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DE1022218B - Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Thiosalicylsaeure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Thiosalicylsaeure

Info

Publication number
DE1022218B
DE1022218B DEF18354A DEF0018354A DE1022218B DE 1022218 B DE1022218 B DE 1022218B DE F18354 A DEF18354 A DE F18354A DE F0018354 A DEF0018354 A DE F0018354A DE 1022218 B DE1022218 B DE 1022218B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thiosalicylic acid
acid
acid hydrazide
derivatives
dicarboxylic acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF18354A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Leon Katz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Publication of DE1022218B publication Critical patent/DE1022218B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D215/00Heterocyclic compounds containing quinoline or hydrogenated quinoline ring systems
    • C07D215/02Heterocyclic compounds containing quinoline or hydrogenated quinoline ring systems having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen atoms or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D215/12Heterocyclic compounds containing quinoline or hydrogenated quinoline ring systems having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen atoms or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom with substituted hydrocarbon radicals attached to ring carbon atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Zierfahren zur Herstellung von Derivaten der Thiosalicylsäure Das bekannte Salicylsäurehydrazid besitzt in vitro wenig oder keine wachstumshemmende Wirkung gegen niedere Pilze, wie Trichophyton mentagrophytes, Microsporum gypseum und Nocardia asteroides.
  • Sein Schwefelisologes ist jedoch überraschenderweise gegen derartige Organismen stark wirksam. Noch etwas wirksamer ist das aus Thiosalicylsäurehydrazid durch mild wirkende Oxydationsmittel erhältliche Diphenyldisulfid-2,2'-dicarbonsäurehydrazid. Besonders wertvoll sind solche Derivate des Thio- und Dithiosalicylsäurehydrazids, die im Benzolkern ein oder mehrmals durch Halogen substituiert sind, wie z. B. das 4-Chlor- oder -Brom-, das 3-Chlor- oder -Brom-, das 3,5-Dichlor- und das 3,5-Dibrom- sowie verschiedene Trichlor-, Tribrom-und Tetrachlorthiosalicylsäurehydrazide.
  • Es wurde nun gefunden, daß die bakterizide und fungizide Wirkung sowohl der Thiole als auch der Disulfide weiter verstärkt wird, wenn diese mit Benzaldehyden oder Chinolinaldehyden, die im Kern gegebenenfalls durch eine oder mehrere Oxygruppen, Alkyl-, Alkoxy-, Alkylsulfon- oder Halogengruppen substituiert sein können, zu Hydrazonen umgesetzt werden.
  • Die wirksamen Verbindungen werden erfindungsgemäß dadurch hergestellt, daß die Hydrazide der Thiosalicylsäure oder der Diphenyldisulfid-2,2'-dicarbonsäure mit Benzaldehyden oder Chinolinaldehyden in die entsprechenden Hydrazone übergeführt werden.
  • Die Verbindungen der vorliegenden Erfindung können durch die folgende schematische Formel wiedergegeben werden: worin R gegebenenfalls ein oder mehrere Halogenatome und O einen gegebenenfalls durch eine oder mehrere Oxygruppen, Halogen-, Alkyl-, Alkoxy- oder Alkylsulfonreste substituierten Phenylrest oder einen Chinolinrest, beispielsweise einen 2- oder 4-Chinolinrest, darstellt und Z Wasserstoff oder den Rest bedeutet. Auf Grund ihrer bakteriziden und fungiziden Eigenschaften und ihrer verhältnismäßig niedrigen Toxizität sind die erfindungsgemäß herstellbaren Verbindungen besonders als Therapeutica geeignet. Sie können jedoch auch als Holzschutzmittel und als Konservierungsmittel für Textilien und andere Fasern Anwendung finden.
  • Beispiel 1 In einen 400-ccm-Kolben bringt man 100 ccm Methanol, 2 ccm Eisessig und 10g (0,0595 Mol) Thiosalicylsäurehydrazid. Das Reaktionsgemisch wird zum Sieden erhitzt. Es bildet sich eine klare Lösung, der 7,59 g (0,0615 Mol) Salicylaldehyd zugesetzt werden, worauf das Reaktionsgemisch nochmals 5 Minuten gekocht wird. Man kühlt auf 10° ab, wobei sich glänzende Kristalle abscheiden. Die Kristalle werden abfiltriert, mit 80°/oigem wäßrigem Methanol (20 Teile Wasser, 80 Teile Methanol) gewaschen und bei 60° getrocknet. Man erhält 14,9 g (95 % der Theorie) Salicylalthiosalicylsäurehydrazid vom F.172 bis 176°.
  • Beispiel 2 Durch Umsetzung von äquimolekularen Mengen 4-Äthylsulfonbenzaldehyd (hergestellt nach J. Am. Chem. Soc., 73, 909 [1951]) und Thiosalicylsäurehydrazid in 250/Qiger wäßriger Essigsäure erhält man 4-Äthylsulfonbenzalthiosalicylsäurehydrazid in annähernd 90°/oiger Ausbeute. Der Schmelzpunkt der Verbindung liegt bei 168 bis 170".
  • Beispiel 3 Man verfährt wie im vorhergehenden Beispiel und setzt äquimolekulare Mengen 2,4-Dichlorbenzaldehyd in Isopropylalkohol mit Thiosalicylsäurehydrazid um. Man erhält in annähernd 95%iger Ausbeute das 2,4-Dichlorbenzalthiosalicylsäurehydrazid vom F. 211 bis 216°.
  • Beispiel 4 Äquimolekulare Mengen des Dihydrochlorides von Diphenyldisulfid-2,2'-dicaxbonsäurehydrazid und Chinolin-4-aldehyd werden in Methanol, wie in den vorhergehenden Beispielen beschrieben, umgesetzt. Das entstehende Hydrazon hat einen F. von 224 bis 225° nach Umkristallisieren aus wäßrigem Dimethylformamid. Der Schmelzpunkt seines Dihydrochlorides liegt bei 212 bis 215° (Zersetzung).
  • Beispiel 5 In derselben Weise werden äquimolekulare Mengen von Diphenyldisulfid-2,2'-dicarbonsäurehydrazidmit Chinolin-2-aldehyd umgesetzt, wobei das Bis-(2-chinolinaldehyd)-diphenylsulfid-2,2'-dicarbonsäurehydra7,on entsteht, welches nach Umkristallisieren aus wäßrigem Glykolmonomethyläther bei 167 bis 170° schmilzt. Das Dihydrochlorid hat einen Schmelzpunkt von 228 bis 230°.
  • Beispiel 6 500 mg 2,4-Dichlorbenzaldehyd werden einer heißen Lösung von 334 mg Diphenyldisulfid-2,2'-dicarbonsäurehydrazid in 5 ccm Eisessig zugesetzt. Nach einigen Minuten beginnen sich aus der heißen Lösung Kristalle abzuscheiden. Das Reaktionsgemisch wird abgekühlt, die Kristalle werden abfiltriert und nacheinander mit Essigsäure und Methanol gewaschen. Der F. der Kristalle liegt bei 253 bis 255°. Es werden 500 mg derselben, entsprechend einer Ausbeute von 78 % der Theorie, erhalten. Nach zweimaligem Umkristallisieren aus einer Mischung von Dimethylformamid und Wasser erhöht sich der F. des Bis-(2,4- dichlorbenzal) - diphenyldisulfid-2, 2' - dicarbonsäurehydrazons auf 266 bis 267°.
  • Beispiel 7 Durch Umsetzung von 5-Chlorthiosalicylsäurehydrazid mit 2,4-Dichlorbenzaldehyd in Isopropanol wird in 90%iger Ausbeute 2,4-Dichlorbenzal-5-chlorthiosalicylsäurehydrazon erhalten. Beispiel 8 Durch Umsetzung von 2-Methoxybenzaldehyd (Kp.,5o 199°) und 5,5'-Dichlordithiosalicylsäurehydrazid vom F. 249 bis 250°, erhalten durch Umsetzung von Hydrazinhydrat und 5-Chlorthiosalicylsäuremethylester (F. 44 bis 45°), erhält man das Bis-(2-methoxybenzal)-5,5'-dichlordiphenyldisulfid-2,2'-dicarbonsäurehydrazon vom F.245 bis 247°.
  • Beispiel 9 Durch Umsetzung von 4-((3-Chloräthoxv)-benzaldehyd, KP- 0" 110°, und Diphenyldisulfid-2,2'-dicarbonsäurehydrazid erhält man das Bis-(4-chloräthoxybenzal)-diphenyldisulfid-2,2'-dicarbonsäurehy drazon vom F. 237 bis 238- nach Umkristallisieren aus methanolischem Dimethylformamid.
  • Beispiel 10 Durch Umsetzung von 2-n-Propoxy benzaldehy d vom Kp.3 87° und Diphenyldisulfid-2,2'-dicarbonsäurehy drazid erhält man das Bis-(2-n-propoxybenzal)-diphenyldisulfid-2,2'-dicarbonsäurehydrazon, welches nach dem Umkristallisieren aus wäßrigem Alkohol bei 22-1 bis 225° schmilzt.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPY ÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Thiosalicylsäure, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydrazide der Thiosalicylsäure oder Diphenyldisulfid-2,2'-dicarbonsäure mit Benzaldehyden oder Chinolinaldehyden in die entsprechenden Hydrazone übergeführt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Thiosalicylsäure oder Dipheny ldisulfid-2,2'-dicarbonsäurehydrazide verwendet werden, die im Benzolkern ein- oder mehrmals durch Halogen substituiert sind.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umsetzung mit den Hydraziden Benzaldehyde oder Chinolinaldehyde verwendet werden, die im Kern durch eine oder mehrere Oxygruppen, Halogen-, Alkyl-, Alkozy- oder AlkyIsulfongruppen substituiert sind.
DEF18354A 1953-04-22 1954-04-17 Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Thiosalicylsaeure Pending DE1022218B (de)

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DEF18354A Pending DE1022218B (de) 1953-04-22 1954-04-17 Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Thiosalicylsaeure

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DE (1) DE1022218B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4166129A (en) * 1976-10-28 1979-08-28 Kureha Kagaku Kogyo Kabushiki Kaisha Agricultural and horticultural n-benzoyl-n'-trichloroethylidene hydrazine fungicides
US4275078A (en) 1978-04-24 1981-06-23 Kureha Kagaku Kogyo Kabushiki Kaisha N-Benzoyl-N'-halogenoalkylidenehydrazine derivatives, process for preparing same, and agricultural and horticultural fungicide comprising such derivatives
WO1986005982A3 (en) * 1985-04-11 1987-04-23 The Upjohn Company Anthelmintic quinolinyl acylhydrazones, method of use and compositions

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