DE102008027455A1 - Klammerinstrument für ein Endoskop - Google Patents
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Abstract
Beschrieben ist ein Klammerinstrument (100) für ein Endoskop, mit einer in einen Instrumentenkanal des Endoskops einführbaren flexiblen Hülle (1); einem Betätigungsdraht (4), der in der flexiblen Hülle (1) in Längsrichtung vorwärts und rückwärts bewegbar ist; und mindestens einer lösbaren Klammereinheit (10), die ein Paar zu öffnender und zu schließender Klammerarme (11) aufweist und mit geschlossenen Klammerarmen (11) nahe einem distalen Endabschnitt der flexiblen Hülle (1) angeordnet ist. Die Klammerarme (11) sind mit Vorwärts- und Rückwärtsbewegen des Betätigungsdrahtes (4) zum Öffnen außerhalb der flexiblen Hülle (1) aus der flexiblen Hülle (1) ausschiebbar und zum Klammern eines Behandlungsobjektes außerhalb der flexiblen Hülle (1) schließbar. Es sind Friktionselemente (31, 32, 231, 431) vorgesehen, die so ausgebildet sind, dass zwischen ihnen in der flexiblen Hülle (1) ein Reibungswiderstand erzeugt wird, während durch Vorwärtsbewegen des Betätigungsdrahtes (4) die Klammerarme (11) der Klammereinheit (10) nahe dem distalen Endabschnitt der flexiblen Hülle (1) vorwärts bewegt werden, um aus der flexiblen Hülle (1) ausgeschoben und vollständig geöffnet zu werden.
Description
- Die Erfindung betrifft ein chirurgisches Gerät mit einem Klammerinstrument, das in einen Instrumentenkanal eines Endoskops einführbar ist.
- Üblicherweise sind in einem in der endoskopischen Chirurgie verwendbaren Klammerinstrument, insbesondere in einem sequentiell arbeitenden Klammerinstrument mit mehreren lösbaren Klammern, die innerhalb einer flexiblen Hülle in Reihe aufeinander ausgerichtet sind, die Klammern so ausgebildet, dass sich diejenige der Klammern, die sich am distalen Ende befindet, öffnet und schließt, wenn ein in Längsrichtung der flexiblen Hülle angeordneter Betätigungsdraht zum distalen Ende hin vorgeschoben und zum proximalen Ende zurückgezogen wird. Die am distalen Ende befindliche Klammer kann so mit geschlossenen Armen von der nachfolgenden Klammer gelöst werden, wenn der Betätigungsdraht weiter nach vorn vorgeschoben wird und sich die nachfolgende Klammer öffnet. Eine solche Ausgestaltung eines Klammerinstrumentes ist beispielsweise in der
beschrieben.JP 2006-87537 - Im Gebrauch dieses herkömmlichen Klammerinstrumentes betrachtet man in Bildern, die durch eine für das Endoskop bestimmte Anzeigeeinheit erhalten werden, wie das Klammerinstrument betätigt wird, um die Klammern zu öffnen bzw. zu schließen und vorzuschieben bzw. zurückzuziehen.
- Bei einer solchen Betrachtung durch die Anzeigeeinheit sieht man die vorwärtsbewegte Klammer von hinten; deshalb ist die Bedienperson möglicherweise nicht imstande, Stellung und Lage der Klammer zu erkennen, d. h. beispielsweise zu erkennen, ob die Klammer vollständig geöffnet ist, oder festzustellen, um welche Länge die Klammer aus der Hülle hervorsteht. Dieses Problem kann eine fehlerhafte Operation verursachen, insbesondere wenn die betrachteten Bilder nicht hinreichend deutlich sind.
- Aufgabe der Erfindung ist es, ein Klammerinstrument für ein Endoskop anzugeben, bei dem die Zustände der Klammern präzise erkennbar sind, so dass problemlose und fehlerfreie Operationen möglich sind.
- Die Erfindung löst diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
- Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren näher erläutert. Darin zeigen:
-
1 einen Längsschnitt durch ein für ein Endoskop bestimmtes Klammerinstrument nach einem ersten Ausführungsbeispiel; -
2 eine perspektivische Explosionsansicht einer Klammereinheit, die Teil des Klammerinstrumentes nach erstem Ausführungsbeispiel ist; -
3 eine Seitenansicht der Klammereinheit des Klammerinstrumentes nach erstem Ausführungsbeispiel; -
4 eine Seitenansicht der Klammereinheit nach erstem Ausführungsbeispiel mit geöffneten Armen; -
5 eine Seitenansicht der Klammereinheit nach erstem Ausführungsbeispiel mit geschlossenen Armen; -
6 einen vergrößerten Längsschnitt durch die flexible Hülle mit einem Friktionsring sowie Friktionszylindern nach erstem Ausführungsbeispiel; -
7 einen längsgeschnittene Gesamtansicht des Klammerinstrumentes nach erstem Ausführungsbeispiel im Gebrauch; -
8 eine längsgeschnittene Gesamtansicht des Klammerinstrumentes nach erstem Ausführungsbeispiel im Gebrauch; -
9 eine längsgeschnittene Gesamtansicht des Klammerinstrumentes nach erstem Ausführungsbeispiel im Gebrauch; -
10 eine längsgeschnittene Ansicht des Klammerinstrumentes nach erstem Ausführungsbeispiel im Gebrauch; -
11 eine längsgeschnittene Ansicht des Klammerinstrumentes nach erstem Ausführungsbeispiel im Gebrauch; -
12 einen Friktionsring sowie die Friktionszylinder nach einem zweiten Ausführungsbeispiel; -
13 die Friktionsringe sowie den Friktionszylinder nach einem dritten Ausführungsbeispiel; und -
14 eine vergrößerte Ansicht eines Friktionsabschnittes sowie eines Friktionszylinders nach einem vierten Ausführungsbeispiel. - Im Folgenden werden erläuternde Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben.
1 ist eine Längsschnittansicht eines Klammerinstrumentes100 für ein nicht gezeigtes Endoskop nach einem ersten Ausführungsbeispiel. Das Klammerinstrument100 umfasst eine rohrförmige, flexible Hülle1 . Die flexible Hülle1 besteht beispielsweise aus Polytetrafluorethylen und wird in einen nicht gezeigten Instrumentenkanal des Endoskops eingesetzt. - Die flexible Hülle
1 hat am distalen Ende eine Hülse2 . Innerhalb der Hülse2 befindet sich ein elastischer, C-förmiger Ring3 , im Folgenden als C-Ring bezeichnet, der aus einem Metall besteht. Der C-Ring3 ist an einer Bewegung in Längsrichtung der Hülle1 gehindert. Jedoch kann der C-Ring innerhalb der Hülse2 elastisch radial aufgeweitet werden. - In der flexiblen Hülle
1 befindet sich ein Betätigungsdraht4 , der parallel zur Längsrichtung der Hülle1 vorgeschoben und zurückgezogen werden kann. Der Betätigungsdraht4 ist an seinem proximalen Ende mit einer nicht gezeigten Bedieneinheit verbunden und kann, indem die Bedieneinheit entsprechend betätigt wird, vorgeschoben und zurückgezogen werden. Der Betätigungsdraht4 ist durch ein Verbindungsrohr6 fest mit einer Anschlussschlaufe5 verbunden. - Innerhalb der flexiblen Hülle
1 sind nahe dem distalen Endteil der Hülle1 mehrere Klammereinheiten10 in Reihe aufeinander ausgerichtet. In2 ist eine solche Klammereinheit10 des Klammerinstrumentes100 beispielhaft in einer perspektivischen Explosionsansicht gezeigt.3 zeigt eine Seitenansicht der Klammereinheit10 des Klammerinstrumentes100 nach vorliegendem Ausführungsbeispiel. Die Klammereinheit10 hat ein Paar einzeln ausgebildete Arme11 , die jeweils mit einem Klauenteil12 versehen sind. Der jeweilige Klauenteil12 ist bei zusammengesetzten Armen11 nach innen gekrümmt. Die beiden Klauenteile12 liegen demnach einander gegenüber und können so ein zu behandelndes Objekt greifen. - Die Arme
11 haben jeweils ein Durchgangsloch13 in der Nähe ihres jeweiligen proximalen Endes. Ein die Arme11 lagernder Bolzen14 durchdringt die Durchgangslöcher13 der Arme11 , so dass letztere um den Bolzen14 schwenkbar willkürlich geöffnet und geschlossen werden können. - Die Klammereinheit
10 hat ferner ein Endstück15 , das eine Anschlussschlaufe15a in Form eines offenen Rings an seinem proximalen Ende, ein Paar Plattenteile15b , die parallel zueinander liegen und zwischen denen sich die proximalen Endabschnitte der Arme11 in lockerer Anordnung befinden, sowie Durchgangslöcher16 aufweist, die der Bolzen14 durchdringt. Das Endstück15 ist über eine andere Klammereinheit10 , die auf der proximalen Seite auf die betrachtete Klammereinheit10 ausgerichtet ist, sowie eine Verbindungsklammer20 mit dem Betätigungsdraht4 verbunden, wie weiter unten genauer erläutert wird. - Die Klammereinheit
10 weist einen Befestigungsring18 auf, durch den die Arme11 zwangsweise, d. h. unter Kraftanwendung geschlossenen werden können. Werden die Arme11 im geöffneten Zustand belassen, so umgibt der Befestigungsring18 in lockerer Anordnung den proximalen Teil der Arme11 , wie in3 gezeigt ist. -
4 ist eine Seitenansicht der Klammereinheit10 des Klammerinstrumentes100 nach vorliegendem Ausführungsbeispiel und zeigt die Klammereinheit10 in geöffnetem Zustand. In4 ist der Befestigungsring18 nach hinten in eine Offenstellung zurückgezogen, in der der Befestigungsring18 in Kontakt mit den Plattenabschnitten11a der Arme11 kommt. So werden die Arme11 geöffnet. - Wird eine der Klammereinheiten
10 aus der flexiblen Hülle1 hervorgeschoben, so kommt der Befestigungsring18 mit seinem distalen Teil in Kontakt mit dem C-Ring3 und wird so an dem C-Ring3 gestoppt. So können die Arme11 geöffnet werden. Wird die Klammereinheit10 mit stärkerem Druck weiter nach vorn bewegt, so dehnt der Befestigungsring18 den C-Ring3 aus und wird durch den C-Ring3 nach vorn aus der Hülse2 herausgeschoben. - Umgekehrt werden, wenn der Befestigungsring
18 , wie in5 gezeigt, nach vorn bewegt wird, die Arme zwangsweise, d. h. unter Kraftanwendung geschlossen.5 zeigt die Klammereinheit10 des Klammerinstrumentes100 nach vorliegendem Ausführungsbeispiel mit geschlossenen Armen11 . Wird das Endstück15 in die flexible Hülle1 zurückgezogen, nachdem der Befestigungsring18 einmal aus der Hülse2 herausgeschoben worden ist, so kommt der Befestigungsring18 mit seinem proximalen Teil in Kontakt mit dem C-Ring3 , wodurch die Arme11 geschlossen werden. - Wie in
1 gezeigt, sind in der flexiblen Hülle1 in deren distalem Endabschnitt die Klammereinheiten10 in Reihe aufeinander ausgerichtet wechselseitig miteinander gekoppelt. Betrachtet man sich zwei Klammereinheiten10 , so bilden das Endstück15 der Klammereinheit10 , die dem distalen oder vorderen Ende der flexiblen Hülle1 näher ist, und die Arme11 der Klammereinheit10 , die dem proximalen oder hinteren Ende der flexiblen Hülle1 näher ist, einen Kopplungsteil. Die Klauenteile12 der Arme11 der hinteren Klammereinheit10 sind geschlossen und greifen in die Anschlussschlaufe15a der vorderen Klammereinheit10 . - Das Klammerinstrument
100 enthält eine unlösbare Klammereinheit20 , die nicht lösbar mit der Anschlussschlaufe5 verbunden ist. Im Unterschied zu den Klammereinheiten10 weist die unlösbare Klammereinheit20 keinen Befestigungsring18 auf. Ansonsten ist die unlösbare Klammereinheit20 jedoch identisch mit den lösbaren Klammereinheiten10 . Die unlösbare Klammereinheit20 ist mit dem Endstück15 derjenigen Klammereinheit10 verbunden, die sich am hinteren Ende der aufeinander ausgerichteten Klammereinheiten10 befindet. Die Arme11 der unlösbaren Klammereinheit20 sind also geschlossen und greifen in das Endstück15 der am hinteren Ende angeordneten Klammereinheit10 . - Die Arme
11 der wechselseitig miteinander verbundenen Klammereinheiten10 sowie der unlösbaren Klammereinheit20 sind innerhalb der flexiblen Hülle1 geschlossen, so dass das Klammerinstrument100 in dem Instrumentenkanal des Endoskops einführbar ist. - Das Klammerinstrument
100 nach vorliegendem Ausführungsbeispiel weist einen Friktionsring31 sowie Friktionszylinder32 auf, die dazu dienen, an der Innenfläche der Hülle1 einen Reibungswiderstand entsprechend den Bewegungen des Betätigungsdrahtes4 zu erzeugen, mit denen der Betätigungsdraht4 vorgeschoben und zurückgezogen wird. - Der Friktionsring
31 und die Friktionszylinder32 können an Stellen angeordnet werden, die dem proximalen Ende der Hülle1 näher liegen als eine Stelle, an der die flexible Hülle1 von der Bedienperson über die Bedieneinheit fernbetätigt gebogen werden kann. -
6 zeigt einen vergrößerten Längsschnitt durch die flexible Hülle1 mit einem Friktionsring sowie Friktionszylindern nach vorliegendem Ausführungsbeispiel. Der mit31 bezeichnete Friktionsring ist ein elastisches, wendel- oder schraubenförmiges Element, das beispielsweise aus einem Draht aus korrosionsbeständigen Stahl gebildet ist, der in mehreren Windungen oder Umdrehungen in einem vorbestimmten Durchmesser gewunden ist und in Presspassung an der Innenfläche der flexiblen Hülle1 sitzt. Die mit32 bezeichneten Friktionszylinder sind beispielsweise aus korrosionsbeständigen Stahl bestehende Rohre, die in vorbestimmten Abständen voneinander an dem Betätigungsdraht4 befestigt sind und diesen umgeben. - Der Friktionsring
31 hat einen Innendurchmesser, der kleiner als der Innendurchmesser der Hülle1 ist. Der Außendurchmesser des Friktionsrings31 ist geringfügig größer als der Innendurchmesser der flexiblen Hülle1 . Die Friktionszylinder32 haben Außendurchmesser, die kleiner als der Innendurchmesser der Hülle1 und geringfügig größer, z. B. 0,05 bis 0,1 mm größer als der Innendurchmesser des Friktionsrings31 sind. - Tritt einer der Friktionszylinder
32 durch das Innere des Friktionsrings31 , so wird der elastische Friktionsring31 so verformt, dass er sich radial ausdehnt, wobei ein Reibungswiderstand vorbestimmter Größe zwischen dem Friktionsring31 und dem Friktionszylinder32 erzeugt wird. Dagegen wird kein Reibungswiderstand erzeugt, wenn sich der jeweilige Friktionszylinder32 nicht in dem Friktionsring31 befindet. - Wie in
1 gezeigt, ist die Zahl der in der flexiblen Hülle1 vorgesehenen Friktionszylinder32 gleich der Gesamtzahl der Klammereinheiten10 und20 . Ferner sind die Abstände zwischen den Klammereinheiten10 und20 gleich den Abständen zwischen den Friktionszylindern32 . - Die Längen der Friktionszylinder
32 und die Positionen, an denen sie auf dem Betätigungsdraht4 angeordnet sind, werden in Bezug auf die Öffnungs-/Schließoperationen der Klammereinheiten10 festgelegt. Dabei sind die genannten Längen und Positionen so bestimmt, dass die Erzeugung des Reibungswiderstands beginnt, wenn der Betätigungsdraht4 nach vorn, d. h. in1 von oben nach unten, bewegt wird und das distale Ende der am weitesten vorn angeordneten Klammereinheit10 in Kontakt mit dem distalen Ende der Hülle1 , d. h. dem distalen Ende der Hülse2 kommt. Der Reibungswiderstand bleibt aufrechterhalten, während die Klammereinheit10 durch die Hülse2 tritt, wodurch sie aus der Hülle1 hervortritt und sich ihre Arme11 vollständig öffnen. An dem Punkt, an dem die Arme11 der Klammereinheit10 vollständig geöffnet werden, ist der Friktionszylinder32 durch den Friktionsring31 getreten. Somit wird der Reibungswiderstand nicht länger erzeugt. - Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die
1 und7 bis11 die Funktionsweise des Klammerinstrumentes100 in dem Instrumentenkanal beschrieben. Die7 bis11 zeigen das im Gebrauch befindliche Klammerinstrument100 nach vorliegendem Ausführungsbeispiel in längsgeschnittenen Gesamtansichten. - Wird die flexible Hülle
1 in den Instrumentenkanal des Endoskops eingeführt, wie in1 gezeigt ist, so befindet sich die am weitesten vorn angeordnete Klammereinheit10 in ihrer Gesamtheit gerade noch in der flexiblen Hülle1 , so dass das distale Ende dieser Klammereinheit10 nahezu bündig auf das distale Ende der Hülle1 , d. h. das distale Ende der Hülse2 , ausgerichtet ist. Ist die vordere Klammereinheit10 in dieser Position angeordnet, so befindet sich der am distalen Ende der Zylinderanordnung angeordnete Friktionszylinder32 in Kontakt mit dem proximalen Ende des Friktionsrings31 . Die Bedienperson kann so über den Betätigungsdraht4 und die Bedieneinheit diesen Kontakt spüren und mit ihren Händen die Position der vorderen Klammereinheit10 erkennen. - Ist die flexible Hülle
1 in dem Instrumentenkanal in die Nähe des zu behandelnden Körperteils gebracht, wie in7 gezeigt ist, so wird der Betätigungsdraht4 vom proximalen Ende her vorgeschoben, wodurch die vordere Klammereinheit10 aus der flexiblen Hülle1 ausgeschoben wird und sich die Arme11 nach und nach öffnen. Dabei tritt der vordere Friktionszylinder32 durch den Friktionsring31 , so dass sich der zwischen diesen Elementen erzeugte Reibungswiderstand auch der Bedienperson vermittelt. Die Bedienperson kann so erkennen, dass die Arme11 der Klammereinheit10 noch nicht vollständig geöffnet sind. - Wird der Betätigungsdraht
4 weiter vorgeschoben, so dass die vordere Klammereinheit10 aus der flexiblen Hülle1 hervortritt und der Befestigungsring18 durch den C-Ring18 tritt, wie in8 gezeigt ist, so werden die Arme11 der Klammereinheit10 infolge der Wirkung des Befestigungsrings18 vollständig geöffnet. Unterdessen ist der vordere Friktionszylinder32 durch den Friktionsring31 getreten. Dadurch spürt die Bedienperson das abrupte Nachlassen des Reibungswiderstands und erkennt, dass die Arme11 der vorderen Klammereinheit10 vollständig geöffnet sind. - Wird die flexible Hülle
1 bei geöffneten Armen11 weiter vorgeschoben, so werden die Arme11 geschlossen, um den Behandlungsbereich zu greifen. Wird dann, wie in9 gezeigt, der Betätigungsdraht4 zum proximalen Ende hin zurückgezogen, so werden die Arme11 wieder im Wesentlichen vollständig geschlossen und die vordere Klammereinheit10 zurückgezogen. In diesem Zustand wird der vordere Friktionszylinder32 wieder in den Friktionsring31 zurückgezogen, und die Bedienperson spürt den Reibungswiderstand. Die Bedienperson kann so erkennen, dass die Arme11 der vorderen Klammereinheit10 geschlossen sind. - Ist die Klammeroperation ausgeführt, so kann der Betätigungsdraht wieder vom proximalen Ende her vorgeschoben werden, wie in
10 gezeigt ist. Die Arme11 der vorderen Klammereinheit10 , die zum Greifen des zu behandelnden Körperteils geschlossen sind, werden so aus der Hülle1 vorgeschoben. In diesem Zustand wird der vordere Friktionszylinder32 aus dem Friktionsring31 heraus vorgeschoben, so dass kein von der Bedienperson erfassbarer Reibungswiderstand verursacht wird. - Wird anschließend der Betätigungsdraht
4 weiter vorgeschoben und kommt das distale Ende der nächsten Klammereinheit10 , die vom vorderen Ende her betrachtet die zweite Klammereinheit darstellt, in die Position, in der sie im Wesentlichen bündig auf das distale Ende der flexiblen Hülle1 ausgerichtet ist, so kommt das distale Ende desjenigen Friktionszylinders32 , der vom vorderen Ende der Zylinderanordnung her betrachtet den zweiten Friktionszylinder bildet, in Kontakt mit dem proximalen Ende des Friktionsrings31 . Diesen Kontakt spürt die Bedienperson, so dass sie die Position der zweiten Klammereinheit10 erkennen kann, die in ihrer Gesamtheit gerade noch in der flexiblen Hülle1 enthalten ist, so dass das distale Ende der Klammereinheit10 nahezu bündig auf das distale Ende der Hülle1 ausgerichtet ist. - Wird der Betätigungsdraht
4 weiter vorgeschoben, wie in11 gezeigt, so werden die Arme11 der zweiten Klammereinheit10 geöffnet und die vordere Klammereinheit10 wird entkoppelt. Die vordere Klammereinheit10 kann so in dem zu behandelnden Körperteil festgeklemmt zurückbleiben. - Nach Bedarf kann die vorstehend beschriebene Prozedur nacheinander auf die zweite und die folgenden Klammereinheiten
10 angewandt werden. -
12 zeigt einen Friktionsring231 sowie Friktionszylinder32 nach einem zweiten Ausführungsbeispiel. Der Friktionsring231 nach diesem Ausführungsbeispiel ist aus einem elastischen C-Ring gebildet, der einen Schlitz aufweist. Der Friktionsring231 sitzt locker innerhalb der flexiblen Hülle1 zwischen zwei Halteelementen33 . Die Halteelemente33 sind beispielsweise aus einem Paar wendel- oder schraubenförmiger Elemente gebildet, die im Presssitz in die flexible Hülle1 eingesetzt sind und in einem Abstand voneinander angeordnet sind. Der Friktionsring231 nach vorliegendem Ausführungsbeispiel ist so in dem Zwischenraum gehalten, der von den beiden Halteelementen33 begrenzt ist. Mit dieser Ausgestaltung erhält man ein Klammerinstrument, das ähnlich wie das Klammerinstrument100 nach erstem Ausführungsbeispiel zu bedienen ist. -
13 zeigt Friktionsringe31 sowie einen Friktionszylinder32 nach einem dritten Ausführungsbeispiel. In diesem Ausführungsbeispiel ist nur ein einziger Zylinder32 vorgesehen, der an dem Betätigungsdraht4 befestigt ist. Dagegen ist die Zahl an Friktionsringen31 gleich der Zahl an Klammereinheiten10 und20 . Die Abstände zwischen den Friktionsringen31 entsprechen den Abständen zwischen den Klammereinheiten10 und20 . Mit dieser Ausgestaltung kann ein Klammerinstrument bereitgestellt werden, das ähnlich wie das Klammerinstrument100 nach erstem Ausführungsbeispiel zu bedienen ist. -
14 zeigt Friktionsabschnitte431 und einen Friktionszylinder32 nach einem vierten Ausführungsbeispiel. In dem vierten Ausführungsbeispiel ist kein separater Friktionsring vorgesehen. Dagegen ist die flexible Hülle1 partiell plastisch so verformt, dass sie an den verformten Abschnitten gegenüber den anderen Hüllenabschnitten verkleinerte Durchmesser aufweist, um für den Reibungswiderstand gegenüber den Friktionszylindern32 zu sorgen. Mit dieser Ausgestaltung kann ein Klammerinstrument bereitgestellt werden, das in ähnlicher Weise wie das Klammerinstrument100 nach erstem Ausführungsbeispiel zu bedienen ist. - Die Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. So kann anstelle der zwei oder mehr Klammereinheiten
10 , die in dem Klammerinstrument100 vorgesehen sind, auch nur eine einzige Klammereinheit10 vorgesehen werden. In einer weiteren beispielhaften Abwandlung können die Friktionszylinder32 elastisch ausgebildet sind, während der Friktionsring31 starr ausgebildet ist. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - JP 2006-87537 [0002]
Claims (10)
- Klammerinstrument (
100 ) für ein Endoskop, mit: – einer in einen Instrumentenkanal des Endoskops einführbaren flexiblen Hülle (1 ); – einem Betätigungsdraht (4 ), der in der flexiblen Hülle (1 ) in Längsrichtung vorwärts und rückwärts bewegbar ist; und – mindestens einer lösbaren Klammereinheit (10 ), die ein Paar zu öffnender und zu schließender Klammerarme (11 ) aufweist und mit geschlossenen Klammerarmen (11 ) nahe einem distalen Endabschnitt der flexiblen Hülle (1 ) angeordnet ist, wobei die Klammerarme (11 ) mit Vorwärts- und Rückwärtsbewegen des Betätigungsdrahtes (4 ) zum Öffnen außerhalb der flexiblen Hülle (1 ) aus der flexiblen Hülle (1 ) ausschiebbar und zum Klammern eines Behandlungsobjektes außerhalb der flexiblen Hülle (1 ) schließbar sind, – gekennzeichnet durch Friktionselemente (31 ,32 ,231 ,431 ), die so ausgebildet sind, dass zwischen ihnen in der flexiblen Hülle (1 ) ein Reibungswiderstand erzeugt wird, während durch Vorwärtsbewegen des Betätigungsdrahtes (4 ) die Klammerarme (11 ) der Klammereinheit (10 ) nahe dem distalen Endabschnitt der flexiblen Hülle (1 ) vorwärts bewegt werden, um aus der flexiblen Hülle (1 ) ausgeschoben und vollständig geöffnet zu werden. - Klammerinstrument (
100 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass – die Friktionselemente mindestens ein Ringelement (31 ), das an der Innenfläche der flexiblen Hülle (1 ) befestigt ist, und mindestens ein zylindrisches Element (32 ) umfassen, das an dem Betätigungsdraht (4 ) befestigt ist und diesen umgibt; – das Ringelement (31 ) einen Innendurchmesser hat, der kleiner ist als der Innendurchmesser der flexiblen Hülle (1 ), während das zylindrische Element (32 ) einen Außendurchmesser hat, der kleiner ist als der Innendurchmesser der flexiblen Hülle (1 ) und größer als der Innendurchmesser des Ringelementes (31 ), wobei eines der Friktionselemente (31 ,32 ) elastisch ist und sich mit Vorwärtsbewegen des Betätigungsdrahtes (4 ) verformt, um dem zylindrischen Element (32 ) den Durchtritt durch das Ringelement (31 ) zu ermöglichen; und – der Reibungswiderstand durch den reibgehemmten Durchtritt des zylindrischen Elementes (32 ) durch das Ringelement (31 ) erzeugt wird. - Klammerinstrument (
100 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ringelement (31 ) im Presssitz in der flexiblen Hülle (1 ) angeordnet ist. - Klammerinstrument (
100 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ringelement (231 ) zwischen zwei Halteelementen (33 ) angeordnet ist, die in der flexiblen Hülle (1 ) in Längsrichtung aufeinander folgend im Presssitz in einem Abstand voneinander angeordnet sind, wobei das Ringelement (231 ) in dem Raum zwischen den beiden Halteelementen (33 ) gehalten ist. - Klammerinstrument (
100 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ringelement (31 ) ein elastisches Element ist, das in mehreren Windungen zu einem wendelförmigen Element vorbestimmten Durchmessers gewunden ist. - Klammerinstrument (
100 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ringelement (231 ) ein elastischer, C-förmiger Ring ist. - Klammerinstrument (
100 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ringelement (431 ) aus einem Teil der flexiblen Hülle (1 ) gebildet ist, der plastisch so verformt ist, dass sein Innendurchmesser kleiner als der Innendurchmesser des übrigen Teils der flexiblen Hülle (1 ) ist. - Klammerinstrument (
100 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass – mehrere lösbar miteinander gekoppelte Klammereinheiten (10 ,20 ) in der flexiblen Hülle (1 ) in Reihe aufeinander ausgerichtet sind; und – diejenige (20 ) der Klammereinheiten (10 ,20 ), die sich in der flexiblen Hülle (1 ) am proximalen Ende der Reihe befindet, mit dem Betätigungsdraht (4 ) verbunden ist. - Klammerinstrument (
100 ) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass – die Zahl an Ringelementen (31 ) in der flexiblen Hülle (1 ) der Zahl an Klammereinheiten (10 ,20 ) entspricht; und – die Abstände zwischen den Ringelementen (31 ) den Abständen den in Reihe aufeinander ausgerichteten Klammereinheiten (10 ,20 ) entsprechen. - Klammerinstrument (
100 ) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass – die Zahl an zylindrischen Elementen (32 ) in der flexiblen Hülle (1 ) der Zahl an Klammereinheiten (10 ,20 ) entspricht; und – die Abstände zwischen den zylindrischen Elementen (32 ) den Abständen der in Reihe aufeinander ausgerichteten Klammereinheiten (10 ,20 ) entsprechen.
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