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DE10242824A1 - Setzgerät - Google Patents

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Publication number
DE10242824A1
DE10242824A1 DE2002142824 DE10242824A DE10242824A1 DE 10242824 A1 DE10242824 A1 DE 10242824A1 DE 2002142824 DE2002142824 DE 2002142824 DE 10242824 A DE10242824 A DE 10242824A DE 10242824 A1 DE10242824 A1 DE 10242824A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
iii
piston
setting tool
housing
setting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE2002142824
Other languages
English (en)
Inventor
Norbert Pfister
Anton Hirtl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hilti AG
Original Assignee
Hilti AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hilti AG filed Critical Hilti AG
Priority to DE2002142824 priority Critical patent/DE10242824A1/de
Publication of DE10242824A1 publication Critical patent/DE10242824A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/08Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
    • B25C1/10Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge
    • B25C1/14Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge acting on an intermediate plunger or anvil

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Setzgerät (10), mit einem Gehäuse (20) und mit einer Kolbenführung (11), die einen Hohlraum (19) aufweist, in der ein Kolben (13) verschieblich gelagert ist. Die Kolbenführung (11) ist relativ zum Gehäuse (20) zwischen einer Arbeitsstellung (16) und einer Ruhestellung des Setzgeräts verschiebbar und weist eine Expansionskammer auf, in der bei einer Betätigung des Setzgeräts Gase expandieren, über die der Kolben (13) von einer Ausgangsstellung (26) in eine Endstellung bewegt wird, wobei der Kolben (13) eine Setzarbeit verrichtet. Zur Verbesserung wird an dem Setzgerät (10) eine Getriebeeinrichtung (30) angeordnet, die die Relativbewegung zwischen dem Gehäuse (20) und der Kolbenführung (11) abgreift und diese Bewegung auf ein Kolbenrückstellelement (32) überträgt, wenn das Gehäuse (20) relativ zur Kolbenführung (11) verschoben und das Setzgerät (10) von seiner Arbeitsstellung (16) in seine Ruhestellung (17) überführt wird.

Description

  • Die vorliegende Patentanmeldung betrifft ein Setzgerät der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art. Derartige Setzgeräte können mit festen, gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen oder auch mit Druck- oder Pressluft betrieben werden. Bei den verbrennungsgetriebenen Setzgeräten wird ein Setzkolben über die Verbrennungsgase angetrieben. Über diesen Setzkolben können dann Befestigungselemente in einen Untergrund eingetrieben werden.
  • Aus der DE 197 55 730 A1 ist ein Setzgerät bekannt, das einen Führungszylinder aufweist, in dem ein Treibkolben axial versetzbar angeordnet ist. Der Führungszylinder ist seinerseits axial versetzbar in einem Gehäuse gelagert. Der Treibkolben ist nach jedem Setzvorgang in seine Ausgangsstellung rückstellbar. In einer ersten Stufe wird der Treibkolben von einem, beim Setzvorgang vorgespannten, elastischen Rückstellelement entgegen der Setzrichtung versetzt. Eine weitere Versetzung des Treibkolbens erfolgt in einer zweiten Stufe während eines erneuten Anpressvorgangs, bei dem die Bolzenführung entgegen der Setzrichtung gegenüber dem Führungszylinder verschoben wird, und die Bolzenführung den Treibkolben dabei mitnimmt.
  • Bei dem Rückstellvorgang kann es vorkommen, dass der Treibkolben nicht immer vollständig in seine Ausgangsstellung zurückverschoben wird. Dieses ist insbesondere dann von Nachteil, wenn in einem nachfolgenden Settzvorgang Befestigungselemente, wie z. B. Nägel, Bolzen etc. von grosser Länge in einen Untergrund getrieben werden müssen. Ferner kann das elastische Rückstellelement leicht verschleissen, so dass kürzere Wartungsintervalle eingehalten werden müssen.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt daher darin, ein Setzgerät der vorgenannten Art zu Entwickeln, das die vorgenannten Nachteile vermeidet. Dieses wird erfindungsgemäss durch die in Anspruch 1 genannten Massnahmen erreicht, denen folgende besondere Bedeutung zukommt.
  • Die Besonderheit der vorliegenden Erfindung liegt darin, an dem Setzgerät eine Getriebeeinrichtung vorzusehen die antriebsseitig mit der im Gehäuse beweglichen Kolbenführung gekoppelt ist, und die abtriebsseitig derart an den Kolben ankoppelbar ist, dass dieser bei einer Bewegung der Kolbenführung relativ zum Gehäuse in seine Ausgangsstellung verfahren wird. Dieses geschieht vorzugsweise bei dem Auseinanderfahren des Setzgeräts, also dann wenn die Kolbenführung über ein oder mehrere Federelemente aus dem Gehäuse herausgeschoben wird, nachdem das Setzgerät von der Setzstelle abgehoben wurde.
  • Durch diese Massnahme kann sichergestellt werden, das der Kolben verlässlich in seine Ausgangsstellung zurückgefahren werden kann. Ferner ist die Getriebeeinrichtung weniger verschleissanfällig, als z. B. die bekannten elastischen Rückstellelemente, so dass die Wartungsintervalle relativ lang ausgelegt werden können. Ebenfalls ist noch hervorzuheben, das die Kolbenrückstellung automatisch erfolgt, ohne dass der Anwender besondere Vorkehrungen zu treffen hat.
  • Ist die Getriebeeinrichtung als Übersetzungsgetriebe ausgeführt, so kann ferner noch der Anpresshub des Setzgeräts in vorteilhafter Weise kurz gehalten werden.
  • Vorzugsweise ist an der Getriebeeinrichtung ein Antriebsglied vorgesehen, das mit der Kolbenführung gekoppelt ist, und das eine Relativbewegung der Kolbenführung gegenüber dem Gehäuse als Antriebsmoment auf die Getriebeeinrichtung überträgt. Durch diese Massnahme kann als Antriebsquelle für die Getriebeeinrichtung auf einfache Weise eine am Setzgerät auftretende Bewegungsenergie die beim Anpressen oder Absetzen des Geräts freigesetzt wird genutzt werden. Ferner ist an der Getriebeeinrichtung noch ein Abtriebsglied vorgesehen, welches eine vom Getriebe ausgehende Rückstellbewegung auf den Kolben überträgt, und diesen in seine Ausgangsstellung verfährt. Das Abtriebsglied kann dazu z. B. an einer in Setzrichtung liegenden Fläche des Kolbens angreifen, wenn sich der Kolben in seiner setzrichtungsseitigen Endposition befindet. Das Abtriebsglied wird dazu bereits beim Anpressen des Setzgerätes an einen Untergrund über die Getriebeeinrichtung in eine setzrichtungsseitige Endstellung gefahren. Wird das Setzgerät ausgelöst, so dass der Kolben in Setzrichtung beschleunigt wird, dann fährt dieser mit seiner in Setzrichtung liegenden Fläche vor das Abtriebsglied. Beim Abheben des Geräts, wenn die Kolbenführung z. B. über Federmittel aus dem Gehäuse bzw. der Hülse herausbewegt wird, induziert die Kolbenführung über das Antriebsglied ein Bewegungsmoment auf die Getriebeeinrichtung, die diese dann über das Abtriebsglied auf den Kolben überträgt, der hierdurch in seine Ausgangsstellung zurückversetzt wird. Bei einem brennkraftbetriebenem Setzgerät ist diese Ausgangsstellung z. B. erreicht wenn der Kolbenkopf unmittelbar vor der Brennkammer des Setzgeräts liegt.
  • In einer vorteilhaften Fortbildung der Erfindung, sind Antriebsglied und/oder Antriebsglied aus ihren Eingriffspositionen an der Kolbenführung respektive an dem Kolben herausbewegbar. Dieses kann z. B. durch eine Verschwenkbarkeit oder eine Verschiebbarkeit der Glieder erzielt werden. Durch diese Massnahme kann eine leichte Demontierbarkeit des Setzgeräts gewährleistet werden, da sowohl Kolbenführung als auch Kolben leicht aus ihren Sitzen am Setzgerät herausbewegt werden können, wenn ihre Bewegungsbahn durch die Glieder freigegeben ist.
  • In einer vorteilhaften Ausbildung ist die Getriebeeinrichtung als Zahnstangegetriebeeinrichtung ausgeführt, bei dem eine erste Zahnstange mit dem Antriebsglied verbunden ist, und eine zweite, abtriebsseitige Zahnstange mit dem Abtriebsglied. Die antriebsseitige Zahnstange wird von wenigstens einem Zahnrad gekämmt, über welches eine allfällige Bewegung der ersten Zahnstange direkt oder indirekt über ein oder mehrere weitere Zahnräder, Planetenräder etc. auf die abtriebsseitige zweite Zahnstange übertragen werden. Das oder die Zahnräder können dabei z. B. tangential oder radial zu der Kolbenführung ausgerichtet sein, und z. B. an dem Gehäuse des Setzgeräts oder an einem Anbauteil desselben gelagert sein. Für die Getriebeeinrichtung kann auch eine separate Getriebekapsel vorgesehen sein. Die vorgeschlagene Anordnung ermöglicht eine kompakte und verschleissarme Bauweise des erfindungsgemässen Setzgeräts und der Getriebeeinrichtung, bei sicherer Kolbenrückstellfunktion.
  • In einer weiteren günstigen Ausbildung der Erfindung ist die Getriebeeinrichtung als Seilzuggetriebe ausgeführt, wobei der Terminus „Seil" im Sinne der Erfindung nicht nur Seile i. e. S. sondern alle geeigneten seilförmigen Mittel und insbesondere auch Ketten, Bänder, Stränge etc. umfasst. Das seilförmige Mittel des Seilzuggetriebes ist an seinen beiden Enden zu einer geschlossenen Struktur verbunden und wird dabei zwischen wenigstens zwei Punkten, an denen z. B. Rollen angeordnet sind, aufgespannt. Das seilförmige Mittel kann über die Rollpunkte in beide Laufrichtungen bewegt werden. Die Rollen oder diesen funktional ähnliche Elemente können am Gehäuse oder einem separaten Anbauteil am Setzgerät gelagert sein. An dem seilförmigen Mittel sind das Antriebs- und das Abtriebsglied in geeigneter Weise räumlich versetzt angeordnet.
  • Die Seilzuggetriebeeinrichtung ist gewichtssparend, und weist alle vorgenannten funktionalen Vorteile der Erfindung auf.
  • In einer weiteren günstigen Fortbildung der Erfindung ist die Getriebeeinrichtung als Hebelgetriebeeinrichtung ausgeführt. Dabei ist ein Hebelteil mit vorzugsweise zwei, von einer Schwenkachse abzweigenden Hebelarmen am Setzgerät angeordnet. Die Schwenkachse ist dabei z. B. am Gehäuse des Setzgeräts festgelegt, und wird z. B. durch einen gehäusefesten Dorn gebildet. Der erste Hebelarm des Hebelteils steht mit dem Antriebsglied in Wirkverbindung während der zweite Hebelarm mit dem Abtriebsglied in Verbindung steht. Durch die Auslegung der Hebelarme, wie z. B. ihrer Längenverhältnisse zueinander können in einfacher Weise Getriebeübersetzungen erzeugt werden, die einen kleinen Anpresshub bei dem erfindungsgemässe Setzgerät ermöglichen. Günstigerweise kann das Abtriebsglied als geführtes Schiebeelement ausgebildet sein, welches eine Aufnahme für ein Anschlusselement des abtriebsseitigen Hebelarmes aufweist. Das Schiebelement kann dann ferner einen Zapfen aufweisen, der auf den Kolben einwirkt um diesen beim Abheben oder Anpressen des Setzgeräts wieder in die Ausgangsstellung zurückzuführen.
  • Von Vorteil kann es ebenfalls sein, wenn die Getriebeeinrichtung als Hydraulikgetriebeeinrichtung ausgebildet ist. Bei der Hydraulikgetriebeeinrichtung können zwei Hydraulikstössel vorgesehen sein, die in einem Hydraulikzylinder ein- und ausfahrbar gelagert sind. Ein Hydraulikstössel wirkt dabei mit dem Antriebsglied zusammen während der zweite Stössel mit dem Abtriebsglied zusammenwirkt. Als Hydraulikmedien kommen z. B. Flüssigkeiten wie Öle in Frage. Auch diese Anordnung ermöglicht eine kompakte und verschleissarme Bauweise des erfindungsgemässen Setzgeräts und der Getriebeeinrichtung, bei sicherer Kolbenrückstellfunktion.
  • Wird die Getriebeeinrichtung randlich aussen am Setzgerät verschwenk- oder abnehmbar angeordnet, so kann auch die Getriebeeinrichtung in einfacher Weise einer Wartung zugänglich gemacht werden.
  • Weitere Vorteile und Massnahmen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Es zeigen:
  • 1 Schematisch, eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemässen Setzgeräts in angepresster Stellung, in teilweisem Längsschnitt in Seitenansicht,
  • 2 schematisch, das Setzgerät aus 1 in angepresster Stellung unmittelbar nach erfolgtem Setzvorgang,
  • 3 schematisch, das Setzgerät aus 1 in teilweise ausgefahrener Stellung mit einem teilweise zur Ausgangsstellung hin bewegten Kolben,
  • 4 schematisch, das Setzgerät aus 1 in vollständig ausgefahrener Stellung mit dem Kolben in der Ausgangsstellung,
  • 5 schematisch, eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemässen Setzgeräts in angepresster Stellung unmittelbar nach erfolgtem Setzvorgang, in teilweisem Längsschnitt in Seitenansicht,
  • 6 schematisch, eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemässen Setzgeräts in angepresster Stellung unmittelbar nach erfolgtem Setzvorgang, in teilweisem Längsschnitt in Seitenansicht,
  • 7 schematisch, das Setzgerät aus 6 in vollständig ausgefahrener Stellung mit dem Kolben in der Ausgangsstellung,
  • 8 schematisch, eine vierte Ausführungsform eines erfindungsgemässen Setzgeräts in angepresster Stellung unmittelbar nach erfolgtem Setzvorgang, in teilweisem Längsschnitt in Seitenansicht,
  • 9 schematisch, das Setzgerät aus 8 in vollständig ausgefahrener Stellung mit dem Kolben in der Ausgangsstellung,
  • 10 schematisch, eine fünfte Ausführungsform eines erfindungsgemässen Setzgeräts in angepresster Stellung unmittelbar nach erfolgtem Setzvorgang, in teilweisem Längsschnitt in Seitenansicht,
  • 11 schematisch, das Setzgerät aus 10 in vollständig ausgefahrener Stellung mit dem Kolben in der Ausgangsstellung,
  • 12 schematisch, eine sechste Ausführungsform eines erfindungsgemässen Setzgeräts in angepresster Stellung unmittelbar nach erfolgtem Setzvorgang, in teilweisem Längsschnitt in Seitenansicht,
  • 13 schematisch, das Setzgerät aus 12 in vollständig ausgefahrener Stellung mit dem Kolben in der Ausgangsstellung.
  • In den 1 bis 4 ist das erfindungsgemässe Setzgerät in einer ersten Ausführungsform als mit Pulver betriebenes Setzgerät 10 dargestellt. Das Setzgerät 10 umfasst ein hülsenförmiges Gehäuse 20 mit einem daran angeordneten Handgriff 21. An dem Handgriff 21 kann ein, hier nicht widergegebener Auslöseschalter zur Betätigung des Setzgerätes 10 angeordnet sein. Im Hülseninnenraum des Gehäuses 20 ist eine Kolbenführung 11 axial verschieblich angeordnet. Die Kolbenführung 11 stützt sich dabei gegen die Federkraft eines Federelementes 22 gegen den Gehäuseboden 29 des Gehäuses 20 ab. An dem, dem Gehäuseboden 29 zugewandten Ende der Kolbenführung 11 ist ein Kartuschenlager 23 mit einem, sich an dieses anschliessenden Brennraum angeordnet. Dieses Kartuschenlager 23 dient der Aufnahme einer mit Treibmittel gefüllten Kartuschenladung (hier nicht zeichnerisch dargestellt) die zur Explosion gebracht wird um das Setzgerät 10 zu betreiben. In der Kolbenführung 11 ist ein im Wesentlichen zylindrischer Hohlraum 19 vorgesehen, indem ein Kolben 13 längsverschieblich angeordnet ist. Dieser Treibkolben weist ein Schaft 14 auf, dessen setzrichtungsseitige Ende 15 bei einem Setzvorgang ein hier nicht dargestelltes Befestigungselement, wie einen Bolzen, Nagel oder ähnliches in einen Untergrund 60 hineintreibt. An dem, dem Kartuschenlager 23 abgewandten Ende der Kolbenführung 11 ist in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Bolzenführung 12 angeordnet die einen zylindrischen Hohlraum umschliesst, durch die der Kolbenschaft 14 hindruchbewegbar ist. Vor einem Setzvorgang wird in die Bolzenführung 12 ein Befestigungselement wie z. B. ein Bolzen, Nagel oder dgl. eingebracht.
  • An der, dem Handgriff 21 gegenüberliegenden Seite des Gehäuses 20 ist an dem Setzgerät 10 eine als Zahnstangengetriebe ausgeführte Getriebeeinrichtung 30 angeordnet. Diese Getreibeeinrichtung 30 ist über einen Gehäusedeckel 40 der über ein Lagerscharnier 41 klappbeweglich an dem Gehäuse 20 angeordnet ist gegen Einflüsse von aussen geschützt. An dem Gehäusedeckel 40 kann ferner noch ein Verschlussmechanismus vorgesehen sein, der hier nicht weiter dargestellt ist. Das Zahnstangengetriebe bzw. die Getriebeeinrichtung 30 umfasst eine erste Zahnstange 33 die von einem Zahnrad 35 gekämmt wird, welches auf einer Achse 38 rotationsbeweglich gelagert ist. Das Zahnrad 35 wird wiederum von einem Zahnrad 37 kleineren Durchmessers gekämmt, welches koaxial mit einem grösseren Zahnrad 36 auf einer Achse 39 rotationsbeweglich gelagert ist. Die Zahnräder 36 und 37 sind drehfest miteinander verbunden, so dass eine Rotationsbewegung des Zahnrades 37 auf das Zahnrad 36 übertragen wird. Die Achsen 38 und 39 sind in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel an dem Gehäusedeckel 40 bzw. an einem Anbauteil des selben festgelegt. Das Zahnrad 36 kämmt wiederum eine zweite Zahnstange 34. An der Zahnstange 33 ist ein Antriebsglied 31 in Form eines Zapfens angeordnet. Dieses Antriebsglied 31 greift in einer Aussparung bzw. Aufnahme 25 in der Kolbenführung 11 ein. Bewegt sich die Kolbenführung 11 relativ zum Gehäuse 20, so wird die Zahnstange 33 mitbewegt und der Bewegungsimpuls auf die Getriebeeinrichtung 30 übertragen.
  • An der Zahnstange 34 ist ein Kolbenrückstellelement bzw. Abtriebsglied 32 angeordnet, welches hier ebenfalls als länglicher Zapfen ausgebildet ist. Dieser Zapfen durchgreift eine Aussparung 46 im Gehäuse 20 sowie eine Aussparung bzw. Schlitz 42 in der Kolbenführung 11 und ragt dabei in den Hohlraum 19 in der Kolbenführung 11 hinein. Die Zahnstangen 33 und 34 werden in der Getriebeinrichtung 30 über hier nicht dargestellte Mittel geführt. Zahnstange 33 sowie das Antriebsglied 31 durchgreifen dabei ebenfalls die Aussparung 46 im Gehäuse 20.
  • In 1 ist das Setzgerät 10 in seiner Arbeitsstellung 16 wiedergegeben in der die Kolbenführung 11 durch ein Anpressen des Setzgerätes 10 an einen Untergrund 60 entgegen der Federkraft des Federelementes 22 in den Innenraum des Gehäuses 20 bis zum Anschlag am Gehäuseboden 29 hineingedrückt worden ist. Der Kolben 13 befindet sich in seiner Ausgangsstellung 26 unmittelbar am Kartuschenlager bzw. der Brennkammer 23 am hinteren Ende der Kolbenführung 11. Antriebs- 31 und Abtriebsglied 32 sind über die Zahnstangen 33 und 34 maximal auseinandergefahren und befinden sich in einer maximalen Entfernung zueinander. Im zylindrischen Hohlraum der Bolzenführung 12 wird sich, vor einem tatsächlichen Setzvorgang, ein hier nicht dargestelltes Befestigungselement befinden.
  • In 2 wurde das Setzgerät 10 z. B. über einen hier nicht dargestellten Auslöseschalter, Triggerschalter oder ähnlichem betätigt und eine, hier ebenfalls nicht dargestellte Kartusche im Kartuschenlager 23 gezündet. Die dabei entstehenden Verbrennungsgase expandieren in den Expansionsraum 18 im Hohlraum 19 der Kolbenführung 11 hinein und treiben den Kolben 13 in Setzrichtung 43 in seine Endstellung 27 an dem, im Kartuschenlager 23 abgewandten Ende der Kolbenführung 11. Eine Rückfläche 24 des Kolbens 13 läuft dabei vor das Ende des Abtriebglieds 32 vor dem der Kolben 13 stehen bleibt. Das Setzgerät 10 befindet sich in 2 immer noch in seiner, an einen Untergrund (hier nicht dargestellt) angepressten Lage.
  • Das in 3 dargestellte Setzgerät 10 wurde bereits um einen Betrag vom Untergrund (hier ebenfalls nicht dargestellt) abgehoben, sodass die Kolbenführung 11 sich in Setzrichtung 43 aus dem Gehäuse 20 herausbewegt hat. Durch die Bewegung der Kolbenführung 11 relativ zum Gehäuse 20 ist die Zahnstange 33 über das Antriebsglied 31 bewegt worden und diese Bewegung auf die Zahnräder 35, 36 und 37 sowie auf die Zahnstange 34 übertragen worden. Die Zahnstange 34 bewegte sich dadurch entgegen der Setzrichtung 43 wodurch der Kolben 13 über das, an seiner Rückfläche 24 anliegende Kolbenrückstellelement bzw. Abtriebsglied 32 ebenfalls entgegen der Setzrichtung 43 weiter in die Kolbenführung 11 hineinbewegt worden ist bis zu der hier dargestellten Zwischenstellung 28. Die Bewegung der Kolbenführung 11 aus dem Gehäuse 20 heraus erfolgte beim Abheben des Setzgerätes 10 über das auseinanderfahrende Felderelement 22.
  • Das in 4 dargestellte Setzgerät 10 wurde nunmehr vollständig vom Untergrund abgehoben. Die Kolbenführung 11 ist dabei vollständig in Setzrichtung 43 aus dem Gehäuse 20 unter der Kraft des Federelementes 22 herausgedrückt worden. Das Setzgerät 10 bzw. die Kolbenführung 11 befinden sich somit in ihrer Ruhestellung 17. Über die Bewegung der Kolbenführung 11 in Setzrichtung 43 ist wiederum ein Bewegungsimpuls von der Kolbenführung 11 auf das Antriebsglied 31 an der Zahnstange 33 übertragen worden. Dieser Antriebsimpuls ist über das Zahnstangegetriebe 30 mit den Zahnrädern 35, 36 und 37 auf die Zahnstange 34 und das daran angeordnete Kolbenrückstellelement bzw. Abtriebsglied 32 übertragen worden. Der Kolben 13 wurde über das Kolbenrückstellelement 32 bis in seine Ausgangstellung 26 zurückbewegt. Ein neuer Setzvorgang kann nun dadurch ausgelöst werden, dass das Setzgerät 10 wiederum an einen Untergrund angepresst wird, eine Kartusche ins Kartuschenlager 23 eingebracht wird und ein Setzvorgang über den Auslöse- bzw. Triggerschalter ausgelöst wird.
  • Es bleibt an dieser Stelle noch zu bemerken, dass auch die Bolzenführung 12 verschieblich an der Kolbenführung 11 gelagert sein kann und zwischen der Bolzenführung 12 und der Kolbenführung 11 ein oder mehrere Federelemente wirken können, die die Bolzenführung 12 und die Kolbenführung 11 in der Ruhestellung 17 des Setzgerätes auseinander drücken.
  • Zur Wartung des Setzgerätes 10 kann der, hier nicht dargestellte Verschluss am Gehäusedeckel 40 geöffnet werden und der Gehäusedeckel 40 mit dem darin enthaltenen Zahnstangengetriebe 30 bzw. der Getriebeeinrichtung vom Gehäuse 20 des Setzgerätes 10 um den Lagerscharnier bzw. das Schwenklager 41 herum von seiner Verschlusslage am Setzgerät 10 weggeschwenkt werden. Das Abtriebsglied bzw. Kolbenrückstellelement 32 und das Antriebsglied 31 werden dabei aus dem Bewegungsweg des Kolbens 13 respektive aus dem Bewegungsweg der Kolbenführung 11 mit heraus geschwenkt. Eine einfache Demontage des Setzgerätes 10, insbesondere der Kolbenführung 11 und ein Herausnehmen des Kolbens 13 ist nun möglich.
  • In 5 ist eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemässen Setzgerätes 10I wiedergegeben. Dieses unterscheidet sich im Wesentlichen dadurch von dem vorgeschriebenen Setzgerät 10, dass bei der Getriebeeinrichtung 30I die Zahnräder eines Zahnstangengetriebes in einer Ebene liegen, die senkrecht zur Längserstreckung des Abtriebsgliedes 32 liegt. In der vorliegenden Schnittansicht gemäss 5 sind die Zahnräder dadurch durch die Zahnstangen 33I und 34I verdeckt, hinter denen die Zahnräder angeordnet sind. Durch diese Massnahme kann die Bauhöhe der Getriebeeinrichtung 30I innerhalb des Getriebedeckels 40, der hier ebenfalls durch ein Scharnier 41 klappbeweglich am Gehäuse 20 angeordnet ist deutlich vermindert werden. Bezüglich der weiteren Bezugszeichen wird auf die vorhergehende Beschreibung verwiesen.
  • In den 6 und 7 ist das erfindungsgemässe Setzgerät 10II in einer dritten Ausführungsform dargestellt. Zur Vereinfachung der Darstellung wurde die Bolzenführung hier nicht dargestellt. In bereits beschriebener Weise befindet sich in einem Gehäuse 20 eine Kolbenführung 11 die, gegen die Kraft eines oder mehrerer, hier nicht dargestellter Federelemente verschieblich im Innenraum des hülsenförmigen Gehäuses 20 gelagert ist. In 6 ist das Setzgerät 10II in seiner Arbeitsstellung 16, das heisst im, an den Untergrund angepressten Zustand dargestellt. Der Setzvorgang ist bereist erfolgt und der Kolben 13 befindet sich innerhalb der Kolbenführung 11 in seiner Endstellung 27. Auch bei diesem Setzgerät 10II ist eine Getriebeeinrichtung 30II vorgesehen die hier ebenfalls als Zahnstangengetriebe ausgeführt ist. Die Zahnstange 33II , welche das Antriebsglied 31II trägt wird von einem Zahnrad 35II gekämmt, welches gleichzeitig auch die abtriebsseitige Zahnstange 34II kämmt. Ein Bewegungsimpuls, welcher vom Antriebsglied 31II an der Kolbenführung 11 abgegriffen wird, wird über das Zahnrad 35II auf die zweite Zahnstange 34II übertragen und von dieser an das Kolbenrückstellelement 32II weitergegeben. In 7 ist das Setzgerät nun in seiner Ruhestellung 17 wiedergegeben in der das Setzgerät von einem Untergrund abgehoben worden ist. Wie bereits beschrieben, wurde die Ausfahrbewegung der Kolbenführung 11 vom Antriebsglied 31II abgegriffen, auf die Zahnstange 33II übertragen. Von der Zahnstage 33II wurde der Bewegungsimpuls mittels des Zahnrades 35II , welches auf einer Achse 38II am Gehäuse an einem hier nicht dargestellten Gehäusedeckel gelagert ist, auf die Zahnstange 34II und somit auf das Abtriebsglied 32II übertragen. Über das Abtriebsglied 32II bzw. das Kolbenrückstellelement ist der Kolben 13 wieder seine Ausgangsstellung 26 entgegen der Setzrichtung 43 zurückbewegt worden.
  • Bezüglich der weiteren hier nicht explizit erwähnten Bezugszeichen wird auf die vorangegangene Beschreibung zu den 1-5 verwiesen.
  • In den 8 und 9 ist eine vierte Ausführungsform des erfindungsgemässen Setzgerätes 10III in einer, den 6 und 7 entsprechenden Darstellung wiedergegeben. An dem Setzgerät 10III ist an der, dem Handgriff 21 gegenüberliegenden Seite des Gehäuses 20 eine Getriebeeinrichtung 30III angeordnet, die als Seilzuggetriebe ausgebildet ist. Diese Getriebeeinrichtung 30III umfasst zunächst 2 Lagerböcke 34III , die, an sich gegenüberliegenden Enden des Gehäuses 20 im Wesentlichen in einer Ebene angeordnet sind. Diese Lagerböcke 34III tragen jeweils die Achsen 39III und 38III auf denen die Rollen 36III und 35III drehbeweglich gelagert sind. Beide Rollen 36III und 35III weisen randlich eine umlaufende Vertiefung 37III auf. Diese Vertiefung dient der Führung eines zwischen beiden Rollen 37III aufgespannten seilförmigen Transportmittels 33III . Dieses seilförmige Transportmittel kann z. B. ein Seil, eine Kette, ein Zahnriemen oder ähnliches sein. Das seilförmige Transportmittel 33III ist geschlossen und zwischen beiden Rollen und 36III und 35III unter einer gewissen Spannung gehalten. An einer ersten Strecke 48 des seilförmigen Transportmittels 33III ist das Antriebsglied 31III festgelegt, z. B. über eine Klemmverbindung. An einer zweiten Strecke 49 des seilförmigen Transportmittels 33III ist das Abtriebsglied bzw. das Kolbenrückstellelement 32III angeordnet und dort z. B. ebenfalls über eine Klemmverbindung festgelegt. Das Antriebsglied 31III ist wiederum zur Aufnahme eines Bewegungsimpulses an der Kolbenführung 11 angekuppelt wo es z. B. in einer Aussparung bzw. Aufnahme, ähnlich den vorhergehend dargestellten, eingreift. Wird das Setzgerät 10III von der in 8 dargestellten Arbeitsstellung 16 des Setzgerätes 10III in seine Ruhestellung 17 gemäss 9 überführt und das Setzgerät 10III von einem hier nicht dargestellten Untergrund abgehoben, so bewegt sich die Kolbenführung 11 in Setzrichtung 43 aus dem Gehäuse 20 des Setzgerätes 10III heraus. Diese Bewegung wird vom Antriebsglied 31III abgegriffen und auf das seilförmige Transportmittel 32III übertragen. Diese Bewegung der ersten Strecke 48 des seilförmigen Transportmittel 32III führt zu einer gegenläufigen Bewegung der zweiten Strecke 49 des seilförmigen Transportmittels das um die Rollen 36III und 35III herumgelenkt wird. Hierdurch wird das Abtriebsglied 32III entgegen der Setzrichtung 43 in Richtung des Kartuschenlagers 23 der Kolbenführung 11 bewegt. Das Kolbenrückstellelement 32III , welches an der Rückfläche 24 des Kolbens 13 angreift, nimmt den Kolben 13 dabei mit, und verfährt diesen in seine Ausgangsstellung 26. Im Gehäuse 20 ist wiederum eine Aussparung bzw. ein Schlitz 46 vorgesehen durch den das An- und Abtriebsglied 31III , 32III hindurchgreifen kann. In der vorliegenden Ausührungsform ist das Setzgerät ohne einen Gehäusedeckel bzw. ein Gehäuse für die Getriebeeinrichtung 30III wiedergegeben. Diese könnte jedoch vorgesehen werden. Ebenfalls könnte das Seilzugetriebe 30III derart ausgeführt sein, dass es ebenfalls vom Setzgerät 10III wegschwenkbar an diesem angeordnet ist. Diese Getriebeeinrichtungen könnten aber auch ganz allgemein vollständig vom Setzgerät abnehmbar sein.
  • Bezüglich der weiteren Bezugszeichen, die hier gegebenenfalls nicht genau erörtert wurden, wird auf die vorangegangene Beschreibung zu den 1-7 verwiesen.
  • In den 10 und 11 ist ein fünftes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Setzgerätes 10IV wiedergegeben. Bei dem hier dargestellten Setzgerät 10IV wurden die Bolzenführung sowie der Handgriff nicht mehr dargestellt. Das Gehäuse 20, in dessen Innenraum sich die Kolbenführung 11 befindet, weist an zwei sich gegenüberliegenden Seiten Aussparungen 45 und 44 auf. Durch die Aussparung 45 hindurch verläuft das Ankopplungselement 25IV , welches an der Kolbenführung 11 angeordnet ist. Dieses Ankopplungselement 25IV besteht aus zwei Stegen zwischen denen eine Aufnahme ausgebildet ist. An dem Setzgerät 10IV angeordnet ist eine Getriebeeinrichtung 30IV die als Hebelgetriebe ausgebildet ist. Dieses Hebelgetriebe 30IV umfasst zunächst ein Hebelelement 35IV , das an einer Achse 38IV aussen am Gehäuse 20 oder an einem Gehäuseanbauteil gelagert ist. Das Hebelelement 35IV weist, abgehend von der zentralen Achse 38IV zwei Hebelarme 36IV und 37IV auf. Der Hebelarm 37IV ist kürzer ausgebildet als der Hebelarm 36IV zur Erzeugung einer Übersetzung. Am freien Ende des Hebelarms 37IV ist das Antriebsglied 31IV angeordnet, welches in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel als Rolle ausgebildet ist die auf einer Achse 39IV sitzt. Das Antriebsglied bzw. die Rolle 31IV greift in das Ankopplungselement bzw. die Aufnahme 25IV ein. Eine Bewegung der Kolbenführung 11 relativ zum Gehäuse 20 kann somit auf den Hebelarm 37IV und damit auf das Hebelelement 35IV übertragen werden. Am freien Ende des zweiten Armes 36IV ist ein als Rolle ausgebildetes Übertragungsglied 33IV angeordnet. Auch diese Rolle 33IV sitzt auf einer Achse 39IV am Hebelarm 36IV . Dieses Übertragungsglied 33IV greift in ein Ankopplungselement bzw. eine Aufnahme 34IV des Kolbenrückstellelement bzw. Abtriebsglied 32IV ein. An diesem, im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Schiebelement ausgebildetem Kolbenrückstellelement 32IV ist ferner noch ein Stellzapfen 47 angeordnet, der durch den Schlitz 44 im Gehäuse 20 und den Schlitz bzw. die Aussparung 42 in der Kolbenführung 11 hindurch bis in den Hohlraum 19 innerhalb der Kolbenführung 11 eingreift, und dabei den Kolben 13 hintergreift. In 10 ist das Setzgerät 10IV in zusammengedrückten Zustand bzw. in seiner Arbeitsstellung 16 dargestellt, in der die Kolbenführung 11 mit dem Karutschenlager 23 bis zum Gehäuseboden 29 in das Gehäuse 20 gegen den Widerstand eines oder mehreren hier nicht dargestellter Federelemente eingeschoben ist. Ein Setzvorgang wurde bereits ausgelöst, sodass sich der Kolben in seiner Endstellung 27 im vorderen Bereich der Kolbenführung 11 befindet.
  • In 11 wurde das Setzgerät 10IV bereits wieder von dem Untergrund abgehoben, sodass die Kolbenführung 11 unter der Kraft der gegen sie wirkenden Federelemente aus dem Gehäuse 20 in Setzrichtung 43 teilweise herausgeschoben worden ist. Diese Bewegung wurde von dem Ankopplungselement 25IV über das Antriebsglied 31IV auf den Hebelarm 37IV des Hebelelementes 35IV übertragen, sodass auch der Hebelarm 36IV um die Achse 38IV entgegen der Setzrichtung verschwenkt worden ist. Diese Verschwenkbewegung führt zu einer Translation des Kolbenrückstellelmentes 32IV' entgegen der Setzrichtung 43. Über den, an dem Kolbenrückstellelement 32IV' angeordneten Stellzapfen 47 wurde der Kolben 13 in seiner Ausgangsstellung 26 zurückbewegt.
  • Bezüglich hier nicht explizit erwähnter Bezugszeichen wird wiederum auf die ausführliche Beschreibung zu den 1-8 verwiesen.
  • In den 12 bis 13 ist ein sechstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Setzgerätes 10V wiedergegeben. Auch zu diesem Setzgerät 10V wurde die Bolzenführung sowie der Handgriff nicht zeichnerisch dargestellt. Im Gehäuse 20 des Setzgerätes 10V ist wiederum eine Kolbenführung 11 verschieblich gegen die Kraft eines Federelementes (hier nicht zeichnerisch dargestellt) gelagert. Aussen an dem Gehäuse 20 angeordnet ist eine Getriebeeinrichtung 30V die in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel als Hydraulikgetriebe ausgeführt ist. Dieses Hydraulikgetriebe 30V umfasst ein Hydraulikzylinder 50 der mit einem Hydraulikmedium 51 wie z. B. einem Oel oder ähnlichem gefüllt ist. Neben dem Hydraulikmedium 51 kann auch noch ein dämpfendes medium, wie z. B. ein Gas (Luft etc.) im Hydraulikzylinder 50 eingeschlossen sein. Am vorderen Ende des Hydraulikzylinders 50 sind zwei Durchgänge 52 und 53 angeordnet durch die Hydraulikstössel 33V und 34V in den Hydraulikzylinder hineingeführt sind. Die Hydraulikstössel 33V und 34V sind an den Durchgängen mediendicht aber verschieblich gelagert. Der Hydraulikstössel 34V trägt ein Antriebsglied 31V , welches in einer Aussparung/Aufnahme 25V in der Kolbenführung 11 eingreift. Über diese Verbindung kann eine Bewegung der Kolbenführung 11 relativ zum Gehäuse 20 auf den Hydraulikstössel 34V übertragen werden. Das Antriebsglied 31V durchgreift dabei eine Aussparung 46 im Gehäuse 20.
  • Der Hydraulikstössel 33V trägt an seinem freien Ende das Kolbenrückstellelement bzw. das Abtriebsglied 32V , welches sowohl die Aussparung 46 im Gehäuse 20 als wie auch die Aussparung 42 in der Kolbenführung 11 durchgreift und in dem Hohlraum 19 in der Kolbenführung 11 hineinragt. In der, in 12 dargestellten Arbeitsstellung 16 des Setzgerätes 10V , in welcher die Kolbenführung 11 entgegen der Kraft des oder der Federelemente in den Innenraum des Gehäuses 20 hineingepresst ist, ist der Hydraulikstössel 34V weitmöglichst in den Hydraulikzylinder 50 hineingefahren. Zum hydrostatischen Ausgleich befindet sich daher der zweite Hydraulikstössel 33V in seiner maximalen Ausfahrposition, so dass das Abtriebsglied 32V sich an dem, in Setzrichtung 43 liegenden Ende der Aussparung 42 befindet. Wird das Setzgerät 10V von einem in den Figuren nicht dargestellten Untergrund abgehoben, so wird die Kolbenführung 11 wiederum unter der Kraft der hier nicht dargestellten Federelemente aus dem Gehäuse 20 herausbewegt. Hierdurch wird über das, in der Aussparung 25V in der Kolbenführung 11 sitzende Antriebsglied 31V der Hydraulikstössel 34V aus dem Hyraulikzylinder 50 hinausbewegt. Durch den im Hydraulikzylinder entstehenden Unterdruck wird der zweite Hydraulikstössel 33V in den Hydraulikzylinder 50 hineingezogen und mit diesem Hydraulikstössel 33V auch das Kolbenrückstellelement 32V entgegen der Setzrichtung 43 bewegt. Das an der Rückfläche 24 des Kolbens 13 angreifende Kolbenrückstellelement 32V nimmt dabei den Kolben 13 mit und verfährt diesen in seine Ausgangsstellung 26 an dem, der Setzrichtung 43 abgewandten Ende der Kolbenführung 11. Bei einem erneuten Anpressen des Setzgerätes 10V an einen Untergrund würde dann der Hydraulikstössel 34V wieder in den Hydraulikzylinder 50 hineingefahren werden, so dass der Hydraulikstössel 33V mit dem Abtriebsglied 32V bzw. Kolbenrückstellelement wieder in seine Bereitschaftsstellung am setzrichtungsseitigen Ende der Aussparung 42 verfahren würde.
  • Bezüglich der weiteren hier gegebenenfalls nicht genau erläuterten Bezugszeichen wird erneut vollumfänglich Bezug genommen auf die zu den 1-11 gemachten Erläuterungen.
  • Abschliessend bleibt noch zu bemerken, dass die Erfindung nicht auf die hier zeichnerisch dargestellten pulverbrennkraftbetriebenen Setzgeräte beschränkt ist. Vielmehr kann die erfindungsgemässe Kolbenrückstelleinrichtung auch Verwendung finden in Brenngas oder Flüssigbrennstoff betriebenen Setzgeräten oder auch z. B. in druckluftbetriebenen Setzgeräten. Der Begriff Gehäuse wurde in der vorhergehenden Beschreibung genutzt für das Hülsenelement in welchem die Kolbenführung verschieblich gelagert ist. Es sollte daher angemerkt werden, dass die dargestellten Setzgeräte ferner noch mit einem Sekundärgehäuse versehen sein können, in die das Setzgerät als ganzes oder in Teilen starr oder beweglich eingebettet ist.
  • 10
    Setzgerät
    10I
    Setzgerät
    10II
    Setzgerät
    10III
    Setzgerät
    10IV
    Setzgerät
    10V
    Setzgerät
    11
    Kolbenführung
    12
    Bolzenführung
    13
    Kolben
    14
    Kolbenschaft
    15
    setzrichtungsseitiges Ende von 14
    16
    Arbeitsstellung des Setzgeräts
    17
    Ruhestellung des Setzgeräts
    18
    Expansionskammer
    19
    Hohlraum in 11
    20
    Gehäuse
    21
    Handgriff
    22
    Federelement
    23
    Kartuschenlager/Brennraum
    24
    Rückfläche von 13
    25
    Aufnahme für 31 in 11
    25IV
    Ankopplungselement/Aufnahme für 31IV in 11
    25V
    Ankopplungselement/Aufnahme für 31V in 11
    26
    Ausgangsstellung von 13
    27
    Endstellung/Setzlage von 13
    28
    Zwischenstellung von 13
    29
    Gehäuseboden
    30
    Getriebeeinrichtung/Zahnstangengetriebe
    30I
    Getriebeeinrichtung/Zahnstangengetriebe
    30II
    etriebeeinrichtung/Zahnstangengetriebe
    30III
    Getriebeeinrichtung/Seilzuggetriebe
    30IV
    Getriebeeinrichtung/Hebelgetriebe
    30IV
    Getriebeeinrichtung/Hydraulikgetriebe
    31
    Antriebsglied/Antriebszapfen
    31II
    Antriebsglied/Antriebszapfen
    31III
    Antriebsglied/Antriebszapfen
    31IV
    Antriebsglied/Rolle
    31V
    Antriebsglied/Antriebszapfen
    32
    Kolbenrückstellelement/Abtriebsglied
    32II
    Kolbenrückstellelement/Abtriebsglied
    32III
    Kolbenrückstellelement/Abtriebsglied
    32IV
    Kolbenrückstellelement/Abtriebsglied
    32V
    Kolbenrückstellelement/Abtriebsglied
    33
    Zahnstange
    33I
    Zahnstange
    33II
    Zahnstange
    33III
    seilförmiges Transportmittel/Seil
    33IV
    Übertragungsglied/Rolle
    33V
    Hydraulikstössel
    34
    Zahnstange
    34I
    Zahnstange
    34II
    Zahnstange
    34III
    Lagerböcke
    34IV
    Ankopplungselement/Aufnahme
    34V
    Hydraulikstössel
    35
    Zahnrad
    35II
    Zahnrad
    35III
    Rolle/Laufrolle/Rollpunkt
    35IV
    Hebelement/Hebel
    36
    Zahnrad
    36III
    Rolle/Laufrolle/Rollpunkt
    36IV
    abtriebsseitiger Hebelarm
    37
    Zahnrad
    37III
    Vertiefung in 35III, 36III
    37IV
    antriebsseitiger Hebelarm
    38
    Achse/Lagerstelle
    38II
    Achse/Lagerstelle
    38III
    Achse/Lagerstelle
    38IV
    Achse/Lagerstelle
    39
    Achse/Lagerstelle
    39III
    Achse/Lagerstelle
    39IV
    Achse/Lagerstelle
    40
    Gehäusedeckel
    41
    Lagerscharnier
    42
    Aussparung, Schlitz
    43
    Setzrichtung
    44
    Aussparung/Schlitz in 20 für 32IV
    45
    Aussparung/Schlitz in 20 für 25IV
    46
    Aussparung/Schlitz in 20 für 31, 31III, 31V und 32, 32II, 32III, 32V
    47
    Stellzapfen
    48
    Erste Strecke
    49
    Zweite Strecke
    50
    Hydraulikzylinder
    51
    Hydraulikmedium
    52
    Durchgang für 33V in 50
    53
    Durchgang für 34V in 50
    60
    Untergrund

Claims (10)

  1. Setzgerät, mit einem Gehäuse (20) und mit einer Kolbenführung (11), die einen Hohlraum (19) aufweist in der ein Kolben (13) verschieblich gelagert ist, wobei die Kolbenführung (11) relativ zum Gehäuse (20) zwischen einer Arbeitsstellung (16) und einer Ruhestellung (17) des Geräts verschiebbar ist, und mit einer Expansionskammer (18), in der bei einer Betätigung des Setzgeräts Gase expandieren, über die der Kolben (13) von einer Ausgangsstellung (26) in eine Endstellung (27) bewegt wird, wobei der Kolben (13) eine Setzarbeit verrichtet, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Setzgerät (10, 10I , 10II , 10III , 10IV , 10V ) eine Getriebeeinrichtung (30, 30I ,30II , 30III , 30IV , 30V ) angeordnet ist, die die Relativbewegung zwischen dem Gehäuse (20) und der Kolbenführung (11) abgreift und diese Bewegung auf ein Kolbenrückstellelement (32, 32II , 32III , 32IV , 32V ) überträgt, wenn das Gehäuse (20) relativ zur Kolbenführung (11) verschoben und das Setzgerät (10, 10I , 10II , 10III , 10IV , 10V ) von seiner Arbeitsstellung (16) in seine Ruhestellung (17) überführt wird.
  2. Setzgerät, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebeeinrichtung (30, 30I , 30II , 30III , 30IV , 30V ) ein Antriebsglied (31, 31II , 31III , 31IV , 31V ), das eine Bewegung der Kolbenführung (11) relativ zum Gehäuse (20) abgreift, und ein Abtriebsglied (32, 32II , 32III , 32IV , 32V ), das auf den Kolben (13) einwirkt, aufweist.
  3. Setzgerät, nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtriebsglied (32, 32II , 32III , 32IV , 32V ) aus dem Bewegungsweg des Kolbens (13) herausbewegbar ist.
  4. Setzgerät, nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsglied (31, 31II , 31III , 31IV , 31V ) aus dem Bewegungsweg der Kolbenführung (11) herausbewegbar ist.
  5. Setzgerät, nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebeeinrichtung als Zahnstangengetriebe (30, 30I , 30II ) ausgeführt ist, bei dem eine erste Zahnstange (33, 33I , 33II ) mit dem Antriebsglied (31, 31I , 31II ), und eine zweite Zahnstange (34, 34I , 34II ) mit dem Abtriebsglied (32, 32I , 32II ) verbunden ist, wobei beide Zahnstangen (33, 33I , 33II , 34, 34I , 34II ) über wenigstens ein Getriebezahnrad (35, 35II , 36, 37) mechanisch aneinandergekoppelt sind.
  6. Setzgerät, nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebeeinrichtung ein Seilzuggetriebe (30III ) umfasst, welches wenigstens zwei Rollpunkte (35III, 36III ) aufweist, zwischen denen ein seilförmiges Transportmittel (33III ) beweglich aufgespannt ist, wobei an dem seilförmigen Transportmittel (33III ) das Abtriebs- und das Antriebsglied (32III , 31III ) angeordnet sind.
  7. Setzgerät, nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebeeinrichtung ein Hebelgetriebe (30IV ) mit einem, am Gehäuse (20) schwenkbeweglich gelagerten Hebelelement (35IV ) umfasst, wobei das Hebelelement (35IV ) zwei, von einer Lagerstelle (38IV ) abragende Hebelarme (36IV , 37IV ) aufweist, von denen der eine Hebelarm (36IV ) mit dem Abtriebsglied (32IV ) und der andere Hebelarm (37IV ) mit dem Antriebsglied (31IV ) verbunden ist.
  8. Setzgerät, nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtriebsglied (32IV ) als Schiebeelement ausgebildet ist, welches einen Stellzapfen (47) aufweist der zur Rückstellung des Kolbens (13) an dessen Rückfläche (24) angreift.
  9. Setzgerät, nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebeeinrichtung ein Hydraulikgetriebe (30V ) umfasst, bei dem an einen ersten Hydraulikstössel (34V ) das Antriebsglied (31V ) und an einen zweiten Hydraulikstössel (33V ) das Abtriebsglied (32V ) angekoppelt ist, wobei beide Hydraulikstössel (33V , 34V ) in einem Hydraulikzylinder (50) verfahrbar gelagert, und gegen diesen mediendicht abgedichtet sind.
  10. Setzgerät, nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebeeinrichtung (30, 30I , 30II , 30III , 30IV , 30V ) randlich, und von diesem abschwenkbar an dem Setzgerät (10, 10I , 10II , 10III , 10IV , 10V ) angeordnet ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005006168A1 (de) * 2005-02-10 2006-08-24 Hilti Ag Brenngasbetriebenes Setzgerät
DE102005006167A1 (de) * 2005-02-10 2006-08-24 Hilti Ag Brenngasbetriebenes Setzgerät

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DE102005006168A1 (de) * 2005-02-10 2006-08-24 Hilti Ag Brenngasbetriebenes Setzgerät
DE102005006167A1 (de) * 2005-02-10 2006-08-24 Hilti Ag Brenngasbetriebenes Setzgerät
DE102005006167B4 (de) * 2005-02-10 2017-01-12 Hilti Aktiengesellschaft 10.02.2005Brenngasbetriebenes Setzgerät
DE102005006168B4 (de) * 2005-02-10 2017-01-12 Hilti Aktiengesellschaft Brenngasbetriebenes Setzgerät

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