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DE10215013A1 - Nähmaschine mit Ober- und Untertransport - Google Patents

Nähmaschine mit Ober- und Untertransport

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Publication number
DE10215013A1
DE10215013A1 DE2002115013 DE10215013A DE10215013A1 DE 10215013 A1 DE10215013 A1 DE 10215013A1 DE 2002115013 DE2002115013 DE 2002115013 DE 10215013 A DE10215013 A DE 10215013A DE 10215013 A1 DE10215013 A1 DE 10215013A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
target
transport
amount
input
sewing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2002115013
Other languages
English (en)
Inventor
Tsuguo Nomura
Shinji Kamakura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Juki Corp
Original Assignee
Juki Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Juki Corp filed Critical Juki Corp
Publication of DE10215013A1 publication Critical patent/DE10215013A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B21/00Sewing machines with devices for automatically controlling movement of work-carrier relative to stitch-forming mechanism in order to obtain particular configuration of seam, e.g. programme-controlled for sewing collars, for attaching pockets
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/10Work-feeding means with rotary circular feed members
    • D05B27/14Work-feeding means with rotary circular feed members rotating discontinuously
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D05B19/02Sewing machines having electronic memory or microprocessor control unit
    • D05B19/12Sewing machines having electronic memory or microprocessor control unit characterised by control of operation of machine
    • D05B19/16Control of workpiece movement, e.g. modulation of travel of feed dog
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
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    • D05B27/06Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements arranged above and below the workpieces

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Abstract

(Problem) Selbst wenn das Kräuselausmaß in der Mitte des Nähvorganges geändert wird, kann der Nahtstichabstand nach dem Nähvorgang gleichmäßig gemacht werden. DOLLAR A (Mittel zur Lösung) DOLLAR A In der Nähmaschine mit Ober- und Untertransport, die versehen ist mit: dem Obertransportmittel 24A zum Vorschieben des oberen Nähguts und dem Untertransportmittel 26A zum Vorschieben des unteren Nähguts, und das Obertransportausmaß ist durch die Obertransportmittel größer gemacht als das Untertransportausmaß durch das Untertransportausmaß, und der Nähvorgang wird ausgeführt, während die Kräuselung in dem oberen Nähgut ausgeführt wird, das Anfangseinstellmittel 32 zum Eingeben des Soll-Obertransportausmaßes, Nahtstichabstandeinstellmittel 34 zum Einstellen des Soll-Nahtstichabstandes, und entsprechend dem Unterschied zwischen dem Soll-Obertransportausmaß und dem Soll-Nahtstichabstand, das Untertransportausmaßbestimmungsmittel 36 zum Bestimmen des Soll-Untertransportausmaßes, so daß der Nahtstichabstand nach dem Nähvorgang der Soll-Nahtstichabstand ist, und die Steuermittel 28, durch welche entsprechend dem Soll-Obertransportausmaß das Obertransportmittel gesteuert wird, und entsprechend dem Soll-Untertransportausmaß das Untertransportmittel gesteuert wird, sind vorgesehen.

Description

Ansprüche Anspruch 1
Eine Nähmaschine mit Ober- und Untertransport, welche um­ faßt: Ein Obertransportmittel zum Verschieben eines oberen Nähgutes und ein Untertransportmittel zum Vorschieben eines unteren Nähgutes, ist in einer sol­ chen Weise ausgeführt, daß im oberen Nähgut eine Kräuselung ausgebildet wird, wobei das Obertransportausmaß durch die Obertransportmittel größer gemacht wird als das Untertransportausmaß durch die Untertransportmittel, und die Nähmaschine mit Ober- und Untertransport ist dadurch gekennzeich­ net: Ein Eingabemittel zum Eingeben eines Soll-Obertransportmaßes, eines Soll-Kräuselausmaßes oder eines Soll-Unterscheidungsverhältnisses; ein Stichabstand-Einstellmittel zum Einstellen des Soll-Stichabstandes einer Naht; die Untertransportausmaßbestimmungsmittel zum Bestimmen eines Soll-Un­ tertransportausmaßes, so daß der Stichabstand der Naht nach einem Nähvor­ gang der Soll-Stichabstand der Naht wird, basierend auf dem eingegebenen Soll-Obertransportausmaß, dem Soll-Kräuselausmaß oder dem Soll-Unter­ scheidungsverhältnis und dem Soll-Stichabstand der Naht; und Antriebsmittel zur Antriebssteuerung der Obertransportmittel basierend auf dem eingegebe­ nen Soll-Obertransportausmaß, dem Soll-Kräuselausmaß oder dem Soll-Unter­ scheidungsverhältnis, und ein Steuermittel zur Antriebssteuerung des Unter­ transportmittels, basierend auf dem Soll-Untertransportausmaß.
Anspruch 2
Eine Nähmaschine mit Ober- und Untertransport nach Anspruch 1, bei welcher das Eingabemittel ein Betätigungsmittel für die Bedienungsperson ist, um während des Nähvorgangs zu funktionieren, und das Untertransportaus­ maßbestimmungsmittel das Soll-Untertransportausmaß während des Nähvor­ gangs bestimmt, basierend auf dem Soll-Obertransportausmaß, das als ein Steuereingang des Betätigungsmittels eingegeben wird.
Anspruch 3
Eine Nähmaschine mit Ober- und Untertransport nach Anspruch 2, bei welcher das Eingabemittel ein Anfangseinstellmittel besitzt zum Eingeben und anfänglichen Einstellen des Soll-Obertransportausmaßes und des Soll-Kräusel­ ausmaßes oder des Soll-Unterscheidungsverhältnisses vor dem Nähvorgang, und zusätzlich zum Betätigungsmittel ein Schaltmittel zum Schalten des Soll- Untertransportausmaßes, das entsprechend der Eingabe aus dem Anfangsein­ stellmittel bestimmt ist, und des Soll-Untertransportausmaßes, das ent­ sprechend der Eingabe aus dem Betätigungsmittel bestimmt ist.
Anspruch 4
Eine Nähmaschine mit Ober- und Untertransport nach Anspruch 3, bei welcher während des Nähvorganges, um das Nähgut zu vernähen, durch die Benutzung des Soll-Untertransportausmaßes, das entsprechend der Eingabe aus dem Anfangseinstellmittel bestimmt ist, das Schaltmittel bei Betätigung des Betätigungsmittels das Soll-Untertransportausmaß zu demjenigen schaltet, das entsprechend der Eingabe aus dem Betätigungsmittel bestimmt ist.
Anspruch 5
Eine Nähmaschine mit Ober- und Untertransport nach Anspruch 1, bei welcher das Soll-Obertransportausmaß durch die Eingabemittel entweder als das Soll-Kräuselausmaß oder das Soll-Unterscheidungsverhältnis eingegeben und in das Soll-Obertransportausmaß umgewandelt wird.
Anspruch 6
Eine Nähmaschine mit Ober- und Untertransport nach Anspruch 1, bei welcher ein Feststellmittel für den Stichabstand einer Naht zur Feststellung eines Stichabstandes einer Naht während des Nähvorgangs vorgesehen ist, und, wenn der Unterschied zwischen dem festgestellten Stichabstand der Naht und dem Soll-Stichabstand der Naht erzeugt ist, das Untertransportausmaßbe­ stimmungsmittel das neue Soll-Untertransportausmaß bestimmt, um den Un­ terschied zu eliminieren, und es korrigiert.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung Technisches Gebiet, zu dem die Erfindung gehört
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Nähmaschine mit Ober- und Un­ tertransport und insbesondere eine Industrienähmaschine mit Ober- und Un­ tertransport, durch welche der obere und untere Nähgutvorschub in ange­ messener Weise gesteuert ist und welche für eine Anwendung geeignet ist, wenn der Kräuselnähvorgang ausgeführt wird.
Stand der Technik
Wenn allgemein das obere Nähgut und untere Nähgut vernäht werden, wird das obere Vorschubausmaß des Werkstücks (nachstehend auch Ober­ transportausmaß genannt) stärker vergrößert als das untere Vorschubausmaß des Nähgutes pro eine Nadel (nachstehend auch Untertransportausmaß ge­ nannt), und ein Kräuselnähvorgang, der genäht wird, während eine soge­ nannte "Kräuselung" ausgebildet wird, wird durchgeführt.
Als die Nähmaschine mit Ober- und Untertransport, durch welche ein solcher Kräuselnähvorgang ausgeführt werden kann, ist beispielsweise eine Nähmaschine, offenbart in JP-A-6296788 oder JP-A-6-296783 an sich be­ kannt. Wenn in herkömmlicher Weise der Nähvorgang durch eine solche Näh­ maschine ausgeführt wird, wie in Fig. 6, in welcher das Beziehungsbild zwischen dem oberen Nähgut CU und dem unteren Nähgut TL nach dem Soll- Kräuselnähvorgang dargestellt ist, gibt es einen Fall, in dem das Kräusel­ ausmaß, welches der Unterschied zwischen dem Untertransportausmaß und dem Obertransportausmaß ist, in der mittleren Periode T des Nähvorganges geändert wird.
Probleme, welche die Erfindung lösen soll
Jedoch gibt es bei der herkömmlichen Nähmaschine mit Ober- und Un­ tertransport, die in der Patentbeschreibung offenbart ist, selbst wenn das Kräuselausmaß während des Nähvorganges geändert wird, obwohl der Stichabstand P, der dem Soll-Untertransportausmaß des Nähgutes pro eine Nadel entspricht, konstant ist, ein Problem, daß der Stichabstand der Naht nach dem Nähvorgang ungleichmäßig ist.
Obwohl der Grund verschieden ist in Abhängigkeit auch von der Art des Nähgutes oder Dicke, wenn das Kräuselausmaß größer ist, da der Grad, mit welchem das obere Nähgut in einer Naht gepreßt wird, groß wird, wird die Rückstellkraft, um den anfänglichen Verlängerungszustand wie die Blattfeder zurückzustellen, ebenfalls groß. Wie das Bild nach dem tatsächlichen Nähvor­ gang in Fig. 7 gezeigt ist, wird, wenn der Stichabstand vor T der gleich P ist, der Grund betrachtet, da in einem Falle, in dem das Kräuselausmaß nach T größer ist, die das obere Nähgut zurückstellende Kraft groß ist, und das untere Nähgut CL wird durch die Rückstellkraft verlängert durch die ursprüngliche Ausdehnungseigenschaft des unteren Nähgutes CL, so daß der Stichabstand um ΔP verlängert.
Die vorliegende Erfindung wird gemacht, um das konventionelle Problem zu lösen, und das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, selbst wenn das Kräu­ selausmaß in der mittleren Periode des Nähvorganges geändert wird, die Nähmaschine mit Ober- und Untertransport vorzusehen, durch welche der Stichabstand der Naht nach dem Nähvorgang gleichmäßig gemacht werden kann.
Mittel zur Lösung der Probleme
Die vorliegende Erfindung ist eine Nähmaschine mit Ober- und Unter­ transport, welche umfaßt ein Obertransportmittel zum Vorschieben eines obe­ ren Nähguts und ein Untertransportmittel zum Vorschieben eines unteren Nähgutes, ist in einer solchen Weise ausgeführt, daß im oberen Nähgut eine Kräuselung ausgebildet wird, wobei das Obertransportausmaß durch die Ober­ transportmittel größer gemacht wird als das Untertransportausmaß durch die Untertransportmittel, und die Nähmaschine mit Ober- und Untertransport ist dadurch gekennzeichnet: Ein Eingabemittel zum Eingeben eines Soll-Ober­ transportausmaßes, eines Soll-Kräuselausmaßes oder eines Soll-Unterschei­ dungsverhältnisses; ein Stichabstand-Einstellmittel zum Einstellen des Soll- Stichabstandes einer Naht; die Untertransportausmaßbestimmungsmittel zum Bestimmen eines Soll-Untertransportausmaßes, so daß der Stichabstand der Naht nach einem Nähvorgang der Soll-Stichabstand der Naht wird, basierend auf dem eingegeben Soll-Obertransportausmaß, dem Soll-Kräuselausmaß oder dem Soll-Unterscheidungsverhältnis und dem Soll-Stichabstand der Naht; und Antriebsmittel zur Antriebssteuerung der Obertransportmittel, basierend auf dem eingegebenen Soll-Obertransportausmaß, dem Soll-Kräuselausmaß oder dem Soll-Unterscheidungsverhältnis, und ein Steuermittel zur Antriebssteue­ rung des Untertransportmittels, basierend auf dem Soll-Untertransportaus­ maß. Somit können die Probleme gelöst werden.
Das heißt, da bei der vorliegenden Erfindung das Soll-Untertrans­ portausmaß in geeigneter Weise entsprechend der Zunahme oder Abnahme des Soll-Kräuselausmaßes gesteuert wird, selbst wenn das Kräuselausmaß in der Mitte des Nähvorgangs geändert wird, kann der Kräuselnähvorgang immer mit dem gleichmäßigen Näh-Stichabstand ausgeführt werden.
Art der Ausführung der Erfindung
Mit Bezug auf die Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel der vorlie­ genden Erfindung unten im einzelnen erläutert.
Fig. 1 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung eines Aufbaus der Hauptteile einer Nähmaschine mit Ober- und Untertransport eines Ausfüh­ rungsbeispieles gemäß der vorliegenden Erfindung, und Fig. 2 ist eine pers­ pektivische Umrißansicht mit der Darstellung der Umrißansicht der Nähma­ schine mit Ober- und Untertransport.
Wie in Fig. 2 dargestellt, sind bei der Nähmaschine mit Ober- und Un­ tertransport des vorliegenden Ausführungsbeispiels ein Nähmaschinenhaupt­ körper 12 mit einem Nähmaschinenkopf und eine Betriebstafel 14 auf der Oberseite eines Maschinentisches 10 angeordnet, und auf der Unterseite des Tisches 10 sind ein Stromquellenschalter 16 und ein Steuerkasten 18 ange­ ordnet, und darunter sind das erste Pedal 20 und das zweite Pedal 22 ange­ ordnet.
In der Nähe einer Nadel-Unten-Position des Nähmaschinenhauptkörpers 12 sind, wie in Fig. 3 vergrößert dargestellt, die obere Transportrolle 24 und die untere Transportrolle 26 angeordnet, und diese werden jeweils durch un­ abhängige (nicht dargestellte) Impulsmotoren in Drehung versetzt, und das obere Nähgut CU und das untere Nähgut CL können mit unterschiedlichen Vor­ schubausmaßen vorgeschoben werden. Weiterhin kann an der Betriebstafel 14 die Einstellung des Soll-Stichabstandes der Naht und die Eingabe des Ober­ transportausmaßes ausgeführt werden, und durch einen Stromquellenschalter 16 kann das Schalten des Drehzustandes der gesamten Nähmaschine, um ein- /auszuschalten, ausgeführt werden. Ferner ist das erste Pedal 20 vorgesehen, um das Starten und Stoppen des Nähvorgangs zu betätigen und die Nähge­ schwindigkeit zu ändern, und der Grad des Niedertretens wird bestimmt durch das (nicht dargestellte) Potentiometer, und das Signal wird in den Steuer­ kasten 18 eingegeben.
Das zweite Pedal 22 ist ein Betätigungsmittel, welches von der Bedie­ nungsperson benutzt wird, um den Transportvorgang durch die obere Vor­ schubrolle 24 zu ändern und das Soll-Obertransportausmaß willkürlich anzuhe­ ben oder abzusenken, und das Betätigungsausmaß, das heißt, der Grad des Niedertretens des Pedals wird in der gleichen Weise festgestellt durch ein Ein­ gabegradfeststellmittel 38, welches später beschrieben werden wird, bei­ spielsweise als das Potentiometer, und der Feststellwert wird als das Ober­ transportausmaß in den Steuerkasten 18 eingegeben.
Wie der Hauptteil in Fig. 1 dargestellt ist, ist die Nähmaschine mit Ober- und Untertransport der vorliegenden Erfindung in einer solchen Weise struktu­ riert, daß jede Art von Steuersignal, was später beschrieben werden wird, zu­ sammen mit dem normalen Steuersignal in den Nähmaschinenhauptkörper 12 eingegeben wird, und zwar von dem Nähmaschinensteuermittel 28 als das Steuermittel, welches durch den im Steuerkasten 18 untergebrachten Com­ puter strukturiert wird, und wenn das Obertransportausmaß durch die obere Vorschubrolle 24 und das Untertransportausmaß durch die untere Vor­ schubrolle 26 unterschiedlich gemacht werden und sie genäht werden, wäh­ rend die oberen und unteren Nähgüter jeweils vorgeschoben werden, kann, selbst wenn das Kräuselausmaß verschieden ist, die Naht nach dem Nähvor­ gang immer ein konstanter Stichabstand sein.
Wie durch diese Fig. 1 dargestellt, sind im Nähmaschinenhauptkörper 12 das Obertransportmittel 24A bestehend aus der von dem Impulsmotor in Dre­ hung versetzten oberen Vorschubrolle 24 und das Untertransportmittel 26A, bestehend aus der von dem Impulsmotor in der gleichen Weise in Drehung versetzten unteren Vorschubrolle 26 angeordnet, und ein Nähstichabstandfest­ stellmittel 30 zum Messen des Nähstichabstandes des aktuell vorgeschobenen unteren Nähgutes ist angeordnet. Dieses Nähstichabstandfeststellmittel 30 hat eine (nicht dargestellte) Kontaktrolle die in Berührung mit dem unteren Näh­ gut CL gelangt und mit dem Vorschub verdreht wird, und aus dem Impulsaus­ gang des mit der Rolle verbundenen Encoders wird das Transportausmaß des aktuellen unteren Nähgutes gemessen, und aus der Anzahl von Nadeln (Sti­ chen) zu dieser Zeit wird das Vorschubausmaß pro eine Nadel (pro Stich), das heißt, der Stichabstand der Naht aktuell gemessen.
Weiterhin sind bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Anfangs­ einstellmittel 32 zum Eingeben des Soll-Obertransportausmaßes vor dem Näh­ vorgang und zum Feststellen, daß das eingegebene Soll-Obertransportausmaß durch Niedertreten eingestellt ist, ein Eingabegradfeststellmittel 38, durch wel­ ches der Grad des Niedertretens (Eingabegrad) des zweiten Pedals 22 festge­ stellt wird, und ein Nahtstichabstandeinstellmittel 34 zum Einstellen des Soll- Nahtstichabstands vorgesehen. In diesem Zusammenhang werden die Einga­ bemittel 31 durch die Anfangseinstellmittel 32 und die Eingabegradfeststell­ mittel 38 strukturiert, und weiterhin sind die Anfangseinstellmittel 32 und die Nahtstichabstandeinstellmittel 34 in der Betriebstafel 14 angeordnet.
Ferner sind ein Untertransportausmaßbestimmungsmittel 36 und ein Speichermittel 37 und ein Schaltmittel 40 in den Nähmaschinensteuermitteln 28 angeordnet. In die Untertransportausmaßbestimmungsmittel 36 werden der Soll-Stichabstand aus den Nahtstichabstandseinstellmitteln 34 und das Soll- Obertransportausmaß, was später beschrieben wird, eingegeben, und ent­ sprechend dem Unterschied zwischen dem Soll-Obertransportausmaß und dem Soll-Stichabstand der Naht wird das Soll-Untertransportausmaß bestimmt, so daß der aktuelle Stichabstand der Naht, der nach dem Nähvorgang erscheint, wie später beschrieben werden wird, mit dem Soll-Stichabstand der Naht zu­ sammenfällt. In diesem Zusammenhang gibt es im Soll-Obertransportausmaß zwei Arten des Ausmaßes, eingegeben von dem Anfangseinstellmittel 32 über die Schaltmittel 40, und das Ausmaß, eingegeben von den Eingabegradfest­ stellmitteln 38.
Das Speichermittel 37 speichert das Soll-Untertransportausmaß, wel­ ches von den Untertransportausmaßbestimmungsmitteln 36 bestimmt wird entsprechend dem Unterschied zwischen dem Soll-Obertransportausmaß, ein­ gegeben durch das Anfangseinstellmittel 32 und den Stichabstand der Naht eingegeben von den Naht-Stichabstand-Einstellmittel 34.
Das Schaltmittel 40 ist ein Mittel, durch welches das Soll-Obertrans­ portausmaß und das Soll-Untertransportausmaß zur Antriebssteuerung der Obertransportmittel 24A und der Untertransportmittel 26A auf eines gemäß dem Anfangseinstellmittel oder eines gemäß dem Eingangsgradfeststellmittel 38 geschaltet werden. Das heißt, obwohl das Schaltmittel 40 normalerweise das Soll-Obertransportausmaß ausgibt, das durch die Anfangseinstellmittel 32 und das Soll-Untertransportausmaß, das im Speicher 37 gespeichert ist, einge­ stellt wird, wenn festgestellt ist, daß das zweite Pedal 22 fußbetätigt ist, wech­ selt es automatisch den Modus, der Ausgang des Soll-Obertransportausmaßes, das durch die Anfangseinstellmittel 32 eingestellt ist, wird gestoppt und gibt das Soll-Obertransportausmaß aus, welches durch den Niedertretgrad des zweiten Pedals 22 festgestellt ist, das heißt, durch die Eingabegradfeststellmit­ tel 38. Weiterhin wird dieses Soll-Obertransportausmaß in die Untertransport­ ausmaßbestimmungsmittel 36 eingegeben, und entsprechend dem Unterschied zwischen dem Soll-Obertransportausmaß und dem Soll-Nahtstichabstand wird das Soll-Untertransportausmaß bestimmt, so daß der Nahtstichabstand nach dem Nähvorgang mit dem Soll-Nahtstichabstand zusammenfällt, und der Vor­ gang wird wieder zu dem Schaltmittel 40 zurückgeführt. Dann stoppt das Schaltmittel 40 die Ausgabe des Soll-Untertransportausmaßes, das im Spei­ cher 37 gespeichert ist, und gibt das Soll-Untertransportausmaß aus, das er­ neut entsprechend dem Soll-Obertransportausmaß von den Eingabegradfest­ stellmittel 38 bestimmt wird.
Hierin wird eine Berechnungs-(Bestimmungs-)Methode des Soll-Unter­ transportausmaßes, die von den Untertransportausmaßbestimmungsmitteln 36 durchgeführt werden soll, unten beschrieben.
In dem Fall, in welchem die von der Bedienungsperson eingestellte Nahtlänge pro eine Nadel (pro Stich) (der Soll-Nahtstichabstand) P ist, ist das Soll-Obertransportausmaß pro eine Nadel bei einer willkürlichen Zahl von Na­ deln von dem Beginn der Naht, eingestellt von der Bedienungsperson gleich Un, das Soll-Untertransportausmaß pro eine Nadel bei der Zahl der Nadeln n gleich Ln, wenn in Erwägung gezogen wird, daß das Verhältnis des Verlänge­ rungsausmaßes (P - Ln) pro eine Nadel und das Unterschiedsausmaß (Un - P) entsprechend dem Soll-Kräuselausmaß konstant ist, wird der folgende Aus­ druck erhalten.
(P - Ln)/(Un - P) = a (1)
(Hier ist a eine Konstante, die entsprechend der Art des Nähgutes oder der Dicke bestimmt wird.) Wenn der Ausdruck (1) nach Ln aufgelöst wird, wird der folgende Ausdruck erhalten Ln = - (Un - P) a + P . . . (2). Aus diesem Ausdruck (2) kann, wenn die Bedienungsperson den Soll-Nahtstichab­ stand P und das Soll-Obertransportausmaß U auf die willkürliche Zahl der Na­ delposition einstellt, das Soll-Untertransportausmaß L entsprechend diesen Werten bestimmt werden.
Wenn bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel weiterhin der Naht­ stichabstand nach dem Nähvorgang aktuell durch das Nähstichabstandfest­ stellmittel 30 gemessen wird, wird der aktuell gemessene Nahtstichabstand in das Untertransportausmaßbestimmungsmittel 36 eingegeben, und wenn der Unterschied zu den Soll-Nahtstichabstand erzeugt ist, wird das Untervorschub­ ausmaß, durch welches der Unterschied eliminiert werden kann, berechnet, und die Feed-Back-Steuerung, durch welche das Soll-Untertransportausmaß von den Untertransportmitteln 26A, die zu der Zeit eingestellt sind, korrigiert wird, wird geleitet.
Die Korrekturmethode des Untertransportausmaßes in diesem Falle wird unten beschrieben. In dem Falle, in dem der aktuell gemessene Nahtstichab­ stand nun gleich M ist, wird, wenn in Betracht gezogen wird, daß das Verhält­ nis des Soll-Untertransportausmaßes Ln der Nadelzahl n konstant ist, der fol­ gende Ausdruck erhalten: M/Ln = konstant . . . (3). Dann wird durch die Kompensation (Korrektur) wenn in Betracht gezogen wird, daß der aktuell gemessene Wert M der Sollwert P durch die Nadelzahl n + 1 wird, die Beziehung mit dem neuen Soll-Untertransportausmaß Ln + 1 der folgende Aus­ druck: M/Ln = P/Ln + 1 . . . (4). Wenn der Ausdruck (4) nach Ln + 1 aufgelöst wird; wird der folgende Ausdruck erhalten: Ln + 1 = (P/M) Ln . . . (5).
Hierdurch kann der aktuelle Nahtstichabstand auf den eingestellten Soll-Naht­ stichabstand P korrigiert werden.
Mit Bezug auf ein Flußdiagramm, das in Fig. 4 dargestellt ist, wird der Betrieb des vorliegenden Ausführungsbeispiel unten beschrieben.
Anfänglich wird der Stromquellenschalter 16 eingeschaltet, und die Nähmaschine wird elektrisch aktiviert (Schritt 1), als nächstes wird für die an­ fängliche Einstellung das Obertransportausmaßeingabemittel 32 auf der Be­ triebstafel 14 benutzt, das Soll-Obertransportausmaß und der Nahtstichab­ stand werden eingegeben (Schritt 2). Das so eingegebene Soll-Obertrans­ portausmaß und der Soll-Nahtstichabstand werden in das Untertransportaus­ maßbestimmungsmittel 36 eingegeben, zusammengesetzt aus der Berech­ nungsschaltung, die im Inneren des Steuerkastens 18 ausgebildet ist, und das Untertransportausmaß wird durch den Ausdruck (2) bestimmt, und der be­ stimmte Wert wird im Speichermittel 37 gespeichert (Schritt 3).
Fig. 5 zeigt durch Diagramme ein Beispiel eines so anfänglich einge­ stellten Soll-Nahtstichabstandes (ausgezogene Linie), das Soll-Obertrans­ portausmaß pro eine Nadel, geändert gemäß der Nadelzahl auf der horizonta­ len Achse (der Obertransportstichabstand, welcher in der Zeichnung durch eine gestrichelte Linie dargestellt ist), und das Soll-Untertransportausmaß pro eine Nadel, berechnet aus ihnen beiden (den Untertransportstichabstand, der in der Zeichnung durch eine doppeltgestrichelte Linie dargestellt ist).
Da in dieser Zeichnung das Intervall O - a ein normaler Nähvorgang ist, in welchem sowohl der Obertransport als auch der Untertransport den gleich Stichabstand haben, ist der Ober- und Untertransportstichabstand der gleiche wie der eingestellte Soll-Nahtstichabstand. Das Intervall a - b ist ein Kräusel­ nähintervall, in dem der Obertransportstichabstand auf den Soll-Nahtstichab­ stand erhöht ist. In diesem Intervall wird der Untertransportstichabstand mehr als der Soll-Nahtstichabstand abgesenkt entsprechend dem Anwachsen des Obertransportstichabstandes. Da im Intervall b-c der Unterschied zwischen dem Soll-Nahtstichabstand und dem Obertransportstichabstand konstant ist, ist auch der Unterschied zwischen dem Soll-Nahtstichabstand und dem Unter­ transportstichabstand konstant. Auch in jedem Nähintervall, das auf c folgt, wird das Soll-Untertransportausmaß entsprechend dem gleichen Prinzip be­ stimmt.
Wie oben beschrieben stellt, nachdem die Anfangseinstellung abge­ schlossen ist, die Bedienungsperson das Nähgut auf der Nähmaschine ein (Schritt 4) und durch Treten des ersten Pedals 20 wird ein Nähmaschinenstart­ signal in den Steuerkasten 18 eingegeben (Schritt S), und die Nähmaschine wird gestartet und der Nähvorgang wird gestartet (Schritt 6).
Wie oben beschrieben, wird die Nähmaschine gestartet und durch auto­ matische Steuerung der Obertransportmittel 24A und der Untertransportmittel 26A so, daß es der anfänglich eingestellte, in Fig. 5 dargestellte Sollwert ist, kann, obwohl das Kräuselausmaß in der Mitte des Vorgangs geändert wird, der Nahtstichabstand nach dem Nähen die gleiche gleichmäßige Naht ausbilden wie der anfänglich eingestellte Soll-Nahtstichabstand.
Ferner kann bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel das Soll-Ober­ transportausmaß auch manuell von der Bedienungsperson eingegeben werden. Das heißt, nachdem die Nähmaschine gestartet ist, wird sie durch Niedertreten des zweiten Pedals 22 durch die Bedienungsperson (Schritt 7) auf den Modus der manuellen Eingabe durch die Schaltmittel 40 geschaltet, und das Eingabe­ gradfeststellmittel (Potentiometer) 38 stellt den Niedertretgrad fest, und er wird in den Steuerkasten 18 als das Soll-Obertransportausmaß eingegeben, und das Soll-Obertransportausmaß wird entsprechend dem Eingabe-(Nieder­ tret-)Grad erhöht oder erniedrigt, und das Kräuselausmaß kann gesteigert oder verringert werden. Wie oben beschrieben, wird das zweite Pedal 22 im Schritt 7 fußbetätigt, und wenn das Soll-Obertransportausmaß (Eingabe) in dem Untertransportausmaßbestimmungsmittel 36 durch Benutzung des neuen Sollwertes geändert wird, wird die Berechnung durch den Ausdruck (2) wieder ausgeführt, und das neue Soll-Untertransportausmaß wird bestimmt (Schritt 8). Dann wird das Vorschubausmaß durch die Untertransportmittel 26A geändert, so daß es das neue Soll-Untertransportausmaß ist, welches während des Nähvorganges bestimmt wird (Schritt 9).
Wenn es ferner keinen Eingabewechsel durch das zweite Pedal 22 gibt, wird der Nähstichabstand des Nähgutes durch die Nähstichabstandfeststellmittel 30 festgestellt (Schritt 10), und es wird entschieden, ob es einen Unterschied zwischen dem eingestellten Soll-Nähstichabstand und dem festgestellten, ak­ tuell gemessenen Nähstichabstand gibt (Schritt 11), und wenn es den Unter­ schied zwischen den beiden gibt, wird im Untertransportausmaßbestimmungs­ mittel 36 im Inneren des Steuerkastens 18 das Soll-Untertransportausmaß be­ stimmt, so daß der Stichabstandsunterschied durch den Ausdruck (5) aktuell Null ist (Schritt 12), und das Untertransportausmaß wird während des Nähvor­ ganges auf die Sollposition geändert, und es erfolgt eine Rückkehr zum Schritt 20. Dann wird das Niedertreten des ersten Pedals 20 gestoppt, und wenn die Eingabe des Nähmaschinenstartsignals in den Steuerkasten 18 gestoppt ist, wird die Nähmaschine abgestoppt und der Nähvorgang wird angehalten (Schritte 14, 15).
Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel, welches oben ausführlich beschrieben wurde, wird ein geeignetes Untertransportausmaß bestimmt ent­ sprechend dem Soll-Obertransportausmaß und dem Nahtstichabstand, und da der Nähvorgang ausgeführt werden kann, während das Untertransportausmaß gesteuert wird, obwohl das Kräuselausmaß stark oder gering verändert wird, kann die Naht nach dem Abschluß des Nähvorganges mit einem gleichmäßigen Stichabstand ausgebildet werden.
Wie oben beschrieben, wurde die vorliegende Erfindung im einzelnen detailliert beschrieben, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf Dinge beschränkt, die im Ausführungsbeispiel dargestellt sind, sondern sie kann in verschiedener Weise innerhalb des Bereiches, der nicht von ihrem Grundge­ danken abweicht, geändert werden.
Zum Beispiel ist ein spezifischer Aufbau der Nähmaschine mit Ober- und Untertransport der vorliegenden Erfindung nicht auf die im Ausführungsbeispiel dargestellte Maschine beschränkt. Weiterhin ist das Betätigungsmittel nicht auf das zweite Pedal 22 beschränkt sondern kann auch ein manuell betätigtes Mittel sein, beispielsweise eine Gleitschiene.
Weiterhin sind die Ober- und Untertransportmittel nicht auf die Ober- und Untertransportrollen 24, 26 beschränkt, sondern es kann sich auch um einen Vorschub durch einen Stoffschieber handeln.
Weiterhin ist das Untertransportausmaßbestimmungsmittel durch die Berechnung aus dem Ausdruck (2) bestimmt, kann aber auch aus einer Ta­ belle bestimmt werden, in welcher der Datenwert vorher gespeichert ist.
Werte, die von dem Anfangseinstellmittel oder Eingabegradfeststellmittel eingegeben werden, sind nicht auf das Soll-Obertransportausmaß beschränkt, sondern können auch das Soll-Kräuselausmaß oder das Soll-Unterscheidungs­ verhältnis sein.
Wenn das Soll-Kräuselausmaß für das Soll-Kräuselausmaß eingegeben wird, kann die folgende Beziehung erhalten werden; das Soll-Kräuselausmaß = dem Soll-Obertransportausmaß (Un) - den Soll-Nahtstichabstand (P) . . . 6).
Wenn der Ausdruck (6) nach dem Soll-Obertransportausmaß (Un) aufgelöst wird, wird erhalten: Das Soll-Obertransportausmaß (Un) = dem Soll-Kräusel­ ausmaß + dem Soll-Nahtstichabstand (P) . . . (7). Wenn dieser Ausdruck (7) in den Ausdruck (2) eingesetzt wird, kann das Soll-Untertransportausmaß be­ stimmt werden.
Wenn weiterhin das Soll-Unterscheidungsverhältnis für das Soll-Unter­ scheidungsverhältnis eingegeben wird, wird die folgende Beziehung erhalten:
Das Soll-Unterscheidungsverhältnis = dem Soll-Obertransportausmaß (Un)/den Soll-Nahtstichabstand (P) . . . (8). Wenn dann dieser Ausdruck (8) nach den Obertransportausmaß (Un) ausgelöst wird, wird erhalten: Das Soll-Obertransportausmaß (Un) = dem Soll-Unterscheidungsverhältnis x dem Soll-Nahtstichabstand (P) . . . (9). Wenn der Ausdruck (9) in den Ausdruck (2) eingesetzt ist, kann das Soll-Untertransportausmaß bestimmt werden.
Ferner ist sie nicht auf die Funktion beschränkt, in welcher das Schalt­ mittel durch den Trigger der Bewegung des Eingabegradfeststellmittels funk­ tioniert, sondern der exklusive Drehschalter ist vorgesehen, und das Schalt­ mittel kann auch so ausgebildet werden, daß es durch den Trigger der Betäti­ gung dieses Schalters in Funktion gesetzt wird.
Ferner ist die Bestimmung des Soll-Untertransportausmaßes ent­ sprechend der Einstellung der Anfangseinstellmittel nicht beschränkt auf seine Ausführung vor dem Nähvorgang, sondern kann auch augenblicklich während des Nähvorganges bestimmt werden. Wenn es jedoch der Aufbau ist, der nicht augenblicklich während des Nähvorganges bestimmt wird, da es keine Not­ wendigkeit gibt, während des Nähvorganges durch Rechnen vorzugehen, kann der Apparat, dessen Berechnungsprozessgeschwindigkeit niedrig ist, verwen­ det werden, wodurch die Kosten verringert werden können.
Wie oben beschrieben kann gemäß der vorliegenden Erfindung selbst in dem Falle, in welchem das Kräuselausmaß während des Nähvorganges geän­ dert wird, der Nahtstichabstand nach dem Nähvorgang gleichmäßig sein.
(Kurze Beschreibung der Zeichnungen)
Fig. 1 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung eines Hauptteilaufbaus einer Nähmaschine mit Ober- und Untertransport eines Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung.
Fig. 2 ist eine schaubildliche Umrißansicht mit der Darstellung der Um­ rißansicht der Nähmaschine mit Ober- und Untertransport gemäß der Erfin­ dung.
Fig. 3 ist eine Illustration mit der Darstellung der Beziehung der Ober- und Untertransportrollen, wie sie im Nähmaschinenhaupttkörper angeordnet sind, und der oberen und unteren Nähgüter.
Fig. 4 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung des Betriebes eines Ausführungsbeispiels.
Fig. 5 ist ein Diagramm mit der Darstellung der Beziehung des Soll- Nahtstichabstandes, des Soll-Obertransportausmaßes und des Soll-Unter­ transportausmaßes.
Fig. 6 ist eine Illustration mit der Darstellung der Beziehung der oberen und unteren Nähgüter nach dem Soll-Kräuselnähvorgang.
Fig. 7 ist eine Illustration entsprechend Fig. 6 mit der Darstellung der konventionellen Probleme.
Beschreibung der Bezugsnummern und Zeichen
10
Nähmaschinentisch
12
Nähmaschinenhauptkörper
14
Betriebstafel
16
Stromquellenschalter
18
Steuerkasten
20
erstes Pedal
22
zweites Pedal
24
obere Transportrolle
26
untere Transportrolle
28
Nähmaschinensteuermittel
30
Nähstichabstandfeststellmittel
32
Anfangseinstellmittel
34
Nähstichabstandeinstellmittel
36
Untertransportausmaßfeststellmittel
38
Eingabegradfeststellmittel
40
Schaltmittel

Claims (6)

1. Nähmaschine mit Ober- und Untertransport mit einem Obertransport­ mittel zum Vorschieben eines oberen Nähgutes und einem Untertrans­ portmittel zum Vorschieben eines unteren Nähgutes, wobei das Ober­ transportausmaß größer als das Untertransportausmaß sein kann und hierdurch im oberen Nähgut eine Kräuselung ausbildbar ist, gekennzeichnet durch ein Eingabemittel (32) zum Eingeben eines Soll-Obertransportausmaßes, eines Soll-Kräuselausmaßes oder eines Soll-Unterscheidungsverhältnis­ ses; ein Stichabstand-Einstellmittel (34) zum Einstellen des Soll-Stichab­ standes; ein Untertransportausmaßbestimmungsmittel (36) zum Be­ stimmen eines Soll-Untertransportausmaßes derart, daß der Stichab­ stand gleich dem Soll-Stichabstand, basierend auf dem eingegebenen Soll-Obertransportausmaß, dem Soll-Kräuselausmaß oder Soll-Unter­ scheidungsverhältnis und dem Soll-Stichabstand, ist; Antriebsmittel zur Antriebssteuerung der Obertransportmittel (24A), basierend auf dem eingegebenen Soll-Obertransportausmaß, dem Soll-Kräuselausmaß oder dem Soll-Unterscheidungsverhältnis, und ein Steuermittel zur Antriebs­ steuerung des Untertransportmittels (26A), basierend auf dem Soll-Un­ tertransportausmaß.
2. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einga­ bemittel ein durch eine Bedienungsperson während des Nähvorganges einstellbares Betätigungsmittel (22) ist, und das Untertransportausmaß­ bestimmungsmittel (36) das Soll-Untertransportausmaß während des Nähvorganges bestimmt, basierend auf dem Soll-Obertransportausmaß, das als ein Steuereingang des Betätigungsmittels eingegeben wird.
3. Nähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einga­ bemittel ein Anfangseinstellmittel (32) zum Eingeben und anfänglichen Einstellen des Soll-Obertransportausmaßes und des Soll-Kräuselausma­ ßes oder des Soll-Unterscheidungsverhältnisses vor dem Nähvorgang ist, und daß zusätzlich zum Betätigungsmittel (22) ein Schaltmittel (40) vor­ gesehen ist zum Schalten des Soll-Untertransportausmaßes, das ent­ sprechend der Eingabe aus dem Anfangseinstellmittel (32) bestimmt ist, und des Soll-Untertransportausmaßes, das entsprechend der Eingabe aus dem Betätigungsmittel bestimmt ist.
4. Nähmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß während des Nähvorgangs durch Benutzung des Soll-Untertransportausmaßes, das entsprechend der Eingabe aus dem Anfangseinstellmittel (32) be­ stimmt ist, das Schaltmittel (40) bei Betätigung des Betätigungsmittels (22) das Soll-Untertransportausmaßes auf dasjenige schaltet, das durch die Eingabe aus dem Betätigungsmittel bestimmt ist.
5. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Soll- Obertransportausmaß durch die Eingabemittel (32) entweder als das Soll-Kräuselungsausmaß oder das Soll-Unterscheidungsverhältnis einge­ geben und in das Soll-Obertransportausmaß umgewandelt wird.
6. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fest­ stellmittel (30) für den Stichabstand vorgesehen ist, das den Stichab­ stand während des Nähvorgangs feststellt, und daß dann, wenn der Un­ terschied zwischen dem festgestellten Stichabstand und dem Soll- Stichabstand erzeugt ist, das Untertransportausmaßbestimmungsmittel (36) das neue Soll-Untertransportausmaß bestimmt, um den Unterschied zu eliminieren, und es korrigiert.
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