DE102005048032A1 - Gassackmodul - Google Patents
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Abstract
Ein Gassackmodul umfaßt ein Modulgehäuse (18), einen Gassack (24) mit einer Gassackwandung (26), eine Abströmöffnung (20), die von einer Verschlußvorrichtung (22) verschlossen werden kann, und ein Fangband (28). Das Fangband (28) ist mit der Gassackwandung (26) und der Verschlußvorrichtung (22) gekoppelt sowie entlang der Gassackwandung (26) geführt. Bei einer ungehinderten Entfaltung des Gassacks (24) wird das Fangband (28) so gestrafft, daß die Verschlußvorrichtung (22) die Abströmöffnung (20) verschließt.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Gassackmodul, welches ein Modulgehäuse, einen Gassack mit einer Gassackwandung, eine Abströmöffnung, die von einer Verschlußvorrichtung verschlossen werden kann, und ein Fangband umfaßt, wobei das Fangband mit der Gassackwandung und der Verschlußvorrichtung gekoppelt ist und bei einer ungehinderten Entfaltung des Gassacks so gestrafft wird, daß die Verschlußvorrichtung die Abströmöffnung verschließt.
- Ein solches Gassackmodul bietet Vorteile in besonderen Rückhaltesituationen, wie beispielsweise einer nicht-optimalen Rückhalteposition eines Fahrzeuginsassen. Die US 2004/0051286 A1 als nächstkommender Stand der Technik offenbart ein Gassackmodul, bei dem in einer Entfaltungsphase des Gassacks mittels Fangbändern ein Abstand zwischen dem Fahrzeuginsassen und einem Gehäuse des Gassackmoduls bestimmt wird. Bei ausreichend großem Abstand werden die Fangbänder gestrafft und modulseitig vorgesehene Abströmöffnungen geschlossen. Im anderen Fall, also wenn sich der Insasse zu nah am Modulgehäuse befindet, bleiben die Abströmöffnungen frei, und der Gassack entfaltet sich weder mit seiner vollen Geschwindigkeit, noch auf seine maximale Härte. Durch diese Maßnahme werden nicht optimal positionierte Insassen vor einer allzu aggressiven Entfaltung des Gassacks geschützt.
- Wie den Zeichnungen der US 2004/0051286 A1 zu entnehmen ist, eignet sich das beschriebene Gassackmodul besonders für Einbaubedingungen, bei denen sich das Modul in Richtung auf den Insassen zu öffnet und sich der Gassack möglichst symmetrisch um das Modul herum entfaltet. Dies trifft typischerweise für Beifahrergassäcke in „mid-mount"-Position oder für im Lenkrad integrierte Fahrergassäcke zu.
- Bei den heutzutage immer weiter verbreiteten Beifahrergassäcken in „top-mount"-Position (vgl.
2 ) ist die beschriebene Abstandsmessung zwischen Modulgehäuse und Fahrzeuginsasse aufgrund der veränderten Austrittsposition und Gassackform nicht mehr so einfach möglich und mit höheren Toleranzen behaftet. Dies kann die Zuverlässigkeit, mit der die Abströmöffnung situationsbedingt verschlossen bzw. offengehalten wird, beeinflussen. Besonders kleine Insassen oder vorhandene Kindersitze sind schwer zu erfassen. Es wäre darüber hinaus generell wünschenswert, die modulseitige Abströmöffnung nicht nur aufgrund einer optimalen Entfaltungssituation in einem einzigen Punkt des Gassacks zu schließen, nämlich dem Befestigungspunkt zwischen Fangband und Gassackwandung, sondern aufgrund optimaler Entfaltungsmöglichkeiten eines maßgebenden Bereichs des Gassacks. - Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die Sensibilität einer Fahrzeuginsassen-Rückhaltevorrichtung bezüglich einem nicht optimal positionierten Insassen oder einem vorhandenen Kindersitz beim Entfaltungsvorgang des Gassacks zu erhöhen und die Entfaltungscharakteristik zuverlässig anzupassen.
- Diese Aufgabe wird durch ein erfindungsgemäßes Gassackmodul nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 gelöst, bei dem das Fangband entlang der Gassackwandung geführt ist. Das Entfaltungsverhalten des Gassacks durch mögliches Schließen vorhandener Abströmöffnungen ist dadurch nicht mehr von einer punktuellen Entfaltungsmöglichkeit an der Verbindungsstelle zwischen Fangband und Gassackwandung abhängig, sondern von der Entfaltungsmöglichkeit eines Wandungsabschnitts, entlang dem das Fangband geführt ist. Der Bereich des Gassacks, in dem eine behinderte Gassackentfaltung erfaßt wird, ist gegenüber dem Stand der Technik vergrößert. Ganz im Sinne des Insassenschutzes werden dadurch mehr Fälle berücksichtigt, in denen die Abströmöffnung offenzuhalten ist.
- Die Abströmöffnung kann beispielsweise im Modulgehäuse vorgesehen sein. Dies bietet den Vorteil, daß die Verschlußvorrichtung an dem starren und fahrzeugfesten Modulgehäuse gut angebracht und leicht in eine definierte Öffnungs- und Schließstellung bewegt werden kann.
- Dabei ist die Verwendung einer Entlüftungsklappe als Verschlußvorrichtung möglich, wodurch die Abströmöffnung über den Zug des gestrafften Fangbands einfach zu verschließen ist.
- In einer Ausführungsform ist das Fangband im wesentlichen über seine gesamte Länge an der Gassackwandung geführt. Da der Gassack nur in dem Bereich auf Entfaltungshindernisse reagiert, in dem das Fangband geführt ist, steigt mit zunehmender Länge der Fangbandführung auch die Sensitivität des Gassacks.
- Vorzugsweise sind an der Gassackwandung Laschen zur Führung des Fangbands vorgesehen. Die Führung des Fangbandes entlang der Gassackwandung ist durch Laschen besonders einfach und preiswert möglich. Je mehr Laschen vorgesehen sind, d.h. je näher das Fangband an der Gassackwandung geführt ist, desto empfindlicher reagiert der Gassack auf Entfaltungshindernisse. Statt der Laschenanzahl kann auch die Länge der Laschen vergrößert werden, um die Gassack-Sensitivität zu erhöhen.
- In einer weiteren Ausführungsform liegt das Fangband im entfalteten Zustand des Gassacks im wesentlichen in einer vertikalen Ebene. Dies ist besonders vorteilhaft, da der Gassack im Bereich des Fangbands über seine gesamte Höhe auf Hindernisse reagiert.
- In einer anderen Ausführungsform liegt das Fangband im entfalteten Zustand des Gassacks im wesentlichen in einer horizontalen Ebene. Dies bietet dann Vorteile, wenn der Gassack im wesentlichen über seine gesamte Breite sensibel gegenüber Hindernissen reagieren soll.
- Ferner kann die Gassackwandung im entfalteten Zustand einen vorderen Wandungsabschnitt, der einem Insassen zugewandt ist, und einen hinteren Wandungsabschnitt, der dem Insassen abgewandt ist, aufweisen, wobei sich das Fangband vom hinteren Wandungsabschnitt über den vorderen Wandungsabschnitt bis wieder zurück zum hinteren Wandungsabschnitt erstreckt. Der vordere Wandungsabschnitt stellt im wesentlichen die mögliche Kontaktfläche mit einem Insassen oder einem Kindersitz dar. Daher ist eine hohe Sensitivität im vorderen Wandungsabschnitt erwünscht, die am besten dadurch erreicht wird, daß das Fangband über eine möglichst große Länge am vorderen Wandungsabschnitt geführt ist.
- In einer weiteren Ausführungsform ist ein erstes Ende des Fangbands am hinteren Wandungsabschnitt oder am Modulgehäuse befestigt und ein zweites Ende an der Verschlußeinrichtung angebracht. Dies ist eine besonders einfache und preiswerte Ausführung, da lediglich ein einziges Fangband notwendig ist.
- Es ist jedoch auch möglich, daß ein erstes und ein zweites Ende des Fangbands am hinteren Wandungsabschnitt oder am Modulgehäuse befestigt sind, und ein Zugband vorgesehen ist, wobei ein erstes Zugbandende am Fangband und ein zweites Zugbandende an der Verschlußeinrichtung angebracht ist. Damit können mögliche Reibungseinflüsse zwischen Gassackwandung und Fangband reduziert werden. Ferner kann der Angriffspunkt des Zugbandes am Fangband so gewählt werden, daß eine optimale Kraftübertragung zwischen dem Fangband und der Verschlußeinrichtung möglich ist.
- Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen. In diesen zeigen:
-
1 einen schematischen Teilschnitt durch eine Beifahrerseite eines Kraftfahrzeugs, wobei die Entfaltung eines Gassacks behindert ist; -
2 einen schematischen Teilschnitt durch die Beifahrerseite des Kraftfahrzeugs aus1 , wobei die Entfaltung des Gassacks nicht behindert ist; -
3 eine perspektivische Ansicht des Gassacks mit Fangband in einer ersten Ausführungsform; -
4 eine perspektivische Ansicht des Gassacks mit Fangband in einer zweiten Ausführungsform; und -
5 eine perspektivische Ansicht des Gassacks mit Fangband in einer dritten Ausführungsform. - Die
1 und2 zeigen die Beifahrerseite eines Kraftfahrzeugs mit einer Armaturentafel10 , einer Windschutzscheibe12 und einem Insassen14 . Der Insasse14 ist durch einen männlichen und einen weiblichen Dummy in verschiedenen Sitzpositionen angedeutet. In die Armaturentafel ist ein Gassackmodul eingebaut, von dem ein Gasgenerator16 , ein Modulgehäuse18 mit einer Abströmöffnung20 und zugeordneter Verschlußvorrichtung22 sowie ein Gassack24 schematisch dargestellt ist. - Das Gassackmodul ist auf der Oberseite der Armaturentafel
10 nahe der Windschutzscheibe12 eingebaut („top-mount"-Modul). Derartige Module lösen zunehmend sog. „mid-mount"-Module ab, die mittig, im Bereich eines Handschuhfachs der Armaturentafel, angeordnet sind und deren Gassack sich direkt in Richtung auf den Insassen zu entfaltet. Entfaltete Gassäcke von mid-mount-Modulen haben im Fahrzeuglängsschnitt eine eher symmetrische Form, wohingegen Gassäcke von top-mount-Modulen eine unsymmetrische Form aufweisen (2 ). - Der Gassack
24 umfaßt eine zumeist aus Textilgewebe bestehende Gassackwandung26 und ein Fangband28 , welches wenigstens abschnittsweise entlang der Gassackwandung26 geführt ist und ebenfalls aus einem Textilgewebe bestehen kann. Zur Führung des Fangbands28 sind an der Gassackwandung26 Laschen30 vorgesehen. Die Laschen30 sind vorzugsweise aus dem Textilgewebe der Gassackwandung26 hergestellt und mit dieser vernäht. In den1 und2 ist das Fangband28 mit einem ersten Ende32 des Fangbands am Modulgehäuse befestigt, durch die Laschen30 geführt und mit einem zweiten Ende34 an der Verschlußvorrichtung22 befestigt. - Die Verschlußvorrichtung
22 ist im vorliegenden Fall eine Entlüftungsklappe, könnte aber beispielsweise auch als Schieber ausgeführt sein. In ihrer Ausgangsstellung ist die Verschlußvorrichtung22 so ausgebildet, daß die Abströmöffnung20 freigegeben ist. - Die Länge des Fangbands
28 ist genau so festgelegt, daß es bei einer unbehinderten Entfaltung des Gassacks24 die Verschlußvorrichtung22 betätigt, d.h. die Entlüftungsklappe zuzieht, so daß die Abströmöffnung20 verschlossen ist. Die optimale Fangbandlänge kann also bei voll entfaltetem Gassack über eine Längenmessung von einem Angriffspunkt des ersten Fangbandendes32 über die Führungslaschen30 an der Gassackwandung26 bis zum Angriffspunkt des zweiten Fangbandendes34 an der geschlossenen Entlüftungsklappe bestimmt werden. In den meisten Fällen ist das Fangband28 geringfügig kürzer ausgeführt, um die Entlüftungsklappe entgegen dem Gassack-Innendruck mit einer andauernden Zugkraft zuverlässig geschlossen zu halten. Die Gassackwandung26 wird dann an den Stellen, an denen die Laschen30 des Fangbands28 angreifen, nach innen, ins Innere des Gassacks24 gezogen. Im voll entfalteten Zustand weist der Gassack24 also von außen gesehen kleine Einbuchtungen in den Punkten auf, in denen die Laschen30 befestigt sind. - Kann sich der Gassack
24 infolge eines eingebauten Kindersitzes (nicht gezeigt) oder des nach vorne gebeugten Insassen14 nicht voll entfalten, so bleibt das Fangband28 schlaff und die Abströmöffnung20 frei (1 ). Durch die Abströmöffnung kann Gas entweichen, wodurch die Entfaltungsgeschwindigkeit des Gassacks24 nachläßt und der für den Rückhaltefall schlecht positionierte Insasse14 geschont wird. - In einer optimalen Sitzposition des Insassen
14 bzw. ohne eingebauten Kindersitz kann sich der Gassack24 mit höherer Geschwindigkeit voll entfalten (2 ) und seine optimalen Rückhaltewerte in Bezug auf Entfaltungsgeschwindigkeit, Gassackvolumen und Gassackhärte erreichen. Die Verschlußvorrichtung22 wird während des Entfaltungsvorgangs betätigt, so daß die Abströmöffnung20 verschlossen ist und kein Gas aus dieser Abströmöffnung20 austreten kann. - Die Gassackwandung
26 läßt sich im entfalteten Zustand des Gassacks24 in einen vorderen Wandungsabschnitt36 , der dem Insassen14 zugewandt ist, und einen hinteren Wandungsabschnitt38 unterteilen, der dem Insassen14 abgewandt ist. Für den vollständig entfalteten Gassack24 soll die nahezu senkrecht verlaufende, gestrichelte Linie in den1 und2 als Trennlinie dieser Wandungsabschnitte36 ,38 verstanden werden. Im vorliegenden Fall ist das Fangband28 im wesentlichen über seine gesamte Länge an der Gassackwandung26 geführt, wobei sich das Fangband28 vom hinteren Wandungsabschnitt38 über den vorderen Wandungsabschnitt36 bis wieder zurück zum hinteren Wandungsabschnitt38 erstreckt. - Die
3 zeigt den Gassack24 in einer schematischen, perspektivischen Ansicht, wobei die Gassackwandung26 transparent dargestellt ist, um das innenliegende Fangband28 erkennen zu können. Die Fangbandführung ist in den1 bis3 identisch. Das erste Ende32 des Fangbands ist am hinteren Wandungsabschnitt38 oder am Modulgehäuse18 befestigt und das zweite Ende34 an der Verschlußvorrichtung22 , die in3 nicht mehr dargestellt ist. Außerdem liegt das Fangband28 im entfalteten Zustand des Gassacks24 im wesentlichen in einer vertikalen Ebene, im vorliegenden Fall in der XZ-Ebene. Dies bedeutet, daß der Gassack24 im Bereich des Fangbandverlaufs über seine gesamte Höhe (Ausdehnung in Z-Richtung) auf Entfaltungshindernisse reagiert, indem die Abströmöffnung20 nicht verschlossen wird. - Die
4 zeigt eine zweite Ausführungsform, bei der das erste Ende32 und das zweite Ende34 des Fangbands28 am hinteren Wandungsabschnitt38 oder am Modulgehäuse18 befestigt sind. Zusätzlich ist ein Zugband40 vorgesehen, wobei ein erstes Zugbandende42 relativ mittig am Fangband28 und ein zweites Zugbandende44 an der Verschlußvorrichtung22 angreift. - Außerdem liegt das Fangband
28 in4 im entfalteten Zustand des Gassacks24 im wesentlichen in einer horizontalen Ebene (XY-Ebene). Dies bedeutet, daß der Gassack nur auf einem begrenzten Höhenbereich, nämlich etwa der Höhe des umlaufenden Fangbands28 , dafür aber auf der gesamten Breite (Y-Ausdehnung) des Gassacks24 auf Entfaltungshindernisse reagiert, indem die Abströmöffnung frei bleibt. - Bei der ersten Ausführungsform gemäß den
1 bis3 kann zwar einerseits auf das Zugband40 verzichtet werden, andererseits existiert bei der Betätigung der Verschlußeinrichtung22 ein höherer Reibungseinfluß. In der ersten Ausführungsform nach3 muß das Fangband28 nämlich von seinem festen, ersten Ende32 über die ganze Länge des Fangbands28 bis zur Verschlußvorrichtung22 gestrafft werden. Bei der zweiten Ausführungsform nach4 erfolgt die Straffung von beiden Enden32 ,34 des Fangbands28 bis zum Angriffspunkt des Zugbands40 , also etwa über die halbe Länge des Fangbands28 . Ferner ist das Zugband40 im entfalteten Zustand des Gassacks24 vorzugsweise so angeordnet, daß es sich im wesentlichen von einem Zentrum des vorderen Wandungsabschnitts36 durch den Gassack24 in Richtung zum Modulgehäuse18 erstreckt, wodurch eine gute Zugübertragung zur Verschlußeinrichtung22 gegeben ist. Dies schafft eine größere Flexibilität hinsichtlich Art und Lage der Verschlußeinrichtung22 . - Die
5 zeigt eine dritte Ausführungsform, in der zusätzlich zur zweiten Ausführungsform aus4 ein zweites Fangband46 vorgesehen ist, das im entfalteten Zustand des Gassacks24 im wesentlichen in einer vertikalen Ebene liegt. - Die Ausführungsformen der
3 bis5 sind beispielhaft zu verstehen, das Fangband muß keineswegs in einer horizontalen oder vertikalen Ebene liegen, sondern kann in weiteren Ausführungsformen auch unter beliebigen anderen Winkeln angeordnet sein.
Claims (10)
- Gassackmodul, welches ein Modulgehäuse (
18 ), einen Gassack (24 ) mit einer Gassackwandung (26 ), eine Abströmöffnung (20 ), die von einer Verschlußvorrichtung (22 ) verschlossen werden kann, und ein Fangband (28 ) umfaßt, wobei das Fangband (28 ) mit der Gassackwandung (26 ) und der Verschlußvorrichtung (22 ) gekoppelt ist und bei einer ungehinderten Entfaltung des Gassacks (24 ) so gestrafft wird, daß die Verschlußvorrichtung (22 ) die Abströmöffnung (20 ) verschließt, dadurch gekennzeichnet daß das Fangband (28 ) entlang der Gassackwandung (26 ) geführt ist. - Gassackmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abströmöffnung (
20 ) im Modulgehäuse (18 ) vorgesehen ist. - Gassackmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußvorrichtung (
22 ) eine Entlüftungsklappe ist. - Gassackmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fangband (
28 ) im wesentlichen über seine gesamte Länge an der Gassackwandung (26 ) geführt ist. - Gassackmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Gassackwandung (
26 ) Laschen (30 ) zur Führung des Fangbandes (28 ) vorgesehen sind. - Gassackmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fangband (
28 ) im entfalteten Zustand des Gassacks (24 ) im wesentlichen in einer vertikalen Ebene liegt. - Gassackmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Fangband (
28 ) im entfalteten Zustand des Gassacks (24 ) im wesentlichen in einer horizontalen Ebene liegt. - Gassackmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gassackwandung (
26 ) im entfalteten Zustand einen vorderen Wandungsabschnitt (36 ), der einem Insassen (14 ) zugewandt ist, und einen hinteren Wandungsabschnitt (38 ), der dem Insassen (14 ) abgewandt ist, aufweist, wobei sich das Fangband (28 ) vom hinteren Wandungsabschnitt (38 ) über den vorderen Wandungsabschnitt (36 ) bis wieder zurück zum hinteren Wandungsabschnitt (38 ) erstreckt. - Gassackmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Ende (
32 ) des Fangbands (28 ) am hinteren Wandungsabschnitt (38 ) oder am Modulgehäuse (18 ) befestigt und ein zweites Ende (34 ) an der Verschlußvorrichtung (22 ) angebracht ist. - Gassackmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes und ein zweites Ende (
32 ,34 ) des Fangbands (28 ) am hinteren Wandungsabschnitt (38 ) oder am Modulgehäuse (18 ) befestigt sind, und ein Zugband (40 ) vorgesehen ist, wobei ein erstes Zugbandende (42 ) am Fangband (28 ) und ein zweites Zugbandende (44 ) an der Verschlußvorrichtung (22 ) angebracht ist.
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