DE10220162A1 - Elektrische Servolenkvorrichtung - Google Patents
Elektrische ServolenkvorrichtungInfo
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Abstract
Aufgabe der Erfindung ist es, eine elektrische Servolenkvorrichtung 1 anzugeben, die in der Lage ist, einen bürstenlosen Motor 6 präzise zu steuern und für ein exzellentes Lenkgefühl zu sorgen, sowie die Zuverlässigkeit eines Steuermittels 4 zu gewährleisten. Die elektronische Servolenkvorrichtung 1 enthält einen Motor 6, ein Lenkdrehmoment-Erfassungsmittel TS (Lenkdrehmomentsensor), ein Motordrehungs-Erfassungsmittel 13, ein Motorstrom-Erfassungsmittel 12, ein Sollstromsetzmittel 40 (Sollstromsetz-Untereinheit), ein Treibersteuermittel 50 (Treibersteuer-Untereinheit) und ein Motortreibermittel 51 (Motortreiberschaltung). Vorgesehen sind das Steuermittel 4 (Steuereinheit), das das Sollstromsetzmittel 40 enthält, sowie ein Treibermittel 5 (Treibereinheit), dem ein Motordrehsignal PMO zugeführt wird und das das Treibersteuermittel 50 und das Motortreibermittel 51 enthält. Ferner sind das Steuermittel 4 und das Treibermittel 5 voneinander entfernt angeordnet und durch eine Kommunikationsleitung WH elektrisch miteinander verbunden.
Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Servolenkvorrichtung, in der Motor
kraft direkt auf einem Servolenksystem einwirkt, so dass die Lenkkraft des
Fahrers reduziert wird.
Eine elektrische Servolenkvorrichtung verwendet die Antriebskraft eines
Motors direkt, um die Lenkkraft des Fahrers zu unterstützen. Zusätzlich zu
dem Motor ist die elektrische Servolenkvorrichtung mit einem Lenkdrehmo
ment-Erfassungsmittel ausgestattet, um das auf ein Lenksystem einwir
kende Lenkdrehmoment zu erfassen, einem Steuermittel zum Steuern/
Regeln des Motors sowie einem Motortreibermittel zum Antrieb des Mo
tors. Das Motortreibermittel ist aus einer Mehrzahl von FETs
(Feld-Effekt-Transistor) etc. aufgebaut, die den Strom von mehreren zehn Ampere
leiten, um den Motor anzutreiben, wobei sie Wärme erzeugen. Wenn das
Steuermittel in der Nähe des Motortreibermittels angeordnet ist, könnte die
Zuverlässigkeit des Steuermittels schlechter werden, da eine interne Ana
logschaltung zur Formung eines eingegebenen Lenkdrehmomentsignals
durch die Wärme beeinflusst wird.
Der Anmelder hat in der japanischen Gebrauchsmusterschrift Nr. 4-27743
eine elektrische Servolenkvorrichtung in Zahnstangen-und-Ritzel-Bauart
offenbart, in der eine Steuerschaltung (Steuermittel) und ein Drehmoment
detektor quer über die Zahnstangenachse von einer Treiberschaltung (Mo
tortreibermittel) entfernt angeordnet waren. Die Steuerschaltung vermeidet
somit den Wärmeeinfluss der Treiberschaltung. Jedoch verwendet diese
Servolenkvorrichtung einen DC-(Gleichstrom)-Bürstenmotor als Motor, bei
dem möglicherweise ein Fall auftritt, dass durch Alterung die Bürsten
abnutzen. Sobald die Bürste abgenutzt ist, kann dies einen zunehmenden
Spannungsabfall zwischen der Bürste und dem Kollektor oder eine Un
stabilität des elektrischen Motorstroms zur Folge haben. Wegen des Motor
leistungsabfalls oder der Unstabilität des elektrischen Motorstroms könnte
das Lenkgefühl des Fahrers schlechter werden. Ferner ist sein Trägheits
moment groß, da der Bürstenmotor einen Rotor aufweist, der einen Stahl
kern mit einer Wicklung enthält. Das große Trägheitsmoment führt dazu,
dass die Handhabung des Lenkrads zum genauen Lenken schwierig wird,
da das Trägheitsmoment auf das Lenkrad einwirkt. Dies könnte zu einem
Problem führen, wie etwa der Schwierigkeit beim genauen Lenken eines
Lenkrads auf einer Autobahn, einem hakeligen Gefühl während des Rück
lenkens oder einer Verschlechterung des Lenkgefühls.
Es wurde eine elektrische Servolenkvorrichtung vorgeschlagen, die einen
bürstenlosen Motor verwendet. Ein bürstenloser Motor hat eine Dreipha
senwicklung als Außenstator und eine Mehrzahl von Permanentmagneten
als Innenrotor. Die Dreiphasenwicklung wird entsprechend dem Drehwinkel
des Innenrotors ein-aus-gesteuert, um hierdurch den Innenrotor drehend
anzutreiben. Ein bürstenloser Motor ist frei von einer Verschlechterung des
Lenkgefühls durch die oben erwähnte Abnutzung der Bürste, da er keine
Bürsten braucht. Auch ist ein bürstenloser Motor immun gegen eine Ver
schlechterung des Lenkgefühls durch das zuvor erwähnte große Trägheits
moment, da die Magneten für den Innenrotor des bürstenlosen Motors
verwendet werden können, um das Trägheitsmoment zu reduzieren.
Die herkömmliche Steuereinheit einer elektrischen Servolenkvorrichtung mit
einem bürstenlosen Motor wird in Bezug auf Fig. 6 beschrieben. Eine
Steuereinheit 100 gibt ein Motorsteuersignal VO an eine Motortreiberschal
tung 101 aus, um die sechs FETs mit PWM (Impuls-Weiten-Modulation) zu
betreiben oder auszuschalten, welche FETs die Motortreiberschaltung 101
bilden, die einen bürstenlosen Motor antreibt. Die Steuereinheit 100 setzt
ein Sollstromsignal entsprechend einem Lenkdrehmomentsignal T eines
Lenkdrehmomentsensors TS und ein Fahrzeuggeschwindigkeitssignal V
eines Fahrzeuggeschwindigkeitssensors VS in einer Sollstromsetz-Unter
einheit 100a und auch ein Kompensationsstromsignal zur Trägheitssteue
rung und Dämpfungssteuerung mit dem Lenkmomentsignal T und dem
Fahrzeuggeschwindigkeitssignal V in einer Kompensationsstromsetz-Unter
einheit 100b. Ferner führt die Steuereinheit 100 eine Addition oder Sub
traktion des Kompensationsstromsignals an dem Sollstromsignal in einem
Kompensator 100c aus. Die Steuereinheit 100 erzeugt das Motorsteuersi
gnal VO entsprechend dem Sollstromsignal, das in einer Treibersteuer-
Untereinheit 100d kompensiert ist, einem Motorstromsignal IMO, das von
einem Motorstrom-Detektormittel 103 erfasst ist, sowie einem Motordreh
signal PMO, das von einem Motordrehungs-Erfassungsmittel 104 erfasst
ist. In der Motortreiberschaltung 101 starten dann die FETs den
PMW-Antrieb entsprechend dem Motorsteuersignal VO und legen eine Spannung
VM an die Dreiphasenwicklung des bürstenlosen Motors 102 an. In diesem
Zusammenhang erzeugt die Motortreiberschaltung 101 Wärme, da die FETs
mehrere zehn Ampere leiten. Wenn der bürstenlose Motor 102 verwendet
wird, wird daher die Steuereinheit 100 von der Motortreiberschaltung 101
entfernt angeordnet, um ein Schlechterwerden der Zuverlässigkeit durch
Wärme zu verhindern, wie in der japanischen Gebrauchsmusterschrift
4-27743 offenbart.
In der elektrischen Servolenkvorrichtung nach der japanischen Gebrauchs
musterschrift 4-27743 ist der Signalfluss (oder der Versorgungsstromfluss),
der mit dem Motordrehsignal PMO startet, wie folgt: Motordrehungs-Erfas
sungsmittel 104 → Steuereinheit 100 → Motortreiberschaltung 101 →
bürstenloser Motor 102, was zu einem langen Übertragungsweg führt.
Insbesondere sind die Steuereinheit 100 und die Motortreiberschaltung 101
voneinander entfernt angeordnet, um den Wärmeeinfluss zu vermeiden,
und der Übertragungsweg zwischen diesen ist hierfür länger. Somit benö
tigt das Signal, das mit dem Motordrehsignal PMO startet, Zeit, um durch
den Übertragungsweg zu laufen, was zu einer Phasenverzögerung führt.
Der bürstenlose Motor 102 benötigt eine präzise Ein-Aus-Steuerung zu
seinem Antrieb entsprechend dem Drehwinkel des Innenrotors. In der oben
erwähnten Anordnung der elektrischen Servolenkvorrichtung beinhaltet
jedoch das Signal, das mit dem Motordrehsignal PMO startet, eine Phasen
verzögerung. Somit könnte der bürstenlose Motor 102 möglicherweise
nicht präzise gesteuert werden, da er durch die Drehphase des Innenrotors
gesteuert wird, die eine Phasenverzögerung enthält. Im Ergebnis oszilliert
die Leistung des bürstenlosen Motors 102 oder zeigt Unstabilität, was
gegebenenfalls zu einem Pendeln des Lenkrads oder einer Verschlechterung
des Lenkgefühls führen könnte.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine elektrische Servolenkvorrichtung
anzugeben, die in der Lage ist, einen bürstenlosen Motor präzise zu steu
ern/zu regeln und ein ausgezeichnetes Lenkgefühl zu geben, sowie die
Zuverlässigkeit des Steuermittels beizubehalten.
Zur Lösung der obigen Aufgabe wird eine elektrische Servolenkvorrichtung
vorgeschlagen, umfassend: einen bürstenlosen Motor zum Hinzufügen
eines Hilfsdrehmoments zu einem Lenksystem; ein Lenkdrehmoment-Erfas
sungsmittel zum Erfassen eines auf das Lenksystem einwirkenden Lenk
drehmoments und zum Ausgeben eines Lenkdrehmomentsignals; ein Mo
tordrehungs-Erfassungsmittel zum Erfassen einer Drehung des bürstenlosen
Motors und zum Ausgeben eines Motordrehsignals; ein Motorstrom-Erfas
sungsmittel zum Erfassen eines Motorstroms, der in dem bürstenlosen
Motor fließt, und zum Ausgeben eines Motorstromsignals; ein Sollstrom
setzmittel zum Setzen eines Sollstroms auf der Basis zumindest des Lenk
drehmomentsignals und zum Ausgeben eines Sollstromsignals; ein Treiber
steuermittel zum Ausgeben eines Motorsteuersignals auf der Basis zumin
dest des Sollstromsignals, des Motorstromsignals und des Motordrehsig
nals; und ein Motortreibermittel zum Antrieb des bürstenlosen Motors auf
der Basis des Motorsteuersignals, worin das Sollstromsetzmittel und das
Treibersteuermittel voneinander entfernt und durch eine Kommunikations
leitung miteinander elektrisch verbunden sind.
Die erfindungsgemäße elektrische Servolenkvorrichtung ermöglichtes, dass
das Steuermittel den Sollstrom ohne Wärmeeinfluss erzeugt, da das Steuer
mittel, das Teile enthält, die frei von Wärmebeeinflussung sein sollten, wie
etwa die Analogschaltung zur Formung des Lenkdrehmomentsignals, das
von dem Lenkdrehmoment-Erfassungsmittel geschickt wird, von dem
Treibermittel, dass das wärmeerzeugende Motortreibermittel enthält, ent
fernt angeordnet ist. Wenn in dieser elektrischen Servolenkvorrichtung das
Motordrehsignal in das Treibermittel gelangt, ist der mit dem Motordrehsig
nal startende Signalfluss wie folgt: Motordrehungs-Erfassungsmittel →
Treibermittel → Motor, was zu einem kurzen Übertragungsweg führt. Somit
gestattet die elektrische Servolenkvorrichtung eine präzise Steuerung/Regelung
des Motors (bürstenlosen Motors) ohne Phasenverzögerung im
Signal, das mit dem Motordrehsignal startet.
Ferner sieht die Erfindung eine elektrische Servolenkvorrichtung vor, in der
das Treibersteuermittel und das Motortreibermittel nahe dem Motor an
geordnet sind.
Diese elektrische Servolenkvorrichtung ermöglicht eine kurze Verdrahtungs
leitung, die das Motortreibermittel mit dem Motor elektrisch verbindet, da
das Treibermittel nahe dem Motor angeordnet ist. Daher kann ein kom
fortables Lenkgefühl erreicht werden, indem der Spannungsabfall des
Leitungsdrahts sowie der Leistungsabfall des Motors, während der Motor
eingeschaltet ist, beseitigt wird. Je kürzer der Leitungsdraht ist, desto
besser wird es sein, wenn das Treibermittel nahe dem Motor angeordnet
ist. Jedoch könnte es akzeptabel sein, wenn das Treibermittel und der
Motor nahe genug beieinander angeordnet sind, so dass der Effekt des
Spannungsabfalls auf den Leitungsdraht vernachlässigbar ist, unter Berück
sichtigung der Größe, der Form sowie der Form des Montageorts des
Treibermittels und des Motors.
Nachfolgend wird eine Ausführung der erfindungsgemäßen elektrischen
Servolenkvorrichtung in Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrie
ben.
Fig. 1 ist eine schematische Ansicht der elektrischen Servolenkvor
richtung der Ausführung;
Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Gesamtstruktur der elektrischen
Servolenkvorrichtung der Ausführung;
Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht entlang Linie III-III in Fig. 2;
Fig. 4 ist eine Querschnittsdraufsicht entlang Linie IV-IV in Fig. 2;
Fig. 5 ist ein Blockdiagramm, das die Steuereinheit und die Treibe
reinheit der Ausführung zeigt; und
Fig. 6 ist ein Blockdiagramm, das die Steuereinheit der (herkömm
lichen) elektrischen Servolenkvorrichtung mit einem bürstenlo
sen Motor zeigt.
Hier verwendet die elektrische Servolenkvorrichtung einen bürstenlosen
Motor, um hierdurch eine Verschlechterung des Lenkgefühls durch Ab
nutzung der Bürste und das große Trägheitsmoment eines Gleichstrombür
stenmotors zu vermeiden. Diese elektrische Servolenkvorrichtung ermög
licht es sowohl, zu verhindern, dass das Lenkgefühl durch Wärmeeinfluss
schlechter wird, als auch die Phasenverzögerung in dem Signal zu verhin
dern, das mit dem Motordrehsignal startet, indem das Steuermittel (das
Sollstromsetzmittel) von dem Treibermittel (dem Treibersteuermittel und
dem Motortreibermittel) entfernt angeordnet wird. Ferner mindert diese
elektrische Servolenkvorrichtung den Spannungsabfall des Leitungsdrahts
so weit wie möglich, indem das Treibermittel nahe dem Motor angeordnet
wird.
In der elektrischen Servolenkvorrichtung dieser Ausführung sind die Steuer
einheit zum Setzen des Sollstroms, der dem bürstenlosen Motor zugeführt
werden soll, sowie die Treibereinheit zum Antrieb des bürstenlosen Motors
entsprechend dem Sollstrom voneinander entfernt angeordnet, und sie sind
durch einen Kabelbaum miteinander verbunden. Die Steuereinheit, die längs
einer Ritzelachse angeordnet ist, enthält eine Analogschaltung zur Formung
eines Lenkdrehmomentsignals, das von einem Lenkdrehmomentsensor
(einem Lenkdrehmoment-Erfassungsmittel) geschickt ist, einem
Ein-Chip-Mikrocomputer zur Durchführung verschiedener Berechnungen sowie
Speicher zum Speichern verschiedener Kennfelder, die zum Setzen eines
Sollstroms und eines Kompensationsstroms vorgesehen sind. Andererseits
enthält die Treibereinheit einen Ein-Chip-Mikrocomputer zur Durchführung
verschiedener Berechnungen sowie eine Motortreiberschaltung, die aus
einer Brückenschaltung von 6 FETs aufgebaut ist, und ist nahe einem
bürstenlosen Motor angeordnet.
Die Gesamtstruktur der elektrischen Servolenkvorrichtung wird anhand von
Fig. 1 beschrieben. Fig. 1 zeigt ein Konzept der elektrischen Servolenkvor
richtung.
Eine elektrische Servolenkvorrichtung 1 ist mit einem Lenksystem S ausge
stattet, das von einem Lenkrad 3 zu gelenkten Rädern W, W reicht, und
unterstützt die Lenkkraft eines manuellen Lenkkraft-Erzeugungsmittels 2. In
der elektrischen Servolenkvorrichtung 1 erzeugt eine Treibereinheit 5 eine
Motorspannung VM entsprechend einem Nach-Kompensations-Sollstrom
signal IMS' einer Steuereinheit 4 und reduziert die manuelle Lenkkraft des
manuellen Lenkkraft-Erzeugungsmittels 2 durch Antrieb eines bürstenlosen
Motors 6 zum Erzeugen eines Hilfsdrehmoments (Hilfslenkkraft) mit der
Motorspannung VM.
In der vorliegenden Ausführung bildet die Steuereinheit 4 das Steuermittel,
bildet die Treibereinheit 5 das Treibermittel und bildet der bürstenlose
Motor 6 den Motor gemäß den beigefügten Ansprüchen.
In dem manuellen Lenkkraft-Erzeugungsmittel 2 ist eine Ritzelachse 7a
eines Zahnstangen-&-Ritzel-Mechanismus 7 durch eine Verbindungsachse
2b mit einer Lenkachse 2a verbunden, die mit dem Lenkrad 3 integriert ist.
Die Verbindungsachse ist an ihren beiden Enden mit Universalgelenken 2c,
2d ausgestattet. Der Zahnstangen-&-Ritzel-Mechanismus 7 ist so angeord
net, dass eine Zahnstange 7d zum Eingriff mit einem Ritzel 7b am Ende der
Ritzelachse 7a an einer Zahnstangenachse 7c vorgesehen ist und durch
den Eingriff des Ritzels 7b und der Zahnstange 7d die Drehbewegung der
Ritzelachse 7a in eine seitliche Hin- und Herbewegung (in Richtung der
Fahrzeugbreite) umwandelt. Ferner sind die rechten und linken Vorderräder
W, W als gelenkte Räder mit beiden Enden der Zahnstangenachse 7c durch
Kugelgelenke 8, 8 und Spurstangen 9, 9 verbunden.
Die elektrische Servolenkvorrichtung 10 weist den bürstenlosen Motor 6
auf, um ein Hilfsdrehmoment zu erzeugen. Der bürstenlose Motor 6 addiert
das Hilfsdrehmoment zu der Ritzelachse 7a durch einen Drehmomentbe
grenzer 10 sowie ein Untersetzungsgetriebe.
Die elektrische Servolenkvorrichtung 1 überträgt das Lenkdrehmoment,
das vom Fahrer auf das Lenkrad 3 ausgeübt wird, auf die Ritzelachse 7a
sowie das von dem bürstenlosen Motor 6 erzeugte Hilfsdrehmoment auf
die Ritzelachse 7a in Abhängigkeit vom Lenkdrehmoment, um hierdurch die
gelenkten Räder W, W mit dem Zahnstangen-&-Ritzel-Mechanismus 7 zu
lenken.
Signale V und T, die jeweils von einem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor
VS und einem Lenkdrehmomentsensor TS erfasst werden, werden in die
Steuereinheit 4 eingegeben. Die Steuereinheit 4 berechnet das Nach-Kom
pensations-Sollstromsignal IMS' auf der Basis der erfassten Signale V und
T, das der dem bürstenlosen Motor 6 zuzuführende Sollstrom ist, und
schickt das Nach-Kompensations-Sollstromsignal IMS' zur Treibereinheit 5.
Die Steuereinheit 4 ist durch einen Kabelbaum WH (siehe Fig. 2) mit der
Treibereinheit 5 elektrisch verbunden.
In dieser Ausführung bildet der Lenkdrehmomentsensor TS das Lenkdreh
moment-Erfassungsmittel, und der Kabelbaum WH bildet die Kommunika
tionsleitung gemäß den beigefügten Ansprüchen.
Signale IMO und PMO, die jeweils von einem Motorstrom-Erfassungsmittel
12 und einem Motordrehungs-Erfassungsmittel 13 erfasst sind, werden in
die Treibereinheit 5 eingegeben. Die Treibereinheit 5 erzeugt ein Motor
steuersignal VO mit einer Treibersteuer-Untereinheit 50 entsprechend
diesen erfassten Signalen IMO und PMO und legt eine Motorspannung VM
an den bürstenlosen Motor 6 mit einer Motortreiberschaltung 51 entspre
chend dem Motorsteuersignal VO an (siehe Fig. 5). Die Treibereinheit 5 ist
mit einer Batterie BT durch Sicherungen FS, FS und einen Zündschalter IG
verbunden, sowie direkt damit durch eine Sicherung FS, so dass sie mit
Batteriestrom (12 V) versorgt wird. Die Treibereinheit 5 erzeugt eine kon
stante Spannung (5 V), gewandelt aus Batteriespannung (12 V), und
versorgt die Steuereinheit 4 mit dieser konstanten Spannung.
Der Fahrzeuggeschwindigkeitssensor VS erfasst die Fahrzeuggeschwindig
keit als Anzahl von Impulsen pro Zeit und schickt entsprechend der erfass
ten Impulsanzahl ein elektrisches Analogsignal zur Steuereinheit 4 als das
Fahrzeuggeschwindigkeitssignal V. Der Fahrzeuggeschwindigkeitssensor
VS kann entweder ein Sensor sein, der der elektrischen Servolenkvorrich
tung 1 zugeordnet ist, oder ein allgemeiner Fahrzeuggeschwindigkeits
sensor eines anderen Systems.
Der Lenkdrehmomentsensor TS erfasst die Höhe und Richtung des manuel
len Lenkdrehmoments des Fahrers, wobei er den Magnetostriktionseffekt in
Abhängigkeit vom auf die Ritzelachse 7a wirkenden Drehmoment mit einer
elektrischen Spule elektromagnetisch erfasst. Der Lenkdrehmomentsensor
TS schickt ein elektrisches Analogsignal entsprechend dem erfassten
Lenkdrehmoment zur Steuereinheit 4 als Lenkdrehmomentsignal T. Dieses
Lenkdrehmomentsignal T enthält die Lenkdrehmomentinformation, die die
Höhe definiert, und die Drehmomentrichtung, die die Richtung definiert.
Das Motorstrom-Erfassungsmittel 12 weist Widerstände oder Hall-Elemente
auf, die in Serie mit dem bürstenlosen Motor 6 verbunden sind, und erfasst
einen Motorstrom IM, welcher der Ist-Strom ist, der in den bürstenlosen
Motor 6 fließt. Das Motorstrom-Erfassungsmittel 12 koppelt das dem
Motorstrom IM entsprechende Motorstromsignal IMO auf die Treibereinheit
12 zurück (negative Rückkopplung). Das Motorstromsignal IMO ist ein
Dreiphasen-AC-(Wechselstrom)-Signal, das einen Motorstromwert enthält,
der die Höhe des in die Wicklung jeder Phase des bürstenlosen Motors 6
fließenden Ist-Stroms zeigt, und die Information der Phasenwicklung der
Dreiphasenwicklungen des bürstenlosen Motors 6, durch die der Motor
strom fließt.
Das Motordrehungs-Erfassungsmittel 13 ist ein Funktionsgeber zum Erfas
sen des Motordrehwinkels PM des Innenrotors 6b des bürstenlosen Motors
6 und ist am einen Ende des bürstenlosen Motors 6 (siehe Fig. 4) angeord
net. Das Motordrehwinkel-Erfassungsmittel 13 ist mit einem Schichtkernro
tor 13a ausgestattet, der am einen Ende einer Motorachse 6a befestigt ist,
sowie einer Erfassungsvorrichtung (Kombination einer Erregungsspule und
einer Erfassungsspule) 13b zur magnetischen Erfassung des Drehwinkels
des Schichtkernrotors 13a (siehe Fig. 4). Das Motordrehungs-Erfassungs
mittel 13 schickt das dem Motordrehwinkel PM entsprechende Motordreh
signal PMO zur Treibereinheit 5. Das Motordrehsignal PMO enthält Informa
tion zur Drehrichtung und Winkel des Innenrotors 6b des bürstenlosen
Motors 6, das aus zwei Erregungssignalen, zwei Cosinus-Signalen und zwei
Sinus-Signalen zusammengesetzt ist.
Die Innenstruktur der elektrischen Servolenkvorrichtung 1 wird anhand der
Fig. 2 bis 4 beschrieben. Fig. 2 ist eine Vorderansicht, die die Gesamt
struktur der elektrischen Servolenkvorrichtung zeigt. Fig. 3 ist ein Quer
schnitt entlang Linie III-III in Fig. 2. Fig. 4 ist eine Querschnittsdraufsicht
entlang Linie IV-IV.
Wie in Fig. 2 gezeigt, enthält die elektrische Servolenkvorrichtung 1 die
Zahnstangenachse 7a, die in einem Gehäuse 20 in der axialen Richtung
verschiebbar ist, wobei sich das Gehäuse 20 in Richtung der Fahrzeug
breite erstreckt. An den aus dem Gehäuse 20 vorstehenden beiden Enden
der Zahnstangenachse 7 sind die Kugelgelenke 8, 8 mit Schrauben befes
tigt. Mit den Kugelgelenken 8, 8 sind die rechten und linken Spurstangen
9, 9 verbunden. Das Gehäuse 20 trägt Beschläge 20a, 20a, die zum An
bringen desselben an einem Fahrzeug (nicht gezeigt) dienen. An beiden
Enden der Zahnstangenachse 7c sind Dichtmanschetten 21, 21 vorgese
hen, um die Zahnstangenachse 7a abzudecken.
Wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt, sind der Zahnstangen-&-Ritzel-Mecha
nismus 7, der Drehmomentbegrenzer 10 und das Untersetzungsgetriebe 11
in dem Gehäuse 20 aufgenommen. Die obere Öffnung des Gehäuses 20 ist
von einem Deckel 22 verschlossen, der mittels eines Deckelhaltebolzens
22a befestigt ist. In die Mitte des Deckels 22 ist die Ritzelachse 7a einge
setzt, und der Lenkdrehmomentsensor TS ist innerhalb davon angebracht.
Am Ende des Deckels 22 ist eine Öldichtung 22b vorgesehen. Ferner ist an
der Außenfläche des Deckels 22 ein Gehäusekasten 22c angebracht, in
dem die Steuereinheit 4 angeordnet ist.
Das Gehäuse 20 trägt das Unterende und die Mitte der Ritzelachse 7a frei
drehbar mittels zwei Lagern 23 und 24. Zwischen dem Lager 24 und einem
Schneckenrad 11c ist ein Abstandshalter 24a angeordnet. Zwischen dem
Lager 24 und dem Ritzel 7b ist ein Haltering 24b angeordnet. Das Ritzel 7b
ist mit dem unteren Abschnitt der Ritzelachse 7a integriert, und ein Ge
windeabschnitt 7e ist am Unterende der Ritzelachse 7a vorgesehen. Das
Oberende der Ritzelachse 7a steht von dem Deckel 22 vor. Eine Mutter 7f
ist an dem Gewindeabschnitt 7e befestigt, die eine Verlagerung der Ritzel
achse 7a in der axialen Richtung unterbindet. Am untersten Ende des
Gehäuses 20 ist eine Hutmutter 25 angebracht, die die Mutter 7f abdeckt.
Seitens der Zahnstangenachse 7c des Gehäuses 20 ist eine Zahnstangen
führung 26 vorgesehen. Die Zahnstangenführung 26 enthält ein Führungs
element 26a, um die Zahnstangenachse 7c von der entgegengesetzten
Seite der Zahnstange 7b zu berühren, sowie einen Einstellbolzen 26c, um
das Führungselement 26a durch eine Druckfeder 26b unter Druck zu set
zen. In der Zahnstangenführung 26 drückt der in das Gehäuse 20 einge
schraubte Einstellbolzen 26c auf das Führungselement 26a über die Druck
feder 26b, und hierdurch drückt das Führungselement 26a die Zahnstange
7d zu dem Ritzel 7b hin. Das Führungselement 26a drückt auf die Zahn
stangenachse 7c mit einem Kontaktelement 26d, das auf der Rückseite der
Zahnstangenachse 7c gleitet. Die Zahnstangenführung 26 ist an dem
Gehäuse 20 durch eine Kippmutter 26e angebracht.
Wie in Fig. 4 gezeigt, ist die Seitenöffnung des Gehäuses 20 mit einem
Deckel 27 verschlossen, der mit einem Deckelhaltebolzen 27a befestigt ist.
An dem Deckel 27, gegenüber dem Gehäuse 20, ist ein Motorgehäuse 28
mit einem Motorgehäusehaltebolzen 27b angebracht. Das Motorgehäuse
28 besitzt einen Zylinder mit einer Basis und nimmt den bürstenlosen Motor
6 auf. Eine Motorachse 6a des bürstenlosen Motors 6 erstreckt sich inner
halb des Gehäuses 20. Der Deckel 27 und das Motorgehäuse 28 tragen die
Motorachse 6a frei drehbar mittels Lagern 29 und 30.
In dem bürstenlosen Motor 6 ist der Innenrotor 6b um den Umfang der
Motorachse 6a herum angebracht, ein zweiter Außenstator 6c ist um den
Innenrotor 6b herum angebracht, und ein erster Außenstator 6d ist um den
zweiten Außenstator 6c herum angebracht. Der erste Außenstator 6d ist
zylindrisch und an der Innenumfangsfläche des Motorgehäuses 28 ange
bracht. Der zweite Außenstator 6c besitzt einen zylindrischen Innenab
schnitt 6e, von dem neun Schenkelpole 6f mit gleichmäßigen Abständen
strahlenförmig nach außen vorstehen. Die Außenenden der Schenkelpole 6f
passen mit dem ersten Außenstator 6d zusammen. Der zweite Außenstator
6c ist ein magnetischer Körper aus 9-Pol-Umfangsankerwicklungen 6g,
worin jeder Schenkelpol 6f mit der Ankerwicklung 6g umwickelt ist. Jeder
Schenkelpol 6f ist eine Rippe mit einer gegebenen Dicke. Der Innenrotor 6b
ist ein Rotor, der 8 (8 Pole) Umfangs-Permanentmagnete 6h aufweist. Acht
Permanentmagnete 6h sind in der radialen Richtung (Einwärts-Auswärts-
Richtung) magnetisiert und so angeordnet, dass die Nord- und Südpole in
der Umfangsrichtung abwechselnd angeordnet sind. Von den auf die neun
Schenkelpole 6f gewickelten Ankerwicklungen 6g sind in dem bürstenlosen
Motor 6 drei benachbarte Pole in Serie verbunden und einer Phase zugeord
net, um eine dreiphasige (U-Phase, V-Phase und W-Phase) Wicklung zu
bilden. In diesem Zusammenhang bilden der erste Außenstator 6d und der
zweite Außenstator 6c ein Außenrotorpaar. Zwischen dem Innenrotor 6b
und dem zweiten Außenstator 6c befindet sich ein Spalt 6i.
Das Motorgehäuse 28 nimmt das Motordrehungs-Erfassungsmittel 13 am
einen Ende des bürstenlosen Motors 6 auf. Das Motordrehungs-Erfassungs
mittel 13 enthält einen Schichtkernrotor 13a, der an der Motorachse 6a
angebracht ist, und die Erfassungsvorrichtung 13b um den Schichtkernro
tor 13a herum. An dem Motorgehäuse 28 ist ein Deckel 28a angebracht,
um das Motordrehungs-Erfassungsmittel 13 abzudecken.
Ein Gehäuse 28b zur Aufnahme der Treibereinheit 5 ist an der Außenum
fangsfläche des Motorgehäuses 28 angebracht. Die Öffnung des Gehäuses
28b ist von einem Deckel 28d verschlossen. Die Treibereinheit 5 ist somit
nahe dem bürstenlosen Motor 6 und dem Motordrehungs-Erfassungsmittel
13 angebracht. Eine kleine Öffnung 28e ist an der Seite der Treibereinheit
5 des Motorgehäuses 28 vorgesehen, damit die Leitungsdrähte 5a und 5b
hindurchtreten können. Der Leitungsdraht 5a dient zur Versorgung des
bürstenlosen Motors 6 mit dem Strom und ist mit dem Ausgangsanschluss
der Treibereinheit 5 und dem Eingangsanschluss des bürstenlosen Motors
6 verbunden. Der Leitungsdraht 5b dient zum Übermitteln des Motordreh
signals PMO und ist mit dem Ausgangsanschluss des Motordrehungs-Erfas
sungsmittels 13 und dem Eingangsanschluss der Treibereinheit 5 verbun
den. Die Treibereinheit 5 ist nahe dem bürstenlosen Motor 6 und dem
Motordrehungs-Erfassungsmittel 13 angeordnet, um hierdurch die Leitungs
drähte 5a und 5b zu verkürzen, was zu einem viel kürzeren Übertragungs
weg des Signals (oder des zugeführten Stroms) des Motordrehsignals PMO
führt.
Der Drehmomentbegrenzer 10 ist innerhalb der Seitenöffnung des Gehäu
ses 20 aufgenommen. Der Drehmomentbegrenzer 10 ist ein Drehmoment
begrenzungsmechanismus, in dem ein Innenelement 10a in Form eines
kegelförmigen Einsatzes, der mit der Motorachse 6a des bürstenlosen
Motors 6 durch eine Verzahnung verbunden ist, mit einem kegelförmigen
(topfartigen) Innenelement zusammenpasst, der mit einer Schneckenachse
11a des Untersetzergetriebes durch eine Verzahnung verbunden ist. Eine
Tellerfeder 10d, die durch eine Mutter 10c begrenzt ist, drückt auf das
Innenelement 10a. Ein Haltering 10e begrenzt die Verlagerung des Außen
elements 1 Ob. In diesem Drehmomentbegrenzer 10 kann die Innenumfangs
fläche des Außenelements 10b mit der Außenumfangsfläche des Innen
elements 10a mit einer gegebenen Reibkraft in Eingriff stehen.
Wenn ein starkes Drehmoment, das einen gegebenen Wert überschreitet,
auf den Drehmomentbegrenzer 10 einwirkt, kommt es zu einem Schlupf
zwischen der Außenumfangsfläche des Innenelements 10a und der Innen
umfangsfläche des Außenelements 10b. Dies begrenzt hierdurch das
Hilfsdrehmoment, das von dem bürstenlosen Motor 6 auf das Unterset
zungsgetriebe 11 übertragen wird, was ein Überdrehmoment beseitigt.
Daher verhindert der Drehmomentbegrenzer 10, dass der bürstenlose Motor
6 ein übermäßiges Drehmoment erzeugt und überträgt dieses nicht zur
stromabwärtigen Seite des Drehmomentbegrenzers 10.
Das Untersetzungsgetriebe 11 ist in dem Gehäuse 20 aufgenommen. Das
Untersetzungsgetriebe 11 ist ein Drehmomentübertragungsmittel, um das
vom bürstenlosen Motor 6 erzeugte Hilfsdrehmoment auf die Ritzelachse
7a zu übertragen und das ein Schneckengetriebe enthält. Das Unterset
zungsgetriebe 11 enthält die Schneckenachse 11a, die mit der Motorachse
6a des bürstenlosen Motors 6 durch den Drehmomentbegrenzer 10 ver
bunden ist, die Schnecke 11b, die an der Schneckenachse 11a vorgesehen
ist, und das Schneckenrad 11c, das mit der Ritzelachse 7a verbunden ist.
Die Steigungswinkel der Schnecke 11b und des Schneckenrads 11c sind
ein wenig größer als der Reibwinkel festgelegt. Hierdurch wird es möglich,
dass sich die Motorachse 6a des bürstenlosen Motors 6 von dem Lenk
drehmoment der Ritzelachse 7a durch das Schneckenrad 11c, die Schne
cke 11b und die Schneckenachse 11a in Drehung versetzt wird, wenn der
bürstenlose Motor 6 nicht in Betrieb ist.
Die Schneckenachse 11a ist koaxial zur Motorachse 6a angeordnet und ist
mit zwei Lagern 11d und 11e des Gehäuses 20 frei drehbar gehalten. Das
der Motorachse 6a nähere Lager 11d ist so angebracht, dass es sich in der
Achsrichtung nicht verlagern kann, und das von der Motorachse 6a weiter
entfernte Lager 11e ist so angebracht, dass es sich in der Achsrichtung an
dem Gehäuse 20 verlagern kann. Der Versatz des Lagers 11d wird durch
einen Haltering begrenzt.
Ein Einstellbolzen 11g drückt auf die Endfläche des Außenrings des Lagers
11e mit einer Tellerfeder 11f zu der Motorachse 6a hin. Es erfolgt eine
Einstellung, um das Spiel in der Achsrichtung der Schneckenachse 11a zu
beseitigen, indem die Lager 11d und 11e mit dem Einstellbolzen 11g und
der Tellerfeder 11f aus einer dünnen Scheibe unter Druck gesetzt werden,
um hierdurch das Spiel zu beseitigen. Der Einstellbolzen 11g ist mit einer
Sperrmutter 11h einstellbar. Diese stellt den Versatz in der Achsrichtung
der Schnecke 11b und hält den Eingriff der Schnecke 11b und des Schne
ckenrads 11c mit einer geeigneten Reibung, um hierdurch das Spiel zu
beseitigen. Zusätzlich kann eine thermische Ausdehnung in der Achsrich
tung der Schneckenachse 11a durch die Elastizität der Tellerfeder 11f
aufgenommen werden.
Die Struktur der Steuereinheit 4 wird in Bezug auf Fig. 5 beschrieben. Fig.
5 ist ein Blockdiagramm, das die Steuereinheit und die Treibereinheit zeigt.
Die Steuereinheit 4 ist an der Außenumfangsfläche des Deckels 22 längs der
Ritzelachse 7a angeordnet und von der Treibereinheit 5 entfernt (siehe Fig.
3). Die Steuereinheit 4 ist mit der Treibereinheit 5 durch den Kabelbaum
WH elektrisch verbunden, durch den die Eingabe/Ausgabe verschiedener
Signale erfolgt und die konstante Versorgungsspannung zugeführt wird
(siehe Fig. 2). Die Steuereinheit 4 enthält einen Ein-Chip-Mikrocomputer,
Eingabeschaltungen verschiedener Sensoren, Ausgabeschaltungen ver
schiedener Signale sowie Speicher, wie etwa ein ROM, zum Speichern
verschiedener Kennfelder. Obwohl die Steuereinheit 4 mit Analogschaltun
gen ausgestaltet ist, um das Lenkdrehmomentsignal T zu formen, und
deren Zuverlässigkeit durch den Einfluss von Wärme beeinträchtigt werden
kann, wird die Steuereinheit 4 nicht nachteilig beeinflusst, da sie von der
Treibereinheit 5 entfernt angeordnet ist, die die wärmeerzeugende Motor
treiberschaltung 51 enthält.
Die Steuereinheit 4 bestimmt den dem bürstenlosen Motor 6 zuzuführenden
Sollmotorstrom entsprechend den verschiedenen erfassten Signalen des
Fahrzeugs. Die Steuereinheit 4 enthält eine Sollstromsetz-Untereinheit 40,
eine Kompensationsstromsetz-Untereinheit 41 und einen Kompensator 42.
In dieser Ausführung bildet die Sollstromsetz-Untereinheit 40 das Soll
stromsetzmittel gemäß den beigefügten Ansprüchen.
Die Sollstromsetz-Untereinheit 40 erhält das Lenkdrehmomentsignal T des
Lenkdrehmomentsensors TS und das Fahrzeuggeschwindigkeitssignal V
des Fahrzeuggeschwindigkeitssensors VS und schickt das Sollstromsignal
IMS zu dem Kompensator 42. Die Sollstromsetz-Untereinheit 40 liest das
entsprechende Sollstromsignal IMS mit dem Lenkdrehmomentsignal T und
dem Fahrzeuggeschwindigkeitssignal V als Adressen aus, die durch die
eingebauten Analogschaltungen geformt sind, unter Verwendung des
Kennfelds, dass das Lenkdrehmomentsignal T und das Fahrzeuggeschwin
digkeitssignal V mit dem Sollstromsignal IMS korreliert, das auf der Basis
experimenteller oder konstruktiver Werte vorab aufgestellt ist. Das Soll
stromsignal IMS enthält die Information für den Referenzstrom zum Setzen
des Sollmotorstroms, der dem bürstenlosen Motor 6 zuzuführen ist. In
diesem Zusammenhang wird das Sollstromsignal IMS mit dem Fahrzeug
geschwindigkeitssignal V derart korreliert, dass es bei niedriger Geschwin
digkeit groß ist, wenn die Straßenreaktionskraft groß ist, hingegen bei
hoher Geschwindigkeit zugunsten der Fahrstabilität klein ist. Das Sollstrom
signal IMS wird mit dem Lenkdrehmomentsignal T korreliert: Das Sollstrom
signal IMS ist gleich null, wenn das Lenkdrehmomentsignal T in der Nähe
von null ist, und das Sollstromsignal IMS nimmt mit dem Lenkdrehmoment
signal T zu, wenn das Lenkdrehmomentsignal T einen gegebenen Wert
überschreitet. Das Sollstromsignal IMS wird nicht höher als der maximale
Sollstrom gesetzt, da der bürstenlose Motor 6 den maximalen Strom be
grenzt.
Die Kompensationsstromsetz-Untereinheit 41 erhält das Lenkdrehmoment
signal T des Lenkdrehmomentsensors TS und das Fahrzeuggeschwindig
keitssignal V des Fahrzeuggeschwindigkeitssensors VS und schickt das
Kompensationsstromsignal RS zu dem Kompensator 42. Die Kompensa
tionsstromsetz-Untereinheit 41 bestimmt das Kompensationsstromsignal RS
zum Kompensieren des Sollstroms mit Trägheitssteuerung und Dämpf
steuerung, um das Lenkgefühl zu verbessern. Die Trägheitssteuerung wird
durchgeführt, um die Lenkreaktion zu verbessern, indem ein Trägheitskom
pensationswert entsprechend der Lenkdrehmomentdifferenzierung und der
Fahrzeuggeschwindigkeit bestimmt wird und indem eine additive Kom
pensation für den Sollstrom durchgeführt wird. Andererseits wird die
Dämpfsteuerung durchgeführt, um die Fahrstabilität während des Lenkens
zu verbessern, indem ein Dämpfkompensationswert entsprechend der
Motordrehgeschwindigkeit und der Fahrzeuggeschwindigkeit bestimmt wird
und indem eine Dämpfkompensation für den Sollstrom durchgeführt wird.
Die Kompensationsstromsetz-Untereinheit 41 differenziert das Lenkdrehmo
mentsignal T, um die zeitliche Differenzierung des Lenkdrehmoments zu
berechnen. Die Kompensationsstromsetz-Untereinheit 41 liest das ent
sprechende Trägheitskompensationsstromsignal mit dem zeitlich differen
zierten Lenkdrehmoment und dem Fahrzeuggeschwindigkeitssignal V als
Adressen aus, unter Verwendung des Kennfelds, das die zeitliche Differen
zierung des Lenkdrehmoments und das Fahrzeuggeschwindigkeitssignal V
mit dem Trägheitskompensationsstromsignal korreliert, das auf der Basis
der experimentellen oder konstruktiven Werte vorab aufgestellt ist. Ferner
liest die Kompensationsstromsetz-Untereinheit 41 das entsprechende
Dämpfkompensationsstromsignal mit dem Fahrzeuggeschwindigkeitssignal
V als Adresse aus, unter Verwendung des Kennfelds, dass das Fahrzeug
geschwindigkeitssignal V mit dem Dämpfkompensationsstromsignal korre
liert, das auf der Basis der experimentellen oder konstruktiven Werte vorab
aufgestellt ist. Ferner bestimmt die Kompensationsstromsetz-Untereinheit
41 ein Kompensationsstromsignal RS entsprechend dem Trägheitskom
pensationsstromsignal und dem Dämpfkompensationsstromsignal.
Der Kompensator 42 erhält das Sollstromsignal IMS der Sollstromsetz-
Untereinheit 40 und das Kompensationsstromsignal RS der Kompensations
stromsetz-Untereinheit 41 und schickt das Nach-Kompensations-Sollstrom
signal IMS' zur Treibereinheit 5. Der Kompensator 42 berechnet das Nach-
Kompensations-Sollstromsignal IMS', indem er die Addition oder Subtrak
tion des Kompensationsstromsignals RS zu oder von dem Sollstromsignal
IMS durchführt, unter Berücksichtigung der Drehrichtung des Lenkdrehmo
mentsignals T etc.
Das Nach-Kompensations-Sollstromsignal IMS' ist ein digitales Signal und
wird seriell übertragen. Das Nach-Kompensations-Sollstromsignal IMS'
kann einen anderen digitalen Signaltyp haben, wie etwa ein PWM-Signal,
anstatt des seriell übertragenen digitalen Signals.
Die Struktur der Treibereinheit 5 wird anhand von Fig. 5 beschrieben.
Wie zuvor erwähnt, ist die Treibereinheit 5 nahe dem bürstenlosen Motor
6 und von der Steuereinheit 4 entfernt angeordnet (siehe Fig. 4). Die
Treibereinheit 5 enthält Ein-Chip-Mikrocomputer, Eingabeschaltungen von
verschiedenen Erfassungsmitteln, Ausgabeschaltungen, Konstantspan
nungsschaltungen, Treiberschaltungen und Schaltelemente etc.
Die Treibereinheit 5 bestimmt das Motorsteuersignal VO entsprechend dem
Nach-Kompensations-Sollstromsignal IMS' der Steuereinheit 4 und liefert
den Strom zum Antrieb des bürstenlosen Motors 6. Daher enthält die
Treibereinheit 5 eine Treibersteuer-Untereinheit 50 und eine Motortreiber
schaltung 51. Die Motortreiberschaltung 51, die Wärme erzeugt, wird zu
keinem Problem führen, da die Treibereinheit 5 nicht mit einer Analogschal
tung zur Formung des Lenkdrehmomentsignals T ausgestattet ist, deren
Zuverlässigkeit durch den Einfluss von Wärme beeinträchtigt werden könn
te.
In dieser Ausführung bildet die Treibersteuer-Untereinheit 50 das Treiber
steuermittel, und die Motortreiberschaltung 51 bildet das Motortreibermittel
gemäß den beigefügten Ansprüchen.
Die Treibersteuer-Untereinheit 50 erhält das Nach-Kompensations-Soll
stromsignal IMS' der Steuereinheit 4, das Motorstromsignal IMO des Mo
torstrom-Erfassungsmittels 12 und das Motordrehsignal PMO des Motor
drehungs-Erfassungsmittels 13 und schickt das Motorsteuersignal VO zu
der Motortreiberschaltung 51. Die Treibersteuer-Untereinheit 50 enthält
einen Drehsignalwandler 50a, einen Stromsignalwandler 50b und ein Ab
weichungs-Berechnungsteil 50c, einen PI-(Proportional-Integral)-Regler 50d
und einen Motorsteuersignalgenerator 50e.
Der Drehsignalwandler 50a erhält das Motordrehsignal PMO des Motor
drehungs-Erfassungsmittels 13 und schickt das digitale Motordrehsignal
PMO' zu dem Stromsignalwandler 50b und dem Motorsteuersignalgenera
tor 50e. Der Drehsignalwandler 50a berechnet die Drehrichtung und den
Winkel mit dem Motordrehsignal PMO eines Analogsignals und wandelt es
in das digitale Motordrehsignal PMO' um. Zum Beispiel ist der Drehsignal
wandler 50a aus einem RD-(Resolver-Digital)-Wandler aufgebaut.
Der Stromsignalwandler 50b erhält das Motorstromsignal IMO des Motor
strom-Erfassungsmittels 12 und das Motordrehsignal PMO' des Drehsignal
wandlers 50a und schickt das Gleichstrom-Motorstromsignal IMO' zu dem
Abweichungs-Berechnungsteil 50c. Gemäß dem Motorstromsignal IMO
eines Dreiphasen-Wechselstromsignals und der Drehrichtung und dem
Winkel des Motordrehsignals PMO' wandelt der Stromsignalwandler 50b
das Motorstromsignal IMO in das Gleichstrom-Motorstromsignal IMO' um,
das die Stärke des Motorstroms und den Drehwinkel des bürstenlosen
Motors 6 repräsentiert.
Das Abweichungs-Berechnungsteil 50c erhält das Nach-Kompensations-
Sollstromsignal IMS' der Steuereinheit 4 und das Motorstromsignal IMO'
des Stromsignalwandlers 50b und schickt ein Abweichungssignal ΔIM zu
dem PI-Regler 50d. Das Abweichungs-Berechnungsteil 50c subtrahiert das
Motorstromsignal IMO' von dem Nach-Kompensations-Sollstromsignal
IMS', um das Abweichungssignal ΔIM (= IMS'-IMO') zu erzeugen.
Der PI-Regler 50d erhält das Abweichungssignal ΔIM des Abweichungs-
Berechnungsteils 50c und schickt ein PI-Steuersignal zu dem Motorsteuer
signalgenerator 50e. Der PI-Regler führt die P-(Proportional)- und I-(Inte
gral)-Regelung für das Abweichungssignal ΔIM durch, um das PI-Steuersig
nal zu erzeugen, das den dem bürstenlosen Motor 6 zuzuführenden
Stromwert des Motorstroms IM und die Drehrichtung des bürstenlosen
Motors 6 darstellt, um die Abweichung auf null zu reduzieren.
Der Motorsteuersignalgenerator 50e erhält das Motordrehsignal PMO' des
Drehsignalwandlers 50a und das PI-Steuersignal des PI-Reglers 50d und
schickt das Motorsteuersignal VO zu der Motortreiberschaltung 51. Der
Motorsteuersignalgenerator 50e bestimmt die Phase der Wicklung, der der
Motorstrom IM der drei Phasen zuzuführen ist (U-Phase, V-Phase und W-
Phase) entsprechend dem Ist-Drehwinkel und der Richtung des Motordreh
signals PMO'. Ferner erzeugt der Motorsteuersignalgenerator 50e den dem
bürstenlosen Motor 6 zuzuführenden Stromwert des Motorstroms IM und
entweder das PWM-Signal oder das Aus-Signal, das jeder Phase (U-Phase,
V-Phase und W-Phase) entspricht, für den jeweiligen FET 51a bis 51f der
Motortreiberschaltung 51 entsprechend dem PI-Steuersignal. Der Motor
steuersignalgenerator 50e wählt die FETs des FET 51a bis 51f, für den das
PWM-Signal entsprechend der Information der mit dem Motorstrom IM zu
versorgenden Phasenwicklung erzeugt wird, auf der Basis des Motordreh
signals PMO', und setzt das Tastverhältnis des PWM-Signals entsprechend
der Information des Stroms vom Motorstrom IM, die vom PI-Steuersignal
erzeugt wird, um hier die Motorspannung VM entsprechend dem Tast
verhältnis zu erzeugen.
Der bürstenlose Motor 6 ist aus der Dreiphasenwicklung der U-Phase, V-
Phase und W-Phase zusammengesetzt. Der Innenrotor 6b (Motorachse 6a)
dreht sich durch Anlegen der Motorspannung VM (VMU, VMV und VMW)
an jede Phase des Anschlusses Uo, Vo oder Wo, und durch Versorgung der
Dreiphasenwicklungen mit einem Dreiphasenwechselstrom in der Reihen
folge der Phase (siehe Fig. 4). Der bürstenlose Motor 6 dreht sich in der
Vorwärts- und Rückwärtsrichtung durch Zufuhr des Stroms in der Reihen
folge der U-Phase → V-Phase → W-Phase → U-Phase oder U-Phase → W-
Phase → V-Phase → U-Phase. Der PI-Regler 50d bewertet die Drehrichtung
des bürstenlosen Motors 6 und den Strom des Motorstroms IM mit dem
Abweichungssignal ΔIM. Der Motorsteuersignalgenerator 50d bestimmt die
Phasenwicklung, die mit dem Strom zu versorgen ist, entsprechend dem
Motordrehsignal PMO'.
Die Motortreiberschaltung 51 erhält das Motorsteuersignal VO von der
Treibersteuer-Untereinheit 50 und legt die Motorspannung VM an den
bürstenlosen Motor 6 an. Die Motortreiberschaltung 51 ist aus einer Brü
ckenschaltung mit FETs 51a, 51b, 51c, 51d, 51e und 51f zusammen
gesetzt und wird mit einer Spannung von 12 V von einer Stromversor
gungsspannung 51g versorgt. Ferner ist die Motortreiberschaltung 51 so
angeordnet, dass der Uo-Anschluss des bürstenlosen Motors 6 mit der
Source Sa von FET 51a und dem Drain Db des FET 51b verbunden ist,
dass der Vo-Anschluss des bürstenlosen Motors 6 mit der Source Sc des
FET 51c und dem Drain Dd des FET 51d verbunden ist, und dass der Wo-
Anschluss des bürstenlosen Motors 6 mit der Source Se des FET 51e und
dem Drain Df des FET 51f verbunden ist. Die FETs 51a bis 51f werden mit
dem PWM-Signal oder dem Aus-Signal an ihren jeweiligen Gates Ga bis Gf
versorgt und eingeschaltet, wenn bei der Eingabe des PWM-Signals der
Logikwert 1 ist. Die an dem bürstenlosen Motor 6 angelegte Motorspan
nung VM wird durch das PWM-Signaltastverhältnis des selektiv
PMW-betriebenen FET bestimmt.
Die Funktion der elektrischen Servolenkvorrichtung 1 wird nun in Bezug auf
die Fig. 1 bis 5 beschrieben. Die Beschreibung erfolgt für den Fall, dass
das Lenkrad 3 vom Fahrer gelenkt wird.
Wenn ein Fahrer die Lenkkraft auf das Lenkrad 3 ausübt, erfasst der Lenk
drehmomentsensor TS das Lenkdrehmoment, das die Stärke der Lenkkraft
repräsentiert, sowie die Drehmomentrichtung und schickt das Lenkdrehmo
mentsignal T zur Steuereinheit 4.
In der Steuereinheit 4 bestimmt die Sollstromsetz-Untereinheit 40 das
Sollstromsignal IMS auf der Basis des Lenkdrehmomentsignals T und des
Fahrzeuggeschwindigkeitssignals V, und die Kompensationssetz-Unter
einheit 41 bestimmt das Kompensationsstromsignal RS auf der Basis des
Lenkdrehmomentsignals T und des Fahrzeuggeschwindigkeitssignals V.
Ferner berechnet die Steuereinheit 4 das Nach-Kompensations-Sollstrom
signal IMS' mit dem Sollstromsignal IMS und dem Kompensationsstrom
signal RS. Die Steuereinheit 4 schickt das Nach-Kompensations-Sollstrom
signal IMS' zur Treibereinheit 5 durch den Kabelbaum WH. Die Steuer
einheit 4 berechnet das Nach-Kompensations-Sollstromsignal IMS' und
schickt es mit regelmäßigen Intervallen zu der Treibereinheit 5.
Ferner wird das Motordrehsignal PMO zu der Treibereinheit 5 von dem
Motordrehungs-Erfassungsmittel 13 durch den Leitungsdraht 5b geschickt.
In der Treibereinheit 5 berechnet das Abweichungs-Berechnungsteil 50c
der Treibersteuer-Untereinheit 50 das Abweichungssignal ΔIM mit dem
Nach-Kompensations-Sollstromsignal IMS' und dem Nach-Konversions-
Motorstromsignal IMO', das durch den Stromsignalwandler 50b umgewan
delt ist. Ferner erzeugt der PI-Regler 50d der Treibersteuer-Untereinheit 50
das PI-Signal mit dem Abweichungssignal ΔIM, und der Motorsteuersignal
generator 50e erzeugt das Motorsteuersignal VO mit dem Nach-Kompensa
tions-Motordrehsignal PMO', das von dem Drehsignalwandler 50a umge
wandelt ist, und dem PI-Steuersignal, um hierdurch das Motorsteuersignal
VO zu der Motortreiberschaltung 51 zu schicken.
In der Treibereinheit 5 führen die FETs 51a, 51b, 51c, 51d, 51e und 51f
der Motortreiberschaltung 51 einen selektiven PWM-Betrieb durch und
legen die Motorspannung VM an den Uo-Anschluss, den Vo-Anschluss
oder den Wo-Anschluss des bürstenlosen Motors 6 entprechend dem
Motorsteuersignal VO durch den Leitungsdraht 5a an. Die Motortreiber
schaltung 51 wählt die PWM-anzutreibenden FETs aus den FETs 51a, 51b,
51c, 51d, 51e und 51f abwechselnd aus und variiert die angelegte Span
nung der Motortreiberspannung VM, um den bürstenlosen Motor 6 in der
Vorwärtsrichtung (oder Rückwärtsrichtung) in Abhängigkeit vom Motor
steuersigna) VO anzutreiben.
In dem bürstenlosen Motor 6 wird die Motorspannung VM an die Wicklung
der U-Phase, V-Phase oder W-Phase angelegt, und es wird der Motorstrom
IM zugeführt. Dann wird in dem bürstenlosen Motor 6 der Innenrotor 6b in
der Vorwärtsrichtung oder Rückwärtsrichtung angetrieben, und die Motor
achse 6a dreht sich entsprechend. Gleichzeitig erfasst das Motorstrom-
Erfassungsmittel 12 den Motortreiberstrom IM und schickt das Motorstrom
signal IMO zur Treibereinheit 5. Das Motordrehungs-Erfassungsmittel 13
erfasst den Motordrehwinkel PM des Innenrotors 6b und schickt das Mo
tordrehsignal PMO zur Treibereinheit 5 durch den Leitungsdraht 5b.
Anschließend wird die Drehantriebskraft der Motorachse 6a des bürstenlo
sen Motors 6 auf die Ritzelachse 7a durch den Drehmomentbegrenzer 10
und das Untersetzungsgetriebe 11 übertragen. Diese Drehantriebskraft
wirkt auf die Ritzelachse 7a als Hilfsdrehmoment, um das Lenkdrehmoment
(die Lenkkraft) des Fahrers zu unterstützen, um hierdurch die Lenkkraft des
Fahrers zu mindern.
Der Fluss der Signale (oder der zugeführte Ströme), beginnend mit dem
Motordrehsignal PMO des Motordrehungs-Erfassungsmittels 13, ist wie
folgt: Motordrehungs-Erfassungsmittel 13 → Leitungsdraht 5b → Treiberein
heit 5 → Leitungsdraht 5a → bürstenloser Motor 6. Da das Motordrehungs-
Erfassungsmittel 13 nahe der Treibereinheit 5 angeordnet ist, ist die Zeit
zur Signalübertragung dazwischen angenähert null. Der bürstenlose Motor
kann präzise gesteuert werden, da sich das vom Motordrehungs-Erfas
sungsmittel 13 erfasste Motordrehsignal PMO in der Steuerung des bürs
tenlosen Motors 6 ohne Phasenverzögerung widerspiegelt. Daher wird die
Ausgabe des bürstenlosen Motors 6 schwingungsfrei stabilisiert.
Die elektrische Servolenkvorrichtung 1 ist in der Lage, eine Verschlechte
rung des Lenkgefühls durch Bürstenabnützung zu verhindern, indem sie den
bürstenlosen Motor 6 verwendet. Auch vermeidet die elektrische Servo
lenkvorrichtung 1 eine Verschlechterung des Lenkgefühls aufgrund eines
großen Trägheitsmoments, das durch einen Außenrotor verursacht wird, da
der bürstenlose Motor 6 statt des Außenrotors den Innenrotor 6b verwen
det.
Die elektrische Servolenkvorrichtung 1 ermöglicht es, dass die Analog
schaltung, die zur Formung des Lenkdrehmomentsignals T der Steuerein
heit 4 dient, frei von dem nachteiligen Einfluss der Wärme ist, die von der
Motortreiberschaltung 51 erzeugt wird, da die Steuereinheit 4 und die
Treibereinheit 5 voneinander entfernt angeordnet sind. Da die Steuereinheit
4 das Nach-Kompensations-Sollstromsignal IMS' ohne Wärmeeinfluss
setzen kann, bleibt die hohe Zuverlässigkeit der Steuereinheit 4 erhalten.
Die elektrische Servolenkvorrichtung 1 benötigt angenähert keine Zeit
dafür, um das Signal von dem Motordrehungs-Erfassungsmittel 13 zu der
Treibereinheit 5 zu schicken und den Strom von der Treibereinheit 5 dem
bürstenlosen Motor 6 zuzuführen, da die Treibereinheit 5 nahe dem bürs
tenlosen Motor 6 und dem Motordrehungs-Erfassungsmittel 13 angeordnet
ist. Das so erfasste Signal des Motordrehwinkels PM des Innenrotors 6b
wird in der Treibersteuerung des bürstenlosen Motors 6 ohne Phasenver
zögerung verwendet, was zu einer präzisen Steuerung des bürstenlosen
Motors 6 führt. Im Ergebnis wird die Leistung des bürstenlosen Motors 6
stabilisiert und man erhält ein komfortables Lenkgefühl.
Die elektrische Servolenkvorrichtung 1 hat annähernd keinen Spannungs
abfall des Leitungsdrahts 5a bei der Stromversorgung des bürstenlosen
Motors 6, was zu angenähert keinem Leistungsabfall des bürstenlosen
Motors 6 führt, da der Leitungsdraht 5a zwischen der Motortreiberschal
tung 51 und dem bürstenlosen Motor 6 sehr kurz ist. Im Ergebnis wird die
Leistung des bürstenlosen Motors 6 stabilisiert und man erhält ein kom
fortables Lenkgefühl.
Obwohl in dieser Ausführung die Steuereinheit zum Beispiel längs der
Ritzelachse angeordnet ist, ist die Position hierauf nicht beschränkt. Die
Steuereinheit kann auch so weit von der Treibereinheit angeordnet werden,
dass sie frei vom Wärmeeinfluss der Treibereinheit ist. Die Position der
Treibereinheit ist ebenfalls nicht eingeschränkt, und sie kann frei gewählt
werden, solange sie keinen Wärmeeinfluss auf die Steuereinheit hat, bevor
zugt in der Nähe des bürstenlosen Motors.
In dieser Ausführung wirkt das Hilfsdrehmoment auf die Ritzelachse mit
dem bürstenlosen Motor. Alternativ kann jedoch das Hilfsdrehmoment auch
auf die Zahnstangenachse wirken.
In dieser Ausführung erfasst das Motordrehungs-Erfassungsmittel den
Drehwinkel des bürstenlosen Motors. Jedoch kann es auch so angeordnet
sein, dass das Motordrehungs-Erfassungsmittel die Drehphase, die Drehge
schwindigkeit oder die Drehbeschleunigung des bürstenlosen Motors er
fasst, und der bürstenlose Motor in Abhängigkeit vom Drehphasensignal,
dem Drehgeschwindigkeitssignal oder dem Drehbeschleunigungssignal
gesteuert bzw. geregelt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine elektrische Servolenkvorrichtung 1
anzugeben, die in der Lage ist, einen bürstenlosen Motor 6 präzise zu
steuern und für ein exzellentes Lenkgefühl zu sorgen, sowie die Zuver
lässigkeit eines Steuermittels 4 zu gewährleisten. Die elektrische Servolenk
vorrichtung 1 enthält einen Motor 6, ein Lenkdrehmoment-Erfassungsmittel
TS (Lenkdrehmomentsensor), ein Motordrehungs-Erfassungsmittel 13, ein
Motorstrom-Erfassungsmittel 12, ein Sollstromsetzmittel 40 (Sollstromsetz-
Untereinheit), ein Treibersteuermittel 50 (Treibersteuer-Untereinheit) und
ein Motortreibermittel 51 (Motortreiberschaltung). Vorgesehen sind das
Steuermittel 4 (Steuereinheit), dass das Sollstromsetzmittel 40 enthält,
sowie ein Treibermittel 5 (Treibereinheit), dem ein Motordrehsignal PMO
zugeführt wird und dass das Treibersteuermittel 50 und das Motortreiber
mittel 51 enthält. Ferner sind das Steuermittel 4 und das Treibermittel 5
voneinander entfernt angeordnet und durch eine Kommunikationsleitung
WH elektrisch miteinander verbunden.
Claims (5)
1. Elektrische Servolenkvorrichtung, umfassend:
einen bürstenlosen Motor (6) zum Hinzufügen eines Hilfsdreh moments zu einem Lenksystem (S);
ein Lenkdrehmoment-Erfassungsmittel (TS) zum Erfassen eines auf das Lenksystem (S) einwirkenden Lenkdrehmoments und zum Ausgeben eines Lenkdrehmomentsignals (T);
ein Motordrehungs-Erfassungsmittel (13) zum Erfassen einer Drehung des bürstenlosen Motors (6) und zum Ausgeben eines Motordrehsignals (PMO);
ein Motorstrom-Erfassungsmittel (12) zum Erfassen eines Motorstroms (IM), der in dem bürstenlosen Motor (6) fließt, und zum Ausgeben eines Motorstromsignals (IMO);
ein Sollstromsetzmittel (40) zum Setzen eines Sollstroms auf der Basis zumindest des Lenkdrehmomentsignals (T) und zum Aus geben eines Sollstromsignals (IMS);
ein Treibersteuermittel (50) zum Ausgeben eines Motorsteuer signals (VO) auf der Basis zumindest des Sollstromsignals (IMS), des Motorstromsignals (IMO) und des Motordrehsignals (PMO); und
ein Motortreibermittel (51) zum Antrieb des bürstenlosen Motors (6) auf der Basis des Motorsteuersignals (VO), worin das Sollstromsetzmittel (40) und das Treibersteuermittel (50) voneinander entfernt und durch eine Kommunikationsleitung (WH) miteinander elektrisch verbunden sind.
einen bürstenlosen Motor (6) zum Hinzufügen eines Hilfsdreh moments zu einem Lenksystem (S);
ein Lenkdrehmoment-Erfassungsmittel (TS) zum Erfassen eines auf das Lenksystem (S) einwirkenden Lenkdrehmoments und zum Ausgeben eines Lenkdrehmomentsignals (T);
ein Motordrehungs-Erfassungsmittel (13) zum Erfassen einer Drehung des bürstenlosen Motors (6) und zum Ausgeben eines Motordrehsignals (PMO);
ein Motorstrom-Erfassungsmittel (12) zum Erfassen eines Motorstroms (IM), der in dem bürstenlosen Motor (6) fließt, und zum Ausgeben eines Motorstromsignals (IMO);
ein Sollstromsetzmittel (40) zum Setzen eines Sollstroms auf der Basis zumindest des Lenkdrehmomentsignals (T) und zum Aus geben eines Sollstromsignals (IMS);
ein Treibersteuermittel (50) zum Ausgeben eines Motorsteuer signals (VO) auf der Basis zumindest des Sollstromsignals (IMS), des Motorstromsignals (IMO) und des Motordrehsignals (PMO); und
ein Motortreibermittel (51) zum Antrieb des bürstenlosen Motors (6) auf der Basis des Motorsteuersignals (VO), worin das Sollstromsetzmittel (40) und das Treibersteuermittel (50) voneinander entfernt und durch eine Kommunikationsleitung (WH) miteinander elektrisch verbunden sind.
2. Elektrische Servolenkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Treibersteuermittel (50) und das Motortreiber
mittel (51) nahe dem bürstenlosen Motor (6) angeordnet sind.
3. Elektrische Servolenkvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass ein Motorsteuermittel (5) und das Motortreibermittel
(51) in einem Gehäuse (28b, 28d) aufgenommen sind, das an der
Außenumfangsfläche eines Motorgehäuses (28) angebracht ist.
4. Elektrische Servolenkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Sollstromsetzmittel (40) längs einer Lenkachse
(7a) angeordnet ist.
5. Elektrische Servolenkvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass der bürstenlose Motor (6) ein Ritzel
(11b) antreibt.
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