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Technisches
Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von
Halbleitervorrichtungen, und insbesondere ein Ätzverfahren unter Verwendung
einer Photolack-Ätzbarriere,
welche durch eine Belichtung mit einer Lichtquelle einer Wellenlänge im Bereich
von 157 nm bis 193 nm, wie z.B. einem Argonfluorid (ArF)-Laser oder
einem Fluor (F2)-Laser, gebildet wird.
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Bei
Herstellungsverfahren für
Halbleiterspeichervorrichtungen wird die Photolithographie verwendet,
um Muster auf einem Substrat mit verschiedenen Materialien zu bilden.
Ein Photolackpolymer wird auf eine Zielschicht aufgebracht und selektiv
mit einer Maske belichtet, um eine Photoreaktion in dem Photolack
zu induzieren. Dann wird der Photolack entwickelt, um eine Ätzbarriere
zum Ätzen
der Zielschicht zu bilden, und vorbestimmte Muster werden durch Ätzen der
Zielschicht erhalten.
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Die
Integration der Halbleiterspeichervorrichtung wurde unter Verwendung
der Lithographietechnologie verbessert. Im Allgemeinen werden Lithographieprozesse
mit einem Belichtungsprozess und einem Entwicklungsprozess ausgeführt. Jüngst repräsentieren
Lithographieprozesse üblicherweise
einen Belichtungsprozess, und die Lithographietechnologie wird klassifiziert
in optische Lithographie oder nicht-optische Lithographie.
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Die
Entwicklung der Photolithographie wurde vorangebracht durch die
Entwicklung in jedem Feld der Belichtungsausrüstung, des Photolackmaterials, der
Masken und der Prozesse. Im Gebiet des Belichtungssystems wurde
eine Linse mit hoher numerischer Apertur von mehr als 0,6 sowie
Hardware, welche eine Ausrichtung vorsieht, entwickelt. Bezüglich der
Entwicklung des Photolackmaterials ist ein chemisch verstärkter Photolack
repräsentativ.
Die Entwicklungen einer Phasenverschiebungsmaske und einer optischen
Proximity-Korrektur sind gute Repräsentanten auf dem Gebiet der
Maske. Ebenfalls wurden trilinearer Lack (TLR), bilinearer Lack
(BLR), Oberflächenabbildung
(TSI) und antireflektive Beschichtung (ARC) als Prozesse entwickelt.
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Die
anfängliche
Belichtungsausrüstung
ist ein Kontaktdrucker, wobei eine Maske direkt mit einem Substrat
kontaktiert wird und durch einen Betreiber ausgerichtet wird, der
direkt auf die Maske und das Substrat mit nacktem Auge sieht. Mit
erniedrigtem Abstand zwischen dem Substrat und der Maske kann die
Auflösung
verbessert werden, und das Substrat wird mit einem Näherungsdrucker
belichtet, wie z.B. einem Soft-Kontakt oder Hard-Kontakt (unterhalb
10 μm) in
Abhängigkeit
von dem Zwischenraum.
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In
den frühen
1970er Jahren wurde eine Belichtungsausrüstung eines Projektionstyps
entwickelt, welcher eine optische Vorrichtung unter Verwendung von
Reflexion oder Brechung von Licht verwendet, und die Auflösung wurde,
verbessert und die Lebensdauer einer Maske wurde vergrößert. Daraus resultierend
begann die Belichtungsausrüstung
des Projektionstyps in der Produktentwicklung großer Substrate
angewendet zu werden.
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Mitte
der 1970er Jahre begann die Verwendung eines Steppers unter Verwendung
einer optischen Projektionsvorrichtung, und die Entwicklung der
Lithographietechnologie begann, welche zur Massenproduktion von
Halbleitern beitrug. Der Stepper ist eine abgekürzte Form von "Step and Repeat" bzw. "Schritt und Wiederholung". Die Belichtungsausrüstung unter
Verwendung des Steppers wurde implementiert zur Verbesserung der
Auflösungsund Ausrichtungsgenauigkeit.
Bei dem anfänglichen Stepper
wurde ein reduziertes Projektionsbelichtungsverfahren entworfen,
bei dem ein Verhältnis
des Maskenmusters zum Substrat 5:1 oder 10:1 betrug. Jedoch wurde
das reduzierte Projektionsbelichtungsverfahren von 5:1 allgemein
verwendet aufgrund von Beschränkungen
des Maskenmusters.
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Ein
Scanner eines "Step
and Scanning"- bzw. "Schritt und Scan"-Typs wurde in den
frühen 1990er
Jahren entwickelt, welcher das Verhältnis auf 4:1 reduzierte. Jedoch
arbeitet der Scanner schlecht hinsichtlich des Maskenmusters, wohingegen
der Scanner als Belichtungsgerät
verwendet wurde, um die Produktionseffizienz zu erhöhen, und
regelmäßiger verwendet
wurde mit abnehmenden Chipgrößen.
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Die
Auflösung
ist stark korreliert mit der Wellenlänge der Lichtquelle. Die Wellenlänge des
Steppers unter Verwendung des "Schritt
und Wiederholung"-Typs
wurde in folgender Reihenfolge geändert: 436 nm (g-Linie), 365
nm (i-Linie), 248 nm KrF-Laser (Tiefes Ultraviolett, DUV). Ein anfängliches
Belichtungsgerät
unter Verwendung einer g-Linie (Wellenlänge (λ) = 436 nm) konnte ein Muster
von einem 0,5 μm-Grad
implementieren, und eine Belichtungsausrüstung unter Verwendung der
i-Linie (λ =
365 nm) könnte
ein Muster mit einem Grad von 0,3 μm implementieren. Bei der DUV-Photolithographie
unter Verwendung von Licht mit einer Wellenlänge von 248 nm könnte ein
Muster von einem Grad von 0,8 μm
implementiert werden wegen Problemen eines Zeitverzögerungseffekts
und einer Basisabhängigkeit.
Dementsprechend ist es notwendig, eine neue DUV-Lithographie unter
Verwendung eines ArF-Lasers zu entwickeln, dessen Wellenlänge 193
nm beträgt,
um ein Muster unterhalb von 0,15 μm
zu bilden.
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Die
DUV-Lithographietechnologie hat eine exzellente Auflösung für die i-Linie
und DOF, jedoch ist eine solche Technologie schwer zu kontrollieren. Dieses
Problem kann optisch aufgrund einer kurzen Wellenlänge auftreten
und/oder chemisch aufgrund der Verwendung eines chemisch verstärkten Lacks. Wenn
die Wellenlänge
kürzer
wird, variiert die kritische Dimension (CD) aufgrund einer stehenden
Welle, und eine Überentwicklung
wird erzeugt durch Reflexionslicht aufgrund einer Differenz der
Basisphasen. Die CD-Variation einer Linienbreite ändert sich periodisch
durch die Interferenz von einfallendem Licht und reflektiertem Licht
und wird ebenfalls geändert
durch eine kleine Variation einer Dicke eines Photolacks oder eines
Basisfilms. Ein chemisch verstärkter
Lack muss angewendet werden, um die Empfindlichkeit bei den DUV-Prozessen
zu verbessern. Jedoch gibt es Probleme bei der PED (Nachbelichtungsverzögerung)-Stabilität, Basisabhängigkeit usw.
bezüglich
des Reaktionsmechanismus.
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Jetzt
ist eine Belichtungsausrüstung
unter Verwendung eines ArF-Lasers (λ = 193 nm) entwickelt, um ein
Muster von 0,11 μm
zu bilden. Ein Hauptpunkt bei der ArF-Belichtungstechnologie ist die
Entwicklung eines Photolacks für
ArF. Grundlegendermaßen
muss der Photolack, der für
KrF verwendet wird, verbessert werden, um eine Benutzung bei ArF
zu ermöglichen.
Jedoch kann der Photolack für
KrF, wie z.B. ein Polymertyp aus der Cycloolefin-Maleinsäureanhydrid-Familie,
eine Acrylat-Familie oder ein Mischungstyp mit Benzolringstruktur
nicht verwendet werden im Fall der Anwendung des ArF-Lasers. Der
Photolack mit der Benzolringstruktur wurde verwendet im Fall der
Anwendung eines KrF-Lasers für
die i-Linie zum Gewährleisten
der Toleranz zum Trockenätzen.
Wenn der Photolack mit der Benzolringstruktur verwendet wird im
Fall der Anwendung eines ArF-Lasers, wird, da das Absorptionsvermögen von
Licht bei einer Wellenlänge
von 193 nm erhöht
wird, nämlich
der Wellenlänge
des ArF-Lasers, die Durchlässigkeit
des Lichts reduziert, so dass es unmöglich ist, die untere Seite
des Photolacks zu belichten. Zusätzlichermaßen wird,
wenn die ArF-Lithographie technologie bei Verwendung von Photolacken
verwendet wird, bei, denen die Benzolringe enthalten sind, die Deformation
des Photolackmusters verursacht. Ebenfalls kann das Photolackmuster
auf einer Seite beim Ätzprozess
Cluster bilden.
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Beispielsweise
wird bei dem Ätzprozess
ein Photolackmuster eines Striationstyps, welches durch Belichtung
mit einem ArF-Laser
gebildet wird, deformiert. Die Deformation des Photolackmusters,
welches durch die Belichtung mit dem ArF-Laser gebildet wird, wird
ebenfalls erzeugt im Ätzprozess
zur Bildung eines Kontaktlochs. Deshalb ist es unmöglich, mit
dem Photolackmuster ein Kontaktloch zu erhalten, dessen kritische
Dimension 0,1 μm
oder weniger beträgt,
und zwar wegen der photolithographischen Begrenzung.
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Deshalb
wurde ein Photolack, der keine Benzolringe aufweist, die Toleranz
zum Trockenätzen
gewährleistet,
ein gutes Haftvermögen
aufweist und mit 2,23% TMAH entwickelt werden kann, geschaffen.
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1A bis 1D sind Diagramme zum Zeigen eines Prozesses
zum Bilden eines Bitleitungskontakts mit der ArF-Lithographietechnologie
gemäß dem Stand
der Technik.
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1A zeigt ein Layout einer
aktiven Schicht 11, Wortleitungen 12, eine Bitleitung 13 und
einen Bitleitungskontaktstöpsel
zwischen der aktiven Schicht 11 und der Bitleitung.
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1B ist eine Querschnittsansicht
entlang der Linie X-X' von 1A, und sie zeigt die Bitleitung 13,
welche gemäß dem Stand
der Technik gebildet wird. In 1B bezeichnet
Bezugszeichen '10' ein Substrat, und '15' bzw. '16' bezeichnen eine
Zwischenschicht-Isolierschicht. Wie in 1B gezeigt, wird der Bitleitungskontaktstöpsel 14 freigelegt
nach der Bildung der Bitleitung 13 wegen der Beschränkung der
kritischen Dimension.
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Zusätzlich können, wie
in 1C gezeigt, Unterschneidungen 18 gebildet
werden durch die Beschädigung,
welche während
des Ätzprozesse
zum Bilden der Bitleitung 13 verursacht wird.
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Ebenfalls
wird der freigelegte Bitleitungskontaktstöpsel 14 beschädigt während des Ätzprozesses zum
Bilden der Bitleitung 13. Deshalb wird ein Graben T in
dem Kontaktstöpsel 14 gebildet,
der Graben T mit einer Isolationsschicht 19 gefüllt und
somit ein Hohlraum V gebildet in der Zwischenschicht-Isolierschicht 19.
Die Bitleitung 13 kann kurzgeschlossen werden mit anderen
leitenden Leitungen aufgrund des Leerraums V, und ein Kontaktwiderstand
kann erhöht
werden aufgrund der Isolierschicht 19, welche in den Graben
gefüllt
wird.
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Wie
oben erwähnt,
ist es nicht einfach, die kritische Dimension des Kontaktlochs zu
reduzieren, und deshalb wird ein Verfahren zum Verfließen des Photolackmusters
durchgeführt
bei einer hohen Temperatur, um einen Kontaktbereich zu definieren,
der eine reduzierte kritische Dimension aufweist. Jedoch verursacht
das Verfahren eine weitere Hürde
der Verdünnung
des Photolackmusters, welches benachbarte Bereiche des Kontaktlochs
bedeckt. Dementsprechend ist die kritische Dimension des Kontaktlochs beschränkt auf
90 nm, sogar falls das Verfahren des Zerfließenlassens des Photolackmusters
angewendet wird.
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Die
US Patentschrift Nr.
US
6,218 084 B1 beschreibt ein Verfahren zum Entfernen einer
Photoresist-/Polymerschicht auf einem Substrat. Dabei wird auch
ein zusätzlicher
in-situ Plasma-Ätzschritt
unter Verwendung eines Gasgemisches mit Sauerstoff durchgeführt, um
die Photoresist-/Polymerschicht ohne Überreste, Beschädigungen
an dem Substrat und dem Oxid und ohne Änderungen der kritischen Dimension
der Öffnung
während
des Ätzschritts
zu entfernen.
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Die
US Patentschrift Nr. 5,908,735 A beschreibt ein Verfahren zum Entfernen
eines Polymers einer Halbleitervorrichtung mit den Schritten: Ausbilden
eines Photoresist-Musters auf einer Ätzzielschicht; Ätzen der Ätzzielschicht
unter Verwendung eines Gasgemischs, das Kohlenstoff/Fluorverbindungen
und Sauerstoffgas enthält;
und Entfernen des Photoresist-Musters bei einer Temperatur unterhalb von
200°C. Gleichzeitig
wird ein Polymer trocken geätzt,
wobei das Polymer während
des Ätzens
der Ätzzielschicht
erzeugt wird und das Photoresist-Muster in der Trockenätzkammer
entfernt wird.
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Schließlich beschreibt
die US Patentschrift Nr. 5,895,740 A ein Verfahren zum Ausbilden
eines Kontaktlochs in einer nichtleitenden Schicht einer Halbleitervorrichtung.
Dabei wird zunächst
eine Photolackschicht auf der Ätzzielschicht
gebildet und diese strukturiert. Danach wird in einem ersten Plasma-Ätzschritt das Photolackmuster
nicht als Ätzmaske
verwendet, sondern lediglich mit einem Plasma-Gemisch aus einem
Argonplasma, einem CO-Plasma und einem Plasma eines fluorbasierten Gases
beaufschlagt, wobei ein Polymer entsteht, das sich auf dem Photolackmuster
und den Seitenwänden
von darin enthaltenen Kontaktlöchern
abscheidet. Durch einen weiteren Ätzschritt wird das abgeschiedene
Polymer anisotrop auf den horizontalen Flächen des Photolackmusters und
auf dem Boden der Kontaktlöcher
entfernt, sodass letztlich ein modifiziertes Kontaktloch im Photoresist-Muster
mit geringerem Durchmesser entsteht. In einem abschließenden Ätzschritt
wird das verengte Kontaktloch als Ätzmaske für die darunter liegende zu ätzende Schicht eingesetzt.
Auch hierbei wird eine Mischung aus Plasmen eingesetzt, die Argon
und ein fluorbasiertes Gas enthalten.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Es
ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Ätzverfahren
zu schaffen, das in der Lage ist, die Deformationen des Photolackmusters
zu verhindern, welche durch Belichtung mit einer Lichtquelle gebildet
werden, deren Wellenlänge
im Bereich von 157 nm bis 193 nm liegt, wie z.B. einem Argonfluorid
(ArF)-Laser oder einem Fluorlaser (F2-Laser).
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In Übereinstimmung
mit einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Ätzverfahren
unter Verwendung eines Photolackmusters als Ätzmaske geschaffen, welches
folgende Schritte aufweist: Beschichten einer Photolackschicht auf
eine Ätzzielschicht;
Bilden eines Photolackmusters durch Entwickeln der Photolackschicht
nach Belichten der Photolackschicht mit einer Lichtquelle, deren
Wellenlänge im
Bereich von 157 nm bis 193 nm liegt; Bilden einer Polymerschicht
und Ätzen
eines Bereichs der Ätzzielschicht
in simultaner Weise mit einer Mischung eines Fluor-basierten Gases,
eines Argongases und eines O2-Gases, wobei
das Fluor-basierte Gas CxFy oder
CaHbFc ist,
und wobei x, y, a, b und c im Bereich von 1 bis 10 liegen; und Ätzen der Ätzzielschicht
unter Verwendung der Polymerschicht und des Photolackmusters als Ätzmaske.
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Das
Verfahren kann weiterhin einen Schritt des Härtens des Photolackmusters
nach oder vor dem Schritt des Bildens der Polymerschicht aufweisen.
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Das
Verfahren kann weiterhin einen Schritt des Zerfließenlassens
des Photolackmusters vor dem Schritt des Bildens der Polymerschicht
aufweisen.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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Die
obigen und weitere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung
werden klar erscheinen aus der folgenden Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsform
im Zusammenhang mit den begleitenden Zeichnungen.
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Es
zeigen:
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1A bis 1D Diagramme
zum Illustrieren eines Verfahrens zum Bilden eines Kontaktlochs unter
Verwendung einer ArF-Lithographietechnologie gemäß dem Stand
der Technik;
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2A bis 2D Querschnittansichten zum
Illustrieren eines Prozesses zum Bilden eines Kontakts unter Verwendung
einer ArF-Lithographietechnologie
gemäß einer
ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
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3A bis 3E Querschnittsansichten zum
Illustrieren eines Prozesses zum Bilden eines Kontakts unter Verwendung
einer ArF-Lithographietechnologie gemäß einer zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
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4A bis 4F Querschnittsansichten zum
Illustrieren eines Prozesses zum Bilden eines Kontakts unter Verwendung
einer ArF-Lithographietechnologie gemäß einer dritten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung; und
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5 eine
Darstellung zum Zeigen von Variationen der kritischen Dimension
der Photolackmuster gemäß Variationen
der Temperatur.
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Detaillierte
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
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Im
Folgenden wird ein Ätzverfahren,
welches in der Lage ist, die Deformation des Photolackmusters zu
verhindern, das gebildet wird durch Belichtung mit einer Lichtquelle,
deren Wellenlänge
im Bereich von 157 nm bis 193 nm ist, beispielsweise einem ArF-Laser
oder einem F2-Laser, gemäß der Offenbarung detailliert
beschrieben werden unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen.
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2A bis 2D sind
Querschnittsansichten zum Illustrieren eines Verfahrens zum Bilden
eines Kontaktlochs gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Mit
Bezug auf 2A werden Gate-Elektroden 21 als
Beispiel benachbarter leitender Muster gebildet auf einem Halbleitersubstrat 20,
und eine Hartmaske 22 und Spacer 23 werden auf
der Oberfläche bzw.
den Seitenwänden
der Elektrode gebildet, und dann wird eine Zwischenschicht-Isolierschicht 24 über dem
Halbleitersubstrat 20 gebildet. Die Hartmaske 24 verhindert,
dass die Gate-Elektrode während
eines folgenden selbstausgerichteten Kontaktätzprozesses beschädigt wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung werden die Hartmaske und die Spacer aus
einer Nitridschicht gebildet, und die Zwischenschicht-Isolierschicht
wird aus einem Oxid einer fortschrittlichen Planarisierungsschicht
gebildet, einer Borphosphosilicat(BPSG)-, einer Spin-on-Glas (SOG)-,
einer Hochdichte-Plasmaoxid- oder einer Nitridschicht.
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Danach
wird ein Photolack auf die Zwischenschicht-Isolierschicht 24 beschichtet,
und Photolackmuster 25 werden durch Belichtung mit einer
Lichtquelle gebildet, deren Wellenlänge im Bereich 157 nm bis 193
nm liegt, beispielsweise einem ArF-Laser oder einem F2-Laser.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung werden die Photolackmuster 25 gebildet
durch Aufbringen eines Lacks der Cycloolefin-Maleinsäureanhydrid-Familie oder einer
Acrylat-Familie mit einer Dicke im Bereich von 500 Å bis etwa
6000 Å.
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Mit
Bezug auf 2B wird eine Polymerschicht 26 auf
dem Photolackmuster unter Verwendung eines Plasmas gebildet, welche
durch ein Mischgas aus Fluor und Sauerstoff erzeugt wird, und dann
werden gehärtete
Photolackmuster 25' unter Verwendung
von Ar gebildet.
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Die
Polymerschicht 26 wird durch ein Sauerstoff- und Fluorplasma
gebildet, welches durch ein Fluor-basiertes Gas, wie z. B. CxFy oder CaHbFc gebildet
wird, wobei x, y, a, b und c im Bereich von 1 bis 10 liegen, einem
F2-Gas und einem O2-Gas
bei einer Temperatur im Bereich von etwa 25°C bis etwa 80°C. Dabei
wird das O2-Gas zugeführt mit einer Rate von etwa
1 sccm bis etwa 5 sccm.
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Die
gehärteten
Photolackmuster 25' werden durch
eine Argonplasmabehandlung oder eine Argonionenimplantation gebildet,
um die Ätztoleranz
zu verbessern. Die Argonplasmabehandlung wird bei einem geringen
Druck im Bereich von etwa 1 mTorr bis etwa 10 mTorr und einer hohen
Leistung im Bereich von etwa 500 W bis etwa 2000 W gebildet. Die
Argonionenimplantation wird durchgeführt durch Implantieren von
Argonionen mit einer Dosis im Bereich von etwa 1010/cm3 bis etwa 1015/cm3 mit einer Energie im Bereich von 100 Kev
bis 300 Kev. Deshalb ist es möglich,
zu verhindern, dass die Photolackmuster deformiert werden, indem
die gehärteten
Photolackmuster bei dem geringen Druck und der hohen Leistung gebildet
werden.
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Mit
Bezug auf 2C wird die Zwischenschicht-Isolierschicht 24 zum
Bilden eines Kontaktlochs 27 geätzt, um den Spacer 23 und
die Oberfläche
des Halbleitersubstrats zwischen den benachbarten Gate-Elektroden 21 unter
Verwendung der Polymerschicht 26 und den gehärteten Photolackmustern
als Maske zu bilden. Beim Ätzprozess
zum Bilden des Kontaktlochs 27 wird das Halbleitersubstrat 10 auf
einer konstanten Temperatur gehalten, und in einem Plasma, erzeugt
durch ein Fluorbasiertes Gas, wie z.B. CxFy oder CaHbFc, wobei x, y,
a, b und c im Bereich von 1 bis 10 liegen, sowie in einem Argongas.
Nach dem Ätzprozess
wird ein Reinigungsprozess durchgeführt zum Entfernen der Byprodukte, wie
z.B. eines Polymers.
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Mit
Bezug auf 2D werden die Polymerschicht 26 und
die gehärteten
Photolackmuster entfernt.
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Durch
die erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist es möglich, dass die Photolackmuster,
welche durch die Belichtung mit einer Lichtquelle gebildet werden,
deren Wellenlängen
im Bereich von 157 nm bis 193 nm liegt, deformiert werden durch
Härten
der Photolackmuster, auf denen die Polymerschicht gebildet ist.
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3A bis 3E sind
Querschnittsansichten zum Illustrieren eines Verfahrens zum Bilden
einer Bitleitung unter Verwendung einer ArF-Lithographietechnologie
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Mit
Bezug auf 3A wird eine Zwischenschicht-Isolierschicht 32 auf
einem Halbleitersubstrat 30 gebildet, in dem eine aktive
Schicht 31, wie z.B. ein Sourcebereich oder ein Drainbereich
gebildet ist. Darauf wird die Zwischenschicht-Isolierschicht 32 derart geätzt, dass
ein Kontaktloch gebildet ist, welches die aktive Schicht 31 freilegt,
und dann wird eine leitende Schicht über dem Halbleitersubstrat 30 gebildet.
Ein Prozess zum Einebnen der leitenden Schicht wird durchgeführt, bis
die Oberfläche
der Zwischenschicht-Isolierschicht 32 freigelegt ist, wodurch
ein Bitleitungs-Kontaktstopfen 33 erhalten wird, der mit
der aktiven Schicht 31 über
das Kontaktloch in Verbindung steht. Darauf wird eine Zwischenschicht-Isolierschicht 34 auf
der Zwischenschicht-Isolierschicht 32 und dem Bitleitungs-Kontaktstopfen 32 gebildet.
Bei der bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird die leitende Schicht aus einer einkristallinen
Siliciumschicht gebildet, welche durch selektives Epitaxiewachstum gebildet
wird, oder eine polykristalline Siliciumschicht gebildet, und die
Zwischenschicht-Isolierschicht 34 wird aus einem Oxid einer
fortschrittlichen Planarisierungsschicht gebildet, einem Borphosphosilicat (BPSG),
einem Spin-on-Glas (SOG), einem hochdichten Plasmaoxid oder einer
Nitridschicht.
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Mit
Bezug auf 3B werden Photolackmuster 35 durch
Belichten mit einer Lichtquelle gebildet, deren Wellenlänge im Bereich
von 157 nm bis 193 nm liegt, wie z.B. einem ArF-Laser oder einem F2-Laser, und zwar auf der Zwischenschicht-Isolierschicht 34,
und die Photolackmuster 35 werden zum Verbessern der Ätztoleranz
gehärtet.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung werden die Photolackmuster 35 aus
einem Lack der Cycloolefin-Maleinsäureanhydrid-Familie
oder einer Acrylat-Familie gebildet. Die Photolackmuster 35 werden
durch eine Argonionenimplantation oder eine Elektronenstrahlinjektion
gehärtet.
Im Fall einer Elektronenstrahlinjektion können die Photolackmuster geschrumpft
werden, und deshalb ist es notwendig, den Elektronenstrahl mit hinreichender
Energie zu injizieren. Bei der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird der Elektronenstrahl mit einer Energie im Bereich
von etwa 400 μC/cm3 bis etwa 4000 μC/cm3 injiziert.
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Mit
Bezug auf 3C wird eine Polymerschicht 36 in
einer Dicke im Bereich von etwa 50 Å bis etwa 500 Å zu dieser
Zeit gebildet, und ein Teil der Zwischenschicht-Isolierschicht 34 wird
simultan geätzt.
Die Polymerschicht wird gebildet durch Zuführen von etwa 5 sccm bis 20
sccm eines Fluor-basierten Gases, etwa 100 sccm bis 1000 sccm eines
Argongases und etwa 1 sccm bis 5 sccm eines O2-Gases
bei einem Druck im Bereich von etwa 10 mTorr bis etwa 50 mTorr mit
einer Leistung im Bereich von etwa 500 W bis etwa 2000 W und während einer
Zeitdauer von etwa 10 bis 60 Sekunden. Das Fluor-basierte Gas ist
CxFy oder CaHbFc,
wobei x, y, a, b und c im Bereich von 1 bis 10 liegen. Es ist möglich, die
kritische Dimension eines Kontaktloches durch die Dicke der Polymerschicht 36 zu
reduzieren.
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Mit
Bezug auf 3D wird die Zwischenschicht-Isolierschicht 34 zum
Bilden eines Kontaktloches 37 geätzt, welches den Bitleitungs-Kontaktstopfen 22 freilegt,
und zwar unter Verwendung der gehärteten Photolackmuster 35 als
Maske, welche mit der Polymerschicht 36 bedeckt sind. Danach
werden die Photolackmuster 35 und die Polymerschicht 36 entfernt.
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Mit
Bezug auf 3E wird eine Bitleitung 38, welche mit dem Bitleitungs-Kontaktstopfen über das Kontaktloch 37 in
Verbindung steht, gebildet. Bei der bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird die Bitleitung 38 aus W,
Ti oder Co gebildet.
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Durch
die zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist es möglich, Feinmuster zu bilden
und die Zuverlässigkeit
zu verbessern, indem die Polymerschicht auf den Photolackmustern
gebildet wird, welche durch die Belichtung mit einer Lichtquelle
gebildet werden, die im Bereich von 157 nm bis 193 nm liegt, und
zwar nach dem Härten
der Photolackmuster.
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4A bis 4F sind
Querschnittsansichten zum Illustrieren eines Verfahrens zum Bilden
einer Bitleitung unter Verwendung einer ArF-Lithographietechnologie
gemäß einer
dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Mit
Bezug auf 4A wird eine Zwischenschicht-Isolierschicht 42 auf
einem Halbleitersubstrat 40 gebildet, in dem eine aktive
Schicht 41, wie z.B. ein Sourcebereich oder ein Drainbereich,
gebildet ist. Danach wird die Zwischenschicht-Isolierschicht 42 selektiv
geätzt,
um ein Kontaktloch zu bilden, welches die aktive Schicht 41 freilegt,
und dann wird eine leitende Schicht über dem Halbleitersubstrat 40 gebildet,
und ein Verfahren zum Einebnen der leitenden Schicht wird durchgeführt, bis
die Oberfläche
der Zwischenschicht-Isolierschicht 42 freigelegt
ist, wodurch ein Bitleitungs- Kontaktstopfen 43 erhalten wird,
der mit der aktiven Schicht 41 über das Kontaktloch in Verbindung
steht. Darauf folgend wird eine Zwischenschicht-Isolierschicht 44 auf
der Zwischenschicht-Isolierschicht 42 und dem Bitleitungs-Kontaktstopfen 43 gebildet.
Bei der bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird die leitende Schicht aus einer einkristallinen
Siliciumschicht gebildet, die durch selektives Epitaxiewachstum
aufgewachsen wird, oder eine polykristalline Siliziumschicht, und
die Zwischenschicht-Isolierschicht 44 wird aus einem Oxid
einer fortschrittlichen Planarisierungsschicht gebildet, einem Borphosphosilicat (BPSG),
einem Spin-on-Glas (SOG), einem hochdichten Plasmaoxid oder einer
Nitridschicht.
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Mit
Bezug auf 4B werden Photolackmuster 45 durch
Belichtung mit einer Lichtquelle gebildet, deren Wellenlänge im Bereich
von 157 nm bis 193 nm liegt, wie z.B. einem ArF-Laser oder einem F2-Laser, und zwar auf der Zwischenschicht-Isolierschicht 44.
Die Photolackmuster definieren Kontaktlöcher, deren kritische Dimension
d1 beträgt,
um einen Kontaktbereich freizulegen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung werden die Photolackmuster 45 aus
einem Lack der Cycloolefin-Maleinsäureanhydrid-Familie oder einer Acrylat-Familie
gebildet.
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Mit
Bezug auf 4C wird ein Fließprozess durchgeführt, um
die kritische Dimension des Kontaktlochs von d1 auf d2 zu reduzieren.
Der Fließprozess
wird durchgeführt
bei einer Temperatur im Bereich von etwa 100°C bis etwa 220°C bei einem
Normaldruck in einer Zeit von 1 Minute bis 30 Minuten unter Verwendung
einer Heizplatte, eines Ofens oder eines UV-Heizens.
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Mit
Bezug auf 4D wird eine Polymerschicht 46 auf
den Photolackmustern 45 gebildet, welche den Fließprozess
unterlaufen haben, um die kritische Dimension des Kontaktlochs von
d2 auf d3 zu reduzieren. Die Polymerschicht wird gebildet durch
Zu führung
von etwa 5 sccm bis 20 sccm eines Fluor-basierten Gases, etwa 100
sccm bis 1000 sccm eines Argongases und etwa 1 sccm bis 5 sccm eines
O2-Gases im Druckbereich von etwa 10 mTorr bis
etwa 50 mTorr mit einer Leistung im Bereich von etwa 500 W bis etwa
2000 W.
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Das
Fluor-basierte Gas ist CxFy oder
CaHbFc, wobei
x, y, a, b und c im Bereich von 1 bis 10 liegen. Es ist möglich, die
Zuverlässigkeit
der Herstellung durch Schützen
der Photolackmuster 45 mit der Polymerschicht 46,
welche den Fließprozess
unterlaufen haben, zu verbessern und die kritische Dimension des
Kontaktlochs und die Dicke der Polymerschicht 46 zu reduzieren.
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Mit
Bezug auf 4E wird die Zwischenschicht-Isolierschicht 44 geätzt, um
ein Kontaktloch 47 zu bilden, welches die kritische Dimension
d3 aufweist und den Bitleitungs-Kontaktstopfen 42 freilegt, und
zwar unter Verwendung der Photolackmuster 45 als Maske,
welche mit der Polymerschicht 46 bedeckt sind. Darauf werden
die Photolackmuster 45 und die Polymerschicht 46 entfernt.
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Mit
Bezug auf 4F wird eine Bitleitung 48, die
mit dem Bitleitungskontaktstopfen 42 über das Kontaktloch 47 kontaktiert
ist, gebildet. Bei der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird die Bitleitung 48 aus W, Ti oder Co gebildet.
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5 zeigt
die Fließtemperaturabhängigkeit der
kritischen Dimensionen K und K'.
In 5 bezeichnet K die kritische Dimension des Photolackmusters,
welches mit einer Belichtung mit einer Lichtquelle gebildet ist,
deren Wellenlänge
im Bereich von 157 nm bis 193 nm liegt, wie z.B. einem ArF-Laser oder
einem F2-Laser, und zwar in Übereinstimmung mit
dem üblichen
Verfahren, und K' bezeichnet
die kritische Dimension des Photo lackmusters, welches durch die
vorliegende Erfindung gebildet ist. D.h., die kritische Dimension
K' wird erhalten
von dem Photolackmuster, auf dem eine Polymerschicht nach einem Fließprozess
gebildet wird. Wie in 5 gezeigt, ist es möglich, die
kritische Dimension um etwa 20 Å zu reduzieren.
Durch die dritte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist es möglich, Feinmuster zu bilden
und die Zuverlässigkeit
zu erhöhen,
indem die Polymerschicht auf den Photolackmustern gebildet wird,
welche durch die Belichtung mit einer Lichtquelle gebildet werden,
deren Wellenlänge
im Bereich von 157 nm bis 193 nm liegt, nachdem die Photolackmuster
zerfließen
gelassen worden sind.
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Dementsprechend
ist es möglich,
zu verhindern, dass die Photolackmuster während des Ätzprozesses mit den Photolackmustern
als Maske deformiert werden, indem die Polymerschicht auf den Photolackmustern
gebildet wird, und durch gleichzeitiges Ätzen eines Teils der Zwischenschicht-Isolierschicht mit
dem Plasma aus Fluor und Sauerstoff. Ebenfalls ist es möglich, zu
verhindern, dass die Photolackmuster deformiert werden durch Verwendung
der Photolackmuster als Ätzmaske,
nachdem die Polymerschicht auf den Photolackmustern gebildet worden
ist, welche den Fließprozess
zum Definieren des Feinbereichs unterlaufen haben. Ebenfalls ist
es möglich,
die kritische Dimension um die Dicke der Polymerschicht zu reduzieren,
und somit kann ein Feinmuster erhalten werden. Ebenfalls kann die Ätztoleranz
der Photolackmuster verbessert werden durch Härten der Photolackmuster mit
einer Injektion von Argon oder einem Elektronenstrahl.
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Obwohl
die vorliegende Erfindung bezüglich bestimmter
Ausführungsformen
beschrieben worden ist, wird den Fachleuten klar erscheinen, dass
verschiedene Änderungen
durchgeführt
werden können,
ohne vom Schutzumfang der Erfindung, der in den folgenden Patentansprüchen definiert
ist, abzuweichen.