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DE10360371A1 - Brennkraftbetriebenes Setzgerät - Google Patents

Brennkraftbetriebenes Setzgerät Download PDF

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Publication number
DE10360371A1
DE10360371A1 DE10360371A DE10360371A DE10360371A1 DE 10360371 A1 DE10360371 A1 DE 10360371A1 DE 10360371 A DE10360371 A DE 10360371A DE 10360371 A DE10360371 A DE 10360371A DE 10360371 A1 DE10360371 A1 DE 10360371A1
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DE
Germany
Prior art keywords
transport
propellant
setting tool
propellant charge
actuator
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE10360371A
Other languages
English (en)
Inventor
Norbert Pfister
Gebhard Gantner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hilti AG
Original Assignee
Hilti AG
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Publication date
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Priority to US11/018,475 priority patent/US7048166B2/en
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Priority to CNB2004100821353A priority patent/CN100400240C/zh
Publication of DE10360371A1 publication Critical patent/DE10360371A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/08Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
    • B25C1/10Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge
    • B25C1/18Details and accessories, e.g. splinter guards, spall minimisers
    • B25C1/182Feeding devices
    • B25C1/186Feeding devices for cartridges or pellets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein brennkraftbetriebenes Setzgerät zum Eintreiben von Befestigungselementen in einen Untergrund, mit einem über Treibladungen betreibbaren Setzwerk, mit einer Transporteinrichtung (30) für Treibladungen (71) eines, in einen Führungskanal (22) einbringbaren Treibladungsvorrates und mit einem Zündmittel für eine in einer Treibladungsaufnahme (18) des Setzwerks befindliche Treibladung (71). Die Transporteinrichtung (30) kann dabei über das Zündmittel von einer den Treibladungstransport verhindernden Stellung in eine, wenigstens einen teilweisen Treibladungstransport ermöglichenden Transportstellung überführbar sein.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein brennkraftbetriebenes Setzgerät der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art. Derartige Setzgeräte werden z. B. mit festen Brennstoffen in Form von mit Pulver befüllten Kartuschen oder zu Tabletten gepressten Pulvern betrieben. Die Setzgeräte weisen ein Gehäuse, eine wenigstens teilweise im Gehäuse angeordnete Kolbenführung und einen in der Kolbenführung axial versetzbar angeordneten Setzkolben auf. Der Setzkolben wird bei derartigen Setzgeräten über die Verbrennungsgase des Brennstoffes angetrieben. Über diesen Setzkolben sind dann Befestigungselemente, wie Nägel, Bolzen oder etc., in einen Untergrund eintreibbar. Nach jedem erfolgten Setzvorgang muss der Setzkolben wieder in seine Ausgangsstellung zurückversetzt werden. Die Treibladungen werden einer Treibladungsaufnahme im Setzgerät z. B. in Form von Magazinstreifen zugeführt. In der Regel wird der in einem Führungskanal geführte Magazinstreifen nach erfolgtem Setzvorgang über einen Transportmechanismus um eine Kartusche weiter transportiert.
  • Bei einem aus der DE 30 35 928 A1 bekannten brennkraftbetriebenen Setzgerät erfolgt der Kartuschentransport über einen Mechanismus der über einen Anpressvorgang des Setzgerätes an einen Untergrund betätigt werden kann. Der Transport wird jedoch blockiert, wenn das Setzgerät nach dem Anpressen an den Untergrund nicht ausgelöst wird. Diese Blockade kann aber über eine Betätigung des Abzuges aufgehoben werden, z. B. zum Zwecke der Entladung des Setzgerätes. Der Mechanismus beinhaltet dabei einen Transportschieber, der an der versetzbar im Gehäuse des Setzgerätes angeordneten Kolbenführung im Bereich des Kartuschenlagers angeordnet ist. Dieser Transportschieber wirkt dabei über einen Transporthebel mit einer Transportklinke zusammen, die am Magazinstreifen angreift.
  • Von Nachteil hierbei ist, dass die im Kartuschenlager befindliche Kartusche weiter transportiert wird, auch wenn diese nach dem Auslösen des Setzgerätes nicht gezündet wurde. Ein erneuter Auslöseversuch mit derselben Kartusche ist nicht möglich.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, ein Setzgerät der vorgenannten Art zu entwickeln, das die vorgenannten Nachteile vermeidet und das einen zuverlässigen Kartuschentransport gewährleistet, wenn ein Setzvorgang erfolgt ist. Dieses wird erfindungsgemäss durch die in Anspruch 1 genannten Massnahmen erreicht, wie nachfolgend gezeigt wird.
  • Die Besonderheit der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass die Transporteinrichtung über das Zündmittel von einer den Treibladungstransport verhindernden Stellung in eine, wenigstens einen teilweisen Treibladungstransport ermöglichende Transportstellung überführbar ist. Hierzu wird die Zündbewegung des Zündmittels, wie z. B. des Zündstiftes, ausgenutzt, wenn dieses auf eine in der Treibladungsaufnahme befindliche Treibladung gefahren wird. Durch diese Massnahme wird sichergestellt, dass eine unverbrauchte Treibladung nur dann durch die Transporteinrichtung vollständig bis zur Treibladungsaufnahme oder auch nur ein Teilstück des Transportweges weit bis zur Treibladungsaufnahme transportiert werden kann, wenn das Zündmittel nach dem Auslösen des Setzgerätes auch tatsächlich auf die Treibladung aufgeschlagen ist. In dem Falle, dass das Zündmittel nicht bewegt wurde, wird auch die Transporteinrichtung nicht freigegeben, so dass dieselbe Treibladung bei einem erneuten Anpressen des Setzgerätes noch einmal in der Treibladungsaufnahme gekammert werden kann. Unverbrauchte Treibladungen werden nicht automatisch transportiert.
  • Von Vorteil ist es ferner, wenn die Transporteinrichtung ein Transportfederelement aufweist, über das ein in den Führungskanal eingebrachter Treibladungsvorrat, wie z. B. ein Treibladungs-Magazinstreifen oder ein Kartuschenstreifen, in Transportrichtung elastisch beaufschlagt ist. Durch diese Massnahme kann in technisch einfacher Weise ein Transportvorschub des Treibladungsvorrates erreicht werden.
  • Günstig ist es weiterhin, wenn die Transporteinrichtung wenigstens ein Sperrelement aufweist, das über ein Federelement in Richtung auf eine in den Führungskanal eingerückte, den Treibladungstransport sperrende Lage elastisch beaufschlagt ist. Über diese Sperrelemente kann der Treibladungsvorrat bzw. der Treibladungs-Magazinstreifen in seiner Position in dem Führungskanal fixiert werden, bis eines oder jedes der Sperrelemente betätigt wird. Die Sperrelemente wirken dabei günstigerweise mit Ausnehmungen zusammen, die seitlich an dem Treibladungs-Magazinstreifen angeordnet sind. Durch diese Massnahme kann der durch die Transportfeder bewirkte Vorschub in einfacher Weise kontrolliert werden.
  • Vorteilhaft weist die Transporteinrichtung wenigstens ein Stellglied auf, über welches das wenigstens eine Sperrelement aus seiner, in den Führungskanal eingerückten Lage entgegen der Kraft des Federelementes in eine aus dem Führungskanal ausgerückte, den Treibladungstransport ermöglichenden Lage überführbar ist. Über dieses bzw. diese Stellglieder kann das oder jedes Sperrelement einzeln angesteuert werden.
  • Von Vorteil ist es ferner, wenn das wenigstens eine Stellglied über das Zündmittel von einer Freilaufstellung in der ein Ausheben des Sperrelementes durch das Stellglied verhindert ist, in eine Betätigungsstellung überführbar ist, in der das Ausheben des Sperrelementes durch das Stellglied ermöglicht ist. Ist ein weiteres Stellglied vorgesehen, so kann dieses z. B. ausschliesslich über den Anpressmechanismus des Gerätes gesteuert werden. Auf diese Weise kann die Steuerung bzw. ein Teil der Steuerung der Transporteinrichtung auf technisch einfache Art verwirklicht werden. Hierzu kann es günstig sein, wenn an dem Zündmittel ein Steuerelement angeordnet ist, zum Überführen des Stellgliedes von der Freilaufstellung in die Betätigungsstellung, wenn das Zündmittel nach dem Auslösen des Setzgerätes von einer zündbereiten Stellung in die Zündstellung versetzt wird.
  • Vorteilhaft sind zwei Sperrelemente vorgesehen, die axial versetzt im Bereich von sich gegenüberliegenden Seiten des Führungskanals angeordnet sind. Durch diese Massnahme kann die Transportbewegung der Transporteinrichtung in zwei Teilstücke bzw. Teilstrecken unterteilt werden.
  • Für eine vollständige Transportsequenz zur Überführung einer neuen Treibladung in eine Position koaxial zur Treibladungsaufnahme und optional vorhergehend zur Entfernung einer verbrauchten Treibladung aus der Position koaxial zur Treibladungsaufnahme, ist dann die aufeinander folgende Betätigung beider Sperrelemente erforderlich.
  • Weiterhin günstig ist es, wenn die Sperrelemente als Klinken ausgebildet sind, die jeweils verschwenkbar an einem Schwenklager angeordnet sind. Durch diese Massnahme können die nötigen Betätigungskräfte und der Betätigungsweg des oder der Stellglieder gering gehalten werden.
  • Von Vorteil kann es ferner sein, wenn die Schwenklager an einem Führungsgehäuse für das Zündmittel festgelegt sind, wodurch eine kompakte Bauweise erzielt werden kann.
  • Weitere Vorteile und Massnahmen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Es zeigen:
  • 1 ein Detail eines in seiner Ausgangsstellung befindlichen erfindungsgemässen Setzgerätes in teilweiser Schnittansicht,
  • 2 einen Schnitt durch das Setzgerät gemäss der Linie II-II aus 1,
  • 3 einen Schnitt durch das Setzgerät gemäss der Linie III-III aus 1,
  • 4 einen Schnitt durch das Setzgerät in teilweise angepresstem Zustand entsprechend 3,
  • 5 eine Detailansicht der Zündeinheit des Setzgerätes in Längsschnittansicht,
  • 6 einen Schnitt durch das Setzgerät in vollständig angepresstem Zustand entsprechend 2,
  • 7 einen Schnitt durch das Setzgerät in vollständig angepresstem Zustand entsprechend 3,
  • 8 einen Schnitt durch das Setzgerät in ausgelöstem Zustand entsprechend 3,
  • 9 einen Schnitt durch das Setzgerät in teilweise abgehobenem Zustand entsprechend 2,
  • 10 einen Schnitt durch das Setzgerät in teilweise abgehobenem Zustand entsprechend 3.
  • Das in den 1 bis 10 dargestellte Setzgerät 10 weist eine in einem Aufnahmeraum 24 eines ein- oder mehrteiligen Gehäuses 11 verschieblich angeordnete Kolbenführung 13 auf, wobei sich die Kolbenführung 13 über ein Federelement 17 im Gehäuse 11 abstützt, das die Kolbenführung 13 in Setzrichtung beaufschlagt. In einem Führungsraum 14 der Kolbenführung 13 ist ein Setzkolben 15 axial versetzbar angeordnet. An der Kolbenführung ist eine als Kartuschenlager ausgebildete Treibladungsaufnahme 18 für Treibladungen 71, wie z. B. Kar tuschen, angeordnet, über die der Setzkolben 15 antreibbar ist. Eine insgesamt mit 20 bezeichnete Zündeinheit dient der Zündung einer in die Treibladungsaufnahme 18 eingebrachten Treibladung 71 (vgl. insbesondere 1). Wie insbesondere 5 zu entnehmen ist, weist die Zündeinheit 20 dazu ein in einer Zündstiftführung 21 geführtes und über ein Federelement 25 beaufschlagbares Zündmittel 23 auf, welches vorliegend als Zündstift ausgebildet ist.
  • An dem Gehäuse 11 ist in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel noch ein Handgriff 12 angeordnet, der einen Auslöseschalter 19, zum Auslösen der Zündeinheit 20 und damit eines Setzvorgangs durch einen Anwender des Setzgerätes 10, trägt.
  • Die Kartuschen 71 sind vorzugsweise in einem als Treibladungs-Magazinstreifen 70 ausgebildeten Treibladungsvorrat magaziniert, der in einen Führungskanal 22 einführbar ist und der über eine insgesamt mit 30 bezeichnete Transporteinrichtung transportiert werden kann. Die Transporteinrichtung 30 beinhaltet zunächst ein als Rollfeder ausgebildetes Transportfederelement 39, welches mit einem freien Ende an einer Ansatzstelle 29 am Gehäuse 11 im Bereich nahe der Zündeinheit 20 und des Aufnahmeraums 24 festgelegt ist. Ist ein Treibladungs-Magazinstreifen 70 in den Führungskanal 22 entgegen der Transportrichtung 63 eingeschoben worden, dann wird das Transportfederelement 39 gespannt und beaufschlagt den Treibladungs-Magazinstreifen 70 in Transportrichtung 63. Die Transporteinrichtung 30 beinhaltet ferner zwei seitlich zum Führungskanal 22 und sich versetzt gegenüberliegend angeordnete, vorliegend als Klinken ausgebildete Sperrelemente 31, 32. Diese Sperrelemente 31, 32 sind jeweils schwenkbar an einem Schwenklager 35, 36 am Führungsgehäuse 28 der Zündeinheit 20 angeordnet und sind dabei über Federelemente 33, 34 in Richtung auf den Führungskanal 22 elastisch beaufschlagt, wie insbesondere den 2, 6 und 9 zu entnehmen ist. In der in den 1 bis 3 dargestellten Ausgangsstellung des Setzgerätes 10 befindet sich das erste Sperrelement 31 in Eingriff in einer seitlichen Ausnehmung 73 des Treibladungs-Magazinstreifens 70, während das zweite Sperrelement 32 an einer Erhebung zwischen zwei Ausnehmungen 72 auf der anderen Seite des Treibladungs-Magazinstreifens 70 anliegt. Beide Sperrelemente ragen dabei in den Führungskanal 22 hinein (vgl. insbesondere 2 und 3). Beide Sperrelemente 31, 32 weisen noch jeweils einen als Schrägfläche ausgebildeten Betätigungsabschnitt 37, 38 auf. Diese Betätigungsabschnitte 37, 38 können jeweils mit Stellabschnitten 47, 48 von zwei Stellgliedern 41, 42 zusammenwirken.
  • Das erste, als Stift ausgebildete Stellglied 41 ist auf derselben Seite des Setzgerätes 10 angeordnet, wie das Sperrelement 31 und ist an der Kolbenführung 13 festgelegt. An dem freien Ende des Stellgliedes 41 ist der vorliegend als Schrägfläche ausgebildete Stellabschnitt 47 angeordnet, der in der Ausgangsstellung des Setzgerätes 10 gem. den 1 bis 3 beabstandet ist zum Betätigungsabschnitt 37 des Sperrelementes 31. In dem Führungsgehäuse 28 der Zündeinheit 20 ist eine Führung 45 ausgebildet in die das Stellglied 41 gegen die Kraft eines Federelementes 43 einfahren kann.
  • Das zweite, als Stift ausgebildete Stellglied 42 ist auf derselben Seite des Setzgerätes 10 angeordnet, wie das Sperrelement 32. Das Stellglied 42 ist dort verschieblich in einer Führung 46 in dem Führungsgehäuse 28 der Zündeinheit 20 angeordnet, in der es sich über ein Federelement 44 abstützt. Der Stellabschnitt 48 des Stellgliedes 42 ist vorliegend als flügelförmiger Fortsatz ausgebildet. In der in den 2 und 3 dargestellten Ausgangsstellung des Setzgerätes befindet sich das Stellglied 42 mit seinem Stellabschnitt 48 in einer Freilaufstellung 50, in der der Stellabschnitt 48 aus der Axialprojektion des Betätigungsabschnittes 38 ausgeschwenkt ist. Ein Betätigen des Sperrelementes 32 über den Stellabschnitt 48 und den Betätigungsabschnitt 38 ist in dieser Freilaufstellung 50 nicht möglich.
  • An dem Zündmittel 23 ist ein Steuerelement 26 vorgesehen, das einen Steuerabschnitt 27 trägt. Über diesen Steuerabschnitt 27 kann das Stellglied 42 mit seinem Stellabschnitt 48, bei einer Bewegung des Zündmittels 23 in Setzrichtung 60 auf die Treibladungsaufnahme 18 zu, nach Art einer Kulissensteuerung von der Freilaufstellung 50 in eine Betätigungsstellung 51 überführt werden, in der der Stellabschnitt 48 in die Axialprojektion des Betätigungsabschnittes 38 eingeschwenkt ist, wie nachfolgend noch genauer erläutert werden wird.
  • In 4 wurde das Setzgerät aus 1 mit seiner Mündung in Setzrichtung ein Stück weit an einen hier nicht sichtbaren Untergrund angepresst. Hierdurch wurde die Kolbenführung 13 zusammen mit dem Stellglied 41 in Richtung 61 zur Zündeinheit 20 hin verschoben. Das Stellglied 41 geriet dabei mit seinem Stellabschnitt 47 in Anlage an den Betätigungsabschnitt 37 des Sperrelementes 31, welches dadurch entgegen der Kraft des Federelementes 33 (in 4 nicht dargestellt, vgl. daher 2) aus seiner Sperrstellung in der Ausnehmung 73 des Treibladungs-Magazinstreifens 70 ausgehoben wurde. Nachfolgend wurde der Treibladungs-Magazinstreifens 70 unter der Kraft der Transportfeder 39 (vgl. 1) in Transportrichtung 63 weitertransportiert bis das Sperrelement 32 unter der Kraft des Federelementes 34 in die nächste Ausnehmung 72 des Treibladungs-Magazinstreifens 70 einfiel (vgl. 4). Der Treibladungs-Magazinstreifens 70 befindet sich jetzt in einer Lage, in der eine frische Treibladung 71 koaxial zur Treibladungsaufnahme 18 angeordnet ist.
  • Beim Andrücken bzw. Anpressen des Setzgerätes an einen Untergrund wird über ein an der Kolbenführung 13 angeordnetes weiteres, hier nicht dargestelltes Stellglied das Zündmittel 23 gespannt und in seine aus 5 zu entnehmende Zündposition gebracht.
  • In den 6 und 7 ist das Setzgerät in seinem vollständig an den Untergrund angepressten Zustand wiedergegeben. Durch die Bewegung der Kolbenführung 13 in Richtung 61 wurde die Treibladung 71 in die Treibladungsaufnahme 18 eingeschoben und dort gekammert, wie insbesondere aus 7 ersichtlich ist. Das Sperrelement 31 befindet sich immer noch in seiner vollständig ausgehobenen Stellung, in der es durch das Stellglied 41 gehalten wird. Das Sperrelement 32 hingegen greift weiterhin in die Ausnehmung 72 ein. Das Stellglied 42 mit seinem Stellabschnitt 48 befindet sich weiterhin in seiner Freilaufstellung 50, und die Transporteinrichtung 30 somit in ihrer den Treibladungstransport verhindernden Stellung.
  • In 8 wurde das Setzgerät bereits gezündet, wie an der verbrauchten Treibladung 71 zu erkennen ist. Das Zündmittel 23 wurde dazu nach Betätigen des Auslöseschalters 19 (aus 1) unter der Kraft des Federelementes 25 (aus 5) zündwirksam auf die Treibladung 71 zu bewegt. Dabei gelangte das Steuerelement 26 mit seinem Steuerabschnitt 27 in Eingriff mit dem Stellabschnitt 48 des Stellgliedes 42, welches dadurch in seine aus den 8 bis 10 ersichtliche Betätigungsstellung 51 überführt wurde, in der der Stellabschnitt 48 in der Axialprojektion des Betätigungsabschnittes 38 liegt. Die Position der Sperrelemente 31, 32 ist dabei unverändert.
  • In den 9 und 10 ist das Setzgerät in seinem nahezu vollständig vom Untergrund abgehobenen Zustand wiedergegeben. Die Kolbenführung 13 und beide Stellglieder 41, 42 wurden in Setzrichtung 60 gegenüber der Zündeinheit 20 bewegt. Dadurch wurde von dem Stellglied 41 zunächst das Sperrelement 31 freigegeben, welches daraufhin von dem Federelement 34 in Richtung auf den Führungskanal 22 verschwenkt und zunächst an einer Erhebung zwischen zwei Ausnehmungen 73 des Treibladungs-Magazinstreifen 70 in Anlage gebracht wurde. Direkt nachfolgend wurde dann über den Stellabschnitt 48 des Stellgliedes 42 der Betätigungsabschnitt 38 des Sperrelementes 32 beaufschlagt und das Sperrelement 32 aus der Ausnehmung 72 ausgeschwenkt. In dieser Transportstellung der Transporteinrichtung 30 wurde der Treibladungs-Magazinstreifen 70 daraufhin von dem Transportfederelement 39 (vgl. 1) soweit weitertransportiert, bis das Sperrelement 31 in eine nachfolgende Ausnehmung 73 einfallen konnte. Der Treibladungs-Magazinstreifen 70 befindet sich daher in den 9 und 10 in einer Zwischenstellung, in der das Kammern der nächsten unver brauchten Treibladung 71 nicht möglich ist, da sie nicht koaxial mit der Treibladungsaufnahme 18 ausgerichtet ist.
  • Beim vollständigen Abheben des Setzgerätes vom Untergrund wird das Stellglied 42 durch eine in den Figuren nicht sichtbare Kulissensteuerung wieder von seiner Betätigungsstellung 51 in seine in 2 dargestellte Freilaufstellung 50 und das Setzgerät als solches in seine Ausgangsstellung überführt. Eine Betätigung des Sperrelementes 32 ist nun ohne eine erneute Betätigung des Zündmittels 23 nicht möglich.
  • Bei dem erfindungsgemässen Setzgerät wird daher ein Treibladungstransport u. a. dann zuverlässig vermieden, wenn zwar der Auslöseschalter 19 betätigt wird, das Zündmittel 23 bzw. der Zündstift aber nicht auf die Treibladung 71 schlägt. Das Stellglied 42 wird dann nicht in seine Betätigungsstellung 51 überführt, so dass das Sperrelement 32 nicht aus der Ausnehmung 72 ausgehoben wird, wenn das Setzgerät wieder vom Untergrund abgehoben wird.
  • Ferner kann bei dem erfindungsgemässen Setzgerät eine Elementedetektionseinrichtung vorgesehen sein, die den Anpressvorgang unterbindet, wenn kein Befestigungselement in der Bolzenführung bzw. im Befestigungselemente-Magazin detektiert wird. Das Stellglied 41 kann dann das Sperrelement 31 nicht aus der Ausnehmung 73 ausheben, so dass der Treibladungs-Magazinstreifen 70 nicht transportiert werden kann.
  • Es können weiterhin noch Stellelemente zum manuellen Ausheben der Sperrelemente 31, 32 aus dem Führungskanal vorgesehen sein, so dass ein in dem Führungskanal 22 befindlicher Treibladungs-Magazinstreifen 70 aus dem Setzgerät entnommen werden kann, auch wenn dieser nicht vollständig verwendet wurde.

Claims (10)

  1. Pulverkraftbetriebenes Setzgerät zum Eintreiben von Befestigungselementen in einen Untergrund, mit einem über Treibladungen betreibbaren Setzwerk, mit einer Transporteinrichtung (30) für die Treibladungen (71) eines, in einen Führungskanal (22) einbringbaren Treibladungsvorrates, und mit einem Zündmittel (23) für eine in einer Treibladungsaufnahme (18) des Setzwerks befindliche Treibladung (71), dadurch gekennzeichnet, dass die Transporteinrichtung (30) über das Zündmittel (23) von einer den Treibladungstransport verhindernden Stellung in eine, wenigstens einen teilweisen Treibladungstransport ermöglichenden Transportstellung überführbar ist.
  2. Setzgerät, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Transporteinrichtung (30) ein Transportfederelement (39) aufweist, über das ein in den Führungskanal (22) eingebrachter Treibladungsvorrat in einer Transportrichtung (63) elastisch beaufschlagt ist.
  3. Setzgerät, nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Transporteinrichtung (30) wenigstens ein Sperrelement (31, 32) aufweist, das über ein Federelement (33, 34) in Richtung auf eine in den Führungskanal (22) eingerückte, den Treibladungstransport sperrende Lage elastisch beaufschlagt ist.
  4. Setzgerät, nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Transporteinrichtung (30) wenigstens ein Stellglied (41, 42) aufweist, über welches das wenigstens eine Sperrelement (31, 32) aus seiner, in den Führungskanal (22) eingerückten Lage entgegen der Kraft des Federelementes (33, 34) in eine aus dem Führungskanal (22) ausgerückte, den Treibladungstransport ermöglichenden Lage überführbar ist.
  5. Setzgerät, nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Stellglied (42) über das Zündmittel (23) von einer Freilaufstellung (50), in der ein Ausheben des Sperrelementes (32) durch das Stellglied (42) verhindert ist, in eine Betätigungsstellung (51) überführbar ist, in der das Ausheben des Sperrelementes (32) durch das Stellglied (42) ermöglicht ist.
  6. Setzgerät, nach einem der Ansprüche 4 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Zündmittel (23) ein Steuerelement (26) angeordnet ist, zum Überführen des Stellgliedes (42) von der Freilaufstellung (50) in die Betätigungsstellung (51), wenn das Zündmittel (23) nach dem Auslösen des Setzgerätes (10) von einer zündbereiten Stellung in eine Zündstellung versetzt wird.
  7. Setzgerät, nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Sperrelemente (31, 32) vorgesehen sind, die axial versetzt an sich gegenüberliegenden Seiten des Führungskanals (22) angeordnet sind.
  8. Setzgerät, nach einem der Ansprüche 3 bis 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass für eine vollständige Transportsequenz, zur Überführung einer neuen Treibladung in eine Position koaxial zur Treibladungsaufnahme und optional vorhergehend zur Entfernung einer verbrauchten Treibladung aus der Position koaxial zur Treibladungsaufnahme, die aufeinander folgende Betätigung beider Sperrelemente (31, 32) erforderlich ist.
  9. Setzgerät, nach einem der Ansprüche 3 bis 5 und 7 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrelemente (31, 32) als Klinken ausgebildet sind, die jeweils verschwenkbar an einem Schwenklager (35, 36) angeordnet sind.
  10. Setzgerät, nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenklager (35, 36) an einem Führungsgehäuse (28) für das Zündmittel (23) festgelegt sind.
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