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CH438626A - Sicherheitseinrichtung an einer Fahrtreppe - Google Patents

Sicherheitseinrichtung an einer Fahrtreppe

Info

Publication number
CH438626A
CH438626A CH601066A CH601066A CH438626A CH 438626 A CH438626 A CH 438626A CH 601066 A CH601066 A CH 601066A CH 601066 A CH601066 A CH 601066A CH 438626 A CH438626 A CH 438626A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
contact
contactor
escalator
brake
safety device
Prior art date
Application number
CH601066A
Other languages
English (en)
Inventor
Braendlin Fritz
Meyer Othmar
Original Assignee
Inventio Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Inventio Ag filed Critical Inventio Ag
Priority to CH601066A priority Critical patent/CH438626A/de
Priority to NL6705391A priority patent/NL156656B/xx
Priority to SE576067A priority patent/SE313413B/xx
Publication of CH438626A publication Critical patent/CH438626A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B29/00Safety devices of escalators or moving walkways

Landscapes

  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description


      Sicherheitseinrichtung   <B>an</B>     einer        Fahrtreppe       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherheits  einrichtung an einer eine Betriebs- und eine Notbremse  aufweisenden     Fahrtreppe    zur Vermeidung eines unge  wollten Laufes derselben.  



  Fahrtreppen werden bekanntlich aus Sicherheits  gründen mit zwei unabhängig voneinander angeordneten  Bremseinrichtungen versehen, nämlich einer Betriebs  und einer Notbremse. Während die Betriebsbremse mei  stens am Antriebsmotor angeordnet ist und diesen bei  Einleitung eines betriebsmässigen Haltes     stillsetzt@    wirkt  die Notbremse unmittelbar auf die     Antriebswelle    der       Kettenräder    und dient dem Zweck, den     ungewollten     Lauf, insbesondere den ungewollten Rücklauf der Fahr  treppe zu verhindern. Die Notbremse soll also wirksam  werden, wenn ein     Transmissionsbruch    vorliegt oder die  Betriebsbremse aus irgend einem Grunde versagt.  



  Das Einfallen der Notbremse wird bei einer bekann  ten     Fahrtreppenkonstruktion    durch einen Geschwindig  keitsbegrenzer ausgelöst. Dabei wird die Notbremse be  tätigt, sobald die Fahrtreppe in     Abwärtsrichtung    einen  bestimmten, über der normalen Fördergeschwindigkeit  liegenden     Geschwindigkeitswert    übersteigt. Diese Ein  richtung besitzt den Nachteil, dass wenn die in     Aufwärts-          richtung    eingeschaltete Fahrtreppe nach einem Trans  missionsbruch oder einem Versagen der Betriebsbremse  ihre Förderrichtung wechselt, die Notbremse erst betätigt  wird, nachdem die Fahrtreppe sich über ihre normale  Fördergeschwindigkeit abwärts beschleunigt hat.

   Beim  Einfallen der Notbremse können dann vermeidbare Un  fälle auftreten, vor allem da sich die Benützer mit dem  Rücken zur Förderrichtung auf der Fahrtreppe befin  den.  



  Bei einer anderen bekannten Konstruktion ist zur  Auslösung der Notbremse eine Mechanik vorgesehen,  welche eine Klinke aufweist, die bei der Aufwärtsförde  rung der Fahrtreppe über eine Raste einer mit der An  triebswelle verbundenen Scheibe hinweggeführt wird, oh-    ne einrasten zu können und beim ungewollten Rücklauf  in die Raste eingreift und über eine     Zugstange    die Not  bremse auslöst. Bei     Abwärtsförderung    ist die     Klinke     durch einen erregten Elektromagneten von der Scheibe  abgehoben.

   Bei     Aufwärtsförderung    schlägt die Klinke  auf der Raste bei jedem Durchgang     auf.Abgesehen    da  von, dass dabei ein unerwünschtes Geräusch entsteht, ist  dadurch die     Klinke    bzw. die Raste einer grossen Abnüt  zung unterworfen, sodass unter Umständen im Notfall  das Einrasten der     Klinke    nicht mehr möglich ist.

   Ferner  besitzt diese Einrichtung den Nachteil, dass beim Versa  gen der Betriebsbremse bei     eingeschalteter        Abwärtsrich-          tung    die Notbremse erst     einfällt,    wenn die Fahrtreppen  geschwindigkeit in     Abwärtsrichtung    den Nennwert um  einen bestimmten Betrag übersteigt.  



  Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer die       Fahrtreppe    bei jedem ungewollten Lauf mittels einer  Notbremse innert kürzester Zeit stillsetzende Sicherheits  einrichtung, welche keiner grossen Abnutzung unterwor  fen ist und einen     kleinen        Aufwand    erfordert.  



  Eine     erfindungsgemässe    Sicherheitseinrichtung ist  dadurch     gekennzeichnet,    dass in den Erregerstromkreis  eines     Bremslüftschützes    für die Notbremse ein von der  Fahrtreppe in Abhängigkeit ihrer     Förderrichtung    betä  tigter Kontakt eines Schalters, der bei Aufwärtsförde  rung geschlossen ist, ein Ruhekontakt des     Richtungs-          schützes    für die     Aufwärtsförderrichtung    und ein Ruhe  kontakt eines mit den Fahrtrichtungsschütze geschalte  ten, jedoch gegenüber diesen verzögert ansprechenden  Relais parallel geschaltet sind.  



  Gemäss einer bevorzugten     Ausführungsform    der Er  findung sind in den Erregerstromkreis des     Bremslüft-          schützes    für die Notbremse in Reihe zu den ersten paral  lelgeschalteten Kontakten je ein Arbeitskontakt der bei  den Richtungsschütze und ein Kontakt eines durch einen  Arbeitskontakt des     Bremslüftschützes    für die Betriebs  bremse betätigten Relais parallelgeschaltet.      Aus     Sicherheitsgründen    muss verhindert werden,  dass ein Fahrgast die     Fahrtreppe    nach einem Nothalt  wieder einschalten kann.

   Die entsprechenden Mittel sol  len aber bei einem durch Netzausfall bewirkten Halt  nicht wirksam sein, da sonst das Unterhaltspersonal all  zuhäufig unnötig gerufen werden muss. Zur Lösung die  ser Aufgabe ist gemäss einer weiteren bevorzugten Aus  führungsform der Erfindung ein     Kipprelais    vorgesehen,  welches einen durch eine     Kippanordnung    in die beiden  Endstellungen druckbaren Kontakt aufweist, der mittels  eines über einen Ruhekontakt des     Bremslüftschützes    der       Betriebsbremse    einschaltbaren     Schliess-Elektromagneten     in der     Schliesstellung    in welche er durch Handbetätigung       verbringbar    ist,

   gehalten ist und mittels eines über einen  Ruhekontakt des     Bremslüftschützes    der Notbremse ein  schaltbaren     öffnungs-Elektromagneten    in die     Offenstel-          lung    umschaltbar ist, in welcher er die Stromzuführung  zu den     Förderrichtungsschützen,    den     Bremslüftschützen     und dem     Schliess-Elektromagneten    unterbricht.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf beilie  gender Zeichnung dargestellt und wird im folgenden nä  her beschrieben. Es zeigen:       Fig.    1 eine Schaltungsanordnung der elektrischen       Antriebsteile    einer Fahrtreppe und       Fig.    2 ein Schaltschema der zugehörigen Steu  erung.  



       In    der     Fig.    1 ist mit 1 ein     Drehstrom-Antriebsmotor     bezeichnet, auf dessen Welle 1.1 eine Bremsscheibe 2.1  einer Betriebsbremse 2 und ein Kettenrad 3 befestigt ist.  Die Betriebsbremse 2 ist eine übliche, mittels eines Elek  tromagneten 2.2     luftbare        FederdruckAussenbacken-          bremse.    Mit 4 ist eine Antriebswelle 4 einer Fahrtreppe  bezeichnet. Auf der Antriebswelle 4 sind Kettenräder 5  für den Antrieb einer mit 6 angedeuteten Stufenkette,  sowie ein Kettenrad 7 und eine     Bremstrommel    8.1 einer  Notbremse 8 befestigt.

   Die Antriebswelle 4 und damit  die     Stufenkette    6 der Fahrtreppe wird vom Antriebs  motor 1 über das Kettenrad 3, eine Kette 9 und das  Kettenrad 7 angetrieben. Die Notbremse 8 ist eine übli  che, mittels eines Elektromagneten 8.2 luftbare Feder  druck-Aussenbackenbremse.  



  Auf der Antriebswelle 4 ist ein Schleppkontakt 10  angeordnet, welcher im     wesentlichen    aus zwei mit einem  Reibbelag versehenen durch Federn 10.1 an die An  triebswelle 4 angedrückten Backen 10.2, einer an den  Backen 10.2 befestigten Kontaktbrücke 10.3 zwei fe  sten Kontakten 10.4 und einem Anschlag 10.5 besteht.  Die Backen 10.2 werden bei der Drehung der Antriebs  welle 4 soweit mitgenommen, bis die Kontaktbrücke  10.3 je nach Drehrichtung der     Antriebswelle    4 entweder  an den festen Kontakten 10.4 oder am Anschlag 10.5  zur Auflage kommt.

   Die Anordnung der festen Kontakte  10.4     ist    dabei so getroffen dass diese bei Aufwärtsfahrt  der Fahrtreppe, bei welcher sich die Antriebswelle 4 in  Richtung des Pfeiles 11 dreht, durch die     Kontaktbrücke     10.3 überbrückt werden.  



  Mit     RST    ist das Drehstromnetz zur Speisung des An  triebsmotors 1 und der Elektromagnete 2.2, 8.2 bezeich  net. Der Antriebsmotor 1 ist in üblicher Weise für zwei       Drehrichtungen    und     Stern-Dreieckanlauf    geschaltet.

         Hiezu    sind die Klemmen     uvw    des Antriebsmotors 1 über  die     dreipoligen    Kontakte 12.1 bzw. 13.1 von zwei Rich  tungsschütze 12, 13, an das Netz     RST        anschliessbar.    Die       Klemmen        xyz    des Antriebsmotors 1 werden für die  Sternschaltung durch den dreipoligen Kontakt 14.1 eines  Schützes 14 kurzgeschlossen und für die Dreieckschal-         tung    über den dreipoligen Kontakt 15.1 eines Schützes  15 und den Kontakt 12.1 bzw. 13.1 an das Netz     RST     angeschlossen.

   Der Elektromagnet 2.2 ist über einen  zweipoligen Kontakt 16.1 eines     Betriebsbremsschützes     16 und der Elektromagnet 8.2 über einen zweipoligen  Kontakt<B>17.1</B> eines     Notbremsschützes    17 an das Netz       anschliessbar.     



  Im Schaltschema der     Fig.    2 sind mit + und - die  Klemmen einer     Gleichspannungsquelle    zur Speisung der  Apparatespulen bezeichnet. In parallelen Stromkreisen  dieser     Gleichspannungsquelle    sind die Erregerspulen der  Schütze 12 bis 17, eines     Kipprelais    18, eines     anzugverzö-          gerten    Zeitrelais 19 und eines abfallverzögerten Zeitre  lais 20 angeordnet. Mit 21 ist ein Handschalter zur Ein  schaltung der Fahrtreppe in der gewünschten     Förder-          richtung    bezeichnet, welcher drei Schaltstellungen I,     1I,          III    besitzt.

   In der Stellung I wird ein Kontakt 21.1 ge  schlossen, der den Stromkreis des die     Aufwärts-Förder-          richtung    der Fahrtreppe einschaltenden     Richtungsschüt-          zes    12 schliesst. Das Ausschalten der Fahrtreppe erfolgt  durch Verbringung des Handschalters 21 in die Stellung  Il. In der Stellung     III    wird ein Kontakt 21.2 geschlossen,  der den Stromkreis des die     Abwärts-Förderrichtung    der  Fahrtreppe einschaltenden Richtungsschützes 13  schliesst. In den Stromkreisen der Schütze 14, 15, 16  und des Zeitrelais 19 ist eine Parallelschaltung je eines  Arbeitskontaktes 12.2, 13.2 der beiden Richtungsschüt  ze 12, 13 eingeschaltet.

   Im Stromkreis des     Betriebs-          brems-Schützes    16 liegt in Reihe zu dieser     Prallelschal-          tung    eine aus den Arbeitskontakten 14.2 und 19.1 des  Schützes 14 und des Zeitrelais 19 bestehende Parallel  schaltung. Eine Reihenschaltung eines Ruhekontaktes  15.2 des Schützes 15 und eines Wechselkontaktes 19.2  des Zeitrelais 19 ist in den Stromkreis des Schützes 14  eingeschaltet. In den Stromkreis des Schützes 15 und des  Zeitrelais 19 ist die Parallelschaltung der in Ruhestel  lung geöffneten Seite des Wechselkontaktes<B>19.2</B> mit  einem Arbeitskontakt 14.3 des Schützes 14 eingefügt. Im  Stromkreis des Schützes 15 liegt ferner ein Ruhekontakt  14.4 des Schützes 14.  



  Das Zeitrelais 20 ist über einen Arbeitskontakt 16.2  des Schützes 16 einschaltbar. Im Stromkreis des     Not-          brems-Schützes    17 sind in Reihe die Parallelschaltung  eines Arbeitskontaktes 20.1 des Zeitrelais 20 mit je  einem Arbeitskontakt 12.3, 13.3 der beiden Richtungs  schütze, die Parallelschaltung des     Schleppschalterkon-          taktes    10.4 mit je einem Ruhekontakt 12.4, 15.3 der  Schütze 12 und 15 sowie ein Ruhekontakt 22 eines nicht  dargestellten     Fliehkraftschalters    eingefügt.

   Der Flieh  kraftschalter wird von der Antriebswelle 4 der Fahrtrep  pe angetrieben und     öffnet    seinen Kontakt 22 wenn die  Fördergeschwindigkeit der Fahrtreppe die     Nenn-Förder-          geschwindigkeit    um einen bestimmten Betrag über  steigt.  



  Das Kipprelais 18 besitzt einen Wechselkontakt 18.1  und zwei Elektromagnete 18.2, 18.3. Eine Feder 18.4  wirkt auf den Wechselkontakt 18.1 eine Kippwirkung  aus, sodass dieser mit einer bestimmten Kraft in die eine  oder andere Endstellung gedrückt wird. In der gezeich  neten Schaltstellung des Wechselkontaktes 18.1 verbin  det dieser die positive     Klemme    der     Gleichspannungs-          quelle        mit    den Erregerspulen der Schütze 12 bis 17, der  Relais 19 und 20 und des Elektromagneten 18.3.

   Durch  Erregen des Elektromagneten 18.2 kann bei     entregtem     Elektromagneten 18.3 der Wechselkontakt 18.1 in die  andere Schaltstellung umgelegt werden, in welcher er die       erwähnten    Erregerspulen von der     Gleichspannungsquelle         trennt. Das Rückführen des Wechselkontaktes 18.1 in die  gezeichnete Stellung geschieht durch     Handbetätigung.     Bei gleichzeitig     entregten    oder erregten Elektromagneten  18.2 18.3 verbleibt der     Wechselkontakt    18.1 in der ein  genommenen Schaltstellung.

   Zur Erregung des Elektro  magneten 18.2 dient ein Ruhekontakt 17.2 des     Not-          brems-Schützes    17 und des Elektromagneten 18.3 ein  Ruhekontakt 16.3 des     Betriebsbrems-Schützes    16.  



  Die beschriebene Sicherheitsschaltung arbeitet wie  folgt: Das Einschalten der Fahrtreppe erfolgt durch Be  tätigung des Handschalters 21, welcher den Stromkreis  des der gewünschten Fahrtrichtung entsprechenden     För-          derrichtungsschützes    12 oder 13 schliesst.

   Nachdem die  ses     Förderrichtungsschütz    12 bzw. 13 seine Kontakte  12.1, 12.2, 12.3 bzw. 13.1, 13.2, 13.3 geschlossen hat,  werden die Schütze 14 und 17 erregt, sodass die Not  bremse 8 lüftet und der Antriebsmotor 1 in Sternschal  tung eingeschaltet wird. Über den Kontakt 14.2 wird das  Schütz 16 und über den Kontakt 14.3 des     anzugverzö-          gerten    Zeitrelais 19 erregt, während der Kontakt 14.4  verhindert, dass das Schütz 15 für die Dreieckschaltung  des Antriebsmotors 1 anzieht. Die Betriebsbremse 2 lüf  tet und die Fahrtreppe wird in Bewegung gesetzt. Nach  kurzer Zeit werden die Kontakte 19.1 und 19.2 des Zeit  relais 19 betätigt.

   Das Schütz 14 wird dadurch     entregt     und dafür das Schütz 15 erregt, welches den Antriebs  motor 1 in Dreieckschaltung umschaltet.  



  Es sei vorerst angenommen, die Fahrtreppe sei für  Aufwärtsförderung     eingeschaltet    und bewege sich seit  einiger Zeit mit     Aufwärtsförderrichtung.    In diesem Be  triebszustand ist der Kontakt 21.1 geschlossen und die  Schütze 12, 16, 15, 17 sowie die Zeitrelais 19 und 20  sind erregt, während das Schütz 14 und die Elektroma  gnete 18.2 18.3 stromlos sind. Die beiden Bremsen 2  und 8 sind gelüftet und die Antriebswelle 4 dreht sich in  Richtung des Pfeiles 11. Der     Schleppschalterkontakt     10.4 ist geschlossen und der Wechselkontakt 18.1 befin  det sich in der gezeichneten Stellung.  



  Bei einem     Transmissionsbruch    z. B. bei Bruch der  Kette 9 kann die Fahrtreppe unter dem     Einfluss    der     För-          derlast    die Förderrichtung ändern. Unmittelbar nach  Umkehr der Förderrichtung öffnet der Schleppschalter  10 seinen Kontakt 10.4. Da die diesem Kontakt 10.4  parallel geschalteten Ruhekontakte 12.4, 15.3 geöffnet  sind, fällt sofort das     Notbrems-Schütz    17 ab so dass die  Notbremse 8 einfällt und die Fahrtreppe     stillsetzt.    Der  Ruhekontakt<B>17.2</B> des     Notbrems-Schützes    17 betätigt  den Elektromagneten 18.2.

   Da das     Betriebsbremsschütz     16 noch erregt und somit der Ruhekontakt 16.3 geöffnet  ist wird nun der Wechselkontakt 18.1 vom Elektroma  gneten 18.2 umgelegt, sodass die Stromzuleitung zu den  Schützenspulen unterbrochen wird. Der Antriebsmotor 1  wird damit stillgesetzt und die Betriebsbremse 2 fällt ein.  Die Fahrtreppe kann nun mit dem Handschalter 21 erst  wieder eingeschaltet werden, wenn der Kontakt 18.1  durch Handbetätigung wieder in die gezeichnete Schalt  stellung umgelegt worden ist.  



  Erfolgt ein     Transmissionsbruch    während der einge  schalteten     Abwärtsförderung,    so kann die Fahrtreppe die       Nennfördergeschwindigkeit    übersteigen. Der die     Förder-          geschwindigkeit    überwachende     Fliehkraftschalter    öffnet  dann seinen Kontakt 22. Dadurch wird der gleiche Vor  gang wie oben eingeleitet.  



  Beim Einschalten der     Aufwärtsförderrichtung    wird  der die Förderrichtung überwachende Ruhekontakt 12.4  geöffnet. Wenn sich nun vorher die Fahrtreppe in     Ab-          wärtsförderrichtung    bewegte, so ist der Schleppschalter-         kontakt    10,4 im ersten Moment noch geöffnet. Um zu  verhindern, dass in dieser Betriebsstellung die Notbrem  se einfällt, ist der Kontakt 15.3 vorgesehen, welcher  während der Zeit, bis der Schleppschalter 10 die der  Förderrichtung entsprechende Stellung eingenommen  hat, die Parallelschaltung der Kontakte 10.4, 12.4 über  brückt.

   Hierzu     kann    ein Ruhekontakt eines     anzugverzö-          gerten    Relais vorgesehen werden, welches beim Ein  schalten einer Förderrichtung     betätigt    wird. Im vorlie  genden Ausführungsbeispiel ist es der Ruhekontakt 15.3  des Schützes 15, der zur Einschaltung der Dreieckschal  tung am     Antriebsmotor    1 dient.  



  Das normale     Stillsetzen    der Fahrtreppe erfolgt durch  Rückführung des Handschalters 21 in die Stellung     II.     Das     Förderrichtungsschütz    12 bzw. 13 wird     entregt    und  öffnet seine Kontakte. Die Schütze 15     und    16 werden  stromlos, der Antriebsmotor 1 wird ausgeschaltet und  die Betriebsbremse 2 fällt ein. Die Notbremse 8 fällt erst  kurze Zeit später ein, wenn das durch den Kontakt 16.2  des     Betriebsbrems-Schützes    16 geschaltete, abfallverzö  gerte Zeitrelais 20 seinen Kontakt 20.1 öffnet.

   Beim nor  malen     Stillsetzen    der Fahrtreppe bleibt das Kipprelais 18  in der gezeichneten     Stellung    da zuerst der Elektroma  gnet 18.3 durch den Kontakt 16.3 des     Betriebsbrems-          Schützes    16 erregt wird. Die Fahrtreppe kann daher mit  tels des Handschalters 21 wieder eingeschaltet wer  den.  



  Bei einem Netzausfall werden gleichzeitig alle Schüt  ze und Relais stromlos. Das Kipprelais 18 bleibt dabei in  der gezeichneten Stellung sodass auch in diesem Fall ein  normales     Wiedereinschalten    der Fahrtreppe erfolgen  kann.  



  Die beschriebene Sicherheitsschaltung setzt die Fahr  treppe bei     ungewollien    Lauf innert kürzester Zeit     still     und verhindert ein betriebsmässiges     Wiedereinschalten     derselben, wenn die Stillsetzung nicht durch den Hand  schalter 21 oder durch einen Netzausfall erfolgt ist. Es  kann nun zweckmässig sein, beim Auftreten eines     Not-          haltes    eine Alarmvorrichtung zu betätigen. Hierfür kann  eine Lampe 23 vorgesehen sein, welche durch den  Wechselkontakt 18.1 an die     Gleichspannungsquelle    an  geschlossen wird, sobald dieser vom Elektromagneten  18.2 umgeschaltet wird.  



  Gemäss einer bevorzugten     Ausführungsart    der Erfin  dung, wird der Kontakt 16.3 durch einen Kontakt eines       Fliehkraftschalters    ersetzt, welcher nur bei einem be  stimmten kleinen Wert der Fördergeschwindigkeit, ins  besondere bei Stillstand der Fahrtreppe geschlossen     ist.     Indem die Abfallzeit des Zeitrelais 20 so eingestellt wird,  dass beim normalen     Stillsetzen    der Fahrtreppe die Not  bremse 8 erst einfällt, wenn dieser Wert unterschritten       bzw,    erreicht ist,     wird    das Kipprelais auch umgeschaltet,  wenn bei Einleitung eines betriebsmässigen Haltes die  Betriebsbremse ausfällt und die Fahrtreppe von der Not  bremse stillgesetzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sicherheitseinrichtung an einer eine Betriebs- und eine Notbremse aufweisenden Fahrtreppe zur Vermei dung eines ungewollten Laufes derselben, dadurch ge kennzeichnet, dass in den Erregerstromkreis eines Bremslüftschützes (17) für die Notbremse (8) ein von der Fahrtreppe in Abhängigkeit ihrer Förderrichtung be tätigter Kontakt (10.4) eines Schalters der bei Aufwärts- förderung geschlossen ist, ein Ruhekontakt (12.4) des Richtungsschützes (12) für die Aufwärtsförderrichtung und ein Ruhekontakt (15.3) eines mit den Fahrtrich tungsschütze (12, 13) geschalteten,
    jedoch gegenüber diesen verzögert ansprechenden Relais (15) parallel ge schaltet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Sicherheitseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den Erregerstromkreis des Bremslüftschützes (17) für die Notbremse (8) in Reihe zu den ersten parallelgeschalteten Kontakten (10.4, 12.4, 15.3) je ein Arbeitskontakt (12.3, 13.3) der beiden Rich tungsschütze (12, 13) und ein Kontakt (20.1) eines durch einen Arbeitskontakt (l6,2) des Bremslüftschützes (16) für die Betriebsbremse (2) betätigten Relais (20) parallel geschaltet sind. 2.
    Sicherheitseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Kipprelais (18) vorgese hen ist, welches einen durch eine Kippanordnung (18.4) in die beiden Endstellungen druckbaren Kontakt (18.1) aufweist, der mittels eines über einen Ruhekontakt (16.3) des Bremslüftschützes (16) der Betriebsbremse (2) einschaltbaren Schliess-Elektromagneten (18.3) in der Schliesstellung gehalten ist, in welche er durch Handbe tätigung verbringbar ist, und mittels eines über einen Ru hekontakt (17.2) des Bremslüftschützes (17) der Not bremse (8) einschaltbaren öffnungs-Elektromagneten (18.2)
    in die Offenstellung umschaltbar ist, in welcher er die Stromzuführung zu den Förderrichtungsschützen (12, 13), den Bremslüftschützen (16, 17) und dem Schliess-Elektroinagneten (18.3) unterbricht. 3. Sicherheitseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der in Abhängigkeit der För- derrichtung der Fahrtreppe betätigte Schalter ein Schleppschalter ist. 4.
    Sicherheitseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das einen mit den Arbeitskontakten (12.3, 13.3) der beiden Richtungsschütze (12, 13) parallel geschalteten Arbeits kontakt (20.1) aufweisende Relais (20) abfallverzögert ist. 5.
    Sicherheitseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet dass die Fahrtreppe mittels eines Drehstrom-Induktionsmotors (1) mit Stern-Dreieck-An- lauf angetrieben ist und dass der Kontakt des gegenüber den Förderrichtungsschütze (12, 13) verzögert anspre chenden Relais (15) ein Ruhekontakt (15.3) des zur Herstellung der Dreieckschaltung am Induktionsmotor (1) dienenden Schützes (15) ist. 6.
    Sicherheitseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den Erregerstromkreis des Bremslüftschützes (17) für die Notbremse (8) ein Kon takt (22) eines von der Fahrtreppe angetriebenen Flieh kraftschalters eingeschaltet ist, welcher diesen Kontakt (22) öffnet, wenn die Fördergeschwindigkeit den Nenn wert um einen bestimmten Betrag überschreitet. 7. Sicherheitseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt (18.1) des Kipprelais (18) in der Offenstellung eine Alarmvorrichtung (23) an eine Stromquelle an- schliesst. B.
    Sicherheitseinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schliess-Elektromagnet (18.3) über einen Kontakt eines Fliehkraftschalters einschaltbar ist, welcher nur bei einem bestimmten Wert der Fördergeschwindigkeit ge schlossen ist und die Verzögerungszeit des abfallverzö gerten Relais (20), welches einen Arbeitskontakt (20.1) im Stromkreis des Bremslüftschützes (17) der Notbremse (8) besitzt, mindestens so lang ist, wie die Zeit, welche die Betriebsbremse (2) zur Stillsetzung der Fahrtreppe benötigt.
CH601066A 1966-04-25 1966-04-25 Sicherheitseinrichtung an einer Fahrtreppe CH438626A (de)

Priority Applications (3)

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CH601066A CH438626A (de) 1966-04-25 1966-04-25 Sicherheitseinrichtung an einer Fahrtreppe
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US4231452A (en) 1978-12-28 1980-11-04 Westinghouse Electric Corp. Spring applied, electric released drum brake
US4276500A (en) 1979-03-28 1981-06-30 Westinghouse Electric Corp. Braking system

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US4276500A (en) 1979-03-28 1981-06-30 Westinghouse Electric Corp. Braking system

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