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DE1059346B - Spannvorrichtung fuer ein Foerderband - Google Patents

Spannvorrichtung fuer ein Foerderband

Info

Publication number
DE1059346B
DE1059346B DEA17532A DEA0017532A DE1059346B DE 1059346 B DE1059346 B DE 1059346B DE A17532 A DEA17532 A DE A17532A DE A0017532 A DEA0017532 A DE A0017532A DE 1059346 B DE1059346 B DE 1059346B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tensioning
tension
belt
limit switch
switched
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA17532A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Pelzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Original Assignee
Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie filed Critical Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Priority to DEA17532A priority Critical patent/DE1059346B/de
Publication of DE1059346B publication Critical patent/DE1059346B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G23/00Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
    • B65G23/44Belt or chain tensioning arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
  • Drives For Endless Conveyors (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT 1 059
INTERNAT. KL. B 65 g ANMELDETAG: 27. FE B RU AR 1953
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGE S CHRIFT:
AUSGABE DER
PATENTSCHRIFT:
11. JUNI 19 5 9
26. NOVEMBER 1959
stimmt Oberein mit auslegeschrift
1 059 M6 (A 17532 XI /81 e)
Das übergeordnete Patent geht aus von einer Spannvorrichtung für ein Förderband mit einer Spanntrommel, die unter dem Einfluß eines Spanngewichtes verschiebbar ist, und besteht zur Verringerung der Spanngewicht-Hubstrecken darin, daß an der Spanntrommel außer dem Spanngewicht eine Spannwinde angreift, die von dem Spanngewicht in der Weise gesteuert wird', daß sie dann, wenn das Spanngewicht in seine untere Endlage gelangt, im Sinne des Spannens wirksam wird und daß sie dann, wenn das Spanngewicht in seine obere Endlage gelangt, im Sinne des Entspannens wirksam wird. Am oberen und unteren Ende des Spanngewichtweges ist je ein Endschalter vorgesehen, der die Winde im Sinne des Entspannens bzw. Spannens in Gang hält, solange sich das Spanngewicht in der betreffenden Endlage befindet.
Bei einer solchen Spannvorrichtung erzeugt das Spanngewicht immer die gleiche Bandspannung und muß daher so groß bemessen werden, daß die von ihm erzeugte Bandspannung für die Übertragung der großten Umfangskräfte ausreicht, die beim Anfahren an der Antriebstrommel auftreten. Dies ist mit dem Nachteil verbunden, daß während des normalen Betriebes das Förderband einer erheblich größeren Spannung unterworfen ist, als es für die Kraftübertragung notwendig wäre. Infolgedessen muß das Band für diese überhöhte Spannung ausgebildet, also mit z. B. einer Gewebeeinlage mehr versehen sein, als es der Förderleistung entspricht.
Diesen Nachteil vermeidet die vorliegende Erfindung dadurch, daß in Abhängigkeit von dem Einschalten des Bandmotors die Spannwinde eingeschaltet sowie der obere Endschalter unwirksam gemacht und somit die Bandspannung während des Anfahrens erhöht wird. Zweckmäßig wird der obere Endschalter durch eine von einem Zeitrelais abhängige Maßnahme, ζ B. eine Überbrückung, unwirksam gemacht.
Beim Anfahren wickelt also die Spannwinde das Spannseil auf, und zwar ungehindert von den dem Spanngewicht zugeordneten Endschaltern, bis die An- +0 fahrkräfte im Band wenigstens annähernd den normalen Betriebszustand erreicht haben. Das Spanngewicht braucht nunmehr nur so groß bemessen zu werden, daß es die für den normalen Bandbetrieb benötigte Bandvorspannung erzeugt. Die für das Anfahren der Bandanlage erforderliche erhöhte Bandspannung erzeugt der Spannwindenmotor, der die Winde mit seinem höchsten Drehmoment oder sogar mit einem Überlastmo.ment antreibt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Die Spanntrommel 1 ist mit Rollen 2 auf einer waagerechten Führungsbahn 3 verschiebbar. Zum Spannen des Förderbandes wird auf die Spanntrom-Spannvorrichtung für ein Förderband
Zusatz zum Patent 1 017 082
Das Hauptpatent hat angefangen am 22. Oktober 1952
Patentiert für:
Aktiengesellschaft für Unternehmungen
der Eisen- und Stahlindustrie,
Essen
Dipl.-Ing. Hans Pelzer, Krefeld,
ist als Erfinder genannt worden
mel 1 eine Zugkraft mittels eines Spannseiles 4 ausgeübt, das um eine Flaschenzugrolle 5 und drei Ablenkrollen 7 geführt ist. Das eine Ende des Seiles 4 ist auf die mit einem Elektromotor gekuppelte Spannwinde 6 gewickelt, während am anderen Ende das Spanngewicht 8 angreift.
Am oberen und am unteren Ende der Hubstrecke des Spanngewichtes 8 befinden sich Endschalter 9, 10, die beim normalen Bandbetrieb die Spannwinde 6 im Sinne des Entspannens oder Spannens in Gang setzen. Wenn das Förderband z. B. infolge starker Belastung gelängt wird, betätigt das Spanngewicht 8 den unteren Endschalter 10, wobei dann das Seil 4 weiter auf die Winde 6 aufgewickelt wird. Hierdurch wird zunächst die Längung des Förderbandes ausgeglichen und darauf das Spanngewicht 8 angehoben. Wenn die starke Längung des Förderbandes zurückgeht, betätigt das Spanngewicht 8 den oberen Endschalter 9, wobei dann das Seil 4 von der Winde 6 abgewickelt wird. Es ist vorteilhaft, die Endschalter 9 und 10 mit Zeitschaltern zu verbinden, damit sich das Spanngewicht 8 im Betriebszustand bevorzugt in der Mittellage befindet.
Beim Anfahren der Bandanlage wird nun mit dem Bandantrieb (durch eine nicht dargestellte Schaltvor; richtung) der Spannwindenmotor in dem Sinne mit eingeschaltet, daß das Seil 4 weiter auf die Winde 6 aufgewickelt wird. Gleichzeitig wird der obere Endschalter 9 überbrückt und damit unwirksam gemacht. Es wird somit das Spanngewicht 8 hochgezogen, fois es sich oben gegen einen Anschlag legt, und dann das Förderband gespannt. Da hierbei der Spannwindenmotor mit seinem größten Drehmoment oder sogar mit
909 653/365
einem Überlastmoment arbeitet, ist die Bandspannung beim Anfahren erheblich größer als die durch das Spanngewicht gegebene normale Bandspannung, so daß die großen Anfahr-Umfangskräfte von den Antriebstrommeln auf das Förderband übertragen werden können.
Wenn das Anfahren beendet ist, wird auf den normalen Betrieb übergegangen, indem ein Zeitrelais zu Beginn des Anfahrens in Gang gesetzt wird, das nach Beendigung des Anfahrens oder etwas später selbsttätig die Überbrückung des oberen Endschalters 9 löst, so daß für die Spannung des Förderbandes wieder allein das Gewicht 8 maßgebend ist.
Wenn bei Doppeltrommelantrieben zwei oder mehr Motoren vorhanden sind, die beim Anfahren nacheinander eingeschaltet werden, so kann der Übergang vom Anfahrbetrieb mit erhöhter Bandspannung auf Normalbetrieb in der Weise geschehen, daß beim Einschalten des letzten Motors die Überbrückung des Schalters 9 über ein Zeitrelais gelöst wird.
Beim Anfahren kann der Spannwindenmotor mittels eines zusätzlichen Schalters eingeschaltet werden, der mit der Schaltvorrichtung des ersten Antriebsmotors mechanisch oder elektrisch gekuppelt ist.
Man kann aber auch ohne einen zusätzlichen Schalter für den Spannwindenmotor auskommen, denn beim Anfahren wird das von der Antriebstrommel ablaufende Bandtrum schlaff, so daß das Spanngewicht 8 den unteren Endschalter 10 betätigt und damit der Spannwindenmotor eingeschaltet wird. Wenn nunmehr das Spanngewicht 8 den unteren Endschalter 10 freigibt, wird infolge einer vorher erfolgten Blockierung dieses Endschalters der Spannwindenmotor nicht —· wie es beim normalen Betrieb der Fall wäre — ausgeschaltet, sondern er zieht das Spanngewicht bis zu dem Anschlag in seiner oberen Endlage und spannt darauf in der oben geschilderten Weise durch die auf
die Spanntrommel 1 ausgeübte Zugkraft das Förderband.
Damit beim Auftreffen des Spanngewichtes 8 an dem Anschlag in seiner oberen Endlage kein harter Schlag entsteht, wird zweckmäßig in das Seil 5 ein federndes Dämpfungsglied 11 eingefügt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Spannvorrichtung für ein Förderband, wobei eine Spannwinde vom Spanngewicht mittels eines oberen Endschalters zum Entspannen und mittels eines unteren Endschalters zum Spannen gebracht wird, nach Patent 1 017 082, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von dem Einschalten des Bandmotors die Spannwinde (6) eingeschaltet sowie der obere Endschalter (9) unwirksam gemacht und somit die Bandspannung während des Anfahrens erhöht wird.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Endschalter (9) durch eine von einem Zeitrelais abhängige Maßnahme, z. B. eine Überbrückung, unwirksam gemacht wird.
3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehreren Bandmotoren, die beim Anfahren nacheinander eingeschaltet werden, die Spannwinde in Abhängigkeit von der Inbetriebnahme des ersten und letzten Motors betätigt wird.
4. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in das Spannseil (4) eine Dämpfungsvorrichtung (11) eingeschaltet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 833 504;
britische Patentschrift Nr. 456 604;
französische Patentschrift Nr. 746 360.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 909 530/250 6. (909 653/365 11.59)
DEA17532A 1953-02-27 1953-02-27 Spannvorrichtung fuer ein Foerderband Pending DE1059346B (de)

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DEA17532A DE1059346B (de) 1953-02-27 1953-02-27 Spannvorrichtung fuer ein Foerderband

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DEA17532A DE1059346B (de) 1953-02-27 1953-02-27 Spannvorrichtung fuer ein Foerderband

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DEA17532A Pending DE1059346B (de) 1953-02-27 1953-02-27 Spannvorrichtung fuer ein Foerderband

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DE (1) DE1059346B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113898B (de) 1958-05-22 1961-09-14 Eickhoff Geb Hydraulische Spannvorrichtung fuer endlose Foerderbaender

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR746360A (fr) * 1932-02-19 1933-05-27 Vernes Guinet Ets Transporteur
GB456604A (en) * 1935-08-22 1936-11-12 Sutcliffe Richard Ltd Improvements in or relating to conveyors as used in collieries and the like
DE833504C (de) * 1950-10-21 1952-03-10 Krauss Maffei Ag Vorrichtung zum Spannen eines Seiles, insbesondere eines Drahtseiles bei Seilbahnen

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