DE10227085A1 - Sportboot, wie Segelboot, mit Außenbordmotor - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
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- B63H23/00—Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
- B63H23/02—Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing
- B63H23/10—Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing for transmitting drive from more than one propulsion power unit
- B63H23/18—Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing for transmitting drive from more than one propulsion power unit for alternative use of the propulsion power units
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B63J—AUXILIARIES ON VESSELS
- B63J3/00—Driving of auxiliaries
- B63J3/02—Driving of auxiliaries from propulsion power plant
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Sportboot, wie Segelboot, mit heckseitig angeordnetem Außenbordmotor zum hilfsweisen Antreiben des Bootes oder Beibootes mit dem Kennzeichen, dass der Außenbordmotor (2) mit einem bordeigenen Hilfsaggregat antriebsmäßig verbindbar ist.
Eine umfassende Darstellung der Erfindung ist der Fig. 1 zu entnehmen.
Eine umfassende Darstellung der Erfindung ist der Fig. 1 zu entnehmen.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Sportboot, wie Segelboot, mit heckseitig angeordnetem Außenbordmotor zum hilfsweiser: Antreiben des Bootes oder Beibootes.
- Sportboote, wie Segelboote oder ähnliche Wasserfahrzeuge, weisen in der Regel einen heckseitigen Außenbordmotor auf, um bei bestimmten, insbesondere gefährlichen Situationen fahrtüchtig zu bleiben oder das Beiboot anzutreiben. Zum Abpumpen von Leckwasser ist ferner eine Bilgenpumpe meist am tiefsten Punkt des Bootskörpers vorgesehen. Da Leckwasser nur in relativ geringen Mengen in das Boot eindringt, ist die Bilgenpumpe mit entsprechend kleiner Pumpleistung ausreichend ausgestattet und darüberhinaus mit einem an den Bordakku angeschlossenen elektrischen Antrieb versehen. Bei größerem Wassereinbruch ist weder die vorhandene Pumpleistung der Bilgenpumpe, noch die Kapazität des Akkus ausreichend, um die eingedrungene Wassermenge abzupumpen. Dadurch entsteht eine schwer zu bewältigende Gefahrensituation für die Besatzung.
- Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Möglichkeit zu schaffen, um in solchen gefährlichen Situationen Abhilfe zu schaffen.
- Diese Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch gelöst, dass der Außenbordmotor mit einem bordeigenen Hilfsaggregat antriebsmäßig verbindbar ist.
- Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass mit dem zusätzlichen Aggregat, beispielsweise einer Lenzpumpe eine ausreichende Pumpleistung installiert werden kann, um auch größere Wassereinbrüche auf längere Zeit zu bewältigen. Außerdem besitzt der Außenbordmotor eine lange Laufdauer, und zwar infolge des Kraftstoffvorrats, der sogar während des Betriebs ergänzt werden kann. Der Bootsbesatzung verbleibt somit Zeit, einen Anlegeplatz anzulaufen oder längere Zeit auf Hilfe zu warten. Die Erfindung zeigt daher einen Weg auf, wie auf relativ einfache Weise die Sicherheit auf einem Boot oder ähnlichen Wasserfahrzeug verbessert werden kann.
- Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher erläutert.
- Es zeigen:
-
1 die Ansicht der Motor-Pumpeneinheit; -
2 eine Teilansicht einer anderen Ausführungsform; -
3 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform. - In
1 ist strichpunktiert des Heck1 eines Segelbootes oder eines ähnlichen Wasserfahrzeuges angedeutet. An diesem ist ein Außenbordmotor2 gelagert, der aus einer angehobenen Ruhestellung in eine abgesenkte Antriebsstellung bewegber ist. In dieser Antriebsstellung befindet sich die Schraube3 unterhalb des Wasserspiegels4 . Der Außenbordmotor2 kann natürlich auch anderseitig aufbewahrt werden, z.B. zum Antrieb des Beibootes dienen, Nach der Erfindung ist in der Ruhestellung des Außenbordmotors2 eine Lenzpumpe5 angeordnet. Geeignet für diesen Zweck ist eine selbstansaugende Pumpe, deren Saugstutzen6 (3 ) mit einer Saugleitung verbunden ist, Diese kann fest im Boot installiert, also als Lenzleitung oder auch als flexibel handzuhabender Schlauch ausgebildet sein. Zweckmäßigerweise ist dann der Saugstutzen6 als Schlauchanschluss ausgebildet, so dass der Schlauch nur bei Bedarf angeschlossen und direkt an die Leckstelle gelegt werden kann. Das gem. Pfeil7 angesaugte Wasser wird durch den Druckstutzen8 gem. Pfeil9 nach außen in das Fahrwasser ausgestoßen. - Zum Antrieb der Lenzpumpe
5 dient erfindungsgemäß der Außenbordmotor2 . Hierfür wird die Schraube3 abmontiert und durch eine Riemenscheibe10 ersetzt. Diese Handhabung läßt sich leicht auch bei Bewegter See ausführen, da die Schraube3 nur durch einen Splint und eine Mutter gesichert ist, die sich ohne Schwierigkeiten entfernen lassen. Die Schraube3 kann dann von der Schraubenwelle11 abgezogen werden. Das Aufsetzen der Riemenscheibe10 erfolgt auf gleiche oder ähnliche einfache Weise. Sodann wird die Riemenscheibe10 durch einen Riemen, insbesondere einen Keil- oder Zahnriemen, mit dem Antriebsrad der Lenzpumpe5 verbunden. Es ist ersichtlich, dass bei laufendem Außenbordmotor2 die Lenzpumpe5 Leckwasser aus dem Bootsinnern nach außen fördert. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Riemenscheibe10 auch auf die verlängerte Schraubenwelle11 aufgesetzt werden, wie in2 gezeigt ist. Dabei entfällt die Demontage der Schraube3 . - Die
3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der der Außenbordmotor2 durch ein klappbares oder verschiebbares Führungsgestell in der angehobenen Ruhestellung so vor die Lenzpumpe5 gesetzt wird, dass die Schraubenwelle11 achsgleich vor der Antriebswelle13 der Lenzpumpe5 liegt. Die Schraubenwelle11 weist rückseitig eine herausragende Verlängerung14 auf. Sowohl die Antriebswelle13 als auch die Verlängerung14 sind gleichartig profiliert, so dass eine auf der Antriebswelle13 gelagerte, z.B. aus einer Hülse bestehende Schiebekupplung15 auf die Verlängerung14 geschoben werden kann, wodurch Außenbordmotor2 und Lenzpumpe5 miteinander gekoppelt sind. Zum Ankuppeln braucht somit nur die Schiebekupplung 15 verschoben zu werden. Das Abmontieren der Schraube3 erübrigt sich daher ebenfalls. - Eine derart antreibbare Lenzpumpe
5 kann außer zum Abpumpen von Leckwasser auch für andere Zwecke benutzt werden. So kann beispielsweise der Saugstutzen6 an einen nach außen ins Wasser gelegten Schlauch16 angeschlossen werden, während der Druckstutzen mit einer auf das Boot geführten Schlauchleitung17 verbunden ist. Mit einer derartigen Installation kann z.B. das Boot zur Reinigung abgespritzt werden. Es kann auch zu Feuerlöschzwecken dienen. Statt einer Lenzpumpe5 kann auch ein Stromgenerator betrieben werden, der zum Aufladen der bordeigenen Akkus dient, was sich beim Segeln langer Strecken günstig auswirkt.
Claims (10)
- Sportboot, wie Segelboot, mit heckseitig angeordnetem Außenbordmotor zum hilfsweise Antreiben des Bootes oder Beibootes, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenbordmotor (
2 ) mit einem bordeigenen Hilfsaggregat antriebsmäßig verbindbar ist. - Sportboot nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Schraubenwelle (
11 ) des Außenbordmotors (2 ) eine mit dem Aggregat mittels eines Riemens (12 ) verbindbare Riemenscheibe (10 ) auf setzbar ist. - Sportboot nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (
3 ) des Außenbordmotors (2 ) gegen eine mit dem Aggregat mittels eines Riemens (12 ) antriebsmäßig verbindbare Riemenscheibe (10 ) austauschbar ist. - Sportboot nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Aggregat eine Lenzpumpe (
5 ) vorgesehen ist. - Sportboot nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugstutzen (6) der Lenzpumpe (
5 ) mit einer im Bootsinnern fest verlegten bordeigenen Lenzleitung verbunden ist. - Sportboot nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugstutzen (
6 ) der Lenzpumpe (5 ) als Schlauchanschluss ausgebildet ist. - Sportboot nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugstutzen (
6 ) der Lenzpumpe (5 ) mit einem außen in das Wasser getauchten Außenschlauch (16 ) und der Druckstutzen (8 ) mit einem bordseitig gelegten Druckschlauch (17 ) verbindbar ist. - Sportboot nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenwelle (
11 ) des Außenbordmotors (2 ) eine bootsseitige Verlängerung (14 ) aufweist, in der angehobenen Ruhestellung achsgleich vor der Antriebswelle (13 ) des Aggregats liegt und durch eine Schiebekupplung (15 ) mit der Verlängerung (14 ) verbindbar ist. - Sportboot nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenbordmotor (
2 ) durch ein Führungsgestell zwischen der angehobenen Ruhestellung und der abgesenkten Antriebsstellung eine jeweils senkrecht zur waagerechten Bootsebene stehende Position bewegbar gelagert ist. - Sportboot nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Aggregat ein Stromgenerator vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2002127085 DE10227085A1 (de) | 2002-06-18 | 2002-06-18 | Sportboot, wie Segelboot, mit Außenbordmotor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2002127085 DE10227085A1 (de) | 2002-06-18 | 2002-06-18 | Sportboot, wie Segelboot, mit Außenbordmotor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10227085A1 true DE10227085A1 (de) | 2004-01-15 |
Family
ID=29723218
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2002127085 Withdrawn DE10227085A1 (de) | 2002-06-18 | 2002-06-18 | Sportboot, wie Segelboot, mit Außenbordmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10227085A1 (de) |
Citations (7)
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2002
- 2002-06-18 DE DE2002127085 patent/DE10227085A1/de not_active Withdrawn
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