DE10200006A1 - Adaptive Frequenzsprungstrategie - Google Patents
Adaptive FrequenzsprungstrategieInfo
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Abstract
Es wird eine Technik zur Steuerung der Frequenzzuweisung in der Sprungsequenz eines digitalen Frequenzsprung-Kommunikationssystems präsentiert. Die Sprungsequenz wird anfänglich derart gebildet, dass es wahrscheinlich ist, dass sich aufeinanderfolgende Kanäle hinsichtlich der Frequenz wesentlich unterscheiden. Daher können Kanalsubstitutionsbefehle zweimal auf aufeinanderfolgenden Sprüngen ohne Bestätigung insoweit übertragen werden, als die Wahrscheinlichkeit für eine Breitbandrauschquelle reduziert ist, die aufeinanderfolgende Kanäle blockiert. Die Anzahl an identifizierten Kanälen in der Sprungsequenz, die eine Substitution erfordern, wird überwacht, so dass ein Sprungsequenzreparaturvorgang oder ein Abbruch der Kommunikationsverbindung ausgeführt werden kann, wenn der Kanalsubstitutionsdatenverkehr zu groß wird.
Description
Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf drahtlose, digitale Kommunika
tionsvorgänge. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Fre
quenzsprungstrategie zur Verwendung in Frequenzsprung-Streuspektrum-
Kommunikationsvorgängen.
Bauelemente, die drahtlose Kommunikationstechniken beinhalten, werden
in der modernen Gesellschaft zunehmend vorherrschend. Ein zwangsläufi
ges Ergebnis dieses Trends besteht darin, dass Frequenzspektren dichter
benutzt werden und zunehmend zu Interferenz neigen. Gleichzeitig ist Nut
zern zunehmend die Privatheit und Sicherheit von Kommunikationsvor
gängen wichtig. Demzufolge wenden sich Systemingenieure, die eine Viel
zahl von drahtlosen Kommunikationssystemen entwerfen, einschließlich
Mobiltelefonen und schnurlosen Telefonen, zunehmend digitalen Streu
spektrum-Signalübertragungsverfahren zu, um eine bessere Sprachquali
tät, eine höhere Sicherheit und eine effizientere Bandbreitennutzung zu
erzielen, als mit anderen Signalübertragungsverfahren erzielbar ist, wie
Amplituden- oder Frequenzmodulation ohne Bandbreitenaufweitung.
Eine populäre Streuspektrum-Signalübertragungstechnik sind Frequenz
sprung-Streuspektrum(FHSS)-Protokolle. Ein FHSS-Sendeempfänger ar
beitet durch schnelles Ändern seiner abgestimmten Trägerfrequenz nach
einem bekannten Muster, das Sprungsequenz oder Sprungmuster genannt
wird. Durch Verwenden verschiedener Sprungsequenzen können mehrere
Nutzer gleichzeitig über verschiedene Kommunikationskanäle kommunizie
ren, die alle innerhalb einer gemeinsamen Frequenzbandbreite liegen.
FHSS bietet in rauschbehafteten Umgebungen eine bessere Sprachquali
tät als andere Lösungen, da ein kurzes Segment von Sprachdaten einfach
stillgeschaltet wird, wenn es auf einem "schlechten" Kanal übertragen wird.
Somit ist die resultierende Verschlechterung der Sprachqualität für den
Nutzer nicht bemerkbar, wenn die Anzahl von schlechten Kanälen in der
Sprungsequenz relativ gering ist.
Ein weiterer Aspekt von FHSS-Systemen, der besonders vorteilhaft ist, ist
die Fähigkeit, statische Interferenzquellen bei einer bestimmten Frequenz
durch dynamisches Ändern der Frequenzkanäle in der Sprungsequenz zu
umgehen, indem ein Kanal, der identifiziert wurde, dass er übermäßiges
Rauschen aufweist, durch einen neuen Frequenzkanal substituiert wird.
Auf dem Fachgebiet sind zahlreiche Verfahren zum Überwachen der Ka
nalleistungsfähigkeit und zum Bestimmen bekannt, wann ein Kanal aus der
Sprungsequenz entfernt werden sollte.
Typische FHSS-Systeme des Standes der Technik behandeln jedoch den
Gesamtpool von Frequenzkanälen nach dem Zufallsprinzip, bevor ein an
fänglicher Subsatz von Kanälen gewählt wird, auf denen ein Kommunikati
onsvorgang stattfinden soll, wodurch ein zufälliger Pool von Ersatzkanälen
verbleibt, der zur Substitution bereitsteht. Somit sind häufig benachbarte
Kanäle in der Sprungsequenz hinsichtlich der Frequenz ähnlich. Wenn dies
auftritt, kann eine Breitbandinterferenzquelle mehrere aufeinanderfolgende
Kanäle in der Sprungsequenz blockieren. Dieser Umstand führt zu einer
stärkeren Verschlechterung der Tonqualität durch längere Perioden von
"stillgeschaltetem" Ton und verhindert die Datenkommunikationsvorgänge,
die für eine Implementierung von dynamischen Kanalzuweisungstechniken
erforderlich sind.
Es wird eine verbesserte Technik zur Sprungsequenzkanalauswahl und
-substitution in einem Frequenzsprung-Kommunikationssystem präsentiert.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird eine anfängliche Sprungsequenz
dadurch abgeleitet, dass die Mehrzahl von Frequenzkanälen, über die
Kommunikationsvorgänge stattfinden können, in Subsätze derart unterteilt
wird, dass die Frequenzbereiche von Kanälen innerhalb jedes Subsatzes
nicht überlappen. Die Frequenzen innerhalb jedes Subsatzes werden
pseudozufällig permutiert, wobei die spezielle Permutation für die Kommu
nikationsverbindung, für welche die Sprungsequenz abgeleitet wird, ein
deutig ist. Dann wird die Sprungsequenz durch Kombinieren von Kanälen
aus den Subsätzen derart erzeugt, dass keine zwei Kanäle von dem glei
chen Subsatz benachbart zueinander sind (z. B. durch Verschachteln der
Subsätze). Verfügbare Frequenzkanäle, die nicht in die Sprungsequenz
eingebaut sind, werden zur Verwendung als Ersatzfrequenzen reserviert.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung werden die Ersatzfrequenzen
derart geordnet, dass sie nach Bedarf in der Reihenfolge der Ordnung in
die Sprungsequenz substituiert werden können. Die empfangene Signal
stärke wird für jeden der nicht verwendeten Ersatzfrequenzkanäle gemes
sen, um den Rauschpegel zu identifizieren, der auf jedem Kanal vorhan
den ist. Die Ersatzkanäle werden in der Reihenfolge ansteigender empfan
gener Signalstärke geordnet.
Während des Betriebs der Kommunikationsverbindung werden verrauschte
Kanäle identifiziert, die eine Substitution erfordern, wie mittels der Detekti
on von Fehlern in aufeinanderfolgenden Übertragungen auf dem Fre
quenzkanal. Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird ein Überlastab
wehrwert basierend auf der Anzahl an Frequenzkanälen in der Sprungse
quenz abgeleitet, die eine Substitution erforderten, um das resultierende
Anwachsen der Menge an Verkehr auf der Verbindung zu reflektieren, das
durch derartige Kanalsubstitutionen bedingt ist. Wenn der Überlastab
wehrwert unterhalb eines ersten Schwellenwerts liegt, wird der identifizierte
Kanal durch einen der Ersatzkanäle substituiert, indem ein nicht bestätigter
Substitutionsbefehl auf zwei aufeinanderfolgenden Frequenzsprüngen ge
sendet wird.
Wenn der Überlastabwehrwert den ersten Schwellenwert übersteigt, je
doch unterhalb eines zweiten Schwellenwertes bleibt, dann wird ein Repa
raturprozess gestartet, wodurch die gesamte Sprungsequenz über die
Kommunikationsverbindung übertragen wird. Wenn der Überlastabwehr
wert den zweiten Schwellenwert übersteigt, dann ist die Kommunikations
verbindung nicht von ausreichender Qualität, um Kommunikationsvorgän
ge zu tragen, und die Verbindung wird in einer geordneten Weise durch
das Kommunikationssystem abgeschaltet.
Fig. 1 ist ein schematisches Diagramm, das ein Kommunikationssystem
darstellt, in dem die Erfindung implementiert werden kann.
Fig. 2 ist eine Tabelle von Frequenzkanälen in einem Frequenzsprung-
Kommunikationssystem, aus der die Sprungsequenz abgeleitet wird.
Fig. 3 ist eine Tabelle von Frequenzkanälen, die eine Sprungsequenz und
einen Satz von Ersatzkanälen gemäß der dargestellten Ausführungsform
der Erfindung demonstriert.
Fig. 4 ist ein Flussdiagramm, das den Betrieb einer Schnurlostelefon-
Ausführungsform der Erfindung darstellt.
Fig. 5 ist ein Flussdiagramm, das den Sprungsequenzkanal-
Substitutionsprozess gemäß der dargestellten Ausführungsform darlegt.
Wenngleich diese Erfindung einer Ausführung in vielen verschiedenen
Formen zugänglich ist, sind in den Zeichnungen spezifische Ausführungs
formen gezeigt und werden hierin detailliert beschrieben. Die vorliegende
Offenbarung ist als beispielhafte Realisierung für das Prinzip der Erfindung
zu betrachten, die lediglich zur Erläuterung und Illustration der Erfindung
und nicht dazu gedacht ist, die Erfindung in irgendeiner Weise auf die dar
gestellten Ausführungsformen zu beschränken.
Die Zeichnungen beschreiben ein System zur Zuweisung von Frequenzka
nälen in einem FHSS-System. Zwecks Einfachheit sind die Ausführungs
formen basierend auf einem Schnurlostelefonsystem mit einem einzigen
Handapparat dargestellt. Es versteht sich jedoch, dass die Erfindung ohne
Weiteres in Verbindung mit Schnurlostelefonen mit mehreren Handappara
ten ebenso wie mit anderen drahtlosen Frequenzsprung-Kommunikations
systemen eingesetzt werden kann.
Fig. 1 der Zeichnungen stellt ein FHSS-Kommunikationssystem dar, das
aus einem Handapparat 2 eines Schnurlostelefons und einer Basisstation
6 besteht. Der Handapparat 2 und die Basisstation 6 kommunizieren über
eine drahtlose FHSS-Kommunikationsverbindung 4.
Fig. 2 stellt eine Speichertabelle 10 dar, die jeden Frequenzkanal spei
chert, der innerhalb des FHSS-Kommunikationssystems zugewiesen wur
de. In der Ausführungsform von Fig. 2 sind 102 verschiedene Frequenzen
vorgesehen. Jeder Kanal in Tabelle 10 belegt ein Byte an RAM. Speziell
sind sieben Bit jedes Bytes erforderlich, die Frequenzzahl zu identifizieren,
während das als Ersatz fungierende achte Bit jedes Bytes als Rauschmar
kierung verwendet werden kann, um Fehler auf jedem Kanal zu verfolgen,
ohne dass irgendeine zusätzliche Speicherzuweisung erforderlich ist. Die
Rauschmarkierung stellt einen Hinweis dafür bereit, ob ein Fehler in Daten
vorhanden war, die auf einer speziellen Frequenz während der vorherigen
Übertragung darauf empfangen wurden. Die Kanäle in Tabelle 10 sind an
fänglich durch die Frequenz aufeinanderfolgend sortiert, wie die in Fig. 2
dargestellte ansteigende Reihenfolge.
Der Pool von Kanälen, die für Übertragungsvorgänge verfügbar sind, wird
in eine Mehrzahl von Untertabellen unterteilt, die jeweils aus Kanälen in
nerhalb nicht überlappender Frequenzbereiche bestehen. Wie in Fig. 2
dargestellt, ist Tabelle 10 in zwei Untertabellen 20 und 30 unterteilt. Die
Kanäle innerhalb jeder Untertabelle werden dann gemäß dem Ausgangs
signal eines Pseudozufallszahlgenerators (nicht gezeigt) unabhängig per
mutiert. Zum Beispiel kann ein lineares Rückkopplungs-Schieberegister
(LFSR) von 32 Bit unter Verwendung von Galoise-Rückkopplung innerhalb
eines Mikroprozessors für allgemeine Zwecke implementiert werden. In
einer Ausführungsform wird der Pseudozufallszahlgenerator durch eine
binäre 32-Bit-Zahl initialisiert, die von ID-Zahlen abgeleitet ist, die für die
Basisstation 6 und den Handapparat 2 eindeutig sind, die unter Verwen
dung der resultierenden Sprungsequenz kommunizieren. Zum Beispiel
können stationsspezifische eindeutige ID-Zahlen dazu verwendet werden,
die Initialisierung des Pseudozufallszahlgenerators zu erzeugen. Dies stellt
sicher, dass wenigstens am Anfang jede Kommunikationsverbindung in
dem FHSS-System eine andere Sprungsequenz verwendet.
Die permutierten Untertabellen 20 und 30 werden verschachtelt, um eine
Master-Kanaltabelle 40 (Fig. 3) zu erzeugen. Die resultierende Tabelle
von Frequenzen alterniert zwischen Kanälen mit höherer Frequenz (von
Tabelle 30) und Kanälen mit niedrigerer Frequenz (von Tabelle 20). Die
Master-Tabelle 40 wird dann in einen Satz von Arbeitsfrequenzen 50 unter
teilt, welche die Anfangssprungsequenz, über die Kommunikationsvorgän
ge zwischen dem Handapparat 2 und der Basisstation 6 stattfinden, und
einen Ersatzkanalsatz 60 beinhalten, der aus Frequenzen besteht, die
nicht Teil der Anfangssprungsequenz sind, die jedoch zur Verwendung als
Substitutkanäle reserviert sind.
Die Kanalzuweisungsprozeduren, die während des Betriebs des Schnur
lostelefonsets ausgeführt werden, sind in Fig. 4 dargestellt. Der Betrieb
wird zuerst dadurch festgelegt, ob sich das Telefonset in einem abgehobe
nen Zustand befindet (d. h. aktiv für Sprachkommunikationsvorgänge ver
wendet wird) oder nicht, Schritt 105. Wenn das Telefonset nicht abgeho
ben ist, wie wenn der Handapparat unbenutzt ruht, kann ein Frequenz
überwachungsprotokoll ausgeführt werden, so dass schlechte oder ver
rauschte Frequenzkanäle innerhalb des Ersatzkanalsatzes 60 nicht in die
Sprungsequenz substituiert werden, wenn die Kommunikationsverbindung
später zur Durchführung eines Gesprächs verwendet wird. In der darge
stellten Ausführungsform ist das Frequenzüberwachungsprotokoll in der
Basisstation 6 derart implementiert, dass der Handapparat 4, der typi
scherweise batteriebetrieben ist, weitgehend stromlos bleibt, um Leistung
zu sparen.
Während sie aufgelegt ist, fährt die Basisstation 6 fort, die empfangene
Rauschleistung auf jeder Frequenz in dem Satz von Ersatzkanälen 60 se
quentiell zu messen, Schritt 110. Für jede Ersatzfrequenz bestimmt die
Basisstation 6, ob die empfangene Rauschleistung geringer als jene ist, die
auf der Frequenz gemessen wurde, die ihr im Kanalsatz 60 vorausgeht,
Schritt 120. Wenn die Rauschleistung auf dem aktiven Kanal geringer als
die Rauschleistung auf dem vorausgehenden Kanal ist, dann sollten der
aktive und der vorausgehende Frequenzwert getauscht werden, Schritt
130, so dass die "sauberere" Frequenz höher eingeordnet wird, als sie vor
der verrauschteren Frequenz in dem Ersatzkanalsatz 60 positioniert war.
Ansonsten verbleiben die Kanäle in ihrer existierenden Orientierung. Die
Basiseinheit 6 fährt dann zu dem nächsten Kanal im Satz 60 fort, Schritt
140, und wiederholt den zuvor erwähnten Prozess.
Nach der Messung des letzten Kanals in dem Ersatzsatz 60 kehrt die Ba
sisstation 6 zu dem ersten Kanal im Satz 60 zurück und beginnt den Über
wachungsprozess von Neuem. Auf diese Weise ordnet die Basisstation 6
die Frequenzkanäle im Ersatzsatz 60 in absteigender Qualitätsreihenfolge,
vom saubersten zum verrauschtesten, so dass im aktuellen Betrieb der
ruhigste Ersatzfrequenzkanal unmittelbar ausgewählt werden kann, wenn
eine dynamische Kanalzuweisung erforderlich ist. Wenngleich ohne Weite
res andere Verfahren zum Wählen eines Ersatzkanals während einer Ka
nalsubstitutionsprozedur ausgeführt werden können, erlaubt dieses spe
zielle Verfahren somit die schnelle Auswahl eines sauberen Kanals ohne
weitere Berechnung, während es lediglich eine minimale Verarbeitung und
minimalen Speicherzusatz erfordert, indem nur ein einziger zusätzlicher,
wiederverwendbarer Stapel im Speicher verwendet wird, um den Rausch
pegel des vorherigen Kanals in der Sprungsequenz zu speichern.
Wenn das Telefonset in Schritt 105 abgehoben ist, so dass zwischen dem
Handapparat 4 und der Basiseinheit 6 eine aktive Kommunikationsverbin
dung aufgebaut wurde, dann kann ein Frequenzsubstitutionsprotokoll aus
geführt werden, um einen Pegel hoher Qualität von Frequenzkanälen auf
rechtzuerhalten, die in der Sprungsequenz verwendet werden. Das be
schriebene Protokoll stellt sicher, dass beide Enden der Kommunikations
verbindung eine gemeinsame Sprungsequenz aufrechterhalten, während
lediglich eine maßvolle Steuerdatenbandbreite zwischen der Basisstation
und dem Handapparat erforderlich ist.
Die Basisstation 6 überwacht die Kommunikationsverbindung 4 auf einer
Sprung-zu-Sprung-Basis, wobei das Vorhandensein von Fehlern in den
während jedem Sprung übertragenen Daten detektiert wird, Schritt 150.
Derartige Fehler können durch Standardfehlerdetektions- und/oder Korrek
turmechanismen detektiert werden, die auf dem Gebiet digitaler Kommuni
kationsvorgänge bekannt sind. Wenn kein Datenfehler auf einem speziel
len Sprungsequenzkanal auftritt, dann wird die Rauschmarkierung für je
nen Kanal zurückgesetzt, Schritt 155, und der Prozess wiederholt sich,
wenn das System fortfährt, den nächsten Kanal in der Sprungsequenz zu
überwachen, Schritt 160.
In der dargestellten Ausführungsform wird ein Frequenzkanal als "schlecht"
erachtet (und somit einer Ersetzung bedürftig), wenn er bei zwei aufeinan
derfolgenden Gelegenheiten nicht ohne Fehler fortfährt. Daher fordern
transiente Interferenzquellen nicht unnötigerweise eine Kanalsubstitution
an, die zu einem zugehörigen Steuerdatenverkehr führen würde, der
schnell die sehr begrenzte Bandbreite verbrauchen kann, die häufig für ei
ne Steuerdatensignalisierung zwischen der Basisstation und dem Handap
parat bestimmt ist. Wenn in den empfangenen Daten ein Fehler detektiert
wird, dann wird die Rauschmarkierung für den aktiven Kanal, der in der
Sprungsequenztabelle 50 gespeichert ist, in Schritt 170 überprüft. Wenn
die Rauschmarkierung noch nicht gesetzt wurde, dann wird sie in Schritt
180 gesetzt, und der Prozess fährt fort, den nächsten Kanal in der
Sprungsequenz zu überwachen. Wenn die Rauschmarkierung bereits
gesetzt ist, was anzeigt, dass eine zweite nachfolgende Übertragung auf
dem aktiven Frequenzkanal verfälscht wurde, dann wird der aktive Kanal
ersetzt, Schritt 190, bevor sich der Prozess wiederholt.
Der Kanalersetzungsprozess 190 ist in Fig. 5 dargestellt. Die dargestellte
Ausführungsform verwendet verschiedene Techniken bei der Ausführung
der Kanalersetzung, einschließlich automatischer Neusendung, automati
scher Reparatur und Überlastabwehr. Gemäß des Überlastabwehrmerk
mals ist die Antwort der Basisstation 6 auf die Detektion eines schlechten
Kanals in der Sprungsequenz von der Anzahl an Kanälen abhängig, die
identifiziert wurden, dass eine Ersetzung erforderlich ist. Die Durchführung
einer großen Anzahl an Kanalsubstitutionen (wie sie auftreten können,
wenn eine Sprachverbindung zum ersten Mal aufgebaut wird) kann eine
Kommunikationsverbindung, die bereits schlecht ist, potentiell verschlech
tern, so dass die Steuerdatenüberlast anderen Verkehr auf der Verbindung
blockieren kann. Wenn ein zufriedenstellender Satz von Betriebsfrequen
zen nicht zu finden ist, wie zum Beispiel wenn sich der Nutzer eines
Schnurlostelefons 2 aus dem Bereich der Basisstation 6 herausbewegt,
erlaubt es außerdem das Überlastabwehrmerkmal dem System, die Ver
bindung in einer ordnungsgemäßen Weise abzuschalten. Demgemäß ist
ein Byte des RAM einem Überlastabwehrwert (CCV) zugewiesen, der ein
Indiz der Qualität einer Kommunikationsverbindung widerspiegelt, wie eine
laufende Gesamtzahl an Kanälen, die identifiziert wurden, dass sie eine
Ersetzung erfordern, die Anzahl an Fehlern pro Durchlauf durch die
Sprungsequenz, ein laufender Mittelwert von Kanälen, die eine Ersetzung
erfordern etc.
Wenn von einem Kanal identifiziert wird, dass eine Ersetzung erforderlich
ist, wird zuerst der CCV mit einem ersten Schwellenwert T1 verglichen
(Schritt 200). Wenn der CCV kleiner als T1 ist, was ein moderates Niveau
an Kanalersetzungsverkehr anzeigt, ersetzt die Basisstation 6 die schlech
te Sprungsequenzfrequenz durch die am höchsten eingeordnete Frequenz
in dem Ersatzsatz 60 (Schritt 210). Der schlechte Kanal, der aus der
Sprungsequenz herausgetauscht wird, wird in der am niedrigsten einge
ordneten Position in dem Ersatzsatz 60 platziert.
Nachdem die Basisstation 6 die schlechte Frequenz ausgetauscht hat,
muss sie außerdem die Frequenzsubstitution in der Sprungsequenz zu
dem Handapparat übertragen, so dass die Sprungsequenz des Handappa
rats synchronisiert bleibt. Bei einigen Anwendungen ist es aufgrund der
zusätzlichen Komplexität, des Zusatzspeichers und -prozessors und der
Kommunikationsbandbreite, die dadurch erforderlich sind, unerwünscht,
ein zuverlässiges Sende-/Bestätigungs-/Pausen-Kommunikationsprotokoll
für einen Frequenzersatz auszuführen. Außerdem kann unter einem Sen
de-/Bestätigungs-IPausenprotokoll ein lineares Anwachsen von blockierten
Sprüngen zu einem exponentiellen Anwachsen des Steuerdatenverkehrs
führen, was möglicherweise einen begrenzten Anteil einer Steuersignalisie
rungsbandbreite überlastet. Andererseits kann ein Ausfall der Übertragung
eines Frequenzsubstitutionsbefehls über eine Kommunikationsverbindung
wesentliche Probleme verursachen, da nachfolgende Kommunikationsvor
gänge während der Sprungsequenzposition, bei der die ausgefallene Sub
stitution stattfand, notwendigerweise ebenso ausfallen. Dies führt zu noch
weiteren Reduktionen der Kommunikationskapazität und erhöhter Steuer
datensignalisierung. Außerdem wird die "neue" Frequenz potentiell ver
schwendet, insoweit als sie sofort wieder heraussubstituiert wird, ungeach
tet dessen, ob sie verrauscht ist oder nicht.
Folglich ist in der dargestellten Ausführungsform ein automatisches Wie
dersendemerkmal implementiert, so dass das Frequenzsubstitutionsbe
fehlspaket sofort zweimal auf aufeinanderfolgenden Frequenzsprüngen
gesendet wird, in den Schritten 220 und 230. Da der Satz mit hohen Fre
quenzen und der Satz mit niedrigen Frequenzen während der Erzeugung
der Sprungsequenz verschachtelt wurden, werden die nachfolgenden Sub
stitutionsbefehle auf einem Hoch-/Niedrig-Frequenzpaar übertragen, womit
die Wahrscheinlichkeit beträchtlich reduziert ist, dass beide Befehle auf
grund irgendeines gegebenen Breitbandrauschens oder einer Interferenz
quelle verfälscht werden. Ein Senden der Substitutionsbefehle direkt nach
der Identifizierung des Kanals, der eine Ersetzung erfordert, garantiert,
dass keinerlei Substitutionsbefehl auf dem substituierten Kanal gesendet
wird, der möglicherweise noch nicht durch den Handapparat implementiert
wurde.
Der automatische Wiedersende-Substitutionsprozess wird somit für jede
Frequenz durchgeführt, die eine Substitution erfordert, während der CCV
unterhalb eines vorgegebenen Schwellenwertes bleibt. Wenn beide Fre
quenzsubstitutionsbefehle den Handapparat nicht erreichen, dann wird so
fort ein neuer Kanal mit der Rauschmarkierung markiert und nachfolgend
wieder mit einer weiteren Übertragung von Substitutionsbefehlen substitu
iert, so dass das System inhärent flexibel ist.
Ein weiteres implementiertes Merkmal in der dargestellten Ausführungs
form ist die automatische Reparatur der Sprungsequenz. Wenn Substituti
onsbefehle trotz der zuvor erwähnten automatischen Wiedersendetechnik
versagen, werden saubere Ersatzfrequenzen verschwendet, und der Steu
erdatenverkehr nimmt zu. Somit wird ein spezieller Reparaturbefehl bereit
gestellt, der die vollständige momentane Hardware-Einstellung überträgt,
womit die Arbeitsfrequenzsätze im Handapparat 2 und der Basisstation 6
neu synchronisiert werden. Wenn somit der CCV in Schritt 240 einen ers
ten Schwellenwert T1 übersteigt, jedoch unterhalb eines zweiten Schwel
lenwerts T2 liegt, wird dann ein Reparaturbefehl gesendet (Schritt 250), um
die Sprungsequenzen der Basis und des Handapparats vollständig neu zu
synchronisieren.
Wenn schließlich der CCV den zweiten Schwellenwert T2 in Schritt 240
übersteigt, wie es auftritt, wenn keine sauberen Frequenzen zu finden sind
und die Kommunikationsbandbreite durch Steuerdaten für Frequenzsubsti
tutionen überlastet ist, dann beendet die Basisstation 6 die Kommunikati
onsverbindung in einer geordneten Weise, Schritt 260.
Die Auswertung des aktiven Kanals und der Substitutionsprozess, wie vor
stehend unter Bezugnahme auf die Fig. 4 und 5 beschrieben, können
auch in einem Testmodus verwendet werden, um die Qualität einer
Sprungsequenz zu verifizieren, selbst wenn das Telefonset nicht verwen
det wird, um aktive Kommunikationsvorgänge zu führen. Gemäß diesem
Betriebsmodus senden die Basis und der Handapparat Testdaten über die
Kommunikationsverbindung 4, so dass die zuvor erwähnten Prozeduren
ausgeführt werden können, indem die Testdaten hinsichtlich Übertragungs
fehlern überwacht werden. Dieses "Übertragungstesten" der Kommunikati
onsverbindung kann wünschenswert sein, da ein reines Testen der emp
fangenen Signalstärke auf nicht verwendeten Frequenzkanälen mögli
cherweise einige Faktoren nicht berücksichtigt, die zu Rauschen auf einer
Kommunikationsverbindung während der tatsächlichen Verwendung bei
tragen können, wie starke Interferenz benachbarter Kanäle, eine schwan
kende Empfindlichkeit über die Kommunikationsbandbreite hinweg, ver
schiedene Rauschquellen innerhalb des Sendeempfänger-
Schaltungsaufbaus etc.
Die vorstehende Beschreibung und die Zeichnungen erläutern und illustrie
ren lediglich die Erfindung, und die Erfindung ist nicht darauf beschränkt,
insoweit als ein Fachmann anhand der vorliegenden Offenbarung in der
Lage ist, Modifikationen und Variationen hierin durchzuführen, ohne vom
Umfang der Erfindung abzuweichen.
Claims (14)
1. Verfahren zur Zuweisung von Frequenzen in einer Frequenzsprung-
Streuspektrum-Kommunikationsverbindung, über die Daten von einem ers
ten Sendeempfänger zu einem zweiten Sendeempfänger übertragen wer
den, wobei das Verfahren die Schritte umfasst:
Wählen einer Sprungsequenz, die in jedem des ersten und des zweiten Sendeempfängers gespeichert wird und aus einer Mehrzahl von Frequenz kanälen besteht, über die der erste und der zweite Sendeempfänger kom munizieren;
Identifizieren eines Frequenzkanals in der Sprungsequenz als nicht zufrie denstellend;
Durchführen einer Frequenzkanalsubstitution durch Ersetzen der nicht zu friedenstellenden Frequenz durch eine alternative Frequenz in der Sprung sequenz des zweiten Sendeempfängers;
Senden eines nicht bestätigten Substitutionsbefehls ein erstes Mal durch den zweiten Sendeempfänger, der anfordert, dass der erste Sendeempfän ger die Frequenzkanalsubstitution in seiner Sprungsequenz durchführt;
Senden des nicht bestätigten Substitutionsbefehls ein zweites Mal durch den zweiten Sendeempfänger, der anfordert, dass der erste Sendeempfän ger die Frequenzkanalsubstitution in seiner Sprungsequenz durchführt.
Wählen einer Sprungsequenz, die in jedem des ersten und des zweiten Sendeempfängers gespeichert wird und aus einer Mehrzahl von Frequenz kanälen besteht, über die der erste und der zweite Sendeempfänger kom munizieren;
Identifizieren eines Frequenzkanals in der Sprungsequenz als nicht zufrie denstellend;
Durchführen einer Frequenzkanalsubstitution durch Ersetzen der nicht zu friedenstellenden Frequenz durch eine alternative Frequenz in der Sprung sequenz des zweiten Sendeempfängers;
Senden eines nicht bestätigten Substitutionsbefehls ein erstes Mal durch den zweiten Sendeempfänger, der anfordert, dass der erste Sendeempfän ger die Frequenzkanalsubstitution in seiner Sprungsequenz durchführt;
Senden des nicht bestätigten Substitutionsbefehls ein zweites Mal durch den zweiten Sendeempfänger, der anfordert, dass der erste Sendeempfän ger die Frequenzkanalsubstitution in seiner Sprungsequenz durchführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Schritt des Identifizierens eines
Frequenzkanals in der Sprungsequenz als nicht zufriedenstellend des Wei
teren aus dem Unterschritt des Detektierens eines Fehlers in Daten be
steht, die über den nicht zufriedenstellenden Frequenzkanal während zwei
aufeinanderfolgenden Sprüngen auf jenem Kanal übertragen wurden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der Schritt des Wählens einer
Sprungsequenz des Weiteren aus den Unterschritten besteht:
Teilen der Mehrzahl von Frequenzkanälen in wenigstens einen ersten Sub satz von Kanälen und einen zweiten Subsatz von Kanälen, wobei jeder der Kanäle in dem ersten Subsatz eine höhere Frequenz als jeder der Kanäle in dem zweiten Subsatz aufweist;
Permutieren der Kanäle innerhalb des ersten Subsatzes in einer Pseudozu fallsweise;
Permutieren der Kanäle innerhalb des zweiten Subsatzes in einer Pseudo zufallsweise;
Wählen einer Sprungsequenz, die aus Kanälen aus dem ersten Subsatz und dem zweiten Subsatz derart besteht, dass zwei Kanäle aus einem ge gebenen Subsatz nicht benachbart zueinander in der Sequenz liegen.
Teilen der Mehrzahl von Frequenzkanälen in wenigstens einen ersten Sub satz von Kanälen und einen zweiten Subsatz von Kanälen, wobei jeder der Kanäle in dem ersten Subsatz eine höhere Frequenz als jeder der Kanäle in dem zweiten Subsatz aufweist;
Permutieren der Kanäle innerhalb des ersten Subsatzes in einer Pseudozu fallsweise;
Permutieren der Kanäle innerhalb des zweiten Subsatzes in einer Pseudo zufallsweise;
Wählen einer Sprungsequenz, die aus Kanälen aus dem ersten Subsatz und dem zweiten Subsatz derart besteht, dass zwei Kanäle aus einem ge gebenen Subsatz nicht benachbart zueinander in der Sequenz liegen.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem der Schritt des Sen
dens des Substitutionsbefehls ein zweites Mal auf dem Frequenzkanal in
der Sprungsequenz auftritt, der unmittelbar auf jenen folgt, während dem
der Substitutionsbefehl das erste Mal gesendet wurde.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem der Schritt des
Durchführens einer Frequenzsubstitution des Weiteren aus den Unterschrit
ten besteht:
Ordnen einer Mehrzahl von Ersatzfrequenzkanälen hinsichtlich der Kanal qualität;
Wählen des am höchsten eingeordneten Ersatzfrequenzkanals als alterna tive Frequenz.
Ordnen einer Mehrzahl von Ersatzfrequenzkanälen hinsichtlich der Kanal qualität;
Wählen des am höchsten eingeordneten Ersatzfrequenzkanals als alterna tive Frequenz.
6. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem der Unterschritt des Ordnens der
Mehrzahl von Ersatzfrequenzkanälen des Weiteren aus den Unterschritten
besteht:
Messen der empfangenen Signalstärke auf jedem Ersatzfrequenzkanal, während keine Kommunikationsvorgänge aus dem Kommunikationssystem darauf auftreten;
Ordnen der Ersatzfrequenzkanäle in der Reihenfolge ansteigender emp fangener Signalstärke.
Messen der empfangenen Signalstärke auf jedem Ersatzfrequenzkanal, während keine Kommunikationsvorgänge aus dem Kommunikationssystem darauf auftreten;
Ordnen der Ersatzfrequenzkanäle in der Reihenfolge ansteigender emp fangener Signalstärke.
7. Verfahren zur Erzeugung einer Frequenzsprungsequenz in einem Fre
quenzsprung-Streuspektrum-Kommunikationssystem, bei dem Übertra
gungsvorgänge über eine Mehrzahl von Frequenzkanälen stattfinden, wo
bei das Verfahren die Schritte umfasst:
Teilen der Mehrzahl von Frequenzkanälen in einen ersten Subsatz von Ka nälen und einen zweiten Subsatz von Kanälen, wobei jeder der Kanäle in dem ersten Subsatz eine höhere Frequenz als jeder der Kanäle in dem zweiten Subsatz aufweist;
Permutieren der Kanäle innerhalb des ersten Subsatzes in einer Pseudozu fallsweise;
Permutieren der Kanäle innerhalb des zweiten Subsatzes in einer Pseudo zufallsweise;
Wählen einer Sprungsequenz, die aus Kanälen besteht, die abwechselnd aus dem ersten Subsatz und dem zweiten Subsatz derart genommen wer den, dass keine zwei Kanäle aus dem gleichen Subsatz benachbart zuein ander in der Sequenz liegen.
Teilen der Mehrzahl von Frequenzkanälen in einen ersten Subsatz von Ka nälen und einen zweiten Subsatz von Kanälen, wobei jeder der Kanäle in dem ersten Subsatz eine höhere Frequenz als jeder der Kanäle in dem zweiten Subsatz aufweist;
Permutieren der Kanäle innerhalb des ersten Subsatzes in einer Pseudozu fallsweise;
Permutieren der Kanäle innerhalb des zweiten Subsatzes in einer Pseudo zufallsweise;
Wählen einer Sprungsequenz, die aus Kanälen besteht, die abwechselnd aus dem ersten Subsatz und dem zweiten Subsatz derart genommen wer den, dass keine zwei Kanäle aus dem gleichen Subsatz benachbart zuein ander in der Sequenz liegen.
8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Pseudozufallsweise, in welcher der
erste und der zweite Subsatz vertauscht werden, über einen Pseudozu
fallszahlgenerator bestimmt wird, der mit einem Wert initialisiert wird, der für
ein oder mehrere Geräte, aus denen das Kommunikationssystem besteht,
charakteristisch ist.
9. Verfahren zum Ordnen der Qualität von Frequenzkanälen in einem Satz
von Ersatzfrequenzen, die nicht in der Sprungsequenz eines Frequenz
sprung-Kommunikationssystems enthalten sind, wobei das Verfahren aus
den Schritten besteht:
Messen der empfangenen Signalstärke auf jedem der Ersatzfrequenzkanä le;
Ordnen der Ersatzfrequenzen in der Reihenfolge ansteigender empfange ner Signalstärke.
Messen der empfangenen Signalstärke auf jedem der Ersatzfrequenzkanä le;
Ordnen der Ersatzfrequenzen in der Reihenfolge ansteigender empfange ner Signalstärke.
10. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem die empfangene Signalstärke auf je
dem Ersatzfrequenzkanal sequentiell über den Satz von Ersatzfrequenzka
nälen hinweg gemessen wird und der Schritt des Ordnens der Ersatzfre
quenzen aus den Unterschritten besteht:
Bestimmen, ob die empfangene Signalstärke auf einem speziellen Ersatz frequenzkanal kleiner als jene ist, die auf einem vorherigen Ersatzfrequenz kanal gemessen wurde, der unmittelbar über dem speziellen Ersatzfre quenzkanal in dem Satz von Ersatzkanälen eingeordnet wurde;
Vertauschen der Positionen des speziellen Ersatzfrequenzkanals und des vorherigen Ersatzfrequenzkanals, wenn die empfangene Signalstärke auf dem speziellen Ersatzkanal kleiner als jene des vorherigen Ersatzkanals ist.
Bestimmen, ob die empfangene Signalstärke auf einem speziellen Ersatz frequenzkanal kleiner als jene ist, die auf einem vorherigen Ersatzfrequenz kanal gemessen wurde, der unmittelbar über dem speziellen Ersatzfre quenzkanal in dem Satz von Ersatzkanälen eingeordnet wurde;
Vertauschen der Positionen des speziellen Ersatzfrequenzkanals und des vorherigen Ersatzfrequenzkanals, wenn die empfangene Signalstärke auf dem speziellen Ersatzkanal kleiner als jene des vorherigen Ersatzkanals ist.
11. Verfahren zur Steuerung der Substitution von Frequenzkanälen in der
Sprungsequenz einer Frequenzsprung-Kommunikationsverbindung, die aus
einer Mehrzahl von Frequenzkanälen besteht, wobei das Verfahren die
Schritte umfasst:
Identifizieren eines Frequenzkanals in der Sprungsequenz, der eine Substi tution erfordert;
Bestimmen eines Überlastabwehrwerts, der indikativ für die Anzahl von Frequenzkanälen in der Sprungsequenz ist, die identifiziert wurden, dass sie eine Substitution erfordern;
Substituieren des identifizierten Frequenzkanals durch einen anderen Fre quenzkanal, wenn der Überlastabwehrwert kleiner als ein erster Schwel lenwert ist;
Implementieren eines Sprungsequenz-Reparaturvorgangs, bei dem die ge samte Sprungsequenz über die Kommunikationsverbindung transportiert wird, wenn der Überlastabwehrwert den ersten Schwellenwert übersteigt.
Identifizieren eines Frequenzkanals in der Sprungsequenz, der eine Substi tution erfordert;
Bestimmen eines Überlastabwehrwerts, der indikativ für die Anzahl von Frequenzkanälen in der Sprungsequenz ist, die identifiziert wurden, dass sie eine Substitution erfordern;
Substituieren des identifizierten Frequenzkanals durch einen anderen Fre quenzkanal, wenn der Überlastabwehrwert kleiner als ein erster Schwel lenwert ist;
Implementieren eines Sprungsequenz-Reparaturvorgangs, bei dem die ge samte Sprungsequenz über die Kommunikationsverbindung transportiert wird, wenn der Überlastabwehrwert den ersten Schwellenwert übersteigt.
12. Verfahren nach Anspruch 11, wobei das Verfahren des Weiteren aus dem
Schritt des Abschaltens der Kommunikationsverbindung besteht, wenn der
Überlastabwehrwert einen zweiten Schwellenwert übersteigt, wobei der
zweite Schwellenwert größer als der erste Schwellenwert ist.
13. Verfahren zur Steuerung der Substitution von Frequenzkanälen in der
Sprungsequenz einer Frequenzsprung-Kommunikationsverbindung, die aus
einer Mehrzahl von Frequenzkanälen besteht, wobei das Verfahren die
Schritte umfasst:
Identifizieren eines Frequenzkanals in der Sprungsequenz, der eine Substi tution erfordert;
Bestimmen eines Überlastabwehrwerts, der für die Anzahl von Frequenz kanälen in der Sprungsequenz indikativ ist, die identifiziert wurden, dass sie eine Substitution erfordern;
Substituieren des identifizierten Frequenzkanals durch einen anderen Fre quenzkanal, wenn der Überlastabwehrwert kleiner als ein Schwellenwert ist;
Abschalten der Kommunikationsverbindung, wenn der Überlastabwehrwert den Schwellenwert übersteigt.
Identifizieren eines Frequenzkanals in der Sprungsequenz, der eine Substi tution erfordert;
Bestimmen eines Überlastabwehrwerts, der für die Anzahl von Frequenz kanälen in der Sprungsequenz indikativ ist, die identifiziert wurden, dass sie eine Substitution erfordern;
Substituieren des identifizierten Frequenzkanals durch einen anderen Fre quenzkanal, wenn der Überlastabwehrwert kleiner als ein Schwellenwert ist;
Abschalten der Kommunikationsverbindung, wenn der Überlastabwehrwert den Schwellenwert übersteigt.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, bei dem der Schritt des
Substituierens des identifizierten Frequenzkanals durch einen anderen Fre
quenzkanal aus dem Unterschritt des Sendens eines Befehls, der für die er
forderliche Frequenzsubstitution indikativ ist, auf zwei aufeinanderfolgenden
Frequenzsprüngen besteht; und wobei das Verfahren des Weiteren die vo
rangehenden Schritte beinhaltet:
Teilen der Mehrzahl von Frequenzkanälen in einen ersten Subsatz von Ka nälen und einen zweiten Subsatz von Kanälen, wobei jeder der Kanäle in dem ersten Subsatz eine höhere Frequenz als jeder der Kanäle in dem zweiten Subsatz aufweist;
Permutieren der Kanäle innerhalb des ersten Subsatzes in einer Pseudozu fallsweise;
Permutieren der Kanäle innerhalb des zweiten Subsatzes in einer Pseudo zufallsweise;
Wählen einer Sprungsequenz, die aus Kanälen besteht, die abwechselnd aus dem ersten Subsatz und dem zweiten Subsatz derart genommen wer den, dass keine zwei Kanäle von dem gleichen Subsatz benachbart zuein ander in der Sequenz sind.
Teilen der Mehrzahl von Frequenzkanälen in einen ersten Subsatz von Ka nälen und einen zweiten Subsatz von Kanälen, wobei jeder der Kanäle in dem ersten Subsatz eine höhere Frequenz als jeder der Kanäle in dem zweiten Subsatz aufweist;
Permutieren der Kanäle innerhalb des ersten Subsatzes in einer Pseudozu fallsweise;
Permutieren der Kanäle innerhalb des zweiten Subsatzes in einer Pseudo zufallsweise;
Wählen einer Sprungsequenz, die aus Kanälen besteht, die abwechselnd aus dem ersten Subsatz und dem zweiten Subsatz derart genommen wer den, dass keine zwei Kanäle von dem gleichen Subsatz benachbart zuein ander in der Sequenz sind.
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