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DE10242644A1 - Funksignal für Notfall-Einsatzfahrzeuge - Google Patents

Funksignal für Notfall-Einsatzfahrzeuge Download PDF

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DE10242644A1
DE10242644A1 DE2002142644 DE10242644A DE10242644A1 DE 10242644 A1 DE10242644 A1 DE 10242644A1 DE 2002142644 DE2002142644 DE 2002142644 DE 10242644 A DE10242644 A DE 10242644A DE 10242644 A1 DE10242644 A1 DE 10242644A1
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DE
Germany
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vehicle
receiver
transmitter
emergency
signal
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
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DE2002142644
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English (en)
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HACKMANN SVEN
JOSEPHOWITZ STEFAN
Original Assignee
HACKMANN SVEN
JOSEPHOWITZ STEFAN
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/09Arrangements for giving variable traffic instructions
    • G08G1/0962Arrangements for giving variable traffic instructions having an indicator mounted inside the vehicle, e.g. giving voice messages
    • G08G1/0965Arrangements for giving variable traffic instructions having an indicator mounted inside the vehicle, e.g. giving voice messages responding to signals from another vehicle, e.g. emergency vehicle

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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Senden und Empfangen eines Funksignals, die einen Sender und Empfänger aufweist, wobei Sender und Empfänger in jeweils unterschiedlichen mobilen Fahrzeugen montiert sind. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Notfall-Einsatzfahrzeugen ein schnelleres Fahren zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, daß der Sender in einem Notfall-Einsatzfahrzeug eingebaut ist, der Empfänger in einem anderen Fahrzeug, und der Empfänger eine Schaltung aufweist, die bei einem Empfang eines Funksignals des Senders ein Signal an die Bordelektrik/Bordelektronik des Fahrzeugs auslöst.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Senden und Empfangen eines Funksignals, die einen Sender und Empfänger aufweist, wobei Sender und Empfänger in jeweils unterschiedlichen mobilen Fahrzeugen montiert sind, so wie einen entsprechendes Verfahren.
  • Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, daß Notfall-Einsatzfahrzeuge – beispielsweise Fahrzeuge der Polizei, Feuerwehr und Sanitätsdiensten – in Notfalleinsätzen für sich Vorfahrt reklamieren, in dem ein auf dem Dach angebrachtes Blaulicht sowie ein Signalhorn eingeschaltet wird. Dadurch sollen andere Verkehrsteilnehmer, die sich in der Nähe befinden, die Vorfahrtberechtigung dieser Fahrzeuge erkennen und nach Möglichkeit Straßen und Kreuzungen freimachen, damit die Notfall-Einsatzfahrzeuge ohne unnötige Verzögerungen ihren Zielort erreichen können.
  • Im praktischen Einsatz erweist sich jedoch immer wieder, daß das Blaulicht und das akustische Signal nicht rechtzeitig von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen wird. Dadurch kommt es zu gefährlichen Situationen für die Fahrzeuginsassen und der Einsatzzweck der Notfall-Einsatzfahrzeuge wird gefährdet, weil sich die Fahrzeit wegen der unnötigen Behinderungen deutlich verlängert.
  • Die mangelhafte Wahrnehmung von Notfall-Einsatzfahrzeugen ist teilweise auf die bessere Geräuschdämmung der Fahrzeuge nach außen zurückzuführen. Um den Komfortlevel im Fahrzeug zu verbessern, wird mit aufwendiger Schalldämmung versucht, daß Fahrzeug möglichst gut gegen von außen eindringenden Lärm zu isolieren. Eine weitere Rolle spielt die Multimedia-Unterhaltungselektronik, durch die die Fahrzeugführer vom Verkehrsgeschehen abgelenkt werden. Navigationsbildschirme, Musik, Telefon und Internet- bzw. Fernsehübertragungen nehmen die Aufmerksamkeit der Fahrer so sehr in Anspruch, daß sie sich nicht mehr im vollen Umfang auf das Geschehen um Umkreis des von ihnen gesteuerten Fahrzeuges konzentrieren. Auch die zunehmend hohe Verkehrsdichte spielt eine Rolle, da dicht aneinander gedrängte Fahrzeuge mit unter Umständen hohen Fahrzeugaufbauten den Überblick über die Verkehrssituation behindern.
  • Demgemäß ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung bzw. ein Verfahren zu schaffen, daß einem Fahrzeugführer die Möglichkeit eröffnet, ein herannahendes Notfall-Einsatzfahrzeug früher zu erkennen und früher darauf zu reagieren, um Unfallgefahren zu vermindern und Behinderungen für Notfall-Einsatzfahrzeuge nach Möglichkeit zu vermeiden.
  • Die Aufgabe wird gelöst, indem ein Sender einer gattungsgemäßen Vorrichtung in einem Notfall-Einsatzfahrzeug eingebaut ist, der Empfänger in einem anderen Fahrzeug, und der Empfänger eine Schaltung aufweist, die bei einem Empfang eines Funksignals des Senders ein Signal an die Bordelektrik/Bordelektronik des Fahrzeuges auslöst. Die Aufgabe wird weiter durch ein Verfahren gelöst, bei dem der Sender aus einem Notfall-Einsatzfahrzeug ein Funksignal aussendet, daß vom Empfänger empfangen wird, und der Empfänger des empfangene Funksignal mittels einer Schaltung in ein Signal umwandelt, daß der Empfänger an die Bordelektrik/Bordelektronik des Fahrzeugs weiterleitet.
  • Der Vorteil eines solchen Systems ist in der Fähigkeit zu sehen, in einem Fahrzeug ständig darüber zu wachen, ob sich diesem Fahrzeug ein Notfall-Einsatzfahrzeug nähert oder nicht. Das System arbeitet unabhängig von der Aufmerksamkeit des Fahrers und unabhängig von der herrschenden Verkehrsdichte. Das erfindungsgemäß vom Empfänger erzeugte Signal kann genutzt werden, um dem Fahrer in einem Fahrzeug frühzeitig einen Hinweis zu geben, daß sich ein Notfall-Einsatzfahrzeug nähert, das sich in einem Notfall-Einsatz befindet. Neben der Zuverlässigkeit ist das System recht preisgünstig, da es genügt, wenn der Sender mit einer Reichweite vom maximal 500 Metern bis 1 Kilometer arbeitet. Sender und Empfänger können auf eine bestimmte Frequenz fixiert sein, wozu sich nochmals die Herstellkosten der entsprechenden Bauteile vermindern. Bei Nutzung von digitalen Übertragungstechniken kann das Funksignal zusätzliche Informationen oder Anweisungen an andere Fahrzeugführer übermitteln, die vom Empfänger auswertbar und anzeigbar sind. Weitere Ergänzungen und alternative Ausgestaltungen der Findung lassen sich den Merkmalen der Unteransprüche sowie dieser Beschreibung entnehmen.
  • Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispieles beschrieben. Es zeigen:
  • 1: Eine schematische Darstellung der Vorrichtung in Fahrzeugen,
  • 2: Ein Funktionsschema der Vorrichtung,
  • 3: Ein alternatives Funktionsschema in einem Bus-Netz.
  • In 1 ist ein Notfall-Einsatzfahrzeug 2 sowie ein anderes Fahrzeug 4 gezeigt. Das Notfall-Einsatzfahrzeug 2 ist mit einem Sender 6 ausgestattet, das andere Fahrzeug 4 weist einen Empfänger 8 auf. Sender 6 und Empfänger 8 sind über entsprechende Kabel mit Antennen 10 verbunden, mittels derer Funksignale gesendet und empfangen werden können.
  • 2 zeigt ein Funktionsschema der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Der Sender 6 sendet ein Funksignal aus, wenn sich ein Fahrzeug im Notfall-Einsatz befindet. Die Sendeleistung des Senders 6 sollte so bemessen sein, daß nur Fahrzeuge, die sich in einem Abstand von 500 bis 1.000 Metern zum Notfall-Einsatzfahrzeug 2 befinden, das Funksignal empfangen können. Für Fahrzeuge, die sich in größerer Entfernung befinden, ist der Empfang des Funksignals wenig sinnvoll, da sie durch die Fahrzeugmeldung des Empfängers 8 nur vom Verkehrsgeschehen abgelenkt werden würden, ohne sinnvoll reagieren zu können. Die Sendeleistung kann auch bis auf einen Umkreis von 300 Metern reduziert sein, auch bei einer so geringen Sendeleistung verbliebe den Fahrzeugen im Umkreis noch eine ausreichende Zeit, zu reagieren.
  • Die Frequenz, auf der der Sender 6 sendet, könnte eine spezielle Frequenz sein, die für diesen Zweck breitgestellt ist. Unter Ausnutzung der Möglichkeiten der Digitaltechnik ist es jedoch auch möglich, eine reguläre Notfall- oder Polizeifunkfrequenz zu nutzen. Das ausgesendete Funksignal könnte einen digitalisierten Code enthalten, auf dessen Entschlüsselung die Empfänger 8 spezialisiert sind. Bei einer Aussendung des Digitalcodes würde eine entsprechende Sendung nur Millisekunden dauern, die Sendung könnte im Sekundentakt wiederholt werden. Bei einer solchen Ausgestaltung des Funksignals und des Sendeintervalls würde sich nur eine sehr geringe Störung des Funkverkehrs auf den Notfall- bzw. Polizeifunkfrequenzen ergeben.
  • Unter Nutzung der Digitaltechnik ist es auch möglich, in das Funksignal bestimmte Informationen einzubauen. Als Informationen kommen beispielsweise Hinweise auf die Art des Einsatzes – wie etwa Polizei-, Krankenwagen- oder Feuerwehreinsätze – in Betracht, oder es wird die Uhrzeit des Sendezeitpunktes übertragen. Bei Übertragung der exakten Uhrzeit der Sendung könnte ein Empfänger 8 aus dem Zeitintervall zwischen Senden und Empfangen eines Funksignals die aktuelle Entfernung des Notfall-Einsatzfahrzeuges 2 vom Empfänger berechnen. Entsprechende Technologien sind aus der GPS-Navigationstechnologie bekannt. Um entsprechende Informationen aus einem digitalisierten Funksignal auslesen zu können, ist eine Standardisierung und Abitrierung der per Funk übertragenen Datensätze erforderlich.
  • Der Sender 6 kann als Bauteil in des Warnlicht- oder Signalhorn-Modul des Notfall-Einsatzfahrzeuges 2 eingebaut sein. Der Sender 6 kann separat ein und ausschaltbar sein oder er wird automatisch mit dem Blinklicht und/oder dem Signalhorn geschaltet.
  • Der Empfänger 8 kann als nachrüstbares Gerät oder als Einbaumodul ausgebildet sein, das ab Werk in die Fahrzeuge eingebaut ist. Bei einer Nachrüstung des Empfängers 8 wird der Empfänger 8 mit denjenigen Elektronik-Bauteilen des Fahrzeugs 4 verbunden, über die es die Information über eine Annäherung eines Notfall-Einsatzfahrzeuges 2 ausgeben soll. Bei einer Integration des Empfängers 8 ab Werk kann das entsprechende Elektronik-Modul in eines der Elektronikbauteile integriert werden, in denen das Signal des Empfängers 8 weiterverarbeitet wird.
  • In 2 ist ein Funktionsschema einer erfindungsgemäßen Vorrichtung gezeigt. Erhält der Empfänger 8 ein Funksignal vom Sender 6, so wandelt er das empfangene Funksignal in ein Signal um, daß er an Komponenten der Bordelektrik bzw. Bordelektronik übermittelt. Der Empfänger 8 ist über die Batterie 12 mit elektrischer Spannung versorgt. Ebenfalls an die Bordelektrik angeschlossen ist das Audiogerät 14, beispielsweise ein Radio, Kassetten- oder CD-Player. An das Radio ist ein Relais angeschlossen, das wiederum mit einer Leitung mit dem Empfänger 8 verbunden ist. Wenn der Empfänger 8 an das Relais 16 ein Schallsignal übermittelt, ein Funksignal von einem Notfall-Einsatzfahrzeug 2 empfangen zu haben, schaltet das Relais 16 die daran angeschlossenen Lautsprecherboxen 18 ab. Durch die abgeschalteten Lautsprecherboxen wird der Fahrer des Fahrzeugs 4 darauf aufmerksam gemacht, daß sich ein Nottall-Einsatzfahrzeug 2 nähert. Gleichzeitig erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, daß er das akustische Sirenensignal des Notfall-Einsatzfahrzeuges 2 hört. Der Fahrer kann noch besser reagieren, wenn das Relais 16 nicht nur die Übertragung der Verstärkerleistung vom Radio zu den Boxen unterbricht, sondern das Relais eine gespeicherte Sprachmitteilung an die Lautsprecherboxen überträgt, durch die der Fahrer auf das sich nähernde Notfall-Einsatzfahrzeug 2 hingewiesen wird. Zusätzlich oder Anstelle der Unterbrechung der Stromversorgung der Lautsprecherboxen 18 kann das Relais 16 eine optische Anzeige 20 aktivieren, die im Blickfeld des Fahrers des Fahrzeugs 4 angebracht ist. Die optische Anzeige 20 kann als LED ausgeführt sein, die bei einem Signal des Empfänger 8 aufblinkt, oder im Anzeigefeld des Armaturenbretts wird eine alphanumerische Anzeige aktiviert, die im Klartext die Meldung "Vorsicht, Notfall-Fahrzeug !" anzeigt.
  • Die in 2 gezeigte Lösung ist leicht in jedem Fahrzeug nachrüstbar. Als zusätzliche Komponenten müssen nur der Empfänger 8, das Relais 16 sowie ggf. die optische Anzeige 20 nachgerüstet und in den Schaltkreis der Bordelektronik integriert werden. Die für die Nachrüstung erforderlichen Bauteile sind wenig aufwendig und mit wenig Aufwand nachrüstbar.
  • In 3 ist eine alternative Integration eines Empfängers 8 in ein Bus-Netz gezeigt. Bus-Systeme zeichnen sich dadurch aus, daß mehrere Elektroniksysteme über eine gemeinsame Verbindungsleitung Informationen austauschen können. Im Bus-Netz sind eine Anzahl von Informationen verfügbar, die jedes der angeschlossenen Sub-Systeme in das gemeinsame Netz meldet. Durch die Adressierung im Datensatz ist für alle angeschlossenen Sub-Systeme erkennbar, wie dringend die verfügbare Meldung ist und für welche Adressaten die Meldung beachtet werden soll. Ein Beispiel für ein entsprechendes Bus-Netz ist das CAN-Bus-System der Firma Bosch, das heute einen Standard in der Fahrzeugelektronik bedeutet. An ein solches Bus-Netz können beispielsweise die Komponenten optische Anzeige 20, Radio 22, Handy 24, Navigationsrechner 26, Sprachausgabemodul 28, Warnblinklicht 30 und Näherungsrechner 32 angeschlossen sein. Erhält der Empfänger 8 ein Funksignal von einem Sender 6, stellt der Empfänger 8 ein entsprechendes Signal in das Bus-Netz 34 ein. Jedes der beteiligten Geräte kann diese Meldung lesen und für sich auswerten. So kann die optische Anzeige 20 mikroprozessorgesteuert eine Warnleuchte einschalten oder eine alphanumerische Anzeige ansteuern. Das Radio 22 kann die Übertragung von Musik oder Nachrichten unterbrechen, daß Handy 24 kann die Sprachübertragung unterbrechen, der Navigationsrechner 26 kann auf seinem Bildschirm eine entsprechende Anzeige schalten, ein Sprachausgabemodul 28 kann einen gesprochenen Hinweis auf das in der Nähe befindliche Notfall-Einsatzfahrzeug 2 geben, das Warnblinklicht 30 kann die Warnblinker anschalten und ein Näherungsrechner 32 kann aus den vom Empfänger 8 übermittelten Signalen errechnen, in welcher Entfernung sich das Notfall-Einsatzfahrzeug befindet, und ob und wie schnell sich dieses Fahrzeug nähert. Über das Bus-Netz 34 können auch alle Einzelfunktionen miteinander verknüpft werden, so kann ein Entfernungswert des Näherungsrechners 32 von der optischen Anzeige 20 aus dem Bus-Netz 34 gelesen und angezeigt werden, die elektronischen Signale des Sprachausgabemoduls 28 können vom Radio 22 übernommen und in die Radioübertragung eingespielt werden, oder der vom Näherungsrechner 32 ermittelte Entfernungswert wird vom Navigationsrechner mit einer aktuellen Karte verglichen, um zu analysieren und ggf. anzuzeigen, wo sich das Notfall-Einsatzfahrzeug 2 aktuell befindet. Das vom Sender 6 ausgestrahlte Funksignal kann in digitalisierter Form auch GPS-Koordinaten enthalten, die vom Empfänger 8 in das Bus-Netz 34 gestellt werden und von dort vom Navigationsrechner 26 ausgelesen und in eine Anzeige sowie eine Sprachausgabe weiterverarbeitet werden.
  • Wenn eine größere Zahl von Fahrzeugen 4 mit den erfindungsgemäßen Empfängern ausgestattet ist, können die Fahrer dieser Fahrzeuge sehr viel früher überlegen, welche Ausweichmöglichkeiten bestehen, um die Einsatzfahrt des Notfall-Einsatzfahrzeuges 2 nicht zu behindern. In unübersichtlichen Situationen und in Kreuzungsbereichen kann die Funksignalwarnung andere Fahrer früher auf die Gefahr aufmerksam machen, die von den sich nähernden Notfall-Fahrzeugen ausgeht. Insgesamt wird durch das erfindungsgemäße System die Gefahr von Kollisionen mit anderen Fahrzeugen in Notfall-Einsätzen verringert und die Zeit der Notfall-Fahrzeuge zum Einsatzort zu gelangen, kann ebenfalls reduziert werden. Insgesamt erhöht das erfindungsgemäße System also die Verkehrsicherheit wie auch die Reaktionsgeschwindigkeit von Rettungskräften im Notfall-Einsatz.

Claims (14)

  1. Vorrichtung zum Senden und Empfangen eines Funksignals, die einen Sender (6) und Empfänger (8) aufweist, wobei Sender und Empfänger in jeweils unterschiedlichen mobilen Fahrzeugen (2, 4) montiert sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender (6) in einem Notfall-Einsatzfahrzeug (2) eingebaut ist, der Empfänger (8) in einem anderen Fahrzeug (4), und der Empfänger (8) eine Schaltung aufweist, die bei einem Empfang eines Funksignals des Senders (6) ein Signal an die Bordelektrik/Bordelektronik des Fahrzeugs (4) auslöst.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender (6) das Funksignal kontinuierlich oder in Zeitintervallen aussendet.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Funksignal eine Kennung aufweist, durch die das Funksignal als Warnsignal für ein im Einsatz befindliches Notfall-Einsatzfahrzeug (2) erkennbar ist.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß daß der Sender (6) das Funksignal auf einer Notfallfrequenz sendet.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender (6) eine Reichweite von maximal einem Kilometer, bevorzugt 500 m aufweist.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender (6) dem Funksignal automatisiert Informationen, insbesondere in digitalisierter Form, beifügt.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender (6) automatisch bei Einschalten des Einsatzblinklichts und/oder des Schallsignals mit eingeschaltet ist.
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger (8) während des Betriebs des Fahrzeugs (4) kontinuierlich auf Empfang geschaltet ist.
  9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal aus einer Schaltung oder einer Information besteht.
  10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger (8) an ein BUS-Netz (34) der Fahrzeugelektronik angeschlossen ist. schlossen ist.
  11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger (8) ein Signal an die Bordelektrik/Bordelektronik des Fahrzeugs auslöst, wenn sich der Sender (6) vom Empfänger (8) entfernt.
  12. Sender (6) zum Senden von Funksignalen an einen Empfänger, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender (6) in ein Notfall-Einsatzfahrzeug (2) eingebaut ist und im Betriebsmodus Funksignale aussendet, durch die entsprechende Empfänger (8) feststellen können, daß sich ein Notfall-Einsatzfahrzeug (2) im Einsatz in der Nähe befindet.
  13. Empfänger (8) in einem Fahrzeug zum Empfangen von Funksignalen aus einem anderen Fahrzeug, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger (8) auf den Empfang bestimmter Funksignale von einem Notfall-Einsatzfahrzeug (2) ausgelegt ist und über eine Schaltung verfügt, die ein Signal an eine Bordelektrik/Bordelektronik des Fahrzeugs (4) übermittelt, wenn ein entsprechendes Funksignal empfangen ist.
  14. Verfahren zum Senden und Empfangen eines Funksignals mit einem Sender und Empfänger, die in unterschiedlichen mobilen Fahrzeugen montiert sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender (6) aus einem Notfall-Einsatzfahrzeug (2) ein Funksignal aussendet, das vom Empfänger (8) empfangen wird, und der Empfänger (8) das empfangene Funksignal mittels einer Schaltung in ein Signal umwandelt, das der Empfänger an die Bordelektrik/Bordelektronik des Fahrzeugs (4) weiterleitet.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006012122A1 (de) * 2006-03-08 2007-09-13 Romeo Mehnert Sende- und Empfangsmodule zur Frühwahrnehmung von Sondersignalen im Straßenverkehr
DE102006060562A1 (de) * 2006-12-21 2008-06-26 Dönhoff, Lutz Warnsystem

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