[go: up one dir, main page]

DE1239949B - Hauptfahrwerkteil fuer ein Flugzeug - Google Patents

Hauptfahrwerkteil fuer ein Flugzeug

Info

Publication number
DE1239949B
DE1239949B DED48230A DED0048230A DE1239949B DE 1239949 B DE1239949 B DE 1239949B DE D48230 A DED48230 A DE D48230A DE D0048230 A DED0048230 A DE D0048230A DE 1239949 B DE1239949 B DE 1239949B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shock absorber
chamber
load
responsive
aircraft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED48230A
Other languages
English (en)
Inventor
Dennis Gilbert Bridges
Arthur Adrian John Willitt
Sidney William Henry Wood
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dowty Rotol Ltd
Original Assignee
Dowty Rotol Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dowty Rotol Ltd filed Critical Dowty Rotol Ltd
Priority to DED48230A priority Critical patent/DE1239949B/de
Publication of DE1239949B publication Critical patent/DE1239949B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/015Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load the regulating means comprising electric or electronic elements
    • B60G17/0152Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load the regulating means comprising electric or electronic elements characterised by the action on a particular type of suspension unit
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/015Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load the regulating means comprising electric or electronic elements
    • B60G17/019Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load the regulating means comprising electric or electronic elements characterised by the type of sensor or the arrangement thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/32Alighting gear characterised by elements which contact the ground or similar surface 
    • B64C25/58Arrangements or adaptations of shock-absorbers or springs
    • B64C25/60Oleo legs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Hauptfahrwerkteil für ein Flugzeug Die Erfinduna betrifft ein im wesentlichen unter der mittleren Längsachse eines Flugzeuges angeordnetes Hauptfahrwerkteil, wobei auf gegenüberliegenden Seiten dieser Achse zusätzlich Fahrgestellausleger zur Schaffung der Querstabilität angeordnet sind.
  • Wenn das Flugzeug in der Luft ist und zur Landung ansetzt, ist es zweckmäßig, daß die Auslegerteile nicht so weit wie die Hauptteile des Fahrwerks nach unten vorstehen. Die Ausleger spielen daher während der Landung für die Stoßdämpfung keine oder nur eine geringe Rolle, geben aber dem Flugzeug beim Stehen oder langsamen Rollen über den Boden Querstabilität. Auch wenn das Flugzeug beim Start vor dem Augenblick des Abhebens Geschwindigkeit gewinnt und die aerodynamische Steuerung des Flugzeuges unzureichend ist, sorgen die Auslegerteile bis zu dem Augenblick für Querstabilitä4 wo sie den Boden verlassen.
  • Die Erfindung bringt Vorteile für ein Flugzeug mit durch aerodynamische Flächen erzeugtem Auftrieb, insbesondere für ein Flugzeug der obenerwähnten Art, das durch abwärts wirkende Schubvorrichtungen für senkrechtes und kurzes Starten und Landen geeignet ist.
  • Die Erfindung geht aus von einem bekannten Hauptfahrwerkteil für ein Flugzeug, bestehend aus einer öl-Luft-Stoßdämpferstütze mit einem Bodenteil und einer ersten Stoßdämpferkammer, aus der beim Zusammendrücken des Stoßdämpfers Flüssigkeit durch ein Rückschlagventil in eine zweite Kammer strömt und in die bei der Ausdehnung des Stoßdämpfers Flüssigkeit aus der zweiten Kammer durch einen Kanal mit einer Drosseleinrichtung einströmt.
  • Bei einer bekannten Anordnung für ein Flugzeug, das auf dem Deck eines Flugzeugträgers steht, weist der Stoßdämpfer eine Ventileinrichtung auf, mit der eine zeitweilige hydraulische Verriegelung vorgenornmen werden kann, um ein unzulässiges Rollen des abgestellten Flugzeuges zu verhindern, wenn sich die natürliche Frequenz der Bewegung des Flugzeugrägers nähert, wobei die Verriegelung beim normalen Start und Landen gelöst wird. Dabei kann das Rückschlagventil als ein durch Trägheit gesteuertes Ventil ausgebildet sein, das unter normaler statischer Last in die geschlossene Stellung gedrückt wird, um eine hydraulische Verriegelung zwischen dem Inneren des hohlen Kolbens des Stoßdämpfers und der Zylinderkammer aufrechtzuerhalten, wobei die Trägheitsvorrichtung automatisch die hydraulische Verriegelung löst, wenn die Aufwärtsbeschleunigung des Flugzeugträgerdecks gegenüber der Trägheitsvorrichtung einen vorbestimmten Wert überschreitet, so daß eine gedämpfte Stoßdämpferbewegung auftritt.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, die öl-Luft-Stoßdämpferstütze, von der die Erfindung ausgeht, derart auszubilden, daß die Ausdehnung der Stütze beim Start bis zu einer festgelegten Belastungsgröße durch hydraulische Verriegelung verhindert wird, wobei je- doch die Landefläche nicht beweglich, sondern feststehend ist. Der Zweck der Erfindung ist dabei in der Verbesserung der seitlichen Stabilität des Flugzeuges während des Starts zu sehen, wenn die Stabilisierungswirkung der Ausleger reduziert ist.
  • Zur Lösung dieses Problems ist die Erfindung darin zu sehen, daß an dem Fahrwerk eine von Hand vor dem Start in Betriebsbereitschaft zu setzende Steuervorrichtung zum Schließen eines in dem Kanal an-eordneten Steuerventils angeordnet ist und eine auf Belastungsänderungen der Stütze ansprechende Vorrichtung vorgesehen ist, die auf die Steuervorrichtung, so einwirkt, daß bei einer Verringerung der auf das Bodenteil wirkenden Kraft die Steuervorrichtung das Steuerventil öffnet und bei einer Steigerung schließt.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, daß die auf Belastungsänderungen ansprechende Vorrichtung ein Druckschalter ist, der auf den Flüssigkeitsdruck in einer Kammer anspricht, in die bei der Ausdehnung des Stoßdämpfers Flüssigkeit einfließt.
  • Wahlweise kann die auf Belastungsänderungen ansprechende Vorrichtung auch aus einem an dem C Unterteil der Stoßdämpferstütze beweglich angebrachten Bodenfühler und einem durch die Bewegung des Bodenfühlers betätigten Schalter bestehen.
  • Zweckmäßig ist die Steuervorrichtung ein elektromagnetisch betätigtes Schaltventil, daß das Steuerventil betäti-t und für diese Betätigung, von der auf Belastungsänderungen ansprechende Vorrichtung schaltbar ist.
  • Die Wirkun- der Steuervorrichtung besteht darin, beim Anstieg der Motorleistung vor dem Start den unmittelbaren Auftrieb des Flugzeuges unter der gemeinsamen Wirkung der Motorleistung und des Federungsvermögens des Hauptfahrwerkteils bis zu dem Zeitpunkt zu verhindern, wo die Auslegerteile vom Boden abheben. So wird zusätzliche Zeit gewonnen, während welcher der Pilot die Querstabilität durch aerodynamische Flächen oder außen angebrachte Düsen oder Gebläse erreichen kann.
  • Zwei Ausführungsformen der Erfindung in einem Hauptfahrwerkteil mit einer öl-Luft-Stoßdämpferstütze sind in den F i g. 1 bzw. 2 der Zeichnung bildlich dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt einen öl-Luft-Stoßdämpfer. Er besteht aus einem Zylinder 10, der mit dem oberen Teil der Landestätze verbunden ist oder einen Teil von ihm bildet, und einem in dem Zylinder 10 gleitbaren unteren Zylinder 11. Der Zylinder 11 ist an dem unteren Teil der Landestütze, die als Bodenteil ein Rad 12 trägt, angebracht. Der innere Zylinder 11 enthält einen Trennkolben 13, der in der Zylinderbohrung durch einen Dichtungsring 14 abgedichtet ist und ein unterhalb des Kolbens befindliches Druckluftvolumen 15 von einem oberhalb des Kolbens befindlichen Flüssigkeitsvolumen 16 trennt. Das innere Ende des Zylinders 11 trägt einen Ring-kolben 17, der mit den Dichtun-sringen 19 und 20 nach außen gegen die Bohrun,EF , des äußeren Zylinders 10 bzw. nach innen gegen die Fläche einer Hohlstange 18 dichtet. Der Zylinder 10, die an ihm befestigte Hohlstange 18 und der Ringkolben 17 begrenzen eine erste ringförmige mit Flüssigkeit gefüllte Kammer 21. Auf der Unterseite des Kolbens 17 ist in einem Spalt zwischen dem inneren Zylinder 11 und der Bohrung des Zylinders 10 eine, zweite untere, mit Flüssigkeit gefüllte rinförmige Kammer 22 ausgebildet, deren Querschnittsfläche kleiner als die der oberen Ringkammer 21 ist. Eine öffnung 23 in dem oberen Teil der Stan,-e 18 verbindet die Ringkammer 21 mit einer mit Flüssigkeit gefüllten mittleren Kammer 24 in der Stange 18. Diese mittlere Kammer 24 hat auf der Unterseite zu der Kammer 16 in einem Stirnteil 26 der Stange Steueröffnungen 25, die durch einen von einer Feder 28 belasteten Rückschlagventilkörper 27 verschließbar sind. Eine öffnung 29 in dem oberen Teil des inneren Zylinders 11 verbindet die flüssigkeitsgefüllte Kammer 16 mit der Ringkammer 22.
  • Wenn der Stoßdämpfer zusammengedrückt wird, strömt Flüssigkeit von der oberen Ringkammer 21 durch die öffnung 23 in die mittlere Kammer 24 und durch die Steueröffnungoren 25. Ein Teil der Flüssigkeit tritt dann teilweise durch die öffnungen 29 in die untere Ringkammer 22, und ein anderer Teil verschiebt den Trennkolben 13 gegen die Federungskraft des Druckluftvolumens 15. Bei Ausdehnung des Stoßdämpfers schiebt die Feder 28 das Rückschlagventil 27 gegen die Steueröffnungen 25. Bei der normalen Aufnahme von Stößen wird die Flüssigkeit während der Ausdehnungsbewegung des Stoßdämpfers aus den C Kammern 16 und 22 durch einen äußeren Umführungskanal 31 mit einer Rückstoßsteueröffnung 32 in die obere Ringkammer 21 befördert.
  • Zur Veränderung der Wirkung des Stoßdämpfers beim Starten des Flugzeuges ist in der Leitung 31 ein Steuerventil 33 mit einem beweglichen Ventilkörper 34 angeordnet, der den Kanal 31 bei Strömungsmitteldruck auf seiner Rückseite 35 schließt, wodurch ein hydraulischer Verschluß geschaffen wird, der die Ausdehnung des Stoßdämpfers verhindert. Der Druck wird durch ein Schaltventil 36, an das eine Druckleitun ' - 38 und eine Rückleitung 37 angeschlossen sind, zu der Rückseite 35 geleitet. Ein Ventilkörper 39 ist mit dem Anker einer Magnetspule 41 verbunden und öffnet bei Erregun ' g der Magnetspule die Druckleitung 38 zu der Hinterseite 35, während bei Nichterregung die Rückleitung 37 über das Schaltventil mit der Rückseite 35 verbunden ist. Die Magnetspule 41 ist durch einen Steuerschalter 43 und einen damit in Serie geschalteten Druckschalter 44, die von dem Piloten zu bedienen sind, m. it einer Stromquelle 42 verbunden. Der in den Einzelheiten nicht gezeigte Druckschalter ist unter der Wirkung des Flüssigkeitsdruckes in der Kammer 21 normalerweise geschlossen. Wenn jedoch dieser Druck durch Verringerung der von dem Rad 12 ausgeübten Kraft unter einen bestimmten Wert fällt, der im Vergleich zu der normalen statischen Kraft durch das Flugzeug recht klein ist, öffnet sich Schalter 44. Der Schalter 43 des Piloten ist normalerweise bei der stoßdämpfenden Bewegung des Fahrwerks beim Landen und bei Rollmanövern offen. In diesem Fall ist die Rückseite 35 des Ventilkörpers 34 mit der Rückleitung 37 verbunden, so daß der Umführungskanal 31 offen ist. Vor dem Start schließt der Pilot den Schalter 43, so daß die Magnetspule 41 erregt wird und sich das Steuerventil 33 schließt.
  • Wenn die Leistung der Flugmotoren beim Starten ansteigt, beispielsweise bei einem senkrecht startenden FluGzeug, wird der dem Flugzeug mitgeteilte C C ZD Auftrieb die von dem Fahrwerk aufgenommene Belastung verringern. Da jedoch das Steuerventil 33 geschlossen ist, kann das Druckluftvolumen 15 die Stütze 10, 11 nicht ausdehnen, wie es an sich der Fall wäre. Während dieser vorübergehenden Zeitdauer zunehmender Leistun- wird das Flugzeug unter der gemeinsamen Wirkung von Motorleistung und Federun-svermö-en des Hauptfahrwerkteils so lange C bl nicht sogleich in die Höhe steigen, bis sich die Ausle-erteile von dem Boden abheben. Nur wenn der Auftrieb das statische Gewicht des Flugzeuges erreicht, fällt der Flüssigkeitsdruck in der Kammer 21 unter einen kritischen, der vorbestimmten Belastung entsprechenden Wert, so daß der Druckschalter 44 geöffnet und die Magnetspule 41 entregt wird. Das Steuerventil 33 kann sich dadurch öffnen, und Flüssigkeit gelangt aus den Kammern, 16 und 22 in die Kammer 21, wodurch eine geringe Ausdehnung des Stoßdämpfers möglich ist. Durch die öffnung des Ventils 33 steigt der Druck in der oberen Kammer 21, und wenn er über den kritischen Wert steigt, schließt sich der Druckschalter, wodurch die Magnetspule erregt und das Ventil 33 geschlossen wird. Die Ausdehnung der Stütze 10, 11 erfolgt daher über Steuerstufen, wenn die Motorleistung so weit steigt, daß sie zur Aufnahme des statischen Gewichtes des Flugzeuges ausreicht. Das Flugzeug wird notwendigerweise so ausgelegt, daß bei minimaler Startleistung eine ausreichende Steuerung der Querstabilität durch steuerbare Außendüsen oder -gebläse geschaffen wird. Die durch das Steuerventil 33 bewirkte verzögerte Ausdehnun- der Stütze gibt dem Piloten Zeit, festzustellen, ob die Außendüsen oder -gebläse einen ausgeglichenen Auftrieb geben. Er kann dann Korrekturrnaßnahmen ergreifen, um einen ausgeglichenen Auftrieb für die Zeit sicherzustellen, wenn die volle Startleistung erreicht ist.
  • In der Konstruktion der F i g. 2 sind die gleichen Teile wie in F i g. 1 ebenso numeriert. Das Schaltventil 36 enthält in diesem Fall einen Ventilkörper 39, der durch die Magnetspule 41 in Abhängigkeit der Bewegung eines Bodenfühlers 47 gesteuert wird, C im welcher an dem unteren Teil 11 der Stütze drehbar angebracht ist. Dieser Fühler 47 schließt einen Schalter 48, wenn das Rad 12 mit dem Boden in Eingriff kommt. Der Fühler ist jedoch so angeordnet, daß er bei Zunahme des Abstandes zwischen Rad und Boden über einen gegebenen Wert sich um seine Achse C im 49 dreht und den Schalter 48 öffnet. Dadurch wird der Stromkreis durch die Magnetspule geöffnet, so daß der Ventilkörper 39 die Rückleitung 37 durch das Schaltventil 36 zu der hinteren Fläche 35 des Ventilkörpers 34 freigibt und dadurch den Umführungskanal 31 öffnet. Die Stütze 10, 11 kann sich dann um eine Stufe ausdehnen, bis sich der Fühler 47 bei Bodenberührung dreht und den Schalter 48 schließt, die Magnetspule 41 erregt, so daß das Steuerventil 33 durch den Strömungsmitteldruck aus Leitung 38 geschlossen wird. Die Arbeitsweise wiederholt sich, bis die volle Ausdehnung erreicht ist.
  • Eine Veränderung der Ausführungsform der F i ca. 2 ist dadurch möglich, daß der Fühler 47 den Schalter 48 in Abhängigkeit einer teilweisen Verrinaeruno, der von dem Rad 12 ausgeübten Kraft öffnet. C ID Das ist auf einer harten Landebahn möglich und hängt davon ab, daß dem Luftreifen des Rades eine wesentliche Federungsbewegung zwischen dem unbelasteten und dem vollbelasteten Zustand möglich ist. Der Bodenfühler 47 betätigt dann den Schalter 48 bei einem vorbestimmten Abstand des unteren Stätzenteils 11 von der Landefläche.
  • Die Steuerung der Ausdehnung des Hauptfahrwerkteils ist auch bei einem kurz startenden Flugzeug oder einem üblichen Flugzeug verwendbar, wo der Auftrieb weni-stens teilweise durch Flügelflächen erfolgt, die jedoch vor Erreichen einer bestimmten Luft-C a S ..e chwindigkeit keine ausreichende Steuerung der Querstabilität ermöglichen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Hauptfahrwerkteil für ein Flugzeug, bestehend aus einer öl-Luft-Stoßdämpferstütze mit einem Bodenteil und einer ersten Stoßdämpferkammer, aus der beim Zusammendrücken des Stoßdämpfers Flüssigkeit durch ein Rückschlagventil in eine zweite Kammer strömt und in die bei der Ausdehnung des Stoßdämpfers Flüssigkeit aus der zweiten Kammer durch einen Kanal mit einer Drosseleinrichtung einströmt, d a d u r c h gekennzeichnet, daß an dem Fahrwerk eine von Hand vor dem Start in Betriebsbereitschaft zu setzende Steuervorrichtung (36, 43) zum Schließen eines in dem Kanal (31) angeordneten Steuerventils (33) angeordnet und eine auf Belastungsänderungen der Stütze (10, 11, 12) ansprechende Vorrichtung (44, 47) vorgesehen ist, die auf die Steuervorrichtung (36, 43) so einwirkt, daß bei einer Verringerung der auf das Bodenteil (12) wirkenden Kraft die Steuervorrichtung das Steuerventil (33) öffnet und bei einer Steigerung schließt.
  2. 2. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Belastungsänderungen ansprechende Vorrichtung (44) ein Druckschalter ist, der auf den Flüssigkeitsdruck in einer Kammer (21) anspricht, in die bei der Ausdehnung des Stoßdämpfers Flüssigkeit einfließt. 3. Fahrwerkteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Belastungsänderungen ansprechende Vorrichtung (47) aus einem an dem Unterteil (11) der Stoßdämpferstütze beweglich angebrachten Bodenfühler und einem durch die Bewegung des Bodenfühlers betätigten Schalter (48) besteht. 4. Fahrwerkteil nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (36) ein elektromagnetisch betätigtes Schaltventil ist, welches das Steuerventil (33) betätigt und für diese Betätigung von der auf Belastungsänderungen ansprechenden Vorrichtung (44, 47) schaltbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1024 365.
DED48230A 1965-09-17 1965-09-17 Hauptfahrwerkteil fuer ein Flugzeug Pending DE1239949B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED48230A DE1239949B (de) 1965-09-17 1965-09-17 Hauptfahrwerkteil fuer ein Flugzeug

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED48230A DE1239949B (de) 1965-09-17 1965-09-17 Hauptfahrwerkteil fuer ein Flugzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1239949B true DE1239949B (de) 1967-05-03

Family

ID=7051003

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED48230A Pending DE1239949B (de) 1965-09-17 1965-09-17 Hauptfahrwerkteil fuer ein Flugzeug

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1239949B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4915324A (en) * 1987-04-24 1990-04-10 Aerospatiale Societe Nationale Industrielle Auxillary rolling system for aircraft
EP0559514A1 (de) * 1992-03-03 1993-09-08 Messier Bugatti Einziehfahrwerk

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024365B (de) * 1955-06-14 1958-02-13 British Messier Ltd Stossdaempfer fuer Flugzeuge, insbesondere fuer solche, die auf einem Schiff landen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024365B (de) * 1955-06-14 1958-02-13 British Messier Ltd Stossdaempfer fuer Flugzeuge, insbesondere fuer solche, die auf einem Schiff landen

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4915324A (en) * 1987-04-24 1990-04-10 Aerospatiale Societe Nationale Industrielle Auxillary rolling system for aircraft
EP0559514A1 (de) * 1992-03-03 1993-09-08 Messier Bugatti Einziehfahrwerk
FR2688190A1 (fr) * 1992-03-03 1993-09-10 Messier Bugatti Train d'atterrissage relevable.
US5263664A (en) * 1992-03-03 1993-11-23 Messier-Bugatti Raisable landing gear

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2703716C2 (de) Stoßdämpfer
US4381857A (en) Programmed oleo-pneumatic shock absorber
DE60015216T2 (de) Flugzeugfahrwerk bestehend aus einem Drehbalken, einem Hauptfederbein und einem Zusatzfederbein, und ein Zusatzfederbein dafür
DE1029635B (de) Daempfungskolben fuer hydraulische und pneumatische Stossdaempfer, insbesondere von Kraftfahrzeugen
DE1806436A1 (de) Einziehbares Fahrgestell
DE3027124A1 (de) Stossdaempfer fuer eine aufhaengung
DE69200952T2 (de) Einfahrbarer anti-crash Stossdämpfer.
DE1024365B (de) Stossdaempfer fuer Flugzeuge, insbesondere fuer solche, die auf einem Schiff landen
DE1755237B1 (de) Selbstpumpendes hydropneumatisches Federbein mit innerer Niveauregelung fuer Fahrzeuge
DE1803665A1 (de) Teleskopartiger Stossdaempfer
DE1630752C3 (de) Druckmittelgespeistes Federelement für Fahrzeuge mit innerer Niveauregeleinrichtung zum Anschluß an eine außenliegende Druckmittelquelle, insbesondere hydropneumatisches Federbein
DE2140770C3 (de) Stoßdämpfer für das Fahrgestell eines Flugzeuges
DE965892C (de) Daempfungsvorrichtung, insbesondere Stossdaempfer fuer Kraftfahrzeuge
DE2015184C3 (de) ölpneumatischer Stoßdämpfer
DE1775416A1 (de) Gasfeder mit Schwingungsdaempfung,insbesondere fuer Flugzeugfederbeine
DE1630033B1 (de) Selbstpumpendes hydropneumatisches Federbein mit innerer Niveauregelung
DE2700980A1 (de) Oelpneumatischer stossdaempfer
US4595159A (en) Landing gear mechanism including runway-roughness restrictor assembly
DE1239949B (de) Hauptfahrwerkteil fuer ein Flugzeug
DE525039C (de) Daempfungsstrebe fuer Flugzeuglandegestelle
DE602005000480T2 (de) Fahrwerk mit einem Gasbehälter und Wartungsverfahren dafür
DE2029067A1 (de) Hydraulischer Stoßdämpfer
DE3416719A1 (de) Einrichtung zur automatisch regelbaren entlastung von flugzeugtragflaechen
DE1630886B1 (de) Selbstpumpendes hydropneumatisches Federbein für Fahrzeuge
DE2434053A1 (de) Stossdaempfer