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Die
Erfindung betrifft ein Fenster oder eine Fenstertür mit einem
Flügelrahmen
und einem Blendrahmen aus mehrkammerigen Hohlprofilen insbesondere
aus Kunststoff, wobei bei geschlossenem Fenster zwischen dem Blendrahmen
und dem Flügelrahmen
als umlaufender Raum ein Fensterfalz gebildet ist und wobei im äußeren aufrechten
oder unteren waagerechten und innen im oberen waagerechten Bereich
des Fensters Lüftungsausschnitte für die Luftzirkulierung
von innen nach außen
und umgekehrt gebildet sind.
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In
der
DE 199 29 133 sind
Feinlüftungsmöglichkeiten
zur Abwendung von Feuchteschäden über geschlossene
Fenster beschrieben. Die Zuluft wird hierbei über äußere Dichtungsausschnitte im
aufrechten oder unteren waagerechten Bereich der Fenster eingeleitet
sowie um die Falzecken herum über
den Fensterfalzlüfter
ins Rauminnere geführt und
auch umgekehrt.
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Aus
der
DE 201 00 618
U1 ist ein Rahmenprofil zur Herstellung von Rahmen für Fenster,
Türen, Fassaden,
Lichtdächer
oder dergleichen bekannt, welches mindestens ein zu einer Innenseite
gewandtes Innenprofil und einen zu einer Außenseite gewandten Anschlag
aufweist. An dem Anschlag ist eine Dichtung zur Anlage an ein Fassadenelement anlegbar,
wobei Anschlagsteg und Innenprofil über mindestens einen Verbindungssteg
miteinander verbunden sind. An dem von dem Innenprofil entfernt
liegenden Abschnitt des Anschlagsteges ist eine Hohlkammer zur Aufnahme
eines Verbinders angeformt. Dabei kann der Anschlagsteg im wesentlichen
L-förmig
ausgebildet sein und an dem kürzeren
Schenkel des L-Profils
die Hohlkammer ausgebildet sein und der lange Schenkel eine Außenfläche des
Rahmenprofils bilden. Dieses Rahmenprofil ermöglicht im Schnittpunktbereich,
insbesondere bei langschenkeligen Stegen, ohne zusätzlichen
Aufwand eine besonders bündige
und feste Verbindung.
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Fenster
mit überwiegend
zwei Dichtungsebenen sind im geschlossenen Zustand in den unteren Druckstufen
luftundurchlässig.
Sie bereiten den Bewohnern, wenn nicht regelmäßig und richtig gelüftet wird,
ein ernstzunehmendes Problem mit der Raumhygiene, weil sich über Feuchteschäden Schimmelpilze
bilden.
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Durch
die normale Falzausbildung bei Fenstern, die je nach System unterschiedlich
sein kann, ist der Volumenstrom begrenzt.
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Solche
Standard-Fenster mit Anschlagdichtungen sind so ausgebildet, daß der Flügel und
der Blendrahmen in etwa gleiche Tiefe haben. Das bedeutet, daß der zwischen
Flügel-
und Blendrahmen befindliche Fensterfalz einen solchen Querschnitt aufweist,
so daß eine
Luft von 3,5 bis 5,0 m3/h zirkulieren kann.
Das ist nicht immer ausreichend, weil mitunter größere Luftvolumenströme erforderlich sind
und auch gefordert werden.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fenster oder eine Fenstertür der einleitend
genannten Art dahingehend zu verbessern, daß die Lüftung und Wärmedämmung solcher Fenster und Fenstertüren wesentlich
verbessert sind.
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Diese
Aufgabe wird gemäß einem
ersten Erfindungsgedanken dadurch gelöst, daß zur Vergrößerung des Querschnittes des
Fensterfalzes und zur Vergrößerung des
Volumens des Fensterfalzes zwischen dem Flügelrahmen und dem Blendrahmen letzterer
innenseitig in Höhe
des Fensterfalzes um die Höhe
und die Stärke
eines üblichen
Standard-Blendrahmenanschlages hinterschnitten und der Blendrahmenanschlag
zum Fensterflügel
hin abgewinkelt ist.
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Auf
diese Weise gelangt man zu einem Fenster oder einer Fenstertür, die die
vorstehend erwähnte
Aufgabe voll erfüllt.
Der Querschnitt des Fensterfalzes bzw. der Fensterfalzraum wird
wesentlich vergrößert, so
daß dadurch
auch die Menge der zirkulierenden Luft entsprechend vergrößert wird.
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Während bei
herkömmlichen
Fenstern die zirkulierende Luftmenge etwa 3,5 bis 5,0 m3/h
beträgt,
erhöht
sich die zirkulierende Luftmenge bei dem erfindungsgemäßen Fenster
auf 6,0 bis 7,0 m3/h und mehr. Das führt dazu,
daß mit
Sicherheit die Raumhygiene wesentlich verbessert wird. Außerdem wird
durch die vergrößerte Bautiefe
des Blendrahmens und die zusätzliche Überdeckung
des Flügels die
Wärmedämmung des
Fenster erheblich erhöht.
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Zweckmäßig kann
das Fenster so ausgebildet sein, daß der durch die Hinterschneidung
des Blendrahmens zusätzlich
gewonnene Raum durch weitere Veränderungen
am Blendrahmen veränderbar,
insbesondere vergrößer- und
verkleinerbar ist.
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Es
empfiehlt sich, das Fenster so zu gestalten, daß durch den höheren Blendrahmenanschlag der
Flügel
mehr überdeckt
und die Flügelansicht
dadurch verkleinert ist.
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Vorteilhafterweise
kann die Anordnung so getroffen sein, daß an der Außenseite des Flügels unten
ein Profil angesetzt ist, welches in Kippstellung des Flügels unter
den abgewinkelten Blendrahmenanschlag greift.
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Des
weiteren kann das Fenster so beschaffen sein, daß der Blendrahmen zusammen
mit einem Standard-Flügelrahmen
verwendbar ist.
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Zeckmäßig besteht
der Blendrahmen aus Kunststoff oder anderen für Fenster Verwendung findenden
Werkstoffen, wie beispielsweise Holz oder Aluminium.
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In
weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß bei Verwendung
einer Mitteldichtung zwischen dem Blendrahmen und dem Flügelrahmen
zur Vergrößerung des
Querschnittes des Fensterfalzes und zur Vergrößerung des Volumens des Fensterfalzes
zwischen dem Flügelrahmen
und dem Blendrahmen letzterer innenseitig in Höhe des Fensterfalzes hinterschnitten
und zum Flügelrahmen hin
abgewinkelt ist und daß der
Fensterfalz aus einem Teil-Fensterfalz an der einen Seite der Mitteldichtung
und einem Teil-Fensterfalz an der anderen Seite der Mitteldichtung
gebildet ist.
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Der
Pfosten ist zweckmäßig zwischen
dem oberen und dem unteren Profil des Blendrahmens spiegelbildlich
zu einer Spiegelebene 97 ausgebildet ist, die der Ebene 98 in 3 entspricht.
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Zur
Erhöhung
des Volumenstroms ist es daher erforderlich, das Luftvolumen zwischen
Flügel und
Blendrahmen im Falzbereich zu erhöhen. Unter Berücksichtigung
der Energieeinsparung in Verbindung mit einer intelligenten Wohnungslüftung werden innovative
Fensterkonstruktionen gefordert.
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Der
erfindungsgemäß ausgebildete
Blendrahmen hat zur erhöhten
Wärmedämmung eine
größere Bautiefe
und eine um eine normale Blendrahmenanschlaghöhe und Blendrahmenanschlagstärke erhöhtes Luftvolumen.
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Hierbei
ist der neue Blendrahmenanschlag um eine normale Anschlaghöhe und Anschlagstärke hinterschnitten
und zum Flügel hin
abgewinkelt. Er gewährt
entsprechend diesem zusätzlich
gewonnen Luftvolumen einen entsprechend höheren Volumenstrom für die Luftführung im
Fensterfalz.
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Durch
den höheren
Blendrahmenanschlag wird der Flügel
um diese zusätzliche
Höhe abgedeckt,
was einen günstigen
Einfluß auf
die Wärmedämmung hat,
weil u.a. die Abstrahlungsfläche
der Flügelstahlverstärkung wesentlich
verkleinert oder ganz abgedeckt wird.
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Die
Schlagregensicherheit, insbesondere beim Einsatz von Lüftungseinrichtungen,
wie z.B. bei der Lüftung
gemäß der
DE 199 29 133 , wird verbessert,
besonders wenn die Zuluft direkt vor dem Lüfter eingeleitet wird.
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Durch
den größeren Blendrahmenanschlag wird
ebenfalls der Schallschutz, besonders bei Lüftungseinrichtungen günstig beeinflußt. Auch
die Einbruchsicherheit wird erhöht,
weil durch den höheren Überschlag
Hebelwerkzeuge schwieriger anzusetzen sind.
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Die
Gesamtansichtsbreite von Flügel
und Blendrahmen werden gegenüber
dem Standard-Fenster nicht verändert.
Vorgesehen bei dieser neuen Blendrahmenkonstruktion ist, daß auch weiterhin
ein Standardflügel
eingesetzt werden kann, wodurch die Gesamtkonstruktion preiswert
bleibt.
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Beim
Flügel
sollte die Möglichkeit
bestehen, unten ein nach außen
vorstehendes Profil anzusetzen, welches bei der Flügel-Kippstellung
hinter den abgewinkelten Blendrahmenanschlag greift und der Flügel hierdurch
auch ohne Scheren gehalten wird.
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Fenster
wirken mit dieser neuen Blendrahmenkonstruktion durch die schlankere
Flügelansicht und
der tieferen Blendrahmenkonstruktion plastischer, eleganter und
sind im funktionalen Bereich den bisherigen Konstruktionen überlegen.
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Gemäß einem
zweiten Erfindungsgedanken ist zur Lösung der der Erfindung zugrunde
liegenden Aufgabe vorgesehen, daß zur Vergrößerung des Querschnittes des
Fensterfalzes und zur Vergrößerung des
Volumens des Fensterfalzes zwischen dem Flügelrahmen und dem Blendrahmen
letzterer innenseitig in Höhe
des Fensterfalzes um die Höhe
und die Stärke
eines üblichen
Standard-Blendrahmenanschlages hinterschnitten und der Blendrahmenanschlag
zum Fensterflügel
hin abgewinkelt ist und in dem oberen waagerechten Bereich des Fensters
anschließend
an dem Fensterfalz eine zylinderförmige Ausnehmung einer bestimmten
Länge in
dem Blendrahmen vorgesehen ist sowie in dem Fensterfalz ein zylinderförmiger Lüfter bestimmter
Länge gelagert ist,
der die Ausnehmung in dem Blendrahmen und einen an die Ausnehmung
des Blendrahmens anschließenden
Teil des Fensterfalzes ausfüllt.
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Auf
diese Weise gelangt man zu einem Fenster oder einer Fenstertür, die die
vorstehend erwähnte
Aufgabe voll erfüllt.
Der Querschnitt des Fensterfalzes bzw. der Fensterfalzraum wird
wesentlich vergrößert, so
daß dadurch
auch die Menge der zirkulierenden Luft entsprechend vergrößert wird. Hinzu
kommt, daß die
zirkulierende Luftmenge durch den Lüfter in einer in weiten Grenzen
beliebigen Durchströmmenge
eingestellt und gehalten werden kann.
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Während bei
herkömmlichen
Fenstern die zirkulierende Luftmenge etwa 3,5 bis 5,0 m3/h
beträgt,
erhöht
sich die zirkulierende Luftmenge bei dem erfindungsgemäßen Fenster
auf 6,0 bis 7,0 m3/h und mehr. Das führt dazu,
daß mit
Sicherheit die Raumhygiene wesentlich verbessert wird. Außerdem wird
durch die vergrößerte Bautiefe
des Blendrahmens und die zusätzliche Überdeckung
des Flügels die
Wärmedämmung des
Fenster erheblich erhöht. Darüber hinaus
ist sichergestellt, daß ständig eine bestimmte
und einstellbare Luftmenge durch das Fenster zirkuliert. Wenn ein
größerer Bedarf
an zirkulierender Luftmenge besteht, kann dem durch entsprechende
Betätigung
und Einstellung des Lüfters ohne
weiteres Rechnung getragen werden.
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Zweckmäßigerweise
kann der den Fensterfalz begrenzende senkrechte Steg des Blendrahmens über eine
bestimmte Länge
entfernt sein und weiter zur Außenseite
des Blendrahmens ein horizontaler Steg und ein vertikaler Steg sowie
mehrere schräge
Stege vorgesehen sein.
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In
weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß der den
Fensterfalz begrenzende senkrechte Steg über eine bestimmte Länge durch
Fräsen
entfernt ist.
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Das
Kunststoff-Fenster kann auch so ausgebildet sein, daß die Ausnehmung
als rohrförmiges und
im Blendrahmen umlaufendes Aufnahmelager ausgebildet ist.
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Dabei
kann das Kunststoff-Fenster so ausgebildet sein, daß das zylindrische
Rohr in dem halbrohrförmigen
Aufnahmelager gelagert ist und unmittelbar an dem Aufnahmelager
anliegt.
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Das
halbrohrförmige
Aufnahmelager wird bei der Herstellung des Profils für den Blendrahmen
mit hergestellt, so daß anschließend Fräsungen nicht mehr
erforderlich sind. Außerdem
kann der Motor auch an anderen Positionen des Blendrahmens positioniert
werden.
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Zweckmäßigerweise
kann das Fenster oder die Fenstertür so ausgebildet sein, daß der Lüfter als Radiallüfter ausgebildet
und innerhalb eines zylinderförmigen
Rohres beidseitig und von einem ebenfalls innerhalb des Rohres gelagerten
Lüftermotor
anzutreiben ist.
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Die
Erfindung wird nachfolgend anhand dreier Ausführungsbeispiele im einzelnen
erläutert
und dem nächstkommenden
Stand der Technik gegenüber
verglichen. Es zeigt
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1 ein
bekanntes Standard-Fenster aus Kunststoff mit zwei Anschlagdichtungen,
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2 ein
erfindungsgemäß ausgebildetes Fenster
aus Kunststoff mit zwei Anschlagdichtungen gemäß einer ersten Ausführungsform,
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3 den
Blendrahmen gemäß 2,
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4 einen
Pfosten zur Verwendung bei Fenstern gemäß 2,
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5 ein
erfindungsgemäß ausgebildetes Fenster
aus Kunststoff mit einer Mitteldichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform,
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6 einen
erfindungsgemäß ausgebildeten
Blendrahmen mit Mitteldichtung,
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7 einen
Pfosten zur Verwendung bei Fenstern gemäß 5,
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8 einen Querschnitt durch den oberen waagerechten
Teil eines erfindungsgemäß ausgebildeten
Fensters aus Kunststoff mit zwei Anschlagdichtungen und einem Lüfter gemäß einer
dritten Ausführungsform,
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9 einen Längsschnitt durch den Lüfter und
den zugehörigen
Antriebsmotor gemäß 1 und
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10 einen Querschnitt durch ein Fenster vergleichbar
dem in 8 dargestellten Querschnitt.
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In 1 ist
ein bekanntes Standardfenster aus Kunststoff dargestellt. Der Blendrahmen 1 ist
als mehrkammeriges Kastenhohlprofil ausgebildet und besteht im wesentlichen
aus zwei horizontalen Stegen 2,3, an denen an
der Außenseite
A des Blendrahmens 1 zwei senkrecht verlaufende Stege 4,5 und an
der Raumseite B des Blendrahmens 1 zwei senkrecht verlaufende
Stege 6,7 angebracht sind. Der Blendrahmen 1 hat
an seiner Außenseite
einen Blendrahmenanschlag 8, der eine Dichtung 9 aufweist.
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Der
Flügelrahmen 10 weist
einen unteren horizontalen Steg 11 und mit Abstand darüber einen versetzten
horizontalen Steg 12 auf, an denen an der Außenseite
A des Flügelrahmens
zwei senkrecht verlaufende Stege 13,14 und auf
der Raumseite B zwei senkrecht orientierte Stege 15,16 vorgesehen sind.
Die Stege 15, 16 sind nach oben hin verlängert und
bilden den Flügelanschlag 17,
der eine Dichtung 18 aufweist. Der Flügelrahmen 1 enthält eine
Flügelstahlverstärkung 19.
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Zwischen
dem Blendrahmen 1 und dem Flügelrahmen 10 ist ein
Fensterfalz 20 gebildet, der von den Stegen 5, 15 und 3,12 gebildet
ist. Dieser Fensterfalz 20 hat einen bestimmten Querschnitt
bzw. ein bestimmtes Volumen, welches für die Luftzirkulation zur Verfügung steht.
Dieses Volumen reicht nicht für alle
Einsatzfälle
aus.
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Der
Schnitt unten in 1 zeigt die Verhältnisse
des Schnittes oben in 1 spiegelbildlich zur strichpunktiert
dargestellten Spiegelfläche 21.
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2 zeigt
ein erfindungsgemäßes Wärmedämm-Lüftungsfenster,
bestehend aus einem Blendrahmen 30 und einem Flügelrahmen 31.
Der Blendrahmen 30 hat zwei waagerecht verlaufende Stege 32,33,
die an der Raumseite B mit zwei senkrecht verlaufenden Stegen 34,35 und
außenseitig
(A) mit zwei senkrecht orientierten Stegen 36,37 verbunden sind.
Der Steg 37 setzt sich als Steg 38 nach unten hin
fort und ist am unteren Ende über
eine Abwinklung 39 nach innen gebogen. Etwa parallel zu
dem Steg 38 ist an der Außenseite A ein Steg 40 vorgesehen,
der im unteren Bereich als Abwinklung 41 nach innen orientiert
ist. Die Stege 38,39,40, 41,42 bilden den
Blendrahmenanschlag 28 gemäß der Erfindung. Die Abwinklungen 39 und 41 sind
mittels eines Verbindungssteges 42 miteinander verbunden
und haben eine Dichtung 43.
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Der
Flügelrahmen 31 ist
so ausgebildet, wie der Flügelrahmen 10 gemäß 1.
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Zwischen
dem Blendrahmen
30 und dem Flügelrahmen
31 ist ein
Fensterfalz
44 gebildet, der im Querschnitt gegenüber dem
Fensterfalz
20 des bekannten Fensters erheblich vergrößert ist.
Das bedeutet gleichzeitig, daß der
Querschnitt des Fensterfalzes
44 und damit auch sein Volumen
entsprechend vergrößert ist,
so daß die
durch den Fensterfalz
44 zirkulierende Luftmenge ebenfalls
entsprechend größer ist,
auf jeden Fall so groß,
daß eine
genügend große Luftmenge
durch den Fensterfalz zirkulieren kann, so daß der Wirkungsgrad z.B. einer
Feinlüftung,
wie sie aus der
DE 199 29 133 bekannt
ist, wesentlich verbessert wird.
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Am
inneren Ende der Flügelansicht 13 ist
ein Profil 46 angeordnet, welches eine Nase 47 aufweist, mit
der es im gekippten Zustand des Flügels gegen die benachbarte
Fläche 48 des
Blendrahmens 30 anschlägt.
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Der
Schnitt in 2 unten entspricht dem Schnitt
oben, jedoch an der Spiegelfläche 45 gespiegelt.
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In 3 ist
der in 2 im Schnitt unten dargestellte Blendrahmen nochmals
ohne Flügel
und ohne Dichtungen dargestellt.
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Der
zugehörige
Pfosten ist aus 4 ersichtlich. Der Pfosten 50 hat
an der Außenfläche einen
senkrecht verlaufenden Steg 51 und parallel dazu einen
weiteren Steg 52, die durch weitere im einzelnen nicht
näher beschriebene
Längs-
und Querstege zueinander in Distanz gehalten sind. Am in 4 dargestellten
oberen Ende sind zwei Abwinklungen 53 und 54 vorgesehen,
die über
eine Verbindungsleiste 55 miteinander verbunden sind. Desgleichen
sind gegenüberliegend
Abwinklungen 56,57 vorgesehen, die über eine
Leiste 58 miteinander verbunden sind. Von dem senkrechten
Steg 52 stehen zwei waagerechte Stege 59,60 ab,
die an ihren beiden freien Enden die senkrecht orientierten Stege 61,62 an
der Innenseite B aufweisen. Der Pfosten 50 entspricht dem
oberhalb der Ebene 98 befindlichen Teil des Blendrahmens
gemäß 3 und
zwar zusätzlich
gespiegelt an der Spiegelebene 97 der 4.
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In 5 ist
ein Fenster mit Mitteldichtung dargestellt, welches aus einem Blendrahmen 70 und einem
Flügelrahmen 71 besteht.
Der Blendrahmen 70 hat mehrere senkrecht orientierte Stege 72,73, 74,75.
Die Stege 72,73 sind nach unten hin über Abwinklungen 76,77,
die über
eine Verbindungsleiste 78 verbunden sind, nach innen abgebogen.
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Der
Flügelrahmen 71 hat
an der Raumseite B zwei senkrecht orientierte Stege 79,80 und
gegenüberliegend
zwei ebenfalls senkrecht orientierte Stege 81,82,
die in nach unten orientierte Stege 83,84, die über einen
Verbindungssteg 85 miteinander verbunden sind, ragen.
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Der
Blendrahmen hat einen horizontal verlaufenden Steg 86,87 und
der Flügel 71 hat
horizontal verlaufende Stege 88,89. An der Mitteldichtungsaufnahme 90 ist
eine Mitteldichtung 92 angeordnet.
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Im
vorliegenden Fall besteht der Fensterfalz aus dem Kanal 93 zwischen
der Abbiegung 77, dem senkrechten Steg 73, dem
waagerechten Steg 87, der Mitteldichtungsaufnahme 90 und
der Mitteldichtung 92 sowie dem Kanal 94 zwischen
den horizontalen Stegen 86,89 und dem senkrechten
Steg 95 und der Mitteldichtung 92. Die beiden
Kanäle 93 und 94 stellen
den Gesamtquerschnitt des Fensterfalzes bzw. das gesamte Volumen
des Fensterfalzes 93,94 dar, für den das gleiche gilt, wie
vorstehend zu dem Fensterfalz 44 ausgeführt worden ist.
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Der
Querschnitt in 5 unten stellt den in 5 oben
dargestellten und vorstehend beschriebenen Querschnitt des Blendrahmens 70 und
des Flügelrahmens 71,
an der Spiegelfläche 96 gespiegelt
dar.
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In 6 ist
der in 5 im Schnitt unten dargestellte Blendrahmen nochmals
ohne Flügel
dargestellt.
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Der
zugehörige
Pfosten 99 ist in 7 dargestellt.
Er unterscheidet sich von dem in 4 dargestellten
Pfosten 50 nur dadurch, daß zwischen den horizontalen
Stegen 100,101 ein senkrechter Steg 102 vorgesehen
ist und daß an
dem horizontalen Steg 100 eine Mitteldichtungsaufnahme 103 sowie an
dem horinzontalen Steg 101 eine Mitteldichtungsaufnahme 105 vorgesehen
sind. An den Mitteldichtungsaufnahmen 103,105 sind
Mitteldichtungen 104,106 angebracht.
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8, in der die Bezugszeichen der 1 und 2 verwendet
sind, zeigt ein erfindungsgemäßes Wärmedämm-Lüftungsfenster,
bestehend aus einem Blendrahmen 30 und einem Flügelrahmen 31. Der
Blendrahmen 30 hat zwei waagerecht verlaufende Stege 32,33,
die an der Raumseite B mit zwei senkrecht verlaufenden Stegen 34,35 und
außenseitig
(A) mit zwei senkrecht orientierten Stegen 36,37 verbunden
sind. An der Außenseite
A ist ein Steg 40 vorgesehen, der im unteren Bereich als
Abwinklung 41 nach innen orientiert ist. Die Stege 40,41,42 bilden den
Blendrahmenanschlag 28 gemäß der Erfindung.
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Der
Flügelrahmen 31 weist
einen unteren horizontalen Steg 11 und mit Abstand darüber einen versetzten
horizontalen Steg 12 auf, an denen an der Außenseite
A des Flügelrahmens 31 zwei
senkrecht verlaufende Stege 13,14 und auf der
Raumseite B zwei senkrecht orientierte Stege 15,16 vorgesehen sind.
Die Stege 15,16 sind nach oben hin verlängert und
bilden den Flügelanschlag 17,
der eine Dichtung 18 aufweist. Der Flügelrahmen 1 weist
eine Flügelstahlverstärkung 19 auf.
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Zwischen
dem Blendrahmen 30 und dem Flügelrahmen 31 ist ein
Fensterfalz 44 gebildet, der von den Stegen 37,15 und 32,12 gebildet
ist. Dieser Fensterfalz 44 hat einen bestimmten Querschnitt bzw.
ein bestimmtes Volumen, welches für die Luftzirkulation zur Verfügung steht.
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Zwischen
dem Blendrahmen
30 und dem Flügelrahmen
31 ist ein
Fensterfalz
44 gebildet, der im Querschnitt gegenüber dem
Fensterfalz des bekannten Fensters erheblich vergrößert ist.
Das bedeutet gleichzeitig, daß der
Querschnitt des Fensterfalzes
44 und damit auch sein Volumen
entsprechend vergrößert ist,
so daß die
durch den Fensterfalz
44 zirkulierende Luftmenge ebenfalls
entsprechend größer ist,
auf jeden Fall so groß,
daß eine
genügend große Luftmenge
durch den Fensterfalz zirkulieren kann, so daß der Wirkungsgrad z.B. einer
Feinlüftung,
wie sie aus der
DE 199 29 133 bekannt
ist, wesentlich verbessert wird.
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Der
Blendrahmen 30 weist den senkrechten Steg 107 und
den horizontalen Steg 108 auf und außerdem die schrägen Stege 109,110,111.
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In 9 ist innerhalb eines zylindrischen Rohres 112 ein
Lüfter 113 in
zwei Lagern 114,116 drehbeweglich gelagert und
von einem Motor 117 anzutreiben.
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10 zeigt einen Querschnitt durch ein Fenster,
der sich von dem in 8 dargestellten Querschnitt
nur dadurch unterscheidet, daß in
dem Blendrahmen 8 ein halbrohrförmiges Aufnahmelager 117 vorgesehen
ist, welches durch schräg
verlaufende Stäbe 118,119,120 und 121 abgestützt ist.
In dem Aufnahmelager 117 ist formschlüssig das zylindrische Rohr 112 angeordnet,
in dem der Lüfter 113 gelagert
ist.
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- 1
- Blendrahmen
- 2,3
- horizontaler
Steg
- 4,5,6,7
- vertikaler
Steg
- 8
- Blendrahmenanschlag
- 9
- Dichtung
- 10
- Flügelrahmen
- 11,12
- horizontaler
Steg
- 13,14,15,16
- senkrechter
Steg
- 17
- Flügelanschlag
- 18
- Dichtung
- 19
- Flügelstahlverstärkung
- 20
- Fensterfalz
- 21
- Spiegelebene
- 28
- Blendrahmenanschlag
- 30
- Blendrahmen
- 31
- Flügelrahmen
- 32,33
- horizontale
Stege
- 34,35,36,37
- senkrechte
Stege
- 38,40
- senkrechte
Stege
- 39,41
- Abwinklungen
- 42
- Verbindungsleiste
- 43
- Dichtung
- 44
- Fensterfalz
- 45
- Spiegelebene
- 46
- Profil
- 47
- Nase
- 48
- Fläche
- 50
- Pfosten
- 51,52
- senkrechter
Steg
- 53,54
- obere
Abwinklung
- 55
- Verbindungsleiste
- 56,57
- untere
Abwinklung
- 58
- Verbindungsleiste
- 59,60
- horizontaler
Steg
- 61,62
- senkrechter
Steg
- 70
- Blendrahmen
- 71
- Flügelrahmen
- 72,73,74,75
- senkrechte
Stege
- 76,77
- Abwinklung
- 78
- Verbindungssteg
- 79,80,81,82
- senkrechter
Steg
- 83,84
- senkrechter
Steg
- 85
- Verbindungssteg
- 86,87
- horizontaler
Steg
- 88,89
- horizontaler
Steg
- 90
- Mitteldichtungsaufnahme
- 92
- Mitteldichtung
- 93,94
- Fensterfalz
- 95
- senkrechter
Steg
- 96
- Spiegelebene
- 97
- Spiegelebene
- 98
- Ebene
- 99
- Pfosten
- 100,101
- Horizontalstege
- 102
- Vertikalsteg
- 103,105
- Mitteldichtungsaufnahme
- 104,106
- Mitteldichtung
- 107
- senkrechter
Steg
- 108
- waagerechter
Steg
- 109,110,111
- schräger Steg
- 112
- zylindrisches
Rohr
- 113
- Lüfter
- 114,115
- Lager
- 116
- Motor
- 117
- Aufnahmelager
- 118
bis 121
- Stege