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DE10212381A1 - Multifunktionelles chirurgisches Operationsgerät - Google Patents

Multifunktionelles chirurgisches Operationsgerät

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DE10212381A1
DE10212381A1 DE10212381A DE10212381A DE10212381A1 DE 10212381 A1 DE10212381 A1 DE 10212381A1 DE 10212381 A DE10212381 A DE 10212381A DE 10212381 A DE10212381 A DE 10212381A DE 10212381 A1 DE10212381 A1 DE 10212381A1
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DE
Germany
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manipulation
clip
section
wire
insertion tube
Prior art date
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DE10212381A
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English (en)
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DE10212381B4 (de
Inventor
Junichi Muramatsu
Tsutomu Okada
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Olympus Corp
Original Assignee
Olympus Optical Co Ltd
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Publication date
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Publication of DE10212381B4 publication Critical patent/DE10212381B4/de
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Abstract

Ein multifunktionales chirurgisches Operationsgerät enthält Clips (3), die als chirurgische Operationswerkzeuge dienen, mehrere Manipulationsdrähte (2), die mit den mehreren Clips (3) verbunden sind, wobei die Manipulationsdrähte (2) die mehreren Clips (3) jeweils unabhgängig betätigen können, einen Manipulationsabschnitt (44), mit dem die mehreren Manipulationsdrähte (2) handhabbar sind, und einen Einrückhebel (46), der wahlweise mit einem der Manipulationsdrähte (2) in Eingriff gerät. Durch Betätigung des Manipulationsabschnitts wird nur der Clip (3) manipuliert, der mit dem Manipulationsdraht (2) verbunden ist, der in Eingriff mit dem Einrückhebel (46) steht.

Description

Die vorliegende Erfindung basiert auf der früheren japanischen Patentanmeldung Nr. 2001-083708, Anmeldetag 22. März 2001, deren gesamter Inhalt durch Bezugnahme in die vorliegende Patentanmeldung eingeschlossen ist.
Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein multifunktionelles chirurgisches Operationsgerät, das bei einer chirurgischen Operation verwendet wird.
Stand der Technik
Ein multifunktionelles chirurgisches Operationsgerät der betrachteten Art ist so aufgebaut, dass ein Schaft verschieblich in einen rohrförmigen Abschnitt eingesetzt ist, und dass mehrere chirurgische Operationswerkzeuge an einem vorderen Endabschnitt des rohrförmigen Abschnitts und des Schafts angeordnet sind, wie beispielsweise in der japanischen Patentanmeldung Veröffentlichtungs-Nr. 2000-152942 von KOKAI offenbart ist. Somit sind mehrere chirurgische Operationswerkzeuge in ein Gerät eingebaut, wodurch es unnötig ist, mehrere Geräte in einen Patienten einzuführen oder aus diesem zu entnehmen. Dadurch kann eine Operation unter Verwendung des multifunktionellen chirurgischen Operationsgerätes sehr wirkungsvoll ausgeführt werden.
Der Manipulationsabschnitt eines chirurgischen Operationsgerätes, in das mehrere chirurgische Operationswerkzeuge eingesetzt sind, ist jedoch sehr kompliziert. Dies hat die Effektivität des Einsatzes des bekannten Gerätes beeinträchtigt. Aus diesem Grund ist es effektiver, wiederholt ein Gerät mit einem einzigen chirurgischen Operationswerkzeug in einen Patienten einzuführen und aus diesem wieder zu entnehmen. Die durch Einsetzen mehrerer chirurgischer Operationswerkzeuge in ein einziges Gerät erzielte Leistungssteigerung wird durch die komplizierte Handhabung und den komplizierten Aufbau des Handhabungsabschnitts aufgehoben.
Wegen der komplizierten Handhabung ist es für einen Chirurgen schwierig, ein gewünschtes chirurgisches Operationswerkzeug aus den mehreren chirurgischen Operationswerkzeugen auszuwählen und dieses zuverlässig zu handhaben.
Kurze Zusammenfassung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung löst die obigen Probleme. Es ist ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung, ein multifunktionales chirurgisches Operationsgerät anzugeben, das einen Einrückhebel hat, der wahlweise in Eingriff mit mehreren Manipulationsteilen gerät, wodurch das chirurgische Operationsgerät in der Lage ist, nur ein chirurgisches Operationswerkzeug zu handhaben, das mit den Manipulationsteilen verriegelt ist, die mit dem Einrück- bzw. Schalthebel in Eingriff stehen, wodurch die Effektivität des Geräts erhöht ist, das mehrere chirurgische Operationswerkzeuge enthält, ohne dass ein Manipulationsabschnitt gehandhabt werden muss.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein multifunktionales chirurgisches Operationsgerät vorgesehen, das enthält:
mehrere chirurgische Operationswerkzeuge,
mehrere Manipulationsteile, die mit den mehreren chirurgischen Operationswerkzeugen verriegelt sind, und jedes der mehreren chirurgischen Operationswerkzeuge unabhängig betätigen können,
einen Manipulationsabschnitt, der die mehreren Manipulationsteile betätigen kann und einen Schalthebel bzw. Einrückhebel, der wahlweise mit den mehreren Manipulationsteilen an den Manipulationsabschnitt in Eingriff geraten kann, wodurch nur ein chirurgisches Operationswerkzeug mit dem Manipulationsteil verriegelt wird, das mit dem Einrückhebel in Eingriff steht und durch Betätigung des Manipulationsabschnittes gehandhabt werden kann.
Weitere Merkmale und Vorteil der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung sowie anhand der Zeichnungen. Diese zeigen:
Fig. 1A einen Längsschnitt durch einen vorderen Endabschnitt eines multifunktionalen chirurgischen Operationsgerätes gemäß einer Ausführungsform der vorliegen­ den Erfindung;
Fig. 1B einen weiteren Längsschnitt durch die Ausführungsform gemäß Fig. 1A;
Fig. 1C einen Querschnitt entlang der Linie A-A der Fig. 1B;
Fig. 1E einen Querschnitt entlang der Linie C-C der Fig. 1B;
Fig. 1F einen Querschnitt entlang der Linie D-D der Fig. 1B;
Fig. 2 eine Aufsicht auf einen Clip gemäß der vorliegenden Ausführungsform;
Fig. 2B eine Seitenansicht des Clips der vorliegenden Ausfflhrungsform;
Fig. 2C eine Ansicht in Richtung eines Pfeils M der Fig. 2B;
Fig. 2D eine Ansicht in Richtung eines Pfeils N der Fig. 2B;
Fig. 3 eine teilweise weggeschnittene Clipeinheit gemäß der vorliegenden Aus­ führungsform in einer perspektivischen Ansicht;
Fig. 4A einen Längsschnitt durch einen Manipulationsabschnitt gemäß der vor­ liegenden Ausführungsform;
Fig. 4B einen Querschnitt entlang der Linie E-E der Fig. 4A;
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Manipulationsabschnitts gemäß der vor­ liegenden Ausfflhrungsform;
Fig. 6A einen Längsschnitt durch einen Manipulationsabschnitt gemäß der vorliegen­ den Ausführungsform;
Fig. 6B einen Querschnitt entlang der Linie F-F der Fig. 6A;
Fig. 6C einen Querschnitt entlang der Linie G-G der Fig. 6A;
Fig. 7A einen Längsschnitt durch einen Manipulationsabschnitt der vorliegenden Ausführungsform;
Fig. 7B einen Querschnitt entlang der Linie H-H der Fig. 7A;
Fig. 7C einen Querschnitt entlang der Linie I-I der Fig. 7A;
Fig. 8A einen Längsschnitt durch einen Manipulationsabschnitt gemäß der vorlie­ genden Ausführungsform;
Fig. 8B einen Längsschnitt durch einen Manipulationsabschnitt gemäß der vorliegenden Ausführungsform;
Fig. 8C einen Querschnitt entlang der Linie J-J der Fig. 8B;
Fig. 8D einen Querschnitt entlang der Linie K-K der Fig. 8B;
Fig. 8E eine Ansicht in Richtung des Pfeils O der Fig. 8B;
Fig. 9 eine Seitenansicht des gesamten multifunktionalen chirurgischen Operationsgerätes gemäß der vorliegenden Ausführungsform;
Fig. 10 einen Längsschnitt durch einen vorderen Endabschnitt des Gerätes gemäß der vorliegenden Ausführungsform;
Fig. 11 einen Längsschnitt durch einen vorderen Endabschnitt des Gerät gemäß der vorliegenden Ausführungsform;
Fig. 12 einen Längsschnitt durch einen Clip in einem Zustand, in dem dieser in einem lebenden Gewebe zurückgelassen wird;
Fig. 13 einen Längsschnitt durch einen vorderen Endabschnitt des Gerätes gemäß der vorliegenden Ausführungsform;
Fig. 14 einen Längsschnitt durch einen vorderen Endabschnitt des Gerätes gemäß der vorliegenden Ausführungsform;
Fig. 15A einen Längsschnitt durch einen Manipulationsabschnitt gemäß der vor­ liegenden Ausführungsform;
Fig. 15B einen Längsschnitt durch einen Manipulationsabschnitt gemäß der vor­ liegenden Ausführungsform;
Fig. 15C einen Querschnitt entlang der Linie L-L der Fig. 15B;
Fig. 16A einen Längsschnitt durch einen Manipulationsabschnitt gemäß der vor­ liegenden Ausführungsform;
Fig. 16B einen Längsschnitt durch einen Manipulationsabschnitt gemäß der vorlie­ genden Ausführungsform;
Fig. 16C einen Querschnitt entlang der Linie M-M der Fig. 16B;
Fig. 17A einen Längsschnitt durch einen Manipulationsabschnitt gemäß der vorlie­ genden Ausführungsform;
Fig. 17B einen Querschnitt entlang der Linie N-N der Fig. 17A;
Fig. 17C eine Ansicht in Richtung eines Pfeils P der Fig. 17A;
Fig. 18 eine Seitenansicht eines Manipulationsdrahtes gemäß der vorliegenden Ausführungsform und
Fig. 19A-19J Verfahrensschritte zur Herstellung eines Manipulationsdrahtes.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben.
Die Fig. 1A bis 1F zeigen einen vorderen Endabschnitt eines multifunktionalen chirurgischen Operationsgerätes. Ein Einführungsrohr 1 hat eine solche Flexibilität, dass das Rohr in einen Endoskopkanal einsetzbar ist, und mehrere Manipulationsdrähte 2, die als Manipulationsteile dienen, sind beweglich in das Einführungsrohr 1 eingesetzt. Mehrere Clips 3, die als chirurgische Operationswerkzeuge dienen, und die frei vorschiebbar und von dem vorderen Endabschnitt des Einführungsrohres 1 abgesetzt sind, sind lösbar mit dem vorderen Endabschnitt des Manipulationsdrahtes 2 verbunden.
Das Einführungsrohr 1 ist aus einer Rohrschicht aus einem polymerischen Harz gebildet (wie synthetischem Polyamid, Polyäthylen hoher Dichte/niedriger Dichte, Polyester, Polytetrafluoräthylen, Tetrafluoräthylen-Perfluoroalkylvinyläthercopolymer oder Tetrafluoro­ äthylen-Hexafluorpropylencopolymer). Die Innenfläche und die Außenfläche des Rohres haben Gleiteigenschaften, wodurch es erleichtert ist, das Rohr in einen Endoskopkanal einzusetzen oder aus diesem zu entnehmen, den Clip 3 austreten zu lassen und den Manipulationsdraht 2 einzusetzen.
Das Einführungsrohr 1 ist ein Doppelrohr mit einer Innenschicht und einer Außenschicht, wobei ein Verstärkungsteil zwischen den beiden Schichten eingebettet sein kann. In diesem Fall besteht die Innenschicht und die Außenschicht aus polymerischem Harz. Das Verstärkungsteil ist aus einer zylindrischen Schicht gebildet, die mit einem dünnen Metalldraht in einer Gitterform versehen ist. Wenn somit eine Kompressionskraft auf den vorderen Endabschnitt und den rückwärtigen Endabschnitt des Rohres einwirkt, hat das Rohr einen ausgezeichneten Kompressionswiderstand, der größer ist als ein Rohr ohne Verstärkungsteil, weshalb das Rohr nicht bricht.
Das Einführungsrohr 1 hat einen solchen Außendurchmesser, dass das Rohr in den Endoskopkanal einsetzbar ist. Die Dicke der Rohrwand hängt von der Festigkeit des verwendeten Materials ab. Obwohl bei einem Rohr aus polymerischem Harz der Durchmesser bei etwa 0,2 mm bis 0,5 mm liegen sollte, kann die Dicke durch Einbetten des Verstärkungsteil verringert werden.
Die Fig. 2A bis 2D zeigen einen Clip bzw. eine Klammer 3. Bei diesem Clip 3 ist ein dünnes metallisches Plattenband an einem Mittelabschnitt gebogen, und dieser gebogene Abschnitt wird als hinterer Endabschnitt 3a bezeichnet. Die beiden Armabschnitte 3b und 3b', die sich von diesem hinteren Endabschnitt 3a erstrecken, kreuzen einander, wobei der hintere Endabschnitt 3a im wesentlichen eine ovale Form hat.
Außerdem sind die vorderen Endabschnitte der Armabschnitte 3b und 3b' jeweils so abgebogen, dass sie einander gegenüberliegen, und diese Abschnitte bilden Klemmabschnitte 3c und 3c'. Eines der vorderen Enden der Klemmabschnitt 3c und 3' hat eine vorspringende Form 3d, während das andere Ende eine ausgesparte Form 3e hat, so dass ein lebendes Gewebe leicht eingeklemmt werden kann. Die Armabschnitte 3b und 3b' haben Öffnungs/Ausdehnungseigenschaften, so dass sich die Klemmabschnitte 3c öffnen. Ein nach hinten vorstehender Haken 3f ist an dem hinteren Endabschnitt 3a befestigt. Bei diesem Haken 3f ist eine dünne Platte aus rostfreiem Material, die sich von dem hinteren Endabschnitt 3a erstreckt, im wesentlichen zu einer J-Form gebogen.
Die dünne Wandplatte des Clips 3 besteht aus rostfreiem Material und hat eine solche Elastizität und Festigkeit, dass sie zuverlässig ein lebendes Gewebe einklemmen kann.
Beispielsweise kann eine ultra-elastische Legierung wie Nickel-Titan-Legierung den Armabschnitten 3b und 3b' Ausdehnungs/Öffnungseigenschaften verleihen, wodurch die Armabschnitte 3b und 3b' sich zuverlässig öffnen, wenn die Armabschnitte aus dem Rohr ausgetreten sind.
Wenn eine Zugkraft von etwa 2 kg bis 5 kg auf den Haken 3f einwirkt, kann der Haken 3f die J-Form nicht beibehalten und verformt sich, so dass er sich im wesentlichen in einer I-Form erstreckt.
Das Plattenband des Clips 3 hat eine Dicke von 0,15 mm bis 0,3 mm, die Klemmabschnitte 3c und 3' haben eine Breite von 0,5 mm bis 1,2 mm, und die Armabschnitte 3b und 3b' haben eine Breite von 0,5 mm bis 1,5 mm. Der hintere Endabschnitt 3a hat eine Plattenbreite von 0,3 mm bis 0,5 mm. Der Haken 3f steht in einer Länge von etwa 1 mm bis 5 mm von dem hinteren Endabschnitt 3a des Clips 3 vor.
Der Manipulationsdraht 2 besteht aus einer Drahtschlaufe 2a und einem hinteren Enddraht 3b, wie Fig. 1A zeigt. Eine geschlossene Drahtschleife 2a ist an einem vorderen Ende eines hinteren Enddrahtes 2b geformt und besteht aus einem verdrillten metallischen Draht. Um die Drahtschlaufe 2a, die weiter unten beschrieben wird, auszubilden, wird die Drahtschlaufe 2a aus einem einzigen verdrillten Draht des hinteren Enddrahtes 2b gebildet und dann wird der hintere Enddraht 2b wieder zurück verdrillt. Auf diese Weise kann die Schleife an einem Verbindungsabschnitt der Drahtschlaufe 2a mit dem hinteren Enddraht 2d ohne Verwendung spezieller Verbindungsteile und ohne einen harten Abschnitt ausgebildet werden.
Ein Außendurchmesser eines Verbindungsabschnitts der Drahtschlaufe 2a und des hinteren Enddrahtes 2b ist hierdurch nicht erhöht. Wie weiter unten beschrieben wird, ist in dem Fall, in dem mehrere Clips 3 in dem Einführungsrohr 1 angeordnet werden, ein Abstand oder freier Raum in dem Einführungsrohr 1 sehr klein, wodurch die Verwendung der vorliegenden Ausführungsform sehr effektiv ist.
Der Manipulationsdraht 2 besteht beispielsweise aus einem rostfreien, verdrillten Draht. Ein solcher verdrillter Draht ist flexibler als ein einzelner Draht, und die Flexibilität des Einführungsrohres 1 ist nicht verschlechtert. Wenn der Clip 3 legiert ist, wird eine Kraft von 2 kg bis 5 kg auf die Drahtschlaufe 2a ausgeübt. Dabei ist es erforderlich, die Abmessungen so zu wählen, dass die Drahtschlaufe 2a nicht bricht.
Außerdem kann der Manipulationsdraht 2 mit einem polymerischen Harz mit guten Gleiteigenschaften beschichtet sein, beispielsweise mit Polyäthylen hoher Dichte/niedriger Dichte. Die Dicke der Beschichtung beträgt bevorzugt etwa 0,05 mm bis 0,1 mm. Wenn die Gleiteigenschaften des Manipulationsdrahtes 2 so verbessert sind, ist der Gleitwiderstand des Manipulationsteiles, das später beschrieben wird, verringert, wodurch es möglich ist, die aufzubringende Kraft während des Legierens zu verringern. Der hintere Enddraht 2b hat einen Außendurchmesser von 0,3 mm bis 0,6 mm, und die Drahtschlaufe 2a hat einen Durchmesser von 0,1 mm oder mehr.
Wie Fig. 1A zeigt, ist ein Vorsprungteil bzw. Austrittsteil 4 in das Einführungsrohr 1 eingesetzt. Das Austrittsteil 4 hat eine solche Flexibilität, dass das Teil in das Einführungsrohr 1 einsetzbar ist. Dieses Austrittsteil ist hinter dem weiter unten beschriebenen Clipspannring 5 angeordnet, wobei der Ring so in das Einführungsrohr 1 eingebaut ist, dass er direkt eine Kraft aufnimmt, die von dem Manipulationsdraht 2 ausgeübt wird, wenn der Clip 3 legiert wird.
Dieses Austrittsteil 4 bzw. Vorschubteil 4 ist als eine Spiralschicht mit unregelmäßigen Innenflächen und Außenflächen vorgesehen, an denen ein metallischer Draht, dessen Querschnittsfläche rund ist (wie rostfreier Draht) dicht gewickelt ist. Dieses Austrittsteil 4 wird zu der vorderen Endseite des Einführungsrohres 1 bewegt, wodurch es möglich ist, dass der Clip 3 und der Clipspannring 5 aus dem Einführungsrohr 1 austreten.
Das Austrittsteil 4 kann als rechtwinklige Spiralschicht mit flachen Innen- und Außenflächen vorgesehen sein, die erhalten werden, nachdem der Drahtquerschnittsabschnitt rechtwinklig gemacht worden ist, indem ein metallischer Draht (wie rostfreier Draht), dessen Querschnittsfläche rund ist, gebrochen bzw. zusammengedrückt wird, wobei dann der Draht mit der rechtwinkligen Querschnittsfläche dicht auf der Schicht gewickelt ist. Diese rechtwinklige Spiralschicht kann vorgesehen sein als Spiralschicht mit einem großen Innendurchmesser, selbst wenn der Drahtdurchmesser desselben Drahtes verwendet wird, im Vergleich zu einer rundgeformten Spiralschicht.
Das Austrittsteil 4 kann eine Rohrschicht sein, die beispielsweise aus einem polymerischen Harz besteht (wie synthetischem Polyamid), Polyäthylen hoher Dichte/niedriger Dichte, Polyester, Polytetrafluoräthylen, Tetrafluoräthylenperfluoroalkylvinyläthercopolymer oder Teterafluoräthylen-Hexafluor Proyplen Copolymer. Die Rohrschicht hat Gleiteigenschaften an den Innen- und Außenflächen, wodurch es leicht ist, dieses in das Einführungsrohr 1 einzusetzen und den Manipulationsdraht 2 einzubringen.
Außerdem kann eine Rohrschicht vorgesehen sein, bei der ein metallischer Draht (wie ein rostfreier Draht) in eine aus polymerischem Harz bestehende Rohrschicht eingebettet ist. Dieses Rohr hat eine höhere Festigkeit als ein Rohr, in das kein Draht eingebettet ist.
Das Vorschubteil 4 hat einen solchen Außendurchmesser, dass das Vorschubteil in das Einführungsrohr 1 einsetzbar ist, und einen solchen Innendurchmesser, dass der Manipulationsdraht 2 eingesetzt werden kann. Der Außendurchmesser beträgt 3 mm oder weniger, und der Innendurchmesser ist so groß wie möglich. Es ist jedoch eine solche Dicke erforderlich, dass die Vorschubkraft zuverlässig übertragen werden kann und die Rohrwand nicht bricht, wenn eine Kraft ausgeübt wird, wenn der Clip 3 legiert wird. Der Clipspannring 5, der an dem Clip 3 angebracht wird, hat eine in Fig. 3 dargestellte Konstruktion. Der Clipspannring 5 ist so auf den Armabschnitten 3b und 3b' des Clips 3 angeordnet, dass die Armabschnitte 3b und 3b' des Clips geschlossen sind, und er hat im wesentlichen eine Rohrform. Der Clip 3 und der Manipulationsdraht 2 sind miteinander verbunden, in dem ein Haken 3f in die Drahtschlaufe 2a eingehakt ist.
Der hintere Endabschnitt 5a des Clipspannrings 5 ist in Übereinstimmung mit einem Biegewinkel der Clipklemmabschnitte 3c und 3c' geformt, so dass die Klemmabschnitte 3c und 3c' zuverlässig an den hinteren Endabschnitt 5a des Clipspannrings 5 anstoßen. Wenn auf diese Weise eine Kompressionskraft bzw. Druckkraft zwischen dem Clip 3 und dem Vorschubteil 4 wirkt, werden der Clip 3 und der Clipspannring 5 nicht geneigt, und die Kompressionskraft kann zuverlässig auf das vordere Ende übertragen werden.
Der Clipspannring 5 ist durch Spritzguß aus einem starren Harz hergestellt (wie Polybutyltelephthalat, Polyamid, Polyphenylamid, Flüssigkristallpolymer, Polyätherketone, Polyphathalamid), oder alternativ durch Spritzgießen, Schneidbearbeitung und plastische Bearbeitung eines Metalls (wie rostfreien Metalls).
Der Clipspannring 5 hat einen Innendurchmesser von 0,6 mm bis 1,3 mm und einen Außendurchmesser von etwa 1,0 mm bis 2,5 mm, und seine Länge beträgt etwa 4 mm bis 8 mm. Wie Fig. 12 zeigt, ist es erforderlich, die Länge so zu wählen, dass der Clip nicht aus dem Clipspannring 5 vorsteht, wenn der Clip 3 legiert und der Haken 3f an dem hinteren Endabschnitt des Clips 3 verformt ist.
Der Clip 3 ist in den Clipspannring 5 eingesetzt, womit eine Clipeinheit 6 gebildet ist. Außerdem steht eine Drahtschlaufe 2a an dem vorderen Endabschnitt des Manipulationsdrahtes 2 in Eingriff mit dem Haken 3f an dem hinteren Endabschnitt 3a des Clips 3. Ein polymerisches Material 6a wie Silikon befindet sich in dem Clipspannring 5, so dass sich der Clipspannring 5 nicht leicht von dem Clip 3 und der Haken 3f von der Drahtschlaufe 3a lösen kann.
Die oben beschriebenen Bauteile sind in das Einführungsrohr 1 eingesetzt, wie die Fig. 1A und 1B zeigen. In dem Einführungsrohr 1 sind 3 Clipeinheiten 6 hintereinander angeordnet. Die Anzahl der Clipeinheiten 6 ist jedoch nicht auf 3 beschränkt, sondern es können auch mehr Clipeinheiten 6 in dem Einführungsrohr 1 angeordnet werden.
Zum Zwecke der Klarheit werden die in das Einführungsrohr 1 eingebauten Clipeinheiten 6 folgendermaßen bezeichnet: ein Clip 81, Clip 82 und Clip 83 sind in der Reihenfolge von dem vordersten Ende vorgesehen. Die Clipspannringe 6, mit denen sich die Clips 81, 82 und 83 in Eingriff befinden, werden als Clipspannringe 84, 85 und 86 bezeichnet. Die Manipulationsdrähte 2, die in Eingriff mit den Clips 81, 82 und 83 sowie den Clipspannringen 84, 85 und 86 stehen, werden als Manipulationsdrähte 87, 88 und 89 bezeichnet.
Ein Austrittsteil bzw. Vorschubteil 4 ist hinter dem Clipspannring 86 eingesetzt. Der Manipulationsdraht 87 verläuft durch einen Spalt 91 zwischen den Klemmabschnitten des Clips 82 und einen Clipspannring 85 und dann durch einen Spalt 92 zwischen den Klemmabschnitten des Clips 83 und den Clipspannring 86 und ist in das hintere Ende des Vorschubteils 4 eingesetzt. Außerdem ist der Manipulationsdraht 88 in den Spalt 92 zwischen dem Klemmabschnitt des Clips 83 und den Clipspannring 86 sowie in das hintere Ende des Vorschubteils 4 eingesetzt. Der Manipulationsdraht 89 ist seinerseits in einen inneren Hohlraum des Vorschubteils 4 geführt und in das hintere Ende des Vorschubteils 4 eingesetzt. D. h., in das Vorschubteil 4 sind drei Manipulationsdrähte 87, 88 und 89 parallel zueinander verlaufend eingesetzt.
Nachfolgend wird die Konstruktion eines Manipulationsabschnitts an dem hinteren Ende des Einführungsrohres 1 mit Bezug auf die Fig. 4A bis 4C beschrieben.
Wie die Fig. 4A und 4B zeigen, hat ein Einführungsrohrverbindungsteil 21 im wesentlichen eine zylindrische Form, und ein zylindrischer Vorschubabschnitt bzw. Vorsprungabschnitt 21a befindet sich an seinem vorderen Endabschnitt. Dieser Vorsprungabschnitt 21a sitzt im Presssitz auf dem hinteren Endabschnitt des aus polymerischem Harz bestehenden Einführungsrohr 1, und ein Verbindungszylinderkörper 21c mit einem Schraubenabschnitt 21b an seiner äußeren Umfangsfläche befindet sich an seinem hinteren Endabschnitt.
Wie Fig. 5 zeigt, ist ein Mutterschraubenabschnitt 22a an dem vorderen Endabschnitt eines im wesentlichen zylindrischen Einführungsrohrgleitstücks 22 vorgesehen und auf einen Vaterschraubenabschnitt 21b des Einführungsrohrverbindungsteils 21 aufgeschraubt. Ein Klauenabschnitt 22b befindet sich an dem hinteren Endabschnitt dieses Einführungsrohrgleitstücks 22.
Das Einführungsrohrgleitstück 22 hat einen zylindrischen inneren Hohlraum 22c. Ein Manipulationsgleitstück 23 ist in diesen inneren Hohlraum 22c eingesetzt. Das Manipulationsgleitstück 23 hat im wesentlichen eine zylindrische Form, und eine Klinke 23a bildet einen Teil der äußeren Umfangsfläche in axialer Richtung. Dieses Manipulationsgleitstück 23 greift beweglich in einen inneren Hohlraum 22c an dem Einführungsrohrgleitstück 22 ein.
Ein Klaueneingriffsaussparungsabschnitt 22d befindet sich an einem inneren Umfangsabschnitt bei dem Klauenabschnitt 22b des Einführungsgleitstücks 22, und eine Klaue 24 sitzt in diesem Klaueneingriffsaussparungsabschnitt 22d. Das Klauenteil 24 ist ein im wesentliches rechtwinkliges Teil, und eine Klaue 24a, die in Eingriff mit der Klinke 23a des Manipulationsteilgleitstücks 23 geraten kann, befindet sich an dem vorderen Endabschnitt.
Ein Stift 24b steht an einem Zwischenabschnitt des hinteren Endabschnitt des Klauenteils 24 vor, und eine Feder 24c sitzt auf dem Stift 24b innerhalb des Klaueneingriffsaussparungsabschnitts 22d. Das Klauenteil 24 wird von der Feder 24c in Richtung der Klinke 23a gedrückt.
Außerdem befinden sich zwei Durchgangslöcher 24e an der gegenüberliegenden Seite des Klauenteils 24 des Klauenabschnitts 24b des Einführungsrohrgleitstücks 22, und ein Stab 25 greift beweglich in diese 3 Löcher 22e ein. Der vordere Endabschnitt des Stabes 25 ist an dem Klauenteil 24 befestigt, und ein Knopf 26 befindet sich an einem hinteren Endabschnitt.
Wenn dieser Knopf 26 in Richtung des Einführungsrohrgleitstücks 22 gedrückt wird, wird die Druckkraft auf das Klauenteil 24 über den Stab 25 übertragen, und die Feder 25c wird zusammengedrückt. Auf diese Weise tritt das Klauenteil 24 aus der Klinke 23a an dem Manipulationsteilgleitstück 23 aus, so dass das Einführungsrohrgleitstück 22 in axialer Richtung des Manipulationsteilgleitstücks 23 bewegbar ist.
Wie zudem die Fig. 4A, 4B, 6A bis 6C zeigen, sitzt ein zylindrisches Schutzrohr 30 in dem hinteren Endabschnitt des Vorschubteils 4, und ein vorderer Endabschnitt 30a des Schutzrohres 30 ist an dem hinteren Endabschnitt des Vorschubteils 4 angeschweißt. Ein hinterer Endabschnitt 30b des Schutzrohres 30 ist mit dem vorderen Endabschnitt des Manipulationteilgleitstücks 23 verbunden. Drei Manipulationsdrähte 87, 88 und 89, die von dem inneren Hohlraum des Vorschubteils 4 geführt sind, werden in den inneren Hohlraum des Schutzrohres 30 geführt und sind in den inneren Hohlraum 23b des Manipulationteilgleitstücks 23 eingesetzt. Das Schutzrohr 30 verhindert ein Durchhängen der Manipulationsdrähte 87, 88 und 89 und ermöglicht das leichte Gleiten des Manipulationteilgleitstücks 23 in dem inneren Hohlraum 22c des Einführungsrohrgleitstücks 22.
Wie die Fig. 7A bis 7C zeigen sind Manipulationsrohre 40a, 40b und 40c an den hinteren Endabschnitten der drei Manipulationsdrähte 87, 88 und 89 angeschweißt und in den inneren Hohlraum des Manipulationsteilgleitstücks 23 geführt. Drei Knöpfe 41a, 41b und 41c sind an den hinteren Endabschnitten der Manipulationsrohre 40a, 40b und 40c angeschweißt und diese drei Knöpfe 41a, 41b und 41c sind verbunden, während sie um 120° in der Umfangsrichtung geneigt sind, so dass sie einander nicht behindern.
Ein Gleitsitz 42 ist an dem hinteren Endabschnitt des Manipulationteilgleitstücks 23 durch Schrauben 42d, 42e und 42f befestigt. Drei Schlitze 42a, 42b und 42c befinden sich an dem Gleitsitz 42 in axialer Richtung. Diese drei Schlitze 42a, 42b und 42c sind in der Umfangsrichtung um 120° zueinander geneigt. Die Knöpfe 41a, 41b und 41c sind in diese drei Schlitze 42a, 42b und 42c eingesetzt, und die jeweiligen Knöpfe 41a, 41b und 41c können unabhängig voneinander in den Schlitzen 42a, 42b und 42c gleiten.
Außerdem ist ein Verbindungsstück 43 drehbar an dem hinteren Endabschnitt des Manipulationsteilgleitstücks 23 angebracht. An der inneren Umfangsfläche des Verbindungsteils 43 ist eine Schrauben 43a ausgebildet, die auf den weiter unten beschriebenen Manipulationsabschnitt 44 aufgeschraubt sein kann.
Der Manipulationsabschnitt 44 hat im wesentlichen eine zylindrische Form, wie dieFig. 8A bis 8E zeigen, und der Gleitsitz 42 greift in den inneren Hohlraum des vorderen Endabschnitts ein. Drei Schlitze 44a, 44b und 44c, die in Umfangsrichtung um 120° zueinander geneigt sind, verlaufen in axialer Richtung der zylindrischen Form des Manipulationsabschnitts 44. Drei Knöpfe 41a, 41b und 44c, die in den Gleitsitz 42 eingreifen, können in diesen Schlitzen 44a, 44b und 44c gleiten.
Eine Vaterschraube 44d befindet sich an dem vorderen Endabschnitt des Manipulationsabschnitts 44. Diese Schraube ist vorgesehen, um in Eingriff mit einer Mutterschraube 43a des Verbindungsstücks 43 zu geraten. Auf diese Weise sind der Manipulationsabschnitt 44, der Gleitsitz 42 und das Manipulationsteilgleitstück 23 integral miteinander verbunden.
Ein vertikal verlaufender ausgeschnittener Abschnitt 44e befindet sich an dem hinteren Endabschnitt des Manipulationsabschnitts 44. Ein Gleitstift 47f gleitet an diesem ausgeschnittenen Abschnitt 44e, was später beschrieben wird, wodurch der Manipulationsdraht 2 zurückgezogen werden kann.
An dem Manipulationsabschnitt 44 ist eine im wesentlichen zylindrische Manipulationsabschnittsabdeckung 45 so angeordnet, dass sie den Manipulationsabschnitt 44 überdeckt. Ein Durchgangsloch 44e, in das der Gleitstift 47e eingreifen kann, befindet sich an dem hinteren Endabschnitt der Manipulationsabschnittsabdeckung 45.
Ein Einschalthebel 46 befindet sich an dem vorderen Ende der Manipulationsabschnittsabdeckung 45. Dieser Einschalthebel 46 hat im wesentlichen eine zylindrische Form, wobei sich ein Teil des inneren Hohlraums zu der Innenseite erstreckt, und es ist ein Knopfeingriffsabschnitt 46a gebildet. Der Einschalthebel bzw. Einrückhebel 46 ist drehbar auf der Manipulationsabschnittsabdeckung 45 über Stifte 46b und 46c angeordnet. Der Einrückhebel 46 wird um 120° gedreht, wodurch ein Knopfeingriffsabschnitt 46a mit einem Knopf 41a in Eingriff geraten kann.
Wie zudem die Fig. 8A bis 8E und 9 zeigen, hat ein Handgriff 47 im wesentlichen eine U- Form. Dieser Handgriff besteht aus einem feststehenden Handgriff 47a, der aus einem zylindrischen Teil gebildet ist, einer Verbindungsstange 47b, einem Gleithandgriff 47c und einem Gleithandgriff-Anschlagrohr 47d. Die Verbindungsstange 47b ist in den hinteren Endabschnitt des feststehenden Handgriffs 47a eingeschraubt. Das andere Ende der Verbindungsstange 47b ist in das Anschlagrohr 47d über eine Durchgangsbohrung 47e an dem hinteren Endabschnitt des Gleithandgriffs 47c eingeschraubt. Damit kann der Gleithandgriff 47c frei auf der Verbindungsstange 47b gleiten.
Der vordere Endabschnitt des feststehenden Handgriffs 47a ist an dem Manipulationsteil 44 über eine Befestigungsschraube 47g befestigt. Der vordere Endabschnitt des Gleithandgriffs 47c ist an dem hinteren Endabschnitt der Manipulationsabschnittsabdeckung 45 über einen Gleitstift 47f verbunden. Dabei greift der Gleitstift 47f in den ausgeschnittenen Abschnitt 44d an dem hinteren Endabschnitt des Manipulationsabschnitts 44 ein.
Eine spiralförmige Feder 48 sitzt in dem inneren Hohlraum des hinteren Endabschnitts des Manipulationsabschnitts 44. Beide Enden dieser Feder 48 sind durch Federsitze 48a und 48b fixiert. Die Feder 48 übt eine nach vorne gerichtete Druckkraft auf den Federsitz 48a aus, wodurch der Gleitstift 47f, die Manipulationsabschnittsabdeckung 45 und der Gleithandgriff 47c stets in Richtung des vorderen Endes vorgespannt sind.
Der Federsitz 48a hat im wesentlichen eine zylindrische Form und eine Durchgangsbohrung, die von dem Gleitstift 47f durchgriffen werden kann. Damit sitzt der Gleitstift 47f so in dem inneren Hohlraum des Manipulationsabschnitts 44, dass die Kraft der Feder 48 auf den Gleitstift 47f wirkt. Der Federsitz 48b hat ebenfalls eine im wesentlichen zylindrische Form und eine Durchgangsbohrung, die von der Befestigungsschraube 47g durchgriffen werden kann. Damit greift die Befestigungsschraube in den inneren Hohlraum des Manipulationsabschnitts 44 ein und liegt an dem hinteren Endabschnitt der Feder 48 an.
Nachfolgend wird die Arbeitsweise der ersten Ausführungsform beschrieben.
Wie die Fig. 1A und 1B zeigen, wird das Einführungsrohr 1 in einen Hohlraum eines lebenden Körpers über einen Zangenkanal eines Endoskops eingesetzt. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der vordere Endabschnitt des Einführungsrohres 1 vor dem vorderen Ende eines Clips 81, der in den inneren Hohlraum des Einführungsrohres 1 eingeschlossen ist. Nachdem das Einführungsrohr 1 in der Nähe eines Zielgewebes angeordnet ist, wird der Klauenabschnitt 22b des Einführungsrohrgleitstücks 22, wie Fig. 9 zeigt, geklemmt, und das Einführungsrohrgleitstück 22 wird zur rückwärtigen Endseite zurückgezogen. Zu diesem Zeitpunkt ist ein Endoskopbild gut sichtbar, und es wird überprüft, dass die Armabschnitte 3b und 3b' des Clips 81 aus dem vorderen Ende des Einführungsrohres herausragen. Daher wird der Clip 81 in dem Zangenkanal nicht vorgeschoben bzw. ausgebracht.
Wie Fig. 10 zeigt, wird das Einführungsrohrgleitstück 22 schrittweise zu einer Stelle zurückgezogen, an der der Clipspannring 5 aus dem vorderen Ende des Einführungsrohres 1 um etwa 1 bis 5 mm vorsteht. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Armabschnitte 3b und 3b' des Clips 82 nicht aus dem vorderen Ende des Einführungsrohres 1 herausragen. Wenn nämlich die Armabschnitte 3b und 3b' des Clips 82 herausragen würden, gäbe es keine Mittel zum Steuern des Clips 81, wodurch es schwierig wäre, das lebende Zielgewebe zu legieren.
Wenn das Einführungsrohrgleitstück 22 zurückgezogen wird, befindet sich das Klauenteil 24 ständig in Eingriff mit der Klinke 23a des Manipulationsteilgleitstücks 23 infolge der Kraft der Feder 24c. Falls daher eine Hand von dem Einführungsrohrgleitstück 22 an einem Punkt weggenommen wird, bewegt sich das Einführungsrohrgleitstück 22 nicht auf dem Manipulationsteilgleitstück 23.
Obwohl sich das Einführungsrohrgleitstück 22 bewegen kann, wenn eine Kraft in der Zugrichtung ausgeübt wird, ist eine Bewegung wegen des Eingriffs des Klauenteils 24 und der Klinke 23a auch dann unmöglich, wenn eine Kraft in Richtung des vorderen Endes des Einführungsrohres 1 ausgeübt wird. Wenn das Einführungsrohrgleitstück 22 stark zurückgezogen wird, können das Klauenteil 24 und die Klinke 23a durch Druck auf den Knopf 26 voneinander gelöst werden. Wenn der Knopf 26 in Richtung des Klauenabschnitts 22b gedrückt wird, wird die aufgebrachte Kraft auf das Klauenteil 24 über einen Stab 25 übertragen, wodurch die Feder 24c zusammengedrückt wird. Dann ist der Eingriff zwischen dem Klauenteil 24 und der Klinke 23a gelöst.
Während der Clip 81 und der Clipspannring 84 aus dem Einführungsrohr 1 herausragen, wird ein Manipulationsdraht 87 zurückgezogen und die auf den Manipulationsdraht 87 ausgeübte Kraft auf den Clip 81 übertragen. Das Vorschubteil 4 ist fixiert und damit wirkt die aufgebrachte Kraft als eine Kompressionskraft zwischen dem Clip 81 und dem Vorschubteil bzw. Vorrückteil 4. Durch diese Kompressionskraft wird ein ovaler Abschnitt des hinteren Endabschnitts 3a des Clips 81 in den Clipspannring 84 hineingezogen. Der ovale Abschnitt des hinteren Endabschnitts 3a ist größer als der Innendurchmesser des Clipspannrings 84, weshalb der ovale Abschnitt von dem Clipspannring 84 zusammengedrückt wird. Dadurch öffnen sich die Armabschnitte 3b und 3b' signifikant zu der Außenseite, wie Fig. 11 zeigt.
Die Kompressionskraft bzw. Zugkraft wirkt ebenso wie auf den Clip 81 auf die Clips 82 und 83. Die Clips 82 und 83 werden nicht in die Clipspannringe 85 und 86 hineingezogen, und die Armabschnitte 3b und 3b' öffnen sich nicht signifikant nach außen. D. h., der Clip 82 und der Clipspannring 85 sowie der Clip 83 und der Clipspannring 86 wirken als hartes Verbindungsteil zwischen dem Clip 81 und dem Vorrückteil 4. Dadurch wird die Kompressionskraft zwischen dem Clip 81 und dem Vorrückteil 4 ausgeübt und dort aufgenommen.
Die Clips 82 und 83 werden nicht in die Clipspannringe 85 und 86 zurückgezogen, da sich die Armabschnitte 3b und 3b' nicht weiter öffnen, als der Innendurchmesser des Einführungsrohres 1 dies zulässt. Selbst wenn die Kompressionskraft bzw. Zugkraft auf die Clips 82 und 83 wirkt, endet das Öffnen bzw. Aufweiten der Armabschnitte 3b und 3b', wenn diese Arme an die Innenwand des Einführungsrohres 1 anstoßen. Diese Arme öffnen sich nicht weiter. Damit wird der ovale Abschnitt an dem hinteren Endabschnitt 3a nicht zusammengezogen, und er wird nicht in den Clipspannring 5 hineingezogen.
Während sich die Armabschnitte 3b und 3b' des Clips 81 öffnen, wird das Einführungsrohr 1 so geführt, dass die Klemmabschnitte 3c und 3c' gegen ein lebendes Zielgewebe 100 angedrückt sind. Der Manipulationsdraht 87 wird weiter zurückgezogen, wodurch die Armabschnitte 3b und 3b' des Clips 81 in den Clipspannring 84 hineingezogen werden, und die Klemmabschnitte 3c und 3c' des Clips 81 schließen sich. Während das lebende Gewebe 100 zuverlässig zwischen den Klemmabschnitten 3c und 3c' des Clips 81 eingeklemmt ist, wird der Haken 3f verlängert, wenn der Manipulationsdraht 87 weiter zurückgezogen wird, wodurch der Clip 81 und der Manipulationsdraht 87 voneinander getrennt werden. Auf diese Weise kann, wie Fig. 12 zeigt, der Clip 81 in dem Körperhohlraum zurückgelassen werden, während das lebende Gewebe 100 eingeklemmt ist.
Um anschließend den Clip 82 in dem lebenden Gewebe eines Körperhohlraums zurückzulassen, wird der von dem Clip 81 getrennte Manipulationsdraht 87 in den inneren Hohlraum des Vorrückteils bzw. Austrittsteils 4 zurückgezogen, wie Fig. 13 zeigt. D. h., das vordere Ende des Manipulationsdrahtes 87 passiert einen Spalt 91 zwischen den Klemmabschnitten 3c und 3c' des Clips 82, die Innenseite des Clipspannrings 85, und anschließend einen Spalt 92 zwischen den Klemmabschnitten 3c und 3c' des Clips 83 sowie die Innenseite des Clipspannrings 86 und erreicht den inneren Hohlraum des Austrittsteils 4. Der Manipulationsdraht 87, der von dem Clip 81 getrennt ist, ist damit zurückgezogen, wodurch die Vorbereitung zum Legieren des Clips 82 beendet ist. In diesem Zustand wird das Einführungsrohr 1 zu der rückwärtigen Endseite zurückgezogen, und der Clip 82 und der Clipspannring 85 ragen aus dem vorderen Ende des Einführungsrohres 1 heraus.
Die Handhabung zum Legieren des Clips 82 ist völlig identisch mit derjenigen zum Zurücklassen des Clips 81 in dem lebenden Gewebe 100. Dadurch ist es möglich, den Clip 82 in dem lebenden Gewebe zurückzulassen.
Um anschließend den Clip 83 in dem lebenden Gewebe 100 in dem Körperhohlraum zurückzulassen, wird der Manipulationsdraht 88, der von dem Clip 82 getrennt ist, in den inneren Hohlraum des Austrittsteil 4 zurückgezogen, wie Fig. 14 zeigt. D. h., das vordere Ende des Manipulationsdrahtes 87 passiert den Spalt 92 zwischen den Klemmabschnitten 3c und 3c' des Clips 83 und die Innenseite des Clipspannrings 86 und erreicht den inneren Hohlraum des Austrittsteils 4. Damit ist der Manipulationsdraht 88, der von dem Clip 82 getrennt ist, zurückgezogen, wodurch die Vorbereitung zum Legieren des Clips 83 beendet sind.
In diesem Zustand wird das Einführungsrohr 1 zu der rückwärtigen Endseite zurückgezogen, und der Clip 83 und der Clipspannring 86 ragen aus dem Einführungsrohr 1 heraus. Die Handhabung zum Legieren des Clips 83 ist vollständig identisch mit derjenigen zum Zurücklassen des Clips 82 in dem lebenden Gewebe 100. Dies macht es möglich, den Clip 83 in dem lebenden Gewebe zurückzulassen.
Durch Wiederholung derselben Handhabung kann eine Vielzahl von Clips, die in dem Einführungsrohr 1 angeordnet sind, in dem lebenden Gewebe 100 in einen Körperhohlraum zurückgelassen werden.
Nachfolgend wird eine Vorgehensweise zum Zurückziehen der Manipulationsdrähte 87, 88 und 89 beschrieben.
Diese drei Manipulationsdrähte 87, 88 und 89 werden zu dem inneren Hohlraum des Austrittsteils 4 geführt, sind in den inneren Hohlraum des Schutzrohres 30 eingesetzt und erreichen den inneren Hohlraum 23b des Manipulationsteilgleitstücks 23. An den hinteren Endabschnitten der Manipulationsdrähte 87, 88 und 89 sind Manipulationsröhrchen 40a, 40b und 40c angebracht, wie Fig. 7B zeigt.
Außerdem sind an den hinteren Endabschnitten der Manipulationsrohre 40a, 40b und 40c Knöpfe 41a, 41b und 41c angebracht, wie Fig. 7C zeigt. Die Manipulationsrohre 40a, 40b und 40c können frei in den inneren Hohlraum des Manipulationsteilgleitstücks 23 und den inneren Hohlraum des Gleitsitzes 42 eingesetzt sein. Die Knöpfe 41a, 41b und 1c sitzen in den Schlitzen 42a, 42b und 42c in dem Gleitsitz 42. Auf diese Weise werden die Knöpfe 41a, 41b und 41c entlang der Schlitze 42a, 42b und 42c zurückgezogen, wodurch die Manipulationsdrähte 87, 88 und 89 unabhängig voneinander zurückziehbar sind.
Nachfolgend wird eine Vorgehensweise zum unabhängigen Zurückziehen der Manipulationsdrähte 2 im Zusammenhang mit der Handhabung des Manipulationsabschnitts beschrieben.
Es wird der in Fig. 10 dargestellte Zustand beschrieben, in dem das Einführungsrohrgleitstück 22 zurückgezogen ist und der Clip 81 und der Clipspannring 84 aus dem vorderen Ende des Einführungsrohres 1 herausragen.
Das Öffnen der Armabschnitte 3b und 3b' des Clips 81, das Schließen und Legieren der Armabschnitte 3b und 3b' des Clips 81 und das Zurücklassen des Clips 81 in einem lebenden Gewebe erfolgen wie nachfolgend beschrieben.
Ein feststehender Handgriff 47a wird zwischen Daumen und Zeigefinger eingeklemmt und die anderen Finger des Benutzers greifen um einen Gleithandgriff 47c. Die Finger an dem Gleithandgriff 47c werden angezogen, wodurch sich der Gleithandgriff 47c entlang einer Verbindungsstange bewegt, bis zu dem feststehenden Handgriff 47a. Der Gleithandgriff 47c ist an einer Manipulationsabschnittsabdeckung 45 über einen Gleitstift 47 befestigt, womit sich die Manipulationsabschnittsabdeckung 45 ebenfalls mit der Bewegung des Gleithandgriffs 47c zu dem feststehenden Handgriff 47a bewegt.
Ein Eingriffsabschnitt an der Manipulationsabschnittsabdeckung 45 steht in Eingriff mit dem Knopf 41a der drei Knöpfe, wie Fig. 8E zeigt. Ein Einrückhebel 46 mit einem Knopferfassungsabschnitt 46a ist integral an der Manipulationsabschnittsabdeckung 45 über Stifte 46b und 46c befestigt, wodurch der Knopf 41a gleichzeitig mit der Bewegung der Manipulationsabschnittsabdeckung 45 bewegt wird. Der Knopf 41a bewegt sich entlang der Innenseite des Schlitzes 44a an dem Manipulationsabschnitt 44, wie Fig. 15B zeigt.
Damit ist die Handhabung des Ergreifens des Gleithandgriffs 47c ausgeführt, wodurch der Knopf 41a zurückgezogen wird. Der Knopf 41a ist mit dem am vorderen Ende befindlichen Clip 81 über das Manipulationsrohr 40a und den Manipulationsdraht 87 verbunden. Damit wird der Clip 81 in den Clipspannring 84 durch Zurückziehen des Knopfs 41a hineingezogen, und die Armabschnitte 30b und 30b' des Clips 81 öffnen sich maximal.
In diesem Zustand werden die Klemmabschnitte 3c und 3c' des Clips 81 gegen das lebende Zielgewebe 100 gedrückt. Wenn der Gleithandgriff 47c weiter ergriffen und damit der Knopf 41a weiter zurückgezogen wird, schließen sich die Klemmabschnitte 3c und 3c' des Clips 81, und das Gewebe kann eingeklemmt bzw. geklammert werden. Der Gleithandgriff 47c wird weiter zurückgezogen, wodurch der Haken 3f an dem hinteren Endabschnitt 3a des Clips 81 aufgeweitet wird mit der Folge, dass der Clip 81 und der Manipulationsdraht 87 voneinander getrennt werden, wodurch der Clip 81 in einem lebenden Körper zurückgelassen werden kann.
Nachdem der Clip 81 in dem lebenden Gewebe 100 zurückgelassen ist, passiert das vordere Ende des Manipulationsdrahtes 87 den Spalt 91 zwischen den Klemmabschnitten 3c und 3c' des Clips 82, die Innenseite des Clipspannrings 85 und anschließend den Spalt 92 zwischen den Klemmabschnitten 3c und 3c' des Clips 83 sowie die Innenseite des Clipspannrings 86, wenn der Gleithandgriff 47c weiter zurückgezogen wird, und der Manipulationsdraht 87 wird in den inneren Hohlraum des Austrittsteils 4 zurückgezogen. Auf diese Weise wird der Manipulationsdraht 87 in den inneren Hohlraum des Austrittsteils 4 zurückgezogen, womit die Vorbereitung zum Legieren der Clips 82 und 83 vervollständigt sind.
Wenn eine Hand von dem Gleithandgriff 47c genommen wird, wird der Gleithandgriff 47c wieder nach vorne gedrückt, wie Fig. 17A zeigt, als Folge der Kraft der Feder 48, die an dem Manipulationsabschnitt 44 angeordnet ist, und der Handgriff stößt gegen den Handgriffanschlag 47d.
Um den Clip 82 zu legieren, wird der Klauenabschnitt 22b des Einführungsrohrgleitstücks 22 ergriffen, und das Einführungsrohrgleitstück 22 wird zu der rückwärtigen Endseite zurückgezogen, wie bei der Handhabung des Einführungsrohrgleitstücks 22 zum Austreten des Clips 81. Zu diesem Zeitpunkt ist ein Endoskopbild gut sichtbar, und es wird überprüft, dass die Armabschnitte 3b und 3b' des Clips 82 aus dem vorderen Ende des Einführungsrohres 1 herausragen.
Das Einführungsrohrgleitstück 22 wird schrittweise zu einer Stelle zurückgezogen, an der der Clipspannring 85 aus dem vorderen Ende des Einführungsrohres 1 um etwa 1 bis 5 mm herausragt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Armabschnitte 3b und 3b' des Clips 83 nicht aus dem vorderen Ende des Einführungsrohres 1 herausragen. Wenn nämlich die Armabschnitte 3b und 3b' des Clips 83 herausragen würden, gäbe es keine Mittel zum kontrollieren des Clips 82, wodurch es sehr schwierig wäre, das lebende Zielgewebe 100 zuverlässig zu legieren.
Während der Clip 82 und der Clipspannring 85 aus dem Einführungsring 1 herausragen, wird der Einrückhebel 46 gedreht und der Knopferfassungsabschnitt 46a gerät in Eingriff mit dem Knopf 41b. Damit sind die Vorbereitungen zum Legieren des Clips 82 beendet, wie Fig. 17c zeigt.
Die nachfolgende Handhabung ist dieselbe wie bei der Handhabung des Clips 81. Der Knopf 41b wird durch Zurückziehen des Gleithandgriffs 47c zurückgezogen. Auf diese Weise wird der hintere Endabschnitt des Clips 82 in den Clipspannring 85 hineingezogen, und die Armabschnitte 3b und 3b' des Clips 82 öffnen sich maximal.
Der Gleithandgriff 47c wird weiter zurückgezogen, wodurch sich der Haken 3f an dem hinteren Endabschnitt 3a des Clips 82 verlängert, so dass der Clip 82 und der Manipulationsdraht 83 sich voneinander trennen, wodurch es möglich ist, den Clip 83 in einem lebenden Körper zurückzulassen. Nachdem der Clip 82 in dem lebenden Gewebe zurückgelassen worden ist, passiert das vordere Ende des Manipulationsdrahtes 88 den Spalt 92 zwischen den Klemmabschnitten 3b und 3b' des Clips 83 und die Innenseite des Clipspannrings 86, wenn der Gleithandgriff 47c weiter zurückgezogen wird, und wird in den inneren Hohlraum des Austrittsteils 4 zurückgezogen. Auf diese Weise wird der Manipulationsdraht 88 in den inneren Hohlraum des Austrittsteil 4 zurückgezogen, wodurch die Vorbereitungen zum Legieren des Clips 83 getroffen werden können, wie Fig. 14 zeigt.
Um den Clip 83 zu legieren, wird der Klauenabschnitt 22b des Einführungsrohrgleitstücks 22 ergriffen, und das Einführungsrohrgleitstück 22 wird zu dem hinteren Endabschnitt zurückgezogen, wie dies beim Austreten des Clips 82 der Fall ist. Dabei ist ein Endoskopbild gut sichtbar, und es wird überprüft, dass die Armabschnitte 3b und 3b' des Clips 83 aus dem vorderen Ende des Einführungsrohres 1 herausragen.
Das Einführungsrohrgleitstück 22 wird zunehmend zu einer Stelle zurückgezogen, bei der der Clipspannring 86 aus dem vorderen Ende des Einführungsrohres 1 um etwa 1 bis 5 mm herausragt. Dabei muß darauf geachtet werden, dass das Austrittsteil 4 nicht aus dem vorderen Ende des Einführungsrohres 1 herausragt. Wenn das Austrittsteil 4 nämlich herausragt, gibt es keine Mittel zum Kontrollieren des Clips 83, wodurch es schwierig wäre, das lebende Zielgewebe 100 zuverlässig zu legieren.
Während der Clip 83 und der Clipspannring 86 aus dem Einführungsrohr 1 herausragen, wird der Einrückhebel 46 gedreht, und der Knopfeingriffsabschnitt 46a gerät in Eingriff mit dem Knopf 41c. Damit ist die Vorbereitung zum Legieren des Clips 83 beendet.
Die nachfolgende Handhabung ist dieselbe wie beim Legieren des Clips 82. Der Knopf 41c wird durch Zurückziehen des Gleithandgriffs 47c zurückgezogen. Auf diese Weise wird der hintere Endabschnitt des Clips 83 in den Clipspannring 86 hineingezogen, und die Armabschnitte 3b und 3b' des Clips 83 öffnen sich maximal.
Wenn der Gleithandgriff 47c weiter zurückgezogen wird, wird der Haken 3f an dem hinteren Endabschnitt des Griffs 83 verlängert, wodurch der Clip 83 und der Manipulationsdraht 89 sich voneinander trennen und es möglich ist, den Clip 83 in einem lebenden Körper zurückzulassen.
Auf diese Weise werden die drei Clipeinheiten 6, die in dem Einführungsrohr 1 angeordnet sind, nacheinander in einem Körperhohlraum zurückgelassen. Durch Drehen des Einrückhebels 46 ist es möglich, eine Kraft auf jeden der Manipulationsdrähte 87, 88 und 89 aufzubringen. Diese Kraft wird auf die Manipulationsdrähte 87, 88 und 89 nur durch Zurückziehen des Gleithandgriffs 47c ausgeübt. Hierdurch ist es ermöglicht, nacheinander mehrere Clips 81, 82 und 83, die in das Einführungsrohr 1 eingebaut sind, zu legieren.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform wird der Einrückhebel 46 gedreht, wodurch es ermöglicht ist, eine Kraft jeweils auf einen der Manipulationsdrähte 2 auszuüben. Diese Kraftausübung auf die Manipulationsdrähte 2 erfolgt nur durch Ergreifen des Gleithandgriffs 47c. Damit kann ein Chirurg den Legierungsvorgang auf einfache Weise ausführen, indem nacheinander die Clips ausgewählt werden, die sich am vorderen Ende des Einführungsrohres 1 befinden.
D. h., dass die mehreren Clips 3, die in dem Einführungsrohr 1 angeordnet sind, nur durch Handhabung des Einrückhebels 46 und des Handgriffs 47 legiert werden. Auf diese Weise kann der Chirurg ein multifunktionales chirurgisches Operationsgerät (Clipbefestigungsvorrichtung für lebendes Gewebe) mit drei Clips (chirurgische Operationswerkzeuge) wirkungsvoll handhaben, ohne dass eine komplizierte Manipulation erforderlich ist. Dadurch kann die Operationszeit reduziert werden.
Nachfolgend wird ein Verfahren zur Herstellung des Manipulationsdrahtes 2 beschrieben.
Wie Fig. 18 zeigt, besteht der Manipulationsdraht 2 aus einer Drahtschlaufe 2a und einem hinteren Enddraht 2b. Der hintere Enddraht 2b besteht aus einem verdrillten metallischen Draht. Beispielsweise werden drei Drähte miteinander verdrillt.
Ein Verfahren zur Herstellung des Manipulationsdrahtes 2 (beispielsweise Herstellungsverfahren unter Verwendung von 1 × 3 verdrillten Drähten) wird nachfolgend mit Bezug auf die Fig. 19A bis 19J beschrieben. Der Draht hat einen Außendurchmesser von etwa 0,3 mm bis 0,6 mm.
  • 1. Ein Drahtendabschnitt 2c wird gelöst, wie Fig. 19A zeigt.
  • 2. Einer der drei Drähte, A, wird gelöst und gebogen, wie Fig. 19B zeigt. Dabei ist eine Länge von etwa 60 mm des Drahtendabschnittes 2c gelöst.
  • 3. Ein zweiter Draht B oder C wird auf ähnliche Weise gelöst, wie Fig. 19C zeigt. Zu diesem Zeitpunkt ist eine Länge von etwa 60 mm des Drahtendabschnitts 2c gelöst.
  • 4. Der zweite Draht B oder C wird zurückgebogen, wie Fig. 19D zeigt. Zu diesem Zeitpunkt muß ein zurückgebogenes Ende X und ein gelöstes Ende Y ausreichend voneinander beabstandet sein. Außerdem sollte während des Zurückbiegens ein oberer Abschnitt, wenn der Draht gerundet ist, gefaltet werden, wie in der vergrößerten Ansicht gezeigt ist.
  • 5. Der gefaltete Draht B wird durch Umbiegen in einer gelösten Richtung verdrillt, wie Fig. 19E zeigt (im Falle einer Z-Verdrillung). Zu diesem Zeitpunkt wird ein verformter Abschnitt des Endabschnitts vor dem Verdrillen geschnitten. Die verdrillte Rücklänge beträgt etwa 30 mm, wie Fig. 19F zeigt.
  • 6. Draht C wird zurück zu Draht B verdrillt, wie Fig. 19F zeigt, und der Draht B wird an einer Stelle des Biegeendes geschnitten. Zu diesem Zeitpunkt müssen die Drähte C und B weder beabstandet sein noch sich überlagern (anderenfalls würde der Draht A leicht gelöst, wenn er zurückgeführt wird).
  • 7. Der Draht A wird zurück zu dem Draht B oder C verdrillt, wie Fig. 19C zeigt. Dabei kann ein Anlageabschnitt zwischen den Drähten C und B unter einem Stereomikroskop beobachtet werden. Wenn zudem die Vorderseite oder Rückseite des Anlageabschnitts verdrillt wird, muß darauf geachtet werden, dass sich die Drähte C und B nicht bewegen.
    Wenn - wie Fig. 19H zeigt - der Draht A eingeführt ist, muß darauf geachtet werden, dass die Drähte B und C nicht in der Richtung geklappt sind, die durch den Pfeil angezeigt ist. Außerdem wird der Draht A leicht eingebracht, durch Anordnung an der vorderen Endseite (Schlaufenseite) bezüglich des Anlageabschnitts zwischen den Drähten B und C.
  • 8. Der Draht A wird an dem Ende (angezeigt durch a) einer Schleife geschnitten, wie Fig. 19I zeigt.
  • 9. Das Ende der Vorgehensweise zeigt Fig. 19J. Eine Schlaufenlänge beträgt etwa 5 mm. Außerdem kann verhindert werden, dass sich der Anlageabschnitt zwischen den Drähten B und C und der Endabschnitt des Drahtes A voneinander lösen, indem die Drähte verschweißt oder verklebt werden.
Der so hergestellte Manipulationsdraht 2 hat keinen vergrößerten Außendurchmesser an einem Biegeabschnitt zwischen dem hinteren Enddraht 2b und der Drahtschlaufe 2a.
Außerdem sind die Einsetzeigenschaften des Manipulationsdrahtes 2 ohne Erhöhen eines Reibungswiderstands der Innenfläche des Einführungsrohres 1 beibehalten. Auf diese Weise kann der Clip 3 leicht aus dem Einführungsrohr 1 austreten. Außerdem kann der Clip mit geringerer Kraft legiert werden.
Es wird betont, dass zahlreiche Modifikationen im Rahmen des Erfindungsgedankens liegen.

Claims (10)

1. Multifunktionales chirurgisches Operationsgerät, gekennzeichnet durch
mehrere chirurgische Operationswerkzeuge (3);
mehrere Manipulationsteile (2), die mit den mehreren chirurgischen Operationswerkzeugen (3) verbunden sind und die mehreren chirurgischen Operationswerkzeuge (3) jeweils unabhängig voneinander handhaben können;
einen Manipulationsabschnitt, mit dem die mehreren Manipulationsteile (2) handhabbar sind, und
einen Einrückhebel, der an dem Manipulationsabschnitt (44) angeordnet ist und wahlweise mit den mehreren Manipulationsteilen (2) in Eingriff geraten kann, wodurch nur ein chirurgisches Operationswerkzeug (3), das mit dem Manipulationsteil (2) verbunden ist und in Eingriff mit dem Einrückhebel (46) steht, durch Handhabung des Manipulationsabschnitts (44) betätigt wird.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren chirurgischen Operationswerkzeuge (3) beweglich in ein Einführungsrohr (1) eingesetzt sind, das in einen Hohlraum eines lebenden Körpers einsetzbar ist.
3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Manipulationsteil aus einem Manipulationsdraht (2) besteht, der in das Einführungsrohr eingesetzt ist, und dass die chirurgischen Operationswerkzeuge (3) mit einem vorderen Ende des Manipulationsdrahtes (2) verbunden sind.
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einrückhebel (46) gegenüber dem Manipulationsabschnitt (44) drehbar ist.
5. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der chirurgischen Operationswerkzeuge (3) drei oder mehr beträgt und dass der Einrückhebel (46) wahlweise in Eingriff mit den drei oder mehr Manipulationsteilen (2) bringbar ist.
6. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren chirurgischen Operationswerkzeuge (3) identische Werkzeuge (3) sind.
7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeuge aus Clips (3) bestehen, mit denen ein lebendes Gewebe legiert werden kann.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Clips (3) jeweils einen hinteren Endabschnitt (3a) und Klemmabschnitte (3c, 3c') an einem vorderen Ende eines Armabschnitts (3b, 3b') aufweisen, der sich von dem hinteren Endabschnitt (3a) erstreckt und Öffnungs-/Expan­ dierungseigenschaften hat.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Clipspannring (5) auf dem Armabschnitt (3b, 3b') des Clips angeordnet ist und den Klemmabschnitt (3c, 3c') des Clips (3) schließt.
10. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorrückteil (4) beweglich in das Einführungsrohr (1) nahe bei dem Clipspannring (5) an dem hintersten Endabschnitt des Einführungsrohres (1) eingesetzt ist.
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