DE10212267A1 - Temporärer Schutzraum insbesondere für Aufzüge - Google Patents
Temporärer Schutzraum insbesondere für AufzügeInfo
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Abstract
Aufzüge mit Schächten, bei denen die Grube und/oder der Schachtkopf ganz oder teilweise entfällt, benötigen Sicherheitsvorrichtungen für unter oder auf der Kabine arbeitendes Personal. Des weiteren sind Puffereinrichtung, die eine möglichst niedrige Bauhöhe aufweisen, erforderlich. DOLLAR A Mit der Erfindung können schnell und sicher von der Kabine aus temporäre Schutzräume am Schachtende über oder unter der Kabine eingerichtet werden. Dies geschieht durch das manuelle oder automatische Aktivieren von Sicherheitsstützen. DOLLAR A Ein besonderer Vorteil dabei ist, daß die Schutzraumeinrichtungen im Schacht keine beweglichen Teile, Kontakte etc. enthalten, die gewartet oder repariert werden müssen. Alle Elemente zur Anzeige, Bedienung und Wartung der Schutzraumeinrichtung sind vom Innern der Kabine aus zugänglich. DOLLAR A Zwischen den Sicherheitsstützen sind auswechselbare, stoßabsorbierende Flachbettpuffer integriert. Die Puffer können bei schnellen Aufzügen um einen Kabinenrahmen mit Knautschzone ergänzt werden. DOLLAR A Damit sind alle Voraussetzungen erfüllt, um bei Aufzügen mit reduziertem Schacht die erforderlichen Schutzräume mit flachen Pufferzonen realisieren zu können. DOLLAR A Die einfache Konzeption der Erfindung erlaubt eine äußerst kostengünstige Herstellung. Bevorzugte Einsatzgebiete sind Gebäude mit Flachdächern und ohne Keller, außerdem modulare und temporäre Bauten sowie nachträgliche Aufzugsanbauten an bestehende Gebäude.
Description
Die heutigen Aufzüge haben erhebliche wirtschaftliche Nachteile. Aufgrund des
erforderlichen Schachtkopfes muß im obersten Geschoß bei einem Flachdach in der
Regel die Dachhaut durchstoßen werden, was zusätzliche Schnittstellen und Kosten
verursacht.
Bei modularen Gebäuden, Häusern ohne Keller und Nachrüstungen ist die Schachtgrube
besonders hinderlich.
Schachtkopf und Grube sowie ausreichend hohe Puffer schützen den Monteur bei einer
unbeabsichtigten Überfahrt der letzten Haltestelle.
Bei einem verkürzten Schacht, liegt das Problem darin, für Wartungs- oder
Reparaturarbeiten unter und auf der Kabine einen in allen Situationen sicheren und
genehmigungsfähigen Schutzraum zu schaffen.
Dieser Schutzraum muß einfach und schnell wieder in eine Kabinenfahrbahn
umgewandelt werden können und umgekehrt.
Mit nachfolgender Erfindung wird erreicht, daß für unter oder auf der Kabine arbeitendes
Personal auch bei reduziertem Schacht ein temporärer, sicherer Schutzraum entsteht.
Im Gegensatz zu einer komplexen Lösung, beschrieben im US Patent 5806633, bei der
die Stützen seitlich wegklappen, werden die Stützen in der hier vorgestellten Erfindung
fest montiert und können manuell von der Kabine aus durch einschieben eines Riegels
einfach und gefahrlos aktiviert werden. Befindet sich die Kabine bereits im
Schutzraumbereich wird das einschieben des Riegels mechanisch blockiert.
Ein besonderer Vorteil dieser Lösung ist, daß sich dabei im Schacht keinerlei bewegliche
Teile, Kontakte, Endschalter oder ähnliches befinden was die Zuverlässigkeit und
Sicherheit eines temporären Schutzraumes ja wieder in Frage stellen würde. Alle
Einrichtungen für Anzeige, Bedienung und Wartung sind vom inneren der Kabine aus
zugänglich.
Mit dieser Erfindung kann somit ein temporärer Schutzraum über und unter der Kabine
kostengünstig und ausfallsicher realisiert werden.
In einer weiteren Ausgestaltung werden die Sicherheitsstützen um auswechselbare,
flache Pufferkörper ergänzt.
Diese sollen durch Ihre Bauart die Aufprallenergie der Kabine nach einer vorberechneten
Kraft Wege Kennlinie absorbieren, zudem wartungsfrei, kostengünstig, von geringem
Gewicht und leicht auswechelbar sein. Für die Beschaffenheit von auswechselbaren
Pufferkörper gibt es bereits Patente z. B. US 4.515.248. Sie sind nicht Bestandteil
dieser Erfindung.
Als weitere sekundär Maßnahme wird bei schnellen Aufzügen optional das untere und
obere Joch des Kabinenrahmens als Knautschzone ausgeführt z. B. durch Einsatz eines
Aluminium Profilträgers in Lamellen- oder Wabenstruktur, dessen Wirkung erst dann
einsetzt wenn bei einem starken Aufprall das definierte Absorptionspotential des
auswechselbaren Puffers ausgeschöpft ist.
Ein in der Höhe einstellbarer Überwachungskontakt zeigt an wenn der Pufferkörper in
Aktion war und ausgewechselt werden muß.
In den Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 Aufzugsschacht mit kabinenseitig aktivierbaren, im oberen und unteren
Schachtende fest montierten Sicherheitsstützen mit integriertem Wechselpuffer
Fig. 2 Manuelle von der Kabineninnenseite zu betätigende Aktivierungseinrichtung für
Sicherheitsstützen.
Fig. 3 Elektromechanischer Zusatz zur Fernbetätigung der Aktivierungseinrichtung für
Sicherheitsstützen
Fig. 4 Kabinenunterseite mit Pufferkörper und Meldekontakt im Schnitt.
Die Darstellung in Fig. 1 zeigt im Schnitt einen Aufzugsschacht mit Kabine 1, den
zugehörigen Sicherheitsstützen 2 mit den auswechselbaren flachen Pufferkörpern 9.
Der Aufzugsschacht wird im Rahmen der Erfindung in einen oberen und unteren
temporären Schutzraum und in einen mittleren Fahrbahnbereich, der zwischen den
Schutzräumen liegt, eingeteilt.
Die Höhe der Schutzräume wird durch die Länge der Sicherheitsstützen 2 bestimmt.
Die Kabine 1 kann im Normalbetrieb den gesamten Schacht einschließlich der
temporären Schutzräume befahren.
Von der Fahrbahnstrecke geht lediglich die Höhe des Pufferkörpers 9 am jeweiligen
Schachtende ab. Die Pufferhöhe 9 ist abhängig von der Nenngeschwindigkeit der Kabine
1 und der vorgesehenen Verzögerungsstrecke.
Ein temporärer Schutzraum kann mindestens durch eine Sicherheitsstütze 2, einer
Sicherheitsstütze 2a, 2b oder 2c, 2d auf jeder Kabinenseite oder durch eine Doppelstütze
auf jeder Kabinenseite realisiert werden.
Die senkrechte Sicherheitsstützen 2a z. B. wird fest auf dem Schachtboden 4, exakt unter
der zugehörigen, kabinenseitig angebrachten senkrechten Führung der
Aktivierungseinrichtung 3a montiert. Die Aktivierungseinrichtung 3a wird an der Kabine 1
vorzugsweise an den Seitenträgern 7a des Kabinenrahmens befestigt und ist das
Gegenstück der im Schacht fest montierten Sicherheitsstütze 2a. Dieselbe Anordnung gilt
für die Sicherheitsstütze 2b, 2c, 2d. Die Sicherheitsstützen können bei Bedarf auch mit
Pufferelementen kombiniert werden.
Die obere und untere Führung der Aktivierungseinrichtungen 3a, 3c kann auch als
senkrechtes, durchgehendes Rohr 7a ausgeführt sein, das gleichzeitig integraler
Bestandteil des seitlichen Kabinenrahmens ist und gleichzeitig für die Führung von
Stützen im Schachtgrund und im Schachtkopf dient. Werden auf jeder Seite
Doppelstützen eingesetzt sind die kabinenseitigen Führungen 7a, 7b entsprechend als
Doppelrohr ausgeführt.
Eine vereinfachte Version besteht darin, daß statt der kabinenseitigen Führungen nur ein
horizontal verschiebbares, stabiles Auflager am Seitenteil der Kabine 7a, b montiert ist,
das von der Kabineninnenseite bedient wird, und das in der selben Art wie der Riegel 3.1
über der zugeordneten Sicherheitsstützen positioniert werden kann, um einen
temporären Schutzraum einzurichten.
Fig. 2 zeigt die manuelle Aktivierungseinrichtung 3a, b, c, d im Detail. Diese besteht aus
einer Führung 3.1. Die stabilen Führungen 3.1 sind so dimensioniert daß sie sich bei
einer Bewegung der Kabine gegen das Schachtende ohne Reibung oder Berührung über
die Stützen 2 schieben lassen.
In eine waagrechte Öffnung 3.8 der Führung 3.1 greift ein horizontal und parallel zur
Kabinenwand 3.9 geführter stabiler Riegel 3.2 ein, der manuell oder entspr. Fig. 3
elektromechanisch zwischen den Endpositionen Ein 3.10, Aus 3.11 bewegt werden kann.
Die Ein Aus Position des Riegels kann durch Endschalter registriert werden.
Als weitere Option kann über eine von der Kabine zugängliche Bohrung 3.7 in der
Führung 3.1 ein Kontakt, Photodiode oder Sensor eingebracht werden, der z. B. mittels
einer Leuchtdiode 3.12 meldet wenn sich die Sicherheitsstütze 2 in der Führung 3.1
befindet.
Dies bedeutet daß die Kabine ganz oder teilweise im temporären Schutzraumbereich ist.
Die Riegel 3.2 kann dann nicht eingeschoben und der Schutzraum nicht benutzt werden.
Bei der manuellen Version entsprechend Fig. 2 greift ein Zapfen 3.3 des Riegels 3.2
durch eine Öffnung 3.4 der Kabinenwand 3.9, so daß der Riegel 3.2 gefahrlos vom
inneren der Kabine 1 aus zu betätigen ist.
Die Öffnung 3.4 kann durch eine abschliessbare Klappe gesichert werden.
Fig. 3 zeigt die Aktivierungseinrichtung 3a, b, c, d mit einem elektromechanischen Stellglied.
Bei dieser Version die z. B. aus einem Stellmotor mit Betätigungshebel 3.6 und einer
Feder 3.5 besteht, wird der Riegel 3.2 durch die Federkraft der Feder 3.5 eingeschoben
wenn der Stromkreiskontakt des Stellmotors offen ist.
Bei schliessen des Stromkreises bewegt der Stellmotor 3.6 den Riegel 3.2 gegen die
Federkraft 3.5 wieder in die Ausgangslage zurück.
Durch diese Funktion kann erreicht werden, daß der Riegel 3.2 bei einer Störung oder
auch bei Stromausfall automatisch einfällt.
Bei Bedarf ist ein temporärer Schutzraum einfach, schnell und gefahrlos einzurichten
indem manuell vom Innenraum der Kabine 1 aus oder automatisch, mittels eines
Kontaktes, von einem beliebigen Punkt aus, die entsprechenden Riegel 3.2 in die
kabinenseitige Führung 3.1 eingeschoben werden.
Befindet sich die Kabine ganz oder teilweise im oberen oder unteren Schutzraum wird
dies z. B. über eine Leuchtdiode 3.12 an der Riegelbetätigung oder an einer beliebigen
Staue angezeigt. Der Riegel kann in dieser Situation nicht in die Führung 3.1
eingeschoben werden, da er von der Sicherheitsstütze 2 mechanisch blockiert wird.
Bewegt sich jedoch die Kabine 1 mit eingeschobenem Riegel 3.2 unbeabsichtigt in
Richtung Schachtende, können sich die Sicherheitsstützen nicht mehr durch die
kabinenseitigen Führungen hindurchschieben. Die Kabine wird in einer definierten Höhe
über dem Schachtende mechanisch blockiert.
Die Ein 3.10 und Aus 3.11 Stellungen des Riegels 3.2 löst über die Endschaltern,
verschiedene Funktionen aus z. B.:
Riegel Ein 3.10: Der Endschalter schaltet den Hauptantrieb auf Revisionsfahrt und stoppt diese bei ansprechen des Kontaktes 3.7. das heißt zu Beginn des Schutzraumes.
Riegel Aus 3.11: Der Endschalter löst Nothalt des Aufzuges und Alarmton aus wenn im temporären Schutzraum oder auf dem Kabinendach montierte Druckschalter oder Sensoren ansprechen und anzeigen dass sich jemand dort aufhält ohne daß der temporäre Schutzraum aktiviert wurde.
Riegel Ein 3.10: Der Endschalter schaltet den Hauptantrieb auf Revisionsfahrt und stoppt diese bei ansprechen des Kontaktes 3.7. das heißt zu Beginn des Schutzraumes.
Riegel Aus 3.11: Der Endschalter löst Nothalt des Aufzuges und Alarmton aus wenn im temporären Schutzraum oder auf dem Kabinendach montierte Druckschalter oder Sensoren ansprechen und anzeigen dass sich jemand dort aufhält ohne daß der temporäre Schutzraum aktiviert wurde.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist in Fig. 1 zwischen den Füßen 11a, 11b
der Sicherheitsstützen 2a, 2b ein flaches Profil 8 für die Aufnahme von einem oder
mehreren Pufferkörper 9 eingeschweisst oder eingeschraubt.
An dem Profil 8 sind auf der einen Seite ein oder mehrere elastische Bänder 10 befestigt,
die auf der Gegenseite eingehängt werden können. Mit diesen Bändern können
auswechselbare Pufferkörper 9 unterschiedlicher Dimension und Bauart leicht befestigt
werden.
Entsprechend Fig. 4 ist das untere und obere Joch 6 des Kabinenrahmens als
Aufprallfläche entweder als flach - oder als U-Profil ausgebildet. Das U-Profil 6 muß
breiter sein, als das Gegenstück 8 auf dem Schachtboden. Dadurch kann das Joch 6
des Kabinenrahmens, bei einem Aufprall über das U-Profil 8 greifen, das den
Pufferkörper 9 enthält.
In jedem Schachtende ist am Schachtrand ein senkrechter Stab 13, etwas höher wie der
Puffer 9, mit einem in der Höhe einstellbarem Kontakt 12 befestigt, der von der
Kabinenunterseite 1 betätigt wird wenn der Pufferkörper 9 zusammengedrückt wurde.
Über eine Kontrollampe wird anzeigt wenn dieser auszuwechseln ist.
Der Puffer 9 kann nach Aktivierung der Sicherheitsstützen 2 und Einrichtung des
temporären Schutzraumes gefahrlos ersetzt werden.
In einer weiteren Option ist in Fig. 1 das untere und obere Joch 6a, 6b des
Kabinenrahmens 7a, b als auswechselbare, sekundäre Knautschzone z. B. mit einem
Stahl, Aluminium Träger in Wabenstruktur ausgeführt. Die Knautschzone ist so berechnet
daß sie erst dann zum Einsatz kommt, wenn der Pufferkörper 9 durch einen Aufprall der
Kabine 1 vollständig zusammengedrückt wurde.
Die Erfindung kann in einer weiteren Ausgestaltung um eine einfahrbare Schürze ergänzt
werden die sich sowohl für runde als auch für gerade Kabinenfronten eignet. Die Schürze
ist als stabiler nach oben offener Rahmen ausgeführt, der sich in an der linken und
rechten Seite der Kabine oder im Schachtkopf 5 montierte, mit gleitendem Kunststoff
ausgekleidete Führungen einschiebt.
Zwischen den seitlichen vertikalen Stäben des Rahmens der Schürze sind
verschiebbare Querprofile angebracht, die sich wenn der Rahmen nach oben in die
Führungen geschoben wird, entsprechend zusammenschieben.
Die Schürze wird, wenn sie den Schachtboden 8 berührt, durch die Kabinenbewegung
selbständig eingefahren und sobald sich die Kabine 1 entfernt, durch die Schwerkraft
wieder bis zu einer an den Rahmenstäben 5 angebrachten einstellbaren Arretierung
ausgefahren. Beim Ausfahren der Schürze werden die horizontalen Profilstäbe durch
elastische Verbindungen in definiertem Abstand zueinander gehalten. Eine im
Schachtkopf montierte Schürze, die von der aufwärts fahrenden Kabine 1 in die
Führungen eingeschoben wird, funktioniert nach dem selben Prinzip.
Claims (14)
1. Temporärer Schutzraum insbesondere für Aufzüge ohne Maschinenraum mit
reduzierten Schachtendbereichen, mit nach Bedarf aktivierbaren
Sicherheitsstützen, einer einfahrbarer Schürze und auswechselbarem Puffer,
gekennzeichnet dadurch, daß
sich an der Kabine mindestens ein zwischen zwei Endstellungen horizontal
verschiebbares Auflager befindet und als Gegenstück dazu mindestens eine
auf dem Schachtboden und oder auf der Schachtdecke fest montierte,
senkrechte Stütze wobei die Stütze und das Auflager so zueinander
positioniert sind, daß sich das Auflager in der einen Endstellung direkt über
der Stütze und in der anderen Endstellung soweit neben der Stütze befindet
daß keine Berührung von Stütze und Auflager stattfindet wenn die Kabine sich
in ihre Endposition bewegt.
2. Temporärer Schutzraum nach Anspruch 1 gekennzeichnet dadurch daß
an der Kabine eine unten und oben offene vertikale Führung für die Stütze
befestigt ist und die Führung eine horizontale Öffnung aufweist in die ein
horizontal geführter Riegel als Auflager eingeschoben ist, der in
eingeschobenem Zustand verhindert, daß die Stütze sich durch die Führung
hindurchschiebt wenn die Kabine sich in Richtung Schachtende bewegt.
3. Temporärer Schutzraum nach Anspruch 1 und 2 gekennzeichnet dadurch daß
der horizontale Riegel/Auflager einen Zapfen aufweist der durch eine Öffnung
der Kabinenwand greift und daß mittels des Zapfens der Riegel/Auflager
zwischen den Endstellungen (Ein) bzw. (Aus) manuell bewegt wird.
4. Temporärer Schutzraum nach Anspruch 3 gekennzeichnet dadurch daß
Riegel/Auflager durch ein elektromechanisches Stellglied ergänzt ist,
bestehend aus einem Stellmotor und einem Federkraftspeicher wobei in
stromlosem Zustand der Federkraftspeicher den Riegel/Auflager einschiebt
(Ein) und in Strom führendem Zustand der Stellmotor den Riegel/Auflager
gegen die Federkraft in die Ausgangsposition zurückschiebt (Aus).
5. Temporärer Schutzraum nach Anspruch 4 gekennzeichnet dadurch daß
das Stellglied mittels eines Schalters, Schlüsselschalters oder Kontaktes im
Stromkreis des Stellmotors zwischen den Positionen Ein und Aus von einem
beliebigen Punkt aus bewegt werden kann.
6. Temporärer Schutzraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche
gekennzeichnet dadurch daß
die Führung einen Sensor mit Anzeige enthält die signalisiert wenn durch eine
Kabinenbewegung die Stütze in die Führung einfährt.
7. Temporärer Schutzraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche
gekennzeichnet dadurch daß
der Riegel in der Endstellungen (Aus) oder (Ein) jeweils einen Endschalter betätigt wobei bei Betätigung Position Ein der Hauptantrieb auf Revisionsfahrt umgeschaltet wird und bei zusätzlichem ansprechen des Sensors in der Führung der Hauptantrieb auf Nothalt geht und daß bei Betätigung der Endschalter Position Aus und gleichzeitigem ansprechen von Personenwahrnehmungssensoren im Schutzraum oder auf dem Kabinendach der Hauptantrieb auf Nothalt geht.
der Riegel in der Endstellungen (Aus) oder (Ein) jeweils einen Endschalter betätigt wobei bei Betätigung Position Ein der Hauptantrieb auf Revisionsfahrt umgeschaltet wird und bei zusätzlichem ansprechen des Sensors in der Führung der Hauptantrieb auf Nothalt geht und daß bei Betätigung der Endschalter Position Aus und gleichzeitigem ansprechen von Personenwahrnehmungssensoren im Schutzraum oder auf dem Kabinendach der Hauptantrieb auf Nothalt geht.
8. Temporärer Schutzraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche
gekennzeichnet dadurch daß
die Riegel-/Auflager Bedienung durch eine abschliessbare Klappe gesichert lät.
die Riegel-/Auflager Bedienung durch eine abschliessbare Klappe gesichert lät.
9. Temporärer Schutzraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche
gekennzeichnet dadurch daß
die vertikalen Seitenteile des Kabinenrahmens gleichzeitig die Führungen für die Stützen bilden und mit den erforderlichen Komponenten für die Schuzraumaktivierung wie Riegeln, Sensoren etc. ausgestattet sind.
die vertikalen Seitenteile des Kabinenrahmens gleichzeitig die Führungen für die Stützen bilden und mit den erforderlichen Komponenten für die Schuzraumaktivierung wie Riegeln, Sensoren etc. ausgestattet sind.
10. Temporärer Schutzraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche
gekennzeichnet dadurch daß
zwischen zwei Stützen auf dem Schachtboden ein Profil eingebaut ist, in das
mindestens ein auswechselbarer Pufferkörper eingelegt wird und dieselbe
Konstruktion auch für unter der Schachtdecke angebrachte Stützen
anwendbar ist.
11. Temporärer Schutzraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche
gekennzeichnet dadurch daß
das Profil des unteren und oberen Jochs des Kabinenrahmens als sekundäre
Knautschzone ausgelegt ist, die dann wirksam wird wenn die Verzögerung des
auswechselbaren Puffers ausgeschöpft ist.
12. Temporärer Schutzraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche
gekennzeichnet dadurch daß
neben dem Pufferkörper auf dem Schachtboden bzw. der Schachtdecke oder an der Schachtwand ein senkrechter Profilstab montiert ist, mit einem in der Höhe einstellbarem Meldekontakt, der von der fahrenden Kabine betätigt wird.
neben dem Pufferkörper auf dem Schachtboden bzw. der Schachtdecke oder an der Schachtwand ein senkrechter Profilstab montiert ist, mit einem in der Höhe einstellbarem Meldekontakt, der von der fahrenden Kabine betätigt wird.
13. Temporärer Schutzraum nach einem der vorhergehenden Ansprüchen
gekennzeichnet dadurch daß
die Sicherheitsstützen auf einem Pufferelement aufgebaut sind.
14. Temporärer Schutzraum nach einem der vorhergehenden Ansprüchen
gekennzeichnet dadurch daß
sich eine unter dem Eingangsbereich der Kabine angebrachte senkrecht
einfahrbare Schürze, mit verschiebbaren Querprofilen, für runde und gerade
Kabinenfronten befindet, die sich in an der Kabine befestigte Führungen
einschiebt wobei die Schürze wenn sie den Schachtboden berührt, durch die
Kabinenbewegung selbständig einfährt und sobald sich die Kabine entfernt,
durch die Schwerkraft wieder bis zu einer einstellbaren Arretierung ausfährt
und eine im Schachtkopf montierte Schürze nach dem selben Prinzip
funktioniert.
Priority Applications (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: INVENTIO AG, HERGISWIL, NIDWALDEN, CH |
|
| 8181 | Inventor (new situation) |
Inventor name: MUELLER, WOLFGANG T., 78315 RADOLFZELL, DE |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R002 | Refusal decision in examination/registration proceedings | ||
| R003 | Refusal decision now final |