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DE20112816U1 - Fenster oder Fenstertür mit einem Flügelrahmen und einem Blendrahmen - Google Patents

Fenster oder Fenstertür mit einem Flügelrahmen und einem Blendrahmen

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DE20112816U1
DE20112816U1 DE20112816U DE20112816U DE20112816U1 DE 20112816 U1 DE20112816 U1 DE 20112816U1 DE 20112816 U DE20112816 U DE 20112816U DE 20112816 U DE20112816 U DE 20112816U DE 20112816 U1 DE20112816 U1 DE 20112816U1
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window
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plastic
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/04Wing frames not characterised by the manner of movement
    • E06B3/06Single frames
    • E06B3/08Constructions depending on the use of specified materials
    • E06B3/20Constructions depending on the use of specified materials of plastics
    • E06B3/22Hollow frames
    • E06B3/221Hollow frames with the frame member having local reinforcements in some parts of its cross-section or with a filled cavity
    • E06B3/222Hollow frames with the frame member having local reinforcements in some parts of its cross-section or with a filled cavity with internal prefabricated reinforcing section members inserted after manufacturing of the hollow frame
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    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/02Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses
    • E06B7/10Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses by special construction of the frame members
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06B7/16Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
    • E06B7/22Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of elastic edgings, e.g. elastic rubber tubes; by means of resilient edgings, e.g. felt or plush strips, resilient metal strips
    • E06B7/23Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes
    • E06B7/2305Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes with an integrally formed part for fixing the edging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)

Description

Anwaltsakte 2684GM 30. Juli 2001
"ENBEMA
Pinnertstraße 27
47608 Geldern-Walbeck
Fenster oder Fenstertür mit einem Flügelrahmen und einem Blendrahmen
Die Erfindung betrifft ein Fenster oder eine Fenstertür mit einem
-Flügelrahmen u.nd_eLne.m._.BIendrahmen aus mehrkammerigen_J-iohJ-_
profilen insbesondere aus Kunststoff, wobei bei geschlossenem Fenster zwischen dem Blendrahmen und dem Flügelrahmen als umlaufender Raum ein Fensterfalz gebildet ist und wobei im äußeren aufrechten oder unteren waagerechten und innen im oberen waagerechten Bereich des Fensters Lüftungsausschnitte für die Luftzirkulierung von innen nach außen und umgekehrt gebildet sind.
Herkömmliche Standard-Kunststoff-Fenster, bestehend aus Flügel und Blendrahmen haben im Durchschnitt eine Bautiefe von etwa 60 mm, neuerdings auch etwa 70 mm. Die Falzluft zwischen Flügel und Blendrahmen resultiert aus der Falztiefe (Blendrahmenbautiefe abzüglich Blendrahmenanschlag und der Falzhöhe (Kammermaß) für die Beschlagaufnahme, im Mittel 12 mm zuzüglich etwa 4 mm wegen der Höhe der Glasleistenrastung..
Bei einem Fenster der einleitend genannten Art ist.es bekannt, den Blendrahmen zu hinterschneiden. Diese Hinterschneidung ist
• ·
• ·
lediglich geringfügiger Art und vergrößert den Querschnitt des Fensterfalzes nur geringfügig.
Fenster mit überwiegend zwei Dichtungsebenen sind im geschlossenen Zustand in den unteren Druckstufen luftundurchlässig. Sie bereiten den Bewohnern, wenn nicht regelmäßig und richtig gelüftet wird, ein ernstzunehmendes Problem mit der Raumhygiene, weil sich über Feuchteschäden Schimmelpilze bilden.
In der DE 199 29 133 sind Feinlüftungsmöglichkeiten zur Abwendung von Feuchteschäden über geschlossene Fenster beschrieben. Die Zuluft wird hierbei über äußere Dichtungsausschnitte im aufrechten oder unteren waagerechten Bereich der Fenster eingeleitet sowie um die Falzecken herum über den Fensterfalzlüfter ins Rauminnere geführt und auch umgekehrt.
Durch die normale Falzausbildung bei Fenstern, die je nach System unterschiedlich sein kann, ist der Volumenstrom begrenzt.
Solche Standard-Fenster mit Anschlagdichtungen sind so ausgebildet, daß der Flügel und der Blendrahmen in etwa gleiche Tiefe ha- . ben. Das bedeutet, daß der zwischen Flügel- und Blendrahmen befindliche Fensterfalz einen solchen Querschnitt aufweist, so daß eine Luft von 3,5 bis 5,0 m^/h zirkulieren kann. Das ist nicht immer ausreichend, weil mitunter größere Luftvolumenströme erforderlich sind und auch gefordert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fenster oder eine Fenstertür der einleitend genannten Art dahingehend zu verbessern, daß die Lüftung und Wärmedämmung solcher Fenster und Fenstertüren wesentlich verbessert sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Vergrößerung des Querschnittes des Fensterfalzes und zur Vergrößerung des. Volumens des Fensterfalzes zwischen dem Flügelrahmen
— und dem Blendrahmen letzterer innenseitig in Höhe des Fensterfalzes um die Höhe und die Stärke eines üblichen Standard-Blendrahmenanschlages hinterschnitten und der Blendrahmenanschlag zum Fensterflügel hin abgewinkelt ist.
Auf diese Weise gelangt man zu einem Fenster oder einer Fenstertür, die die vorstehend erwähnte Aufgabe voll erfüllt. Der Querschnitt des Fensterfalzes bzw. der Fensterfalzraum wird wesentlich vergrößert, so daß dadurch auch die Menge der zirkulierenden Luft entsprechend vergrößert wird.
;-S:- Während bei herkömmlichen Fenstern die zirkulierende Luftmenge
etwa 3,5 bis 5,0 ms/h beträgt, erhöht sich die zirkulierende Luftmenge bei dem erfindungsgemäßen Fenster auf 6,0 bis 7,0 m3/h und mehr. Das führt dazu, daß mit Sicherheit die Raumhygiene wesentlich verbessert wird. Außerdem wird durch die vergrößerte Bautiefe des Blendrahmens und die zusätzliche Überdeckung des Flügels die Wärmedämmung des Fenster erheblich erhöht.
Zweckmäßig kann das Fenster so ausgebildet sein, daß der durch die Hinterschneidung des Blendrahmens zusätzlich gewonnene Raum durch weitere Veränderungen am Blendrahmen veränderbar, insbesondere vergrößer- und verkleinerbar ist.
Es empfiehlt sich, das Fenster so zu gestalten,daß durch den höheren Blendrahmenanschlag der Flügel mehr überdeckt und die Flügelansicht dadurch verkleinert ist.
Vorteilhafterweise kann die Anordnung so getroffen sein, daß an der Außenseite des Flügels unten ein Profil angesetzt ist, welches in Kippstellung des Flügels unter den abgewinkelten Blendrahmenanschlag greift.
Des weiteren kann das Fenster so beschaffen sein, daß der Blendrahmen zusammen mit einem Standard-Flügelrahmen verwendbar ist.
Zeckmäßig besteht der Blendrahmen aus Kunststoff oder anderen für Fenster Verwendung findenden Werkstoffen, wie beispielsweise Holz oder Aluminium.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß bei Verwendung einer Mitteldichtung zwischen dem Blendrahmen und dem Flügelrahmen zur Vergrößerung des Querschnittes des Fensterfalzes und zur Vergrößerung des Volumens des Fensterfalzes zwischen dem Flügelrahmen und dem Blendrahmen letzterer innenseitig in Höhe des Fensterfalzes hinterschnitten und zum Flügelrahmen hin abgewinkelt ist und daß der Fensterfalz aus einem Teil-Fensterfalz an der einen Seite der Mitteldichtung und einem Teil-Fensterfalz an der anderen Seite der Mitteldichtung gebildet ist.
Der Pfosten ist zweckmäßig zwischen dem oberen und dem unteren Profil des Blendrahmens spiegelbildlich zu einer Spiegelebene 97 ausgebildet ist, die der Ebene 98 in Figur 3 entspricht.
Zur Erhöhung des Volumenstroms ist es daher erforderlich, das Luftvolumen zwischen Flügel und Blendrahmen im Falzbereich zu erhöhen. Unt et Berücksichtigung de r E nergiee i &pgr; sp a ru &eegr; g- i &pgr; V e rb i &eegr; dung mit einer intelligenten Wohnungslüftung werden innovative Fensterkonstruktionen gefordert.
Der erfindungsgemäß ausgebildete Blendrahmen hat zur erhöhten Wärmedämmung eine größere Bautiefe und eine um eine normale Blendrahmenanschlaghöhe und Blendrahmenanschlagstärke erhöhtes Luftvolumen.
Hierbei ist der neue Blendrahmenanschlag um eine normale Anschla.ghöhe und Anschlagstärke hinterschnitten und zum Flügel hin abgewinkelt. Er gewährt entsprechend diesem zusätzlich gewonnen Luftvolumen einen entsprechend höheren Volumenstrom für die Luftführung im Fensterfalz.
Durch den höheren Blendrahmenanschlag wird der Flügel um diese zusätzliche Höhe abgedeckt, was einen günstigen Einfluß auf die Wärmedämmung hat, weil u.a. die Abstrahlungsfläche der Flügelstahlverstärkung wesentlich verkleinert oder ganz abgedeckt wird.
Die Schlagregensicherheit, insbesondere beim Einsatz von Lüftungseinrichtungen, wie z.B. bei der Lüftung gemäß der DE 199 29 133, wird verbessert, besonders wenn die Zuluft direkt vor dem Lüfter eingeleitet wird.
Durch den größeren Blendrahmenanschlag wird ebenfalls der Schallschutz, besonders bei Lüftungseinrichtungen günstig beeinflußt. Auch die Einbruchsicherheit wird erhöht, weil durch den höheren Überschlag Hebelwerkzeuge schwieriger anzusetzen sind.
Die Gesamtansichtsbreite von Flügel und Blendrahmen werden gegenüber dem Standard-Fenster nicht verändert. Vorgesehen bei dieser neuen Blendrahmenkonstruktion ist, daß auch weiterhin ein Standardflügel eingesetzt werden kann, wodurch die Gesamtkonstruktion preiswert bleibt.
Beim Flügel sollte· die Möglichkeit bestehen, unten ein nach außen vorstehendes Profilanzusetzen, welches bei der Flügel-Kippstellung hinter den abgewinkelten Blendrahmenanschlag greift und der Flügel hierdurch auch ohne Scheren gehalten wird.
Fenster wirken mit dieser neuen Blendrahmenkonstruktion durch die schlankere Flügelansicht und der tieferen Blendrahmenkonstruktion plastischer, eleganter und sind im funktionalen Bereich den bisherigen Konstruktionen überlegen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand zweiter Ausführungsbeispiele im einzelnen erläutert und dem nächstkommenden Stand der Technik gegenüber verglichen. Es zeigt
Figur 1 ein bekanntes Standard-Fenster aus Kunststoff mit
zwei Anschlagdichtungen,
Figur 2 ■ ein erfindungsgemäß ausgebildetes Fenster aus
Kunststoff mit zwei Anschlagdichtungen, Figur 3 den Blendrahmen gemäß Figur 2, Figur 4 einen Pfosten zur Verwendung bei Fenstern gemäß
Figur 2,
Figur 5 ein erfindungsgemäß ausgebildetes Fenster aus
Kunststoff mit einer Mitteldichtung, Figur 6 einen erfindungsgemäß ausgebildeten Blendrahmen
mit Mitteldichtung und
Figur 7 einen Pfosten zur Verwendung bei Fenstern gemäß Figur 5.
In Figur 1 ist ein bekanntes Standardfenster aus Kunststoff dargestellt. Der Blendrahmen 1 ist als mehrkammeriges Kastenhohlprofil ausgebildet und besteht im wesentlichen aus zwei horizontalen Stegen 2,3, an denen an der Außenseite A des Blendrahmens 1 zwei senkrecht verlaufende Stege 4,5 und an der Raumseite B des Blendrahmens 1 zwei senkrecht verlaufende Stege 6,7 angebracht sind. Der Blendrahmen 1 hat an seiner Außenseite einen Blendrahmenanschlag 8, der eine Dichtung 9 aufweist.
Der Flügelrahmen 10 weist einen unteren horizontalen Steg 11 und mit Abstand darüber einen versetzten horizontalen Steg 12 auf, an denen an der Außenseite A des Flügelrahmens zwei senkrecht verlaufende Stege 13,14 und auf der Raumseite B zwei senkrecht orientierte Stege. 15,16 vorgesehen sind. Die Stege 15,16 sind nach oben hin verlängert und bilden den Flügelanschlag 17, der eine Dichtung 18 aufweist. Der Flügelrahmen 1 enthält eine Flügelstahlverstärkung 19.
♦ ·
Zwischen dem Blendrahmen 1 und dem Flügelrahmen 10 ist ein Fensterfalz 20 gebildet, der von den Stegen 5, 15 und 3,12 gebildet ist. Dieser Fensterfalz 20 hat einen bestimmten Querschnitt bzw. ein bestimmtes Volumen, welches für die Luftzirkulation zur Verfügung steht. Dieses Volumen reicht nicht für alle Einsatzfälle aus.
Der Schnitt unten in Figur 1 zeigt die Verhältnisse des Schnittes oben in Figur 1 spiegelbildlich zur strichpunktiert dargestellten Spiegelfläche 21.
Figur 2 zeigt ein erfindungsgemäßes Wärmedämm-Lüftungsfenster, bestehend aus einem Blendrahmen 30 und einem Flügelrahmen Der Blendrahmen 30 hat zwei waagerecht verlaufende Stege 32,33, die an der Raumseite B mit zwei senkrecht verlaufenden Stegen 34,35 und außenseitig (A) mit zwei senkrecht orientierten Stegen 36,37 verbunden sind. Der Steg 37 setzt sich als Steg 38 nach unten hin fort und ist am unteren Ende über eine Abwinklung 39 nach innen gebogen. Etwa parallel zu dem Steg 38 ist an der Außenseite A ein Steg 40 vorgesehen, der im unteren Bereich als Abwinklung 41 nach innen orientiert ist. Die Stege 38,39,40, 41,42 bilden den Blendrahmenanschlag 28 gemäß der Erfindung. Die Abwinklungen 39 und 41 sind mittels eines Verbindungssteges 42 miteinander verbunden und haben eine Dichtung 43.
Der Flügelrahmen 31 ist so ausgebildet, wie der Flügelrahmen gemäß Figur 1.
Zwischen dem Blendrahmen 30 und dem Flügelrahmen 31 ist ein Fensterfalz 44 gebildet, der im Querschnitt gegenüber dem Fensterfalz 20 des bekannten Fensters erheblich vergrößert ist. Das bedeutet gleichzeitig, daß der Querschnitt des Fensterfalzes 44 und damit auch sein Volumen entsprechend vergrößert ist, so daß die durch den Fensterfalz 44 zirkulierende Luftmenge ebenfalls entsprechend größer ist, auf jeden Fall so groß, daß eine genügend große Luftmenge durch den Fensterfalz zirkulieren kann,
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so daß der Wirkungsgrad &zgr;.B.einer Feinlüftung, wie sie aus der DE 199 29 133 bekannt ist, wesentlich verbessert wird.
Am inneren Ende der Flügelansicht 13 ist ein Profil 46 angeordnet, welches eine Nase 47 aufweist, mit der es im gekippten Zustand des Flügels gegen die benachbarte Fläche 48 des Blendrahmens 30 anschlägt
Der Schnitt in Figur 2 unten entspricht dem Schnitt oben, jedoch an der Spiegelfläche 45 gespiegelt.
In Figur 3 ist der in Figur 2 im Schnitt unten dargestellte Blendrahmen nochmals ohne Flügel und ohne Dichtungen dargestellt.
Der zugehörige Pfosten ist aus Figur 4 ersichtlich. Der Pfosten hat an der Außenfläche einen senkrecht verlaufenden Steg 51 und parallel dazu einen weiteren Steg 52, die durch weitere im einzelnen nicht näher beschriebene Längs- und Querstege zueinander in Distanz gehalten sind. Am in Figur 4 dargestellten oberen Ende sind zwei Abwinklungen 53 und 54 vorgesehen, die über eine Verbindungsleiste 55 miteinander verbunden sind. Desgleichen sind gegenüberliegend Abwinklungen 56,57 vorgesehen, die über eine Leiste 58 miteinander verbunden sind. Von dem senkrechten Steg 52 stehen zwei waagerechte Stege 59,60 ab, die an ihren beiden freien Enden die senkrecht orientierten Stege 61,62 an der Innenseite B aufweisen. Der Pfosten 50 entspricht dem oberhalb der Ebene 98 befindlichen Teil des Blendrahmens gemäß Figur 3 und zwar zusätzlich gespiegelt an der Spiegelebene 97 der Figur 4.
In Figur 5 ist ein Fenster mit Mitteldichtung dargestellt, welches aus einem Blendrahmen 70 und einem Flügelrahmen 71 besteht. Der Blendrahmen 70 hat mehrere senkrecht orientierte Stege 72,73, 74,75. Die Stege 72,73 sind nach unten hin über Abwinklungen 76,77, die über eine Verbindungsleiste 78 verbunden sind, nach innen abgebogen.
Der Flügelrahmen 71 hat an der Raumseite B zwei senkrecht orientierte Stege 79,80 und gegenüberliegend zwei ebenfalls senkrecht orientierte Stege 81,82, die in nach unten orientierte Stege 83,84, die über einen Verbindungssteg 85 miteinander verbunden sind, ragen.
Der Blendrahmen hat einen-horizontal verlaufenden Steg 86,87 und der Flügel 71 hat horizontal verlaufende Stege 88,89. An der Mitteldichtungsaufnahme 90 ist eine Mitteldichtung 92 angeordnet.
Im vorliegenden Fall besteht der Fensterfalz aus dem Kanal 93 zwischen der Abbiegung 77, dem senkrechten Steg 73, dem waagerechten Steg 87, der Mitteldichtungsaufnahme 90 und der Mitteldichtung 92 sowie dem Kanal 94 zwischen den horizontalen Stegen 86,89 und dem senkrechten Steg 95 und der Mitteldichtung 92. Die beiden Kanäle 93 und 94 stellen den Gesamtquerschnitt des Fensterfalzes bzw. das gesamte Volumen des Fensterfalzes 93,94 dar, für den das gleiche gilt, wie vorstehend zu dem Fensterfalz 44 ausgeführt worden ist.
Der Querschnitt in Figur 5 unten stellt den in Figur 5 oben dargestellten und vorstehend beschriebenen Querschnitt des Blendrahmens 70 und des Flügelrahmens 71, an der Spiegelfläche 96 gespiegelt dar.
In Figur 6 ist der in Figur 5 im Schnitt unten dargestellte Blendrahmen nochmals ohne Flügel dargestellt.
Der zugehörige Pfosten 99 ist in Figur 7 dargestellt. Er unterscheidet sich von dem in Figur 4 dargestellten Pfosten 50 nur dadurch, daß zwischen den horizontalen Stegen 100,101 ein senkrechter Steg 102 vorgesehen ist und daß an dem horizontalen Steg 100 eine Mitteldichtungsaufnahme 103 sowie an dem horinzontalen Steg 101 eine Mitteldichtungsaufnahme 105 vorgesehen sind. An den Mitteldichtungsaufnahmen 103,105 sind Mitteldichtungen 104,106 angebracht.
■*·*■ ·■* Si
- 11 Bezugszeichenliste
1 Blendrahmen
2,3 horizontaler Steg
4,5,6,7 vertikaler Steg
8 Blendrahmenanschlag
9 Dichtung
10 Flügelrahmen
11,12 horizontaler Steg
13,14,15,16 senkrechter Steg
17 Flügelanschlag
18 Dichtung
19 Flügelstahlverstärkung
20 Fensterfalz
21 Spiegelebene
28 Blendrahmenanschlag
30 Blendrahmen
31 Flügelrahmen
32,33 horizontale Stege
34,35,36,37 senkrechte Stege
38,40 senkrechte Stege
39,41 Abwinklungen
42 Verbindungsleiste
43 Dichtung
44 Fensterfalz
45 Spiegelebene
46 Profil
47 Nase
48 Fläche
50 Pfosten
51,52 senkrechter Steg
53,54 obere Abwinklung
55 Verbindungsleiste
56,57 untere Abwinklung
58 Verbindungsleiste
59,60 horizontaler Steg
61,62 senkrechter Steg
70 Blendrahmen
71 Flügelrahmen 72,73,74,75 senkrechte Stege 76,77 Abwinklung
78 Verbindungssteg 79,80,81,82 senkrechter Steg
83,84 senkrechter Steg
85 Verbindungssteg
86,87 horizontaler Steg
88,89 horizontaler Steg
90 Mitteldichtungsaufnahme
92 Mitteldichtung
93,94 Fensterfalz
95 senkrechter Steg
96 Spiegelebene
97 Spiegelebene
98 Ebene
99 Pfosten 100,101 Horizontalstege Vertikalsteg
103.105 Mitteldichtungsaufnahme
104.106 Mitteldichtung

Claims (9)

1. Fenster oder Fenstertür mit einem Flügelrahmen und einem Blendrahmen aus mehrkammerigen Hohlprofilen insbesondere aus Kunststoff, wobei bei geschlossenem Fenster zwischen dem Blendrahmen und dem Flügelrahmen als umlaufender Raum ein Fensterfalz gebildet ist und wobei im äußeren aufrechten oder unteren waagerechten und innen im oberen waagerechten Bereich des Fensters Lüftungsausschnitte für die Luftzirkulierung von innen nach außen und umgekehrt gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vergrößerung des Querschnittes des Fensterfalzes (44, 93, 94) und zur Vergrößerung des Volumens des Fensterfalzes (44, 93, 94) zwischen dem Flügelrahmen (31, 71) und dem Blendrahmen (30, 70) letzterer innenseitig in Höhe des Fensterfalzes (44, 93, 94) um die Höhe und die Stärke eines üblichen Standard-Blendrahmenanschlages hinterschnitten und der Blendrahmenanschlag (28) zum Fensterflügel (31, 71) hin abgewinkelt ist.
2. Kunststoff-Fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Blendrahmenanschlag (28) zum Flügel (31, 71) hin um eine normale Blendrahmenanschlagstärke hinterschnitten ist.
3. Kunststoff-Fenster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Hinterschneidung des Blendrahmens (30, 70) zusätzlich gewonnene Raum durch weitere Veränderungen am Blendrahmen (30, 70) veränderbar, insbesondere vergrößer- und verkleinerbar ist.
4. Kunststoff-Fenster nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch den höheren Blendrahmenanschlag (28) der Flügel (31, 71) mehr überdeckt und die Flügelansicht dadurch verkleinert ist.
5. Kunststoff-Fenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite des Flügels (31, 71) unten ein Profil (46) angesetzt ist, welches in Kippstellung des Flügels (31, 71) unter den abgewinkelten Blendrahmenanschlag (28) greift.
6. Kunststoff-Fenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Blendrahmen (30, 70) zusammen mit einem Standard-Flügelrahmen verwendbar ist.
7. Kunststoff-Fenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster aus Kunststoff oder anderen für Fenster Verwendung findenden Werkstoffen, wie beispielsweise Holz oder Aluminium besteht.
8. Kunststoff-Fenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Mitteldichtung zwischen dem Blendrahmen (30, 70) und dem Flügelrahmen (31, 71) zur Vergrößerung des Querschnittes des Fensterfalzes (44, 93, 94) und zur Vergrößerung des Volumens des Fensterfalzes (44, 93, 94) zwischen dem Flügelrahmen (31, 71) und dem Blendrahmen (30, 70) letzterer innenseitig in Höhe des Fensterfalzes (44, 93, 94) hinterschnitten und zum Flügelrahmen (31, 71) hin abgewinkelt ist und daß der Fensterfalz (44, 93, 94) aus einem Teil-Fensterfalz an der einen Seite der Mitteldichtung (92) und einem Teil-Fensterfalz an der anderen Seite der Mitteldichtung (92) gebildet ist.
9. Kunststoff-Fenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Pfosten (50, 99) zwischen dem oberen und dem unteren Profil des Blendrahmens (30, 70) spiegelbildlich zu einer Spiegelebene 97 ausgebildet ist, die der Ebene 98 in Fig. 3 entspricht.
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