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DE10211235B4 - Verfahren zur Generierung einer Frequency Hopping Frequenzfolge - Google Patents

Verfahren zur Generierung einer Frequency Hopping Frequenzfolge Download PDF

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DE10211235B4 DE2002111235 DE10211235A DE10211235B4 DE 10211235 B4 DE10211235 B4 DE 10211235B4 DE 2002111235 DE2002111235 DE 2002111235 DE 10211235 A DE10211235 A DE 10211235A DE 10211235 B4 DE10211235 B4 DE 10211235B4
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Abstract

Verfahren zur Generierung einer Frequency Hopping Frequenzfolge, wobei eine periodische Frequency Hopping Sprung-Frequenzfolge durch Vorgabe einer Frequenzsprung-Bandbreite und einer n-ären ganzzahligen Folge festgelegt ist,
– wobei das verfügbare Gesamt-Frequenzband in eine vorgegebene Anzahl nB nicht überlappender Teil-Frequenzbänder aufgeteilt wird, wobei jedes Teil-Frequenzband die Bandbreite BS aufweist,
– wobei eine erste nB-äre ganzzahlige periodische Folge W mit Index j benutzt wird, um ein bestimmtes Frequenzband bei jeder Zeitmarke (n) des Frequency Hopping Taktgebers auszuwählen,
– wobei jedes Teil-Frequenzband eine vorgegebene Anzahl nI unterschiedlicher Sprungfrequenzen enthält, wobei die Frequenzsprung-Bandbreite BH beträgt,
– wobei eine zweite nI-äre ganzzahlige periodische Folge X mit Index i benutzt wird, um eine bestimmte Sprungfrequenz bei jeder Zeitmarke (n) des Frequency Hopping Taktgebers auszuwählen,
– so daß die aktuelle Übertragungsfrequenz f beträgt: f = f0 + W·BS + X·BH,wobei f0 die Basisfrequenz ist,
dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung einer Frequency Hopping Frequenzfolge...

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Generierung einer Frequency Hopping Frequenzfolge gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Ein solches Verfahren wird in der DE 102 00 006 A1 vorgeschlagen. Das vorgeschlagene Verfahren zur Zuweisung von Frequenzen in einer Frequenzsprung-Streuspektrum-Kommunikationsverbindung, über die Daten von einem ersten Sendeempfänger zu einem zweiten Sendeempfänger übertragen werden, umfasst die Schritte:
    • – Wählen einer Sprungsequenz, die in jedem des ersten und es zweiten Sendeempfängers gespeichert wird und aus einer Mehrzahl von Frequenzkanälen besteht, über die der erste und der zweite Sendeempfänger kommunizieren;
    • – Identifizieren eines Frequenzkanals in der Sprungfrequenz als nicht zufriedenstellend;
    • – Durchführen einer Frequenzkanalsubstitution durch Ersetzen der nicht zufriedenstellenden Frequenz durch eine alternative Frequenz in der Sprungfrequenz des zweiten Sendeempfängers;
    • – Senden eines nicht betätigten Substitutionsbefehls ein erstes Mal durch den zweiten Sendeempfänger, der anfordert, dass der erste Sendeempfänger die Frequenzkanalsubstitution in seiner Sprungsequenz durchführt;
    • – Senden des nicht bestätigten Substitutionsbefehls ein zweites Mal durch den zweiten Sendeempfänger, der anfordert, dass der erste Sendeempfänger die Frequenzkanalsubstitution in seiner Sprungsequenz durchführt.
  • Dabei besteht der Schritt des Wählens einer Sprungsequenz des Weiteren aus den Unterschritten:
    • – Teilen der Mehrzahl von Frequenzkanälen in wenigstens einen ersten Subsatz von Kanälen und einen zweiten Subsatz von Kanälen, wobei jeder der Kanäle in dem ersten Subsatz eine höhere Frequenz als jeder der Kanäle in dem zweiten Subsatz aufweist;
    • – Permutieren der Kanäle innerhalb des ersten Subsatzes in einer Pseudozufallsweise;
    • – Permutieren der Kanäle innerhalb des zweiten Subsatzes in einer Pseudozufallsweise;
    • – Wählen einer Sprungsequenz, die aus Kanälen aus dem ersten Subsatz und dem zweiten Subsatz besteht, dass zwei Kanäle aus einem gegebenen Subsatz nicht benachbart zueinander in der Sequenz liegen.
  • Frequency Hopping FH ist ein bekanntes Verfahren auf dem Gebiet der drahtlosen Kommunikation, um frequenz-selektivem Fading und Interferenzen entgegenzuwirken. Die Übertragungsfrequenz (Trägerfrequenz) springt dabei über einem weiten Frequenzband gemäß einer festgelegten Sprung-Frequenzfolge, welche sowohl dem Sender als auch dem Empfänger bekannt ist. Für Übertragungskanäle mit frequenzabhängigen Übertragungsbedingungen und relativ hohen Fehlerraten kann mittels Frequency Hopping sichergestellt werden, daß eine Übertragung mit ausreichender Qualität und ausreichend niedriger Fehlerrate erfolgt. In Verbindung mit Fehlerüberwachungsverfahren – wie beispielsweise FEC (Forward Error Correction) oder ARQ (Automatic Repeat Request) – ist vielfach mittels eines Frequency Hopping Systems eine zuverlässige Kommunikation erzielbar.
  • Die Grundlagen des Frequency Hopping sind beispielsweise aus J. G. Proakis, Digital Communications, McGraw Hill, 1983, Section 8.3, pp. 580–587 bekannt.
  • Des Weiteren wird auf das Fachbuch K. Dostert, Powerline Kommunikation, Francis Verlag GmbH Poing, 2000, Seiten 116–123 hingewiesen.
  • Bei standardisierter drahtloser Kommunikation mit Frequency Hopping sind die Frequency Hopping Frequenzfolgen vielfach als Pseudo-Zufallsfolgen festgelegt. Dabei ist es möglich, periodische Frequency Hopping Sprung-Frequenzfolgen derartig festzulegen, daß die Frequenzfolgen nur geringe Korrelation aufweisen, was insbesondere dann von großer Wichtigkeit ist, wenn Frequency Hopping für Vielfachzugriff eingesetzt wird.
  • Eine Frequency Hopping Frequenzfolge kann durch eine n-äre ganzzahlige Folge X(·) repräsentiert werden. Eine n-äre Darstellung ist dabei allgemein eine Darstellung auf der Basis von 1, 2, 3..., n Zeichen bzw. Zahlen. Der Taktimpuls des Frequency Hopping Taktgebers liest jeweils die ganzzahlige Komponente der Folge mit Index i X(i) ∊ [0...n – 1]aus, welche dann bei Bildung der aktuellen Übertragungsfrequenz f(i) = f0 + X(i)·BH verwendet wird, wobei f0 die vorgegebene Basisfrequenz und BH die vorgegebene Frequenzsprung-Bandbreite darstellen. Mit geeigneter Auswahl der Anzahl an Gliedern überspannt die Frequency Hopping Frequenzfolge über ihre Periode das gesamte zugewiesene Frequenzband, d. h. alle Frequenzen dieses Frequenzbandes werden – stets unter Beachtung der Frequenzsprung-Bandbreite – verwendet.
  • Es wird hierzu auf A. A. Shaar and P. A. Davies, ”A survey of one-coincidence sequences for fequency-hopped spread spectrum systems”, IEE Proceedings, Vol. 131, Pt. F, No. 7, December 1984, pp. 719–724 hingewiesen.
  • Die bekannten periodischen Frequency Hopping Sprung-Frequenzfolgen berücksichtigen nicht den Frequenzabstand zwischen unmittelbar aufeinanderfolgenden Frequenzsprüngen. Infolgedessen haben aufeinanderfolgende Übertragungen oftmals hohe Fehlerraten, insbesondere wenn unmittelbar aufeinanderfolgende Frequenzsprünge bei ähnlichen Frequenzen erfolgen, so in denjenigen Fällen, bei denen die Kohärenz- Bandbreite des durch Fading beeinflußten Übertragungskanals groß ist oder bei denen ein Interferenzsignal mit großer Bandbreite – verglichen mit der Frequenzsprung-Bandbreite BH des Frequency Hopping Systems – auftritt.
  • Ein solches Auftreten von Fehlern während der aufeinanderfolgenden Übertragung kann nicht in zufriedenstellender Art und Weise durch Fehlerüberwachungsverfahren korrigiert werden, wenn hohe Anforderungen bezüglich der tolerierbaren Gesamtübertragungsverzögerung bestehen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Generierung einer optimierten Frequency Hopping Frequenzfolge in drahtlosen, bidirektionalen Kommunikationssystemen anzugeben.
  • Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffes erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß ein Verfahren zur Erzeugung einer Frequency Hopping Frequenzfolge vorgeschlagen wird, bei dem unmittelbar aufeinanderfolgende Frequenzsprünge hinsichtlich ihrer Frequenz vorteilhaft einen weiten Abstand aufweisen, wobei Uplink und Downlink das gleiche Gesamt-Frequenzband benutzen können.
  • Weitere Vorteile sind aus der nachstehenden Beschreibung ersichtlich. Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Unteranspruch gekennzeichnet.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand des in der einzigen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
  • Die Einzelheiten des erfindungsgemäßen Verfahrens sind dabei wie folgt:
    • 1. Das verfügbare Gesamt-Frequenzband wird in eine Anzahl nB nicht überlappende Teil-Frequenzbänder aufgeteilt, so daß diese nB Teil-Frequenzbänder zusammen das zur Verfügung stehende Gesamt-Frequenzband vollständig abdecken, wobei jedes Teil-Frequenzband eine Anzahl nI unterschiedliche Sprungfrequenzen enthält. Die Bandbreite eines Teil-Frequenzbandes BS = nI·BH muß größer sein als die Bandbreite von auftretendem Fading oder von auftretenden Interferenzen. Eine ganzzahlige Folge W(·) wird benutzt, um ein bestimmtes Teil-Frequenzband bei jeder Zeitmarke n des Frequency Hopping Taktgebers auszuwählen, wobei für die ganzzahligen Komponenten W(j) der Folge W(·) mit Index j gilt: W(j) ∊ [0...nB – 1].
  • Bei ausgewähltem Teil-Frequenzband bestimmt eine eigene ganzzahlige Folge X(·) die Sprungfrequenzen innerhalb dieses Teil-Frequenzbandes, wobei für die ganzzahligen Komponenten X(i) der Folge X(·) mit i Gliedern gilt: X(i) ∊ [0...nI – 1].
  • Die aktuelle Übertragungsfrequenz f beträgt dann f = f0 + W·BS + X·BH.
  • Da sich W zu jeder Zeitmarke des Frequency Hopping Taktgebers ändert, erzeugt dieses vorgeschlagene Frequency Hopping Verfahren wie gewünscht Frequenzfolgen mit aufeinanderfolgenden Frequenzsprüngen, deren Frequenzabstand zwangsläufig zumindest der Bandbreite BS eines Teil-Frequenzbandes entspricht.
    • 2. Eine spezielle und bevorzugte Art der Erzeugung derartiger Frequency Hopping Frequenzfolgen mit geringer Kreuzkorrelation beginnt mit der Auswahl aus zwei separaten Gruppen von periodischen Folgen W und X W = {W1(j), ...WK(j)} (erste Gruppe) und X = {X1(i), ...XI(i)} (zweite Gruppe),wobei geringe Kreuzkorrelation bei den Folgen innerhalb einer jeden Gruppe auftritt. K entspricht dabei der Anzahl der nicht überlappenden Teil-Frequenzbänder und I der Anzahl der Sprungfrequenzen eines Teil-Frequenzbandes, d. h. es gibt prinzipiell K unterschiedliche Folgen W und I unterschiedliche Folgen X mit guten Korrelationseigenschaften. Somit sind bei Kombination beider ausgewählten Folgen K·I unterschiedliche Kombinationen und damit Folgen realisierbar. Die Auswahl einer Folge aus den Gruppen erfolgt durch Vorgabe von co und ci, wobei co eine ausgewählte Zahl zwischen 1 und K sowie ci eine ausgewählte Zahl zwischen 1 und I ist. Die ausgewählten Folgen werden dann entsprechend f = f0 + Wco(j)·BS + Xci(i)·BH,miteinander kombiniert, um Frequenzfolgen zu erzeugen, welche ebenfalls wie gewünscht niedrige Kreuzkorrelation haben. Wco(j) und Xci(i) repräsentieren somit die ausgewählten, geeigneten Folgen zur Generierung der Übertragungsfrequenzen.
  • Insbesondere können die Maßnahmen gemäß dem Dokument A. A. Shaar and P. A. Davies, ”A survey of one-coincidence sequences for frequency-hopped spread spectrum systems”, IEE Proceedings, Vol. 131, Pt. F, No. 7, December 1984, pp. 719–726 angewandt werden, um periodische Folgen W und X mit niedriger Korrelation zu erhalten. Falls diese Folgen W bzw. X eine Periode pW(≈ nB) bzw. pX(≈ nI) entsprechend diesem Dokument aufweisen, dann sollten die Zeitmarken n des Taktgebers des Frequency Hopping Systems entsprechend j = nmodpW und i = nmodpX eingeteilt werden, um Wco(j) und Xci(i) auszuwählen. Die resultierenden Folgen haben eine Periode pW·pX (Anmerkung: Mittels a mod b wird der Divisionsrest bei ganzzahliger Division ermittelt, beispielsweise 0 mod 4 = 0, 1 mod 4 = 1, 2 mod 4 = 2, 3 mod 4 = 3, 4 mod 4 = 0, 5 mod 4 = 1, 6 mod 4 = 2...)
    • 3. Bei bidirektionalen Übertragungen – beispielsweise für Uplink UL und Downlink DL eines zellulären drahtlosen Frequency Hopping Kommunikations Systems – kann das erfindungsgemäße Verfahren auf ein Frequency Division Duplex (FDD) System mit Frequency Hopping ausgedehnt werden, wobei Uplink UL und Downlink DL vorteilhaft das gleiche Gesamt-Frequenzband benutzen können und dennoch in jedem Augenblick ein großer Frequenzabstand zwischen einer Uplink-Übertragung und einer Downlink-Übertragung sichergestellt ist. Ein derart großer Duplex-Abstand ist bei Funkübertragungen wünschenswert. Mit anderen Worten: Es ist zur Implementierung eines Duplex Frequency Hopping Systems vorteilhaft nicht erforderlich, unterschiedliche, nichtüberlappende Frequenzbänder vorzugeben. Dies wird erreicht, indem folgende Zuteilungen erfolgen: Übertragungsfrequenz bei Downlink: fDL = f0 + Wco(j)·BS + Xci(i)·BH Übertragungsfrequenz bei Uplink: fUL = f0 + ((Wco(j) + nI/2)modnB)·BS + Xci(i)·BH.
  • Diese Modifikation nutzt die gleichen Frequenzen und stellt sicher, daß zwischen den in der Downlink-Richtung und den in der Uplink-Richtung benutzten Frequenzen fDL, fUL in jedem Augenblick ein zumindest durch ein Teil-Frequenzband repräsentierter Frequenzabstand besteht.
  • Insgesamt stellt das vorgeschlagene Verfahren sicher, daß zwischen aufeinanderfolgenden Frequenzsprüngen einer Gruppe einer Frequency Hopping Frequenzfolge ein großer Frequenzabstand und niedrige Korrelation besteht. Bei zusätzlicher Kombination mit Fehlerüberwachungsverfahren, wie FEC (Forward Error Correation) und/oder ARQ (Automatic Repeat Request) gewährleistet das vorgeschlagene Verfahren eine zuverlässige, verzögerungsarme Datenübertragung (mit geringer Gesamtübertragungsverzögerung). Darüber hinaus kann das vorgeschlagene Verfahren in einfacher Art und Weise herangezogen werden, um ein Schema für ein Frequency Division Duplex (FDD) System mit Frequency Hopping in einem gemeinsamen Frequenzband zu realisieren.
  • Das vorgeschlagene Verfahren ist sowohl beim „Langsamen (Slow) Frequency Hopping” als auch beim „Schnellen (Fast) Frequency Hopping” anwendbar, bei dem ein Wechsel der Zeitmarken bei jedem TDMA-Datenübertragungsblock bei einem TDMA System (Time Division Multiple Access), bei jedem Symbol bzw. bei jedem Chip auftritt.
  • In der einzigen Figur ist ein Ausführungsbeispiel für ein gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren betriebenes bidirektionales Frequency Hopping System im 2,4 GHz Frequenzband dargestellt. Es sind Zeitmarken n des Taktgebers im Bereich 0...67 sowie die zugeordneten Übertragungsfrequenzen f(n) im Bereich 2400...2480 MHz gezeigt. Für das Ausführungsbeispiel gilt:
    • – nB = 4, d. h. vier Teil-Frequenzbänder, Periode pW = 4,
    • – nI = 17, d. h. 17 Übertragungsfrequenzen pro Teil-Frequenzband, Periode pX = 17,
    • – f0 = 2404 MHz,
    • – Frequenzsprung-Bandbreite BH = 1 MHz,
    • – Bandbreite eines Teil-Frequenzbandes BS = 20 MHz,
    • – Die Folge Wco ist willkürlich (als eine von vier Möglichkeiten) gewählt zu: 3 2 1 0
    • – Die Folge Xci ist willkürlich (als eine von 17 Möglichkeiten) gewählt zu: 0 12 7 2 14 9 4 16 11 6 1 13 8 3 15 10 5
    • – Die kombinierten Folgen für fDL(Downlink) und fUL(Uplink) haben jeweils eine Periode pW·pX = 68
  • Wie in der Figur zu erkennen ist, decken die vier Teil-Frequenzbänder folgende Frequenzbereiche ab:
    • • das erste Teil-Frequenzband den Bereich von 2404 MHz bis 2420 MHz,
    • • das zweite Teil-Frequenzband den Bereich von 2424 MHz bis 2440 MHz,
    • • das dritte Teil-Frequenzband den Bereich von 2444 MHz bis 2460 MHz,
    • • das vierte Teil-Frequenzband den Bereich von 2464 MHz bis 2480 MHz.
  • In der Figur sind die bei Downlink DL stattfindenden Frequenzsprünge mit Vollkreis und durchgezogenem Linienzug dargestellt, während die bei Uplink stattfindenden Frequenzsprünge mittels Kreisring und gestricheltem Linienzug gezeigt sind. Für die bei Downlink stattfindenden Frequenzsprünge gelten die Zusammenhänge gemäß der nachfolgenden Tabelle (der Beginn einer Periode der Folgen Wco und Xci ist jeweils gekennzeichnet):
    Figure 00090001
    Figure 00100001
  • Beispiel: Für die Zeitmarke n = 41 ergibt sich gemäß der vorstehend angegebenen Beziehung fDL = f0 + Wco(j)·BS + Xci(i)·BH → fDL = 2404 + 3·20 + 4·1 = 2468 MHz.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann vorteilhaft in Kombination mit einem Fehlerüberwachungsverfahren – wie FEC (Forward Error Correction) und/oder ARQ (Automatic Repeat Request) – verwendet werden, wobei die in diesen Fehlerüberwachungsverfahren verwendeten Signalwiederholungen bzw. Redundanzen in aufeinanderfolgenden Sprungfrequenzen und somit (durch das erfindungsgemäße Verfahren bedingt) in verschiedenen der nicht überlappenden Teil-Frequenzbänder erfolgen, so daß innerhalb aufeinanderfolgender Übertragungen mit großer Wahrscheinlichkeit einzelne Übertragungen ungestört erfolgen. In Kombination des erfindungsgemäßen Verfahrens mit den bekannten Verfahren FEC oder ARQ resultiert somit eine sichere Übertragung von Daten mit gewünscht kleiner Verzögerung.
  • Bezugszeichenliste:
    • BH
      Frequenzsprung-Bandbreite
      BS
      Bandbreite eines Teil-Frequenzbandes
      c0
      ausgewählte Zahl zwischen 1 und K
      ci
      ausgewählte Zahl zwischen 1 und I
      DL
      Downlink
      f0
      Basisfrequenz
      f, f(i)
      aktuelle Übertragungsfrequenz
      fDL
      Übertragungsfrequenz bei Downlink
      fUL
      Übertragungsfrequenz bei Uplink
      FH
      Frequency Hopping
      i
      Index in der Folge X
      I
      Anzahl der Sprungfrequenzen eines Teil-Frequenzbandes
      j
      Index in der Folge W
      K
      Anzahl der voneinander getrennten Teil-Frequenzbänder
      n
      Zeitmarke des Taktgebers
      nB
      Anzahl der voneinander getrennten Teil-Frequenzbänder
      nI
      Anzahl der Sprungfrequenzen eines Teil-Frequenzbandes
      pW
      Periode der Folge W
      pX
      Periode der Folge X
      UL
      Uplink
      W(·)
      ganzzahlige Folge
      W(j) ∊ [0...nB – 1]
      ganzzahlige Komponenten der Folge
      W = {W1(j), ...WK(j)}
      Gruppe von periodischen Folgen
      Wco(j)
      Folge
      Xci(i)
      Folge
      X(i) ∊ [0...n1 – 1]
      ganzzahlige Komponenten der Folge
      X(·)
      n-äre ganzzahlige Folge
      X = {X1(i), ...XI(i)}
      Gruppe von periodischen Folgen

Claims (2)

  1. Verfahren zur Generierung einer Frequency Hopping Frequenzfolge, wobei eine periodische Frequency Hopping Sprung-Frequenzfolge durch Vorgabe einer Frequenzsprung-Bandbreite und einer n-ären ganzzahligen Folge festgelegt ist, – wobei das verfügbare Gesamt-Frequenzband in eine vorgegebene Anzahl nB nicht überlappender Teil-Frequenzbänder aufgeteilt wird, wobei jedes Teil-Frequenzband die Bandbreite BS aufweist, – wobei eine erste nB-äre ganzzahlige periodische Folge W mit Index j benutzt wird, um ein bestimmtes Frequenzband bei jeder Zeitmarke (n) des Frequency Hopping Taktgebers auszuwählen, – wobei jedes Teil-Frequenzband eine vorgegebene Anzahl nI unterschiedlicher Sprungfrequenzen enthält, wobei die Frequenzsprung-Bandbreite BH beträgt, – wobei eine zweite nI-äre ganzzahlige periodische Folge X mit Index i benutzt wird, um eine bestimmte Sprungfrequenz bei jeder Zeitmarke (n) des Frequency Hopping Taktgebers auszuwählen, – so daß die aktuelle Übertragungsfrequenz f beträgt: f = f0 + W·BS + X·BH,wobei f0 die Basisfrequenz ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung einer Frequency Hopping Frequenzfolge mit geringer Kreuzkorrelation eine Auswahl Wco(j), Xci(i) aus zwei separaten Gruppen von periodischen Folgen W und X erfolgt: • W = {W1(j), ...WK(j)},X = {X1(i), ...XI(i)},wobei geringe Kreuzkorrelation bei den Folgen innerhalb einer jeden Gruppe auftritt, K der Anzahl der nicht überlappenden Teil-Frequenzbänder entspricht und I der Anzahl der Sprungfrequenzen eines Teil-Frequenzbandes entspricht, und dass bei bidirektionaler Übertragung Uplink UL und Downlink DL das gleiche Gesamt-Frequenzband benutzen, wobei für die Übertragungsfrequenz fDL bei Downlink und für die Übertragungsfrequenz bei Uplink fUL gilt: • fDL = f0 + Wco(j)·BS + Xci(i)·BH fUL = f0 + ((Wco(j) + nI/2)modnB)·BS + Xci(i)·BH.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch den Einsatz eines Fehlerüberwachungsverfahrens – wie FEC (Forward Error Correction) und/oder ARQ (Automatic Repeat Request) –, wobei die in diesen Verfahren verwendeten Signalwiederholungen bzw. Redundanzen in aufeinanderfolgenden Sprungfrequenzen und somit in verschiedenen der nicht überlappenden Teil-Frequenzbänder erfolgen.
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One-Coincidence Sequences with Specified Distance Between Adjacent Symbols for Frequency-Hopping Multiple Access. L.Bin, IEEE Transactions on Communications, Vol.45, No.4, April 1997, S.408-410 A media synchronization Experiment on Continuous Media Transmission in Bluetooth LAN Access, H.Okura u.a., IEEE International Smposium on Personal Indoor and Mobile Radio Communications, Vol.1, Sep. 2001, S.D-64 bis D-70

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