Verfahren zur Entfernung von Hohldübeln, insbesondere Wellendübeln,
aus Eisenbahnbetonschwellen und für die Durchführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung
zur Entfernung von Wandungsteilen aus Dübeln Es ist üblich, Eisenbahngleisanlagen,
worunter auch. Feldbahnen und Grubenbahnen verstanden werden, auf Betonschwellen
zu verlegen. Zur Anbringung der Schienenbefestigungsmittel an. den Schwellen sind
in diese Hohldübel eingesetzt, in, die z. B. Schienenbefestigungsschrauben eingeschraubt
werden., oder auch Dübel zu verwenden, in die Schienenbefestigungsnägel eingeschlagen
werden. Zur Unterhaltung der Gleisanlagen müssen die Schienenbefestigumgsschrauben
häufig nachgezogen werden., wodurch die in die Schwellen eingesetzten Dübel zerstört
werden. Außerdem treten Zerstörungen der Dübel bei LTnfällen. und durch. natürlichen
Verschleiß ein. Es ist daher häufig erforderlich, die Dübel aus. den Schwellen herauszunehmen
und durch neue zu ersetzen. Das Auswechseln der Dübel ist eine umständliche Arbeit,
sie geschieht derartig, daß man beispielsweise mit einer Bohrmaschine dien Dübel
so weit wie möglich aufbohrt und dann versucht, mit Stecheisen., Hohleisen, Zangen;
u. d'gl. die Holzteile aus der Ausnehmung in der Schwelle zu entfernen.. Für diese
Arbeiten sind, wenn; sie einigermaßen fließend durchgeführt werden sollen, zumindest
drei bis vier Mann erforderlich.Procedure for removing hollow dowels, in particular corrugated dowels,
made of concrete railway sleepers and a suitable device for carrying out the process
for removing wall parts from dowels It is common to remove railway tracks,
including. Field railways and mine railways are understood to be on concrete sleepers
relocate. For attaching the rail fasteners to. the thresholds are
used in this hollow dowel, in which z. B. screwed in rail fastening screws
, or to use dowels, hammered into the rail fastening nails
will. The rail fastening screws must be used to maintain the track system
are often retightened, which destroys the dowels used in the sleepers
will. In addition, the dowels are destroyed in the event of accidents. and through. natural
Wear a. It is therefore often necessary to remove the dowels. to take out the sleepers
and replace with new ones. Replacing the dowels is a cumbersome job,
it is done in such a way that you dien, for example with a drill
Drilled open as far as possible and then tried with chisels, gouges, pliers;
and the like remove the wooden parts from the recess in the threshold .. For this
Works are when; they should be carried out reasonably fluently, at least
three to four men are required.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Entfernung von Hohldübeln,
insbesondere Wellendübeln, aus Eisenbahnbetonschwellen zu erleichtern und in wesentlich
kürzerer Zeit als bisher durchzuführen.The invention has the task of removing hollow dowels,
in particular shaft dowels, made from concrete railway sleepers to facilitate and in substantial
to be carried out in a shorter time than before.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entfernung von Hohldübeln,
insbesondere Wellendübeln, aus, Eisenbahnbetonschwellen und besteht darin, an zumindest
einer Stelle der Wandung jedes Dübels Material in Wandungsstärke zu entfernen und
dadurch die Dübel zusamm.endrückbar zu gestalten sowie die mittels einer Zange zusammengedrückten
Dübel aus. der Schwelle herauszuziehen.The invention relates to a method for removing hollow dowels,
in particular shaft dowels, made of, railway concrete sleepers and consists of at least
one point of the wall of each dowel to remove material in wall thickness and
thereby making the dowels compressible as well as those pressed together with a pair of pliers
Dowel off. pull out the threshold.
Nach der Erfindung werden demnach nicht mehr in umständlicher Weise
durch Ausbohrung und mit Stecheisen, Hohleisen., Zangen u. dgl. die Dfibel gleichsam
in viele einzelne Späne zerlegt und diese einzeln herausgezogen, sondern, der Dübel
durch Herausnehmen von Düb-elmaterial in Wandungsstärke und Zusammendrücken in seinem
Außenquerschnitt so verringert, da.ß er ausgehoben, werden kann. Der Dübel selbst
kann aus Holz oder anderen Werkstoffen bestehen.According to the invention, therefore, are no longer cumbersome
by drilling and with chisels, gouges, pliers and the like, the Dfibel as it were
broken down into many individual chips and these pulled out one by one, but rather, the dowel
by removing dowel material in wall thickness and compressing it
The outer cross-section is reduced so that it can be excavated. The dowel itself
can be made of wood or other materials.
Die erreichtem, Vorteile sind darin zu sehen, daß nicht mehr eine
Vielzahl von umständlichen Manipulationen, sondern nur noch zwei Arbeitsgänge erforderlich
sind, die zügig durchgeführt werden können und die in. kurzer Zeit die Entfernung
und damit das Auswechseln des Hohldübels in einer Schwelle erlauben. Die Erfindung
betrifft auch eine für die Durchführung des beschriebenen: Verfahrens geeignete
Vorrichtung zur Entfernung von Wandungsteilen aus Hohldübeln. Die Vorrichtung ist
gekennzeichnet durch einen auf die Schwelle aufsetzbaren Ständer, der mit unter
denn Schienenfuß b,ringbaren. Haltemitteln versehen und an dem eine Führung für
einen in das Dübelloch einsenkberen, nach, außen vorstehende Schneideisen tragenden
Werkzeughalter an, gebracht sowie ein Betätigungshebel zum Herabdrücken des Werkzeughalters
gelagert ist. Der Ständer kann dabei aus Grundplatte und einer rohrförmigen Führung
bestehen sowie mit einer über den Schienenkopf schwenkbaren Klaue versehen sein..
Es empfiehlt sich, daß auch der Werkzeughalter als Rohr ausgebildet ist, das lösbar
mit einem dem Angriff des Betätigungshebels. dienenden Oberbeil verbunden ist. Ein
weiterer Vorschlag der Erfindung geht dahiin, den Betätigungshebel über einen Lenker
am Ständer derart zu lagern" daß er mit dem Werkzeughalter bzw. dessen Oberteil
in verschiedenen Höhenlagen in Eingriff gebracht werden kann. Es empfiehlt sich
ferner die Anordnung eines, die Eindringtiefe, des Schneideisens ]>-,grenzenden
Stellringes am oberhalb des Führungsringes liegenden Teil des Werkzeughalters.The advantages achieved are to be seen in the fact that no longer one
Numerous cumbersome manipulations, but only two work steps required
which can be carried out quickly and which can be removed in a short time
and thus allow the replacement of the hollow anchor in a sleeper. The invention
also relates to a method suitable for carrying out the process described
Device for removing wall parts from hollow dowels. The device is
characterized by a stand that can be placed on the threshold, with the under
because rail foot b, ringable. Provided holding means and on which a guide for
an outwardly protruding die bearing a countersunk into the dowel hole
Tool holder on, brought as well as an actuating lever for pressing down the tool holder
is stored. The stand can consist of a base plate and a tubular guide
exist and be provided with a claw that can be swiveled over the rail head ..
It is recommended that the tool holder is also designed as a pipe that is detachable
with one of the attack of the operating lever. serving upper ax is connected. A
Another proposal of the invention is to use the operating lever via a handlebar
to store on the stand in such a way "that he with the tool holder or its upper part
can be engaged at different altitudes. It is advisable
furthermore the arrangement of one, the depth of penetration, of the die]> -, bordering
Adjusting ring on the part of the tool holder above the guide ring.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in, ihrem Aufbau sehr einfach
und erlaubt leicht im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens die Durchführung seines
ersten Verfahrensschrittes durch Entfernung
von Wandungstei'len
aus den aus Eisenbahnbeton.-schwellen dann leicht mittels Zange zusammendrückbaren
und entfernbaren Hohldübeln.The device according to the invention is very simple in its construction
and easily allows its implementation within the scope of the method according to the invention
first process step by removal
of wall parts
from the railway concrete swells, which can then be easily squeezed using pliers
and removable hollow dowels.
Im folgenden wird die Erfindung an, Hand einer lediglich ein, Ausführungsbeispiel
darstellenden; Zeichnung erläutert. Es zeigt Fig.1 die Seitenansicht einer Vorrichtung
zur Entfernung von Wandungsteilen aus Hohldübeln im Rahmen des erfindungsgemäßen:
Verfahrens und Fig.2 eine Ansicht des Gegenstandes nach Fig. 1 von der Schienenseite.In the following the invention is based on just one exemplary embodiment
performing; Drawing explained. 1 shows the side view of a device
for the removal of wall parts from hollow dowels within the scope of the invention:
Method and FIG. 2 a view of the object according to FIG. 1 from the rail side.
Das in der Zeichnung dargestellte Gerät wird mit seinem aus Grundplatte
1 und der rohrförmigen Führung 14 bestehenden Ständer auf die Betonschwelle, 2 gesetzt.
Der Bügel 3 wird unter den Schienenfuß 4 geschoben. Die Klaue 5 fällt über den Schienenkopf
6 und gibt dem. Gerät einen festen. Stand. Bügel 3 und Klaue 5 bilden so die Haltemittel
des, Gerätes. An dem Betätigungshebel 7 befindet sich ein Dorn 8, der zur besseren
Kraftübertragung in die Aussparungen ), 10 oder 11 eingerastet werden kann. Bei
der Abwärtsbewegung des Betätigungshebels 7 wird, über den Lenker 18 ein Stahlrohr
12 als Werkzeughalter mit den Schneideisen 13 durch das Führungsrohr 14 in den Holzdübel
15 gedrückt. Für die Tiefenbegrenzung dient der Stellring 16. Das Stahlrohr 12 wird
durch: die Verschraubung 17 gehalten und kann. bei Stumpfwerden der Schneid`eisen
13 durch ein anderes Rohr ersetzt werden, so daß eine Arbeitsverzögerung nicht eintritt.
Die aufgeschlitzten Wellendübel 15 werden mit einer Zange herausgehoben.The device shown in the drawing is made with its base plate
1 and the tubular guide 14 existing stand on the concrete sleeper, 2 set.
The bracket 3 is pushed under the rail foot 4. The claw 5 falls over the rail head
6 and gives the. Device a solid. Stand. Bracket 3 and claw 5 thus form the holding means
of the device. On the operating lever 7 there is a mandrel 8, which for better
Power transmission into the recesses), 10 or 11 can be engaged. at
the downward movement of the operating lever 7 is a steel tube via the handlebar 18
12 as a tool holder with the die 13 through the guide tube 14 into the wooden dowel
15 pressed. The adjusting ring 16 is used to limit the depth. The steel tube 12 is
by: the screw 17 held and can. if the cutting irons become blunt
13 can be replaced by another pipe, so that there is no delay in work.
The slit shaft dowels 15 are lifted out with pliers.