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Detaillierte Beschreibung
der Erfindung.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Airbagsystem, umfassend eine
Airbageinheit zur Unterbringung eines zusammengelegten Airbags und
einen Gasgenerator zur Erzeugung von Gas zum Aufblasen des Airbags.
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Im
Allgemeinen umfasst ein Airbagmodul eines Airbagsystems für Fahrzeuge
einen zusammengelegten Airbag und einen Gasgenerator zur Erzeugung
von Gas, welcher darin untergebracht ist, sodass das von dem Gasgenerator
erzeugte Gas direkt in den Airbag geleitet wird. Im Gegensatz dazu
wird in dem Fall, wo das Airbagmodul infolge einer Beschränkung des
Einbauraums verkleinert werden muss, ein Airbagsystem vorgeschlagen,
bei dem nur ein Airbag in dem Airbagmodul untergebracht ist und ein
an der Position entfernt von dem Airbagmodul angeordneter Gasgenerator
mit dem Airbagmodul über einen
Gasversorgungsschlauch verbunden ist (siehe JP 08-301031 A).
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Jedoch
kann selbst in dem Fall, in dem der Gasgenerator außerhalb
des Airbagmoduls angeordnet ist, ein Gasgenerator mit einer ausreichenden
Kapazität
nicht vorgesehen werden, wenn der Raum zum Einbau des Gasgenerators
klein ist, und folglich entsteht ein Problem, dass es schwierig
ist, einen Airbag mit großer
Kapazität
zu entfalten.
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Hinsichtlich
solcher Tatsachen ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine ausreichende Kapazität
des Gasgenerators zum Entfalten des Airbags sicherzustellen, selbst
wenn die Airbageinheit wegen einer Beschränkung des Einbauraums verkleinert
ist.
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Diese
Aufgabe wird durch ein Airbagsystem mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
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Gemäß der Erfindung
ist ein Airbagsystem vorgesehen, welches eine Airbageinheit zur
Unterbringung eines zusammengelegten Airbags und einen Gasgenerator
zur Erzeugung von Gas zum Aufblasen des Airbags umfasst, wobei eine
Mehrzahl von Gasgeneratoren über
den Fahrzeugkörper
verteilt angeordnet sind.
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Gemäß der oben
beschriebenen Konstruktion kann der Airbag ohne Problem entfaltet
werden, da eine Mehrzahl von Gasgeneratoren zur Zufuhr von Gas zu
der Airbageinheit zur Unterbringung eines zusammengelegten Airbags über den
Fahrzeugkörper
verteilt angeordnet sind, selbst wenn ein Raum zur Aufnahme eines
Gasgenerators mit einer ausreichenden Kapazität in der Airbageinheit nicht
sichergestellt werden kann.
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Erfindungsgemäß ist dabei
ein Gasgenerator in der Airbageinheit untergebracht und die übrigen Gasgeneratoren
sind außerhalb
der Airbageinheit angeordnet.
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Gemäß der oben
beschriebenen Konstruktion kann die Zahl oder die Größe der Gasgeneratoren,
welche außerhalb
der Airbageinheit anzuordnen sind, durch eine effektive Verwendung
des Innenraums der Airbageinheit verringert werden, da ein Gasgenerator
in der Airbageinheit untergebracht ist und die übrigen Gasgeneratoren außerhalb
der Airbageinheit angeordnet sind.
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Gemäß einem
weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, dass eine Mehrzahl
von Gasgeneratoren symmetrisch bezüglich der Mittellinie des Fahrzeugkörpers angeordnet
sind.
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Gemäß der oben
beschriebenen Konstruktion kann eine Störung der Querbalance des Fahrzeugkörpers infolge
des Gewichts der Gasgeneratoren verhindert werden.
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Darüber hinaus
kann gemäß einem
weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen sein, dass die außerhalb
der Airbageinheit anzuordnenden Gasgeneratoren in der Nähe des Schwerpunkts
des Fahrzeugkörpers
oder an Positionen unter dem Schwerpunkt angeordnet sind.
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Gemäß der oben
beschriebenen Konstruktion kann eine Beeinträchtigung der Manövrierbarkeit und
Stabilität
des Fahrzeugs infolge des Gewichts des Gasgenerators minimiert werden,
da die außerhalb
der Airbageinheit anzuordnenden Gasgeneratoren in der Nähe des Schwerpunkts
des Fahrzeugkörpers
oder an Positionen unter dem Schwerpunkt angeordnet sind.
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Wie
bisher beschrieben, kann gemäß der Erfindung,
selbst dann, wenn kein Raum zur Unterbringung eines Gasgenerators
mit einer ausreichenden Kapazität
in der Airbageinheit sichergestellt werden kann, der Airbag ohne
Probleme entfaltet werden, da eine Mehrzahl von Gasgeneratoren zur
Zufuhr von Gas zu der Airbageinheit zur Unterbringung eines zusammengelegten
Airbags über
den Fahrzeugkörper verstreut
angeordnet sind.
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Darüber hinaus
kann die Zahl oder die Größe der außerhalb
der Airbageinheit anzuordnenden Gasgeneratoren durch eine effektive
Verwendung des Innenraums der Airbageinheit verringert werden, da
ein Gasgenerator in der Airbageinheit untergebracht ist und die übrigen Gasgeneratoren
außerhalb der
Airbageinheit angeordnet sind.
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Gemäß einem
weiteren Merkmal der Erfindung kann eine Störung der Querbalance des Fahrzeugkörpers infolge
des Gewichts der Gasgeneratoren verhindert werden, da eine Mehrzahl
von Gasgeneratoren symmetrisch bezüglich der Mittellinie des Fahrzeugkörpers angeordnet
sind.
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Gemäß einem
weiteren Merkmal der Erfindung kann eine Beeinträchtigung der Manövrierbarkeit
und Stabilität
des Fahrzeugs infolge des Gewichts des Gasgenerators minimiert werden,
da die außerhalb
der Airbageinheit anzuordnenden Gasgeneratoren in der Nähe des Schwerpunkts
des Fahrzeugkörpers
oder an Positionen unter dem Schwerpunkt angeordnet sind.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine Seitenansicht, welche das gesamte Kraftrad mit einem daran
angebrachten Airbagsystem zeigt.
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2 ist
eine Zeichnung, welche aus der durch den Pfeil 2 in 1 gezeigten
Richtung aus gesehen ist.
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3 ist
eine vergrößerte Querschnittsansicht,
welche den durch die Bezugszahl 3 in 1 repräsentierten
Abschnitt zeigt.
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4 ist
eine Querschnittsansicht längs
der Linie 4-4 in 3.
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5 ist
eine vergrößerte Querschnittsansicht
des durch die Bezugszahl 5 in 1 repräsentierten
Abschnitts.
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6 ist
eine erläuternde
Zeichnung entsprechend der 5, welche
die Funktion zeigt.
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7 ist
eine Zeichnung entsprechend der oben erwähnten 5, welche
eine Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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Art und Weise
der Ausführung
der Erfindung
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Nun
auf in den beigefügten
Zeichnungen gezeigte Beispiele bezugnehmend werden Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
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1 bis 6 zeigen
eine Ausführungsform
eines Airbagsystems auf dem die Erfindung aufbaut. 1 ist
eine Seitenansicht, welche das gesamte Kraftrad mit einem daran
angebrachten Airbagsystem zeigt, 2 ist eine
in der Richtung des Pfeils 2 betrachtete Zeichnung, 3 ist
eine vergrößerte Querschnittsansicht,
welche den durch die Zahl 3 in 1 bezeichneten
Teil zeigt, 4 ist eine Querschnittsansicht
längs der
Linie 4-4 in 3, 5 ist eine
vergrößerte Querschnittsansicht
des durch die Zahl 5 in 1 bezeichneten
Abschnitts und 6 ist eine erläuternde
Zeichnung entsprechend 5, welche die Funktion veranschaulicht.
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Wie
in 1 und 2 gezeigt, umfasst ein Fahrzeugkörperrahmen
F eines Kraftrads V ein Kopfrohr 11, einen Hauptrahmen 12,
der sich von dem Kopfrohr 11 nach unten und nach hinten
erstreckt und im mittleren Ab schnitt weiter nach unten gebogen ist, ein
Abwärtsrohr 13,
das sich von dem Kopfrohr 11 nach unten und nach hinten
erstreckt und in dem mittleren Abschnitt nach hinten gebogen ist,
eine Sitzschiene 14, welche sich von dem mittleren Abschnitt
des Hauptrahmens 12 aus nach hinten erstreckt, und ein
Unterrohr 15, das sich von dem hinteren Ende des Abwärtsrohrs 13 nach
oben und nach hinten erstreckt und mit dem mittleren Abschnitt der Sitzschiene 14 verbunden
ist, und eine Antriebseinheit P, welche einen Motor E und ein Getriebe
T umfasst, welche integral miteinander ausgebildet sind, ist in
den von dem Hauptrahmen 12, dem Abwärtsrohr 13 und dem
Unterrohr 15 umgebenen Raum eingebaut.
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Ein
Vorderrad Wf ist drehbar an dem unteren Ende einer von dem Kopfrohr 11 abgestützten vorderen
Gabel 16 abgestützt
und ein Lenker 17 ist an dem oberen Ende davon vorgesehen.
Das vordere Ende einer hinteren Gabel 19 ist drehbar an
dem hinteren Ende des Hauptrahmens 12 über einen Drehpunkt 18 abgestützt und
der Abschnitt in der Nähe
des hinteren Endes der hinteren Gabel 19, an welcher ein
Hinterrad Wr drehbar abgestützt
ist, ist mit dem Unterrohr 15 über einen hinteren Dämpfer 20 verbunden. Ein
an einer Ausgangswelle des Getriebes T vorgesehenes Antriebskettenrad
und ein an einer Achse des Hinterrads Wr vorgesehenes angetriebenes
Kettenrad 22 sind durch eine Endloskette 23 verbunden und
eine Antriebskraft von dem Motor E wird zu dem Hinterrad Wr übertragen.
Ein Kraftstofftank 24 ist oberhalb der Antriebseinheit
P so vorgesehen, dass er über
den Hauptrahmen 12 geführt
ist, und ein von der Sitzschiene 14 abgestützter Sitz 25 ist
hinter dem Kraftstofftank 24 angeordnet.
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Das
Airbagsystem umfasst ein Paar von linken und rechten Gasgeneratoreinheiten 26, 26,
welche in dem von dem Hauptrahmen 12, der Sitzschiene 14 und
dem Unterrohr 15 umgebenen Raum angeordnet sind, und eine
Airbageinheit 27, welche in dem von dem Kopfrohr 11 und
dem Kraftstofftank 24 umgebenen Raum angeordnet ist.
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Es
ist aus 3 und 4 klar,
dass die Konstruktion der an der linken Seite des Fahrzeugkörpers angeordneten
Gasgeneratoreinheit 26 hauptsächlich beschrieben wird, da
das Paar von linken und rechten Gasgeneratoreinheiten 26, 26 symmetrisch
bezüglich
der Mittellinie L des Fahrzeugkörpers
sind.
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Die
Gasgeneratoreinheit 26 ist mit einem Gasgeneratorgehäuse 32 zur
Unterbringung des Gasgenerators 31 versehen. Das Gasgeneratorgehäuse 32 ist
ein im Wesentlichen zylindrisches Element, welches an beiden Enden
davon geschlossen ist und eine linke Gehäusehälfte 33 und eine rechte Gehäusehälfte 34 umfasst,
welche durch Stanzen von Metallplatten ausgebildet sind und integral
längs einer
ebenen Trennfläche 35 verbunden
sind. Die Trennfläche 35 umfasst
einen ersten geraden Abschnitt A, welcher sich in der Richtung der
Achse Lc des Gasgeneratorgehäuses 32 erstreckt,
ein Paar von zweiten geraden Abschnitten B, B, welche sich in der
Richtung orthogonal zu der Achse Lc des Gasgeneratorgehäuses 32 erstrecken
und sich zu beiden Enden des ersten geraden Abschnitts A fortsetzen und
ein Paar von gekrümmten
Abschnitten C, C, welche sich von den Enden der zweiten geraden
Abschnitte B, B aus fortsetzen und sich bogenförmig in Richtung weg von dem
ersten geraden Abschnitt A erstrecken.
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An
dem ersten geraden Abschnitt A greifen eine Mehrzahl von Haken 33a ...
(siehe 4), welche an der linken Gehäusehälfte 33 ausgebildet
sind, in eine Mehrzahl von Schlitzen 34a ... (siehe 3) ein,
welche an der rechten Gehäusehälfte 34 ausgebildet
sind, und diese ineinandergreifenden Abschnitte dienen als ein Drehgelenk,
sodass die linken und rechten Gehäusehälften 33, 34 geöffnet und
geschlossen werden können.
Die linken und rechten Gehäusehälften 33, 34 sind
mit jeweils zwei Befestigungsabschnitten 33b, 33b; 34b, 34b versehen,
welche das Paar von gekrümmten
Abschnitten C, C der Trennfläche 35 zur
Außenseite
hin fortsetzen, sodass die Befestigungsabschnitte 33b, 33b der
linken Gehäusehälfte 33 und
die Befestigungsabschnitte 34b, 34b der rechten
Gehäusehälfte 34, welche
einander überlappen,
durch zwei Bolzen 36, 36 befestigt sind. In diesem
Fall dichtet das Anordnen eines ebenen Dichtungselements 37 längs der
Trennfläche 35 den Innenraum
des Gasgeneratorgehäuses 32 ab.
In der Nähe
des Paars von gekrümmten
Abschnitten C, C der Trennfläche 35 verengt
sich der Innenraum des Gasgeneratorgehäuses 32 trichterförmig zu
einer Ausgangsöffnung 38 mit
einem kreisförmigen
Querschnitt und das stromaufwärtige
Ende eines Schlauchverbindungsrohrs 39 ist an der Ausgangsöffnung 38 festgeklemmt
und befestigt.
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Der
Gasgenerator 31, welcher mit einer Treibladung gefüllt ist,
um ein Gas zu erzeugen, wenn diese darin verbrannt wird, ist ein
zylindrisches Element und ist durch Zwischenlegen des Paars von Tragabschnitten 40, 40,
welche von beiden Enden davon in der axialen Richtung vorstehen,
zwischen die zweiten geraden Abschnitte B, B der Trennfläche 35 des
Gasgeneratorgehäuses 32 befestigt.
In einem solchen Fall beseitigt das Herausziehen eines sich zu dem
Gasgenerator 31 fortsetzenden Kabelbaums 41 aus
dem Gasgeneratorgehäuse 32 durch
das Innere des einen der Tragabschnitte 40 die Notwendigkeit einer
speziellen Durchführungsdichtung
oder dgl. zur Abdichtung des Abschnitts, durch welchen der Kabelbaum 41 gezogen
ist, wodurch die Abdichtung des Gasgeneratorgehäuses 32 erhöht werden
kann, während
die Zahl an Komponenten verringert wird. Die Achse Li des Gasgenerators 31 ist
zu der Seite entgegengesetzt zu der Ausgangsöffnung 38 (d.h. auf
die Seite des ersten geraden Abschnitts A der Trennfläche 35)
bezüglich
der Achse Lc des Gasgeneratorgehäuses 32 verschoben.
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Zwei
an dem Hauptrahmen 12 angeschweißte Streben 42, 42 sind
an den Befestigungsabschnitten 33b, 33b; 34b, 34b der
linken und rechten Gehäusehälften 33, 34 zusammen
durch zwei Bolzen 36, 36 festgelegt, wodurch das
Gasgeneratorgehäuse 32 an
dem Hauptrahmen 12 befestigt ist. Das proximate Ende des
Gaszufuhrschlauchs 44 erstreckt sich von der Gummitülle 34 nach
außen
hin, welche an der an der Seitenfläche des Hauptrahmens 12 ausgebildeten Öffnung vorgesehen
ist, und ein Gaszu fuhrschlauch 44 ist an dem Schlauchverbindungsrohr 39 angebracht
und durch ein Befestigungsband 45 befestigt.
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Die
linken und rechten Gasgeneratoreinheiten 26, 26 sind
an den bezüglich
der Mittellinie L des Fahrzeugkörpers
symmetrischen Positionen vorgesehen und sind in der Nähe der Position
des Schwerpunkts G des Fahrzeugkörpers
oder Positionen unter der Position des Schwerpunkts G angebracht.
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Wie
es aus 5 deutlich ist, umfasst die Airbageinheit 27,
welche an der oberen Fläche
des Hauptrahmens 12 so angeordnet ist, dass sie zwischen
das Kopfrohr 11 und den Kraftstofftank 24 eingeschoben
ist, ein aus Kunstharz ausgebildetes Airbaggehäuse 51, einen in dem
zusammengelegten Zustand in dem Airbaggehäuse 51 untergebrachten Airbag 52 und
eine Halterung 53, welche so befestigt ist, dass sie die
zwei Schlauchverbindungsrohre 54, 54 umgibt, welche
durch die obere Fläche
des Hauptrahmens 12 zum Abstützen des proximalen Abschnitts
des Airbags 52 befestigt sind. Die distalen Enden der zwei
in dem Hauptrahmen 12 untergebrachten Gaszufuhrschläuche 44, 44 sind
an den Schlauchverbindungsrohren 54, 54 angebracht
und durch Bänder 55, 55 befestigt.
Da die Gaszufuhrschläuche 44, 44 in
dem Hauptrahmen 12 untergebracht sind, können die
Gaszufuhrschläuche 44, 44 von
der Außenseite
her nicht gesehen werden, was das Aussehen verbessert. Ein Gelenkabschnitt 51a ist
an dem vorderen Rand des Airbaggehäuses 51 ausgebildet
und dünne
zerbrechliche Abschnitte 51b sind längs dreier Seiten ausgebildet,
die sich zum Gelenkabschnitt 51a fortsetzen, sodass ein
Deckel 51c an dem von dem Gelenkabschnitt 51a und
den zerbrechlichen Abschnitten 51b umgebenden Abschnitt
definiert ist.
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Nachfolgend
wird die Funktion der oben erwähnten
Konstruktion beschrieben.
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Wenn
das Kraftrad V eine Kollision hatte und eine einen vorgeschriebenen
Wert übersteigende Beschleunigung
von dem nicht gezeigten Beschleunigungssensor erfasst wird, werden
die in den Gasgeneratorgehäusen 32, 32 der
linken und rechten Gasgeneratoreinheiten 26, 26 untergebrachten
Gasgeneratoren 31, 31 zur Erzeugung von Gas gezündet. Das
Gas wird entlang der Innenfläche
der trichterförmigen
Gasgeneratorgehäuse 32, 32 geführt und
wird von den an den Ausgangsöffnungen 38, 38 gehaltenen
Schlauchverbindungsrohren 39, 39 den zwei Gaszufuhrschläuchen 44, 44 zugeführt und dann
von den Schlauchverbindungsrohren 54, 54 der Airbageinheit 27 in
das Innere des Airbaggehäuses 51 geleitet,
um den Airbag 52 aufzublasen. Als Folge zerbrechen, wie
in 6 gezeigt, die zerbrechlichen Abschnitte 51b des
Airbaggehäuses 51 und
der Deckel 51c wird um den Gelenkabschnitt 51a herum
geöffnet
und der Airbag 52 wird durch die darauf gebildete Öffnung schräg nach oben
zum Insassen hin entfaltet.
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Da
das Gasgeneratorgehäuse 32 zur
Unterbringung des Gasgenerators 31 in die linke Gehäusehälfte 33 und
die rechte Gehäusehälfte 34 längs der ebenen
Trennfläche 35 geteilt
ist, kann die Unterbringung und Abdichtung des Gasgenerators 31 auf
diese Weise leicht und zuverlässig
erreicht werden. Da das von beiden Enden des Gasgenerators 31 vorstehende
Paar von Tragabschnitten 40 zwischen der linken Gehäusehälfte 33 und
der rechten Gehäusehälfte 34 gehalten
und abgestützt
sind, kann zusätzlich der
Gasgenerator 31 einfach abgestützt werden und die Zahl der
Schritte zum Zusammenbauen der Gasgeneratoreinheit 26 kann
verringert werden.
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Da
sich der Innenraum des Gasgeneratorgehäuses 32 zur Ausgangsöffnung 38 hin
trichterförmig verengt,
kann zusätzlich
von dem Gasgenerator 31 erzeugtes Gas glatt in die Ausgangsöffnung 38 eingeleitet
werden, ohne ein spezielles Richtelement, wie z.B. einen Diffusor,
vorzusehen. Da die Achse Li des Gasgenerators 31 zu der
Seite entgegengesetzt von der Ausgangsöffnung 38 bezüglich der
Achse Lc des Gasgeneratorgehäuses 32 verschoben
ist, kann besonders das von dem Gasgenerator 31 erzeugte Gas
weiter glatt zur Ausgangsöffnung 38 geleitet werden.
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Da
der Airbag 52 durch das Zusammenbringen von Gas von den
zwei Gasgeneratoren 31, 31 entfaltet wird, welche
außerhalb
der Airbageinheit 27 vorgesehen sind, kann dann, wenn kein
Raum sichergestellt werden kann, um einen Gasgenerator in der Airbageinheit 27 vorzusehen,
oder selbst dann, wenn kein Raum vorgesehen werden kann, um einen Gasgenerator
mit einer ausreichenden Kapazität
vorzusehen, der Airbag 52 zuverlässig durch die Erzeugung einer
ausreichenden Gasmenge entfaltet werden. Zusätzlich sind zwei Gasgeneratoren 31, 31 symmetrisch
bezüglich
der Mittellinie L des Fahrzeugkörpers
angeordnet, die jeweiligen Gasgeneratoren 31, 31 können verkleinert
werden und gleichzeitig kann eine Querbalance des Fahrzeugkörpers adäquat beibehalten
werden. Da ferner zwei Gasgeneratoren 31, 31 an
Positionen in der Nähe
des Schwerpunkts G des Fahrzeugkörpers
oder an Positionen unter dem Schwerpunkt G angeordnet sind, besteht
keine Möglichkeit,
die Manövrierbarkeit
und Stabilität
des Kraftrads V zu beeinträchtigen.
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Aufbauend
auf den vorangegangen Erläuterungen
wird nun bezugnehmend auf 7 eine Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
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Während zwei
Gasgeneratoren 31, 31 außerhalb der Airbageinheit 27 in
der ersten Ausführungsform
vorgesehen sind, ist der dritte Gasgenerator 31' zusätzlich zu
den oben erwähnten
zwei Gasgeneratoren 31, 31 in der zweiten Ausführungsform im
Inneren der Airbageinheit 27 vorgesehen. Der Gasgenerator 31' ist in der
Mitte der Halterung 53 so angeordnet, dass er zwischen
zwei Schlauchverbindungsrohren 54, 54 untergebracht
ist, und der Airbag 52 wird durch ein von den drei Gasgeneratoren 31, 31, 31' gemeinsam erzeugten
Gas entfaltet, wenn das Kraftrad V einen Zusammenstoß hat.
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Gemäß dieser
Ausführungsform
ermöglicht es
die Bereitstellung des zusätzlichen
Gasgenerators 31' im
Inneren der Airbageinheit 27, die außerhalb der Airbageinheit 27 vorgesehenen
Gasgeneratoren 31, 31 zu verkleinern.
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Beispielsweise
ist es auch möglich,
wenigstens vier Gasgeneratoren vorzusehen, obwohl zwei Gasgeneratoren 31, 31 oder
drei Gasgeneratoren 31, 31, 31' in den Ausführungsformen
vorgesehen sind. Obwohl die Gasgeneratoreinheiten 26, 26 an dem
Hauptrahmen 12 in den Ausführungsformen vorgesehen sind,
können
sie an anderen willkürlichen
Positionen (wie z.B. an dem Abwärtsrohr 13) vorgesehen
sein. Obwohl die Airbageinheit 27 an dem vorderen Abschnitt
des Kraftstofftanks 24 in der Ausführungsform vorgesehen ist,
kann sie an anderen willkürlichen
Positionen (beispielsweise in der an der oberen Fläche des
Kraftstofftanks 24 ausgebildeten Ausnehmung) vorgesehen
sein.