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DE10215393A1 - Badewanne - Google Patents

Badewanne

Info

Publication number
DE10215393A1
DE10215393A1 DE2002115393 DE10215393A DE10215393A1 DE 10215393 A1 DE10215393 A1 DE 10215393A1 DE 2002115393 DE2002115393 DE 2002115393 DE 10215393 A DE10215393 A DE 10215393A DE 10215393 A1 DE10215393 A1 DE 10215393A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
backrest
tub
trough
seat
bathtub according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE2002115393
Other languages
English (en)
Inventor
Ines May
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE2001102783 external-priority patent/DE10102783A1/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2002115393 priority Critical patent/DE10215393A1/de
Publication of DE10215393A1 publication Critical patent/DE10215393A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K3/00Baths; Douches; Appurtenances therefor
    • A47K3/02Baths
    • A47K3/022Baths specially adapted for particular use, e.g. for washing the feet, for bathing in sitting position

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Badewanne, insbesondere eine Sitzbadewanne, die es ermöglicht, Behinderten trotz Tracheostoma bzw. Beatmungspflicht eine Unterwassertherapie zu ermöglichen. Die Sitzbadewanne besteht aus einem Wannentrog in Form einer allseitig aufstrebenden Seitenwand, die wasserdicht mit einem Wannenboden verbunden ist, wobei ein als Rückenlehne dienender Bereich der Seitenwand in einem Winkel von ca. 60 DEG zum Wannenboden geneigt und, eine Kopfstütze bildend, gegenüber den anderen Bereichen länger ausgebildet ist. Wenigstens der als Rückenlehne dienende Bereich des Wannentrogs weist eine körpergerechte Auswölbung auf. Der Wannenboden ist auf einem Träger befestigt, an dem vorzugsweise vier schwenkbare Rollen angebracht sind. Der Wannenboden weist eine verschließbare Abflussöffnung auf. Im Wannentrog ist eine Sitzfläche angeordnet, deren Neigung und deren Höhe einstellbar sind. An der Rückenlehne anliegend sind ein Paar Rundstäbe angeordnet, die vom oberen Rand der Rückenlehne bis zur Sitzfläche verlaufen und voneinander im Wesentlichen entsprechend der Schulterbreite des Patienten sowie der Sitzflächenbreite beabstandet sind. Wenigstens ein mit einem Verschlusselement versehener Beckengurt ist an den Rundstäben verschiebbar angebracht.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Badewanne, insbesondere eine Sitzbadewanne, die es ermöglicht, Behinderten trotz Tracheostoma bzw. Beatmungspflicht eine Unterwassertherapie zu ermöglichen.
  • Sitzbadewannen sind in vielfältiger Ausführung bekannt. So beschreibt die EP 0 256 011 A1 eine Sitzbadewanne, deren Anwendung das Duschen und Baden von Rollstuhlfahrern und anderer bewegungsbehinderter Personen ermöglicht und darüber hinaus in Krankenhäusern oder ähnlichen Einrichtungen zum Muskeltraining insbesondere von Beinen und Armen eingesetzt werden kann. Diese bekannte Sitzbadewanne verfügt über einen Wasserbehälter mit eingeformtem Sitz, wobei die Seitenwand an einer Seite beinahe völlig offen ist und mit einem Deckel verschlossen wird, dessen Sitz durch den hydrostatischen Druck des eingefüllten Wassers bewirkt wird. Unterstützend sind Dichtungen vorgesehen, so dass beim Befüllen des Wasserbehälters kein Wasser nach außen dringt. Wenigstens bis zum Erreichen des zum Halten des Deckels erforderlichen Drucks wird der Deckel mittels eines Hebels mechanisch arretiert, indem der Hebel den Deckel gegen die Behälterwand drückt. Der Hebel verfügt sowohl über einen innen- als auch einen außenliegenden Griff und kann somit vom Patienten gleichermaßen wie von einer Hilfsperson bedient werden. Gleichwohl ist diese bekannte Sitzbadewanne ebenso wenig hinreichend für die Unterwasserbehandlung von Patienten mit Tracheostoma bzw. Beatmungspflicht geeignet wie andere bekannte Ausführungen. Insbesondere ist von Nachteil, dass jeder Ortswechsel des Patienten zwischen einem Pflegelager bzw. einer Beatmungsstation und dem Ort der fest installierten oder zumindest ortsfest aufgestellten Wanne mit hohem Aufwand bezüglich der Aufrechterhaltung der Beatmung verbunden ist.
  • Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine fahrbare Sitzbadewanne zu schaffen, die für die Unterwasserbehandlung von Patienten mit Tracheostoma bzw. Beatmungspflicht geeignet und Platz sparend einsetzbar ist.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch eine Sitzbadewanne mit einem Wannentrog in Form einer allseitig aufstrebenden Seitenwand, die wasserdicht mit einem Wannenboden verbunden ist, wobei ein als Rückenlehne dienender Bereich der Seitenwand in einem Winkel von ca. 60° zum Wannenboden geneigt und eine Kopfstütze bildend gegenüber den anderen Bereichen länger ausgebildet ist. Wenigstens der als Rückenlehne dienende Bereich des Wannentrogs weist eine körpergerechte Auswölbung auf. Der Wannenboden ist auf einem Träger befestigt, an dem vorzugsweise vier verschwenkbare Rollen angebracht sind. Der Wannenboden weist eine verschließbare Abflussöffnung auf. Im Wannentrog ist eine Sitzfläche angeordnet, deren Neigung und deren Höhe einstellbar sind. An der Rückenlehne anliegend sind ein Paar Rundstäbe angeordnet, die vom oberen Rand der Rückenlehne bis zur Sitzfläche verlaufen und voneinander im wesentlichen entsprechend der Schulterbreite des Patienten sowie der Sitzflächenbreite beabstandet sind. Wenigstens ein mit einem Verschlusselement versehener Beckengurt ist an den Rundstäben verschiebbar angebracht. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die erfindungsgemäße Sitzbadewanne ist mittels der schwenkbaren Rollen beweglich, so dass der Patient unmittelbar vom Krankenbett in die Wanne umgelagert und diese dann zum Therapieort geschoben werden kann, ohne dass die Beatmungspflicht unterbrochen werden muss. Für den leichten Transport, insbesondere um das Anstoßen an Türleibungen, Betten oder andere Einrichtungen zu vermeiden, ist der Wannentrog eckenfrei geformt. Die Ausformung des Wannentroges bietet darüber hinaus für Therapeuten und Pflegepersonal bequemen Zugang zum Patienten auch auf engem Raum. Der Transport des Patienten erfolgt in der gefüllten Wanne. Durch den tiefen Schwerpunkt sowohl im leeren als auch im gefüllten Zustand ist ein Umkippen ausgeschlossen. Die Auswahl von dünnem Blech als Material des Wannentroges vereint geringe Masse mit hoher Steifigkeit, so dass die für den Therapeuten bzw. das Pflegepersonal ergonomisch vorteilhafte Form mit relativ geringem Aufwand realisiert werden kann, ohne dass auf ein relativ großes Volumen verzichtet werden muss. Dieses wiederum erspart eine separate Heizung, da die Wärmemenge des Wassers so für einen Badedurchgang hinreichend groß ist. Mittels des höhen- und neigungsverstellbaren Sitzes ist die erfindungsgemäße Sitzbadewanne leicht an verschiedene Patienten, aber auch an die ergonomischen Bedürfnisse des Personals anpassbar. Die entlang der Rückenlehne vorgesehenen Rundstäbe dienen der Fixierung des Patienten, indem sie zum einen als Seitenlehnen wirken und zum anderen den Beckengurt tragen.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in
  • Fig. 1 einen schematisierten Längsschnitt und
  • Fig. 2 eine schematisierte Draufsicht einer erfindungsgemäßen Sitzbadewanne.
  • Fig. 1 zeigt einen Wannentrog 1, der auf einem Wannenboden 2 wasserdicht befestigt ist. An dem Wannenboden 2 sind Rollen 21 über Zapfen 22 schwenkbar befestigt. Der Wannenboden 2 verfügt über eine Abflussöffnung 23, die mittels eines Stopfens 5 verschließbar ist. Der Wannentrog 1 besteht aus einer umlaufenden Seitenwand, die als körpergerecht ausgeformte Rückenlehne 11 in einem Winkel von etwa 60° zum Wannenboden 2 geneigt und höher ausgebildet ist als die übrigen Bereiche, wobei der obere Bereich der Rückenlehne 11 als Kopfstütze 12 fungiert. Der gegenüber der Rückenlehne 11 befindliche Fußraumbereich 13 des Wannentroges 1 ist sich verjüngend ausgeformt, wie aus Fig. 2 ersichtlich. Auf dem Wannenboden 2 ist eine Stütze 31 angebracht, die den gleichen Neigungswinkel wie die Rückenlehne 11 aufweist und als Teleskopstütze zur Höhenverstellung einer am freien Ende der Stütze 31 angeordneten Sitzfläche 3 ausgebildet ist. Vorteilhafterweise ist die Sitzfläche 3 mittels eines Zapfens 32, der in eine Bohrung in der Stütze 31 greift, in ihrer Neigung veränderbar mit der Stütze 31 verbunden. An der Rückenlehne 11 anliegend sind mittels offener Ösen 41 ein Paar Rundstäbe 4 am oberen Rand der Rückenlehne 11 bzw. Kopfstütze 12 in einem Abstand voneinander eingehangen, der im wesentlichen der Schulterbreite des Patienten und der Breite der Sitzfläche 3 folgt. An den Rundstäben 4 ist ein verschließbarer Beckengurt 42 entlang der Rundstäbe 4 verschiebbar angeordnet.
  • Fig. 2 zeigt die Draufsicht auf eine Sitzbadewanne nach der Erfindung. Der ergonomisch geformte Wannentrog 1 weist neben der körpergerecht geformten Rückenlehne 11, die in die Kopfstütze 12 übergeht, den sich verjüngend ausgebildeten Fußbereich 13 auf. Am oberen Rand der Kopfstütze 12 sind die Rundstäbe 4 eingehangen, die sich seitlich an der Sitzfläche 3 abstützen. Der obere Rand der Kopfstütze 12 weist zur Fixierung der Rundstäbe 4 geeignete Einkerbungen oder dergleichen auf. Im Wannenboden 2 befindet sich der Verschlussstopfen 5 für die hier nicht dargestellte Abflussöffnung 23. An den Rundstäben 4 ist der aus zwei Teilen bestehender, mit einem Verschlusselement 421 ausgestatteter Beckengurt 42 verschiebbar angebracht.

Claims (6)

1. Badewanne, die als Sitzbadewanne zur Unterwassertherapie von Patienten mit Tracheostoma oder Beatmungspflicht ausgebildet ist, indem
ein Wannentrog (1) in Form einer allseitig aufstrebenden Seitenwand wasserdicht mit einem Wannenboden (2) verbunden ist, wobei ein als Rückenlehne (11) dienender Bereich der Seitenwand in einem Winkel von ca. 60° zum Wannenboden (2) geneigt und eine Kopfstütze (12) bildend gegenüber den anderen Bereichen länger ausgebildet ist,
wenigstens der als Rückenlehne (11) dienende Bereich des Wannentrogs (1) eine körpergerechte Auswölbung aufweist,
der Wannenboden (2) auf einem Träger (22) befestigt ist, an dem verschwenkbare Rollen (21) angebracht sind,
der Wannenboden (2) eine verschließbare Abflussöffnung (23, 5) aufweist,
im Wannentrog (1) eine Sitzfläche (3) angeordnet ist, deren Neigung und deren Höhe einstellbar sind,
an der Rückenlehne (11) anliegend ein Paar Rundstäbe (4) angeordnet sind, die wenigstens vom oberen Rand der Rückenlehne (11) bis zur Sitzfläche (3) verlaufen und voneinander im wesentlichen entsprechend der Schulterbreite des Patienten sowie der Sitzflächenbreite beabstandet sind und
wenigstens ein mit einem Verschlusselement (421) versehener Beckengurt (42) an den Rundstäben (4) verschiebbar angebracht ist.
2. Badewanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wannentrog (1) dünnwandig und in sich stabil mit einem sich verjüngend ausgeformten Fußbereich (13) ausgebildet ist.
3. Badewanne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere lichte Weite zwischen der Rückenlehne (11) und dem den Fußbereich (13) begrenzenden Seitenwandbereich zur ausgestreckten Lagerung der Beine des Patienten bemessen ist.
4. Badewanne nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzfläche (3) am Wannenboden (2) mittels einer höhenverstellbaren Stütze (31) befestigt ist, welche die gleiche Neigung wie die Rückenlehne (11) aufweist.
5. Badewanne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die höhenverstellbare Stütze (31) als Teleskop ausgebildet ist.
6. Badewanne nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rundstäbe (4) mittels offener Ösen (41) am oberen Rand der Rückenlehne (11) eingehangen sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004031883A1 (de) * 2004-06-30 2006-02-16 Ms-Bad-Innovationen Gmbh Sitzbadewanne mit Tür
CN109793626A (zh) * 2019-04-02 2019-05-24 陈华佳 一种用于亚健康调理的太赫兹全身理疗舱

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DE102004031883B4 (de) * 2004-06-30 2007-05-24 Ms-Bad Innovationen Gmbh Sitzbadewanne mit Tür
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