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Bereich der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Herstellverfahren für eine Halbleitereinrichtung; und
spezieller ausgedrückt,
auf ein Verfahren zum Bilden eines feinen Musters in einer Halbleitereinrichtung
bei Verwenden einer ArF-Belichtungsquelle.
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In
neuerer Zeit wurde ein Photolithographieverfahren als eine Technologie
zum Bilden eines feinen Musters genutzt, welches erforderlich ist,
um Halbleitereinrichtungen mit hoher Integration zu erreichen. Deshalb
ist es für
Halbleitereinrichtungen mit hoher Integration sehr wichtig, die
Auflösung
der Photolithographie zu verbessern.
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Im
Allgemeinen wird der Photolithographieprozess durch zwei Prozesse
durchgeführt,
d.h. einen Prozess zum Bilden eines Photoresistmusters und einen
Prozess zum Ätzen
einer nicht gemusterten Fläche
einer Ätz-Zielschicht,
indem das Photoresistmuster als eine Maske genutzt wird, um dadurch ein
gewünschtes
Muster zu erhalten, z.B. ein Kontaktloch, eine Bitleitung, usw.
Hierbei wird das Photoresistmuster durch Beschichten eines Photoresistfilmes
auf der Ätz-Zielschicht,
Belichten des beschichteten Photoresistfilmes durch Benutzen einer
vorbereiteten Belichtungsmaske und durch Entwickeln eines belichteten
oder unbelichteten Teiles des beschichteten Photoresistfilmes, indem
eine chemische Lösung
benutzt wird, hergestellt.
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Inzwischen
wird eine kritische Abmessung (CD) des gewünschten Musters, welches mit
dem Photolithographieprozess gebildet werden kann, durch eine Wellenlänge einer
Lichtquelle bestimmt, welche bei dem obigen Belichtungsvorgang genutzt wird,
da die CD des gewünschten
Musters entscheidend von einer Breite des Photoresistmusters abhängt, welches
durch den obigen Belichtungsvorgang bildbar ist.
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Nachdem
die Massenherstellung von Halbleiterprodukten, dynamische Direktzugriffsspeicher (DRAMs)
eingeschlossen, begann, machte die Photolithographie schnelle Fortschritte.
Die Integration des DRAM wurde jeweils in 3 Jahren ungefähr 4-mal angehoben,
und die Integrationsgeschwindigkeit anderer Speichereinrichtungen
liegt ungefähr
2 oder 3 Jahre später
als die der DRAM. Als Ergebnis entwickelte sich ein Produktdesign
von 0,8 μm
eines 4M-Bit-DRAM auf 0,13 μm
eines 4G-Bit-DRAM. Nun kommt nicht-optische Photolithographie auf.
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Die
Auflösung
der optischen Photolithographie ist umgekehrt proportional zu einer
Wellenlänge einer
Belichtungsquelle. Deshalb nutzte eine frühe Schrittschalteinrichtung,
welche ein Belichtungsschema "Schritt
und Wiederholung" übernahm,
eine Lichtquelle, welche eine Wellenlänge von 436 nm (g-Linie) und
eine Wellenlänge
von 365 nm (i-Linie) bereitstellt, und jetzt wird eine Belichtungseinrichtung vom
Scannertyp oder eine Schrittschalteinrichtung verwendet, welche
eine tief im Ultravioletten (DUV) liegende Wellenlänge bei
248 nm (KrF-Excimerlaser) hat.
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In
der optischen Photolithographie hat es viele Entwicklungen auf dem
Gebiet der Materialien gegeben, wie z.B. chemisch verstärkte Resists
(CAR), bezüglich
der Herstellung, wie z.B. Drei-Schicht-Resists (TLR), Zwei-Schicht-Resists
(BLR), Abbilden der obersten Oberfläche (TSI), Anti-Reflexbeschichtung
(ARC) usw., und bezüglich
der Maske, wie z.B. eine Phasenschiebemas ke (PSM), optische Näherungskorrektur
(OPC) usw., ebenso wie bezüglich der
Belichtungseinrichtung selbst, wie z.B. eine Linse, welche eine
numerische Apertur größer als
0,6 hat, und bezüglich
der Hardware.
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Die
248 nm-DUV-Photolithographie wurde allgemein genutzt, um Produkte
zu bilden, welche eine Design-Regel von 0,18 μm haben, da sie viele Fehler
aufweist, wie z.B. einen Zeitverzögerungseffekt, Materialabhängigkeit
usw. Um deshalb Produkte herzustellen, welche eine Design-Regel
von weniger als 0,15 μm
haben, wurde dafür
eine neue DUV-Photolithographie benötigt, welche eine Wellenlänge von 193
nm (ArF-Excimerlaser) verwendet. Da es jedoch für diese DUV-Photolithographie
unmöglich
war, ein Muster kleiner als 0,1 μm
zu bilden, obwohl verschiedene Technologien angewendet wurden, um
die Auflösung
zu erhöhen,
wurde die Photolithographie unter Nutzung einer neuen Lichtquelle
entwickelt.
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Als
Ergebnis wurden Belichtungseinrichtungen eingeführt, welche einen Elektronenstrahl
und einen Röntgenstrahl
als Lichtquelle verwenden. Zusätzlich
wird eine extreme ultraviolette Technologie entwickelt, welche einen
schwachen Röntgenstrahl als
Lichtquelle nutzt.
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Die
frühere
Belichtungseinrichtung verwendete ein Belichtungsschema, wobei eine
Maske im oberen Bereich eines Substrates platziert wurde, um nahe
an dem Substrat zu sein, und deren Fokus mit den Augen des Bedieners
justiert wurde. Dann, bei Weiterentwicklung dieser Technologie,
wurde die Auflösung
erhöht,
indem eine Lücke
zwischen der Maske und dem Substrat reduziert wurde, und die Belichtung
wurde durch sanftes Berühren
oder festes Berühren
(kleiner als 10 μm)
entsprechend der Abmessung der Lücke
erreicht.
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In
neuerer Zeit, da eine Entwicklungseinrichtung, welche einer KrF-Laser
nutzt, welcher eine Wellenlänge
von 248 nm als Lichtquelle hat, Photoresistmaterialien und andere
einschlägige
Technologien entwickelt wurden, ist es möglich, ein Muster zu bilden,
welches eine Design-Regel von weniger als 0,15 μm hat.
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Nun
entwickelt sich eine Technologie, welche in der Lage ist, ein feines
Muster zu bilden, welches von 0,11 μm bis 0,07 μm reicht, indem eine Belichtungseinrichtung
verwendet wird, welche einen ArF-Laser verwendet, welcher eine Wellenlänge von 193
nm hat. Die DUV-Photolithographie hat hohe Auflösung und eine DOF-Eigenschaft
(Schärfentiefe),
verglichen mit der i-Linie,
wohingegen es nicht leicht ist, deren Herstellprozess zu steuern.
Dieses Problem der Prozesssteuerung rührt von einem optischen Grund
her, welcher sich auf die kurze Wellenlänge begründet, und von einer chemischen
Ursache herrührt,
welche durch Nutzen des chemisch verstärkten Photoresist induziert
wird. Da die Wellenlänge
kürzer
ist, wird ein CD-Kippphänomen aufgrund eines
statischen Welleneffektes und ein Gravierphänomen eines reflektierten Lichtes
aufgrund einer Materialphase ernst. Das CD-Kippphänomen stellt
ein Phänomen
dar, wobei eine Liniendicke periodisch verändert wird, da ein Grad von
Interferenz zwischen einem einfallenden Licht und einem reflektierten
Licht sich entsprechend einer Dickendifferenz eines Substratfilmes
oder dem des Photoresistfilmes ändert.
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Da
der DUV-Prozess den chemisch verstärkten Photoresist verwendet,
um die optische Empfindlichkeit zu verbessern, treten Probleme auf,
wie z.B. die Stabilität
nach der Belichtungsverzögerung (PED)
und die Materialabhängigkeit,
welche sich auf den chemischen Reaktionsmechanismus beziehen. Deshalb
ist eine Kernaufgabe der ArF-Belichtungstechnologie, neue Photoresistmaterialien
für die ArF-Belichtung
zu entwickeln, d.h. neue ArF-Photoresistmaterialien. Da jedoch
ein Benzolring nicht beherrscht werden kann, ist es nicht leicht,
das Photoresistmaterial für
die ArF-Belichtung zu entwickeln. Der Benzolring wurde in dem Photoresist
für die
i-Linie und die ArF-Belichtung
aufrechterhalten, um damit die Dauerhaftigkeit in einem trockenen Ätzprozess
zu sichern. Wenn jedoch der Benzolring in den ArF-Photoresistmaterialien
aufrechterhalten werden soll, wird die Absorption bei der 193 nm-Wellenlänge des
ArF-Lasers hoch,
und deshalb wird die Transparenz verschlechtert. Als Ergebnis tritt
ein Problem auf, einen kleineren Teil des Photoresist unbelichtet zu
machen.
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Deshalb
machen Forschungen Fortschritt, Photoresistmaterialien zu entwickeln,
welche in der Lage sind, die Dauerhaftigkeit im trockenen Ätzprozess
zu sichern, ohne den Benzolring aufrechtzuerhalten, welcher eine
starke Adhäsionskraft
besitzt und bei 2,38% TMAH entwickelbar ist. Bislang veröffentlichen
viele Firmen und Institute eine große Anzahl von Forschungsergebnissen.
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Gegenwärtig beinhalten
kommerziell erhältliche
ArF-Photoresistmaterialien COMA (CycloOlefin-Maleinsäureanhydrid),
einen Polymertyp, welcher zu einer Acrylatfamilie oder deren Kombination
gehört,
welche den Benzolring darin einschließt.
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Mit
Bezug auf 1 wird exemplarisch
eine Querschnittsansicht einer Musterverformung und von Kontaktfehlern
in einem selbstausgerichtetem Kontakt(SAC)-Ätzprozess zum Bilden eines
Lötanschlusskontakt-(LPC-)Loches
durch Nutzen des ArF-Photoresists
gezeigt.
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Wie
in 1 erläutert, werden
sequenziell eine Vielzahl von Gate-Elektroden 11 und Hartmasken 12 auf
einem Substrat 10 gebildet. Dann wird eine Isolierschicht 13 für Abstandshalter
entlang des Herstellprofiles beschichtet. Eine dielektrische Schicht 14 für eine Zwischenschicht
wird auf der Isolierschicht 13 aufgetragen und durch einen
SAC-Ätzprozess
geätzt,
um damit einen Bereich zwischen den Gate-Elektroden 11 zu öffnen.
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In
dem SAC-Ätzprozess
wurde auf Fluor basierendes Gas als Ätzgas verwendet, um das gewünschte Ätzprofil
zu erhalten. Als Ergebnis tritt eine Deformation in dem Photoresistmuster,
wie in 'A' der 1, auf, welche auf eine schwache Beständigkeit des
ArF-Photoresistmusters zurückzuführen ist.
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Wenn
außerdem
Fehljustierung in einem Überätzprozess
zum Vermeiden des Fehlers in dem Bildungsprozess des Kontaktloches
auftritt, werden Teile der Gate-Elektrode 11 und der Hartmaske 12 verloren,
wie dies in 'B' der 1 gezeigt wird, was zu einer Verschlechterung
der elektrischen Eigenschaften von Anordnungen führt. Obwohl das Fehljustieren
nicht auftritt, wird die Breite des Kontaktloches enger, wie dies
in 'C' der 1 gezeigt wird, was zu einem erhöhten Kontaktwiderstand
führt.
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Obwohl
es in den Zeichnungen nicht dargestellt wird, kann darüber hinaus,
wenn die Kontaktlöcher,
wie z.B. ein LPC-Loch, mit Hilfe der Photolithographie gebildet
werden, welche die ArF-Belichtungsquelle nutzt, eine Riefenbildung
in einem ArF-Photoresistmuster,
ein Gruppieren von Photoresist oder eine plastische Verformung und
ein Wackeln des Photoresists auftreten, während das Kontaktloch geätzt wird.
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Entsprechend
ist es erforderlich, die schwache Beständigkeit und die schwachen
physikalischen Eigenschaften der ArF-Photoresistmaterialien für das auf
Fluor basierende Gas zu erhöhen.
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Die
US 5,895,740 A offenbart
ein Verfahren zur Strukturierung von Halbleitersubstraten unter Verwendung
eines Photore sistmusters als Ätzmaske,
bei dem zunächst
eine Photoresistschicht auf einer zu ätzenden Schicht gebildet und
diese strukturiert wird. Danach wird in einem ersten Plasmaätzschritt
das Photoresistmuster mit einem Plasmagemisch, das einen Argonplasmaanteil
und einen Anteil eines Plasmas eines fluorbasierten Gases enthält, beaufschlagt,
wobei ein Polymer entsteht, das sich auf dem Photoresistmuster und
den Seitenwänden von
darin enthaltenen Kontaktlöchern
abscheidet. Durch einen weiteren Ätzschritt wird das abgeschiedene
Polymer anisotrop auf den horizontalen Flächen des Photoresistmusters
und auf dem Boden der Kontaktlöcher
entfernt, so dass letztlich ein modifiziertes Kontaktloch im Photoresistmuster
mit geringerem Durchmesser entsteht. In einem abschließenden Ätzschritt
wird das verengte Kontaktloch als Ätzmaske für die darunterliegende zu ätzende Schicht eingesetzt.
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In
den US-Schriften
US
6,218,084 B1 und
US
5,908,735 A wird ein Verfahren zur Strukturierung von Halbleitersubstraten
unter Verwendung eines Photoresistmusters als Ätzmaske offenbart, bei dem zunächst eine
Photoresistschicht auf einer zu ätzenden
Schicht gebildet und diese strukturiert wird. Anschließend wird
in einem ersten Ätzschritt
das Photoresistmuster als Ätzmaske
verwendet und mit einem Plasmagemisch aus einem Sauerstoffplasma
und einem Plasma eines fluorbasierten Gases beaufschlagt, wobei
wiederum ein Polymer entsteht und auf dem Photoresistmuster abgeschieden
wird. Durch einen weiteren Ätzschritt
wird das abgeschiedene Polymer sowie das Photoresistmuster entfernt.
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Die
wO 99/34425 A1 offenbart ebenfalls ein Verfahren zum Strukturieren
von Halbleitersubstraten, bei dem zunächst auf ein Halbleitersubstrat
aufeinanderfolgend eine metallische Schicht, eine organische Antireflektionsschicht
und darauf wiederum eine Photoresistschicht aufgebracht wird. Die
Photoresistschicht wird dann mit fachüblichen Photolithographie schritten
belichtet und entwickelt und somit strukturiert, so dass ein Photoresistmuster
entsteht. Danach wird in einem Plasmaätzschritt das Photoresistmuster
als Ätzmaske
für die
Antireflexschicht verwendet und mit einem Plasmagemisch, welches
einen Argonplasmaanteil und einen Plasmaanteil eines fluorbasierten
Gases enthält,
beaufschlagt, wodurch das Photoresistmuster in die Antirelexschicht übertragen
wird, ohne die Photoresistschicht selbst zu beschädigen. In
einem abschließenden Ätzschritt
kann dann die freigelegt metallische Schicht geätzt werden.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Es
ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zu liefern,
welches in der Lage ist, ein enges feines Muster in einer Halbleiteranordnung
zu bilden, indem die Verformung eines ArF-Photoresistmusters minimiert
wird, indem eine Ätztemperatur
geeignet justiert wird.
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Entsprechend
einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren
zum Bilden eines feinen Musters einer Halbleitereinrichtung gebildet,
welches die Schritte aufweist: (a) Bereitstellen eines Halbleitersubstrates;
(b) sequenzielles Bilden einer Ätzzielschicht
einer Antireflexschicht und eines Photoresistfilmes auf dem Halbleitersubstrat,
photolithographisches Strukturieren des Photoresistfilmes zur Bildung
eines Photoresistmusters unter Einsatz eines ArF-Lasers als Belichtungsquelle;
(c) Plasma-Ätzen
der Antireflexschicht und eines Teils der Ätzzielschicht, an dem das Photoresistmuster
einen resistfreien Bereich aufweist, bei einer ersten Substrattemperatur
mit auf Fluor basierendem Gas und Argongas, indem das Photoresistmuster
als eine Ätzmaske
genutzt wird; (d) Plasma-Ätzen eines
verbleibenden Teils der Ätzzielschicht,
an dem das Photoresistmuster einen resistfreien Bereich aufweist,
bei einer zweiten Substrattemperatur, welche höher als die erste Substrattemperatur
ist, mit auf Fluor basierendem Gas und Argongas, um damit das feine
Muster zu bilden; und (e) Entfernen der Antireflexschicht und des
Photoresistmusters.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Die
obigen und anderen Aufgaben und Merkmale dieser Erfindung werden
aus der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
offensichtlich, welche in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen
gegeben werden, in welchen:
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1 eine
Querschnittsansicht einer Musterverformung und von Kontaktfehlern
zeigt, welche in einem Ätzprozess mit
Selbstjustierkontakt (SAC) zum Bilden eines Lötanschluss-Kontaktloches durch Nutzen
eines ArF-Photoresists
verursacht werden; und
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2A bis 2E Querschnittansichten zum
Bilden eines Lötanschluss-Kontaktloches durch Nutzen
des ArF-Photoresists entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellen.
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Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
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Nachfolgend
werden einige bevorzugte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung im Detail mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben.
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Entsprechend
der vorliegenden Erfindung wird ein erster Ätzprozess zum Ätzen einer
Antireflex-beschichteten Schicht bei einer niedrigen Temperatur
ungefähr
bei 0°C
ausgeführt,
und ein zweiter Ätzprozess
zum Ätzen
einer Ätzzielschicht,
welche als ein gewünschtes
Muster ausgeführt
werden soll, wird bei einer Temperatur, welche verhältnismäßig höher als
die des ersten Ätzprozesses
ist, ausgeführt.
Deshalb ist es möglich,
die Verformung eines Photoresistmusters zu minimieren, da die Verformung
in erster Linie durch die Ätztemperatur
in dem ersten Ätzprozess
der oben aufgeführten
beiden Ätzprozesse
verursacht wird.
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Mit
Bezug auf 2A bis 2E werden Querschnittsansichten
dargestellt, welche das Bilden eines Lötanschlusskontaktloches erläutern, in
dem ein ArF-Photoresist entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung genutzt wird.
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Zuallererst,
wie in 2A gezeigt wird, wird auf einem
Halbleitersubstrat 20 eine Vielzahl von leitenden Mustern
gebil det, z.B. eine Gate-Elektrode 21, indem Polysilicium
und Wolframsilicat oder Wolfram genutzt werden, wobei das Substrat 20 verschiedene
Bestandteile enthält,
welche vorher darin oder darauf gebildet wurden, um eine Halbleitereinrichtung
herzustellen. Hierbei wird eine Gate-isolierende Schicht auf dem
Interface des Substrates 20 und der Gate-Elektrode 21 gebildet,
obwohl dies nicht in den Zeichnungen gezeigt wird.
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Eine
Hartmaske 22, z.B. eine Nitratschicht, wird auf der Gate-Elektrode 21 gebildet,
um zu vermeiden, dass die Gate-Elektrode 21 bei
den folgenden Schritten beschädigt
wird, z.B. ein selbstjustierender Kontaktätzprozess zum Bilden des Lötanschlusskontaktloches.
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Dann
werden eine abstandsisolierende Schicht 23, z.B. eine Nitratschicht
und eine dielektrische Zwischenschichtbeschichtung 24 nacheinander entlang
des gesamten Profils des herzustellenden Produktes aufgebracht.
Die dielektrische Zwischenschichtbeschichtung 24 wird aus
einer APL-(Vorebnungsschicht-) Oxidschicht, einer BPSG (Borphosphorsilicatglas),
einer SOG-(Spin
auf Glas), HDP-(hochdichtes Plasma-)Oxidschicht oder Nitridschicht
hergestellt.
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Eine
organische Antireflexbeschichtungsschicht oder eine Nitrid-Antiflexbeschichtungsschicht 25 wird
auf der dielektrischen Zwischenschichtbeschichtung 24 mit
einer Dicke von 100 bis 2000 Å gebildet.
Ein ArF-Photoresistfilm wird auf der Antireflexbeschichtungsschicht 25 aufgetragen
und in einem Photolithographieprozess bemustert, welcher eine ArF-Belichtungsquelle
nutzt, um damit ein Photoresistmuster 26 zu bilden.
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Speziell
wird das Photoresistmuster 26 durch die Beschichtung des
ArF-Photoresistfilms gebildet, wie z.B. durch COMA (Cycloolefinmaleinsäureanhydrid),
Acrylat oder deren Kombination auf der Antireflexschicht 25 bei
einer bestimmten Dicke von z.B. 500 bis 6000 Å, indem selektiv vorbestimmte
Teile des beschichteten ArF-Photoresistfilms durch Nutzen einer
ArF-Belichtungsquelle
(nicht gezeigt) und einer Zwischenmaske (nicht gezeigt) genutzt
werden, dann Entwickeln des selektiv belichteten ArF-Photoresistfilmes
und Entfernen des Photoresistfilmrückstandes durch einen Reinigungsprozess.
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Zu
dieser Zeit, um die Beständigkeit
des Photoresistmusters 26 zu erhöhen, kann eine Elektronenstrahlbestrahlung
oder eine Argonionenimplantation des Photoresistmusters 26 durchgeführt werden.
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In
dem obigen Vorgang können
andere Photoresistmaterialien, welche auf einen ArF-Laser reagieren,
genutzt werden, um den ArF-Photoresistfilm zu bilden.
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Nachfolgend
wird, wie in 2B gezeigt wird, ein Feld als
das Kontaktfeld definiert, indem selektiv die Antireflexbeschichtungsschicht 25 und
ein Teil der dielektrischen Zwischenschichtbeschichtung 25 durch
das Verwenden des Photoresistmusters 26 als eine Maske
geätzt
werden, wobei eine Temperatur des Substrats 20 bei ungefähr -40°C bis ungefähr 10°C beibehalten
wird, wo kein Polymer erzeugt wird.
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Da
dieser Ätzvorgang
als Plasmaätzen durchgeführt wird,
indem auf Fluor basierendes Gas, z.B. CxFy (x und y gleich 1 bis
10)-Gas, und Ar-Gas als Hauptätzgas
bei der obigen niedrigen Temperatur verwendet werden, wird Polymer
nicht erzeugt, und dadurch wird ein senkrechtes Profil ähnlich '27' in 2B erhalten.
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Beim
partiellen Ätzen
der dielektrischen Zwischenschichtbeschichtung 24 ist es
vorzuziehen, dass eine Ätztiefe
weniger als 1/2 der Dicke der dielektrischen Zwischenschichtbeschich tung 24 wird, welche
auf dem oberen Teil der Hartmaske 22 gebildet wird.
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Entsprechend
mit einer detaillierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird der Ätzprozess bei zwei Ätzschritten
ausgeführt:
Ein Schritt wird bei Ätzbedingungen
ausgeführt,
d.h. einer Substrattemperatur von -40°C bis 10°C, einem Druck von 10 bis 100
mTorr, einer Leistung von 200 bis 500 W, Argongas von 50 bis 500
sccm, CF4-Gas von 50 bis 200 sccm, O2-Gas von 10 bis 50 sccm und CO-Gas von 10
bis 50 sccm; und der andere Schritt wird bei Ätzbedingungen ausgeführt, d.h.
einer Substrattemperatur von -40°C
bis 10°C,
einem Druck von 10 bis 100 mTorr, einer Leistung von 200 bis 500
W, CF4-Gas von 50 bis 200 sccm und O2-Gas von 1 bis 10 sccm. Die obigen beiden Ätzschritte
werden einzeln oder fortlaufend durchgeführt.
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Es
ist mehr vorzuziehen, den Ätzprozess durch
kontinuierliche Ätzprozesse
unter optimalen Ätzbedingungen
durchzuführen,
d.h. einer Substrattemperatur von 10°C, einem Druck von 50 mTorr,
einer Leistung von 300 W, Argongas von 150 sccm, CF4-Gas
von 80 sccm, O2-Gas von 20 sccm und CO-Gas
von 20 sccm und einer Substrattemperatur von 10°C, einem Druck von 25 mTorr,
einer Leistung von 500 W, CF4-Gas von 100
sccm und O2-Gas von 3 sccm.
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In 2C,
wenn die Substrattemperatur bei 20°C bis 100°C höher als die obige niedrige
Temperatur, d.h. -40°C
bis 10°C,
beibehalten wird, wird die dielektrische Zwischenschichtbeschichtung 24 bis zur
obersten Oberfläche
der Hartmaske 22 durch Gebrauchen des Photoresistmusters 26 und
deren darunter liegenden Schichten als eine Ätzmaske geätzt. Zu dieser Zeit wird ein
großer
Betrag eines Polymers 28 erzeugt und an dem belichteten
Teil des Photoresistmusters 26 und dessen darunter liegenden Schichten
befestigt.
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Dieser Ätzprozess
nutzt als Hauptätzgas
ein gemischtes Gas aus Argongas, CxFy-Gas und CxFyHz-Gas (x, y und
z sind dabei 1 bis 10), z. B. CH3F, CHF3 oder CH2F2, welches geeignet ist, um Polymer zu erzeugen.
Ein Sauerstoffgas kann dem Hauptätzgas
zugefügt
werden, um die Erzeugung des Polymers 28 zu unterstützen.
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Als
ein Ergebnis des obigen Ätzprozesses wird
ein offener Bereich 29 als ein oberer Teil der Fläche, welche
zu beschichten ist, gebildet.
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Entsprechend
einer detaillierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird der Ätzprozess unter Ätzbedingungen
ausgeführt,
d.h. einer Substrattemperatur von 20°C bis 100°C, einem Druck von 20 bis 200
mTorr, einer Leistung von 800 bis 1500 W, Argongas von 100 bis 1000
sccm, C4F6-Gas von
5 bis 100 sccm, O2-Gas von 2 bis 20 sccm
und CH2F2-Gas von
2 bis 20 sccm.
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Es
ist mehr vorzuziehen, den Ätzprozess
unter optimierten Ätzbedingungen
durchzuführen,
d.h. einer Substrattemperatur von 40°C, einem Druck von 70 mTorr,
einer Leistung von 900 W, Argongas von 400 sccm, C4F6-Gas von 10 sccm, O2-Gas
von 4 sccm und CH2F2-Gas
von 3 sccm.
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Nachfolgend,
wie in 2D dargestellt, wird ein Kontaktloch 30 durch Ätzen der
dielektrischen Zwischenschichtbeschichtung 24' gebildet, welche
in der Fläche,
welche als Kontakt dienen soll, platziert ist, gezeigt in 2C,
bei einer Substrattemperatur von 20°C bis 100°C, durch Nutzen des Photoresistmusters 26 und
des Polymers 28 als Ätzmaske.
In diesem Ätzprozess
wird CxFy- und Argongas als Hauptätzgas genutzt und Sauerstoffgas
wird hinzugefügt,
der Reproduzierbarkeit des Ätzprozesses
wegen.
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Entsprechend
einer detaillierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird der Ätzprozess unter den Ätzbedingungen
ausgeführt,
d.h. einer Substrattemperatur von 20°C bis 100°C, einem Druck von 20 bis 200
mTorr, einer Leistung von 800 bis 1500 W, Argongas von 100 bis 1000
sccm, C4F6-Gas von
5 bis 100 sccm und O2-Gas von 2 bis 20 sccm.
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Es
ist mehr vorzuziehen, den Ätzprozess
unter optimierten Ätzbedingungen
durchzuführen,
d.h. eine Substrattemperatur von 40°C, einem Druck von 70 mTorr,
einer Leistung von 900 W, Argongas von 400 sccm, C4F6-Gas von 10 sccm und O2-Gas
von 4 sccm.
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Wie
in 2E gezeigt wird, wird die Nitridschicht 23 in
der Fläche,
die als Kontaktfläche
dienen soll, durch bekannte Herstellprozesse einer Halbleitereinrichtung
entfernt, und dann wird dieser Vorgang zum Bilden eines Kontaktloches
nach Ausführen
eines Reinigungsprozesses für
das herzustellende Produkt vollendet.
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Wie
oben beschrieben, beinhaltet der Bildungsprozess für das Kontaktloch
entsprechend der vorliegenden Erfindung die drei Ätzprozesse,
und in jedem Ätzprozess
werden die Substrattemperatur und der Betrag des Ätzgases
genau justiert, um das Polymer zu erzeugen, welches die umgebenden
Bereiche des Photoresistmusters bedeckt, so dass die Verformung
des Photoresistmusters und der Verlust der Gate-Elektrode minimiert
werden können
und es möglich
wird, ausreichend einen Kontaktbereich sicherzustellen.
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Die
drei Ätzprozesse
können
in einer einzelnen Kammer oder in getrennten Kammern durchgeführt werden.
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Das
gewünschte
Muster, d.h. ein Zielmuster, kann in der vorliegenden Erfindung
ein Lochtyp- Muster beinhalten.
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Obwohl
im Obigen nur der SAC-Ätzprozess zum
Bilden des Lötanschlusskontaktes
beschrieben wurde, kann die vorliegende Erfindung auf Ätzprozesse
zum Bilden eines Bitleitungskontaktes, einer Bitleitung, einer Metallleitung,
einer Gate-Elektrode usw. verwendet werden, welche ein feines Muster
erfordern.
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Während die
vorliegende Erfindung mit Bezug auf einzelne Ausführungsformen
beschrieben wurde, wird für
Fachleute offensichtlich, dass verschiedene Veränderungen und Modifikationen
durchgeführt
werden können,
ohne vom Inhalt und Umfang der Erfindung, wie sie in den nachfolgenden
Ansprüchen
definiert werden, abzuweichen.