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DE1021274B - Schreibgeraet mit Druckmechanik - Google Patents

Schreibgeraet mit Druckmechanik

Info

Publication number
DE1021274B
DE1021274B DEB40367A DEB0040367A DE1021274B DE 1021274 B DE1021274 B DE 1021274B DE B40367 A DEB40367 A DE B40367A DE B0040367 A DEB0040367 A DE B0040367A DE 1021274 B DE1021274 B DE 1021274B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tongue
writing implement
writing
recess
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB40367A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BELLMANN AND CO
Original Assignee
BELLMANN AND CO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BELLMANN AND CO filed Critical BELLMANN AND CO
Priority to DEB40367A priority Critical patent/DE1021274B/de
Publication of DE1021274B publication Critical patent/DE1021274B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K24/00Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units
    • B43K24/02Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for locking a single writing unit in only fully projected or retracted positions
    • B43K24/08Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for locking a single writing unit in only fully projected or retracted positions operated by push-buttons

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

  • Schreibgerät mit Druckmechanik Die Erfindung betrifft ein Schreibgerät, insbesondere einen Kugelschreiber mit Druckmechanik nach Art des Patents 1009530, bei welchem der Vorderteil des die Schreibminenauslösung bewirkenden Druckstiftes mit einer nach außen federnden Zunge versehen ist, welche sich gegen. die Gehäuseinnenwand' legt und mit ihrem hinteren freien Ende eine innere Schulterfläche im Gehäuse untergreift, wenn der Druckstift nach vorn geschoben ist. Der Druckstiftvorderteil ist dabei mitsamt der Zunge von einem Schiebering umgeben, welcher zwischen der genannten Schulterflächfe und einem weiteren Anschlag im Gehäuse axial derart verschiebbar ist, daß beim weiteren Vordrücken des Druckstiftes das freie Ende- der federnden Zunge in den, Schiebering hineingleitet und beim nachfolgenden Loslassen des Druckstiftes die Zunge mittels des Schieberinges ungehindert an der Schulterfläche vorbei in die Ruhestellung zurückgeführt wird.
  • Gemäß dem Hauptpatent bildet die federnde Zunge mit dem Druckstift einen einheitlichen Bestandteil, indem sie durch eine von hinten über einen O_uerschnitt erfolgte und nach vorn nicht durchgehende Längsschlitzung des Druckstiftvorderteiles entsteht. Zweckmäßig ist dabei der Druckstift mit seiner Zunge aus thermoplastischem Kunststoff, desgleichen der Schiebering.
  • Diese Ausführung ist äußerst einfach und hertellungsmäßig sehr vorteilhaft, jedoch hat sich gezeigt, daß die Zunge, welche zumindest in der Ruhestellung des Gerätes bzw. der Schreibmine dauernd gespannt ist, verhältnismäßig schnell erlahmt, d. h. ihre Spannung verliert. Die vorliegende Erfindung bezweckt daher eine Verbesserung der vorgenannten Ausführung und erreicht dies dadurch, daß der Gehäusehinterteil im Innern, hinter der Schulter, mit einer Ausnehmung versehen. ist, welche, in der Ruhelage der Schreibmine das freie Zungenende so aufnimmt, daß die Zunge entspannt ist. Die Ausnehmung besteht dahei zweckmäßig aus einer Ringnut; außerdem kann sich vor der Ausnehmung bzw. Ringnut eine nach innen vorn schräg verlaufende Gleitfläche an diese anschließen, damit das freie Zungenende beim Druck auf den Druckstift aus der Ausnehmung bzw. Ringnut gleiten kann.
  • Ferner kann man noch, um einen unbedingt einwandfreien Betrieb der Zunge bzw. auch das Entspannen derselben in der Schreib- und Ruhelage sicherstellen, die Zunge unter die Einwirkung einer Feder stellen, wobei die als Bandfeder ausgebildete Feder mit ihren freien Enden nach außen abgewinkelt und zwischen Druckstift und Zunge eingesteckt ist.
  • In. der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Schreibgerätes dargestellt. Dabei zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch das sich im Gebrauchszustand befindl.ich-e Schreibgerät einer ersten Ausführungsform, Fig.2 einen Längsschnitt durch das sich in der Ruhestellung befindliche Schreibgerät einer zweiten Ausführungsform, Fig. 3 einen Längsschnitt durch den hinteren Endteil des Gehäuses, Fig. 4 eine Ansicht des Druckstiftes, Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie A-A der Fig. 4 und Fig.6 den die Zunge und den Druckstift umgehenden Schiebering im Schnitt.
  • Das in Fig. 1 dargestellte Schreibgerät weist das mehrteilige Gehäuse, auf, das aus dem kappenförmigen hinteren Endteil 1, dem Zwischenstück 4, der Hülse 7, dem Schraubstück 9 und' dem Vorderteil 11 besteht. Die beiden Teile 4 und 9 sind unlösbar in der Hülse 7 befestigt, und das Zwischenstück 4 greift mit seinem hinteren Ansatz in das hintere Endteil 1 ein und ist fest mit dem letzteren verbunden. Im Innern des Gehäuses befindet sich die Schreibmine 17, deren vorderer, mit einer Schreibkugel versehener Teil 18 in der Bohrung 12 des Gehäusevorderteiles 11 axial beweglich geführt ist. Der Minenteil 18 ist von der Schraubendruckfeder 19 umgeben, die das Bestreben hat, die Schreibmine 17 nach hinten zu schieben. In der zylindrischen Führungsausnehmung des Endteiles 1 ist der Druckstift 13 axial verschiebbar geführt, welcher aus dem hinteren Ende des Gehäuses Herausragt. Der sich stets im Gehäuseinnern befindende Vorderteil des Druckstiftes 13 ist in seiner Längsrichtung von hinten über einen Querschnitt derart geschlitzt, daß die Zunge 14 entsteht. Diese ist federnd und. hat das Bestreben, nach außen hin zu schwenken, und mit ihrem freien Ende 15 gegen die Gehäuseinnenwand anzuliegen. Das vordere Ende des Druckstiftvorderteiles ist mit dem kegelförmigen Kopf 16 versehen; dieser greift in das hintere offene Ende der Schreibmine 17 ein, um diese zu zentrieren. Der Endteil 1 ist mit der inneren Schulterfläche 2 versehen, gegen welche das freie Ende 15 der federnden Zunge 14 unter dem Einfluß der Feder 19 anliegt, wenn die Schreibmine 17 die Gebrauchslage einnimmt. In dem. Hohlraum 3 des Endteiles 1 befindet sich der Schiebering 20, der in axialer Richtung verschiebbar ist zwischen der genannten Schulterfläche 2 und der hinteren Stirnfläche des Zwischenstückes 4. Der Schiebering 20 umgibt den Druckstiftvorderteil mit seiner Zunge 14.
  • Insoweit stimmt das Schreibgerät nach. der Erfindung mit dem des Hauptpatents völlig überein, wobei gleiche Bezugszeichen auch gleiche Teile der beiden Schreibgeräte bezeichnen. Gegenüber dem Hauptpatent bezeichnet nun 27 eine mit ihren freien Enden nach außen abgewinkelte Bandfeder, die zwischen dem Druckstiftvorderteil und der Zunge 14 eingesteckt ist und letztere nach außen drückt.
  • Weiterhin weist der hintere Endteil 1 des Gehäuses gegenüber dem Hauptpatent im Innern hinter dem Raum 3 bzw. der Schulter 2 eine Ausnehmung, vorzugsweise in Form einer Ringnut 28, auf. Diese Ausnehmung bzw. Ringnut 28 hat eine nach innen, vorn schräg verlaufend,, Gleitfläche 29.
  • Das Schreibgerät nach Fig. 2 unterscheidet sich von dem der Fig. 1 lediglich dadurch, daß ebenso wie bei einer Ausführungsform des Hauptpatents an Stelle der Hülse 7 eine längere Hülse 8 vorhanden ist, welche auch den hinteren Endteil 1 in sich einschließt und wobei der Klipp an der Hülse 8 unmittelbar befestigt ist.
  • Die Gebrauchs- und Wirkungsweise des beschriebenen Schreibgerätes ist folgende: In der Nichtgebrauchslage der Schreibmine 17 (Fig. 2) befindet sich das freie Ende 15 der federnden Zunge 14 innerhalb der Ausnehmung bzw. Ringnut 28, wobei es von der Feder 27 unterstützt wird. Will man. nun die Schreibmine 17 in die Gebrauchslage (Fig.1) überführen, so drückt man auf das freie Ende des Druckstiftes 13 und schiebt denselben nach vorn, was zur Foll:ge hat, daß das freie Ende 15 der Zunge 14 aus der Ausnehmung 28 über die schräge Gleitfläche 29 gleitet, wobei die Zunge 14 entgegen der Wirkung der Feder 27 gegen den Schaft des Druckstiftes 13 gedrückt wird. Nach. Überwindung der durch dieSchalter 2 gebildeten Engstelle zwischen der Ausnehmung bzw. Ringnut 28 und dem Hohlraum 3 spreizt sich das freie Ende 15 der Zunge 14 wieder nach außen und legt sich unter dem Einfluß der Feder 19, wie aus Fig. 1 ersichtlich. von vorn gegen die Schulter 2 des Endteiles 1 und sichert so die Schreibmine 17 in ihrer Schreiblage. Drückt man abermals auf den Stift 13, so, rutscht das freie Zungenende 15 in den Schiebering 20 und nimmt diesen beim Loslassen des Druckstiftes 13 mit nach hinten bis zur Schulter 2. wodurch in bekannter Weise das freie Zungenende 15 weiter rückwärts gleiten kann und dann wieder in die Ausnehmung bzw. Ringnut 28 sich entspannend eingreift.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Schreibgerät ist die federnde Zunge 14 gegenüber dein Hauptpatent auch in der Nichtgebrauchsstellung der Schreibmine 17 entspannt, so daß sie keinen Ermündungserscheinungen unterworfen ist. Die Feder 27 ist dabei nicht -unbedingt notwendig, empfiehlt sich jedoch als hilfeleistendes Organ für die Zunge 14.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schreibgerät mit Druckmechanik nach Patent 1009 530, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Endteil (1) im Innern hinter der Schulter (2) mit einer Ausnehmung (28) versehen ist, welche in der Ruhelage der Schreibmine (17) das freie Zungenende (15) so aufnimmt, daß die Zunge (14) entspannt ist.
  2. 2. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung aus einer Ringnut (28) besteht.
  3. 3. Schreibgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich vor der Ausnehmung bzw. Ringnut (28) eine nach innen vorn schräg verlaufende Gleitfläche (29) an diese- anschließt.
  4. 4. Schreibgerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Zunge (14) unter der Einwirkung einer Feder (27) steht.
  5. 5. Schreibgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die als Bandfeder ausgebildete Feder (27) mit ihren freien Enden nach außen abgewinkelt und zwischen Druckstift (13) und Zunge (14) eingesteckt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1708302, 1713618.
DEB40367A 1956-05-24 1956-05-24 Schreibgeraet mit Druckmechanik Pending DE1021274B (de)

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DE1021274B true DE1021274B (de) 1957-12-19

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DE (1) DE1021274B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1713618U (de) * 1955-08-13 1955-12-22 Max Schmidt Druckkugelschreiber mit gewinderillung am hauptkoerper, vorder- und hinterteil aus metall.
DE1708302A1 (de) * 1967-10-04 1971-05-19 Franz Ziegler Aufhaengebeschlag fuer Schiebetueren

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1713618U (de) * 1955-08-13 1955-12-22 Max Schmidt Druckkugelschreiber mit gewinderillung am hauptkoerper, vorder- und hinterteil aus metall.
DE1708302A1 (de) * 1967-10-04 1971-05-19 Franz Ziegler Aufhaengebeschlag fuer Schiebetueren

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