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DE102008007577A1 - Drehgelenk mit aufgenommener Unterlegscheibenanordnung und Verfahren - Google Patents

Drehgelenk mit aufgenommener Unterlegscheibenanordnung und Verfahren Download PDF

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DE102008007577A1
DE102008007577A1 DE102008007577A DE102008007577A DE102008007577A1 DE 102008007577 A1 DE102008007577 A1 DE 102008007577A1 DE 102008007577 A DE102008007577 A DE 102008007577A DE 102008007577 A DE102008007577 A DE 102008007577A DE 102008007577 A1 DE102008007577 A1 DE 102008007577A1
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Germany
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washer
shoulder
seat belt
rotatable element
fastener
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Withdrawn
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DE102008007577A
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English (en)
Inventor
Steven J. St. Clair Shores Richter
George J. Rochester Strnad
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GM Global Technology Operations LLC
Original Assignee
GM Global Technology Operations LLC
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/18Anchoring devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
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    • B60R22/18Anchoring devices
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Ein Drehgelenk wird bereitgestellt, das eine Unterlegscheibe mit einer Durchgangsbohrung, einer Basis und einer Schulter; ein drehbares Element mit einem Hauptloch, das das mittige Loch abgrenzt und zwischen der Schulter und Basis eingeschoben ist, und ein Befestigungselement mit einem Schaft aufweist, der in die Durchgangsbohrung eingeführt werden kann und mit einer passenden Gewindeaufnahme verbunden ist, um eine Klemmkraft auf die Unterlegscheibe aufzubringen, um eine axiale Bewegung des Elements zu verhindern, während dem Element erlaubt wird, sich zu drehen. Die Schulter ist gewalzt, und das Befestigungselement ist nicht mit einer Schulter versehen und verwendet keine Lastverteilungs-Unterlegscheibe. Das drehbare Element umfasst eine Öffnung zur Verbindung eines Sicherheitsgurtes, wenn das Gelenk als Sicherheitsgurtanker verwendet wird. Die Schulter weist eine Nase auf, die die Basis überragt, und das drehbare Element ist dazwischen positioniert. Auch wird ein Verfahren bereitgestellt, bei dem das Gelenk von der Unterlegscheibe separat von der Aufbringung der Klemmkraft aufgenommen ist.

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Drehgelenkanordnung mit einer aufgenommenen Unterlegscheibe und insbesondere eine Drehgelenkanordnung mit einem drehbaren Element und einer klemmbaren Unterlegscheibe, die geeignet ist, um eine aufgebrachte Klemmkraft in einem kompakten Bereich unter Verwendung eines standardmäßigen, nicht mit einer Schulter versehenen Befestigungselements aufrecht zu erhalten.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • In einer Fahrgastzelle sind eine ästhetische Verkleidung und ein ästhetisches Erscheinungsbild oft wichtige Designerwägungen. Zum Beispiel werden die Form, Passung und Funktionalität von Sitzen, Sicherheitsgurten und anderer solcher Ausstattungen und Zubehöre, die in einem Fahrgastraum oder Kabine eines Fahrzeugs angetroffen werden, sorgfältig beurteilt und mit Blick auf die Minimierung oder Beseitigung irgendwelcher unschöner Verkleidungslücken oder -öffnungen, die ein unschönes oder unfertiges Erscheinungsbild vermitteln können, ausgewählt. Fahrgastzellen verwenden oft komplexe oder Mehrkomponenten-Drehgelenkanordnungen, wie zum Beispiel Sicherheitsgurtanker, die in Bezug auf eine Seitensäule oder B-Säule montiert sind, oder andere solche Vorrichtungen, die eine ungehinderte Drehbewegung in mehr als eine Drehrichtung erfordern. Oft ist es schwierig mit solchen komplexen Drehgelenken während der Montage der Fahrgastzelle aufgrund der Größe des Gelenks und/oder des beschränkten Platzes, in welchem ein Montagearbeiter an gewissen Fahrzeugverkleidungstafeln arbeiten muss, zu arbeiten.
  • Derzeitige Verfahren und Vorrichtungen zur Erreichung eines geeigneten Drehgelenkes umfassen typischerweise die Verwendung von mit einer Schulter versehenen Befestigungselementen, d. h. Schrauben, Dübel, Nieten, Lastverteilungs-Unterlegscheiben und/oder Abstandhalter, Buchsen, oder andere derartige Befestigungselemente mit mehreren Teilen oder komplexen baulichen Merkmalen. Diese Vorrichtungen weisen jedoch gewisse inhärente Nachteile auf, und somit kann ihre Verwendung alles andere als optimal sein. Zum Beispiel bringt die relative Komplexität von üblichen, mit einer Schulter versehenen Befestigungselementen und zugehörigen Gelenkanordnungen oft zusätzliche Kosten, eine vergrößerte Größe, und/oder herausfordernde Abmessungen mit sich, die in mancher Hinsicht den Einbau des Gelenks oder irgendwelcher daran angebrachter Vorrichtungen verhindern können. Wie zuvor in dieser Beschreibung festgestellt, kann dies insbesondere zutreffen, wenn Fahrgastzellenkomponenten in einem begrenzten Raum eingebaut werden.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Dementsprechend wird ein Drehgelenk mit einer Unterlegscheibe bereitgestellt, die wenigstens teilweise ein separates drehbares Element einschließt, wobei die Unterlegscheibe ausgelegt ist, eine aufgebrachte Klemmkraft zur Befestigung des Gelenks an einer Fläche aufzunehmen, während dem drehbaren Element erlaubt wird, sich in Bezug auf die Unterlegscheibe frei zu drehen.
  • In einem Aspekt der Erfindung weist die Unterlegscheibe eine Schulter auf, die geeignet ist, eine axiale Bewegung des drehbaren Elements einzuschränken.
  • In einem weiteren Aspekt der Erfindung ist die Schulter ein verformter Abschnitt der Unterlegscheibe, der eine Nase bildet, die geeignet ist, eine axiale Bewegung des drehbaren Elements einzuschränken.
  • In einem weiteren Aspekt der Erfindung weist das Drehgelenk ein standardmäßiges, nicht mit einer Schulter versehenes Befestigungselement mit einem Kopf auf, der geeignet ist, eine axiale Bewegung des drehbaren Elements in eine Richtung einzuschränken.
  • In einem weiteren Aspekt der Erfindung wird eine Sicherheitsgurtankeranordnung zur Befestigung eines Sicherheitsgurtes an einer Fahrgastzelle bereitgestellt, umfassend eine mit einer Schulter versehenen Unterlegscheibe mit einer Schulter, die eine Basis überragt, sowie einer Durchgangsbohrung, die vollständig durch die Unterlegscheibe ausgebildet ist, ein drehbares Element mit einer ersten Öffnung, die die Durchgangsbohrung koaxial begrenzt, und einer zweiten Öffnung, die konfiguriert ist, ein Sicherheitsgurtband aufzunehmen, und ein von der Durchgangsbohrung begrenztes Befestigungselement, und eine mit einem Gewinde versehene Aufnahme, die konfiguriert ist, einen Schaft des Befestigungselements aufzunehmen, wobei das drehbare Element zwischen der Schulter und der Basis positioniert ist und von der Nase davon abgehalten wird, sich in die axiale Richtung zu bewegen, und wobei das Befestigungselement eine ausreichende Klemmkraft auf die Schulter aufbringt, wenn in den Aufnahmebehälter eingeführt, um dadurch die Anordnung an der Fahrgastzelle festzuhalten, während dem drehbaren Element erlaubt wird, sich frei zu drehen.
  • In einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum Anbringen eines Drehgelenks an einem Fahrzeug bereitgestellt, umfassend das Konfigurieren einer Unterlegscheibe mit einem ausreichenden Schulterabschnitt, um ein drehbares Element daran aufzunehmen, und das Aufbringen einer ausreichenden Klemmlast auf die Unterlegscheibe, um dem drehbaren Element zu erlauben, sich zu drehen, während die Klemmlast das Drehgelenk an dem Fahrzeug hält.
  • In einem weiteren Aspekt der Erfindung umfasst das Verfahren das Walzen oder Verformen der Unterlegscheibe, um eine Nase daran auszubilden, und das Aufnehmen des drehbaren Elements umfasst das Einschließen des Elements unter der Nase.
  • In einem weiteren Aspekt der Erfindung werden das Konfigurieren der Unterlegscheibe und das Aufbringen der Klemmlast separat durchgeführt.
  • Die zuvor genannten Merkmale und Vorteile sowie weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der folgenden ausführlichen Beschreibung der besten Methoden zur Ausführung der Erfindung offensichtlicher, wenn in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen gesehen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine schematische perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Drehgelenks;
  • 2A ist eine schematische Seitenansicht des Drehgelenks von 1;
  • 2B ist eine ausgeschnittene Seitenansicht eines Abschnitts des Drehgelenks von 2B;
  • 3 ist eine perspektivische Seitenansicht des Drehgelenks von 1, 2A und 2B mit einer mittigen Schraube und Mutter; und
  • 4 ist eine fragmentarische schematische perspektivische Ansicht einer Fahrgastzelle mit einem erfindungsgemäßen drehbaren Sicherheitsgurtanker.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Auf die Zeichnungen Bezug nehmend, in denen dieselben Bezugszeichen denselben oder ähnlichen Bauteilen in den mehreren Figuren entsprechen, wird in 1 eine perspektivische Ansicht eines Drehgelenks 10 mit einem drehbaren Element 14 gezeigt. Das drehbare Element 14 ist bevorzugt als Sicherheitsgurtanker konfiguriert, wie in 1 gezeigt, jedoch kann jedes Gelenk, das eine ungehinderte oder freie Drehung in zwei Drehrichtungen, wie durch Pfeil A dargestellt, erfordert, im Sinne der Erfindung verwendet werden, zum Beispiel ein drehbares Gurtschloss, ein Arm, eine Stütze oder ein Verkleidungshalter. Das Drehgelenk 10 weist eine mit einer Schulter versehene Unterlegscheibe 21 auf, die mit dem drehbaren Element 14 verbunden oder an dem drehbaren Element 14 angebracht oder auf dem drehbaren Element 14 aufgenommen ist, und zwar durch Einschieben, Einschließen oder anderweitiges Aufnehmen des drehbaren Elements 14 zumindest teilweise in der mit einer Schulter versehenen Unterlegscheibe 21, wie nachfolgend später in dieser Beschreibung ausführlicher erklärt werden wird.
  • Das drehbare Element 14 weist bevorzugt ein Verbindungsloch oder eine Öffnung 16 auf, die eine geeignete Stelle oder Position bereitstellt, um eine Komponente, wie zum Beispiel ein Sicherheitsgurtband 64 (siehe auch 4), fest anzubringen, und daher hat die Öffnung 16 bevorzugt eine Größe, eine Form und/oder hat einen geeigneten Umriss gemäß der erforderlichen oder beabsichtigten Verwendung des Drehgelenks 10. Zum Beispiel, wenn als Sicherheitsgurtanker verwendet, ist die Oberfläche der Öffnung 16 bevorzugt auf eine ästhetisch gefällige Weise glatt ausgeführt, um das daran angebrachte Sicherheitsgurtband nicht zu beschädigen oder auszufransen. Das drehbare Element 14 kann aus jedem beliebigen Material konstruiert werden, das eine geeignete Festigkeit für die beabsichtigte Anwendung hat, wie zum Beispiel satinierter Edelstahl, Chrom, lackierter Kohlenstoffstahl oder strapazierfähiger Kunststoff.
  • Sich 2A zuwendend weist die mit einer Schulter versehene Unterlegscheibe 21 eine Schulter oder einen Schulterabschnitt 18A, der einen Überstand oder eine Lippe oder Nase 25 darunter ausbildet (siehe auch 2B), einen Basisabschnitt 18B, sowie einen ausgesparten mittleren Abschnitt 18C auf, der die Abschnitte 18A und 18B verbindet, wobei der Schulterabschnitt 18A, der Basisabschnitt 18B und der mittlere Abschnitt 18C bevorzugt in einem Stück ausgebildet sind, wie zum Beispiel aus einem einzigen Stück Stahl, oder spritzgegossen sind, um ein einheitliches Teil zu bilden. Der Schulterabschnitt 18A ist über dem drehbaren Element 14 positioniert oder angeordnet, und der Basisabschnitt 18B ist unter dem drehbaren Element 14 positioniert oder angeordnet, wodurch das drehbare Element 14 zwischen dem Schulterabschnitt 18A und Basisabschnitt 18B um den mittleren Abschnitt 18C eingeschoben oder eingeklemmt wird, um dadurch jede axiale Bewegung oder Verschiebung des drehbaren Elements 14 zu minimieren. Der Schulterabschnitt 18A weist eine Schulterhöhe 23, einen Außendurchmesser 32 und eine Durchgangsbohrung 24 (siehe 1) mit einem Durchmesser 20 auf, und bildet eine totale oder Gesamthöhe 22, wenn an dem drehbaren Element 14 angebracht. Die Durchmesser 20 und 32 und die Höhen 22 und 23 sowie weitere Größen- und Formcharakteristika des drehbaren Elements 14 und der mit einer Schulter versehenen Unterlegscheibe 21 werden gemäß der beabsichtigen Verwendung des Drehgelenks 10 bestimmt, sind aber bevorzugt ausgewählt, um ein reduziertes oder schlankes Profil bereitzustellen, das dem Drehgelenk 10 erlaubt, besonders wenn aufgebracht oder an einem Fahrzeug angebracht, durch kompakte Bereiche zu passieren oder in kompakten Bereichen, wie zum Beispiel kleinere Sicherheitsgurt- und/oder andere solche Fahrzeugverkleidungsöffnungen, verwendet zu werden.
  • Immer noch 2A betrachtend, ist der mittlere Abschnitt 18C der mit einer Schulter versehenen Unterlegscheibe 21 in einer größeren mittigen Öffnung oder in einem Hauptloch 39 angeordnet oder positioniert und durch die größere mittige Öffnung oder das Hauptloch 39 abgrenzt, die bzw. das in dem drehbaren Element 14 ausgebildet ist, so dass das Hauptloch 39 des drehbaren Elements 14 eine Drehung des drehbaren Elements 14 auf eine nicht eingeschränkte oder ungehinderte Weise zulässt, d. h. jeder Kontakt mit dem mittleren Abschnitt 18C der mit einer Schulter versehenen Unterlegscheibe 21 wird vermieden. Der Schulterabschnitt 18A ist bevorzugt verformt, gewalzt oder anderweitig verändert oder so konstruiert, dass die mit einer Schulter versehene Unterlegscheibe 21 das drehbare Element 14 befestigt oder aufnimmt. Dieser Schritt kann separat von der Anbringung des Drehgelenks 10 an einem Fahrzeug vollzogen werden. Zum Beispiel kann beim Zusammenbau eines Fahrzeugs unter Verwendung des Drehgelenks 10 der Erfindung ein drehbares Element 14 separat als ein einzelnes oder einheitliches Stück mit einer vorab angebrachten, mit einer Schulter versehenen Unterlegscheibe 21 bestellt oder beschafft werden, wodurch der Kauf, der Versand, die Lagerung von Komponenten und/oder anderen Komponentengestaltungsfaktoren sowie der Einbau des Drehgelenks 10 vereinfacht wird. Alternativ kann die mit einer Schulter versehene Unterlegscheibe 21 ohne eine Nase 25 ausgebildet und in Bezug auf das drehbare Element 14 mittels zum Beispiel einer kostengünstigen Haltekappe aus Kunststoff (nicht gezeigt) festhalten werden, die auf dem Schulterabschnitt 18A einrastet oder über den Schulterabschnitt 18A geschoben wird, wobei ein Befestigungselement 27 (siehe 3) eine axiale Haltekraft oder Klemmlast bereitstellt, sobald das Drehgelenk 10 vollständig zusammengebaut ist.
  • Sich 2B zuwendend wird die mit einer Schulter versehene Unterlegscheibe 21 ausführlicher in einer weggeschnittenen Seitenansicht entlang der Linie 2B von 2A gezeigt und vergrößert gezeigt, um weitere Einzelheiten zu zeigen. Die Nase 25 oder eine andere geeignete Ausdehnung des Schulterabschnitts 18A ist einen Abschnitt des drehbaren Elements 14 überragend oder überstehend gezeigt, wodurch blockiert oder anderweitig verhindert wird, dass sich das drehbare Element 14 in eine axiale Richtung, wie durch Pfeil B dargestellt, bewegt. Der Basisabschnitt 18B ist konstruiert, um eine axiale Bewegung des drehbaren Elements 14 in die andere Richtung, d. h. die Richtung von Pfeil C, zu verhindern. Der mittlere Abschnitt 18C ist mit einem Außendurchmesser 11 versehen, der ausreichend kleiner als das Hauptloch 39 des drehbaren Elements 14 ausgewählt oder bemessen ist, um eine akzeptable Lücke oder Aussparung 37 dazwischen bereitzustellen, wodurch ermöglicht wird, dass sich das drehbare Element 14 frei rund um oder um die Drehachse 12 herum dreht. Die Aussparung 37 ist bevorzugt gewählt, um eine freie Drehung, wie zuvor in dieser Beschreibung beschrieben, zuzulassen, während ebenfalls eine lose oder "wackelige" Passung minimiert oder verhindert wird. Ähn lich wird der Durchmesser 20 (siehe 2A) ebenfalls bevorzugt gemäß der Größe der gewählten Schraube oder des gewählten Befestigungselements 27 gewählt (siehe 3), was dem Befestigungselement 27 erlaubt, ungehindert dort hindurch zu passieren.
  • Sich nun 3 zuwendend, wird eine Drehgelenkanordnung 40 mit dem Drehgelenk 10, wie zuvor beschrieben, und ferner ein Befestigungselement 27 und eine mit einem Gewinde versehene Aufnahme oder Gewindeaufnahme 30 aufweisend gezeigt. Das Befestigungselement 27, bevorzugt eine standardmäßige, nicht mit einer Schulter versehene Schraube, wie gezeigt, d. h. eine serienmäßig produzierte Schraube, ein Ankerbolzen, eine Niete oder eine andere geeignete Befestigung mit einem Kopf 26 und einem Schaft 28 mit Gewinden 29, das, wenn mit einer Gewindeaufnahme 30 mit einer Gewindeöffnung 35 zusammengepasst, d. h. eine Mutter, wie gezeigt, oder eine andere derartige Gewindeaufnahme oder eine andere derartige Gewindeöffnung, für das Einklemmen und/oder Befestigen des Drehgelenks 10 geeignet ist. Wird das Befestigungselement 27 in die Gewindeöffnung 35 in die von Pfeil D dargestellte Richtung eingeführt, und auf ein vorbestimmtes Drehmoment festgezogen, wird eine Klemmkraft oder -last, von Pfeil E dargestellt und von dem Kopf 26 bereitgestellt, nur zu dem Schulterabschnitt 18A der mit einer Schulter versehenen Unterlegscheibe 21 gelenkt, wodurch eine Drehung der mit einer Schulter versehenen Unterlegscheibe 21 verhindert wird. Jedoch ist das drehbare Element 14, das in dem mittleren Abschnitt 18C der mit einer Schulter versehenen Unterlegscheibe 21 (siehe 2) aufsitzt oder von und/oder in dem mittleren Abschnitt 18C der mit einer Schulter versehenen Unterlegscheibe 21 eingefasst ist, frei, sich in zwei Richtungen zu drehen (siehe Pfeil A von 1). Entsprechend wird bevorzugt, geeignete Konstruktionsmaterialien für die mit einer Schulter versehenen Unterlegscheibe 21 auszuwählen, um ein Durchhängen, eine plastische Verformung und/oder Materialmüdigkeit des Schulterabschnitts 18A zu verhindern, was andernfalls ein unerwünschtes Zusammendrücken oder eine unerwünschte Einschränkung des drehbaren Elements 14 hervorruft.
  • Sich 4 zuwendend wird eine Fahrgastzelle 50 mit einem Sitz 47 gezeigt, der benachbart zu einer Seitensäule oder B-Säule 57 positioniert ist. Eine Sicherheitsgurtanordnung 67 weist eine Länge eines einziehbaren Sicherheitsgurtbandes 64 und ein Gurtschloss 63 auf, das in einen Schlitz 55 einer Gurtschlosszunge 51 eingeführt werden kann und darin befestigbar ist. Die Sicherheitsgurtanordnung 67 weist auch eine Drehgelenkanordnung 40 auf, die als Sicherheitsgurtanker konfiguriert ist, wie zuvor in dieser Beschreibung beschrieben und in 1 gezeigt. Die Drehgelenkanordnung 40 ist bevorzugt direkt an der B-Säule 57 befestigt, wobei das drehbare Element 14 frei gelegt ist, und wobei der Schulterabschnitt 18A der mit einer Schulter versehenen Unterlegscheibe 21 (siehe 1 und 2) ein Befestigungselement 27 darin aufgenommen hat. Ist das Befestigungselement 27 zur Ansicht frei gelegt, ist der Kopf 26 (siehe 3) bevorzugt aus einem ästhetisch gefälligen Material, wie zum Beispiel ein poliertes oder lackiertes Metal, konstruiert, das mit der Fahrgastzelle 50 abgestimmt ist. Alternativ kann das Befestigungselement 27 hinter einer angebrachten Verkleidungsplatte (nicht gezeigt) für ein ästhetisch vollendetes Erscheinungsbild versteckt werden.
  • Wird die Drehgelenkanordnung 40 der Erfindung verwendet, wird der Bedarf nach komplexen Anordnungen reduziert. Des Weiteren erleichtert die Beseitigung von mit einer Schulter versehenen Schrauben und/oder anderen Spezialbefestigungselementen zugunsten von standardmäßigen, serienmäßig produzierten Komponenten den Materialkauf, während die Komplexität der Drehgelenkanordnung 40 reduziert wird, wodurch die Herstellung vereinfacht und die Gesamtherstellungskosten reduziert wer den. Schließlich wird auch der Bedarf nach verschiedenen Lastverteilungs-Unterlegscheiben und/oder Abstandhaltern, die gewöhnlich mit typischen Drehgelenken verwendet werden, die mit einer Schulter versehene Befestigungselemente einsetzen, beseitigt.
  • Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren zum Anbringen eines mechanischen Gelenkes, d. h des Drehgelenkes 10, an einem Fahrzeug oder einer anderen Konstruktion. Das Verfahren umfasst das Konfigurieren oder Formen einer mit einer Schulter versehenen Unterlegscheibe 21 mit einem ausreichenden Schulterabschnitt 18A, um ein drehbares Element 14, wie zum Beispiel den in 1 gezeigten Sicherheitsgurtanker, darin aufzunehmen, um ein Drehgelenk 10 zu bilden. Das Verfahren umfasst ferner das Aufbringen einer ausreichenden Klemmlast (Pfeil E) auf den Schulterabschnitt 18A der Unterlegscheibe 21 mittels eines nicht mit einer Schulter versehenen Befestigungselements 27, wobei die Klemmlast dem drehbaren Element 14 erlaubt, sich zu drehen, wie durch Pfeile A von 1 dargestellt, während das Drehgelenk 10 in einer axialen Richtung auf der Konstruktion immer noch festgehalten oder gehalten wird. In einer bevorzugten Ausführungsform werden das Konfigurieren des Schulterabschnitts 18A der mit einer Schulter versehenen Unterlegscheibe 21 und das Anbringen oder Aufnehmen des drehbaren Elements 14 als separate vorbereitende Schritte für das Aufbringen der Klemmlast derart durchgeführt, dass das Drehgelenk 10 als eine kombinierte Einheit, wie in 1 gezeigt, zur fertigen Verwendung in der Drehgelenkanordnung 40 von 3 und 4 bereitgestellt wird.
  • Obwohl die besten Methoden zur Ausführung der Erfindung ausführlich beschrieben worden sind, werden Fachleute verschiedene alternative Ausgestaltungen und Ausführungsformen zur Ausführung der Erfindung im Umfang der beigefügten Patentansprüche erkennen.

Claims (13)

  1. Drehgelenk mit einer Unterlegscheibe, die konfiguriert ist, wenigstens teilweise ein separates drehbares Element einzuschließen, wobei die Unterlegscheibe ausgelegt ist, eine aufgebrachte Klemmkraft zur Befestigung des Gelenks an einer Fläche aufzunehmen, während dem drehbaren Element erlaubt wird, sich in Bezug auf die Unterlegscheibe frei zu drehen.
  2. Drehgelenk nach Anspruch 1, wobei die Unterlegscheibe eine Schulter aufweist, die geeignet ist, eine axiale Bewegung des drehbaren Elements einzuschränken.
  3. Drehgelenk nach Anspruch 2, wobei die Schulter ein verformter Abschnitt der Unterlegscheibe ist, die eine Nase ausbildet, die geeignet ist, die axiale Bewegung des drehbaren Elements einzuschränken.
  4. Drehgelenk nach Anspruch 1, umfassend ein Befestigungselement, wobei das Befestigungselement eine standardmäßige, nicht mit einer Schulter versehene Schraube mit einem Kopf ist, der geeignet konstruiert ist, eine axiale Bewegung des drehbaren Elements in eine Richtung einzuschränken.
  5. Drehgelenk nach Anspruch 1, wobei das Gelenk zur Verwendung als Sicherheitsgurtanker ausgelegt ist.
  6. Sicherheitsgurtankeranordnung zum Befestigen eines Sicherheitsgurtes mit einem Sicherheitsgurtband in Bezug auf eine Fahrgastzelle, wobei die Sicherheitsgurtankeranordnung umfasst: eine mit einer Schulter versehene Unterlegscheibe mit einer Schulter und einer Basis, wobei die Schulter eine Nase bildet, die zumindest teilweise die Basis überragt, sowie einer Durchgangsbohrung, die vollständig durch die mit einer Schulter versehene Unterlegscheibe ausgebildet ist; ein drehbares Element mit einer ersten Öffnung und einer zweiten Öffnung, wobei die erste Öffnung die Durchgangsbohrung koaxial begrenzt und die zweite Öffnung konfiguriert ist, das Sicherheitsgurtband aufzunehmen; und ein von der Durchgangsbohrung begrenztes Befestigungselement mit einem Schaft, und einer mit einem Gewinde versehenen Aufnahme, die konfiguriert ist, den Schaft aufzunehmen, wobei das drehbare Element zwischen der Schulter und der Basis positioniert ist und von der Nase davon abgehalten wird, sich in die axiale Richtung zu bewegen; und wobei das Befestigungselement eine ausreichende Klemmkraft auf die Schulter aufbringt, wenn es in die Aufnahme eingeführt ist, um dadurch die Anordnung an der Fahrgastzelle festzuhalten und zu erlauben, dass sich das drehbare Element frei dreht.
  7. Sicherheitsgurtankeranordnung nach Anspruch 6, wobei das Befestigungselement ein standardmäßiges, nicht mit einer Schulter versehenes Befestigungselement ist.
  8. Sicherheitsgurtanker nach Anspruch 6, wobei der Sicherheitsgurtanker keine Lastverteilungs-Unterlegscheibe umfasst.
  9. Sicherheitsgurtankeranordnung nach Anspruch 6, wobei die Schulter ein gewalzter Abschnitt der mit einer Schulter versehenen Unterlegscheibe ist.
  10. Verfahren zum Anbringen eines Drehgelenks an einem Fahrzeug, umfassend: Konfigurieren einer Unterlegscheibe mit einem ausreichenden Schulterabschnitt, um ein drehbares Element daran aufzunehmen; und Aufbringen einer ausreichenden Klemmlast auf die Unterlegscheibe, um dem drehbaren Element zu erlauben, sich frei zu drehen, während die Klemmlast das Drehgelenk an dem Fahrzeug hält.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Klemmlast durch ein nicht mit einer Schulter versehenes Befestigungselement aufgebracht wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 10, wobei das Konfigurieren der Unterlegscheibe das Walzen oder Verformen der Unterlegscheibe umfasst, um eine Nase daran auszubilden, und wobei das Aufnehmen des drehbaren Elements das Einschließen des drehbaren Elements unter der Nase umfasst.
  13. Verfahren nach Anspruch 10, wobei das Konfigurieren der Unterlegscheibe und das Aufbringen der Klemmlast separat durchgeführt werden.
DE102008007577A 2007-02-07 2008-02-05 Drehgelenk mit aufgenommener Unterlegscheibenanordnung und Verfahren Withdrawn DE102008007577A1 (de)

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