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DE10213799C1 - Lenkrad - Google Patents

Lenkrad

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Publication number
DE10213799C1
DE10213799C1 DE2002113799 DE10213799A DE10213799C1 DE 10213799 C1 DE10213799 C1 DE 10213799C1 DE 2002113799 DE2002113799 DE 2002113799 DE 10213799 A DE10213799 A DE 10213799A DE 10213799 C1 DE10213799 C1 DE 10213799C1
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DE
Germany
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steering wheel
ring
locking ring
area
decorative
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Application number
DE2002113799
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English (en)
Inventor
Erwin F Anglsperger
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Lisa Draexlmaier GmbH
Original Assignee
Lisa Draexlmaier GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D1/00Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
    • B62D1/02Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
    • B62D1/04Hand wheels
    • B62D1/06Rims, e.g. with heating means; Rim covers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Controls (AREA)

Abstract

Ein Lenkrad (10) umfasst einen ersten Umfangsbereich (12) und einen zweiten Umfangsbereich (14) und ein Verbindungselement (24, 26), das den ersten Umfangsbereich (12) und den zweiten Umfangsbereich (14) formschlüssig verbindet.

Description

Gebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Lenkrad, das mindestens zwei Umfangsbereiche aufweist.
Als Umfangsbereich ist dabei ein Bereich des Lenkrads zu verstehen, der gegenüber einem weiteren Bereich abgegrenzt ist, z. B. durch Wahl verschiedener Außenmaterialien des Lenkrads.
Solche Lenkräder mit mehreren Umfangsbereichen werden in Fahrzeugen eingesetzt, insbesondere in Fahrzeugen für anspruchsvolle Fahrer, bei denen es wesentlich ist, die Außenmaterialien eines Lenkrads auf die Wünsche und Bedürfnisse des Fahrers abzustimmen und ein ansprechendes Erscheinungsbild sicherzustellen.
Stand der Technik
Lenkräder, die Umfangsbereiche mit unterschiedlichen Außenmaterialien aufweisen, sind in der Technik gut bekannt.
Beispielsweise beschreibt die DE 195 28 788 C1 ein Lenkrad, bei dem der Lenkradkörper aus einem Stahlrohrring besteht, der mit Kunststoffschaum bzw. Kunststoffmaterial ummantelt ist. Auf dieser Kunststoffschicht ist in einem ersten Umfangsbereich des Lenkrads ein Lederbezug aufgebracht, während im zweiten Umfangsbereich ein Holzfurnier vorgesehen ist. Das Holzfurnier und der Lederbezug stoßen an den Grenzbereichen direkt aneinander.
Aus der DE 40 39 138 C2 ist ebenfalls ein Lenkrad für Kraftfahrzeuge bekannt, das mehrere Umfangsbereiche aufweist. Ein seitlicher Griffbereich ist mit griffsicherem Leder überzogen, während im dazwischen liegenden oberen und unteren Lenkringbogen als Außenmaterial widerstandsfähiges Holz vorgesehen ist. Der Lederbezug kann sich nach innen über die Speichen und den Pralltopf erstrecken. Die Umfangsbereiche mit Lederüberzug bzw. Holzüberzug grenzen wiederum direkt aneinander.
Aufgrund des direkten Aneinanderstoßens der Lenkradbereiche aus Holzmaterial und Lederüberzug ist das Lenkrad verhältnismäßig aufwändig zusammenzubauen. Darüberhinaus ist es schwierig, saubere, glatte Übergänge zwischen den einzelnen Umfangsbereichen des Lenkrads zu erreichen.
Andererseits ist aus der US 3,802,291 ein Lenkrad bekannt, bei dem auf einen inneren Kern durch ein Spritzgussverfahren ein sogenanntes äußeres Kernelement aufgebracht ist. Dieses ist aus hartem Kunststoff gefertigt. Nach außen hin schließt sich an dieses harte Kernelement aus Kunststoff eine Schicht aus weichem Substratmaterial an. Den Abschluss nach außen bildet eine Ummantelung, die durch Verkeilen der Enden des Ummantelungsmaterials mittels eines Keilelements in der harten Kunststoffschicht befestigt wird. Dabei wird für das gesamte Lenkrad das gleiche Ummantelungsmaterial gewählt, das so um den Lenkradkern herumgelegt wird, dass eine in Umfangsrichtung des Lenkrads verlaufende Naht entsteht. Insbesondere bedeutet dies, dass die Naht durch jeden Querschnitt des Lenkrads verläuft. Unterschiedliche Umfangsbereiche des Lenkrads sind nicht vorgesehen.
Die EP 1 029 769 A1 betrifft ein Lenkrad für ein Fahrzeug. Das Lenkrad weist mehrere Umfangsbereiche auf. Zwischen den Umfangsbereichen sind Verbindungsplättchen an der Innenseite des Lenkrads, d. h. der Ummantelung des Kerns, vorgesehen. Diese Verbindungsblättchen weisen Vorsprünge auf, die mit Aussparungen der Ummantelung des Lenkradkerns verhaken.
Aus der DE 100 12 119 A1 ist ein Lenkrad bekannt, dessen Außenumfang bereichsweise mit Abdeckelementen bedeckt ist. Diese Abdeckelemente werden mit Hilfe eines sog. Anbringelements mit dem Lenkradkörper in Eingriff gebracht. Die nicht von dem Abdeckelement bedeckten Umfangsbereiche des Lenkrads sind durch anderes Abdeckmaterial bedeckt. Die Abdeckung ist formschlüssig mittels des Anbringelements am Lenkradkern angebracht.
Darstellung der Erfindung
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Lenkrad vorzusehen, das mehrere Umfangsbereiche aufweist, die saubere Abschlüsse haben, und das leicht zusammenzufügen ist.
Insbesondere ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine im Wesentlichen glatte Außenfläche des Lenkrads zu erreichen, auch wenn zwischen den einzelnen Umfangsbereichen ein Verbindungselement eingesetzt wird.
Diese Aufgabe wird mit einem Lenkrad mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Der Erfindung liegt dabei der Gedanke zugrunde, den ersten Umfangsbereich und den zweiten Umfangsbereich jeweils an ein Verbindungselement anstoßen zu lassen, das zwischen diesen beiden Umfangsbereichen in der Umfangsrichtung des Lenkrads positioniert wird und das gleichzeitig die beiden Umfangsbereiche formschlüssig verbindet. Dadurch kann einerseits sichergestellt werden, dass die Montage des Lenkrads auch beim Einsatz verschiedener Materialien für die Umfangsbereiche verhältnismäßig einfach durchzuführen ist und gleichzeitig die Umfangsbereiche jeweils einen sauberen Abschluss aufweisen. Da das Verbindungselement ein im Voraus fertigzustellendes Element ist, ist ferner die Montage und der saubere Abschluss eines Lenkradbereichs gewährleistet, der ein flächiges Bezugselement als äußeren Abschluss aufweist. Insbesondere kann als flächiges Bezugsmaterial Leder, d. h. Naturleder oder Kunstleder, eingesetzt werden.
Mindestens einer der Umfangsbereiche weist als äußeren Abschluss ein flächiges Bezugsmaterial auf. Dieses flächige Bezugsmaterial kann dann zwischen das Verbindungselement und beispielsweise ein den Lenkradkern umgebendes Schaummaterial geklemmt werden, so dass das Ende zur Außenseite des Lenkrads hin nicht sichtbar ist. Dadurch wird ein einfacher und sauberer Abschluss des mit dem flächigen Bezugselement versehenen Umfangsbereichs des Lenkrads sichergestellt, und andererseits eine formschlüssige Verbindung zwischen den beiden Lenkradbereichen hergestellt.
Das Verbindungselement umfasst einen Dekorring sowie einen Sicherungsring. Der Sicherungsring, der in Einbaulage zur Außenseite hin nicht sichtbar ist, bietet einerseits die Möglichkeit zu einem Toleranzausgleich, insbesondere wenn der Dekorring gleichermaßen für verschieden Bezugsmaterialien oder ähnliches verwendet werden soll, die unterschiedliche Dicken aufweisen, und bietet andererseits eine steife Gegenfläche um mittels des Dekorrings und des Sicherungsrings ein flächiges Bezugsmaterial zu klemmen und die miteinander zu verbindenden Lenkradbereiche sicher zu halten.
Durch das Klemmen des freien Endes des Bezugsmaterials zwischen dem Dekorring und dem Sicherungsring wird gleichzeitig dieses freie Ende im nicht sichtbaren Bereich des Lenkrads verborgen, so dass nach außen hin ein ansprechendes Erscheinungsbild erreicht wird und aufgrund der im Wesentlichen identischen Umfangsgestalt des Dekorrings sowie des ersten und zweiten Umfangbereichs die glatte Außenfläche des Lenkrads gewahrt wird.
Vorteilhafte Ausführungsformen sind durch die übrigen Ansprüche gekennzeichnet.
Der Dekorring ist dabei zum Sicherstellen einfacher Montageeigenschaften bevorzugterweise aus elastischem Material gefertigt, so dass er über den Lenkradkern mit dem darauf aufgebrachten Schaummaterial, das gewöhnlicherweise über den Kern aufgebracht wird, gestülpt werden kann. Alternativ dazu ist es auch möglich, den Dekorring zweiteilig zu gestalten, d. h. zwei Halbringelemente zu verwenden. Vorzugsweise werden dabei die Grenzflächen der Halbringelemente so gelegt, dass sie verhältnismäßig unauffällig im zusammengefügten Zustand des Lenkrads sind, d. h. dass sie beispielsweise in der vom Fahrer abgewandten Seite des Lenkrads liegen oder in der Innenseite davon. In jedem Fall wird eine einfache Montage der Lenkradanordnung gewährleistet.
In ähnlicher Weise ist es bevorzugt, den Sicherungsring aus elastischem Material bzw. zweiteilig zu gestalten. Wiederum dient dies jeweils dazu, den Sicherungsring über einen Lenkradkern mit aufgebrachtem elastischen Schaummaterial oder ähnlichem stülpen zu können, indem das elastische Schaummaterial temporär komprimiert wird.
Da der Dekorring nach außen hin sichtbar ist, ist ein bevorzugter Werkstoff beispielsweise Chrom, ein verchromter Kunststoff oder ein anderes metallbeschichtetes Material, das der gesamten Lenkradanordnung ein edles Erscheinungsbild verleiht.
Vorteilhafterweise sind ferner der Dekorring und der Sicherungsring so gestaltet, dass sie, auch wenn sie ein flächiges Bezugsmaterial wie Leder zwischen sich klemmen, zumindest bereichsweise in Einbaulage aneinander stoßen. Durch diesen Anschlag zwischen Dekorring und Sicherungsring kann eine besonders gute und stabile Lenkradanordnung erreicht werden, da sowohl der Dekorring einerseits mit der Stirnfläche des ersten Umfangsbereichs des Lenkrads in Kontakt ist und andererseits der Sicherungsring mit der Stirnfläche des zweiten Umfangsbereichs des Lenkrads in Kontakt ist und beide Elemente, nämlich der Dekorring und der Sicherungsring, ebenfalls jeweils gegenseitig aneinander stoßen. Dies ermöglicht insbesondere eine toleranzgenaue Einpassung der Elemente.
Ein besonders ansprechendes Erscheinungsbild des Lenkrads kann erreicht werden, wenn einer der Umfangsbereiche aus Holz bzw. Holzfurnier ist, während der andere Umfangsbereich mit einem flächigen Bezugsmaterial versehen ist, vorzugsweise Naturleder. Selbstverständlich ist es jedoch auch möglich, andere gängige Materialien für Lenkradbezüge einzusetzen, beispielsweise Kunstleder.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Nachfolgend wird die Erfindung rein beispielhaft anhand der beigefügten Figuren beschrieben, in denen
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Lenkrad zeigt;
Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Ausschnitt des erfindungsgemäßen Lenkrads aus Fig. 1 im Bereich einer Fügestelle zwischen einem ersten Umfangsbereich und einem zweiten Umfangsbereich zeigt.
Wege zur Ausführung der Erfindung
Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Lenkrad 10, das Umfangsbereiche 12 aus Holz und Umfangsbereiche 14 umfasst, die einen Außenbezug aus Leder aufweist. Der Lederbezug setzt sich dabei auch in Richtung Mitte des Lenkrads über den Pralltopf 16 fort.
Zwischen den Umfangsbereichen 12 mit Holzerscheinungsbild und den Umfangsbereichen 14 mit Lederbezug sind jeweils Verbindungsbereiche 18 in Umfangsrichtung des Lenkrads vorgesehen.
Wie es in Fig. 1 dargestellt ist, sind jeweils 2 Umfangsbereiche 12 mit Holzerscheinungsbild und zwei Umfangsbereiche 14 mit Lederbezug vorgesehen. Selbstverständlich ist es jedoch auch möglich, nur insgesamt zwei Umfangsbereiche oder aber mehrere Umfangsbereiche vorzusehen, auch ggf. mit drei verschiedenen Bezugs- oder Außenmaterialien, wobei lediglich auf die Wünsche des Benutzers Rücksicht genommen werden muss. Je nach Anzahl der voneinander abgegrenzten Umfangsbereiche 12, 14 sind eine entsprechende Anzahl von Verbindungselementen 18 vorgesehen.
Ein bevorzugter Aufbau eines Verbindungsbereichs 18 zwischen einem Lenkradbereich aus Holz und einem mit Leder bezogenem Lenkradbereich 14 wird nachfolgend anhand von Fig. 2 beschrieben.
Fig. 2 zeigt in Querschnittsansicht einen kleinen Ausschnitt aus dem in Fig. 1 dargestellten Lenkrad und zwar im Bereich einer Grenzstelle zwischen einem mit Leder bezogenem Bereich 14 und einem Lenkradbereich 12 mit Holz als nach außen abschließendes Material.
Wie es in Fig. 2 zu erkennen ist, umfasst das Lenkrad einen Lenkradkern oder Lenkradskelett 20, das beispielsweise aus einem Metallring gefertigt ist. Selbstverständlich ist dieses Lenkradskelett der Kreisform des Lenkrads angepasst gekrümmt, was aus Fig. 2 jedoch aufgrund der starken Vergrößerung nicht ersichtlich ist. In bekannter Weise schließt sich an das Lenkradskelett 20 eine Schaumschicht bzw. Kunststoffschicht 22 an, die dem Lenkrad die gewünschten haptischen Eigenschaften verleiht und gleichzeitig bei einem Aufprall z. B. aufgrund eines Unfalls, sicherstellt, dass das Lenkrad nicht durch Splitterung oder ähnliches aus Sicherheitsaspekten für die Fahrzeuginsassen gefährlich wird. Wie es in Fig. 2 zu erkennen ist, ist die Schaumschicht im Bereich des Übergangs zwischen dem ersten Umfangsbereich des Lenkrad und dem zweiten Umfangsbereich des Lenkrads 12, 14 asymmetrisch bezüglich der Lenkradmittelachse gestaltet. D. h. im Bereich, der in Fig. 2 oben dargestellt ist, ist eine dickere Schaumschicht im Grenzbereich vorgesehen als im Bereich der unterhalb der Lenkradachse vorgesehen ist. Dies bietet, wie später erläutert wird, die Möglichkeit, einen ebenfalls asymmetrisch gestalteten Sicherungsring 24 bzw. einen Dekorring verdrehsicher auf dem Lenkradkörper, der aus dem Lenkradskelett 20 und dem Schaummaterial besteht, anzubringen.
Den äußeren Abschluss bildet im ersten Umfangsbereich das Ledermaterial 14, während im zweiten Umfangsbereich das Holzmaterial 12 nach außen hin sichtbar ist.
Zwischen dem ersten Lenkradbereich und dem zweiten Lenkradbereich liegt das Verbindungselement, das in der dargestellten Ausführungsform durch einen Sicherungsring 24 und einen Dekorring 26 gebildet ist. Wie es aus Fig. 2 zu entnehmen ist, ist der Sicherungsring 24 in Einbaulage durch die Lederschicht 14 verdeckt. Der Dekorring 26 ist jedoch zur Außenseite des Lenkrads sichtbar, so dass für ihn bevorzugterweise ein Material mit ansprechendem Erscheinungsbild, beispielsweise Chrom, eingesetzt wird.
Der Sicherungsring 24 grenzt direkt an eine Stirnseite des Schaummaterials 22 des zweiten Lenkradbereichs, also des Lenkradbereichs mit Lederüberzug 14, an. Er wird dort formschlüssig gehalten, wobei er zum Aufsetzen auf diesem Bereich beispielsweise elastisch gestaltet ist, so dass er über das Schaummaterial gestülpt werden kann, indem das Schaummaterial elastisch verformt wird. Alternativ dazu ist der Sicherungsring 24 zweiteilig gestaltet, so dass er aus zwei Ringsegmenten zusammengesetzt wird, die nicht notwendiger Weise zueinander identische Gestalten haben müssen, sondern vielmehr sich zu einem Ring in beliebiger Weise ergänzen können. Der Sicherungsring 24 ist ferner mit einem in Richtung auf den Dekorring 26 vorspringenden Bereich 25 gestaltet. Dieser Bereich 25 hat eine Breite, die im Wesentlichen der Dicke des Dekormaterials 14, also des Leders, entspricht, so dass der Sicherungsring 24 und der Dekorring 26 in Einbaulage aneinander anstoßen. Dadurch wird eine besonders gute, formschlüssige Verbindung der Lenkradelemente erreicht. Darüberhinaus ist der Sicherungsring 24 ebenfalls angepasst an die Form des Schaummaterials 22 im Verbindungsbereich mit seinem Innenumfang gestaltet, d. h. im in Fig. 2 dargestellten Fall asymmetrisch. Dadurch wird eine Verdrehsicherung des Sicherungsrings 24 bewirkt.
In ähnlicher Weise ist der Dekorring 26 asymmetrisch gestaltet, so dass auch er sich nicht gegenüber dem Lenkradkörper bzw. dem Schaummaterial 22 verdrehen kann. Der Sicherungsring 26 ist mit Vorsprüngen versehen, die in entsprechende Vertiefungen im Holzkörper 12 eingreifen, um ihn dort formschlüssig zu halten. Dies bedeutet, dass in Einbaulage der Sicherungsring 26 einerseits mit einer seiner Stirnflächen an die Stirnfläche des ersten Umfangsbereichs des Lenkrads 12 anstößt und mit der anderen Stirnfläche, die dieser gegenüberliegt, in Richtung auf den Sicherungsring 24 gerichtet ist und in einem Bereich, der dem vorspringenden Bereich 25 des Sicherungsrings 24 entspricht, gegen diesen anliegt und darüber hinaus das zwischen dem Sicherungsring 24 und dem Dekorring 26 liegende Flächen der Bezugsmaterial 14 klemmt. Gleichzeitig wird das freie Ende 15 des flächigen Bezugsmaterials 14 durch das Klemmen zwischen dem Sicherungsring 24 und dem Dekorring 26 verborgen, so dass es zur Außenseite hin nicht sichtbar ist und ein optisch ansprechender Abschluss und Übergang zwischen dem ersten Umfangsbereich und dem zweiten Umfangsbereich des Lenkrads erzeugt wird.
Nachfolgend wird noch kurz die Montage des erfindungsgemäßen Lenkrads beschrieben.
Zunächst wird der erste Umfangsbereich des Lenkrads zusammengefügt, d. h. das Schaummaterial 22 wird auf das Lenkradskelett 20 aufgebracht und das Außenmaterial des ersten Umfangsbereichs, im vorliegenden Fall Holz 12, wird mit dem Schaummaterial 22 verbunden. Dies bedeutet, dass die in Fig. 2 dargestellte rechte Hälfte der Anordnung zusammengefügt ist. Ferner ist auf dem Lenkradskelett 20 das Schaummaterial 22 des zweiten Umfangsbereichs vorgesehen, ggf. bereits mit aufgebrachtem Dekormaterial 14, beispielsweise Leder, wobei dessen freies Ende 15 zu diesem Zeitpunkt lose ist.
Anschließend wird der Dekorring 26 mittels der Vorsprünge und seiner asymmetrischen Gestalt an dem ersten Umfangsbereich mit dem Holzmaterial 12 befestigt, wobei dies z. B. unter Ausnutzung der ihm eigenen Elastizität geschieht, so dass er über das Schaummaterial geschoben werden kann. Alternativ dazu kann der Dekorring 26 auch zwei- oder mehrteilig gestaltet werden, so dass auch nicht elastisches Material, wie Chrom für ihn verwendet werden kann.
Ferner wird der Sicherungsring 24 in ähnlicher Weise an dem Verbindungsbereich angebracht, so dass er mit dem Schaummaterial 22 des zweiten Umfangsbereichs an seiner Stirnseite in Kontakt steht. Auch der Sicherungsring 24 wird aufgrund seiner asymmetrischen Gestalt verdrehsicher auf dem Schaummaterial gehalten. Selbstverständlich können andere Verdrehsicherungen eingesetzt werden, beispielsweise Kerben und entsprechende Vorsprünge oder ähnliches.
Schließlich wird durch Aufschieben bzw. unter Ausnutzung der Elastizität der Anordnung das Dekormaterial 14 zwischen dem Sicherungsring 24 und dem Dekorring 26 geklemmt. Dabei gelangt der Sicherungsring 24 im Bereich seines Vorsprungs 25 in Anschlag gegen den Dekorring 26.
Ist kein flächiges Dekormaterial 14 auf dem zweiten Umfangsbereich vorhanden, so entfällt dieser Schritt.
Der wesentliche Aspekt der Erfindung liegt darin, formschön und hinsichtlich des Zusammenfügens einfach zwei ggf. aus unterschiedlichen Außenmaterialien bestehende Umfangsbereiche eines Lenkrads miteinander zu verbinden, indem ein Verbindungselement verwendet wird, das eine formschlüssige Verbindung zwischen den beiden Umfangsbereichen herstellt.

Claims (9)

1. Lenkrad (10), umfassend einen ersten Umfangsbereich (14) mit einem flächigen Bezugsmaterial, insbesondere Leder oder Kunstleder, und einen zweiten Umfangsbereich (12), und ein Verbindungselement (24, 26), das den ersten Umfangsbereich (12) und den zweiten Umfangsbereich (14) formschlüssig verbindet; dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement einen Sicherungsring (24) und einen Dekorring (26) umfasst, wobei das freie Ende (15) des flächigen Bezugsmaterials zwischen dem Sicherungsring (24) und dem Dekorring (26) geklemmt und verborgen wird.
2. Lenkrad (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dekorring (26) aus elastischem Material gefertigt ist.
3. Lenkrad (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dekorring (26) zweiteilig gestaltet ist.
4. Lenkrad (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Dekorring (26) aus Chrom bzw. mit verchromter Oberfläche gefertigt ist.
5. Lenkrad (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsring (24) elastisch gestaltet ist.
6. Lenkrad (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsring (24) zweiteilig gestaltet ist.
7. Lenkrad (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dekorring (26) und der Sicherungsring (24) im Einbauzustand aneinander stoßen.
8. Lenkrad (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsring (24) und/oder der Dekorring (26) eine Verdrehsicherung gegenüber einem angrenzenden Lenkradbereich und/oder einem Lenkradskelett (20, 22) aufweisen.
9. Lenkrad (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Umfangsbereich (12) holzfurniert oder mit einem flächigen Bezugsmaterial versehen ist.
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