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DE10209843A1 - Vorrichtung zum Ligieren lebender Gewebe - Google Patents

Vorrichtung zum Ligieren lebender Gewebe

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DE10209843A1
DE10209843A1 DE10209843A DE10209843A DE10209843A1 DE 10209843 A1 DE10209843 A1 DE 10209843A1 DE 10209843 A DE10209843 A DE 10209843A DE 10209843 A DE10209843 A DE 10209843A DE 10209843 A1 DE10209843 A1 DE 10209843A1
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DE
Germany
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clip
insertion tube
wire
manipulation wire
end portion
Prior art date
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DE10209843A
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English (en)
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DE10209843B4 (de
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Tsukasa Kobayashi
Junichi Muramatsu
Takayuki Suzuki
Ko Kimura
Hideki Shimonaka
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Olympus Corp
Original Assignee
Olympus Optical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of DE10209843A1 publication Critical patent/DE10209843A1/de
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Publication of DE10209843B4 publication Critical patent/DE10209843B4/de
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    • A61B17/12Surgical instruments, devices or methods for ligaturing or otherwise compressing tubular parts of the body, e.g. blood vessels or umbilical cord
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Abstract

Die Vorrichtung zum Ligieren lebenden Gewebes hat ein Einführungsrohr (1), das in einen Körperhohlraum einsetzbar ist, einen Manipulationsdraht (4), der beweglich in das Einführungsrohr (1) eingesetzt ist, wenigstens zwei oder mehr Clips (3) und einen Ligaturdraht (5), der bewirkt, dass der Clip (3) und der Manipulationsdraht (4) miteinander in Eingriff stehen, wenn der Clip (3) ligiert wird. Eine Zugspannung des Manipulationsdrahtes (4) wird stets nur auf den Clip (3) ausgeübt, der sich an dem vordersten Ende befindet.

Description

  • Die vorliegende Patentanmeldung basiert auf den früheren Patentanmeldungen Nr. 2001-063931, Anmeldetag 7. März 2001 und Nr. 2001-321002, Anmeldetag 18. Oktober 2001, deren Priorität beansprucht wird und deren gesamter Inhalt durch die Bezugnahme eingeschlossen ist.
  • Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ligieren bzw. Unterbinden lebenden Gewebes durch Klammern eines lebenden Gewebes, indem ein Clip bzw. eine Klammer in einen Körperhohlraum auf transendoskopische Weise eingesetzt wird.
  • 2. Beschreibung des Standes der Technik
  • Es ist beispielsweise aus der japanischen Patentanmeldung Veröffentlichungs-Nr. 63- 267345 von KOKAI bekannt, dass eine Vorrichtung zum Klammern eines physiologischen Gewebes mehrere Clips in einem Einführungsrohr enthält und dass fortlaufend eine Ligaturarbeit bzw. Unterbindungsarbeit ausgeführt werden kann. Es ist eine Clipbefestigungsvorrichtung oder Klemmvorrichtung vorgeschlagen worden, bei der mehrere Clips in einem Einführungsrohr angeordnet werden, wobei jeder dieser Clips und ein Manipulationsteil miteinander mit Hilfe einer Substanz verbunden sind, die einen niedrigen Schmelzpunkt hat, und die Substanz mit dem niedrigen Schmelzpunkt wird geschmolzen, während die Clips in den Hohlraum eingesetzt werden, um fortlaufend einen Clipligaturvorgang auszuführen.
  • Eine solche Clipbefestigungsvorrichtung, die in der japanischen Patentanmeldung Nr. 63-267345 von KOKAI offenbart ist, erfordert jedoch eine Heizeinrichtung zum Erzeugen der Wärme während des Clipöffnens und während der Clipligatur bzw. Clipbefestigung. Damit besteht das Problem, dass die Clipligatur eine komplizierte Handhabung und viel Zeit erfordert. Beim Ausführen der Ligatur muß dann, wenn der Clip aus dem Einführungsrohr austritt, die Vorrichtung manipuliert werden, während ein endoskopisches Bild betrachtet wird. Außerdem ist eine sorgfältige Austrittsarbeit an der Vorderseite der Clipbefestigungsvorrichtung erforderlich, und mehrere Clips können bei einem Vorgang aus einem vorderen Ende des Einführungsrohres austreten.
  • Kurze Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung löst die vorstehenden Probleme. Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zum Ligieren lebenden Gewebes anzugeben, mit der schnell und leicht fortlaufend eine Clipligaturarbeit ausführbar ist, indem ein Manipulationsdraht vorgeschoben oder zurückgezogen wird, während mehrere Clips in dem Einführungsrohr angeordnet und in den Hohlraum eingesetzt werden.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zum Ligieren lebenden Gewebes anzugeben, die einen Mechanismus hat, der verhindert, dass andere Objekte als Clips, die sich an dem vordersten Ende befinden, aus dem Einführungsrohr austreten, wodurch eine aufwändige Arbeit an der vorderen Seite vermieden ist. Die Manipulation soll vereinfacht und die chirurgische Operationszeit soll reduziert werden, wenn eine fortlaufende Ligatur ausgeführt wird, womit die Belastungen eines Patienten und eines Chirurgen reduziert werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zur Ligatur lebenden Gewebes vorgesehen, die enthält:
    ein Einführungsrohr, das in ein lebendes Gewebe einsetzbar ist;
    einen Manipulationsdraht, der beweglich in das Einführungsrohr eingesetzt ist;
    wenigstens zwei oder mehr Clips, die in dem Einführungsrohr untergebracht sind; und
    eine Verbindungsstruktur, die die Clips und den Manipulationsdraht miteinander in Eingriff bringt, wobei beim Ligieren der Clips eine Zugkraft des Manipulationsdrahtes stets nur auf den Clip ausgeübt wird, der an dem vordersten Ende angeordnet ist.
  • Damit wird die Zugkraft des Manipulationsdrahtes beim Ligieren oder Befestigen der Clips stets auf dem Clip an dem entfernten oder vorderen Ende ausgeübt, wodurch eine Clipligaturarbeit fortlaufend schnell und leicht nur durch Vorpressen (Zurückziehen) des Manipulationsdrahtes ausgeführt werden kann, während mehrere Clips in dem Einführungsrohr angeordnet und in den Körperhohlraum eingesetzt sind.
  • Außerdem kann gemäß der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung zum Ligieren lebenden Gewebes vorgesehen sein, die enthält:
    ein Einführungsrohr, das in einen Hohlraum eines lebenden Körpers einsetzbar ist;
    einen Manipulationsdraht, der beweglich in das Einführungsrohr eingesetzt ist, und
    wenigstens zwei oder mehr Clips, die jeweils einen nahen bzw. rückwärtigen Endabschnitt und Öffnungs/Ausdehnungseigenschaften haben, wobei ein Klemmabschnitt an einem entfernten bzw. vorderen Ende eines Armabschnittes geformt ist, der sich von dem rückwärtigen Endabschnitt erstreckt, wobei zwei oder mehr Clips hintereinander in dem Einführungsrohr angeordnet sind und beim Ausstoßen der Clips aus dem Einführungsrohr ein Mechanismus verhindert, das ein anderes Objekt als der am vordersten Ende angeordnete Clip aus dem Einführungsrohr ausgestoßen wird bzw. herausragt.
  • Somit kann verhindert werden, dass ein anderes Objekt als der sich am vordersten Ende befindliche Clip aus dem Einführungsrohr austritt und eine aufwändige Arbeit an der Vorderseite ist vermieden.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die beigefügten Zeichnungen, die einen Teil der Beschreibung bilden, zeigen Ausführungsformen der Erfindung und dienen zusammen mit der obigen allgemeinen Beschreibung und der nachfolgenden detaillierten Beschreibung der Ausführungsform zur Erläuterung der Prinzipien der Erfindung.
  • Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch den vorderen Endabschnitt einer Klemmvorrichtung bzw. Klammervorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch einen vorderen Endabschnitt der Klammervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch einen vorderen Endabschnitt der Klammervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 4A ist eine Aufsicht auf eine Klammer bzw. einen Clip gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 4B ist eine Aufsicht auf einen Clip gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 4C ist eine Ansicht des Clips der vorliegenden Ausführungsform, in Richtung eines Pfeils A in Fig. 4B gesehen;
  • Fig. 5 ist eine Seitenansicht, die einen Zustand zeigt, indem ein Zielgewebe von einem Clip gemäß der vorliegenden Ausführungsform geklemmt bzw. geklammert wird;
  • Fig. 6 ist ein Längsschnitt durch den vorderen Endabschnitt einer Klammervorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 7A ist ein Längsschnitt durch einen vorderen Endabschnitt einer Klemmvorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 7B ist ein Längsschnitt, gesehen in Richtung des Pfeils B in Fig. 7A;
  • Fig. 7C ist eine Seitenansicht, die ein modifiziertes Beispiel eines ligierenden Drahtes zeigt;
  • Fig. 7D ist eine Seitenansicht, die ein modifiziertes Beispiel eines Kompressionsteils zeigt;
  • Fig. 8 ist ein Längsschnitt durch einen vorderen Endabschnitt einer Klemmvorrichtung bzw. Clip-Befestigungsvorrichtung gemäß einer vierten Ausführungsform einer vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 9 ist eine perspektivische Ansicht, die ein Teilungsteil bzw. Trennungsteil gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 10 ist ein Querschnitt entlang der Linie C-C in Fig. 8 gemäß der vorliegenden Ausführungsform;
  • Fig. 11 ist ein Längsschnitt durch den vorderen Endabschnitt einer Klammervorrichtung gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 12 ist eine Seitenansicht, die ein Begrenzungsteil gemäß der vorliegenden Ausführungsform zeigt;
  • Fig. 13A ist ein Längsschnitt durch einen vorderen Endabschnitt einer Klammervorrichtung gemäß einer sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 13B ist eine Darstellung, gesehen in Richtung des Pfeils D in Fig. 13A;
  • Fig. 13B ist eine Ansicht, gesehen in Richtung des Pfeils E in Fig. 13A;
  • Fig. 14 ist eine Seitenansicht, die einen Zustand zeigt, in dem ein Zielgewebe von einem Clip gemäß der vorliegenden Ausführungsform geklammert ist;
  • Fig. 15 ist eine perspektivische Ansicht, die einen einen Clip spannenden bzw. zusammenziehenden Ring gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 16A-16D sind Längsschnitte durch einen vorderen Endabschnitt einer Klammervorrichtung zur Erläuterung der Arbeitsweise einer 7. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 17A-17E sind Längsschnitte durch einen vorderen Endabschnitt einer Klammervorrichtung zur Erläuterung der Arbeitsweise einer 8. Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 18A ist eine Seitenansicht, die einen Handhabungsabschnitt gemäß der vorliegenden Ausführungsform zeigt;
  • Fig. 18B ist ein Querschnitt entlang der Linie F-F in Fig. 18A gemäß der vorliegenden Ausführungsform;
  • Fig. 19 zeigt einen Clipspannring gemäß der vorliegenden Ausführungsform;
  • Fig. 20 zeigt in einem Längsschnitt ein modifiziertes Beispiel des Clipspannrings gemäß der vorliegenden Ausführungsform;
  • Fig. 21A bis 21D sind Längsschnitte durch einen vorderen Endabschnitt einer Klammervorrichtung zur Erläuterung der Arbeitsweise einer neunten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 22A bis 22D sind Längsschnitte durch einen vorderen Endabschnitt einer Klammervorrichtung zur Erläuterung der Arbeitsweise einer zehnten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 23A bis 23E sind Längsschnitte durch einen vorderen Endabschnitt einer Klammervorrichtung zur Erläuterung der Arbeitsweise einer elften Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 24A bis 24D sind Längsschnitte durch einen vorderen Endabschnitt einer Klammervorrichtung zur Erläuterung der Arbeitsweise einer zwölften Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 25A bis 25D sind Längsschnitte durch einen vorderen Endabschnitt einer Klammervorrichtung zur Erläuterung der Arbeitsweise einer dreizehnten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung und
  • Fig. 26A bis 26D sind Längsschnitte durch einen vorderen Endabschnitt einer Klammervorrichtung zur Erläuterung der Arbeitsweise einer vierzehnten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
  • Die Fig. 1 bis 5 zeigen eine erste Ausführungsform. Fig. 1 bis Fig. 3 sind Längsschnitte durch einen vorderen Endabschnitt einer Vorrichtung zum Ligieren bzw. Unterbinden von lebenden Geweben. Ein Einführungsrohr 1 hat eine solche Flexibilität, dass das Rohr in einen Kanal eines Endoskops eingeführt werden kann. Eine vordere Endspitze 2 befindet sich am vorderen Endabschnitt dieses Einführungsrohres 1. Die vordere Spitze 2 ist an dem vorderen Endabschnitt des Einführungsrohres 1 durch Schweissen, Klebemittel, Presssitz oder dergleichen befestigt. Ein Handhabungsdraht bzw. Manipulationsdraht 4 ist beweglich in das Einführungsrohr 1 eingesetzt. An dem vorderen Endabschnitt des Manipulationsdrahtes 4 ist ein Clip 3 über einen Ligierungsdraht 5 bzw. Ligaturdraht 5 fest angebracht.
  • Das Einführungsrohr 1 ist als Spiralschicht bzw. Spiralrohr vorgesehen und hat unregelmäßige innere und äußere Flächen, auf die ein Metalldraht (wie rostfreier Draht), dessen Querschnitt rund ist, dicht gewickelt ist. Damit ist das Einführungsrohr so strukturiert, dass es selbst dann nicht bricht, wenn eine Kompressionskraft auf den vorderen und den rückwärtigen Endabschnitt des Rohres ausgeübt wird.
  • Außerdem kann das Einführungsrohr 1 eine solche Spiralschicht sein, dass ihre flachen inneren und äußeren Flächen dicht mit einem metallischen Draht gewickelt sind, nachdem der metallische Draht (wie rostfreier Draht), dessen Querschnitt rund ist, gedrückt ist, woraufhin die Querschnittsfläche des Drahtes zu einem Rechteck geformt ist. In diesem Fall macht es die flache Innenfläche leicht, dass der Clip 3 hervortritt und der Manipulationsdraht 4 eingesetzt wird. Selbst wenn der Drahtdurchmesser desselben Drahtes verwendet wird, kann ein Spiralrohr mit einem größeren Innendurchmesser vorgesehen sein im Vergleich zu einem rundgeformten Spiralrohr. Dies macht es leichter, den Clip 3 heraustreten zu lassen und den Manipulationsdraht 4 einzusetzen.
  • Außerdem kann das Einführungsrohr 1 eine Rohrschicht aus einem Kunstharz sein (wie beispielsweise polymerische Polyamide, hochdichtes/niedrig dichtes Polyethylen, Polyester, Polytetrafluorethylen, Tetrafluorethylen-Perfluoralkylvinyläthercopolymer, oder Tetrafluorethylen-Hexafluorpropylencopolymer. In diesem Fall haben die Innenflächen und Außenflächen der Schicht gute Gleiteigenschaften, was es einfach macht, das Rohr in den Endoskopkanal einzusetzen oder aus diesem zu entfernen, den Clip 3 vorzuschieben und den Manipulationsdraht 4 einzusetzen.
  • Außerdem kann das Einführungsrohr 1 ein Doppelrohr sein mit einer Innenschicht und einer Außenschicht an einem Wandabschnitt, und eine Rohrschicht kann eingebettet sein, während ein Verstärkungsteil zwischen den doppelten Rohren angeordnet ist. In diesem Fall bestehen die Innenschicht und die Außenschicht aus polymerischen Harz. Das Verstärkungsteil ist ein zylindrisches Blatt ausgebildet und mit dünnen Metalldrähten in einer Gitterform versehen. Selbst wenn eine Kompressionskraft auf den vorderen und rückwärtigen Endabschnitt der Schicht bzw. des Rohres ausgeübt wird, bricht das Rohr wegen des ausgezeichneten Kompressionswiderstandes nicht, im Vergleich zu einem Rohr in das kein Verstärkungsteil eingebettet ist.
  • Die Abmessungen des Einführungsrohres 1 sind durch einen Außendurchmesser vorgegeben, der das Einführen in den Endoskopkanal zulässt. Die Dicke der Schicht wird in Abhängigkeit von der Starrheit des Elements festgelegt. Wenn das Einführungsrohr als metallische Schicht vorgesehen ist, beträgt die Dicke etwa 0,2 mm bis 0,5 mm. Bei einem Rohr aus Kunstharz beträgt die Dicke etwa 0,3 mm bis 0,6 mm. Wenn das Verstärkungsteil eingebettet ist, ist dies vorteilhaft, da die Dicke reduziert ist und der Innendurchmesser der Schicht bzw. des Rohres erhöht ist.
  • Die vordere Spitze 2 ist als metallisches kurzes Rohr (wie ein rostfreies Rohr) ausgebildet, und die äußere Umfangsfläche hat eine abgeschrägte Form, wobei der Endabschnitt sich verjüngt. Dies macht es leicht, das Einführungsrohr in den Endoskopkanal einzusetzen. Außerdem ist die innere Umfangsfläche ebenfalls schräg geformt, so dass der Clip 3 leicht aus der vorderen Spitze 3 vorgeschoben werden kann.
  • Wie die Fig. 4A bis 4C zeigen, ist der Durchmesser des vorderen Endabschnitts der Spitze 2 so dimensioniert, dass Vorsprünge 3f und 3f' an Armabschnitten 3b und 3b' des Clips, die weiter unten beschrieben werden, daran anliegen, und die Armabschnitte 3b und 3b' des Clips 3 können geöffnet werden. Der Außendurchmesser des vordersten Endes dieser Spitze 3 beträgt 1,5 mm bis 3,3 mm, und der Innendurchmesser des vordersten Endes der Spitze 3 beträgt etwa 1,0 mm bis 2,2 mm.
  • An dem Clip 3 ist eine dünne metallische Bandplatte an ihrem Mittelabschnitt gebogen und ein gebogener Abschnitt ist als naher bzw. rückwärtiger Endabschnitt 3a vorgesehen. Die Armabschnitte 3b und 3b', die sich beide von diesem rückwärtigen Endabschnitt 3a erstrecken, sind in einer Erweiterungs/Öffnungsrichtung gebogen. Außerdem sind die vorderen Randabschnitte der Armabschnitte 3b und 3b' so gebogen, dass sie einander zugewandt sind, und die gebogenen Abschnitte bilden Klemmabschnitte bzw. Greifabschnitte 3c und 3c'. Eines der vorderen Enden der Klemmabschnitte 3c und 3c' hat eine vorspringende Form 3d und der andere hat eine ausgesparte Form 3e, so dass ein lebendes Gewebe 6 leicht geklemmt bzw. gequetscht werden kann (siehe Fig. 3). Die Öffnungs/Ausbreitungseigenschaften wirken so auf die Armabschnitte 3b und 3b', dass die Klemmabschnitte 3c und 3c' geöffnet werden.
  • Vorsprünge 3f und 3f', die an der vorderen Spitze 2 anliegen können (wenn das rückwärtige Ende 3a in die Endspitze 2 zurückgezogen wird), sind an den Armabschnitten 3b und 3b' vorgesehen, wenn der Clip 3 ligiert ist. Als Material für eine dünne Bandplatte des Clips 3 wird ein rostfreies Material verwendet mit Elastizität oder eine ultra-elastische Legierung wie eine rostfreie oder Nickel-Titan- Legierung.
  • Der Manipulationsdraht 4 hat einen Außendurchmesser von 0,3 mm bis 1,5 mm. Dieser Draht ist als verdrillter Draht aus rostfreiem Stahl vorgesehen. Der verdrillte Draht ist flexibler als ein einfacher Draht. Damit ist die Flexibilität des Einführungsrohres 1 selbst nicht verschlechtert.
  • Außerdem ist der Manipulationsdraht 4 mit dem Clip 3 über den Ligierungsdraht 5 verbunden. Das rückwärtige Ende dieses Ligierungsdrahtes 5 ist an dem vorderen Endabschnitt des Manipulationsdrahts 4 angeschweißt oder durch Klebstoff verbunden. Außerdem ist das vordere Ende des Ligierungsdrahtes 5 mit dem rückwärtigen Endabschnitt 3a des Clips durch Schweissen, Klebstoff oder alternativ durch Formen einer Schleife und Führen zu einem gebogenen Abschnitt des Clips 3 verbunden. Der Ligierungsdraht führt eine Vorwärts/Rückwärtsbewegung zusammen mit dem Clip 3 entsprechend der Vorwärts/Rückwärtsbewegung des Manipulationsdrahtes 4 aus.
  • Der Ligierungsdraht 5 ist als rostfreier verdrillter Draht oder als ein einzelner Draht, beispielsweise, vorgesehen. Der Außendurchmesser des Ligierungsdrahtes 5 beträgt 0,3 mm oder weniger. Es ist erforderlich, die Abmessungen so festzulegen, dass der Ligierungsdraht 5 bricht, nachdem eine Kraft von 1 bis 5 kg während der Clipbefestigung bzw. des Clipklammern ausgeübt wird.
  • Nachfolgend wird die Arbeitsweise der ersten Ausführungsform beschrieben.
  • Das Einführungsrohr 1 der Klammervorrichtung wird in einen Körperhohlraum über den Kanal des Endoskops eingeführt, das in den Hohlraum eingesetzt wird. Dann wird der Endabschnitt des Einführungsrohres 1 an dem Zielgewebe 6 angeordnet, beispielsweise nahe bei einem Magenschleimhautgewebe. Der Manipulationsdraht 4 wird in Richtung des vorderen Endes des Einführungsrohres 1 vorgeschoben, wodurch der erste Clip an dem vordersten Ende, der mit dem Ligierungsdraht 5 verbunden ist, aus dem vorderen Endabschnitt der Spitze 2 vorgeschoben wird.
  • Wegen der Öffnungs/Ausdehnungseigenschaften der Armabschnitte 3b und 3b' öffnen sich bei dem Clip 3 die Klemmabschnitte 3c und 3c'. Damit steht der Clip 3 über die Spitze 2 vor, und gleichzeitig sind die Klemmabschnitte 3c und 3c' offen. Während die Klemmabschnitte 3c und 3c' gegen das Zielgewebe 6 gedrückt, wird der Manipulationsdraht 4 zurückgezogen. Die Cliparmabschnitte 3b und 3b', die in Öffnungsrichtung gebogen sind, werden von dem Endabschnitt der Spitze 2 ergriffen.
  • Wenn der Manipulationsdraht 4 weiter zurückgezogen wird, werden die Vorsprünge 3f und 3f' an den Cliparmabschnitten 3b und 3b' von der Spitze 4 ergriffen, und die Zugkraft wird nur auf den Cüp 3 ausgeübt. Dadurch wird, wie Fig. 5 zeigt, der rückwärtige Endabschnitt 3a des Clips 3 plastisch verformt und die Klemmabschnitte 3c und 3c' schließen, wodurch das Zielgewebe 6 eingeklemmt wird.
  • Außerdem wird der Manipulationsdraht 4 zurückgezogen und die Zugkraft auf den Ligierungsdraht 5 übertragen, der mit dem rückwärtigen Endabschnitt 3a des Clips 3 verbunden ist. Der Ligierungsdraht 5, der selbst mit dem Clip 3 verbunden ist, bricht, und der Manipulationsdraht 4 und der Clip 3 sind vollständig voneinander getrennt. Auf diese Weise ist die Ligatur (legation) des ersten Clips 3, der an dem vordersten Ende angeordnet ist, vervollständigt. Der zweite oder nachfolgende Clip 3 kann auf dieselbe Weise ligiert werden wie der erste Clip.
  • Bei der ersten Ausführungsform sind der jeweilige Clip und der Manipulationsdraht über den Ligierungsdraht miteinander verbunden, wobei die Clipligaturarbeit fortlaufend mit großer Geschwindigkeit und Leichtigkeit ausgeführt werden kann, indem der Manipulationsdraht vorgeschoben und zurückgezogen wird. Dies macht es möglich, die chirurgische Operationszeit zu reduzieren und die Belastung für den Patienten und den Chirurgen zu verringern.
  • Fig. 6 ist ein Längsschnitt durch den vorderen Endabschnitt einer Klammervorrichtung bzw. Clip-Befestigungsvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform. Gleiche Elemente der ersten Ausführungsform sind mit denselben Bezugszeichen bezeichnet. Auf eine doppelte Beschreibung wird verzichtet. Eine Schleifenform 7a ist an dem rückwärtigen Ende des Ligierungsdrahtes 7 ausgebildet und verbindet den Manipulationsdraht 4 und den Clip 3 miteinander, wobei die Schleife 7a in den Manipulationsdraht 4 geführt ist. Außerdem ist das vordere Ende des Ligierungsdrahtes 7 mit dem rückwärtigen Endabschnitt 3a des Clips 3 durch Schweissen oder alternativ durch Formen der Schleife 7a verbunden, wobei die Schleife an dem rückwärtigen Endabschnitt 3a des Clips 3 befestigt ist. Außerdem kann der Ligierungsdraht sich frei auf dem Betätigungsdraht 4 bewegen, ohne der Vorwärts/Rückwärts-Bewegung des Manipulationsdrahtes zu folgen.
  • Dieser Ligierungsdraht 7 ist als metallischer verdrillter Draht oder als ein einziger Metalldraht vorgesehen, und er kann aus einer polymerischen Faser wie Polyparaphenylenebenzo bis Oxazol, Polyäthylen oder Flüsigkristallpolymer bestehen.
  • Der Außendurchmesser des Ligierungsdrahtes 7 beträgt 0,3 mm oder weniger. Es ist erforderlich, den Außendurchmesser so festzulegen, dass der Ligierungsdraht 7 bricht, wenn eine Kraft von 1 bis 5 kg während der Ligatur des Clips 3 ausgeübt wird.
  • Außerdem ist an dem rückwärtigen Endabschnitt des Ligierungsdrahtes 7 ein Stopper 8 vorgesehen. Dieser Stopper 8 kann in das Einführungsrohr 1 eingesetzt sein und ist mit dem vorderen Endabschnitt des Manipulationsdrahtes 4 durch Schweissen oder Klebemittel verbunden. Der Stopper 8 besteht aus rostfreiem Stahl oder Gummi oder dergleichen und hat eine solche Größe, dass die Schleife 7a an dem rückwärtigen Ende des Ligierungsdrahtes 7 nicht von dem Manipulationsdraht 4 heruntergleitet.
  • Nachfolgend wird die Arbeitsweise der zweiten Ausführungsform beschrieben.
  • Das Einführungsrohr 1 der Klammervorrichtung wird über den Kanal des Endoskops, das in den Hohlraum eingesetzt wird, in den Körperhohlraum eingeführt. Der vordere Endabschnitt des Einführungsrohres 1 wird an dem Zielgewebe 6 angeordnet, beispielsweise nahe einem Magenschleimhautgewebe. Der Manipulationsdraht 4 wird in Richtung des vorderen Endes des Einführungsrohres 1 vorgeschoben, wodurch der hintere Endabschnitt 3a des Clips 3, der sich an dem vordersten Ende befindet, mit Hilfe des Stoppers 8 herausgepreßt wird. Dann wird von dem vorderen Endabschnitt des Clips 3 auf den Clip 3 an dessen vorderer Endseite eine Kraft übertragen, und der erste Clip 3, der sich am weitesten vorne befindet, wird aus dem vorderen Endabschnitt der Spitze 2 vorgeschoben.
  • Die Öffnungs/Ausdehnungseigenschaften der Armabschnitte 3b und 3b' wirken so, dass die Klemmabschnitte 3c und 3c' sich öffnen. Damit steht der Clip 3 über die Spitze 2 hinaus vor, und gleichzeitig sind die Klemmabschnitte 3c und 3c' offen. Wenn der Manipulationsdraht 4 zurückgezogen wird, während die Klemmabschnitte 3c und 3c' gegen das Zielgewebe 6 angedrückt sind, kann sich der Ligierungsdraht 7 frei auf dem Manipulationsdraht 4 bewegen. Damit wird die Schleife 7a des Ligierungsdrahtes 7 an dem Manipulationsdraht 4 von dem Stopper 8 ergriffen, der vorderste Clip 3 wird zurückgezogen, und die Cliparmabschnitte 3b und 3b', die in Öffnungs/Ausdehnungsrichtung gebogen sind, geraten in Eingriff mit dem Endabschnitt der Endspitze 2.
  • Wenn der Manipulationsdraht 4 zurückgezogen wird, geraten die Vorsprünge 3f und 3f' an den Cliparmabschnitt 3b und 3b' in Eingriff mit der Spitze 2, und die Zugkraft wird auf den Clip 3 ausgeübt. Dann wird der rückwärtige Endabschnitt 3a des Clips 3 plastisch verformt, und die Klemmabschnitte 3c und 3c' schließen, wodurch das Zielgewebe 6 eingeklemmt werden kann. Wenn der Manipulationsdraht 4zurückgezogen wird, bricht ein Teil der Verbindung des Ligierungsdrahtes 7 mit dem Clip 3, und der Manipulationsdraht 4 und der Clip 3 sind vollständig voneinander getrennt. Auf diese Weise ist die Ligatur des ersten Clips 3, der sich an dem vordersten Ende befindet, vervollständigt. Der zweite oder spätere Clip kann auf dieselbe Weise wie der erste Clip gehandhabt werden.
  • Bei der zweiten Ausführungsform können die Herstellungskosten im Vergleich zu der ersten Ausführungsform verringert werden, da keine Verbindung zwischen dem Manipulationsdraht und dem Ligierungsdraht hergestellt wird. Außerdem ist ein Erhärten des Manipulationsdrahtes durch Schweißen oder Kleben des Ligierungsdrahtes verhindert, und die Größe der Zugkraft und der Vorschubkraft des Manipulationsdrahtes verringert, wenn ein Endoskopwinkel sich ändert.
  • Die Fig. 7A bis 7D zeigen eine dritte Ausführungsform. Gleiche Elemente wie bei der ersten Ausführungsform werden mit demselben Bezugszeichen bezeichnet. Auf eine doppelte Beschreibung wird verzichtet.
  • Der Manipulationsdraht 9, der beweglich in das Einführungsrohr 1 eingesetzt ist, kehrt an dem vorderen Ende des Einführungsrohres 1 zurück und ist an dem rückwärtigen Ende des Einführungsrohres 1 als zwei Drähte geformt. Dieser Manipulationsdraht 9 ist als verdrillter Metalldraht oder als einzelner Metalldraht beispielsweise ausgeführt und besteht aus einer polymerischen Faser wie Polyparaphenylenebenzo bis Oxazol, Polyäthylen, oder einem Flüssigkristallpolymer, und der Außendurchmesser beträgt etwa 0,3 mm bis 1,0 mm. Der Manipulationsdraht 9 kann mit einem Polymerharz beschichtet sein, das hohe Gleiteigenschaften hat, wie Polyäthylen hoher Dichte oder niedriger Dichte oder Polytetrafluoräthylen, wobei dies Beispiele sind. Die Dicke der Beschichtung beträgt bevorzugt etwa 0,05 bis 0,1 mm. Um die Gleiteigenschaften des Manipulationsdrahtes 9 zu erhöhen, ist es zweckmäßig, eine Prägebearbeitung von 0,1 mm bis 0,45 mm auf der Fläche des Drahtes auszuführen oder eine Silikonspirale aufzubringen.
  • Der Clip 3 ist über den Ligierungsdraht 10 mit dem Manipulationsdraht 9 verbunden. Dieser Ligierungsdraht 10 hat die Form einer Schleife. Diese Schleife ist durch den Manipulationsdraht 9 und den rückwärtigen Endabschnitt 3a des Clips 3 geführt, wodurch der Manipulationsdraht 9 und der Clip 3 miteinander verbunden sind. Außerdem kann der Ligierungsdraht sich frei auf dem Manipulationsdraht 9 ungeachtet einer Vorwärts/Rückwärtsbewegung des Manipulationsdrahtes 9 bewegen.
  • Der Ligierungsdraht 10 kann als verdrillter metallischer Draht oder als einziger metallischer Draht ausgebildet sein und besteht aus einer polymerischen Faser wie Polyparaphenylenebenzo bis Oxazol oder Polyäthylene. Polyamid ist bevorzugt, da dies leicht auf dem Manipulationsdraht 9 gleitet.
  • Der Außendurchmesser des Ligierungsdrahtes 10 beträgt etwa 0,15 mm bis 0,6 mm. Außerdem ist es erforderlich, die Abmessungen so festzusetzen, dass der Ligierungsdraht 10 bricht, wenn eine Kraft von 1 bis 5 kg während der Ligatur des Clips 3 aufgebracht wird. Der Schleifendurchmesser des Ligierungsdrahtes 10 beträgt 5 bis 20 mm. Dieser Durchmesser ist auf eine ausreichende Menge festgelegt, so dass der Clip 3 sich nicht entsprechend der Vorschub/Rückzugbewegung des Manipulationsdrahtes 9 bewegt.
  • Wenn der Ligierungsdraht 10 bricht, wodurch die Clipligatur ausgeführt wird, befindet sich der Clip 3 und der Ligierungsdraht 10 zwischen den vorderen Endspitzen 2, wenn der Ligierungsdraht 10 vollständig in das Einführungsrohr 1 an der Clipseite eingeführt ist und der zweite oder nachfolgende Clip 3 vorgeschoben wird. Als Ergebnis kann der Clip 3 nicht heraustreten. Deshalb sind der Ligierungsdraht 10 und der Clip 3 miteinander verbunden oder verschweißt. Alternativ ist es möglich, wie Fig. 7C zeigt, dass ein Ausschnitt an einem Teil, der an dem Manipulationsdraht 9 anliegt, vorgesehen ist, wodurch der Ligierungsdraht 10 stets an dem Manipulationsdraht 9 bricht, und der Ligierungsdraht 10 nach der Ligatur an dem Clip 3 befestigt bleibt.
  • Das rückwärtige Ende des Manipulationsdrahtes 9 ist in ein Kompressionsteil 11 eingesetzt. Dieses Kompressionsteil 11 hat eine solche Flexibilität, dass das Kompressionsteil in das Einführungsrohr 1 eingesetzt werden kann. Auf diese Weise wird der Clip 3, der sich in dem Einführungsrohr 1 befindet, aus dem vorderen Endabschnitt der Spitze 2 herausgedrückt.
  • Dieses Kompressionsteil 11 ist als eine Spiralschicht ausgebildet mit Unregelmäßigkeiten an der inneren und äußeren Fläche, auf die ein querschnittlich runder metallischer Draht (wie ein rostfreier Stahldraht) dicht gewickelt ist. Das Kompressionsteil 11 wird zu dem vorderen Ende des Einführungsrohres 1 bewegt, wodurch es ermöglicht ist, den Clip 3 aus dem Einführungsrohr 1 hinauszudrücken.
  • Das Kompressionsteil 11 kann eine rechtwinklige Spiralschicht sein mit flachen inneren und äußeren Flächen, und die Spirale kann dicht gewickelt sein, nachdem ein querschnittlich runder metallischer Draht (wie ein rostfreier Stahldraht) gedrückt wurde, wodurch die Querschnittsstelle des Drahtes rechtwinklig wird. Selbst wenn ein Drahtdurchmesser desselben Drahtes verwendet wird, wird eine Spiralschicht mit einem größeren Innendurchmesser erreicht, als mit einer rundgeformten Spiralschicht. Dies macht es leichter, den Clip 3 heraustreten zu lassen und den Manipulationsdraht 9 einzusetzen.
  • Das Kompressionsteil 11 ist als Rohrschicht vorgesehen, die aus einem polymerischen Harz besteht (wie polymerischem Polyamid, Polyäthylen hoher Dichte/niedriger Dichte, Polyester, Polytetrafluoroäthylen, Tetrafluoräthylen- Perfluoralkylvinyl Äther Copolymer, Tetrafluoräthylen-Hexafluor Propylencopolymer). Dieses Bauteil hat Gleiteigenschaften der inneren und äußeren Fläche der Schicht, wodurch das Einsetzen in das Einführungsrohr 1 und das Einsetzen des Manipulationsdrahtes 9 erleichtert sind.
  • Außerdem hat das Kompressionteil 11 einen solchen Außendurchmesser, dass es in das Einführungsrohr 1 eingeführt werden kann, und einen solchen Innendurchmesser, dass der Manipulationsdraht 9 eingeführt werden kann. Der Außendurchmesser beträgt 3 mm oder weniger, und der Innendurchmesser ist maximal groß. Die erforderliche Dicke ist so, dass das Kompressionsteil selbst dann nicht bricht, wenn eine Kraft ausgeübt wird, wenn der Clip ausgepresst ist. Wie Fig. 7D zeigt, ist es wünschenswert, dass das Kompressionsteil 11 an seinem vorderen Ende einen kleinen Außendurchmesser hat, während der Außendurchmesser an der rückwärtigen Seite groß ist.
  • Nachfolgend wird die Arbeitsweise der dritten Ausführungsform beschrieben.
  • Das Einführungsrohr 1 der Klammervorrichtung wird in den Körperhohlraum über den Kanal des Endoskops, der in den Hohlraum eingesetzt ist, eingeführt. Dann wird der vordere Endabschnitt des Einführungsrohres 1 an dem Zielgewebe 6 angeordnet, beispielsweise in der Nähe des Magenschleimhautgewebes. Das Kompressionsteil 11 wird in Richtung des vorderen Endes des Einführungsrohres 1 ausgestossen, wodurch der rückwärtige Endabschnitt 3a des Clips 3, der sich am weitesten vorne befindet, von dem Kompressionsteil 11 zusammengedrückt wird. Dann wird eine Kraft von dem vorderen Endabschnitt des Clips 3 auf den Clip an der vorderen Endseite übertragen, und der erste Clip 3 wird aus dem Endabschnitt der Spitze 2 herausgedrückt.
  • An dem Clip 3 wirken die Öffnungs/Ausdehnungseigenschaften auf die Armabschnitte 3b und 3b', so dass sich die Klemmabschnitte 3c und 3c' öffnen. Damit ist der Clip 3 aus der vorderen Spitze 2 ausgetreten, und gleichzeitig sind die Klemmabschnitte 3c und 3c' offen. Während die Klemmabschnitte 3c und 3c' gegen das Zielgewebe 6 gedrückt sind, bewegt sich der Ligaturdraht 10 frei auf dem Manipulationsdraht 9, wenn zwei Manipulationsdrähte 9 von dem rückwärtigen Ende des Einführungsrohres 1 zurückgezogen werden. Somit ist eine Schleife des Ligaturdrahtes 10 an einem rückkehrenden Abschnitt des Manipulationsdrahtes 9 an dem vorderen Ende des Einführungsrohres 1 verhakt, und der Clip 3 wird an dem vorderen Ende zurückgezogen, und die Cliparmabschnitte 3b und 3b', die in Ausdehnungs/Öffnungsrichtung gebogen sind, geraten in Anlage an den Endabschnitt der Spitze 2.
  • Wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird, stossen die Vorsprünge 3f und 3f' an den Cliparmabschnitten 3b und 3b' an die Spitze 2 an. Dann wird die Zugkraft auf den Clip 3 ausgeübt, der rückwärtige Endabschnitt 3a des Clips 3 wird plastisch verformt, und die Klemmabschnitte 3c und 3c' werden geschlossen, wodurch das Zielgewebe 6 eingeklemmt wird.
  • Wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird, bricht der Ligierungsdraht 10, und der Manipulationsdraht 9 und der Clip 3 sind vollständig voneinander getrennt. Auf diese Weise ist die Ligatur bzw. Unterbindung oder Befestigung des ersten Clips 3, der sich an vorderster Stelle befindet, beendet. Zu diesem Zeitpunkt hat ein anderer Ligaturdraht 10 als derjenige, der in Eingriff mit dem Clip 3 steht und sich an dem vordersten Ende befindet, eine ausreichende Länge. Somit folgt dieser Draht nicht dem Zurückziehen des Manipulationsdrahtes 9 und bewegt sich nicht. Der zweite oder spätere Clip kann auf dieselbe Weise wie der erste Clip gehandhabt werden.
  • Bei der dritten Ausführungsform ist der Ligierungsdraht einfacher konstruiert als bei der ersten und der zweiten Ausführungsform, da er durch den Manipulationsdraht und den gebogenen Clipabschnitt geführt ist, wodurch die Herstellungskosten verringert sind. Außerdem bewegt sich kein anderer Clip als derjenige an dem vordersten Ende, wenn der Manipulationsdraht während der Clipbefestigung zurückgezogen wird, wodurch es möglich ist, die Größe der Rückzugkraft des Manipulationsdrahtes zu verringern.
  • Die Fig. 8 bis 10 zeigen eine vierte Ausführungsform. Gleiche Elemente wie bei der dritten Ausführungsform werden mit demselben Bezugszeichen versehen, und auf eine doppelte Beschreibung wird verzichtet.
  • Um einen Ruck bzw. Halt zwischen den Cliparmabschnitten 3a und 3b' und dem Manipulationsdraht 9 in dem Einführungsrohr 1 zu verhindern, ist ein Trennbauteil 12 zwischen dem Clip 3 und dem Manipulationsdraht 9 vorgesehen. Dieses Trennbauteil 12 ist ein bogenförmiges Element, das aus einem Plattenmaterial oder einem Rohr ausgeschnitten ist. Dieses Trennbauteil 12 kann zwischen dem Clip 3 und dem Manipulationsdraht 9 eingesetzt werden, oder alternativ mit dem Clip 3 verbunden sein.
  • Das Trennbauteil 12 ist ein weiches Bauteil aus Silikon, Teflon, Polyurethan, Polyäthylen, Polypropylen, Polyamid, Gore-Tex, Gummi oder dergleichen.
  • Bevorzugt ist ein biokompatibles Material. Die Dicke des Trennbauteils 12 beträgt 1 mm oder weniger, die Länge beträgt 5 bis 20 mm, und die Breite liegt bei etwa 3 mm oder darunter.
  • Nachfolgend wird die Arbeitsweise der vierten Ausführungsform beschrieben.
  • Das Einführungsrohr 1 der Clipvorrichtung wird über den Körperhohlraum des Kanals des Endoskops, das in den Hohlraum eingesetzt ist, eingeführt. Dann wird der vordere Endabschnitt des Einführungsrohres 1 an dem mit einem Clip zu versehenden Zielgewebe 6 angeordnet, beispielsweise in der Nähe eines Magenschleimhautgewebes. Das Kompressionsteil 11 wird in Richtung des vorderen Endes des Einführungsrohres 1 gedrückt, wodurch der hintere Endabschnitt 3a des Clips 3, der sich an dem vordersten Ende befindet, von dem Kompressionsteil 11 vorgedrückt bzw. herausgedrückt wird. Dann wird eine Kraft von dem vorderen Ende des Clips 3 auf den Clip 3 an der vorderen Endseite übertragen, und der erste Clip 3, der sich an dem vordersten Ende befindet, wird aus dem vorderen Endabschnitt der Spitze 2 ausgestossen.
  • An dem Clip 3 wirken die Öffnungs/Ausdehnungseigenschaften auf die Armabschnitte 3b und 3b', um die Klemmabschnitte 3c und 3c' zu öffnen. Damit ist der Clip 3 aus der vorderen Spitze 2 herausgedrückt, und gleichzeitig sind die Klemmabschnitte 3c und 3c' offen.
  • Während die Klemmabschnitte 3c und 3c' gegen das Zielgewebe 6 gedrückt sind, kann sich der Ligierungsdraht 10 frei auf dem Manipulationsdraht 9 bewegen, wenn die zwei Manipulationsdrähte 9, die von dem hinteren Ende des Einführungsrohres 1 freiliegen, zurückgezogen werden. Damit verhakt sich eine Schleife des Ligierungsdrahtes 10 an einem Umkehrabschnitt des Manipulationsdrahtes 9 an dem vorderen Ende des Einführungsrohres 1, und der Clip 3, der sich am vordersten Ende befindet, wird zurückgezogen. Dann geraten die Cliparmabschnitte 3b und 3b', die in der Ausdehnungs/Öffnungsrichtung gebogen sind, in Anlage an den Endabschnitt der vorderen Spitze 2.
  • Wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird, geraten die Vorsprünge 3f und 3f' an den Cliparmabschnitten 3b und 3b' in Anlage an die Spitze 2, und die Zugkraft wird auf den Clip 3 ausgeübt. Dabei wird der Endabschnitt 3a des Clips 3 plastisch verformt, und die Klemmabschnitte 3c und 3c' schließen, wodurch das Zielgewebe 6 eingeklemmt wird. Wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird, bricht der Ligiaturdraht 10, und der Manipulationsdraht 9 und der Clip 3 werden vollständig voneinander getrennt. Auf diese Weise ist die Ligatur des ersten Clips 3, der sich an vorderster Stelle befindet, beendet. Zu diesem Zeitpunkt wird bei einem anderen Clip 3 als demjenigen an der vordersten Stelle in dem Einführungsrohr 1 das Trennbauteil 12 zwischen dem Clip 3 und dem Manipulationsdraht 9 eingesetzt, wodurch ein Ruck zwischen dem Manipulationsdraht 9 und den Cliparmabschnitten 3b und 3b' verhindert ist. Der zweite oder spätere Clip 3 kann auf dieselbe Weise wie der erste Clip ligiert bzw. befestigt werden.
  • Bei der vierten Ausführungsform tritt zusätzlich zu der vorteilhaften Wirkung der dritten Ausführungsform keine Wechselwirkung zwischen dem Manipulationsdraht und den Cliparmabschnitten auf. Der vorteilhafte Effekt besteht darin, dass die Grösse der Zugkraft des Manipulationsdrahtes verringert ist, was es ermöglicht, einen Ruck bzw. Halt zwischen dem Manipulationsdraht und dem Cliparmabschnitt zu verhindern.
  • Fig. 11 und 12 zeigen eine fünfte Ausführungsform. Dieselben Elemente wie bei der dritten Ausführungsform sind mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet, und auf eine doppelte Beschreibung wird verzichtet.
  • Um einen Ruck zwischen den Cliparmabschnitten 3b und 3b' und dem Manipulationsdraht 9 in dem Einführungsrohr 1 zu verhindern, ist ein rohrförmiges Begrenzungsteil 13 vorgesehen, das außen an den Armabschnitten 3b und 3b' des Clips 3 anliegt.
  • Dieses Begrenzungsteil 13 besteht aus einem weichen Material wie beispielsweise Silikon oder Gummi. Bevorzugt ist ein biokompatibles Material. Außerdem ist es zweckmäßig, dass eine Perforation 13a vorgesehen ist, um leicht zerrissen zu werden, so dass der Clip 3 sich während der Ligatur des Clips 3 ausdehnt und öffnet. Die Dicke des Begrenzungsteils 13 beträgt etwa 0,3 mm oder weniger. Es ist wünschenswert, dass das Begrenzungsteil eine geringe Dicke hat und dass es leicht zerreißt.
  • Nachfolgend wird die Arbeitsweise der fünften Ausführungsform beschrieben.
  • Das Einführungsrohr 1 der Clipbefestigungsvorrichtung wird in den Körperhohlraum über den Kanal des Endoskops, das in den Hohlraum eingesetzt ist, eingeführt. Dann wird der vordere Endabschnitt des Einführungsrohres 1 an dem mit einem Clip zu versehenden Zielgewebe 6 angeordnet, beispielsweise in der Nähe des Magenschleimhautgewebes.
  • Das Kompressionsteil 11 wird in Richtung des vorderen Endes des Einführungsrohres 1 gedrückt bzw. ausgestossen, wodurch der rückwärtige Endabschnitt 3a des Clips 3, der sich an dem hintersten Ende befindet, von dem Kompressionsteil 11 ausgestossen wird. Dann wird eine Kraft von dem vorderen Endabschnitt des Clips 3 auf den Clip 3 an der vorderen Endseite übertragen, und der erste Clip 3, der sich an vorderster Stelle befindet, wird aus dem Endabschnitt der Spitze 2 ausgestoßen.
  • An dem Clip wirken die Öffnungs/Ausdehnungseigenschaften auf die Armabschnitte 3b und 3b', wodurch die Klemmabschnitte 3c und 3c' öffnen. Der Clip 3 ist aus der vorderen Spitze 2 herausgedrückt, und gleichzeitig sind die Klemmabschnitte 3a und 3c' offen. Während die Klemmabschnitte 3c und 3c' gegen das Zielgewebe 6 gedrückt sind, kann sich der Ligaturdraht 10 beliebig auf den Manipulationsdraht 9 bewegen, wenn zwei Manipulationsdrähte 9, die von dem hinteren Ende des Einführungsrohres 1 zugänglich sind, zurückgezogen werden.
  • Eine Schleife des Ligaturdrahtes 10 ist an einem Umkehrabschnitt des Manipulationsdrahtes 9 an dem vorderen Ende des Einführungsrohres 1 verhakt. Dann wird der Clip 3, der sich an dem vordersten Ende befindet, zurückgezogen, und die in Ausdehnungs/Öffnungsrichtung gebogenen Cliparmabschnitte 3b und 3b' geraten in Eingriff mit dem vorderen Endabschnitt der Spitze 2.
  • Wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird, berühren die Vorsprünge 3f und 3f' an den Cliparmabschnitten 3b und 3b' die vordere Endspitze 2. Dann wird die Zugkraft nur auf den Clip 3 ausgeübt, wobei sich der hintere Endabschnitt 3a des Clips 3 plastisch verformt und die Klemmabschnitte 3c und 3c' schließen, wodurch das Zielgewebe 6 eingeklemmt wird.
  • Wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird, bricht der Ligaturdraht 10, und der Manipulationsdraht 9 und der Clip 3 sind vollständig voneinander getrennt. Zu diesem Zeitpunkt verhindert der andere Clip 3 als derjenige am vordersten Ende in dem Einführungsrohr 1 einen Ruck zwischen dem Manipulationsdraht 9 und den Cliparmabschnitten 3b und 3c' mittels des Begrenzungsteils 13. Auf diese Weise ist die Ligatur des ersten Clips 3 an dem vordersten Ende vervollständigt. Bezüglich des zweiten oder späteren Clips wird das Kompressionsteil 11 in Richtung des vordersten Endes des Einführungsrohres 1 vorgedrückt, wodurch der Clip 3, der sich an vorderster Stelle befindet, aus dem vorderen Endabschnitt der Spitze 2 herausgedrückt wird. Der Clip 3 ragt aus der Spitze 2 hervor, und gleichzeitig wird das Begrenzungsteil 13 von den Öffnungs/Ausdehnungseigenschaften des Clips 3 zerrissen, und die Klemmabschnitte 3a und 3c öffnen sich. Der zweite oder spätere Clip kann auf dieselbe Weise wie der erste Clip gehandhabt werden.
  • Bei der fünften Ausführungsform ist zusätzlich zu den vorteilhaften Wirkungen der dritten Ausführungsform die Expansion der Cliparmabschnitte in dem Einführungsrohr durch das Begrenzungsteil beschränkt. Somit ist ein Ruck bzw. Halt zwischen der Innenfläche des Einführungsrohres und den Cliparmabschnitten verringert. Ein weiterer vorteilhafter Effekt besteht darin, dass das Ausstoßen an dem Kompressionsteil 11 mit einer kleineren Kraft erfolgen kann, wenn der Clip in Richtung des vorderen Endes des Einführungsrohres ausgestoßen wird.
  • Die Fig. 13A bis 13C, 14 und 15 zeigen eine sechste Ausführungsform. Obwohl in Fig. 13A fünf Clips angeordnet sind, können Clips 14 so lang in Folge angeordnet werden, wie es der Raum in dem Einführungsrohr 1 erlaubt. D. h., wenn genügend Platz in dem Einführungsrohr 1 vorhanden ist, können sechs oder mehr Clips 14 angeordnet werden.
  • Bei dem Clip 14 gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist eine metallische dünne Bandplatte an dem Mittelteil gebogen, und der gebogene Abschnitt bildet einen rückwärtigen Endabschnitt 14a. Dann sind beide Arme 14a und 14b', die sich von dem rückwärtigen Endabschnitt 14a erstrecken, so geformt, dass sie einander kreuzen. Der rückwärtige Endabschnitte 14a des Clips 14 hat im wesentlichen eine ovale Form. Außerdem sind die vorderen Randabschnitte der Armabschnitte 14a und 14b' des Clips 14 so gebogen, dass sie einander zugewandt sind, und diese Abschnitte bilden die Klemmabschnitte 14c und 14c'. Eines der vorderen Enden der Klemmabschnitte 14c und 14c' hat eine vorspringende Form 14d, um das lebende Gewebe leicht zu klemmen, und das andere Ende hat eine Aussparung 14d. Die Öffnungs/Ausdehnungseigenschaften wirken auf die Armeigenschaften 14b und 14b um die Klemmabschnitte 14c und 14c' zu öffnen. Als Material für die dünne Bandplatte des Clips 14 wird ein nicht rostendes Material mit Elastizität oder eine ultra-elastische Legierung wie eine Nickel-Titan-Legierung verwendet. Außerdem ist ein Clipspannring 15 an dem Clip 14 befestigt. Der Clipspannring ist aus einem Harz geformt und einem Metall, das Festigkeit und Elastizität hat. Zwei Flügel 15a und 15a', die elastisch verformt und beliebig vorstehend und ausgespart in der Umfangsrichtung sind, befinden sich an dem Außenumfang des Rings. Es sind drei oder vier Flügel vorgesehen, ohne hierauf beschränkt zu sein. Wenn eine äußere Kraft auf die Umfangsfläche des Rings in vertikaler Richtung ausgeübt wird, werden die Flügel 15a und 15a an die Innenfläche des Clipspannrings 15 gefaltet. Die Flügel 15a und 15a' geraten in Kontakt mit der Innenfläche der Spitze 2, und geneigte Flächen 15b und 15b' sind an ihren vorderen Endseiten vorgesehen. Somit können diese Flügel aus dem Einführungsrohr 1 und der Spitze 2 glatt und ohne Widerstand ausgestoßen werden.
  • Der Clipspannring 15 steht in Eingriff mit den Cliparmabschnitten 14b und 14b', wobei die Cliparmabschnitte 14b und 14b' geöffnet sind, und diese Armabschnitte sind zu einer im wesentlichen rohrförmigen Gestalt geformt. Der Clip 14 und der Manipulationsdraht 9 stehen in Eingriff miteinander durch Führung des Ligaturdrahtes 10 durch den rückwärtigen Endabschnitt 14a.
  • Die Flügel 15a und 15a' des Clipspannrings 15 können in dem Einführungsrohr 1 befestigt sein, während diese Flügel gefaltet sind. Wenn die Flügel 15a und 15a' in dem Einführungsrohr 1 befestigt sind, während sie vorstehen, kann die Elastizität der Flügel 15a und 15a' über eine lange Zeitspanne aufrecht erhalten werden. Ein Kontaktwiderstand zwischen der Innenfläche des Einführungsrohres 1 und den Flügeln 15a und 15a' ist reduziert. Damit kann die Größe der Kraft verringert werden, wenn der Clip 15 in dem Einführungsrohr 1 bewegt wird.
  • Der Clipspannring 15 ist durch Spritzgießen eines Harzes mit Festigkeit und Elastizität ausgebildet (Polybutytelephathalate, Polyamide, Polyphenylamid, Flüssigkristallpolymer, Polyäthekatone oder Polyphthalicamide). Alternativ kann ein elastisches Metall wie rostfreier Stahl oder eine ultra-elastische Legierung wie Nickel- Titan-Legierung durch Spritzguß, Schleifbearbeitung oder plastische Bearbeitung gebildet werden.
  • Ein rohrförmiger Abschnitt dieses Clipspannrings 15 hat einen Innendurchmesser von etwa 0,6 bis 1,3 mm und einen Außendurchmesser von etwa 1,0 mm bis 2,1 mm. Der größte Durchmesserabschnitt, wenn die Flügel 15a und 15a' vorstehen, beträgt 1 mm oder mehr unter Berücksichtigung des Eingriffs mit der vorderen Spitze 2.
  • Nachfolgend wird die Arbeitsweise der sechsten Ausführungsform beschrieben.
  • Das Einführungsrohr 1 der Clipbefestigungsvorrichtung wird in den Körperhohlraum über den Kanal des Endoskops, das in den Hohlraum eingesetzt ist, eingeführt. Dann wird der vordere Endabschnitt des Einführungsrohres 1 an dem Zielgewebe 6 angeordnet, beispielsweise nahe bei dem Magenschleimhautgewebe. Das Kompressionsteil 11 wird in Richtung des vorderen Endes des Einführungsrohres 1 gestoßen, wodurch der hintere Endabschnitt des Clipspannrings 15, der sich an dem hintersten Ende befindet, durch das Kompressionsteil 11 vorgestoßen wird. Dann wird eine Kraft von dem Clipspannring 15 auf dem Clip 14 an dem hintersten Ende ausgeübt. Außerdem wird die Kraft von dem vorderen Endabschnitt des Clips 14 auf den Clipspannring 15 an der Seite des vorderen Endes übertragen, und der erste Clip 14 und der Clipspannring 15 am vordersten Ende wird aus dem vordersten Endabschnitt der Spitze 2 herausgedrückt.
  • Die Flügel 15a und 15a' des Clipspannrings 15 werden gefaltet, wenn sie die Innenseite der vorderen Spitze 2 passieren. Wenn die Flügel die Spitze 2 passiert haben, stehen sie wieder vor. Auf diese Weise wird verhindert, dass der Clipspannring 15 wieder in die Innenseite der vorderen Spitze 2 eintritt.
  • Während die Klemmabschnitte 14a und 14a' des Clips 14 gegen das Zielgewebe 6 gedrückt sind, kann sich der Ligaturdraht 10 frei auf dem Manipulationsdraht 9 bewegen, wenn zwei Manipulationsdrähte 9, die von dem hinteren Ende des Einführungsrohres 1 zugänglich sind, zurückgezogen werden. Eine Schleife des Ligaturdrahtes 10 ist an dem Umkehrabschnitt des Manipulationsdrahtes 9 an dem vordersten Ende des Einführungsrohres 10 verhakt, und der Clip 14 an dem vordersten Ende wird zurückgezogen. Dann geraten die Flügel 15a und 15a' des Clipspannrings 15 in Anlage an den vorderen Endabschnitt der vorderen Spitze 2.
  • Wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird, wird ein ovaler Abschnitt des rückwärtigen Endabschnitts 14a des Clips 14 in den Clipbefestigungsring 15 eingeführt. Hier sind die Dimensionen des ovalen Abschnitts größer als der Innendurchmesser des Clipspannrings 15, und somit wird der ovale Abschnitt von dem Clipspannring 15 eingedrückt. Damit öffnen sich die Cliparmabschnitte 14b und 14b' signifikant in Außenrichtung.
  • In diesem Zustand wird der Clip 14 so geführt, dass er das lebende Zielgewebe einklemmt. Durch Zurückziehen des Manipulationsdrahtes 9 werden die Armabschnitte 14a und 14b' des Clips 14 in den Clipspannring 15 eingeführt, wobei sich die Klemmabschnitte 14c und 14c' des Clips 14 schließen. Während das lebende Gewebe 6 zwischen den Cliparmabschnitten 14b und 14b' befindet, wird der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen. Dann bricht der Ligaturdraht 10, und der Eingriff zwischen dem Manipulationsdraht 9 und dem Clip 14 ist gelöst. Auf diese Weise kann der erste Clip 14, der an dem vordersten Ende angeordnet ist, in dem Körperhohlraum verbleiben, während das lebende Gewebe 6 geklemmt ist. Der zweite oder nachfolgende Clip kann auf dieselbe Weise wie der erste Clip ligiert werden.
  • Bei der sechsten Ausführungsform wird zusätzlich zu dem vorteilhaften Effekt der dritten Ausführungsform der Cliparmabschnitt mittels des Clipspannrings geschlossen. Dies hat den Vorteil, dass ein lebendes Gewebe mit stärkerer Kraft eingeklemmt bzw. ligiert werden kann.
  • Die Fig. 16A bis 16D zeigen eine siebte Ausführungsform. Gleiche Elemente wie bei der dritten Ausführungsform werden mit denselben Bezugszeichen versehen und auf eine doppelte Beschreibung wird verzichtet. Wie Fig. 16A zeigt, ist die vordere Endspitze 2, deren Innendurchmesser in Richtung des vorderen Endabschnitts zunehmend enger wird, fest an dem vorderen Endabschnitt des Einführungsrohres 1 befestigt. Der Manipulationsdraht 22 besteht aus einem Expansionsabschnitt 22a und einem hinteren Enddraht 22'. Der hintere Enddraht 22' und der Manipulationsdraht 22 sind miteinander verschweißt oder verbunden. Wenn ein Kerndraht des hinteren Enddrahtes 22' aus einem verdrillten Metalldraht besteht und als Manipulationsdraht 22 verwendet wird, kann auch ein Draht reichen. Damit ist die Anzahl der Teile reduziert, und die Herstellungskosten können verringert werden. Der Durchmesser des hinteren Enddrahtes 22' beträgt etwa 0,3 mm bis 1,5 mm.
  • Mehrere Clips 3 sind in Reihe an der vorderen Endseite in das Einführungsrohr 1 eingesetzt. Diese Clips sind grundsätzlich identisch mit denen gemäß der ersten Ausführungsform. Ein gebohrtes Loch 3g ist an einem gebogenen Abschnitt des hinteren Endabschnitts 3a vorgesehen, und der Manipulationsdraht 22 ist in diese gebohrten Löcher 3g eingesetzt. Ein Expansionsabschnitt 22a, der etwas größer ist als die gebohrten Löcher 3g, befindet sich an dem vorderen Endabschnitt des Manipulationsdrahtes 22. Dieser Expansionsabschnitt 22a steht im Eingriff mit dem hinteren Endabschnitt 3a des Clips 3 an dem vordersten Ende. In einem Zustand, in dem der Clip 3 in das Einführungsrohr 1 eingesetzt ist, liegen die Klemmabschnitte 3c und 3c' des Clips 3 aneinander an, während der rückwärtige Endabschnitt 3a des unmittelbar vorhergehenden Clips 3 geklemmt ist.
  • Nachfolgend wird die Arbeitsweise der siebten Ausführungsform beschrieben.
  • Wenn der hintere Enddraht 22' vorgeschoben wird oder wenn das Einführungsrohr 1 aus dem in Fig. 16A dargestellten Zustand zurückgezogen wird, wird der Clip 3 an dem vordersten Ende über den zweiten und den dritten Clip 3 vorgeschoben. Wenn der Clip 3 weitergedrückt wird, laufen die Klemmabschnitte 3a und 3c' des zweiten Clips 3, die den ersten rückwärtigen Endabschnitt 3a einklemmen, auf die Innenwand der vorderen Endspitze 2 auf, wie Fig. 16B zeigt. Dadurch wird der zweite Clip 3 daran gehindert, aus dem vorderen Endabschnitt des Einführungsrohres 1 auszutreten. Wie Fig. 16B zeigt, sind die Armabschnitte 3b und 3b' des Clips 3 an dem vordersten Ende signifikant geöffnet. Wenn in diesem Zustand der rückwärtige Enddraht 22' zurückgezogen wird, laufen die Vorsprünge 3f und 3f' an den Armabschnitten 3b und 3b' des Clips 3 auf den Endabschnitt der vorderen Endspitze 2 auf, wie Fig. 16C zeigt, und die Zugkraft wird nur noch auf den Clip 3 ausgeübt. Wenn der rückwärtige Enddraht 22 weiter zurückgezogen wird, wird der rückwärtige Endabschnitt 3a des Clips 3 plastisch verformt. Dadurch werden die Klemmabschnitte 3c und 3c' geschlossen, und das Zielgewebe 6 kann eingeklemmt werden.
  • Wenn der rückwärtige Enddraht 22' weiter zurückgezogen wird, wie Fig. 16D zeigt, wird das Loch 3g des hinteren Endabschnitts 3a des Cüps 3 vergrößert nach der Verformung durch den vorderen Expansionsabschnitt 22a des Manipulationsdrahtes 22, wodurch der Manipulationsdraht 22 den Clip 3 in einem lebenden Gewebe zurücklassen kann. Der zweite oder nachfolgende Clip 3 wird auf dieselbe Weise wie der erste Clip gehandhabt. Auf diese Weise können Clips durch nur einen Schuß austreten und ligiert werden.
  • Es ist daher nicht erforderlich, eine sorgfältige Austrittsmanipulation auszuführen, und der Vorgang kann vereinfacht werden. Wenn eine fortlaufende Ligatur ausgeführt wird, kann die chirurgische Operationszeit reduziert werden, und die Belastungen des Patienten und des Chirurgen sinken. Außerdem ist die Anzahl der Bauteile reduziert, wodurch die Herstellungskosten verringert sind.
  • Die Fig. 17A bis 17E, Fig. 18A, 18B und 19 zeigen eine achte Ausführungsform. Gleiche Elemente wie bei der sechsten Ausführungsform werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet, wobei eine doppelte Beschreibung vermieden wird.
  • Wie Fig. 17A zeigt, sind drei Clips 14, die dieselbe Form haben wie bei der sechsten Ausführungsform, und ein Clipspannring 29, wie Fig. 19 zeigt, abwechselnd hintereinander in dem Einführungsrohr 1 angeordnet. Der Clipspannring 29 hat dieselbe Struktur wie bei der sechsten Ausführungsform, die Fig. 15 zeigt. D. h., Flügel 30a und 30a' sind vorgesehen als wenigstens ein Paar von Eingriffselementen, die in der zylindrischen Form gebildet sind, die aus einem Kunstharz mit Elastizität oder einem Metall bestehen, und die in Umfangsrichtung an dem vorderen Endabschnitt vorstehen. An den vorderen Enden der Flügel 30a und 30a' sind nach unten geneigte Flächen 30b und 30b' zu dem vorderen Ende des Clipspannrings 29 geformt, die in Kontakt mit der Innenfläche der vorderen Endspitze 2 geraten. Außerdem ist ein kurzer zylindrischer Abschnitt 31a an dem vorderen Ende 31 des Clipspannrings 29 vorgesehen.
  • Wie die Fig. 17A bis 17E zeigen, ist der Clip 3 mit dem Manipulationsdraht 9 über den Ligaturdraht 10 verbunden. Dieser Ligaturdraht 10 hat die Form einer Schleife. Die Schleife ist in den Manipulationsdraht 9 und den hinteren Endabschnitt 3a des Clips 3 geführt, wodurch der Manipulationsdraht 9 und der Clip 3 miteinander verbunden sind. Außerdem kann sich der Ligaturdraht frei auf dem Manipulationsdraht 9 unabhängig von der Vorschub/Rückzugbewegung des Manipulationsdrahtes bewegen.
  • Die Fig. 18A und 18B zeigen, dass ein stabförmiger Manipulationshauptkörper 24 an dem Manipulationsabschnitt 23 vorgesehen ist. Der rückwärtige Endabschnitt des Einführungsrohres 1 ist an dem vorderen Endabschnitt des Manipulationshauptkörpers 24 mittels einer Befestigungsschraube 25 befestigt. Der rückwärtige Endabschnitt des Kompressionsteils 11, der in das Einführungsrohr 1 eingeführt wird, wird in den inneren Hohlraum des Manipulationshauptkörpers 24 eingesetzt und mit einem ersten Gleitstück 26 verbunden, das im verschieblichen Eingriff mit dem Manipulationshauptkörper 24 steht. Außerdem erstreckt sich der rückwärtige Endabschnitt des Manipulationsdrahtes 9, der in das Kompressionsteil 11 eingesetzt ist, zu dem rückwärtigen Ende des Manipulationshauptkörpers 24 und ist mit einem zweiten Gleitstück 27 verbunden, das in verschieblichem Eingriff mit dem Manipulationshauptkörper 24 steht. Außerdem ist ein Fingereingriffsring 28 an dem rückwärtigen Endabschnitt des Manipulationshauptkörpers 24 vorgesehen.
  • Das Kompressionsteil 11 wird durch Betätigung des ersten Gleitstücks 26 vorgeschoben, wobei der Clip 3 austreten kann, und die Ligaturmanipulation des Clips 14 wird über den Manipulationsdraht 9 ausgeführt, durch Betätigung des zweiten Gleitstücks 27.
  • Nachfolgend wird die Arbeitsweise der achten Ausführungsform beschrieben.
  • Das Einführungsrohr 1 der Clipbefestigungsvorrichtung wird in den Körperhohlraum über den Kanal des Endoskops, das in den Hohlraum eingesetzt ist, eingeführt. Dann wird der vordere Endabschnitt des Einführungsrohres 1 in der Nähe des mit einem Clip zu ergreifenden Zielgewebes 6 angeordnet. Wenn das Kompressionsteil 11 in Richtung des vorderen Endes des Einführungsrohres 1 durch Betätigung des ersten Gleitstücks 26 aus dem in Fig. 17A dargestellten Zustand vorgestoßen wird, treten der erste Clip 14 an dem vordersten Ende, der mit dem Manipulationsdraht 9 verbunden ist, und der Clipspannring 29 aus dem Endabschnitt der Endspitze 2 aus, wie Fig. 17B zeigt.
  • Die Flügel 30a und 30a' des Clipspannrings 29 werden gefaltet, wenn sie die Innenseite der Endspitze 2 passieren. Wenn sie die Endspitze 2 passiert haben, stehen die Flügel 30a und 30a' wieder vor.
  • Wie Fig. 17C zeigt, wird der hintere Endabschnitt 31 des Clipspannrings 29 durch die vordere Endspitze 2 in das Einführungsrohr 1 eingeführt, wenn der Manipulationsdraht 9 durch Betätigung des zweiten Gleitstücks 27 zurückgezogen wird. Die Flügel 30a und 30a' stoßen an die Endspitze 2 an und verhindern, dass der Clipspannring 29 wieder ganz in das Einführungsrohr 1 eintritt. Wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird, wird der rückwärtige Endabschnitt 14a des Clips 14 in den Clipspannring 29 über den Ligaturdraht 10 eingeführt, und die Klemmabschnitte 14c und 14c' des Clips 14 öffnen sich.
  • Während die Klemmabschnitte 14a und 14a' des Clips 14 gegen das Zielgewebe 6 gedrückt sind, werden die Armabschnitte 14b und 14b' des Clips 14 in den Clipspannring 29 eingeführt, wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird und die Klemmabschnitte 14c und 14c' des Clips 14 werden geschlossen. Während das Zielgewebe 6 von den Klemmabschnitten 14c und 14c' des Clips eingeklemmt ist, bricht der Ligaturdraht 10, wie Fig. 17D zeigt, wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird. Dadurch werden der Clip 14 und der Manipulationsdraht 9 voneinander getrennt.
  • Bei dieser Ligaturarbeit klemmen die Klemmabschnitte 14c und 14c' des Clips 14, wie Fig. 17B zeigt, einen kurzen Durchmesserabschnitt 31a an dem rückwärtigen Endabschnitt 31 des Clipspannrings 20, der mit dem zweiten Clip 14 verbunden ist, ein, und der zweite Clip 14 ist dadurch gehindert, aus dem vorderen Endabschnitt des Einführungsrohres 1 auszutreten. Der zweite oder spätere Clip 14 kann auf dieselbe Weise wie der erste Clip gehandhabt werden.
  • Bei dieser Ausführungsform kann der Clip 14 zuverlässig eine über den Manipulationsdraht 9 unter Verwendung der Eingriffsmittel ausgeübte Kraft aufnehmen. Damit kann das lebende Gewebe mit einer größeren Kraft ligiert werden. Außerdem können die Armabschnitte 14b und 14b' des Clips 14 mittels des Clipspannrings 29 schließen, wodurch das lebende Gewebe mit einer noch größeren Kraft ligiert werden kann.
  • Außerdem klemmen die Klemmabschnitte 14c und 14c' des Clips 14 den Klemmspannring 29 ein, wodurch die Klemmabschnitte 14c und 14c' des Clips 14 an die Endspitze 2 anstoßen. Damit kann nur der Clip 14 mit dem Clipspannring 29, die sich an vorderster Stelle befinden, zuverlässig austreten.
  • Der kurze Durchmesserabschnitt 31a des hinteren Endabschnitts 31 des Clipspannrings 29 hat eine zylindrische Form. Dies hat die vorteilhafte Wirkung, dass ein Bereich, den die Klemmabschnitte 14c und 14c' des Clips 14 einklemmen erhöht ist, wodurch dieser leicht eingeklemmt wird.
  • Die Form des Clipspannrings 29 ist nicht auf die vorliegende Ausführungsform beschränkt, sondern der rückwärtige Endabschnitt 31 kann auch eine konische Form haben, wie Fig. 20 zeigt. Selbst wenn die Klemmabschnitte 14c und 14c' des Clips 14 bei dieser Form des hinteren Endabschnitts vorübergehend von dem hinteren Endabschnitt 31 des Clipspannrings 29 heruntergleiten, und zwar wegen der konischen Form, können die Klemmabschnitte 14c und 14c' des Clips 14 den hinteren Endabschnitt 31 des Clipspannrings 29 natürlich einklemmen, indem das Kompressionsteil 11 gedrückt wird. Während des Zusammenbaus ist es zudem nicht nötig, den hinteren Endabschnitt des Clipspannrings 29 mit den Klemmabschnitten 14c und 14c' des Clips 14 einzuklemmen. Hierdurch ist der Zusammenbau erleichtert.
  • Die Fig. 21A bis 21D zeigen eine neunte Ausführungsform. Wie Fig. 21A zeigt, sind drei Clips 14 und Clipspannringe 29, die dieselbe Form wie bei der achten Ausführungsform haben, abwechselnd hintereinander in dem Einführungsrohr 1 angeordnet. Der hintere Endabschnitt des Clipspannrings 29 gemäß der vorliegenden Ausführungsform hat jedoch keinen Durchmesserabschnitt 31a. Wenn bei dieser Ausführungsform die Länge des in das Einführungsrohr 1 eingesetzten Manipulationsdrahtes 9 beschränkt wird und der Clip 14 und der Clipspannring 29 mittels des Kompressionsteils 11 aus dem vorderen Endabschnitt des Einführungsrohres 1 ausgetreten sind, ist der Manipulationsdraht 9 so konstruiert, dass er aus dem vorderen Endabschnitt des Einführungsrohres 1 austritt.
  • Nachfolgend wird die Arbeitsweise der neunten Ausführungsform beschrieben.
  • Das Einführungsrohr 1 der Clipbefestigungsvorrichtung wird in den Körperhohlraum über den Kanal des Endoskops, das in den Hohlraum eingesetzt ist, eingeführt. Dann wird der vordere Endabschnitt des Einführungsrohres 1 nahe dem mit einem Clip zu versehenen Zielgewebe 6 angeordnet. Wenn das Kompressionsteil 11 in Richtung des vorderen Endes des Einführungsrohres 1 aus dem in Fig. 21A dargestellten Zustand vorgestoßen wird, tritt der erste Clip 14, der am weitestens vorne angeordnet ist und mit dem Manipulationsdraht 9 verbunden ist, und der Clipspannring 29 aus dem vorderen Endabschnitt der vorderen Spitze 2 aus.
  • Die Flügel 30a und 30a' des Clipspannrings 29 werden gefaltet, wenn sie die Innenseite der Spitze 2 passieren. Wenn sie durch die Spitze 2 hindurchgegangen sind, stehen sie jedoch wieder ab.
  • Wie Fig. 21 zeigt, wird der hintere Endabschnitt 31 des Clipspannrings 29 durch die vordere Endspitze 2 in das Einführungsrohr 1 eingeführt, wenn der Manipulationsdraht 9 zurückgezogen wird. Die Flügel 30a und 30a' stoßen an die Spitze 2 an und verhindern, dass der Clipspannring 29 wieder in das Einführungsrohr 1 eintritt. Wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird, wird der hintere Endabschnitt 14a des Clips 14 über den Ligaturdraht 10 in den Clipspannring 29 eingeführt. Dadurch öffnen sich die Klemmabschnitte 14c und 14c' des Clips 14.
  • Während die Klemmabschnitte 14a und 14a' des Clips 14 gegen das Zielgewebe 6 gedrückt sind, werden die Armabschnitte 14 und 14b' des Cüps 14 in den Clipspannring 29 eingeführt, wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird. Damit werden die Klemmabschnitte 14c und 14c' des Clips 14 geschlossen. Während das Zielgewebe 6 von den Klemmabschnitten 14c und 14c' eingeklemmt wird, bricht der Ligaturdraht 10, wie Fig. 21D zeigt, wenn der Manipulationsdraht 9weiter zurückgezogen wird. Damit werden der Clip 14 mit dem Clipspannring 29 und der Manipulationsdraht 9 voneinander getrennt.
  • Während dieser Ligaturarbeit wird die Länge des Manipulationsdrahtes 9 beschränkt bzw. verringert, so dass der Manipulationsdraht nicht aus dem vorderen Endabschnitt des Einführungsrohres 1 vorsteht. Diese Länge ist so bestimmt, dass der Manipulationsdraht aus dem vorderen Ende der Spitze 2 von dem rückwärtigen Ende der Flügel 30a und 30a' des ersten Clipspannrings 29 zu dem hinteren Endabschnitt vorstehen kann. Damit kann der zweite Clip 14 daran gehindert werden, aus der Spitze des Einführungsrohres 1 auszutreten. Der zweite oder spätere Clip 14 kann auf dieselbe Weise wie der erste Clip gehandhabt werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Länge des Manipulationsdrahtes 9 nur beschränkt. Damit ist eine komplizierte Struktur vermieden, und die Anzahl der Teile ist verringert. Damit sind die Herstellungskosten reduziert.
  • Die Fig. 22A bis 22D zeigen eine zehnte Ausführungsform. Wie Fig. 22A zeigt, sind drei Clips 14 und Clipspannringe 29, die dieselbe Form wie bei der neunten Ausführungsform haben, abwechselnd hintereinander in dem Einführungsrohr 1 angeordnet. Der hintere Endabschnitt 14a des Clips 14 ist mit dem vorderen Endabschnitt des Manipulationsrings 9 über den Ligaturdraht 10 verbunden.
  • Mehrere Expansionsstücke 31b, die in radialer Richtung aufgeweitet oder zusammengezogen werden können, sind an dem hinteren Endabschnitt des Clipspannrings 29 vorgesehen. Außerdem ist ein zylindrisches Verlängerungsteil 34 fest an einem Zwischenabschnitt des Ligaturdrahtes 9 befestigt. Wenn dieses Verlängerungsteil 34 zwischen die Expansionsstücke 31b des Clipspannrings 29 eingepreßt ist, und die Expansionsstücke 31b aufgeweitet sind, ist das Verlängerungsteil in das Einführungsrohr 1 eingebaut.
  • Das Verlängerungsteil bzw. Erstreckungsteil 34 besteht aus Metall oder einem Harz mit ausreichender Festigkeit und ist an dem Ligaturdraht 10 durch Schweissen, Klebemittel, Presssitz oder dergleichen befestigt. Der Außendurchmesser des Verlängerungsteils 34 beträgt etwa 0,7 mm bis 1,5 mm, und seine Länge 0,5 mm oder mehr.
  • Nachfolgend wird die Arbeitsweise der zehnten Ausführungsform beschrieben.
  • Das Einführungsrohr 1 der Clipbefestigungsvorrichtung wird in den Hohlraum über den Kanal des Endoskops, das in den Hohlraum eingesetzt ist, eingeführt. Dann wird der vordere Endabschnitt des Einführungsrohres 1 nahe des zu klemmenden Zielgewebes 6 angeordnet. Das Kompressionsteil 11 wird in Richtung des vorderen Endes des Einführungsrohres 1 aus dem in Fig. 22A gezeigten Zustand vorgedrückt. Zu diesem Zeitpunkt ist ein zylindrisches bzw. Einsatzteil 34 fest an einem Zwischenabschnitt des Ligaturdrahtes 10 befestigt. Dieses Einsatzteil 34 ist zwischen die Expansionsstücke 31b des Clipspannrings 29 eingepreßt, und die Expansionsstücke 31b sind auf geweitet. Damit stoßen die Expansionsstücke 31b gegen die Innenfläche der vorderen Endspitze 2. Dann wird der erste Clip 14, der sich am vordersten Ende befindet und mit dem Manipulationsdraht 9 verbunden ist, und der Clipspannring 29 aus dem vorderen Endabschnitt der Spitze 2 ausgeführt.
  • Die Flügel 30a und 30a' des Clipspannrings werden gefaltet, wenn sie die Innenseite der Spitze 2 passieren. Wenn die Flügel 30a und 30a' die Spitze 2 passiert haben, stehen sie wieder ab.
  • Wenn der Manipulationsdraht 9 zurückgezogen wird, wird - wie Fig. 22C zeigt - der hintere Endabschnitt 31 des Clipspannrings 29 durch die Spitze 2 in das Einführungsrohr 1 eingeführt. Die Flügel 30a und 30a' stoßen an die Spitze 2 an und verhindern, dass der Clipspannring 29 wieder in das Einführungsrohr 1 eintritt. Wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird, wird der hintere Endabschnitt 14a des Clips 14 über den Ligaturdraht 10 in den Clipspannring 29 eingeführt. Dadurch öffnen sich die Klemmabschnitte 14c und 14c' des Clips 14. Außerdem gleitet das Einsatzstück 34 von dem Expansionsstück 31b des Clipspannrings 29 herunter, und das Expansionsstück 31b wird zusammengezogen.
  • Während die Klemmabschnitte 14a und 14a' des Clips 14 gegen das Zielgewebe 6 gedrückt sind, werden die Armabschnitte 14b und 14b' des Clips 14 an den Clipspannring 29 eingeführt, wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird. Dabei schließen die Klemmabschnitte 14c und 14c' des Clips 14. Während das Zielgewebe 6 von den Klemmabschnitten 14c und 14c' geklemmt werden, bricht der Ligaturdraht 10, wie Fig. 22D zeigt, wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird. Damit sind der Clip 14 mit dem Clipspannring 29 und der Manipulationsdraht 9 voneinander getrennt. Der zweite oder nachfolgende Clip 14 kann auf dieselbe Weise wie der erste Clip wieder gehandhabt werden.
  • Bei der vorliegenden Ausführungsform stößt der Clipspannring 29 mittels des Expansionsteils 34 gegen die Spitze 2 des Einführungsrohres 1. Damit kann nur der sich an vorderster Stelle befindende Clip 14 mit dem Clipspannring 29 austreten.
  • Die Fig. 23A bis 23E zeigen eine elfte Ausführungsform. Wie Fig. 23A zeigt, sind drei Clips 14, die dieselbe Form haben wie bei der neunten Ausführungsform, und Clipspannringe 29 abwechselnd hintereinander in dem Einführungsrohr 1 angeordnet. Der hintere Endabschnitt 14a ist mit dem vorderen Endabschnitt des Manipulationsdrahtes 9 über den Ligaturdraht 10 verbunden. An dem hinteren Endabschnitt 31 des Clipspannrings 29 ist ein Expansionsteil 35 in Form eines Faltenbalges gebildet, dessen Außendurchmesser zunimmt, wenn eine Druckkraft einwirkt, und dessen Außendurchmesser abnimmt, wenn die Kompressionskraft aufhört.
  • Das faltenbalgförmige Expansionsteil 35 besteht aus Metall oder aus einem Kunststoff mit Elastizität. Der Außendurchmesser, der sich bei Einwirken einer Kompressionskraft einstellt, ist stets größer als der Innendurchmesser des vorderen Endes der vorderen Endspitze und beträgt etwa 1,1 mm bis 1,5 mm. Außerdem ist das Expansionsteil 35 sicher an dem hinteren Endabschnitt des Clipspannrings 29 durch Schweißen, Klebemittel, Presssitz oder dergleichen befestigt.
  • Nachfolgend wird die Arbeitsweise der elften Ausführungsform beschrieben.
  • Das Einführungsrohr 1 der Klemmbefestigungsvorrichtung wird über den Kanal des Endoskops, das in den Hohlraum eingesetzt ist, in den Körperhohlraum eingeführt. Dann wird der vordere bzw. entfernte Endabschnitt des Einführungsrohres 1 nahe bei dem Zielgewebe 6 angeordnet. Wenn das Kompressionsteil 11 in Richtung des entfernten oder vorderen Endes des Einführungsrohres 1 gedrückt bzw. ausgestoßen wird, drückt - wie Fig. 23A zeigt - der dritte Clip 14 das Expansionsteil 35 des Clipspannrings 29 des zweiten Clips 14 zusammen. Dann drückt der zweite Clip 14 das Expansionsteil 35 des Clipspannrings 29 des ersten Clips zusammen. Somit ist das Expansionsteil 35 zusammengedrückt und der Außendurchmesser ist erhöht.
  • Wenn das Kompressionsteil 11 in Richtung der Spitze des Einführungsrohres 1 gedrückt bzw. gepresst wird, ist - wie Fig. 23B zeigt - das Expansionsteil 35 expandiert. Damit stößt das Expansionsteil 35 gegen die Innenfläche der Spitze 2. Dann treten der erste Clip 14, der ganz vorne angeordnet und mit dem Manipulationsdraht 9 verbunden ist, und der Clipspannring 29 aus dem vorderen Endabschnitt der Spitze 2 aus.
  • Die Flügel 30a und 30a' des Clipspannrings 29 werden gefaltet, wenn sie die Innenseite der vorderen Endspitze 2 passieren. Wenn die Flügel 30a und 30a' durch die Spitze 2 hindurchgegangen sind, stehen die Flügel wieder ab.
  • Wenn der Manipulationsdraht 9 zurückgezogen wird, wird - wie Fig. 23C zeigt - der rückwärtige Endabschnitt 31 des Clipspannrings 29 aus der Spitze 2 in das Einführungsrohr 1 eingeführt. Die Flügel 30a und 30a' treffen auf die Spitze 2 auf und verhindern, dass der Clipspannring 29 in das Einführungsrohr 1 eintritt. Wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird, wird der rückwärtige Endabschnitt 14a des Clips 14 in den Clipspannring 29 durch den Ligaturdraht 10 hineingezogen. Dann öffnen sich die Klemmabschnitte 14c und 14c' des Clips 14.
  • Während in diesem Zustand die Klemmabschnitte 14a und 14a' des Clips 14 gegen das Zielgewebe 6 gedrückt sind, werden die Armabschnitte 14b und 14b' des Clips 14 in den Clipspannring 29 eingeführt, wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird. Dann werden die Klemmabschnitte 14c und 14c' des Clips 14geschlossen. Wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird, bricht der Ligaturdraht 10, wie Fig. 23C zeigt, während das Zielgewebe 6 von den Klemmabschnitten 14c und 14c' geklemmt ist. Dadurch wird das Expansionsteil 35 von dem zweiten Clip 14 beabstandet. Damit wird keine Kompressionskraft mehr auf das Expansionsteil 35 ausgeübt, und der Außendurchmesser des Expansionsteils 35 nimmt ab. Damit passiert das Expansionsteil 35 die vordere Spitze 2, und der Clip 14 mit dem Clipspannring 29 und der Manipulationsdraht 9 sind voneinander getrennt, wie in Fig. 23E dargestellt ist. Der zweite oder nachfolgende Clip 14 kann auf dieselbe Weise ligiert werden, sowie der erste Clip gehandhabt wurde.
  • Gemäß der vorliegenden Ausführungsform stößt der Clipspannring 29 wegen des Expansionsteils 35 gegen die vordere Spitze 2 des Einführungsrohres 1. Damit können nur der Clip 14, der an dem vorderen Ende angeordnet ist und der Clipspannring 29 austreten.
  • Die Fig. 24A bis 24D zeigen eine zwölfte Ausführungsform.
  • Fig. 24A zeigt einen Zustand, in dem der letzte Clip 14 und der Clipspannring 29, die auf dieselbe Weise wie bei der neunten Ausführungsform geformt sind, in dem Einführungsrohr 1 angeordnet sind. Der rückwärtige Endabschnitt 14a des Clips 14 ist mit dem vorderen Endabschnitt des Manipulationsdrahtes 9 über den Ligaturdraht 10 verbunden. Ein Stopper 36, der aus einem kurzen Rohr besteht, ist an dem vorderen Endabschnitt des Kompressionsteils 11 befestigt, und der Außendurchmesser des vorderen Endabschnitts des Kompressionsteils 11 ist groß geformt.
  • Der Stopper 36 besteht aus Metall oder aus einem Kunststoff oder dergleichen und ist an dem vorderen Endabschnitt des Kompressionsteils 11 durch Schweißen, Klebemittel, Presssitz oder dergleichen zuverlässig befestigt. Der Außendurchmesser des Stoppers 36 ist stets größer als der Innendurchmesser des vordersten Endes der vorderen Endspitze und beträgt etwa 1,1 mm bis 3,5 mm. Wenn die Länge des Stoppers 36 zunimmt, wird der Stopper hart, wodurch es unmöglich ist, den Clip 14 in einer Winkellage zu extrudieren bzw. auszustoßen. Somit ist es wünschenswert, dass der Stopper so kurz wie möglich ist.
  • Nachfolgend wird die Arbeitsweise der zwölften Ausführungsform beschrieben.
  • Das Einführungsrohr 1 der Clipbefestigungsvorrichtung wird in den Körperhohlraum über den Kanal des Endoskops, das in den Hohlraum eingesetzt ist, eingeführt. Anschließend wird der vordere Endabschnitt des Einführungsrohres 1 nahe bei dem mit Clip zu versehenen Zielgewebe 6 angeordnet. Wenn das Kompressionsteil 1 in Richtung des vorderen Endes des Einführungsrohres 1 gedrückt wird, treten der letzte Clip 14 und der Clipspannring 29 durch die vordere Endspitze 2 des Einführungsrohres 1 aus, wie Fig. 24B zeigt. Dabei läuft der Stopper 36 an dem vorderen Endabschnitt des Kompressionsteils 11 auf die Innenfläche der vorderen Endspitze 2 auf, und der vordere Endabschnitt des Kompressionsteils 11 tritt nicht aus dem vorderen Endabschnitt des Einführungsrohres 1 aus.
  • Die Flügel 30a und 30a' des Clipspannrings 29 werden gefaltet, wenn sie die Innenseite der vorderen Endspitze 2 passieren. Wenn sie diese passiert haben, stehen die Flügel 30a und 30a' wieder vor.
  • Wenn der Manipulationsdraht 9 zurückgezogen wird, wie Fig. 24C zeigt, wird der rückwärtige Endabschnitt 31 des Clipspannrings 29 von der vorderen Endspitze 2 in das Einführungsrohr 1 eingeführt. Die Flügel 30a und 30a' stoßen gegen die vordere Endspitze 2 und verhindern, dass der Clipspannring 9 wieder in das Einführungsrohr 1 eintritt. Wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird, wird der rückwärtige Endabschnitt 14a des Clips 14 in den Clipspannring 29 durch den Ligaturdraht 10 eingeführt. Dann öffnen sich die Klemmabschnitte 14c und 14c' des Clips 14.
  • Wenn in diesem Zustand der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird, werden die Armabschnitte 14b und 14b' des Clips 14 in den Clipspannring 29 hineingezogen, während die Klemmabschnitte 14a und 14a' des Clips 14 gegen das Zielgewebe 6 gedrückt sind. Dann schließen die Klemmabschnitte 14c und 14c' des Clips 14. Wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird, bricht der Ligaturdraht 10, wie Fig. 24D zeigt, während das Zielgewebe 6 zwischen den Klemmabschnitten 14c und 14c' eingeklemmt ist. Dadurch werden der Clip 14 mit dem Clipspannring 29 und der Manipulationsdraht 9 voneinander getrennt.
  • Gemäß der vorliegenden. Ausführungsform ist ein Stopper 36 an dem vorderen Endabschnitt des Kompressionsteils 11 vorgesehen. Damit tritt der vordere Endabschnitt des Kompressionsteils 11 nicht aus dem vorderen Endabschnitt des Einführungsrohres aus, und nur der letzte Clip 14 und der Clipspannring 29 können austreten.
  • Die Fig. 25A bis 25D zeigen eine dreizehnte Ausführungsform. Wie Fig. 25A zeigt, sind drei Clips 14 und ein Clipspannring 29 derselben Form wie bei der neunten Ausführungsform abwechselnd in Folge an dem Einführungsrohr 1 angeordnet. Ein ebenes Verbindungsteil 37, das an der vorderen Endspitze 2 anliegt, ist mit dem vorderen Endabschnitt des Manipulationsdrahtes 9 verbunden. Der Ligaturdraht 10 ist in den Manipulationsdraht 9 eingesetzt. Während der Clipligatur steht dieser Ligaturdraht 10 in Eingriff mit dem Verbindungsteil 37 oder alternativ mit dem vorderen Endabschnitt des Manipulationsdrahtes. Das Verbindungsteil besteht aus einem Kunstharz oder Metall mit ausreichender Festigkeit und ist fest an dem vorderen Ende des Manipulationsdrahtes durch Schweissen oder ein Klebemittel befestigt. Außerdem ist es während des Brechens des Drahtes, wenn der Clip ligiert ist, wünschenswert, dass das Verbindungsteil eine solche Größe hat, dass keine Interferenz bzw. Wechselwirkung während des Austretens des Clips entsteht.
  • Nachfolgend wird die Arbeitsweise der 13. Ausführungsform beschrieben.
  • Das Einführungsrohr 1 der Clipbefestigungsvorrichtung wird in den Körperhohlraum über den Kanal des Endoskops, das in den Hohlraum eingesetzt ist, eingeführt. Der vordere Endabschnitt des Einführungsrohres 1 wird nahe bei dem Zielgewebe 6 angeordnet. Wenn das Kompressionsteil 11 in Richtung des vorderen Endes des Einführungsrohres 1 ausgestoßen wird, trifft das Verbindungsteil 37 auf die Innenfläche der vorderen Endspitze 2 wegen der Anwesenheit des Clipspannrings 29 auf, wie Fig. 25B, zeigt. Dann treten der erste Clip 14, der am vordersten Ende angeordnet und mit dem Manipulationsdraht 9 verbunden ist, und der Clipspannring 29 aus dem vorderen Endabschnitt der vorderen Endspitze 2 aus.
  • Die Flügel 30a und 30a' des Clipspannrings 29 werden gefaltet, wenn sie die Innenseite der vorderen Endspitze 2 passieren. Nachdem sie die Spitze 2 passiert haben, stehen die Flügel wieder ab.
  • Wenn der Manipulationsdraht 9 zurückgezogen wird, wie Fig. 25C zeigt, wird der rückwärtige Endabschnitt 31 des Clipspannrings 29 von der vorderen Endspitze 2 in das Einführungsrohr 1 eingeführt. Die Flügel 30a und 30a' treffen auf die vordere Endspitze 2 auf und verhindern, dass der Clipspannring wieder in das Einführungsrohr 1 eintritt. Wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird, wird der rückwärtige Endabschnitt 14a des Clips 14 über den Ligaturdraht 10 in den Clipspannring 29 hineingezogen. Damit öffnen sich die Klemmabschnitte 14c und 14c' des Clips 14.
  • Wenn in diesem Zustand der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird, während die Klemmabschnitte 14a und 14a' des Clips 14 gegen das Zielgewebe 6 gedrückt sind, werden die Armabschnitte 14b und 14b' des Clips 14 in den Clipspannring 29 eingeführt. Damit schließen sich die Klemmabschnitte 14c und 14c' des Clips 14. Wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird, bricht der Ligaturdraht 10, wie Fig. 25D zeigt, während das Zielgewebe 6 von den Klemmabschnitten 14c und 14c' geklemmt ist. Der Clip 14 mit dem Clipspannring 29 und der Ligaturdraht 10 werden voneinander getrennt. Der zweite oder spätere Clip 14 kann auf dieselbe Weise ligiert werden, wie der erste Clip gehandhabt wurde.
  • Gemäß der vorliegenden Ausführungsform trifft das Verbindungsteil 37 gegen die vordere Endspitze 2. Somit kann nur der Clip 14, der an dem vordersten Ende angeordnet ist, und der Clipspannring 29 austreten.
  • Die Fig. 26A bis 26D zeigen eine vierzehnte Ausführungsform.
  • Wie Fig. 26A zeigt, sind drei Clips 14 und der Clipspannring 29 auf dieselbe Weise wie bei der neunten Ausführungsform geformt und abwechselnd hintereinander an bzw. in dem Einführungsrohr 1 angeordnet. An der Innenseite des Einführungsrohres 1 ist ein Führungsdraht 38 mit Spannung in axialer Richtung vorgesehen. Der vordere Endabschnitt des Führungsdrahtes 38 ist mit einem Stift 39 verbunden, der nahe dem vorderen Endabschnitt des Einführungsrohres 1 vorsteht.
  • Der Ligaturdraht 10 ist mit dem rückwärtigen Endabschnitt 14a des Clips 14 verbunden. Dieser Ligaturdraht 10 ist beweglich zu dem Führungsdraht 38 eingesetzt. Außerdem ist der Ligaturdraht 10 beweglich gegenüber dem Manipulationsdraht 9 eingesetzt, auf dieselbe Weise zurückgeführt. Der Stift 39 besteht aus Metall oder einem Kunststoff und ist dauerhaft an der Innenfläche der vorderen Endspitze oder dem vorderen Endabschnitt des Einführungsrohres durch Schweißen, Kleben, Preßsitz oder dergleichen befestigt. Der Stift 39 hat eine Größe, dass keine Störung während des Austretens des Clips hervorgerufen wird. Es ist zweckmäßig, dass der Außendurchmesser 1 mm oder weniger und dass die Länge 1,5 mm oder weniger sind. Der Führungsdraht 38 kann aus einem einzigen Metalldraht oder aus einem verdrillten Draht oder alternativ aus einer polymerischen Faser oder dergleichen bestehen, und ein kleinstmöglicher Durchmesser ist wünschenswert. Der Führungsdraht 38 und der Stift 39 sind durch Schweißen oder Kleben aneinander befestigt.
  • Nachfolgend wird die Arbeitsweise der vierzehnten Ausführungsform beschrieben.
  • Das Einführungsrohr 1 der Clipbefestigungsvorrichtung wird in den Körperhohlraum über den Kanal des Endoskops, das in den Hohlraum eingesetzt ist, eingeführt. Der vordere Endabschnitt des Einführungsrohres 1 wird nahe bei dem Zielgewebe 6 angeordnet. Wenn das Kompressionsteil 11 in Richtung des vorderen Endabschnitts des Einführungsrohres 1 extrudiert bzw. gepresst wird, treten der erste Clip 14, der sich an dem vordersten Ende befindet und über den Ligaturdraht 10 mit dem vorderen Endabschnitt des Manipulationsdrahtes 9 verbunden ist, und der Clipspannring 29 aus bzw. vor, wie Fig. 26B zeigt. Zu diesem Zeitpunkt ist der schleifenförmige Abschnitt des Ligaturdrahtes 10 im Eingriff mit dem Stift 29 an dem vorderen Endabschnitt des Führungsdrahtes 38 blockiert, und der Ligaturdraht 10 tritt nicht aus dem vorderen Endabschnitt des Einführungsrohres 1 aus.
  • Die Flügel 30a und 30a' des Clipspannrings werden gefaltet, wenn sie die Innenseite der vorderen Endspitze 2 passieren. Wenn diese Flügel 30a und 30a' die Spitze passiert haben, stehen sie wieder ab.
  • Wenn der Manipulationsdraht 9 zurückgezogen wird, wird der rückwärtige Endabschnitt 31 des Clipspannrings 29 von der vorderen Endspitze 2 in das Einführungsrohr 1 eingeführt, wie Fig. 26C zeigt. Die Flügel 30a und 30a' laufen auf die vordere Endspitze 2 auf und verhindern, dass der Clipspannring 29 wieder in das Einführungsrohr 1 eintritt. Wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird, wird der rückwärtige Endabschnitt 14a des Clips 14 durch den Ligaturdraht 10 in den Clipspannring 29 eingeführt. Damit öffnen sich die Klemmabschnitte 14c und 14c' des Clips 14.
  • Wenn in diesem Zustand der Manipulationsdraht 9 weiter manipuliert wird, während die Klemmabschnitte 14a und 14a' des Clips gegen das Zielgewebe 6 gedrückt sind, werden die Armabschnitte 14b und 14b' in den Clipspannring 29 eingeführt. Dadurch schließen die Klemmabschnitte 14c und 14' des Clips 14. Wenn der Manipulationsdraht 9 weiter zurückgezogen wird, bricht der Ligaturdraht 10, wie Fig. 26D zeigt, während das Zielgewebe 6 zwischen den Klemmabschnitten 14c und 14c' eingeklemmt ist. Damit werden der Clip 14 mit dem Clipspannring 29 und der Manipulationsdraht 9 voneinander getrennt. Der zweite oder spätere Clip 14 kann auf dieselbe Weise ligiert werden, wie dies bei dem ersten Clip der Fall ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird der Ligaturdraht 10 in Eingriff mit dem Stift 39 an dem vorderen Endabschnitt des Führungsdrahtes 38 blockiert. Der Ligaturdraht 10 tritt nicht aus dem vorderen Endabschnitt des Einführungsrohres 1 aus, und nur der Clip 14, der an dem vorderen Ende angeordnet ist, und der Clipspannring 29 können austreten. Der zweite oder spätere Clip 14 kann auf dieselbe Weise wie der erste Clip gehandhabt werden.
  • Weitere Vorteile und Modifikationen sind für den Fachmann ersichtlich. Daher ist die Erfindung in ihren breiteren Aspekten nicht auf die Einzelheiten der Ausführungsformen beschränkt. Es liegen vielmehr zahlreiche Modifikationen im Rahmen des Erfindungsgedankens.

Claims (23)

1. Vorrichtung zum Ligieren lebender Gewebe, gekennzeichnet durch
ein Einführungsrohr (1), das in einen Körperhohlraum einsetzbar ist;
einen Manipulationsdraht (4), der beweglich in das Einführungsrohr (1) eingesetzt ist,
wenigstens zwei oder mehr Clips (3) und
ein Verbindungsteil (5), das die Clips (3) und den Manipulationsdraht (4) miteinander verbindet,
wobei beim Befestigen der Clips (3) an dem lebenden Gewebe stets eine Zugspannung des Manipulationsdrahtes nur auf den Clip (3) ausgeübt wird, der sich an dem vordersten Ende befindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der an dem vordersten Ende positionierte Clip (3) in Eingriff mit dem Manipulationsdraht (9) steht und dass das Verbindungsteil (10) der anderen Clips (3) frei bewegbar zu dem Manipulationsdraht (9) ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (5) ein schlaufenförmiger Draht (4) ist, der zwischen dem Manipulationsdraht (9) und dem Clip (3) verläuft.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch:
einen Clipspannring (15), der an einem Armabschnitt (14b, 14b') des Clips (14) angebracht ist, wodurch ein Klemmabschnitt (14c, 14c') des Clips (14) geschlossen ist, und Eingriffsmittel, die wenigstens an dem Einführungsrohr (1) oder dem Clipspannring (15) vorgesehen sind, und das Einführungsrohr (1) und den Clipspannring (15) in Eingriff miteinander halten, wenn der Clip (14) und der Clipspannring (15) vorne aus dem Einführungsrohr (15) austreten und verhindern, dass der Clipspannring (15) wieder in das Aufnahmerohr (1) aufgenommen wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (5, 10) so gestaltet ist, dass es leichter verformt wird oder bricht als der Manipulationsdraht (4), wenn eine Zugkraft zwischen dem Clip (3) und dem Manipulationsdraht (4) aufgebracht wird.
6. Vorrichtung zum Ligieren lebender Gewebe, gekennzeichnet durch:
ein Einführungsrohr (1), das in einen Körperhohlraum einsetzbar ist;
einen Manipulationsdraht (9), der bewegbar in das Einführungsrohr (1) eingesetzt ist,
wenigstens zwei oder mehr Clips (3);
ein Verbindungsteil (10), das bewirkt, dass der Clip (3) und der Manipulationsdraht (9) in Eingriff miteinander stehen und
ein Unterteilungsteil (12), das zwischen dem Clip und dem Manipulationsdraht (9) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, ferner gekennzeichnet durch:
einen Clipspannring (15), der auf einem Armabschnitt (14b, 14b') des Clips (14) angeordnet ist, wodurch ein Klemmabschnitt (14c, 14c') des Clips (14) geschlossen wird, und
Eingriffsmittel (15a, 15a') wenigstens an dem Einführungsrohr (1) oder dem Clipspannring (15), die bewirken, dass das Einführungsrohr (1) und der Clipspannring (15) in Eingriff stehen, wenn der Clip (14) und der Clipspannring (15) vorne aus dem Einführungsrohr (11) austreten, und verhindern, dass der Clipspannring (15) wieder in das Einführungsrohr (1) eintritt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (10) so gestaltet ist, dass es leichter als der Manipulationsdraht verformt wird oder bricht, wenn zwischen dem Clip (14) und dem Manipulationsdraht (9) eine Zugspannung aufgebracht wird.
9. Vorrichtung zum Ligieren lebender Gewebe, gekennzeichnet durch,
ein Einführungsrohr (1), das in einen Körperhohlraum einsetzbar ist;
einen Manipulationsdraht (9), der beweglich in das Einführungsrohr (1) eingesetzt ist,
wenigstens zwei oder mehr Clips (3);
ein Verbindungsteil (10), das bewirkt, dass der Clip (3) und der Manipulationsdraht (9) miteinander in Eingriff stehen, und
ein Begrenzungsteil (13), das außen wenigstens an einem paar Armabschnitten des Clips (13) anliegt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, ferner gekennzeichnet durch
einen Clipspannring (15), der an einem Armabschnitt (14b, 14b') des Clips (14) angebracht ist, wodurch ein Klemmabschnitt (14c, 14c') des Clips (14) geschlossen wird,
und Eingriffsmittel wenigstens an dem Einführungsrohr (1) oder dem Clipspannring (15), die bewirken, dass das Einführungsrohr (1) und der Clipspannring (15) miteinander in Eingriff stehen, wenn der Clip (14) und der Clipspannring (15) vorne aus dem Einführungsrohr (1) vorstehen und verhindern, dass der Clipspannring (15) wieder in das Einführungsrohr (1) eintritt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (10) leichter als der Manipulationsdraht (9) verformt wird oder bricht, wenn eine Zugspannung zwischen dem Clip (14) und dem Manipulationsdraht (9) wirkt.
12. Vorrichtung zum Ligieren lebender Gewebe, gekennzeichnet durch:
ein Einführungsrohr (1), das in ein lebendes Gewebe einsetzbar ist;
einen Manipulationsdraht (9), der beweglich in das Einführungsrohr (1) eingesetzt ist,
zwei oder mehr Clips (14) mit einem rückwärtigen Endabschnitt und mit Öffnungs/Ausdehnungseigenschaften, wobei ein Klemmabschnitt an einem Ende eines Armabschnitts gebildet ist, der sich von dem rückwärtigen Endabschnitt erstreckt;
einen Mechanismus, der dann, wenn zwei oder mehr Clips (14) hintereinander in dem Einführungsrohr (1) angeordnet sind und die Clips (14) aus dem Einführungsrohr (1) austreten, verhindert, dass ein anderer als der vorderste Clip aus dem Einführungsrohr (1) austritt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmabschnitte der jeweiligen Clips (3) so geformt sind, dass sie ein rückwärtiges Endes eines benachbart angeordneten Clips (3) einklemmen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch:
einen Clipspannring (29), der auf einem Armabschnitt des Clips (14) angeordnet ist, wodurch ein Klemmabschnitt des Clips (14) geschlossen wird;
Eingriffsmittel (30a, 30a'), die wenigstens an einem der Elemente Einführungsrohr (1) und Clipspannring (29) vorgesehen sind und bewirken, dass das Einführungsrohr (1) und der Clipspannring (29) miteinander in Eingriff stehen, wenn der Clip (14) und der Clipspannring (29) vorne aus dem Einführungsrohr vorstehen und die verhindern, dass der Clipspannring (29) wieder in das Einführungsrohr (1) eintritt und
ein Betätigungsteil, das bewegbar in das Einführungsrohr (1) eingesetzt und hinter dem Clipspannring (29) an dem vordersten Ende angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmabschnitte der jeweiligen Clips (14) so gestaltet sind, dass sie einen rückwärtigen Endabschnitt eines Clipspannrings (29) an dem benachbarten vorderen Ende einklemmen.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein rückwärtiger Endabschnitt des Clipspannrings (29) zylindrisch geformt sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein hinterer Endabschnitt des Clipspannrings (29) konisch geformt ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Manipulationsdraht (9) hinter einem vorderen Endabschnitt des Einführungsrohres (1) angeordnet und so gestaltet ist, dass er nicht aus dem vorderen Ende des Einführungsrohres (1) vorsteht.
19. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein hinterer Endabschnitt eines Clipspannrings (29) auf einen vorderen Endabschnitt eines Einführungsrohres (1) wegen eines Expansionsteils (31) aufläuft, das in Eingriff mit einem rückwärtigen Endabschnitt jedes Clipspannrings (29) steht und dass das Expansionsteil bei der Ligatur von dem Clipspannring (29) entfernt wird, so dass das Expansionsteil von einem vorderen Endabschnitt des Einführungsrohres (1) trennbar ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein Expansionsteil (35) vorgesehen ist, dessen Außendurchmesser zunimmt, wenn eine Kompressionskraft auf ein rückwärtiges Ende jedes der Clipspannringe (29) ausgeübt wird.
21. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Manipulationsteil (11) so gestaltet ist, dass es nicht aus einem vorderen Ende des Einführungsrohres (1) vorsteht.
22. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein rückwärtiger Abschnitt des Clipspannrings (29) und ein Verbindungsteil (37) so gestaltet sind, dass es auf einen vorderen Endabschnitt des Einführungsrohres (1) wegen eines Verbindungsteils aufläuft, das an einem vorderen Ende des Clips während des Clipaustritts befestigt ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verbindungsteil (10), das bewirkt, dass der Clip und der Manipulationsdraht (9) miteinander in Eingriff stehen, und das hinter einem vorderen Endabschnitt des Einführungsrohres (1) angeordnet ist, so gestaltet ist, dass es nicht aus einem vorderen Ende des Einführungsrohres (1) austreten kann.
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