[go: up one dir, main page]

DE10230894A1 - Kinderhochstuhl - Google Patents

Kinderhochstuhl Download PDF

Info

Publication number
DE10230894A1
DE10230894A1 DE2002130894 DE10230894A DE10230894A1 DE 10230894 A1 DE10230894 A1 DE 10230894A1 DE 2002130894 DE2002130894 DE 2002130894 DE 10230894 A DE10230894 A DE 10230894A DE 10230894 A1 DE10230894 A1 DE 10230894A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat
high chair
children
chair according
backrest
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2002130894
Other languages
English (en)
Inventor
Carolin Thimm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roba Baumann GmbH
Original Assignee
Roba Baumann GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Roba Baumann GmbH filed Critical Roba Baumann GmbH
Priority to DE2002130894 priority Critical patent/DE10230894A1/de
Publication of DE10230894A1 publication Critical patent/DE10230894A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47DFURNITURE SPECIALLY ADAPTED FOR CHILDREN
    • A47D1/00Children's chairs
    • A47D1/002Children's chairs adjustable
    • A47D1/004Children's chairs adjustable in height

Landscapes

  • Special Chairs (AREA)

Abstract

Kinderhochstuhl, bestehend aus zwei Seitenwangen (1), die jeweils aus Formholzteilen (1.1) gefertigt sind, einem zwischen den erwähnten Seitenwangen (1) montierbaren Kindersitz (2) und einer unterhalb der Sitzfläche (2.2) des Kindersitzes (2) angeordneten Fußstütze (1.3).

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Kinderhochstuhl bestehend aus zwei Seitenwangen, einer zwischen den Seitenwangen montierbaren Sitzfläche sowie Rückenlehne, und einer unterhalb der Sitzfläche angeordneten Fußstütze.
  • Derartige Kinderhochstühle sind allgemein bekannt. Es wird diesbezüglich nur beispielhaft auf den sog. TRIPP-TRAPP-Kinderhochstuhl der Fa. Stokke Gruppen A/S, Norwegen, oder den SIT UP der Anmelderin hingewiesen. Diese bekannten Kinderhochstühle bestehen jeweils aus Holz. Die Seitenwangen sind aus brettartigen Elementen zusammengesetzt. Des weiteren ist diesen bekannten Stühlen gemeinsam, dass die Rückenlehne Teil des Stuhlgestells ist, während die Sitzfläche durch ein relativ zum Stuhlgestell höhenverstellbares Sitzbrett gebildet wird. Gleiches gilt für die Fußstütze, die bei den bekannten Stühlen als Fußbrett ausgebildet ist.
  • Die bekannten Stuhlkonstruktionen sind starr und darüber hinaus problematisch hinsichtlich der fehlenden Möglichkeit, die Rückenlehne in der Höhe zu verstellen. Die Rückenlehne bleibt bei den bekannten Stuhlmodellen in vorbestimmter Höhe; lediglich die Sitzfläche lässt sich Höhenverstellen mit der Folge, dass bei Höhenverstellung der Sitzfläche die Abstandsproportion zwischen Sitzfläche und Rückenlehne unter ergonomischen Gesichtspunkten unstimmig werden kann.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Kinderhochstuhl zu schaffen, der die vorgenannten Nachteile vermeidet, der sich insbesondere durch einen sog. „Swing-Effekt" auszeichnet und bei dem die Zuordnung zwischen Sitzfläche und Rückenlehne auch bei Verstellung der Sitzflächenhöhe erhalten bleibt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
  • Der Kern der vorliegenden Erfindung liegt also zum einen darin, dass die Seitenwangen jeweils aus einem einteiligen, etwa U-förmig gebogenen Formteil aus Kunststoff oder vorzugsweise Holz bestehen, welches jeweils eine Bodenkufe, Armstütze und eine zwischen Bodenstütze und Armstütze sich von vorne unten schräg nach hinten oben erstreckende Stützstrebe umfasst. Derartige Seitenwangen erlauben ein sog. „Swingen" bzw. „Wippen" eines im Kindersitz sitzenden Kindes. Dementsprechend vermittelt der erfindungsgemäße Kinderhochstuhl ein gewisses Spaß- und Wonnegefühl. Darüber hinaus zeichnet sich der erfindungsgemäße Kinderhochstuhl noch dadurch aus, dass der Kindersitz als gesondertes Bauteil ausgebildet ist, der zwischen den erwähnten Formholzteilen als Ganzes höhenverstellbar montiert ist. Die Zuordnung zwischen Sitzfläche und Rückenlehne bleibt unverändert und kann herstellerseitig ergonomisch optimal gestaltet werden. An dieser Gestaltung soll sich dann beim Gebrauch des Kinderhochstuhls nichts mehr ändern.
  • Die Bodenkufen sind bei einer bevorzugten Ausführungsform durch wenigstens eine, vorzugsweise zwei Querstreben miteinander verbunden, wobei die Querstreben jeweils seitlich nach außen über die Bodenkufen vorstehen. Dadurch wird die Kippsicherheit zur Seite hin erheblich erhöht. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass die Bodenkufen in Richtung von vorne nach hinten schräg nach außen gestellt sind. Auch dadurch kann eine erhöhte Kippsicherheit erhalten werden. Bei dieser Ausführungsform sind Querstreben im Bereich der Bodenkufen ggf. entbehrlich.
  • Der Kindersitz und die Fußstütze, die ebenfalls vorzugsweise als Fußbrett ausgebildet ist, sind zwischen den Seitenwangen unabhängig voneinander höhenverstellbar.
  • Der Kindersitz mit Sitzfläche und Rückenlehne kann einteilig oder auch mehrteilig ausgebildet sein. Im letztgenannten Fall sind Sitzfläche und Rückenlehne lösbar miteinander verbunden, insbesondere miteinander verschraubt.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform des Kindersitzes, insbesondere hinsichtlich der Ästhetik, zeichnet sich dadurch aus, dass dieser zwei etwa L-förmig geformte Seitenteile, insbesondere ebenfalls aus Formholz hergestellt, aufweist, zwischen denen die Sitzfläche einerseits und Rückenlehne andererseits aufgespannt sind. Die Sitzfläche kann durch ein Holzbrett oder auch eine textile Bespannung oder Kunststofffolie gebildet sein. Die Rückenlehne ist vorzugsweise aus einer ergonomisch geformten Holzplatte oder aus zwei oder mehr ergonomisch geformten Holzbrettern hergestellt. Insofern vermitteln herkömmliche Stühle ein ausreichendes Vorbild.
  • Zumindest innenseitig weisen die Stützstreben der Seitenwangen sowie der aufrechten Teile der L-förmig geformten Seitenteile des Kindersitzes jeweils eine Reihe von Bohrungen mit dem jeweils selben Abstand voneinander auf. Diese Bohrungen dienen zur Aufnahme von Halte- und Befestigungsmitteln für den Kindersitz derart, dass diese in unterschiedlicher Höhe zwischen den Seitenwangen fixierbar ist. Als Befestigungsmittel dienen entweder an den Seitenteilen des Kindersitzes seitlich nach außen vorstehende Zapfen oder durch die erwähnten Bohrungen hindurch in die Seitenteile des Kindersitzes einschraubbare Schrauben.
  • Die Bohrungen an den Stützstreben dienen zur Befestigung der Sitzfläche des Kinderstuhls, während die Rückenlehne bzw. die aufrechten Teile der L-förmig geformten Seitenteile des Kindersitzes am hinteren Ende der Armstützen der Seitenwangen befestigt werden.
  • Es sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass die Bodenkufen und Armstützen der Seitenwangen sich etwa horizontal und parallel zueinander erstrecken. Des weiteren sei erwähnt, dass die Übergänge zwischen Bodenkufe und schräger Stützstrebe einerseits sowie schräger Stützstrebe und Armstütze andererseits jeweils durchgehend gebogen ausgebildet sind.
  • Der Fußstütze ist vorzugsweise eine gesonderte Reihe von Bohrungen zumindest an den einander zugewandten Seiten der beiden Stützstreben der Seitenwange zugeordnet. Diese Bohrungen korrespondieren mit Befestigungsmitteln für die Fußstütze, wie oben in Verbindung mit der Befestigung des Kindersitzes ausgeführt worden ist. Die der Fußstütze zugeordneten Bohrungen erlauben die Befestigung der Fußstütze in unterschiedlicher Höhe und in unterschiedlichem Abstand relativ zur Sitzfläche des Kindersitzes.
  • An oder auf den Armstützen der beiden Seitenwangen kann noch ein Essbrett montierbar sein. Dieses wird vorzugsweise auf die Armstützen aufgeschraubt. Das Essbrett weist randseitig nach oben vorstehende Leisten auf, die ein Herunterfallen von Geschirr oder Spielzeug verhindern sollen.
  • Schließlich kann dem Kindersitz noch ein Sitzpolster zugeordnet sein. Zur Befestigung desselben weist dieses an Unter- und Rückseite Mittel, zum Beispiel Druckknöpfe, Befestigungsbänder, Klettbänder od. dgl. auf, die mit entsprechenden komplementären Befestigungsmitteln an der Sitzfläche und Rückenlehne korrespondieren, so dass das Sitzpolster bei Bedarf entfernt oder ausgetauscht werden kann.
  • Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kinderhochstuhls anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt einen Kinderhochstuhl, der vollständig aus Formholz gefertigt ist. Der Stuhl besteht aus vier Hauptbestandteilen, nämlich:
    • – Stuhlgestell
    • – Sitz-Rücken-Gestell
    • – Essbrett
    • – Sitzpolster
  • Das Stuhlgestell wird durch zwei Seitenwangen 1 definiert, die jeweils in Form von U-förmig gebogenen Formholzteilen 1.1 mit Bodenkufe 1.5, Armstütze 1.6 und einer zwischen Bodenkufe 1.5 und Armstütze 1.6 sich von vorne unten schräg nach hinten oben erstreckender Stützstrebe 1.7 ausgebildet sind. Die Formholzteile 1.1 sind einteilig und erlaubenden oben erwähnten „Swing" bzw. „Wipp-Effekt". Die Boden kufen 1.5 der beiden Formholzteile 1.1 sind durch Querstreben 1.2 miteinander verbunden. Zur Erhöhung der Kippsicherheit erstrecken sich die Querstreben 1.2 seitlich über die Bodenkufen 1.5 nach außen hinaus.
  • Im übrigen werden die beiden Seitenwangen 1 bzw. entsprechende Formholzteile 1.1 durch einen Kindersitz 2 sowie eine Fußstütze in Form eines Fußbretts 1.3 zusammengehalten. Der Kindersitz 2 ist als gesondertes Bauteil ausgebildet und zwischen den beiden Formholzteilen 1.1 montiert. Der Kindersitz 2 besteht aus einer Sitzfläche 2.2 und einer Rückenlehne 2.1. Kindersitz 2 und Fußstütze 1.3 sind zwischen den Seitenwangen 1 bzw. den die Seitenwangen 1 bildenden Formholzteilen 1.1 unabhängig voneinander höhenverstellbar. Die Sitzfläche 2.2 und die Rückenlehne 2.1 sind bei der dargestellten Ausführungsform lösbar miteinander verbunden, nämlich miteinander verschraubt. Die entsprechende Schraubverbindung ist in der anliegenden Zeichnung mit der Bezugsziffer 2.6 angedeutet.
  • Der Kindersitz 2 besteht, wie die anliegende Zeichnung erkennen lässt, aus zwei etwa L-förmig geformten Seitenteilen, die ebenfalls aus Formholz hergestellt sind. Zwischen diesen Seitenteilen 2.1, 2.2 sind die Sitzfläche 2.3 einerseits und Rückenlehne 2.5 andererseits aufgespannt. Die Sitzfläche 2.3 soll bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch eine Stoffbespannung definiert sein.
  • An den beiden Stützstreben 1.7 der Seitenwangen sowie an den aufrechten Schenkeln der L-förmig geformten Seitenteile 2.1, 2.2 des Kindersitzes 2 ist jeweils eine Reihe von Bohrungen 1.5 bzw. 2.4 ausgebildet, wobei der Abstand der Bohrungen jeweils derselbe ist. Diese Bohrungen dienen zur Aufnahme von Halte- und Befestigungsmitteln für den Kindersitz 2 derart, dass dieser in unterschiedlicher Höhe zwischen den Seitenwangen 1 bzw. den diese bildenden Formholzteilen 1.1 fixierbar ist. Konkret erfolgt die Fixierung durch Befestigungsschrauben, die in die Seitenteile 2.1, 2.2 des Kindersitzes 2 eingeschraubt werden, und zwar durch entsprechende Bohrungen der Stützstreben 1.7 bzw. Armstützen 1.6 hindurch. Die entsprechenden Schraubverbindungen sind in der anliegenden Zeichnung mit den Bezugsziffern 1.8 sowie 2.7 angedeutet.
  • Der Fußstütze 1.3 ist eine gesonderte Reihe von Bohrungen 1.4 an den beiden Stützstreben 1.7 zugeordnet, so dass die Fußstütze 1.3 unabhängig vom Kindersitz 2 höhenverstellbar ist. Natürlich ist es auch denkbar, die dem Kindersitz 2 zugeordnete obere Reihe von Bohrungen 1.5 und die der Fußstütze 1.3 zugeordnete untere Reihe von Bohrungen 1.4 zu einer gemeinsamen und durchgehenden Reihe von Bohrungen zusammenzufassen derart, dass der Abstand der Bohrungen voneinander durchgehend jeweils der gleiche ist.
  • Auf den beiden Armstützen 1.6 der beiden Seitenwangen 1 ist ein Essbrett 3 montierbar. Die Befestigung erfolgt vorzugsweise durch von unten her durch die Armstützen 1.6 hindurchschraubbare Befestigungsschrauben. Vorzugsweise ist die Befestigung des Essbretts 3 an den Armstützen 1.6 derart, dass es sich in der Tiefe stufenlos verstellen lässt. Die eingestellte Tiefe lässt sich mittels einer Klemmschraube 3.2 fixieren, die an der Unterseite der beiden Armstützen 1.6 vorsteht. An der Oberseite des Essbretts befinden sich randseitig Leisten 3.1, die ein Herunterfallen von Geschirr oder Spielzeug verhindern sollen. Es können – wie dargestellt – mehrere Randleisten vorgesehen sein. Es ist jedoch auch denkbar, dass diese zu einer einzigen durchgehenden Randleiste zusammengefasst sind.
  • Dem Kindersitz 2 ist bei der dargestellten Ausführungsform noch ein Sitzpolster 4 zugeordnet, welches aus Schaumstoff od. dgl. bestehen kann. Das Sitzpolster 4 weist an der Unter- und Rückseite Klettbandstreifen 4.1 zur lösbaren Befestigung an Sitzfläche 2.3 und Rückenlehne 2.5 des Kindersitzes 2 auf, wobei dort natürlich komplementäre Befestigungsmittel vorgesehen sein müssen.
  • Die Übergänge zwischen Bodenkufe 1.5, schräger Stützstrebe 1.7 und Armstütze 1.6 der Formholzteile 1.1 sind jeweils durchgehend gebogen ausgebildet. Dies ist herstellungstechnisch vorgegeben und funktionstechnisch auch gewollt, um das eingangs erwähnte Wippen zu erreichen. Am vorderen Rand der Sitzfläche 2.3 ist noch ein Klettbandstreifen 2.8 erkennbar, der mit einem entsprechenden Klettbandstreifen 4.1 an der Unterseite des Sitzpolsters 4 zusammenwirkt. Entsprechende Klettbandstreifen sind an der Vorderseite der Rückenlehne 2.5 angeordnet, die dann mit den Klettbandstreifen 4.1 an der Rückseite des Rückenlehnenteils des Stoffpolsters 4 zusammenwirken.
  • Es sei noch erwähnt, dass die Querstreben 1.2 mit den Bodenkufen 1.5 verschraubt sind. Die entsprechende Verschraubung ist in der anliegenden Zeichnung mit der Bezugsziffer 1.9 angedeutet.
  • Die aufrechten Schenkel der Seitenteile 2.1, 2.2 des Kindersitzes 2 sind nach ergonomischen Gesichtspunkten wellenförmig geschwungen.
  • Zur Höhenverstellung von Fußbrett 1.3 können an den schrägen Stützstreben 1.7 innenseitig auch Horizontalnuten vorgesehen sein, so wie dies beim Stand der Technik der Fall ist. In diesem Fall ist es zweckmäßig, im unteren Bereich zwischen den schrägen Stützstreben 1.7 noch ein Spannelement vorzusehen, zum Beispiel in Form einer Verbindungsstange, mittels der die beiden Stützstreben 1.2 gegenüber dem Fußbrett 1.3 gegenseitig verspannt werden, um das Fußbrett 1.3 sicher zwischen den gewünschten Horizontalnuten zu halten.
  • Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.

Claims (13)

  1. Kinderhochstuhl bestehend aus zwei Seitenwangen (1), einer zwischen den Seitenwangen (1) montierbaren Sitzfläche (2.3) sowie Rückenlehne (2.5), und einer unterhalb der Sitzfläche (2.3) angeordneten Fußstütze (1.3), dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwangen (1) jeweils aus einem einteiligen, etwa U-förmig gebogenen Formteil, insbesondere Formholzteil (1.1) mit Bodenkufe (1.5), Armstütze (1.6) und einer zwischen Bodenkufe (1.5) und Armstütze (1.6) sich von vorne unten schräg nach hinten oben erstreckender Stützstrebe (1.7) hergestellt sind, zwischen denen ein gesonderter Kindersitz (2) bestehend aus Sitzfläche (2.3) und Rückenlehne (2.5) höhenverstellbar montiert ist.
  2. Kinderhochstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenkufen (1.5) der beiden Seitenwangen (1) durch wenigstens eine Querstrebe (1.2) miteinander verbunden sind, wobei die Querstrebe (1.2) jeweils seitlich nach außen über die Bodenkufen (1.5) vorsteht.
  3. Kinderhochstuhl nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kindersitz (2) und die Fußstütze (1.3) zwischen den Seitenwangen (1) unabhängig voneinander höhenverstellbar sind.
  4. Kinderhochstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzfläche (2.3) und Rückenlehne (2.5) des Kindersitzes (2) einstöckig hergestellt oder lösbar miteinander verbunden, insbesondere verschraubt (Verschraubung 2.6) sind.
  5. Kinderhochstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kindersitz (2) zwei etwa L-förmig geformte Seitenteile (2.1, 2.2), insbesondere aus Formholz hergestellt, aufweist, zwischen denen die Sitzfläche (2.3) einerseits und Rückenlehne (2.5) andererseits aufgespannt sind.
  6. Kinderhochstuhl nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzfläche (2.3) und/oder Rückenlehne (2.5) durch eine textile Bespannung oder Kunststofffolie gebildet ist bzw. sind.
  7. Kinderhochstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest innenseitig an den Stützstreben (1.7) der Seitenwangen (1) sowie an den aufrechten Schenkeln der L-förmig geformten Seitenteile (2.1, 2.2) des Kindersitzes (2) jeweils eine Reihe von Bohrungen (1.5 bzw. 2.4) mit dem jeweils selben Abstand voneinander ausgebildet ist, die zur Aufnahme von Halte- und Befestigungsmitteln (Zapfen, Schrauben 1.8 bzw. 2.7, od. dgl.) für den Kindersitz (2) dienen derart, dass dieser in unterschiedlicher Höhe zwischen den Seitenwangen (1) fixierbar ist.
  8. Kinderhochstuhl nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußstütze (1.3), die insbesondere als Fußbrett ausgebildet ist, ebenfalls eine Reihe von Bohrungen (1.4) zumindest an den einander zugewandten Seiten der beiden Stützstreben (1.7) der Seitenwangen (1) zugeordnet ist, die mit Befestigungsmitteln für die Fußstütze (1.3) korrespondieren derart, dass diese unterschiedlich hoch eingestellt werden kann.
  9. Kinderhochstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an, insbesondere auf den Armstützen (1.6) der beiden Seitenwangen (1) ein Eßbrett (3) montierbar ist, insbesondere derart, daß sich dieses in der Tiefe inkremental oder stufenlos verstellen läßt.
  10. Kinderhochstuhl nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Eßbrett (3) randseitig nach oben vorstehende Leisten (3.1) aufweist.
  11. Kinderhochstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kindersitz (2) ein Sitzpolster (4) zugeordnet ist.
  12. Kinderhochstuhl nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Sitzpolster (4) an Unter- und Rückseite Mittel (Druckknöpfe, Befestigungsbänder, Klettbandstreifen 4.1 od. dgl.) zur lösbaren Befestigung an Sitzfläche (2.3) und Rückenlehne (2.5) des Kindersitzes (2) aufweist.
  13. Kinderhochstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergänge zwischen Bodenkufe (1.5) und schräger Stützstrebe (1.7) einerseits sowie schräger Stützstrebe (1.7) und Armstütze (1.6) jeweils durchgehend gebogen ausgebildet sind.
DE2002130894 2002-07-09 2002-07-09 Kinderhochstuhl Withdrawn DE10230894A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2002130894 DE10230894A1 (de) 2002-07-09 2002-07-09 Kinderhochstuhl

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2002130894 DE10230894A1 (de) 2002-07-09 2002-07-09 Kinderhochstuhl

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10230894A1 true DE10230894A1 (de) 2004-01-22

Family

ID=29761790

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2002130894 Withdrawn DE10230894A1 (de) 2002-07-09 2002-07-09 Kinderhochstuhl

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10230894A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD742657S1 (en) 2013-09-18 2015-11-10 Graco Children's Products, Inc. High chair

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD742657S1 (en) 2013-09-18 2015-11-10 Graco Children's Products, Inc. High chair

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE9212161U1 (de) Stuhl für Kleinkinder
EP2997860B1 (de) Kinder-Rehastuhl
DE1271927B (de) Aus quadratischem Seitenrahmen gleicher Groesse mit Quersprosse und mindestens einem Zwischenbrett bestehendes Moebel bzw. Kinderspielzeug
DE10202735A1 (de) Hochstuhl für Kinder
AT520854B1 (de) Mehrzweckmöbel
EP0553654B1 (de) Hochstuhl für Kinder
DE10230894A1 (de) Kinderhochstuhl
DE102004034153A1 (de) Mehrzweckmöbel, insbesondere Kinderstuhl
EP0157870A1 (de) Gartenmöbel-garnitur
EP0051625A1 (de) Sitzplatte für einen stuhl, sessel od. dgl.
DE202009006528U1 (de) Kinderhochstuhl
DE20315435U1 (de) Arbeitsstuhl zur Doppelverwendung
DE102015108362B4 (de) Hochstuhl für Kinder
DE202015000608U1 (de) System steckbarer Stühle und Tische
DE20315348U1 (de) Kinderhochstuhl
DE4212943A1 (de) Höhenverstellbarer Stuhl für Kinder
DE8912125U1 (de) Sitzmöbel, insbesondere Stuhl
DE202005006926U1 (de) Höhenverstellbarer Holzstuhl der nur mittels Steckverbindungen gefestigt wird
DE29612218U1 (de) Kindersitz
EP1430811A1 (de) Stuhl oder Hocker
DE202010007700U1 (de) Verstellbarer Kinderhochstuhl
DE102013001082A1 (de) Wickel- und Wandeltisch
CH700168A2 (de) Kinderstuhl.
CH347317A (de) Kinderstuhl
DE2940302A1 (de) Kindersportwagen

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee