DE10240906A1 - Kanalisation, dauerhaft vor Überflutung geschützt - Google Patents
Kanalisation, dauerhaft vor Überflutung geschützt Download PDFInfo
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Abstract
Schachtabdeckungen der Kanalisationsschächte, bevorzugt auf Straßen, haben durch ihre notwendigen, bodenebenen Lüftungsöffnungen den großen Nachteil, daß bei oft nur kurzen Wolkenbrüchen meist schon das gesamte Kanalsystem, einschließlich Kläranlage, überflutet ist. DOLLAR A Durch Verlegen der Lüftungsöffnungen weg von der Straße (200) z. B. in nur sichere Revisionsschächte oder andere seitliche Bereiche, durch grundätzlich "bodeneben abgedichtete" Schachtabdeckungen, zum Teil durch höhergelegte Lüftungsöffnungen, welche auch noch "selbstschließend" Wassereinlauf durch Überflutung verhindern, erreicht man auch im Extremfall volle Funktion der Kläranlage ohne Rückstaugefahr. DOLLAR A Mit einer neuartigen Rückhalteklappe, angebracht in Revisionsschächten überflutungsgefährdeter Gebäude, verhindert man sogar, durch Aktivierung von außen, daß sich ein vollgelaufener Keller z. B. durchs WC in die Kanalisation entleert. DOLLAR A Einsatzbereiche: DOLLAR A Tieferliegende Hofeinfahrten, Revisionsschächte, Straßen, Ortsteile, ganze Ortschaften, auch in Verbindung mit bestehendem System. DOLLAR A Eben dort wo es notwendig ist, OHNE BEGRENZUNG!!! DOLLAR A Zahlen- und Buchstabenerklärung zu Fig. 1 DOLLAR A a Straße, Oberkante DOLLAR A b Gehsteig DOLLAR A c Garten, symbolisch für höheres Gelände DOLLAR A c1 Garten, symbolisch für tieferes Gelände DOLLAR A d Revisionsschacht, symbolisch für höheres Gelände mit Schachtabdeckung (Stand der Technik) ...
Description
- Nachteile des bisherigen Kanalisationssysytems:
Notwendige Lüftungsöffnungen an Revisionsschachtabdeckungen in Grünflächen oder Einfahrten, als auch Lüftungsöffnungen am Schachtabdeckungen auf der Straße, haben durch ihre bodenebenen Öffnungen gravierende Nachteile: Ein kurzer Wolkenbruch reicht oft schon aus, um das gesamte Kanalsystem vom Verbraucher bis zur Kläranlage zu überfluten. - sRückstau nicht nur von Wasser, sondern auch von Fäkalien teils bis in die: Häuser.
- Großflächig meist vom Verbraucher keine Nutzung mehr möglich, obwohl die Überflutung nur kleinflächig, jedoch konzentriert stattfand.
- Gesundheitsgefährdung durch Keime.
- Bei langsam wiederkehrender Funktion ergießen sich Schadstoffe wie Heizöl oder ähnliches ins bisherige Kanalsystem.
- Folgende, im Verhältnis geringfügigem Änderungen ergeben in Verbindung mit den bestehenden Schächten und zum Teil verbleibendem Schachtabdeckungen ein vor Überflutung geschütztes Kanalsystem.
- Möglichkeit:
Jeder Schacht bleibt wie bisher. Jede Schachtabdeckung, welche keinen konzentrierten Zulauf von Oberflächenwasser zu erwarten hat bleibt wie bisher. Ihre bodenebenen Öffnungen sind mancherorts gut genug. - Ausgetauscht werden Abdeckungen auf der Straße gegen Abdeckungen (2) wenn sie von Überflutung bedroht sind. Dazu immer notwendig, der darunter liegende Deckelring (1)
- Um die Entlüftung des Hauptstranges und seines Zugangsschachtes weiterhin zu gewährleisten, legt man ein Verbindungsrohr (200) in Frosttiefe im oberen Bereich vom Hauptschacht (
300 ) zum nächstliegenden Revisionsschacht (190) Dabei ist sogar egal, ob dieser höher oder tiefer als der Hauptschacht liegt. Gefälle ist unwichtig, er dient nur dem Druckausgleich und der Entlüftung. - Die Geruchsintensität wird dadurch zu keiner Belästigung, denn es besteht in Form der beiden Rohre (500+501) sowieso schon Verbindung zum Hauptstrang (
400 ) Bietet sich kein Revisionsschacht, so besteht die Möglichkeit durch ein Rohrsystem (5 ) welches man ohne Schachtsetzung z.B. in eine Grünfläche verlegt, dadurch läßt sich eine Entlüftung in einfacher Art verlegen. - Die Rohrhöhe über dem Boden ergibt sich aus dem Gefährdungsgrad, sowohl auch die Entscheidung, ob ein Rohr " einfacher Art " oder doch eins mit "selbstschließender Funktion " zur Auswahl kommt. Ausgetauscht werden Revisionsschachtabdeckungen in überflutungsbedrohten tieferen Lagen, gegen Schachtabdeckungen neuer Art, mit Entlüftungsstandrohr, vorzugsweise mit "selbstschließender Funktion" (6,7,8,9,10) samt Deckelring (
1 ) Auch in einen solch gesicherten Schacht kann selbstverständlich die Entlüftung durch Rohrverbindung (200 ) erfolgen. - Diese, mit der Schachtabdeckung festverbundenen Entlüftungsstandrohre haben eine Höhe von ca. 50 cm. Entlüftet wird durch das Rohr mit seiner " selbstschließenden Funktion " folgendermaßen:
Das Rohr hat eine rundumlaufende Ausbuchtung, (8 ) sozusagen eine Rohrerweiterung. - In dieser befindet sich ein kegelförmiges, mit der Spitze nach unten zeigendes Hohlgefäß (
9 ), welches einen geringeren Durchmesser als die Ausbuchtung hat und an3 Zugfedern in richtiger Position gehalten wird. Dadurch wird zwischen Ausbuchtung (8 ) und Gefäß (9 ) entlüftet. Durch Überflutung, und somit Wassereinlauf von oben, füllt sich sofort das freischwebende Gefäß, welches dadurch entgegen der Federkraft nach unten gedrückt wird. - Dies bewirkt durch Passung an der Rohrwandung einen sofortigen Verschluß.
- Bleibt das Wasser durch sinkenden Pegelstand von oben aus, leert sich das Gefäß langsam durch eine kleine Bohrung an der unteren Spitze.
- Die dadurch bedingte Gewichtsabnahme bewirkt dadurch wieder das selbsttätige Heben des Gefäßes in seine Ausgangsposition.
- Eine Entlüftung ist wieder gegeben.
- Will man die Entlüftungsfunktion mancherorts auch noch Aufrechterhalten, wenn z.B. ein Gebiet großflächig und voraussichtlich für längere Zeit unter Wasser steht, die 50 cm der Entlüftungsrohre auch schon überstiegen werden bietet sich folgende Möglichkeit:
Man entfernt den abnehmbaren Deckel (6 ) von Rohr (7 ) und steckt ein Verlängerungsrohr (11 ) , welches mit einem eigenen Dichtring versehen, wieder beste Funktion gewährt. - Diese Rohre (
11 ) für den Bedarfsfall sollte es in 3-4 Längen geben. - Bei höherem Rohraufbau kann die Stützung der Rohrverlängerung sinnvoll sein.
- Eine 3- füßige Stützhilfe , welche verstellbar ist und stabil, sowie mit Sandsackauflagen versehen, ist von Vorteil als Ergänzung.
- Nutzt man diese aufgezeigten Möglichkeiten optimal, kann man von einer gut gesicherten Gesamtanlage ausgehen. Dadurch ergibt sich wohl auch kein Rückstau von Seiten der Kanalisation mehr.
- Man sollte nun nicht mehr die Keller vor der Kanalisation schützen, als vielmehr die Kanalisation vor überflutungsgefährdeter Keller, denenein Volllaufen droht.
- Ein vollgelaufener Keller kann ein mehrfaches seines Fassungsvermögens, durch ständigen Zulauf von außen, bei entsprechender Überflutung, durch Gully oder WC in die Kanalisation ableiten.
- Dies verhindert man durch nachträglichen Einbau eines Rückhaltesystems im Revisionsschacht überflutungsgefährdeter Häuser.
- Die Rückhalteklappe (
23 ) kann bei Bedarf und Notwendigkeit von außen an der Revisionsschachtabdeckung betätigt werden. Dazu genügt eine ganze Umdrehung im Uhrzeigersinn an einem Bolzen (20 ), welcher einen Sechskant als Ansatz zur Betätigung bietet. - Der Bolzen ist in der Deckeldurchführung von einer Buchse umgeben, welche auf ihn eine gewisse Klemmfunktion ausübt. Ein ungewolltes Drehen wird so verhindert. Eine Verlängerungserhebung über dem Sechskant erleichtert das Auffinden, sollte der Deckel bereits von Wasser überdeckt sein.
- Durch Drehen eben diesen Bolzens (
20 ) streift der mit dem Bolzen verbundene , darunterliegende Hebel (22 ) durch seine leicht gekröpfte Formgebung somit sicher das Drahtseil (18 ) von seiner Aufhängung (19 ). - Der schwere Spreizhebel (
15 ) fällt durch sein Gewicht nach unten. Die beiden Nasen (16+17) geben ihm die Richtung zur gegenüberliegenden Schachtwand. - Die Klappe fällt gleichzeitig nach unten und der Spreizhebel (
15 ) drückt durch ausreichendes Eigengewicht die Klappe zu. Die Verzahnung des Hebels am oberen Ende trägt nun im Kontakt mit der gegenüberliegenden Schachtwand, zur Sicherung des Verschlußes bei. - Die Verschlußfunktion läßt sich wieder beheben, indem man die Schachtabdeckung öffnet und den Hebel (
15 ) mit dem gleichen Drahtseil (18 ) wieder nach oben holt und einhängt . - Dazu muß das Seilende dauerhaft ziemlich oben befestigt sein.
- Die Einfachheit des Systems läßt eine ausreichende Wiederhohlung des Verschlußes bei geringster Wartung erhoffen.
- Die beiden Markierungspunkte (21) an Deckelring und Schachtabdeckung gewähren optimale Funktion, wenn beide senkrecht über dem Einlaufrohr liegen.
- Hierzu erfolgt der dauerhafte Einsatz einer Schachtabdeckung wie (
4.1 ) mit Rohr und selbstschließender Funktion, sowie Austausch des Deckelriges (1 ) Dieser Verschlußmechanismus ist auch machbar in Schachtabdeckungen (2 ) bodenebener Bauart. - Dazu muß der Sechskant in der Oberfläche des Schachtdeckels versenkt sein, dann läßt sich das Rückhalteklappensystem auch im Revisionsschacht einer Hofeinfahrt verwenden.
- Alles verwendbar mit bestehendem " STAND DER TECHNIK"
-
- 1
- Deckelring
- 2
- Schachtabdeckung, abgedichtet ( gilt für alle folgen
- den Schachtabdeckungen als – Grundmodell – )
- 3
- Vertiefungen, zum Herausheben der Abdeckung mittels
- eines Hilfswerkzeuges
- 4
- Dichtring, evtl. säurefester Gummi
- 5
- Entlüftungsstandrohr, einfach, ohne selbstschließende
- Funktion
- 6
- Entlüftungsstandrohr- Deckel, abnehmbar
- 7
- Entlüftungsstandrohr, mit selbstschließender Funktion
- 8
- Gehäuse, rund, für selbstschließende Funktion
- 9
- Gefäß, rund, aufgehängt an
- 10
- Zugfeder
- 11
- Verlängerung des Entlüftungsstandrohres
- 12
- Dichtring für Verlängerung
- 13
- 3-füßiger Ständer, verstellbar, mit Haltefunktion und
- Auflage- Möglichkeit für Sandsäcke
- 14
- Rohrschelle, mit Schnellverschluß ( Haltefunktion )
- 15
- Spreizhebel, für Rückhalteklappe
- 16
- Nase, mit Bohrung, richtungsgebend
- 17
- Nase, an der Schachtwand, richtungsgebend
- 18
- Drahtseil
- 19
- Drahtseilaufhängung
- 20
- Drehmechanismus, zum Verschließen der Rückhalteklappe
- 21
- Markierung
- 22
- Hebel, zum Auslösen des Mechanismus, leicht gekröpft
- 23
- Rückhalteklappe
- 24
- Schachtboden mit Rinne ( Stand der Technik )
Claims (10)
- SCHACHTABDECKUNG, ( Grundmodell ) rund, für einen Schacht des Kanalisationssystems z.B, eines Zugangsschachtes zum Hauptstrang in der Straße oder eines Revisionsschachtes in einer Hofeinfahrt. Evtl, gefertigt aus einem Metallrahmen und mit Beton ausgegossen, versehen mit Vertiefungen die nicht durchgehend zur Unterseite sind. Sie dienen zum Herausheben der Abdeckung mittels eines Werkzeuges. Die Schachtabdeckung ist belastbar und als Dauereinsatz gedacht, dadurch gekennzeichnet, – daß die Auflagefläche an der Unterseite glatt ist – daß sich in der Auflagefläche im äußeren Rand eine nach innen gewölbte, etwas mehr als halbrunde Nut mit glatter Oberfläche befindet – daß darin ein passender, um laufender Dichtring säurefester Art, Aufnahme findet – welcher im aufgelegten Zustand noch soweit durch Eigengewicht der Abdeckung gedrückt wird, daß er seine dichtende Funktion ausüben kann – daß die Nut so beschaffen ist, daß der Dichtring beim Herausheben der Abdeckung in ihr verbleibt – daß der Dichtring jedoch bei Bedarf gewechselt werden kann.
- DECKELRING, rund, dient der Auflage der Schachtabdeckung in Anspruch 1, er ist aus Beton gefertigt und als Dauereinsatz gedacht dadurch gekennzeichnet, – daß die Außenmaße so sind, daß sich der Deckelring zu den darunterliegenden Schacht-Bauteilen wie Schachtring, Konus oder Ausgleichsring ( Stand der Technik ) kombinieren läßt – daß die Auflageflächen, an der die Schachtabdeckung aufliegt, glatt beschaffen ist.
- ENTLÜFTUNGSSTANDROHR, ( einfache Art ) dient der Entlüftung, wenn dise z.B. von einem Schacht des Hauptstranges zur Seite z.B, in eine Grünfläche verlegt wurde, als Dauereinsatz dadurch gekennzeichnet, – daß es einen abnehmbaren Deckel besitzt – daß mit einem Rohrsystem Verbindung zum betreffenden Schacht hergestellt werden kann – daß dises mit Dichtringen an den Steckverbindungen versehen ist – daß das obere Ende des Entlüftungsstandrohres so beschaffen ist, daß nach Abnehmen des Deckels eine Rohrverlängerung mit eigenem Dichtring aufgesteckt werden kann ( Bedarfsfall ).
- ENTLÜFTUNGSSTANDROHR, (selbstschließende Funktion ) wie Anspruch 3.1 , jedoch dadurch gekennzeichnet, – daß das Rohr eine selbstschließende Funktion besitzt, welche dadurch gekennzeichnet ist, – daß eine runde, umlaufende Ausbuchtung das Rohr erweitert – daß darin ein rundes, kegeliges Hohlgefäß mit nach unten gerichteter Spitze, etwas geringeren Durchmessers, Platz findet – daß bei normaler Funktion die Kraft der 3 Zugfedern das Gefäß so hoch hält, – daß zwischen Ausbuchtung und Gefäß die Entlüftung funktioniert – daß das Gefäß an der Spitze des Kegels eine kleine Bohrung besitzt – daß das Gefäß bei Wassereinlauf von oben, sich durch Befüllung entgegen der Federkraft nach unten senkt – daß die untere Kegelwand auf der unteren Rohrfortführung, evtl, mittels Gummibeschichtung, abdichtet – daß der Druck, des von oben kommenden Wassers, den Verschluß garantiert – daß bei Nachlassen des einströmenden Wassers sich das Gefäß durch die Bohrung langsam entleert – daß durch die erfolgende Gewichtsabnahme, bedingt durch die Entleerung, die Federkraft das Gefäß wider hebt – daß damit die Entlüftung wieder hergestellt ist
- SCHACHTABDECKUNG MIT EINGEBAUTEM ENTLÜFTUNGSSTANDROHR (einfache Art ) Schachtabdeckung wie beschrieben in Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, – daß sich in deren Mitte ein senkrechtes Rohr befindet, welches zur Abdeckung eine feste Verbindung hat – daß es über der Oberkante der Schachtabdeckung etwa eine Länge von 50 cm aufweist – daß es einen abnehmbaren Deckel besitzt – daß das obere Ende des Entlüftungsstandrohres so beschaffen ist, daß nach Abnehmen des Deckels eine Rohrverbindung mit einem Dichtring aufgesteckt werden kann
- SCHACHTABDECKUNG MIT EINGEBAUTEM ENTLÜFTUNGSSTANDROHR (SELBSTSCHLIEBENDE FUNKTION ) Schachtabdeckung wie beschrieben in Anspruch 4.1 dadurch gekennzeichnet, – daß das Entlüftungsstandrohr eine selbstschließende Funktion besitzt dadurch gekennzeichnet, – daß die Merkmale dieser Funktion identisch sind mit Anspruch 3.2 in dessen Beschreibung ab " dadurch gekennzeichnet ist "
- VERLÄNGERUNGSROHR, zum Aufstecken an ein Entlüftungsstandrohr, bei länger anhaltender Überflutung nur für den Bedarfsfall dadurch gekennzeichnet, – daß es mittels einer Übergangsmuffe aufgesteckt wird – daß sich in dieser eine Nut mit darin eingebrachtem Dichtring befindet – daß dises Rohrsystem in verschiedenen Längen gefertigt wird, um jeden Bedarfsfall abzudecken.
- 3-füßiger STÄNDER, der zur Stützung eines Verlängerungsaufbaues dient, nur für den Bedarfsfall dadurch gekennzeichnet, – daß seine Stabilität so ausgelegt ist, um auch bei Überschwemmungen und strömendem Wasser in der Landschaft, sicheren Stand zu haben – daß seine Befestigungsschelle oben alle 3 Beine zusammenfaßt und das Verlängerungsrohr der Entlüftung mittels Schnellverschluß sicher umschließt – daß seine Beine Auflagen haben, auf denen man zwecks Verbesserung der Standsicherheit, Sandsäcke auflegt
- RÜCKHALTEKLAPPENSYSTEM, zum nachträglichen Einbau in Revisionsschächte( Stand der Technik ), überflutungsgefährdeter Häuser. Es verhindert bei manueller Auslösung, daß sich ein vollgelaufener Keller durch Gully, WC oder ähnlichem, in den Revisionsschacht und damit in die Kanalisation entleert. Nur für den Bedarfsfall dadurch gekennzeichnet, – daß man die Klappe an ihrem Befestigungsteil mit Schrauben und Dübel über dem Schachteinlauf an der Schachtwand befestigt – daß sie mit dem Befestigungsteil beweglich durch eine Achse verbunden ist – daß sie zur besseren Abdichtung auf ihrer Dichtseite evtl. eine weichere Auflagebesitzt – daß sie im unteren Bereich auf der Rückseite ( Klappe ist hängend eingebaut ) eine Befestigungsmöglichkeit bietet, an welchem der Spreizhebel mittels einer beweglichen Achse sitzt, er ist dadurch gekennzeichnet, – daß er von stabiler, schwerer Ausführung ist, da sein Eigengewicht der Funktion dienlich ist – daß er von einer Länge ist, welche sich nach dem Schachtdurchmesser richtet. ER soll im geschlossenen Zustand der Klappe in leichter Schräglage von der Klappen- rückseite ansteigend zur gegenüberliegenden Schachtwand reichen – daß er oben eine Verzahnung besitzt, welche beim Schließen an der gegenüberliegenden Wand Halt findet – daß er eine Nase besitzt, welche ihn in senkrechtem Zustand von der eigenen Wand weg fallen lässt – daß die Nase ein Loch zur Seilbefestigung hat – daß eine Gegen-Nase an der Einlaufseite der Schachtwand angebracht ist
- SCHACHTABDECKUNG MIT DREHMECHANISMUS dient zur Entriegelung, und damit Auslösung des sich darunter befindlichen Klappensystems, dies setzt eine an die Schachtwand-Innenseite befestigte Aufhängung voraus, welche dadurch gekennzeichnet ist, – daß man sie senkrecht über dem Klappensystem anbringt – daß sie eine Aufhängung des darunterliegenden Spreizhebels mittels Drahtseil erlaubt – daß eine Entriegelung durch Abstreifen des Seiles im Uhrzeigersinn, von oben gesehen, mittels eines Hebels erfolgen kann – daß der Aufhängepunkt nahe der Schachtoberkante liegt Der Drehmechanismus läßt sich an jedem Deckelsystem anbringen die SCHACHTABDECKUNG ist dann dadurch gekennzeichnet, – daß ein Metallbolzen senkrecht durch die Abdeckung führt – daß dieser umgeben ist von einer durchgehenden Buchse, welche eine leichte Klemmfunktion auf ihn ausübt – daß der Bolzen an der Oberseite der Abdeckung als Sechskant endet – daß der Bolzen an der Unterseite, mit gewissem Abstand zur Abdeckung, einen von oben gesehen, leicht nach links und nach unten gekröpften Hebel hat – daß dieser in seiner Länge und Beschaffenheit, durch ca. 1 Umdrehung des Bolzens im Uhrzeigersinn, befähigt ist, das Seil von der Aufhängung zu streifen. Beim Grundmodell der Schachtabdeckung ohne Entlüftungsstandrohr, ist der Sechskant in der Oberflächenebene versenkt angebracht. Eine Markierung an der Oberseite von solchen Schachtabdeckungen können die Lage der darunterliegenden Aufhängung zeigen. Senkrecht übereinander, gute Funktion:
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| Country | Link |
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Also Published As
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|---|---|
| DE10240906B4 (de) | 2005-04-07 |
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