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DE10227085A1 - Sportboot, wie Segelboot, mit Außenbordmotor - Google Patents

Sportboot, wie Segelboot, mit Außenbordmotor Download PDF

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Publication number
DE10227085A1
DE10227085A1 DE2002127085 DE10227085A DE10227085A1 DE 10227085 A1 DE10227085 A1 DE 10227085A1 DE 2002127085 DE2002127085 DE 2002127085 DE 10227085 A DE10227085 A DE 10227085A DE 10227085 A1 DE10227085 A1 DE 10227085A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
outboard motor
bilge pump
boat according
sports
boat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2002127085
Other languages
English (en)
Inventor
Christoph Schwedler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2002127085 priority Critical patent/DE10227085A1/de
Publication of DE10227085A1 publication Critical patent/DE10227085A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H23/00Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
    • B63H23/02Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing
    • B63H23/10Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing for transmitting drive from more than one propulsion power unit
    • B63H23/18Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing for transmitting drive from more than one propulsion power unit for alternative use of the propulsion power units
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63JAUXILIARIES ON VESSELS
    • B63J3/00Driving of auxiliaries
    • B63J3/02Driving of auxiliaries from propulsion power plant

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Sportboot, wie Segelboot, mit heckseitig angeordnetem Außenbordmotor zum hilfsweisen Antreiben des Bootes oder Beibootes mit dem Kennzeichen, dass der Außenbordmotor (2) mit einem bordeigenen Hilfsaggregat antriebsmäßig verbindbar ist.
Eine umfassende Darstellung der Erfindung ist der Fig. 1 zu entnehmen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Sportboot, wie Segelboot, mit heckseitig angeordnetem Außenbordmotor zum hilfsweiser: Antreiben des Bootes oder Beibootes.
  • Sportboote, wie Segelboote oder ähnliche Wasserfahrzeuge, weisen in der Regel einen heckseitigen Außenbordmotor auf, um bei bestimmten, insbesondere gefährlichen Situationen fahrtüchtig zu bleiben oder das Beiboot anzutreiben. Zum Abpumpen von Leckwasser ist ferner eine Bilgenpumpe meist am tiefsten Punkt des Bootskörpers vorgesehen. Da Leckwasser nur in relativ geringen Mengen in das Boot eindringt, ist die Bilgenpumpe mit entsprechend kleiner Pumpleistung ausreichend ausgestattet und darüberhinaus mit einem an den Bordakku angeschlossenen elektrischen Antrieb versehen. Bei größerem Wassereinbruch ist weder die vorhandene Pumpleistung der Bilgenpumpe, noch die Kapazität des Akkus ausreichend, um die eingedrungene Wassermenge abzupumpen. Dadurch entsteht eine schwer zu bewältigende Gefahrensituation für die Besatzung.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Möglichkeit zu schaffen, um in solchen gefährlichen Situationen Abhilfe zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch gelöst, dass der Außenbordmotor mit einem bordeigenen Hilfsaggregat antriebsmäßig verbindbar ist.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass mit dem zusätzlichen Aggregat, beispielsweise einer Lenzpumpe eine ausreichende Pumpleistung installiert werden kann, um auch größere Wassereinbrüche auf längere Zeit zu bewältigen. Außerdem besitzt der Außenbordmotor eine lange Laufdauer, und zwar infolge des Kraftstoffvorrats, der sogar während des Betriebs ergänzt werden kann. Der Bootsbesatzung verbleibt somit Zeit, einen Anlegeplatz anzulaufen oder längere Zeit auf Hilfe zu warten. Die Erfindung zeigt daher einen Weg auf, wie auf relativ einfache Weise die Sicherheit auf einem Boot oder ähnlichen Wasserfahrzeug verbessert werden kann.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 die Ansicht der Motor-Pumpeneinheit;
  • 2 eine Teilansicht einer anderen Ausführungsform;
  • 3 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform.
  • In 1 ist strichpunktiert des Heck 1 eines Segelbootes oder eines ähnlichen Wasserfahrzeuges angedeutet. An diesem ist ein Außenbordmotor 2 gelagert, der aus einer angehobenen Ruhestellung in eine abgesenkte Antriebsstellung bewegber ist. In dieser Antriebsstellung befindet sich die Schraube 3 unterhalb des Wasserspiegels 4. Der Außenbordmotor 2 kann natürlich auch anderseitig aufbewahrt werden, z.B. zum Antrieb des Beibootes dienen, Nach der Erfindung ist in der Ruhestellung des Außenbordmotors 2 eine Lenzpumpe 5 angeordnet. Geeignet für diesen Zweck ist eine selbstansaugende Pumpe, deren Saugstutzen 6 (3) mit einer Saugleitung verbunden ist, Diese kann fest im Boot installiert, also als Lenzleitung oder auch als flexibel handzuhabender Schlauch ausgebildet sein. Zweckmäßigerweise ist dann der Saugstutzen 6 als Schlauchanschluss ausgebildet, so dass der Schlauch nur bei Bedarf angeschlossen und direkt an die Leckstelle gelegt werden kann. Das gem. Pfeil 7 angesaugte Wasser wird durch den Druckstutzen 8 gem. Pfeil 9 nach außen in das Fahrwasser ausgestoßen.
  • Zum Antrieb der Lenzpumpe 5 dient erfindungsgemäß der Außenbordmotor 2. Hierfür wird die Schraube 3 abmontiert und durch eine Riemenscheibe 10 ersetzt. Diese Handhabung läßt sich leicht auch bei Bewegter See ausführen, da die Schraube 3 nur durch einen Splint und eine Mutter gesichert ist, die sich ohne Schwierigkeiten entfernen lassen. Die Schraube 3 kann dann von der Schraubenwelle 11 abgezogen werden. Das Aufsetzen der Riemenscheibe 10 erfolgt auf gleiche oder ähnliche einfache Weise. Sodann wird die Riemenscheibe 10 durch einen Riemen, insbesondere einen Keil- oder Zahnriemen, mit dem Antriebsrad der Lenzpumpe 5 verbunden. Es ist ersichtlich, dass bei laufendem Außenbordmotor 2 die Lenzpumpe 5 Leckwasser aus dem Bootsinnern nach außen fördert. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Riemenscheibe 10 auch auf die verlängerte Schraubenwelle 11 aufgesetzt werden, wie in 2 gezeigt ist. Dabei entfällt die Demontage der Schraube 3.
  • Die 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der der Außenbordmotor 2 durch ein klappbares oder verschiebbares Führungsgestell in der angehobenen Ruhestellung so vor die Lenzpumpe 5 gesetzt wird, dass die Schraubenwelle 11 achsgleich vor der Antriebswelle 13 der Lenzpumpe 5 liegt. Die Schraubenwelle 11 weist rückseitig eine herausragende Verlängerung 14 auf. Sowohl die Antriebswelle 13 als auch die Verlängerung 14 sind gleichartig profiliert, so dass eine auf der Antriebswelle 13 gelagerte, z.B. aus einer Hülse bestehende Schiebekupplung 15 auf die Verlängerung 14 geschoben werden kann, wodurch Außenbordmotor 2 und Lenzpumpe 5 miteinander gekoppelt sind. Zum Ankuppeln braucht somit nur die Schiebekupplung 15 verschoben zu werden. Das Abmontieren der Schraube 3 erübrigt sich daher ebenfalls.
  • Eine derart antreibbare Lenzpumpe 5 kann außer zum Abpumpen von Leckwasser auch für andere Zwecke benutzt werden. So kann beispielsweise der Saugstutzen 6 an einen nach außen ins Wasser gelegten Schlauch 16 angeschlossen werden, während der Druckstutzen mit einer auf das Boot geführten Schlauchleitung 17 verbunden ist. Mit einer derartigen Installation kann z.B. das Boot zur Reinigung abgespritzt werden. Es kann auch zu Feuerlöschzwecken dienen. Statt einer Lenzpumpe 5 kann auch ein Stromgenerator betrieben werden, der zum Aufladen der bordeigenen Akkus dient, was sich beim Segeln langer Strecken günstig auswirkt.

Claims (10)

  1. Sportboot, wie Segelboot, mit heckseitig angeordnetem Außenbordmotor zum hilfsweise Antreiben des Bootes oder Beibootes, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenbordmotor (2) mit einem bordeigenen Hilfsaggregat antriebsmäßig verbindbar ist.
  2. Sportboot nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Schraubenwelle (11) des Außenbordmotors (2) eine mit dem Aggregat mittels eines Riemens (12) verbindbare Riemenscheibe (10) auf setzbar ist.
  3. Sportboot nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (3) des Außenbordmotors (2) gegen eine mit dem Aggregat mittels eines Riemens (12) antriebsmäßig verbindbare Riemenscheibe (10) austauschbar ist.
  4. Sportboot nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Aggregat eine Lenzpumpe (5) vorgesehen ist.
  5. Sportboot nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugstutzen (6) der Lenzpumpe (5) mit einer im Bootsinnern fest verlegten bordeigenen Lenzleitung verbunden ist.
  6. Sportboot nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugstutzen (6) der Lenzpumpe (5) als Schlauchanschluss ausgebildet ist.
  7. Sportboot nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugstutzen (6) der Lenzpumpe (5) mit einem außen in das Wasser getauchten Außenschlauch (16) und der Druckstutzen (8) mit einem bordseitig gelegten Druckschlauch (17) verbindbar ist.
  8. Sportboot nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenwelle (11) des Außenbordmotors (2) eine bootsseitige Verlängerung (14) aufweist, in der angehobenen Ruhestellung achsgleich vor der Antriebswelle (13) des Aggregats liegt und durch eine Schiebekupplung (15) mit der Verlängerung (14) verbindbar ist.
  9. Sportboot nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenbordmotor (2) durch ein Führungsgestell zwischen der angehobenen Ruhestellung und der abgesenkten Antriebsstellung eine jeweils senkrecht zur waagerechten Bootsebene stehende Position bewegbar gelagert ist.
  10. Sportboot nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Aggregat ein Stromgenerator vorgesehen ist.
DE2002127085 2002-06-18 2002-06-18 Sportboot, wie Segelboot, mit Außenbordmotor Withdrawn DE10227085A1 (de)

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Citations (7)

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DE903429C (de) * 1952-02-26 1954-02-04 Licentia Gmbh Elektrische Stromversorgungsanlage fuer Schiffe mit einem von der Schraubenwelle angetriebenen Stromerzeuger
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