DE3000283A1 - Entlueftungsventil - Google Patents
EntlueftungsventilInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Anmelderin: ΤΛ-ESCO A/S
3600 Kongsberg Norwegen.
Erfinder: Zivilingenieur Ulf G. Dambo
Riegelsbakken 9 3600 Kongsberg Norwegen.
"Entlüftungsventil"
In Flüssigkeitsleitungen, die in öffentlichen und anderen
Leitungsnetzen eingehen, insbesondere Kloakenleitungen, in denen die Flüssigkeit, z.B. Wasser oder Kloakenwasser, mit
Hilfe von Pumpen vorgetrieben wird, können oft in den höchstliegenden Punkten des Leitungsnetzes Luftkissen gebildet werden,
die normalerweise entlüftet werden müssen. Es ist offenbar, dass diese notwendige Entlüftung den Ausfluss von Flüssigkeit
aus der Leitung nicht erlauben muss, vas besonders leicht verständlich
ist, wenn es sich um Kloakenwasser handelt.
Es sind früher Entlüftungsventile bekannt für Wasser, Kloakenwasser
o.dgl. unter Druck, mit einem Gehäuse und einem vom Wasser hebbaren Schwimmer, samt einem Ventil das zum Herauslassen vom
Luft und zum Schliessen durch den Schwimmer eingerichtet ist, wenn derselbe zu einer oberen Stellung bewegt wird. Ein schwieriges
Problem in Verbindung mit den bekannten Ausführungen besteht jedoch darin, dass das Ventil leicht beschmutzt oder verstopft
werden kann, so dass es gemäss seinem Zweck nicht arbeitet. Dies ist insbesondere der Fall, wenn die Flüssigkeit in der betref-
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fenden Leitung verunreinigende Stoffe enthalt, z.B. Kloakenwasser.
Ein mehr wesentliches Problem das zum Teil verstärkt wird, wenn verunreinigte Flüssigkeit anwesend ist, besteht darin,
dass von Zeit zu Zeit ein Überdruck im Luftkissen oberhalb der Flüssigkeits- oder Kloakenwasserbberflache gebildet wird. Dieser
Druck trägt dazu bei, das Ventil geschlossen zu halten in Situationen
worin dasselbe offen für Luftauslass sein sollte. Mit anderen Worten · wird die vom Überdruck ausgeübte Kraft mehr als
das Gewicht des Schwimmers und der sich zusammen mit demselben bewegenden Teilen ausgleichen.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist die oben genannten Probleme zu vermeiden und dies wir,d in erster Linie dadurch erreicht,
dass ein Entlüftungsventil wie oben angegeben, mit einem Druckmediumkanal
versehen ist, der am einen Ende durch ein bewegliches Dichtungselement vom Luftdruck im Raum zwischen Wasseroberfläche
und Ventil ausgesetzt ist, und der am anderen Ende zum Ausüben einer Kraft eingerichtet ist, die das Ventil zu öffnen erstrebt.
Dieser Vorschlag bedeutet, dass ein geschlossenes System zum Druckluftausgleich geschaffen wird, das dafür Sorge trägt, dass
das Ventil nicht geschlossen gehalten wird durch den überdruck in der Luft im Ventilgehäuse, d.h. die Druckdifferenz zwischen
Atmosphärendruck ausserhalb und Überdruck im Ventilgehäuse.
Dieser Ausgleich wird optimal wenn gemäss der Erfindung die Kraft dazu angepasst ist angenähert gleich die Kraft zu sein, die vom
Luftdruck im Raum gegen den Ventilkegel des Ventils ausgeübt wird,
, die das Ventil geschlossen zu halten erstrebt. Unter diesen vorgezogenen Bedingungen wird das Gewicht des Schwimmers mit
zugehörigen beweglichen Teilen, die Nettokraft repräsentierten, die zum Öffnen des Ventils dient, wenn der Flüssigkeitspegel
hinreichend niedrig wird.
Die Erfindung soll im Folgenden näher erläutert werden mit Hinweis auf die Zeichnung, die eine schematische Vertikalschnitt
durch ein Entlüftungsventil gemäss der Erfindung zeigt.
Die Zeichnung zeigt ein Ventilgehäuse dessen Hauptteil 1 einen
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Schwimmer 2 aufnimmt, der in der gezeigten Stellung von einer
Flüssigkeit gehoben ist, deren Oberfläche mit Λ bezeichnet ist. Das Ventilgehäuse 1 ist unten mit einem Flansch 13 versehen,
zum Anschluss einer Flüssigkeitsleitung, z.B. einer Kloakenleitung.
Das Gehäuse 1 ist oben mit einem Oberteil 12 verlängert, und dieser Oberteil kann rohrförmig sein und geht durch eine konische
Gestaltung in den weitesten Teil des Gehäuses 1 über, in Höhe der normalen Arbeitslage des Schwimmers 2.
Durch eine Stoss-stange 3 mit Führungen 4, ist der Schwimmer mit
einem Ventilkegel 5 verbunden, der zusammen mit einem Ventilsitz 6 das eigentliche Ventil bildet zum Auslass von Luft aus dem
Raum 11 der unten von der Flüssigkeitsoberfläche A und dem
Schwimmer 2 abgegrenzt ist.
Unterhalb des Ventils 5,6 ist in einer Wand des Oberteils 12
eine öffnung ausgenommen, die mit einer Membran oder einem Balg 8 gedeckt ist und dazu eingerichtet ist, den Druck im Luftraum
11 in einem Kanal 10 mit einem Druckmedium, z.B. einer Flüssigkeit, einem Gas oder einer Gns/Flüssigkeits-Mischung, zu übertragen
zum Beaufschlagen eines beweglichen Teils so wie ein
Stempel 9 der mit einer Dichtungsmembran versehen werden kann, am anderen Ende des Kanals 10. Der Stempel 9 ist durch eine
obere Stoss-stange 7 direkt mit dem Ventilkegel 5 verbunden. Diese obere Stoss-stange 7 kann eine direkte Verlängerung der
Stoss-stange 3 bilden.
Man sieht ein, dass mit passenden Dimensionen der verschiedenen
Querschnitts- oder Oberflächenarealen durch den Druckmediumkanal
10 ein· . Ausgleich des Druckes im Luftraum 11 stattfinden kann, so dass eine entsprechende Kraft von oben gegen das Ventil 5,
wirken wird, um das öffnen desselben zu erstreben. Diese Kraft soll versichern,dass das Ventil unter Druck geöffnet wird,
d.h. dass die Druckdifferenz zwischen der umgebenden Atmosphäre und dem Luftraum im Ventil, dasselbe nicht geschlossen hält,
wenn der Flüssigkeitspegel sinkt während der Druck in der Leitung aufrechterhalten ist. Zufolge der Tatsache, dass die Druck- oder
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Kraftübertragung durch den Kanal IU in einem geschlossenen System
geschieht, in welchem'die Membran oder der Balg 8 gegenüber dem Inneren des Ventilgehäuses abdichtet, ist die Funktion in hohem
Masse von Verunreinigung und Verstopfung o.dgl., was oft von den interessierenden Flüssigkeiten verursacht werden könnte,
nicht beeinflusst.
Insbesondere können die oben erörterten Verhältnisse matematisch wie folgt ausgedrückt werden: Die nach oben auf der Unterseite
des Ventils 5, 6 wirkende Kraft ist:
F1 = P1 χ ax
wo P, = der Leitungsdruck ist und a, = der Durchströmungsquerschnitt des Ventils
wo P, = der Leitungsdruck ist und a, = der Durchströmungsquerschnitt des Ventils
oder mit anderen Worten, der Querschnitt der
Luftöffnung.
Die nach unten wirkende" Kraft verursacht durch den Schwimmer
mit zugehörigen Konstruktionsteilen, kann durch Schwimmervolumen mal Schwimmereigengewicht ausgedrückt werden.
Da das Eigengewicht kleiner als 1 sein muss, um das Fliessen
des Schwimmers auf Wasser zu ermöglichen, muss das Areal a.. klein
sein um sicherzustellen, dass das Ventil unter Druck geöffnet wird. Dies gilt im verstärkten Masse wenn im Betracht genommen
wird, dass das Schwimmereigengewicht vorzugsweise wesentlich niedriger als 1 sein muss, um eine gute Dichtung zu erreichen.
Dies ist sehr unzweckmässig in der Praxis und der hier gestellte Vorschlag mit einem geschlossenen Druckübertragungssystem oder
-kanal 10 bringt daher wesentliche Vorteile wie schon oben angeführt ist.
Der.genannte Ausgleich wird ferner in der Praxis angenähert
optimal wenn das wirksame Querschnittsareal des Ventils 5,6 und und des Stempels 9 ungefähr dieselbe Grosse hat. Voraussetzung
dafür ist, dass die Friktionsverluste der beweglichen Teile und des Druckmediums, keine nennenswerte Bedeutung haben.
Um zusätzlich die Gefahr einer Verstopfung aufgrund verunreinigender
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* T-
Flüssigkeit zu vermeiden, ist das Entlüftungsventil gemäss der Erfindung mit einem Schwimmergehäuse 1 gestaltet, dessen Oberteil
12 nach oben stark verlängert ist, so dass derselbe eine grössere Lange hat als was notwendig ist zur Aufnahme des Ventils
-5, 6 und der Konstruktionsteile am anderen oder oberen Ende
des Kanals 10. Zusätzlich zum Entfernen dieser Teile und auch der Membran 8 am unteren Ende des Kanals 10, von der Flussigkeitsoberf
lache A, hat diese Gestaltung mit ihrem kleinen Querschnitt
im Oberteil 12 in Kombination mit dem verhältnismässig stark erweiterten Schwimmergehäuse 1 im Höhenbereich des Schwimmers
2, eine vorteilhafte Auswirkung auf die Druckverhältnisse. Dadurch wird ein langsames Steigen der Flüssigkeitsoberfläche
A sichergestellt gleichzeitig mit einer Komprimierung der Luft im Raum 11 oberhalb dieser Flüssigkeitsoberfläche, so dass dies
dazu auch beiträgt, die Flüssigkeitsoberfläche in Abstand vom Ventil 5, 6 zu halten. Insgesamt gibt die hier beschriebene
Gestaltung der Vorrichtung einen grossen Beitrag zum Verhindern/ dass verunreinigte Flüssigkeit oder Kloakeninhalt im Ventilgehäuse
unter .normalen Verhaltnissen so weit in den turmähnlichen
Oberteil 12 heraufsteigen kann, dass Verunreinigung oder Verstopfung
des Ventils 5, .6 und möglicherweise auch der Membran 8 am unteren Ende des Kanals 10, Fehlfunktion bewirken kann.
Es ist offenbar, dass die beschriebene Ausführung in verschiedenen
Weisen abgeändert werden kann ohne aus dem grundlegenden Rahmen dieser Erfindung abzuweichen. Sodann kann die
mechanische Kupplung oder Kraftübertragung zwischen den verschiedenen wirksamen Elementen, so wie Schwimmer 2, Ventilkegel
5 und Stempel 9, mit Hilfe anderer Gestaltungen mechanischer Kupplungen.als die beschriebene durchgehende Stoss-stange 3,
Es ist auch nicht durchaus notwendig, dass die Elemente der Vorrichtung direkt auf Linie vertikal übereinander vorgesehen
sind, sondern dies wird in der Praxis vorgezogen. Ferner ist es offenbar, dass die gezeigte und vorteilhafte flache Gestaltung
des Schwimmers 2 nicht die einzige mögliche ist, da auch ein Schwimmer mit der gewöhnlichen Kugelform verwendet werden kann.
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BAD ORIGINAL
JAS
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Claims (8)
- Patentanspruch g:1> Entlüftungsventil für Wasser, Kloakenwasser o.dgl. unter Druck, mit einem Gehäuse (1) und einem vom Wasser hebbaren Schwimmer (2), samt einem Ventil (5, 6) das zum Herauslassen vom Luft und zum Schliessen durch den Schwimmer eingerichtet ist, wenn derselbe zu einer oberen Stellung bewegt wird, gekennzeichnet durch einen Druckmediumkanal (10) der am einen Ende durch ein bewegliches Dichtungselement (8) vom Luftdruck im Raum (11) zwischen Wasseroberfläche und Ventil (5, 6) ausgesetzt ist, und der am anderen Ende (9) zum Ausüben einer Kraft eingerichtet ist, die das Ventil (5, 6) zu öffnen erstrebt. ·
- 2. Entlüftungsventil gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzechnet, dass die Kraft dazu angepasst ist, angenähert gleich die Kraft zu sein, die vom Luftdruck im Raum (11) gegen den Ventilkegel (5) des Ventils ausgeübt wird, die das Ventil (5, 6) geschlossen zu halten erstrebt.
- 3. Entlüftungsventil gemäss Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungselement aus einer Membran oder einem Balg (8) besteht.
- 4. Entlüftungsventil gemäss Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass am anderen Ende des Kanals (10) ein Stempel angeordnet ist, der vom Druckmedium im Kanal beeinflusst und zum Ventilkegel (5) des Ventils mechanisch gekuppelt (7) ist.
- 5. Entlüftungsventil gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel (9), der Ventilkegel (5) und der Schwimmer (2) mit einer und derselben durchgehenden Stoss-Stange (3, 7) fest verbunden sind.
- 6. Entlüftungsventil gemäss Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das wirksame Querschnittareal des Ventils (5, 6) bzw. des Stempels (9) ungefähr dieselbe Grosse hat.030031/06Od
- 7. Entlüftungsventil gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Schwimmergehäuse (1) mit einem aufwärtsgehenden, stark verlängerten Oberteil (12), der das Ventil (5, 6) aufnimmt, und worin oder worauf die Enden des Kanals (10) angeordnet sind.
- 8. Entlüftungsventil gemäss Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwimmergehäuse (1) im iröhenbereich des Schwimmers (2) eine verhältnismässig grosse Weite hat, während der Oberteil(12) verhältnismässig eng ist.030Q31/Q6Ö8
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0055979A1 (de) * | 1981-01-07 | 1982-07-14 | Ta-Esco A/S | Entlüftungsventil für Schmutz und dgl. |
| DE10240906A1 (de) * | 2002-09-04 | 2004-03-25 | Georg Nebel | Kanalisation, dauerhaft vor Überflutung geschützt |
| RU2227855C2 (ru) * | 2002-05-21 | 2004-04-27 | Корочкин Михаил Васильевич | Автоматический воздушный клапан |
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- 1979-01-19 NO NO790191A patent/NO142457C/no unknown
- 1979-12-10 SE SE7910143A patent/SE442884B/sv not_active IP Right Cessation
-
1980
- 1980-01-05 DE DE19803000283 patent/DE3000283A1/de not_active Withdrawn
- 1980-01-09 CH CH139/80A patent/CH648391A5/de not_active IP Right Cessation
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| DE10240906B4 (de) * | 2002-09-04 | 2005-04-07 | Georg Nebel | Kanalschacht für Abwasser-Kanalisation |
Also Published As
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| CH648391A5 (en) | 1985-03-15 |
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| NO790191L (no) | 1980-05-12 |
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