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DE10211994A1 - Ornamentprofil aus Metall für Fenster, Türen oder dergleichen - Google Patents

Ornamentprofil aus Metall für Fenster, Türen oder dergleichen

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DE10211994A1
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ornamental
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Marcus Budny
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Obuk Haustuerfuellungen GmbH and Co KG
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Ein Ornamentprofil aus Metall für Fenster, Türen oder dergleichen, mit einem Grundkörper aus Metall, der eine Ornamentseite aufweist, mit einer ersten Schicht, die auf der Ornamentseite aufgebracht ist und mit einer zweiten Schichteinheit, die über der ersten Schichteinheit angeordnet ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß in der ersten Schicht eine Mehrzahl von Kerben ausgebildet ist, die auf einer Ornamentfläche visuell und taktil wahrnehmbar sind. Die Kerben werden in dem erfindungsgemäßen Verfahren nicht in die sichtbare Ornament-Oberfläche eingebracht, sondern in eine auf einem Grundkörper aufgebrachte erste Schicht.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Ornamentprofil aus Metall für Fenster, Türen oder dergleichen, mit einem Grundkörper aus Metall, der eine Ornamentseite aufweist, mit einer ersten Schicht, die auf der Ornamentseite aufgebracht ist und mit einer zweiten Schichteinheit, die über der ersten Schicht angeordnet ist sowie ein Verfahren zum Herstellen eines solchen Ornamentprofils.
  • Solche Ornamentprofile sind aus dem allgemeinen Stand der Technik bekannt. In der Regel besteht der Grundkörper eines solchen bekannten Ornamentprofils aus einem stranggepreßten Aluminiumprofil mit glatter Oberfläche. Eine Seite oder Fläche des Grundkörpers weist ein Ornament auf. Üblicherweise wird die Ornamentseite des Grundkörpers beschichtet, z. B., um diese farblich zu gestalten. Die Ornamentstrukturen des Grundkörpers bleiben auch nach der Beschichtung erhalten und werden durch eine solche Beschichtung sogar im Regelfall noch deutlicher zur Geltung gebracht. Mit einer farblichen Gestaltung wird in Einzelfällen auch versucht, naturidentische Oberflächen, z. B. Holzmaserungen, zumindest auf der Ornamentseite nachzubilden. Metallprofile werden z. B. zur Bildung von Rahmen oder Rahmenteilen für Fenster oder Türen anstelle von Holz verwendet, weil Metall einerseits unempfindlicher gegenüber Umwelteinflüssen ist und andererseits seine Verwendung auch den Baumbestand schont. Dennoch ist es häufig wünschenswert, den metallischen Charakter der Rahmen aus Metallprofilen zu kaschieren, z. B. so, daß der Eindruck einer Holzoberfläche entsteht.
  • Bisher ist es zur Nachbildung einer naturidentischen Oberfläche erforderlich, z. B. Holzmaserungen durch Handbemalung auf die beschichtete, d. h., entsprechend farblich gestaltete, Ornamentfläche aufzubringen. Ein solches handwerkliches Verfahren ist einerseits sehr zeitaufwendig und andererseits auch nicht in annähernd identischer Weise reproduzierbar. So hat ein solches handwerkliches Verfahren den Nachteil, daß sich nachgelieferte Bauteile von bereits gefertigten und z. B. in einem Gebäude eingebauten Bauteilen unterscheiden.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher, ein Ornamentprofil aus Metall zu schaffen, das eine naturidentisch nachgebildete Ornamentseite oder -fläche aufweist, die in nahezu identischer Weise reproduzierbar ist und visuell und taktil wahrnehmbar ist.
  • Es ist auch die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum automatisierten Herstellen eines solchen Ornamentprofils zu schaffen.
  • Die Aufgabe zur Schaffung der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird dadurch gelöst, daß in der ersten Schicht eine Mehrzahl von Kerben ausgebildet ist.
  • Die Aufgabe zur Schaffung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird durch die im Anspruch 11 angegebenen Verfahrensschritte gelöst.
  • Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist ein Ornamentprofil aus Metall geschaffen, der eine maschinell gefertigte Ornamentseite oder -fläche mit einer Maserung ausweist, die sowohl visuell als auch taktil wahrnehmbar ist und eine naturidentische Nachbildung z. B. einer Holzoberfläche darstellen kann. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Ornamentprofils besteht darin, daß die Kerben nicht in den Grundkörper, sondern in die erste Schicht eingebracht sind. Dadurch wird eine Verletzung der glatten Oberfläche des Grundkörpers weitestgehend vermieden.
  • Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es möglich, in einer automatisierten Weise visuell und taktil wahrnehmbare Maserungen zur naturidentischen Nachbildung von natürlich vorkommenden Oberflächen, zum Beispiel Holzoberflächen, auf Ornamentprofilen und daraus gebildeten Rahmen aus Metall auszubilden. Auch mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird weitestgehend vermieden, die glatte Ornamentseite oder -fläche aus Metall zu verletzen.
  • Weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche 2 bis 10 und 12 bis 14.
  • Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Ornamentseite oder -fläche eines Winkelstücks aus einem erfindungsgemäßen Ornamentprofils;
  • Fig. 2 eine schematische, perspektivische Darstellung des erfindungsgemäßen Ornamentrahmens aus Fig. 1 in Querschnitt entlang der Linie I-I; und
  • Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung des in Fig. 2 angegebenen Ausschnitts zur Darstellung einzelner Schichten.
  • In Fig. 1, Fig. 2 und Fig. 3 ist ein erfindungsgemäßes Ornamentprofil 1 aus Metall in Form eines Winkelstücks dargestellt. Das Ornamentprofil 1 wird in der vorliegenden Ausführungsform zur Bildung eines Ornamentrahmens für Fenster oder Türen eingesetzt. Es werden aber auch beliebige andere Verwendungsmöglichkeiten für ein solches Ornamentprofil 1 hier mit in Betracht gezogen.
  • Das Ornamentprofil 1 weist einen Grundkörper 3 auf (Fig. 2), der in der vorliegenden Ausführungsform aus einem stranggepreßten Aluminiumprofil gefertigt ist. In anderen Ausführungsformen kann der Grundkörper 3 aber auch aus anderen Metallen, z. B. Edelstahl, und insbesondere auch durch andere Fertigungsverfahren hergestellt sein. In Fig. 1 ist dem Betrachter eine Ornamentseite 5 entgegen gerichtet, die ein beim Herstellungsprozeß des Ornamentprofils 1 gefertigtes Ornament trägt. Die ornamentförmige Ausbildung der Ornamentseite 5 ist in Fig. 2 deutlicher zu sehen.
  • Der Grundkörper 3 ist auf einer technischen Seite 7 in Abhängigkeit vom Verwendungszweck des Ornamentprofils 1 mit einem Montageelement 9 versehen. Der technischen Seite 7 ist die bereits genannte Ornamentseite 3 entgegengesetzt. Die Ornamentseite 3 bildet am Grundkörper 3 die eigentliche Ornamentfläche und ist im montierten Zustand des Ornamentprofils 1 einem Betrachter sichtbar entgegengerichtet.
  • Auf der Ornamentseite 3 des Grundkörpers 5 ist eine erste Schicht 11 (Fig. 3) aufgebracht. Diese erste Schicht 11 ist eine Pulverschicht, die sich nach dem Aufbringen auf der Ornamentseite 3 des Grundkörpers 5 verfestigt. Die Verfestigung erfolgt entweder durch Aushärtung, Lufttrocknung, Wärmetrocknung oder irgend ein anderes Verfestigungsverfahren des Standes der Technik. In die erste Schicht 11 sind Kerben 13 eingebracht, die sich über unterschiedliche Tiefen in der ersten Schicht 11 erstrecken und regelmäßig nicht den Grundkörper 5 erreichen. Die Kerben 13 sind in Fig. 1 und in Fig. 2 ebenfalls dargestellt. Die Kerben 13 sind in der vorliegenden Ausführungsform in etwa linear und intermittierend ausgebildet und in einer bevorzugten Richtung orientiert. Durch diese spezielle Anordnung der Kerben 13 entsteht ein Prägungsmuster, welches eine Holzmaserung in visueller und taktiler Hinsicht naturidentisch nachbildet. Wenn eine naturidentische Nachbildung eines anderen natürlichen Oberflächenmusters gewünscht ist, können die Kerben 13 auch in einer anderen Weise ausgebildet, ausgerichtet und angeordnet sein. Die Kerben 13 könnten in anderen Ausführungsformen z. B. auch kontinuierlich, in einer Richtung quer zu einer Längsachse, nicht linear, etc. ausgebildet sein.
  • Jede Kerbe 13 weist in ihrer linearen Ausbildung eine Längsache auf, die in der vorgenannten bevorzugten Richtung verläuft. Die Kerben 13 haben eine in Bezug zu einer Profillänge im wesentlichen gleiche, relativ kurze Länge. Die Längen der Kerben 13 variieren in der vorliegenden Ausführungsform zwischen 2 cm und 8 cm. In anderen Ausführungsformen können die Längen aber sehr viel stärker variieren und bedarfsweise auch kleinere oder größere Extremwerte haben. Jede Kerbe 13 hat auch eine Breite. Die Breite beträgt in der vorliegenden Ausführungsform unter 1 mm, kann aber in anderen Ausführungsformen auch größere Werte haben. Die Breite der meisten Kerben 13 variiert über die Länge einer Kerbe 13, d. h., die Breite ist an einem ersten Ende 13.1 der linearen Kerbe 13 größer als an einem zweiten Ende 13.2, so daß diese Kerben 13 in Draufsicht in etwa keilförmig ausgebildet sind. Die Kerben 13 sind so angeordnet, daß sich die keilförmige Ausrichtung unregelmäßig abwechselt. Es gibt also auch Kerben 13, die in Draufsicht ein schmaleres erstes Ende 13.1 und ein breiteres zweites Ende 13.2 aufweisen. Aufgrund der Tatsache, daß die Breite der Kerben 13 auch variiert, gibt es mehr oder weniger keilförmige Kerben 13, wobei sich die Varianz von nicht-keilförmig bis stark-keilförmig erstrecken kann.
  • Über der Pulverschicht 11 mit den eingebrachten Kerben 13 ist eine Grundierungsschicht 15 aufgebracht. Über der Grundierungsschicht 15 ist eine zweite Schichteinheit 17 mit einer unteren Strichlackschicht 17.1 und einer oberen Klarlackschicht 17.2 ausgebildet. Vorzugsweise sind die Grundierungsschicht 15 und die zweite Schichteinheit 17 farblich aufeinander abgestimmt, so daß z. B. in der vorliegenden Ausführungsform zusammen mit den Kerben 13 der Eindruck einer Holzmaserung erzielt wird. Die über der Pulverschicht 11 aufgebrachten Schichten 15, 17.1, 17.2 sind sehr dünn ausgebildet, so daß diese die durch die Kerben 13 gebildete Topographie der Pulverschicht 11 übernehmen und ggf. sogar noch verstärken. Die Kerben 13 setzen sich also in der Grundierungsschicht 15, in der Strichlackschicht 17.1 und in der Klarlackschicht 17.2 fort und sind auf der eigentlichen Ornamentfläche, der Außenfläche der Klarlackschicht 17.2, deutlich zu sehen und taktil zu spüren. Aus diesem Grunde sind die Kerben 13 auch in Fig. 1 und in Fig. 2 an der Ornamentseite 3 sichtbar dargestellt.
  • Dem Fachmann für die Herstellung von Ornamentprofilen 1 ist bekannt, daß bedarfsweise auch mehr oder weniger Beschichtungen auf der Ornamentseite 3 des Ornamentprofils 1 aufgetragen werden können. Die vorliegende Darstellung mit der genannten Zahl an Schichten dient lediglich als Ausführungsbeispiel.
  • Die Herstellung des erfindungsgemäßen Ornamentprofils 1 erfolgt durch die folgenden Schritte:
    • 1. Ein Grundkörper 1 aus Metall mit einer Ornamentseite 3 wird bereitgestellt. Die Fertigung dieses Grundkörpers 1 ist hier für die Erfindung nicht wesentlich und wird daher nicht weiter beschrieben.
    • 2. Auf der Ornamentseite 3 des Grundkörpers 5 wird eine Pulverschicht 11 aufgebracht. Auch das Aufbringen einer Pulverbeschichtung ist für den Fachmann eine handwerkliche Maßnahme und wird daher hier nicht weiter beschrieben.
    • 3. In die Pulverschicht 11 werden Kerben 13 maschinell eingebracht. Das maschinelle Einbringen von Kerben 13 in eine Pulverschicht 11 kann mit jeder beliebigen Schneide- oder Kerbeinrichtung erfolgen, die aus dem Stand der Technik bekannt ist.
    • 4. Auf die gekerbte Pulverschicht 11 wird eine Grundierschicht 15 aufgebracht. Es kann erforderlich sein, daß vor dem Aufbringen der Grundierschicht 15 eine durch den Kerbvorgang erzeugte Rauhigkeit auf der Oberfläche der Pulverschicht 11 beseitigt werden muß. Eine solche Beseitigung von Rauhigkeit (z. B. Entgratung) kann z. B. durch Schleifen erfolgen. Es sind aber auch alle weiteren, im Stand der Technik bekannten Entrauhungverfahren hier einsetzbar.
    • 5. Auf die Grundierschicht 15 wird eine Strichlackschicht 17.1 aufgebracht.
    • 6. Auf die Strichlackschicht 17.1 wird eine Klarlackschicht 17.2 aufgebracht.
  • Das Aufbringen von Lackschichten und Grundierschichten ist dem Fachmann allgemein bekannt, so daß die speziellen verfahrenstypischen Vorgänge hier nicht beschrieben werden. So kann es erforderlich sein, bestimmte Beschichtungen erst antrocknen, austrocknen, härten oder verfestigen zu lassen, bevor eine weitere Beschichtung darauf vorgenommen wird. Es ist auch üblich, Grundierschichten 15 auf verwendete Lackschichten hinsichtlich eines gewünschten Farbtons abzustimmen.

Claims (14)

1. Ornamentprofil aus Metall für Fenster, Türen oder dergleichen, mit einem Grundkörper aus Metall, der eine Ornamentseite aufweist, mit einer ersten Schicht, die auf der Ornamentseite aufgebracht ist und mit einer zweiten Schichteinheit, die über der ersten Schichteinheit angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der ersten Schicht (11) eine Mehrzahl von Kerben (13) ausgebildet ist.
2. Ornamentprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerben (13) eine vorbestimmte Orientierung auf der Oberfläche der ersten Schicht (11) aufweisen.
3. Ornamentprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerben (13) intermittierend ausgebildet sind.
4. Ornamentprofil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der ersten Schicht (11) und der zweiten Schichteinheit (17) eine Grundierungsschicht (15) ausgebildet ist.
5. Ornamentprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schichteinheit (17) eine Lackschicht (17.1, 17.2) umfaßt.
6. Ornamentprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schichteinheit (17) eine Strichlackschicht (17.1) und eine auf dieser ausgebildeten Klarlackschicht (17.2) umfaßt.
7. Ornamentprofil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schicht (11) eine Pulverschicht ist.
8. Ornamentprofil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundierschicht (15) und die Lackschicht (17.1, 17.2) farblich aufeinander abgestimmt sind.
9. Ornamentprofil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerben (13) ein vorbestimmtes Prägemuster bilden.
10. Ornamentprofil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Prägemuster eine Holzmaserung nachbildet.
11. Verfahren zum Herstellen eines Ornamentprofils aus Metall, mit den Schritten:
- Bereitstellen eines Ornamentprofils aus Metall;
- Aufbringen einer Pulverbeschichtung auf eine Ornamentfläche des Ornamentrahmens;
- Einbringen von Kerben in die Pulverbeschichtung;
- Aufbringen einer Grundierungsbeschichtung auf die gekerbte Pulverbeschichtung;
- Aufbringen einer Lackbeschichtung auf die Grunddierungsbeschichtung;
- wobei das Aufbringen einer Beschichtung jeweils erst nach Versfestigung einer vorher aufgebrachten Beschichtung erfolgt.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Einbringens von Kerben den Schritt eines Fräsens von Kerben mit einer vorbestimmten Orientierung umfaßt.
13. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Einbringen von Kerben in die Pulverbeschichtung und vor dem Aufbringen einer Grundierungsbeschichtung eine Entrauhung der Oberfläche der gekerbten Pulverschichtung durchgeführt wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Entrauhung der Oberfläche der gekerbten Pulverbeschichtung durch Sandstrahlung erfolgt.
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