieser Stelle aus dringt die Flüssigkeit durch die
Öffnungen 78 in die Bohrung 76 und auch durch den Kanal 79 in der Masse 62 zu dem
Raum auf der Unterseite der Masse und durch die Öffnungen 81 in die Bohrung 80.
Unter diesen Umständen wird der Ventilkolben 67 auf seinem Sitz gehalten und die
Masse 62 infolge der Wirkung der Federn 71 und 65 sowie infolge des Gewichtes des
Flugzeuges, welches auf der Flüssigkeit lastet, die sich in der Kammer 83 befindet,
in der obersten Stellung festgehalten.
-
Wenn jedoch das Schlingern des .Flugzeugträgers zunimmt, dann bewegt
sich die Masse 62 infolge ihrer Trägheit und der Erhöhung der Beschleunigung des
Flugzeuges nach oben in dem Kolben entgegen der Wirkung der Schraubenfeder 65 nach
unten. Dadurch wird die Flüssigkeit über den Kanal 79 nach der oberen Seite der
Masse 62 verdrängt. Durch die Abwärtsbewegung der Masse werden die Öffnungen 77
in der oberen stangenartigen. Verlängerung 63 nach dem Teil 59 der Bohrung 51 geöffnet.
Infolgedessen hört der auf der Unterseite des Ventilkolbens 67 herrschende Druck
auf, und die Flüssigkeit strömt durch die Öffnungen 78, die Bohrung 76 sowie die
Öffnungen 77 in. den Teil 59 der Bohrung 51 und in die Kanäle 88 und 89. Durch diese
Druckminderung hört der Kräfteausgleich auf den Vertilkolben 67 auf, und der Druck
in der Ringkammer 57 überwindet die Wirkung der Schraubenfeder 71, so daß der -Ventilkolben
von seinem Sitz 58 abgehoben wird. Infolgedessen kann die in der Ringkammer 57 befindliche
Flüssigkeit durch den Teil 59 der Bohrung 51, die Kanäle 88, 89 und das Ventil 90
in das Innere der hohlen Stange 43 strömen. Dadurch wird die hydraulische Verriegelung
beseitigt. Jede notwendige Dämpfung wird in der hohlen Stange und durch die Verengung
84 im Kanal 82 bewirkt.
-
Beim Rückgang bewegen sich der Ventilkolben 67 und die Masse 62 in
ihre obersten Stellungen zurück, und das Ventil 90 schließt sich. Jetzt fließt:
Flüssigkeit durch den Rückströmkanal 85 und das Ventil 87 in die Kammer 83 zurück.
Die Größe des Rückstromes wird durch die Verengung 86 gesteuert.
-
Wenn aus irgendeinem Grunde die Masse 62 gesperrt wird oder der Ventilkolben
67 das Ventil nicht öffnet, dann öffnet sich das Sicherheitsventil 96. falls ein
maximaler Druck überschritten. wird. Wenn sich also der abgerundeteTeil 97 von seinem
Sitz entfernt, dann strömt Flüssigkeit von der Kammer 83 durch die Öffnung 95, die
Öffnungen 103 und die Bohrung 100 in das innere der hohlen Kolbenstange 43. Dadurch
erfolgt in dieser hohlen Stange und durch die Öffnung 95 eine Dämpfung.
-
Wenn das Schlingern des Flugzeugträgers wieder abnimmt, dann wird
der Stoßdämpfer wieder, ebenso wie vorher, hydraulisch blockiert.
-
Wenn das Flugzeug fliegt, ist natUirlich der Stoßdämpfer in voll ausgezogener
Stellung hydraulisch blockiert. Wenn die Räder den Boden oder das Deck des Flugzeugträgers
berühren, dann wird die Masse 62
infolge der nach oben gerichteten
dem Fahrgestell erteilten Beschleunigung nach unten bewegt und leitet die sofortige
Freigabe der hydraulischen Verriegelung ein, so, daß der Stoßdämpfer sofort in Tätigkeit
tritt und die Landungskräfte dämpft.
-
Fig. 4 zeigt eine abgewandelte Konstruktion, gemäß der die Masse 62
an einem Arm 104 befestigt ist, der bei 105 drehbar an einem an dem Kolben im Innern
der hohlen Kolbenstange 43 vorgesehenen Ansatz 106 gelagert ist. Der der Masse abgewandte
Arm weist ein Kugellager 107 auf, in das das kugelige Ende 108 einer Stange 109
faßt. Das andere Ende dieser Stange ist bei 110 ebenfalls kugelig gestaltet und
liegt gegen die Unterseite einer Schulter 111, die in einer Bohrung 112 eines abgestuften
Ventilkolbens 113 gebildet ist. Dieser Ventilkolben gleitet in. einer Bohrung 114
des Kolbens 42. Diese Bohrung ist am unteren Ende auf einen kleineren Durchmesser
115 und an ihrem oberen Ende auf zwei kleinere Durchmesser 116, 117 verkleinert.
Der untere Teil des Ventilkolbens 113, der einen geringeren Durchmesser hat, ist
am unteren Ende bei 118 abgerundet. Dieses Ende wird durch eine Schraubenfeder 119
gegen den Sitz gedrückt, welcher durch das Absetzen der Bohrung 114 auf den Teil
115 kleineren Durchmessers entstanden ist. Die Feder 119 liegt zwischen der Schulter
111 des Ventilkolbens und dem Absatz, der zwischen den beiden Teilen 116, 117 der
Bohrung 114 sitzt. Durch den Absatz des Ventilkolbens gehen axiale Bohrungen 120,
durch die der Raum, der den unteren Teil kleineren Durchmessers umgibt, mit dem
oberen Teil der Bohrung 114 in Verbindung steht. Die Bohrung 112. in dem Ventil
113 setzt sich unter der Schulter 111 fort, so daß der Ventilkörper sich auch dann
nach oben von seinem Sitz wegbewegen kann, wenn sich die Stange 109 in ihrer untersten
Stellung befindet. In dem Kolben 42 kann eine Düse 121 vorgesehen sein, wodurch
die Kammer 83 und der Raum der Bohrung 114, welcher den unteren Teil des Ventilkolbens
umgibt, falls erwünscht, entlastend in Verbindung gebracht werden können. Wie in
Fig.3 befindet sich auch hier in dem Kolben ein Rücklaufkanal 85 mit einer Verengung
86 und einem Rückschlagventil 87.
-
Beim Arbeiten ist der Stoßdämpfer, wenn sich das Flugzeug auf dem
Boden oder Deck befindet, durch die Wirkung der Schraubenfeder 119 und den Flüssigkeitsdruck
im Innern der hohlen Stange 43, der das Kolbenventil 113 geschlossen hält,
verriegelt. Diese Wirkung wird weiter durch Druckflüssigkeit unterstützt welche
durch die Düse 121 und die Öffnungen 120 auf jede Seite des Ventilkolbens 113 strömt.
Da die wirksame obere Fläche des Ventilkolbens größer ist als die untere, ergibt
sich ein Differenzdruck, durch den der Ventilkolben in Schließstellung gedrückt
wird.
-
Bei großer nach oben gerichteter Beschleunigung bewegt sich die Masse
62 um ihren Drehzapfen 105 nach unten. Die sich nach oben bewegende Stange 109 überwindet
den Differenzdruck und den Federdruck auf den Ventilkolben. und hebt diesen, so
daß sein konischer Teil 118 von dem Sitz entfernt wird. Dadurch ist die hydraulische
Verriegelung aufgehoben, und die Dämpfung erfolgt über die Öffnungen 120 und die
Flüssigkeit im Innern der hohlen Stange. Der Rücklauf erfolgt auf dieselbe Weise,
wie in Fig. 3 beschrieben.
-
Wenn aus irgendeinem Grunde die Masse 62 nicht genau arbeitet, z.
B. infolge Klemmens des Drehzapfens, dann wirkt der Ventilkolben 113 als Sicherheitsventilkolben
für den Fall, daß der Druck in der Kammer 83 einen bestimmten Wert überschreitet.
Wie weiter vorstehend erklärt, kann sich der Ventilkolben nach oben bewegen, wenn
die Stange 109 in ihrer tiefsten Lage ist.
-
Fig. 5 zeigt eine andere Konstruktion, bei der ebenso, wie bei Fig.
4 eine Masse 62 an einem Arm 104 sitzt, welcher bei 105 an einem Ansatz 106 drehbar
gelagert ist, der an dem Kolben sitzt und im Innern der hohlen. Kolbenstange 43
liegt. Das der' Masse entgegengesetzte Ende des Armes enthält ein Kugellager 107,
in dem das kugelige Ende 108 einer Stange 109 sitzt. Das andere Ende dieser Stange
ist bei 110 ebenfalls kugelig gestaltet und liegt gegen die Unterseite einer nach
innen vorspringenden Schulter 130 der Bohrung 131 eines abgesetzten Schaltventilkolbens
132. Dieser Kolben sitzt in einer Bohrung 133, welche sich in dem Kolben 42 befindet.
Diese Bohrung hat eine nach innen vorstehende Schulter 134 am oberen Ende und ist
dort nach dem Innern der hohlen Stange 43 offen. Die Stange 109 ist koaxial zu der
Bohrung 133. Eine Schraubenfeder 135, welche zwischen der Schulter 134 und der oberen
Seite des Schaltventilkolbens 132 liegt, unterstützt das Andrücken des konischen
unteren Endes 136 dieses Kolbens gegen einen Sitz, der durch eine weitere
nach innen vorstehende Schulter 137 am unteren Ende der Bohrung 133 gebildet wird.
Der untere Teil des Ventils 132 hat einen kleineren Durchmesser als der obere. Der
den unteren Teil umgebende Raum steht über eine kleine Öffnung oder Öffnungen 138
mit dem oberen Teil der Bohrung 133 in Verbindung.
-
Diese Bohrung 133 mündet mit ihrem unteren Ende über die Schulter
137 in eine größere Bohrung 139, welche koaxial. dazu ist und einen zweiten größeren
Hauptventilkolben 140 enthält. Der obere, einen größeren Durchmesser aufweisende
Teil 141 dieses Kolbens gleitet in der Bohrung und weist einen Dichtungsring 142
auf. Das untere Ende des kleineren unteren Teiles 143 ist bei 144 abgerundet. Dieser
abgerundete Teil liegt gegen den oberen Rand einer nach innen vorspringenden Schulter
145, welche sich am unteren Ende der Bohrung 139 an der Stelle befindet; wo diese
Bohrung in die zylindrische Kammer 83 mündet. Der Ventilkolben 140 weist im Innern
eine Bohrung 146 auf. Zwischen einer Schulter dieser Bohrung und dem oberen Ende
der Bohrung 139 liegt eine Schraubenfeder 147. Am unteren Ende der Bohrung 146 befindet
sich eine Öffnung 148, die die Verbindung zu der unter dem Kolben 42 liegenden Kammer
83 herstellt.
-
Von den Raum, der den einen kleineren Durchmesser aufweisenden Teil
143 des Hauptkolhens 140 umgibt, führt ein Kanal 149 zu dein Innern der hohlen Stange
43. In diesem Kanal befindet sich eine Verengung 150. Zwischen der Bohrung 139 und
den Raum der Bohrurg 133, der den unteren, einen kleineren Durchmesser aufweisenden
Teil. des Schaltventillkolbens 132 umgibt, befindet sich eine Umgehungsleitung 151
von kleinem Durchmesser, die in der Schulter 137 sitzt. Ebenso wie in Fig. 3 und
4 ist auch hier ein Rücklaufkanal 85 mit einer 1"erengung 86 und einem Ventil 87
in dem Kolben 42 vorgesehen.
-
Beim Arbeiten findet eine hydraulische Verriegehing auf folgende Weise
statt. hydraulische der Xainrner 83 strömt Druckflüssigkeit durch die Öffnung 148
zu der Oberseite des Ventilkolbens 140 und durch den Kanal 151 zu der Unterseite
des Schaltventilkolbens 132 sowie durch die Öffnung 138 zu der Oberseite des Kolbens
132, die ferner unter- dem Druck der in der
hohlen Stange 43 befindlichen
Flüssigkeit steht. Auf diese Weise werden beide Ventile durch die Schraubenfedern
147, 135 und den hydraulischen Druck so lange geschlossen gehalten, wie die Masse
62 in ihrer obersten Stellung verbleibt. Wenn jedoch die nach oben gerichtete Beschleunigung.
welche auf das Fahrgestell wirkt, einen bestimmtem Wert überschreitet, dann schwenkt
die Masse 62 um ihren Drehzapfen 105 nach unten und hebt den Kolben 132. Dadurch
wird der Druck über dein Hauptkolben 140 aufgehoben, und die Flüssigkeit strömt
durch die Bohrung 133 und die Öffnungen 138 im gewünschten Umfange in die hohle
Stange 43. Dadurch wird der Hauptventilkolben 140 aus dem Gleichgewicht gebracht
und gehoben.. so daß der abgerundete Teil 144 von seinem Sitz freikommt. Jetzt strömt
die Flüssigkeit aus der Kammer 83 durch die Kanäle 149 in die hohle Stange 43. Es
tritt eine Dämpfung ein, bedingt durch die Verengung 150 und die der hohlen Stange.
-
Wenn die Masse am Drehen gehindert ist oder, aus irgendeinem Grunde
nicht arbeiten kann, dann öffnet sich das Hauptventil 140' bei einem bestimmten
Maximalwert des in der Kammer 83 auftretenden Druckes und wirkt als Sicherheitsventil.
Das Zurückströmen erfolgt in der bei den Fig. 3 und 4 beschriebenen Weise. Fig.
6 zeigt eine weitere Ausführungsform, gemäß der die Masse 62 in einer Bohrung 160
verschiebbar ist, welche an ihrem unteren Ende verschlossen ist und sich in dem
Kolben 42 befindet. Diese Bohrung weist eine nach innen vorspringende Schulter oder
eine Einschnürung 161 auf. In dem Teil der Bohrung, der über dieser Schulter oder
Einschnürung liegt, befindet sich ein Schaltventilkolben 162. Der einen größeren
Durchmesser aufweisende untere Teil 163 dieses Kolbens ist gleitbar in der Bohrung
eingepaßt, während das obere Ende 164 des einen kleineren Durchmesser aufweisenden
oberen Teiles 165 konische Gestalt hat und auf dem unteren Rand einer Öffnung 166
am Kopf der Bohrung aufsitzt, sowie koaxial dazu ist. Der Ventilkolben 162 weist
innen eine Bohrung 167 auf. In dieser Bohrung befindet sich eine Schraubenfeder
168_, die zwischen einer in der Bohrung vorgesehenen Schulter und der Oberseite
der Schulter 161 liegt und das Anpressen des Kolbens an_ den Ventilsitz unterstützt.
Die obere und die untere Seite des einen größeren Durchmesser aufweisenden Teiles
des Schaltventilkolbens stehen über eine Öffnung 169 in Verbindung. Von der Masse
62 erstreckt sich eine Stange 170 in einen oberen, einen kleineren Durchmesser aufweisenden
Teil der Bohrung 167, welcher über der Schulter liegt, gegen die sich die Feder
168 stützt. Das kugelige obere Ende 171 faßt hinter eine Schulter 172, welche sich
in diesem Teil der Bohrung befindet. In der Schulter 161 befindliche radiale Bohrungen
173 führen von der Bohrung 160 2,u einem Kanal 174, der mit dem Innern. der hohlen.
Stange 43 in Verbindung steht. Die Öffnung 166 führt in eine Kammer 175, welche
ihrerseits zu dem oberen Teil einer Bohrung 176 führt, die einen größeren Durchmesser
hat als die Bohrung 160 und parallel dazu verläuft. Im Kopf der Bohrung 160 befindet
sich eine kleine Öffnung 189, welche den Schaltventilkolben umgeht und das obere
Ende der Bohrung mit der Kammer 175 verbindet. Die größere Bohrung 176 hat am unteren
Ende, wo sie in die Kammer 83 übergeht, eine nach innen vorstehende Schulter 177.
In der Bohrung 176 befindet sich ein abgesetzter Hauptkolben 178. Der obere Teil
179 dieses Hauptventilkolbens ist gleitbar in der Bohrung, während der untere Teil
180 kleineren. Durchmessers am unteren Ende einen abgerundeten Teil 181 besitzt,
der durch eine Feder 182 gegen den oberen Rand der Schulter 177 gedrückt wird. Die
Feder 182 liegt zwischen dem obereu geschlossenen Ende der Bohrung 176 und einer
Schulter 183, welche sich in einer Bohrung 184 des Ventilkolbens 178 befindet. Im
unteren Ende des Ventilkolbens ist eine Öffnung 185 vorgesehen. Von dem Raum, der
den Teil 180 kleineren Durchmessers des Ventilkolbens 178 umgibt, führt ein Kanal
186 zu dem Innern der hohlen Stange 43. Dieser Kanal enthält eine Verengung 187.
Die Oberseite steht mit der Unterseite über einen in der Masse 62 befindlichen Kanal
188 in Verbindung. Wie bei den anderen Konstruktionen ist der Kolben 42 finit einem
Rücklaufkanal, einer Verengung und einem Ventil versehen. welche Teile im vorliegenden
Falle in der Zeichnung. Fig. 6, nicht dargestellt sind. Beim Arbeiten erfolgt das
hydraulische Blockieren in folgender Weise. Von der Kammer 83 strömt Druckflüssigkeit
durch die Öffnung 185 zu der oberen Seite des Hauptventilkolbens 178 und durch die
Kammer 175 zu der Öffnung 166; wo sec auf den Teil des konischen oberen. Endes 164
des Schaltventilkolbens 162 wirkt, der durch die Öffnung ragt. Ferner strömt Druckflüssigkeit
durch die Öffnung 189 in das obere Ende der Bohrung 160. Die im Innern der hohlen
Stange 43 befindliche Druckflüssigkeit steht über den Kanal 174 und die radialen
Bohrungen 173 mit der Unterseite des Schaltventilkolbens 162 und der Oberseite der
-lasse 62 in Verbindung. Diese Flüssig -keit strömt auch durch die Bohrung 169 zu
der Oberseite des Kolbens 162. Die Feder 168 und die Druckdifferenz über dem Schaltventilkolben
halten ihn jedoch in Schließstellung, bis bei großer nach oben gerichteter Beschleunigung
des Fahrgestelles die Klasse 62 in ihrer Bohrung 160 nach unten wandert und infolgedessen
Flüssigkeit durch den Kanal 188 von der Unterseite nach der Oberseite strömt. Dann
öffnet der Schaltventilkolben 163 das Ventil. Der über diesem Schaltventil und über
dem Hauptventilkolben 178 herrschende Druck hört auf. Jetzt strömt Flüssigkeit durch
die Bohrungen 166, 169, 173 und den Kanal 174 nach dein Innern der hohlen Stange
43. Der Hauptr,entilkolben 178 wird dadurch aus dem Teichgewicht gebracht und bewegt
sich flach oben, wobei er die Schraubenfeder 182 zusammenpreßt und den Eintritt
der Flüssigkeit von der Kammer 83 in den Kanal 186 und durch die Verengung 137 in
das Innere der hohlen Stange 43 gestattet. Dadurch erfolgt, bedingt durch die Verengung
187 und die in dem hohlen Kolben befindliche Flüssigkeit eine Dämpfung.
-
Der Rücklauf erfolgt in der bei den anderen Ausführungen beschriebenen
Weise.
-
Wenn aus irgendeinem Grunde das Schaltventil nicht arbeitet, dann
öffnet sich das Hauptventil bei einem vorgesehenen Maximaldruck in der Kammer 83
und wirkt dadurch als Sicherheitsventil.
-
Alle vorstehend beschriebenen Ausführungen gehören zu der Gattung
mit hydrauliscli-pneumatischer Federung. Sie können in die Gattung mit hydraulischer
Federung umgewandelt werden, indem das Innere der hohlen Stange 43 mit Flüssigkeit
gefüllt und auf die Druckluft verzichtet wird. Dann erfolgt das Dämpfen durch die
oder indes Flüssigkeit,