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DE1023721B - Sicherheitsvorrichtung fuer geneigt angeordnete, endlose Gliederfoerderbaender - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung fuer geneigt angeordnete, endlose Gliederfoerderbaender

Info

Publication number
DE1023721B
DE1023721B DEH26619A DEH0026619A DE1023721B DE 1023721 B DE1023721 B DE 1023721B DE H26619 A DEH26619 A DE H26619A DE H0026619 A DEH0026619 A DE H0026619A DE 1023721 B DE1023721 B DE 1023721B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
motor
brake
safety device
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH26619A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Raetz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Original Assignee
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG filed Critical Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Priority to DEH26619A priority Critical patent/DE1023721B/de
Publication of DE1023721B publication Critical patent/DE1023721B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G23/00Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2811/00Indexing codes relating to common features for more than one conveyor kind or type
    • B65G2811/09Driving means for the conveyors
    • B65G2811/091Driving means for the conveyors the conveyor type being irrelevant
    • B65G2811/093Control means for automatic stop, start or warning variation during conveying operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Sicherheitsvorrichtung für geneigt angeordnete, endlose Gliederförderbander Bei geneigt angeordneten, also nach aufwärts oder abwärts fördernden Gliederförderbändern und ähnlichen Fördermittelr hat man bereits Fangvorrichtungen verwendet, die im Falle des Aussetzens des Antriebes ein Rückwärtslaufen des Fördermittels verhindern und im Falle des Bruchs des Fördermittels oder seiner Zugorgane diese festhalten. Bei Verwendung von Laschenketten als Zugorgan des Fördermittels hat man als Fangvorrichtwng bereits Fanghebel bzw. Fanghaken benutzt, die während des Bandbetriebes durch Gegengewichts- oder Federwirkung gegen die die Kettenbolzen umgebenden Hülsen der nach aufwärts bewegten Kettenstränge gedrückt oder, um das dabei entstehende störende Geräusch zu vermeiden, durch ein Bi-emsband niedergehalten (bzw. außer Eingriff mit den Laschenketten gehalten) werden, das eine Reibungstrommel umschlingt, die mit einer das Öbertrmn unterstützenden Tragrolle gekuppelt ist und daher durch die Bandbewegung in Umdrehung versetzt wird. Im Falle eines Kettenbruchs in dem nach aufwärts bewegten Iiettenstrang - ein solcher Bruch tritt in der Regel an der am stärksten beanspruchten Stelle, also in der Nähe des Antrieb auf kehrt sich die Bewegungs richtung des Bandteils unterhalb der Bruchstelle (und damit auch die Drehrichtung der erwähnten Tragrolle und der mit ihr verbundenen Reibungstrommel) um, wodurch die Fanghebel bzw. Fanghaken zum Eingreifen in die Laschenketten und gegebenenfalls gleichzeitig eine mit der Fangvorrichtung verbundene, den Antrieb stillsetzende Überlastungssicherung zum Ansprechen gebracht werden. Hierbei ergibt sich jedoch der Mangel, daß die Fanghebel bzw. -haken, da sie normalerweise monate-oder jahrelang nicht betätigt werden, sich häufig festsetzen oder in ihren Lagern festrosten, so daß sie im Notfalle die ihnen zugedachte Aufgabe nicht erfüllen können. Denselben Mangel weisen auch Fangvorrichtungen auf, bei denen nach einem Kettenriß die Fanghaken auf die Kolben von Preßmittelzylindern einwirken, durch die der gerissene Kettenstrang ohne ruckartige Belastung erfaßt und festgehalten wird. - Man hat auch schon Fangvorrichtungen unter Verwendung von Kettenrädern bzw. von Kettenradpaaren vorgeschlagen, von denen das eine mit den Laschenketten des nach aufwärts bewegten, das andere mit den Laschenketten des nach abwärts bewegten Bandtrums ständig im Eingriff steht und die eine Schraube bzw. eine Gewindespindel und eine auf ihr angeordnete Mutter in solchem Drehsinne antreiben, daß bei normalen Betriebsverhältnissen eine Verstellung gegeneinander nicht eintritt, im Falle eines Bruchs des oberhalb befindlichen Kettentrums jedoch infolge der dadurch hervorgerufenen Unterschiede der Kettengeschwindigkeiten eine Relativbewegung zwischen Schraube und Mutter erzeugt wird, wodurch eine besondere Bremse betätigt wird, mittels der die Kettenräder und Ketten festgehalten werden. Man hat diese Fangvorrichtungen auch schon in der Weise weitergebildet, daß durch die im Falle eines Kettenhruchs des oberhalb befindlichen Kettentrums verursachte Bewegung zwischen Schraube und Mutter ein Schalter betätigt wird, der den Stromkreis des Antriebsmotors und den Hilfsstromkreis eines elektrischen Preßluftventils unterbricht, welches die Preßluftzufuhr zu der Bremse freigibt, mittels der die Kettenräder und Ketten des abwärts bewegten Trums festgehalten werden. Diese Fangvorrichtung hat jedoch den Mangel, daß sie eine beträchtliche Anzahl zusätzlicher Maschinenteile (Kettenräderpaare, Gewindespindel mit Mutter und eine besondere Bremse) benötigt, die außerdem für den rauhen Untertagebetrieb zu empfindlich und daher störanfällig sind.
  • Die Erfindung geht aus von einer bekannten Sicherheitsvorrichtung für geneigt angeordnete, endlose Gliederförderbänder mit zwei seitlichen Laschenketten als Zugorgan, in deren nach aufwärts bewegte Kettenstränge im Falle eines Kettenbruchs Fanghebel (bzw. Fanghaken) eingreifen und den unterhalb der Bruchstelle befindlichen Bandteil dadurch festhalten, und mit einem durch Schalter bzw. (Ausschaltdruckknöpfe) stillsetzbaren Antriebsmotor sowie einer auf einer Antriebswelle angeordneten, beim Stillsetzen des Motors einfallenden Bremse. Erfindungsgemäß machen die Schalter zum Stillsetzen des Antriebs lediglich den Antriebsmotor stromlos, während die Bremse erst nach dem nach dem Ausschalten des Motors einsetzenden Auslauf des Bandes infolge des darauf beginnenden Bandrücklaufs und der von diesem ausgelösten Schwenkbewegung oder Längsverschiebung der Fanghebel durch die mit diesen verbundenen Fanghebelschalter zum Einfallen gebracht wird.
  • Während bei Gliederförderbändern die auf einer Antriebswelle angeordnete Bremse üblicher Bauart sonst stets mit dem Antriebsmotor zusammen gesteuert wird, dergestalt, daß sie bei der Einschaltung des Motors gelüftet und bei seiner Ausschaltung in Tätigkeit gesetzt wird, ist bei der erfindungsgemäßen Sicherheitsvorrichtung die Bremse ausschließlich durch die Fanghebelschalter steuerbar. Das hat zur Folge, daß sie bei jedem Stillsetzen des Bandes durch Ausschalten des Antriebsmotors erst nach der durch einen geringen Bandrücklauf hervorgerufenen Schwenkbewegung oder Längsverschiebung der Fanghebel und der dadurch verursachten Betätigung der Fanghebelschalter einfällt. Die Fanghebel werden somit bei jedem Stillsetzen des Bandes in Tätigkeit gesetzt. Es ist daher nicht möglich, daß sie infolge langer Untätigkeit festrosten oder sich festsetzen und dann im Falle eines Kettenbruchs ihre Aufgabe, in die Ketten einzugreifen und diese und damit das Band festzuhalten, nicht erfüllen können.
  • In der Zeichnung ist ein Schaltbild der erfindung gemäßen Sicherheitsvorrichtung für ein endloses, geneigt angeordnetes Gliederförderband mit zwei seitlichen Laschenketten als Zugorgan beispielsweise dargestellt.
  • Durch das Schütz Schl (das durch mit Schraffur versehene Begrenzungslinien als geschlossener Bauteil kenntlich gemacht ist) wird der Hauptschalter A des Antriebsmotors M gesteuert. Dieses Motorschütz steht außerdem mit dem gleichartig ausgebildeten und daher nur schematishc dargestellten Bremsenschütz Sch2 sowie den Fanghebelschaltern FS 1 und FS2 durch die nachstehend geschilderten Hilfsstromkreise in Verbindung. Die Magnetspule S des Motoschütes betätigt dabei mittels ihres Kerns K außer dem Hauptschalter A noch die Kontakte L1 und Li.
  • Die beiden Klemmen 1 und 2 des Motorschützes werden von einer nicht dargestellten Stromquelle gespeist. Von der den Pluspol darstellenden Klemme 1 führt ein Hilfsstromkreis über den Punkt 3, die den Kern K bewegende Magnetspule S des Schützes und den Punkt 4 über den Ausschaltdruckknopf Dα1 und die Punkte 5 und 6 zu dem Poly 7, der - bie Erregung der Magnetspule S und dann gegenüber der darstellung der Zeichnung nach links verschobenem Kern K durch den Kontakt L1 mit dem Pol 8 verbunden ist, und über die Punkte 9, 10 zu der Klemme 11 des Fanghebelschalters FS1, der bei ungestört arbeitendem Band geschlossen ist, und über dessen Klemme 12, den Ausschaltdruckknopf D a2 und die Punkte 13, 14 zu der den Minuspol bildenden Klemme 2 zurück.
  • Druch den unterhalb des Punktes 5 dargestellten Einschaltdruckknopf De1 kann während der Dauer der Betätigung dieses Schalters ein Hilfsstromkreis zwischen den Punkten 1, 3, 4, 20, 21 und 2 geschlossen werden, der die Magnetspule S erregt und das Motorschütz zum Anspringen bringt.
  • In dem zwischen den Punkten 1 und 3 gelegenen Punkt 15 zweigt ein weiterer Hilfsstromkreis ab, der über den Punkt 16, das das Bremsenschütz Sch2, den Punkt30, die Klemme 17 des Fanghebelschalters FS2, der bei ungestört arbeitendem Band geschlossen ist, und über die Klemme 18 und die Punkte 19, 14 und 2 geschlossen ist.
  • In dem Motorschütz Sch 1 befinden sich ferner die Pole 25 und 26, die bei Erregung der Magnetspule 5 durch den Kontakt L2 geschlossen sind und von denen der Pol 26 über die Punkte 29 und 30 mit der das Bremsenschütz Sch2 verbindenden Leitung 1, 15, 16 und der Pol 25 über die Punkte 27 und 28 mit der Klemme 18 des Fanghebelschalters FS2 und die Punkte 19, 14 mit dem Minuspol 2 zu einem geschlossenen Stromkreis verbunden sind.
  • Die Verbindungsleitung 6, De2, 32 ermöglicht es, von dem Ort aus, an dem die Fanghaken angeordnet sind, durch Betätigen des Druckknopfeinschalters Des die Magnetspule 5 des Motorschützes stromführend zu machen (ebenso wie dies vom Ort dieses Schützes aus durch Betätigen des Druckknopfeinschalters D 1 möglich ist) und das Schütz damit zum Ansprechen zu bringen, weil dann ein Stromlireis über die Punkte 1, 3, S, D 5, 6, D,2, 32 Dq2, 13, 14 geschlossen wird.
  • Nach dem Einschalten des Motorschützes Sch1 durch Betätigen der Druckknopschalter De1 oder De2 schließt sich der Hauptschalter A des Motors M, dieser läuft an und verstellt die Fangebel - falls sie zuvor in Ketteneingriffsstellung gewesen sein sollten in dem Sinne, daß die Fangliebclschalter F51 und F52 sich im Schaltbild schließen und damit auch die über sie laufenden Stromkreise geschlossen werden. Auch nuch dem Aurhören der Kontaktgabe durch einen der Druckknopfschalter bleibt die Erregung der Magnetspule des Motorschützes Sch1, wie erwähnt, infolge der Schließung eines Nebenstromkresises erhalten. Werden durch einen Kettenbruch die auf einer gemeinsame Welle angeordnet gedachten Fanghebelschalter FS1 und FS2 verstellt (durch Verschwenkung oder Verschiebung) und dadruch geöffnet, so werden die über sie führenden Hilfsstromkreise unterbrochen (wie in dem Schaltbild dargestellt), und die Magnetspule S sowohl als auch das Bremsenschütz Sch2 werdne stromlos, so daß der Motorschalter A ausgeschaltet und der Antriebsmotot M stillgesetzt und die Brernse zum einfallen veranlaßt wird.
  • Wenn bei der bevorzugten Ausführungsform jeder Fanghebe mit zwei schaltern bzw. einem Doppelschalter gekuppelt ist, dann sind infolge der paarweisen Anordnung der Fanghebel (die in diesem Falle nicht auf einer gemeinsamen Welle aufgekeilt sein dürfen) jeder Sicherheitsvorrichtung insgesamt vier Schalter zugeordnet. Zum leichteren Verständnis wurde im Schaltbild jedoch die einfachere Anordnung mit zwei Schaltern dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsvorrichtung für geneigt angeordnete, endlose Gliederförderbänder mit zwei seitlichen Laschenketten als Zugorgan, in deren nach aufwärts bewegte Kettenstränge im Falle eines Kettenbruchs Fangehebel eingreifen und den unterhalb der Bruchstelle befindlichen Bandteil dadurch festhalten, und mit einem durch Schalter (bzw. Ausschaltdruckknöpfe) stillsetzbaren Antriebsmotor sowie einer auf einer Antriebswelle angeordneten, beim Stillsetzen des Motors einfallenden Bremse, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalter zum Stillsetzen des Antriebs lediglich den Antriebsmotor stromlos machen, die Bremse jedoch erst nach dem nach dem Ausschalten des Motors einsetzenden Auslauf des Bandes infolge des darauf beginnenden Bandrücklaufs und der von diesem ausgelösten Schwenkbewegung oder Längsverschiebung der Fanghebel durch die mit diesen verbundenen Fanghebelschalter zum Einfallen gebracht wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 827 474, 695 932.
DEH26619A 1956-03-23 1956-03-23 Sicherheitsvorrichtung fuer geneigt angeordnete, endlose Gliederfoerderbaender Pending DE1023721B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH26619A DE1023721B (de) 1956-03-23 1956-03-23 Sicherheitsvorrichtung fuer geneigt angeordnete, endlose Gliederfoerderbaender

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DEH26619A DE1023721B (de) 1956-03-23 1956-03-23 Sicherheitsvorrichtung fuer geneigt angeordnete, endlose Gliederfoerderbaender

Publications (1)

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DE1023721B true DE1023721B (de) 1958-01-30

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ID=7150343

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DEH26619A Pending DE1023721B (de) 1956-03-23 1956-03-23 Sicherheitsvorrichtung fuer geneigt angeordnete, endlose Gliederfoerderbaender

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DE (1) DE1023721B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE695932C (de) * 1938-12-30 1940-09-06 Gutehoffnungshuette Oberhausen Fangvorrichtung fuer Gliederfoerderbaender und Seigerfoerderer
DE827474C (de) * 1950-05-24 1952-01-10 Kettenwerk Pruente & Co Fangvorrichtung fuer Stahlgliederbaender

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE695932C (de) * 1938-12-30 1940-09-06 Gutehoffnungshuette Oberhausen Fangvorrichtung fuer Gliederfoerderbaender und Seigerfoerderer
DE827474C (de) * 1950-05-24 1952-01-10 Kettenwerk Pruente & Co Fangvorrichtung fuer Stahlgliederbaender

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