DE10213799C1 - Lenkrad - Google Patents
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Abstract
Ein Lenkrad (10) umfasst einen ersten Umfangsbereich (12) und einen zweiten Umfangsbereich (14) und ein Verbindungselement (24, 26), das den ersten Umfangsbereich (12) und den zweiten Umfangsbereich (14) formschlüssig verbindet.
Description
Die Erfindung betrifft ein Lenkrad, das mindestens zwei
Umfangsbereiche aufweist.
Als Umfangsbereich ist dabei ein Bereich des Lenkrads zu
verstehen, der gegenüber einem weiteren Bereich abgegrenzt
ist, z. B. durch Wahl verschiedener Außenmaterialien des
Lenkrads.
Solche Lenkräder mit mehreren Umfangsbereichen werden in
Fahrzeugen eingesetzt, insbesondere in Fahrzeugen für
anspruchsvolle Fahrer, bei denen es wesentlich ist, die
Außenmaterialien eines Lenkrads auf die Wünsche und
Bedürfnisse des Fahrers abzustimmen und ein ansprechendes
Erscheinungsbild sicherzustellen.
Lenkräder, die Umfangsbereiche mit unterschiedlichen
Außenmaterialien aufweisen, sind in der Technik gut bekannt.
Beispielsweise beschreibt die DE 195 28 788 C1 ein Lenkrad,
bei dem der Lenkradkörper aus einem Stahlrohrring besteht,
der mit Kunststoffschaum bzw. Kunststoffmaterial ummantelt
ist. Auf dieser Kunststoffschicht ist in einem ersten
Umfangsbereich des Lenkrads ein Lederbezug aufgebracht,
während im zweiten Umfangsbereich ein Holzfurnier vorgesehen
ist. Das Holzfurnier und der Lederbezug stoßen an den
Grenzbereichen direkt aneinander.
Aus der DE 40 39 138 C2 ist ebenfalls ein Lenkrad für
Kraftfahrzeuge bekannt, das mehrere Umfangsbereiche aufweist.
Ein seitlicher Griffbereich ist mit griffsicherem Leder
überzogen, während im dazwischen liegenden oberen und unteren
Lenkringbogen als Außenmaterial widerstandsfähiges Holz
vorgesehen ist. Der Lederbezug kann sich nach innen über die
Speichen und den Pralltopf erstrecken. Die Umfangsbereiche
mit Lederüberzug bzw. Holzüberzug grenzen wiederum direkt
aneinander.
Aufgrund des direkten Aneinanderstoßens der Lenkradbereiche
aus Holzmaterial und Lederüberzug ist das Lenkrad
verhältnismäßig aufwändig zusammenzubauen. Darüberhinaus ist
es schwierig, saubere, glatte Übergänge zwischen den
einzelnen Umfangsbereichen des Lenkrads zu erreichen.
Andererseits ist aus der US 3,802,291 ein Lenkrad bekannt,
bei dem auf einen inneren Kern durch ein Spritzgussverfahren
ein sogenanntes äußeres Kernelement aufgebracht ist. Dieses
ist aus hartem Kunststoff gefertigt. Nach außen hin schließt
sich an dieses harte Kernelement aus Kunststoff eine Schicht
aus weichem Substratmaterial an. Den Abschluss nach außen
bildet eine Ummantelung, die durch Verkeilen der Enden des
Ummantelungsmaterials mittels eines Keilelements in der
harten Kunststoffschicht befestigt wird. Dabei wird für das
gesamte Lenkrad das gleiche Ummantelungsmaterial gewählt, das
so um den Lenkradkern herumgelegt wird, dass eine in
Umfangsrichtung des Lenkrads verlaufende Naht entsteht.
Insbesondere bedeutet dies, dass die Naht durch jeden
Querschnitt des Lenkrads verläuft. Unterschiedliche
Umfangsbereiche des Lenkrads sind nicht vorgesehen.
Die EP 1 029 769 A1 betrifft ein Lenkrad für ein Fahrzeug.
Das Lenkrad weist mehrere Umfangsbereiche auf. Zwischen den
Umfangsbereichen sind Verbindungsplättchen an der Innenseite
des Lenkrads, d. h. der Ummantelung des Kerns, vorgesehen.
Diese Verbindungsblättchen weisen Vorsprünge auf, die mit
Aussparungen der Ummantelung des Lenkradkerns verhaken.
Aus der DE 100 12 119 A1 ist ein Lenkrad bekannt, dessen
Außenumfang bereichsweise mit Abdeckelementen bedeckt ist.
Diese Abdeckelemente werden mit Hilfe eines sog.
Anbringelements mit dem Lenkradkörper in Eingriff gebracht.
Die nicht von dem Abdeckelement bedeckten Umfangsbereiche des
Lenkrads sind durch anderes Abdeckmaterial bedeckt. Die
Abdeckung ist formschlüssig mittels des Anbringelements am
Lenkradkern angebracht.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Lenkrad
vorzusehen, das mehrere Umfangsbereiche aufweist, die saubere
Abschlüsse haben, und das leicht zusammenzufügen ist.
Insbesondere ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine im Wesentlichen glatte Außenfläche des Lenkrads zu
erreichen, auch wenn zwischen den einzelnen Umfangsbereichen
ein Verbindungselement eingesetzt wird.
Diese Aufgabe wird mit einem Lenkrad mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst.
Der Erfindung liegt dabei der Gedanke zugrunde, den ersten
Umfangsbereich und den zweiten Umfangsbereich jeweils an ein
Verbindungselement anstoßen zu lassen, das zwischen diesen
beiden Umfangsbereichen in der Umfangsrichtung des Lenkrads
positioniert wird und das gleichzeitig die beiden
Umfangsbereiche formschlüssig verbindet. Dadurch kann
einerseits sichergestellt werden, dass die Montage des
Lenkrads auch beim Einsatz verschiedener Materialien für die
Umfangsbereiche verhältnismäßig einfach durchzuführen ist und
gleichzeitig die Umfangsbereiche jeweils einen sauberen
Abschluss aufweisen. Da das Verbindungselement ein im Voraus
fertigzustellendes Element ist, ist ferner die Montage und
der saubere Abschluss eines Lenkradbereichs gewährleistet,
der ein flächiges Bezugselement als äußeren Abschluss
aufweist. Insbesondere kann als flächiges Bezugsmaterial
Leder, d. h. Naturleder oder Kunstleder, eingesetzt werden.
Mindestens einer der Umfangsbereiche weist als äußeren
Abschluss ein flächiges Bezugsmaterial auf. Dieses flächige
Bezugsmaterial kann dann zwischen das Verbindungselement und
beispielsweise ein den Lenkradkern umgebendes Schaummaterial
geklemmt werden, so dass das Ende zur Außenseite des Lenkrads
hin nicht sichtbar ist. Dadurch wird ein einfacher und
sauberer Abschluss des mit dem flächigen Bezugselement
versehenen Umfangsbereichs des Lenkrads sichergestellt, und
andererseits eine formschlüssige Verbindung zwischen den
beiden Lenkradbereichen hergestellt.
Das Verbindungselement umfasst einen Dekorring sowie einen
Sicherungsring. Der Sicherungsring, der in Einbaulage zur
Außenseite hin nicht sichtbar ist, bietet einerseits die
Möglichkeit zu einem Toleranzausgleich, insbesondere wenn der
Dekorring gleichermaßen für verschieden Bezugsmaterialien
oder ähnliches verwendet werden soll, die unterschiedliche
Dicken aufweisen, und bietet andererseits eine steife
Gegenfläche um mittels des Dekorrings und des Sicherungsrings
ein flächiges Bezugsmaterial zu klemmen und die miteinander
zu verbindenden Lenkradbereiche sicher zu halten.
Durch das Klemmen des freien Endes des Bezugsmaterials
zwischen dem Dekorring und dem Sicherungsring wird
gleichzeitig dieses freie Ende im nicht sichtbaren Bereich
des Lenkrads verborgen, so dass nach außen hin ein
ansprechendes Erscheinungsbild erreicht wird und aufgrund der
im Wesentlichen identischen Umfangsgestalt des Dekorrings
sowie des ersten und zweiten Umfangbereichs die glatte
Außenfläche des Lenkrads gewahrt wird.
Vorteilhafte Ausführungsformen sind durch die übrigen
Ansprüche gekennzeichnet.
Der Dekorring ist dabei zum Sicherstellen einfacher
Montageeigenschaften bevorzugterweise aus elastischem
Material gefertigt, so dass er über den Lenkradkern mit dem
darauf aufgebrachten Schaummaterial, das gewöhnlicherweise
über den Kern aufgebracht wird, gestülpt werden kann.
Alternativ dazu ist es auch möglich, den Dekorring zweiteilig
zu gestalten, d. h. zwei Halbringelemente zu verwenden.
Vorzugsweise werden dabei die Grenzflächen der
Halbringelemente so gelegt, dass sie verhältnismäßig
unauffällig im zusammengefügten Zustand des Lenkrads sind, d. h.
dass sie beispielsweise in der vom Fahrer abgewandten
Seite des Lenkrads liegen oder in der Innenseite davon. In
jedem Fall wird eine einfache Montage der Lenkradanordnung
gewährleistet.
In ähnlicher Weise ist es bevorzugt, den Sicherungsring aus
elastischem Material bzw. zweiteilig zu gestalten. Wiederum
dient dies jeweils dazu, den Sicherungsring über einen
Lenkradkern mit aufgebrachtem elastischen Schaummaterial oder
ähnlichem stülpen zu können, indem das elastische
Schaummaterial temporär komprimiert wird.
Da der Dekorring nach außen hin sichtbar ist, ist ein
bevorzugter Werkstoff beispielsweise Chrom, ein verchromter
Kunststoff oder ein anderes metallbeschichtetes Material, das
der gesamten Lenkradanordnung ein edles Erscheinungsbild
verleiht.
Vorteilhafterweise sind ferner der Dekorring und der
Sicherungsring so gestaltet, dass sie, auch wenn sie ein
flächiges Bezugsmaterial wie Leder zwischen sich klemmen,
zumindest bereichsweise in Einbaulage aneinander stoßen.
Durch diesen Anschlag zwischen Dekorring und Sicherungsring
kann eine besonders gute und stabile Lenkradanordnung
erreicht werden, da sowohl der Dekorring einerseits mit der
Stirnfläche des ersten Umfangsbereichs des Lenkrads in
Kontakt ist und andererseits der Sicherungsring mit der
Stirnfläche des zweiten Umfangsbereichs des Lenkrads in
Kontakt ist und beide Elemente, nämlich der Dekorring und der
Sicherungsring, ebenfalls jeweils gegenseitig aneinander
stoßen. Dies ermöglicht insbesondere eine toleranzgenaue
Einpassung der Elemente.
Ein besonders ansprechendes Erscheinungsbild des Lenkrads
kann erreicht werden, wenn einer der Umfangsbereiche aus Holz
bzw. Holzfurnier ist, während der andere Umfangsbereich mit
einem flächigen Bezugsmaterial versehen ist, vorzugsweise
Naturleder. Selbstverständlich ist es jedoch auch möglich,
andere gängige Materialien für Lenkradbezüge einzusetzen,
beispielsweise Kunstleder.
Nachfolgend wird die Erfindung rein beispielhaft anhand der
beigefügten Figuren beschrieben, in denen
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Lenkrad
zeigt;
Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Ausschnitt des
erfindungsgemäßen Lenkrads aus Fig. 1 im Bereich einer
Fügestelle zwischen einem ersten Umfangsbereich und einem
zweiten Umfangsbereich zeigt.
Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Lenkrad 10, das
Umfangsbereiche 12 aus Holz und Umfangsbereiche 14 umfasst,
die einen Außenbezug aus Leder aufweist. Der Lederbezug setzt
sich dabei auch in Richtung Mitte des Lenkrads über den
Pralltopf 16 fort.
Zwischen den Umfangsbereichen 12 mit Holzerscheinungsbild und
den Umfangsbereichen 14 mit Lederbezug sind jeweils
Verbindungsbereiche 18 in Umfangsrichtung des Lenkrads
vorgesehen.
Wie es in Fig. 1 dargestellt ist, sind jeweils 2
Umfangsbereiche 12 mit Holzerscheinungsbild und zwei
Umfangsbereiche 14 mit Lederbezug vorgesehen.
Selbstverständlich ist es jedoch auch möglich, nur insgesamt
zwei Umfangsbereiche oder aber mehrere Umfangsbereiche
vorzusehen, auch ggf. mit drei verschiedenen Bezugs- oder
Außenmaterialien, wobei lediglich auf die Wünsche des
Benutzers Rücksicht genommen werden muss. Je nach Anzahl der
voneinander abgegrenzten Umfangsbereiche 12, 14 sind eine
entsprechende Anzahl von Verbindungselementen 18 vorgesehen.
Ein bevorzugter Aufbau eines Verbindungsbereichs 18 zwischen
einem Lenkradbereich aus Holz und einem mit Leder bezogenem
Lenkradbereich 14 wird nachfolgend anhand von Fig. 2
beschrieben.
Fig. 2 zeigt in Querschnittsansicht einen kleinen Ausschnitt
aus dem in Fig. 1 dargestellten Lenkrad und zwar im Bereich
einer Grenzstelle zwischen einem mit Leder bezogenem Bereich
14 und einem Lenkradbereich 12 mit Holz als nach außen
abschließendes Material.
Wie es in Fig. 2 zu erkennen ist, umfasst das Lenkrad einen
Lenkradkern oder Lenkradskelett 20, das beispielsweise aus
einem Metallring gefertigt ist. Selbstverständlich ist dieses
Lenkradskelett der Kreisform des Lenkrads angepasst gekrümmt,
was aus Fig. 2 jedoch aufgrund der starken Vergrößerung
nicht ersichtlich ist. In bekannter Weise schließt sich an
das Lenkradskelett 20 eine Schaumschicht bzw.
Kunststoffschicht 22 an, die dem Lenkrad die gewünschten
haptischen Eigenschaften verleiht und gleichzeitig bei einem
Aufprall z. B. aufgrund eines Unfalls, sicherstellt, dass das
Lenkrad nicht durch Splitterung oder ähnliches aus
Sicherheitsaspekten für die Fahrzeuginsassen gefährlich wird.
Wie es in Fig. 2 zu erkennen ist, ist die Schaumschicht im
Bereich des Übergangs zwischen dem ersten Umfangsbereich des
Lenkrad und dem zweiten Umfangsbereich des Lenkrads 12, 14
asymmetrisch bezüglich der Lenkradmittelachse gestaltet. D. h.
im Bereich, der in Fig. 2 oben dargestellt ist, ist eine
dickere Schaumschicht im Grenzbereich vorgesehen als im
Bereich der unterhalb der Lenkradachse vorgesehen ist. Dies
bietet, wie später erläutert wird, die Möglichkeit, einen
ebenfalls asymmetrisch gestalteten Sicherungsring 24 bzw.
einen Dekorring verdrehsicher auf dem Lenkradkörper, der aus
dem Lenkradskelett 20 und dem Schaummaterial besteht,
anzubringen.
Den äußeren Abschluss bildet im ersten Umfangsbereich das
Ledermaterial 14, während im zweiten Umfangsbereich das
Holzmaterial 12 nach außen hin sichtbar ist.
Zwischen dem ersten Lenkradbereich und dem zweiten
Lenkradbereich liegt das Verbindungselement, das in der
dargestellten Ausführungsform durch einen Sicherungsring 24
und einen Dekorring 26 gebildet ist. Wie es aus Fig. 2 zu
entnehmen ist, ist der Sicherungsring 24 in Einbaulage durch
die Lederschicht 14 verdeckt. Der Dekorring 26 ist jedoch zur
Außenseite des Lenkrads sichtbar, so dass für ihn
bevorzugterweise ein Material mit ansprechendem
Erscheinungsbild, beispielsweise Chrom, eingesetzt wird.
Der Sicherungsring 24 grenzt direkt an eine Stirnseite des
Schaummaterials 22 des zweiten Lenkradbereichs, also des
Lenkradbereichs mit Lederüberzug 14, an. Er wird dort
formschlüssig gehalten, wobei er zum Aufsetzen auf diesem
Bereich beispielsweise elastisch gestaltet ist, so dass er
über das Schaummaterial gestülpt werden kann, indem das
Schaummaterial elastisch verformt wird. Alternativ dazu ist
der Sicherungsring 24 zweiteilig gestaltet, so dass er aus
zwei Ringsegmenten zusammengesetzt wird, die nicht
notwendiger Weise zueinander identische Gestalten haben
müssen, sondern vielmehr sich zu einem Ring in beliebiger
Weise ergänzen können. Der Sicherungsring 24 ist ferner mit
einem in Richtung auf den Dekorring 26 vorspringenden Bereich
25 gestaltet. Dieser Bereich 25 hat eine Breite, die im
Wesentlichen der Dicke des Dekormaterials 14, also des
Leders, entspricht, so dass der Sicherungsring 24 und der
Dekorring 26 in Einbaulage aneinander anstoßen. Dadurch wird
eine besonders gute, formschlüssige Verbindung der
Lenkradelemente erreicht. Darüberhinaus ist der
Sicherungsring 24 ebenfalls angepasst an die Form des
Schaummaterials 22 im Verbindungsbereich mit seinem
Innenumfang gestaltet, d. h. im in Fig. 2 dargestellten Fall
asymmetrisch. Dadurch wird eine Verdrehsicherung des
Sicherungsrings 24 bewirkt.
In ähnlicher Weise ist der Dekorring 26 asymmetrisch
gestaltet, so dass auch er sich nicht gegenüber dem
Lenkradkörper bzw. dem Schaummaterial 22 verdrehen kann. Der
Sicherungsring 26 ist mit Vorsprüngen versehen, die in
entsprechende Vertiefungen im Holzkörper 12 eingreifen, um
ihn dort formschlüssig zu halten. Dies bedeutet, dass in
Einbaulage der Sicherungsring 26 einerseits mit einer seiner
Stirnflächen an die Stirnfläche des ersten Umfangsbereichs
des Lenkrads 12 anstößt und mit der anderen Stirnfläche, die
dieser gegenüberliegt, in Richtung auf den Sicherungsring 24
gerichtet ist und in einem Bereich, der dem vorspringenden
Bereich 25 des Sicherungsrings 24 entspricht, gegen diesen
anliegt und darüber hinaus das zwischen dem Sicherungsring 24
und dem Dekorring 26 liegende Flächen der Bezugsmaterial 14
klemmt. Gleichzeitig wird das freie Ende 15 des flächigen
Bezugsmaterials 14 durch das Klemmen zwischen dem
Sicherungsring 24 und dem Dekorring 26 verborgen, so dass es
zur Außenseite hin nicht sichtbar ist und ein optisch
ansprechender Abschluss und Übergang zwischen dem ersten
Umfangsbereich und dem zweiten Umfangsbereich des Lenkrads
erzeugt wird.
Nachfolgend wird noch kurz die Montage des erfindungsgemäßen
Lenkrads beschrieben.
Zunächst wird der erste Umfangsbereich des Lenkrads
zusammengefügt, d. h. das Schaummaterial 22 wird auf das
Lenkradskelett 20 aufgebracht und das Außenmaterial des
ersten Umfangsbereichs, im vorliegenden Fall Holz 12, wird
mit dem Schaummaterial 22 verbunden. Dies bedeutet, dass die
in Fig. 2 dargestellte rechte Hälfte der Anordnung
zusammengefügt ist. Ferner ist auf dem Lenkradskelett 20 das
Schaummaterial 22 des zweiten Umfangsbereichs vorgesehen,
ggf. bereits mit aufgebrachtem Dekormaterial 14,
beispielsweise Leder, wobei dessen freies Ende 15 zu diesem
Zeitpunkt lose ist.
Anschließend wird der Dekorring 26 mittels der Vorsprünge und
seiner asymmetrischen Gestalt an dem ersten Umfangsbereich
mit dem Holzmaterial 12 befestigt, wobei dies z. B. unter
Ausnutzung der ihm eigenen Elastizität geschieht, so dass er
über das Schaummaterial geschoben werden kann. Alternativ
dazu kann der Dekorring 26 auch zwei- oder mehrteilig
gestaltet werden, so dass auch nicht elastisches Material,
wie Chrom für ihn verwendet werden kann.
Ferner wird der Sicherungsring 24 in ähnlicher Weise an dem
Verbindungsbereich angebracht, so dass er mit dem
Schaummaterial 22 des zweiten Umfangsbereichs an seiner
Stirnseite in Kontakt steht. Auch der Sicherungsring 24 wird
aufgrund seiner asymmetrischen Gestalt verdrehsicher auf dem
Schaummaterial gehalten. Selbstverständlich können andere
Verdrehsicherungen eingesetzt werden, beispielsweise Kerben
und entsprechende Vorsprünge oder ähnliches.
Schließlich wird durch Aufschieben bzw. unter Ausnutzung der
Elastizität der Anordnung das Dekormaterial 14 zwischen dem
Sicherungsring 24 und dem Dekorring 26 geklemmt. Dabei
gelangt der Sicherungsring 24 im Bereich seines Vorsprungs 25
in Anschlag gegen den Dekorring 26.
Ist kein flächiges Dekormaterial 14 auf dem zweiten
Umfangsbereich vorhanden, so entfällt dieser Schritt.
Der wesentliche Aspekt der Erfindung liegt darin, formschön
und hinsichtlich des Zusammenfügens einfach zwei ggf. aus
unterschiedlichen Außenmaterialien bestehende Umfangsbereiche
eines Lenkrads miteinander zu verbinden, indem ein
Verbindungselement verwendet wird, das eine formschlüssige
Verbindung zwischen den beiden Umfangsbereichen herstellt.
Claims (9)
1. Lenkrad (10), umfassend einen ersten Umfangsbereich (14)
mit einem flächigen Bezugsmaterial, insbesondere Leder
oder Kunstleder, und einen zweiten Umfangsbereich (12),
und ein Verbindungselement (24, 26), das den ersten
Umfangsbereich (12) und den zweiten Umfangsbereich (14)
formschlüssig verbindet;
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verbindungselement einen Sicherungsring (24) und einen
Dekorring (26) umfasst, wobei das freie Ende (15) des
flächigen Bezugsmaterials zwischen dem Sicherungsring (24)
und dem Dekorring (26) geklemmt und verborgen wird.
2. Lenkrad (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Dekorring (26) aus elastischem Material gefertigt ist.
3. Lenkrad (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Dekorring (26) zweiteilig gestaltet ist.
4. Lenkrad (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
der Dekorring (26) aus Chrom bzw. mit verchromter
Oberfläche gefertigt ist.
5. Lenkrad (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsring (24)
elastisch gestaltet ist.
6. Lenkrad (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass der Sicherungsring (24) zweiteilig
gestaltet ist.
7. Lenkrad (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Dekorring (26) und der
Sicherungsring (24) im Einbauzustand aneinander stoßen.
8. Lenkrad (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsring (24)
und/oder der Dekorring (26) eine Verdrehsicherung
gegenüber einem angrenzenden Lenkradbereich und/oder einem
Lenkradskelett (20, 22) aufweisen.
9. Lenkrad (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Umfangsbereich
(12) holzfurniert oder mit einem flächigen Bezugsmaterial
versehen ist.
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