DE10204005A1 - Steuervorrichtung für eine Servolenkung - Google Patents
Steuervorrichtung für eine ServolenkungInfo
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Abstract
Die Steuervorrichtung für eine Servolenkung besitzt die Funktion der Überwachung von Zwischenstörungen wie z. B. Offset oder Drift in Signalstörungen eines Drehmomentsensors. Der Strom wird beschränkt, um die Hilfsbetriebsfunktion zu beschränken. Die Steuervorrichtung dient zum Steuern eines Motors auf Grund eines Stromsteuerwerts, der berechnet wird aus einem Lenkhilfe-Sollwert, welcher seinerseits von einer Recheneinrichtung berechnet wird anhand eines an der Lenkwelle vorhandenen Lenkmoments und einer Stromstärke des Motors, um auf einen Lenkmechanismus einer Lenkhilfskraft aufzubringen. Es wird die Differenz eines Hauptdrehmomentsignals und eines Subdrehmomentsignals eines Drehmomentsensors gebildet, um das Lenkmoment zu erfassen, und dieser Wert wird vorab gespeichert. In Betrieb wird die Differenz zwischen Haupt- und Subdrehmoment gebildet und mit dem abgespeicherten Wert verglichen. Der Stromsteuerwert wird zumindest beschränkt, wenn die durch den Vergleich ermittelte Differenz einem Zustand entspricht, der größer als ein erster vorbestimmter Wert ist und für eine Zeit andauert, die länger als eine vorbestimmte Zeit ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für eine Servolenkung, die mit Hilfe
eines Motors an ein Lenksystem eines Kraftfahrzeugs oder eines anderen Fahr
zeugs eine Lenkhilfskraft legt, insbesondere geht es um eine Steuervorrichtung ei
ner Servolenkung, die die Funktion der Überwachung von Störungen hat, die z. B.
in Form eines vorübergehenden Versatzes (Offset) oder einer Drift bei Signalstö
rungen eines Drehmomentsensors auftreten, wobei in einem solchen Fall die Hilfs
funktion beschränkt wird.
Eine Servolenkung zum Unterstützen einer Lenkanlage eines Kraftfahrzeugs oder
eines anderen Fahrzeugs mit einer Hilfslast auf Grund eines Drehmoments eines
Motors dient zum Aufbringen einer Hilfslast auf die Lenkwelle oder eine Zahnstan
ge mit Hilfe eines Übertragungsmechanismus, z. B. in Form eines Zahnrads oder
eines Riemens unter Einschaltung eines Untersetzungsgetriebes. Bei einer her
kömmlichen Servolenkung wird zum exakten Erzeugen des Hilfsmoments (des
Lenkhilfemoments) der Motorstrom geregelt. Die Regelung soll die an den Motor
angelegte Spannung (Klemmenspannung) so einstellen, daß die Differenz zwi
schen dem Stromsollwert und dem Motorstrom-Istwert minimiert wird, wozu die
Klemmenspannung des Motors im allgemeinen mit Hilfe einer Pulsweitenmodula
tions-Steuerung (PWM-Steuerung) erfolgt, bei der das Tastverhältnis eingestellt
wird.
Fig. 1 zeigt den allgemeinen Aufbau einer Servolenkung. Eine zu einem Lenkrad 1
gehörige Welle 2 ist mit einer Spurstange 6 der lenkbaren Räder über Universal
gelenke 4a und 4b sowie einen Zahnstangen-Ritzel-Mechanismus 5 gekoppelt.
Die Welle 2 weist einen Drehmomentsensor 10 auf, mit dem das Lenkmoment des
Lenkrads 1 gemessen wird, außerdem einen Motor zum Unterstützen der Lenk
kraft des Lenkrads 1, gekoppelt an die Welle 2 über eine Kupplung 21 und ein Un
tersetzungsgetriebe 3. Eine Steuereinheit 30 zum Steuern der Servolenkung erhält
elektrische Leistung von einer Batterie 14 über ein Zündschloß 11 und ein Relais
13. Die Steuereinheit 30 berechnet den Lenkhilfe-Sollwert I eines Hilfsbefehls auf
der Grundlage des von dem Drehmomentsensor 10 gemessenen Lenkmoments T
und der von einem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 12 erfaßten Fahrzeugge
schwindigkeit V, und sie steuert den in den Motor 20 einzuspeisenden Strom auf
der Grundlage des berechneten Lenkhilfe-Sollwerts I. Die Kupplung wird von der
Steuereinheit 30 ein- und ausgeschaltet. Im normalen Laufzustand ist sie einge
schaltet (eingekuppelt). Wenn die Steuereinheit 30 zu der Entscheidung gelangt,
daß die Servolenkung abnormal arbeitet, oder wenn die Energiequelle (die Span
nung Vb) der Batterie 14 mittels des Zündschlosses 11 und des Relais 13 abge
schaltet wird, so wird die Kupplung 21 ausgeschaltet (ausgekuppelt).
Die Steuereinheit 30 besteht vornehmlich aus einer CPU, die allgemeine Arbeits
weise, die von einem Programm vorgegeben ist, das in der CPU abläuft, geht aus
Fig. 2 hervor.
Die Steuereinheit 30 arbeitet und funktioniert folgendermaßen: Das von dem
Drehmomentsensor 10 gemessene und eingegebene Lenkmoment T wird von ei
nem Phasenkompensator 31 in der Phase kompensiert, um die Stabilität des
Lenksystems zu vergrößern, und das in der Phase kompensierte Lenkmoment TA
wird in einen Lenkhilfe-Sollwert-Rechner 32 eingegeben. Die von dem Fahrzeug
geschwindigkeitssensor 12 erfaßte Fahrzeuggeschwindigkeit V wird ebenfalls in
den Lenkhilfe-Sollwert-Rechner 32 eingegeben. Der Rechner 32 nimmt Bezug auf
ein Kennlinienfeld (eine Nachschlagetabelle) 33, wobei als Grundlage die eingege
benen Werte für das Lenkmoment TA und die Fahrzeuggeschwindigkeit V dienen,
und er bestimmt den Lenkhilfesollwert I, bei dem es sich um den Regel-Sollwert
für den in den Motor 20 einzuspeisenden Strom handelt.
Der Lenkhilfe-Sollwert I wird auf einem Subtrahierer 30A, außerdem auf einen Dif
ferentialkompensator 34 eines Vorwärtssteuersystems gegeben, um die An
sprechgeschwindigkeit zu erhöhen, und die von dem Subtrahierer 30A ermittelte
Abweichung (I-i) wird auf einen Proportionalrechner 35 gegeben. Die Proportional-
Ausgangsgröße wird auf einen Addierer 30B gegeben, außerdem wird der Wert in
einem Integralrechner 36 gegeben, um die Kennlinie des Rückkopplungssystems
zu verbessern. Die Ausgangsgrößen von dem Differentialkompensator 34 und
dem Integralrechner 36 werden auf den Addierer 30B gegeben, das Summener
gebnis des Addierers 30B, das ist der Stromsollwert E, wird als Motortreibersignal
auf eine Motortreiberschaltung 37 gegeben. Der Motorstromwert "i" des Motors 20
wird von einer Motorstrom-Detektorschaltung 38 erfaßt, und dieser Motorstrom-
Detektorwert (Motorstrom-Istwert) "i" wird auf den Subtrahierer 30A zurückgekop
pelt.
Es wird hier als herkömmlicher Drehmomentsensor 10 ein Sensor verwendet, der
als Ausgangssignale ein Hauptdrehmomentsignal TM und ein Subdrehmomentsi
gnal TS liefert. Dies ist eine Sicherheitsmaßnahme für den Fall einer Störung des
Drehmomentsensors 10, in welchem Fall anhand eines einzigen Signals nicht ent
schieden werden kann, ob es sich um eine wirkliche Störung handelt oder nicht.
Es erfolgt eine Überwachung der Differenz zwischen dem Hauptdrehmomentsi
gnal TM und dem Subdrehmomentsignal TS, und wenn die Differenz mehr als ei
nem vorbestimmten Wert entspricht und über eine vorbestimmte Zeit hinaus an
dauert, so wird von einer abnormalen Situation ausgegangen, und der Hilfsbetrieb
wird beendet.
Mit Hilfe eines in Fig. 3 dargestellten Kennlinienverlaufs, der einen ziemlich abrup
ten Anstieg aufweist, wird deutlich, daß eine Drift des Drehmomentsensors oder
eine Offset-Spannung in einem Bereich, der keine schwerwiegenden Folgen hat,
einen beträchtlichen Einfluß auf die Lenkung haben kann, wenn eine plötzliche Än
derung während des Lenkvorgangs auftritt, der zufolge das Ausmaß der Lenkun
terstützung abhängig von dem jeweiligen Lenkzustand exzessiv stark ausfällt. Es
kann unabhängig von dem Willen des Fahrers zu einem abnormalen Lenkverhal
ten kommen, was wiederum zu einem folgenschweren Unfall führen kann.
Bei dem üblichen Erfassen von Störungszuständen basierend auf der Differenz
zwischen dem Hauptdrehmomentsignal TM und dem Subdrehmomentsignal TS
läßt sich abhängig von der Änderung der Drift oder dem Offset gemäß Fig. 4 ein
derartiges abnormales Verhalten nicht eher feststellen, als bis der Störungsfall
nachgewiesen wurde. Wenn man einen strengen Schwellenwert für den Nachweis
einer Störung vorgibt und versucht, eine vorübergehende Störung wie z. B. eine
Offset-Größe unter Berücksichtigung des Justierbereichs des Drehmomentsen
sors vor der Auslieferung seitens der Fabrik zu berücksichtigen, so kann ein stren
ger Schwellenwert zu einem fehlerhaften Nachweis führen, so daß das Erkennen
einer Störung nicht korrekt ist.
Ein kleiner Offsetwert, der über lange Zeit hinweg allmählich zustande kommt,
kann Ursache sein für eine Differenz bei linker und rechter Lenkkraft, verursacht in
der Regel jedoch kein unkontrollierbares Verhalten der Lenkung. Ein solcher Fall,
der nicht zu einem Beenden des Lenkhilfebetriebs führt, ist jedoch für den Fahrer
unerfreulich, und es könnte zu einem Lenkfehler kommen. Aus diesem Grund ist
es notwendig, ein Warnsignal zu erzeugen oder den Hilfsbetrieb für die Lenkung
zu beschränken.
Vor diesem Hintergrund ist es Ziel der Erfindung, eine Steuervorrichtung für eine
Servolenkung anzugeben, die die Funktion hat, vorübergehende Störungen wie
z. B. Offset- oder Drifterscheinungen bei Signalstörungen des Drehmomentsensors
zu überwachen, den Hilfsbetrieb dann zu verhindern, wenn ein relativ starker
Offset vorhanden ist, und die Hilfsfunktion einzuschränken oder zu beschränken,
wenn eine Störung im Fall eines relativ kleinen Offsets erfaßt wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung einer Servolenkung zum
Steuern eines Motors auf der Grundlage eines Stromsteuerwerts, der berechnet
wird aus einem Lenkhilfe-Sollwert, der seinerseits von einer Recheneinrichtung
berechnet wird anhand eines an einer Lenkwelle vorhandenen Lenkmoments und
einer Stromstärke des Motors, um auf einen Lenkmechanismus eine Lenkhilfskraft
aufzubringen. Das vorerwähnte Ziel wird durch einen Aufbau erreicht, gemäß dem
die Differenz eines Hauptdrehmomentsignals und eines Subdrehmomentsignals
eines Drehmomentsensors zum Erfassen des Lenkmoments vorab gespeichert
wird, und die Differenz des Hauptdrehmomentsignals und des Subdrehmomentsi
gnals während des Betriebs mit dem abgespeicherten Wert verglichen wird, und
zumindest die Motorstrom-Ausgabe unterbunden wird, wenn der Zustand, daß die
durch den Vergleich ermittelte Differenz von einem zweiten vorbestimmten Wert,
der größer als ein erster vorbestimmter Wert ist, differiert, für eine Zeit anhält, die
kürzer ist als eine vorbestimmte Zeit.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung wird in effektiver Weise durch den Aufbau er
reicht, bei dem der Lenkhilfe-Sollwert auf der Grundlage des Ausgangssignals ei
nes Normalbetrieb-Kennlinienfelds berechnet wird, und wenn der Zustand, daß die
durch den Vergleich ermittelte Differenz sich von dem ersten vorbestimmten Wert
unterscheidet, für eine vorbestimmte Zeit anhält, wird umgeschaltet auf ein Kennli
nienfeld für einen Drehmomentsensor-Offset-Abnormalmodus, oder es wird der
Stromsteuerwert gemäß der Fahrzeuggeschwindigkeit beschränkt, oder es wird
ein Zwischen-Kennlinienfeld verwendet, um beim Wechseln von dem Normalmo
dus-Kennlinienfeld zu dem Kennlinienfeld für Drehmomentsensor-Offset-Abnor
malmodus einen Übergang zu schaffen, der ohne ein fremdartiges Gefühl für den
Fahrer vonstatten geht.
In den begleitenden Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 ein Strukturdiagramm eines schematischen Aufbaus einer Servolenkung;
Fig. 2 ein Block-Strukturdiagramm eines Beispiels für eine Steuervorrichtung ei
ner Servolenkung;
Fig. 3 ein Diagramm eines Kennlinienbeispiels für das Kennlinienfeld;
Fig. 4 ein Diagramm zum Erläutern der Kennlinie des Drehmomentsensors;
Fig. 5 ein Diagramm zum Erläutern des Grundprinzips der vorliegenden Erfin
dung;
Fig. 6 ein Blockdiagramm eines Aufbaus einer ersten Ausführungsform der vor
liegenden Erfindung;
Fig. 7 ein Blockdiagramm eines Beispiels für die Konfiguration der Drehmoment-
Offset-Abnormalitätsdetektoreinrichtung;
Fig. 8 ein Flußdiagramm eines Betriebsbeispiels für die erste Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 9 ein Diagramm zum Erläutern des Betriebs der vorliegenden Erfindung;
Fig. 10 ein Diagramm zum Erläutern der Arbeitsweise der vorliegenden Erfin
dung;
Fig. 11 ein Blockdiagramm einer Konfiguration einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 12 ein Diagramm zum Erläutern der Arbeitsweise der vorliegenden Erfin
dung;
Fig. 13 ein Diagramm zum Erläutern der Arbeitsweise der vorliegenden Erfin
dung;
Fig. 14 ein Blockdiagramm des Aufbaus einer dritten Ausführungsform der Erfin
dung und
Fig. 15 ein Flußdiagramm, das ein Betriebsbeispiel für die dritte Ausführungsform
der Erfindung zeigt.
Erfindungsgemäß wird die Differenz zwischen einem Hauptdrehmomentsignal TM
und einem Subdrehmomentsignal TS im Anfangsstadium des Versands in einem
nicht-flüchtigen Speicher abgespeichert, und dieser abgespeicherte Wert wird ver
glichen mit der Differenz zwischen dem Hauptdrehmomentsignal TM und dem
Subdrehmomentsignal TS während des Betriebs, und der Hilfsbetrieb wird bei ei
nem relativ starken Offset oder Versatz gesperrt, während die Hilfsfunktion einge
schränkt oder begrenzt wird, wenn eine Schwierigkeit oder eine Störung bei relativ
kleinem Offset festgestellt wird. Deshalb läßt sich das Ausgangssignal für den Fall
beschränken, daß es zu einer plötzlichen Zunahme des Hilfsmoments kommt,
demzufolge eine nicht steuerbare Lenkung auf Grund einer zu großen Unterstüt
zung verhindert werden kann.
Fig. 5 zeigt ein grundlegendes Beispiel für die vorliegenden Erfindung, bei dem die
gespeicherte Differenz zwischen einem Hauptdrehmomentsignal TM und einem
Subdrehmomentsignal TS einerseits und die nachgewiesene oder gemessene Dif
ferenz zwischen dem Hauptdrehmomentsignal TM und dem Subdrehmomentsi
gnal TS andererseits verglichen wird mit einem vorgeschriebenen oder vorbe
stimmten Wert 2 (< vorgeschriebener Wert 1), und wenn die so ermittelte Diffe
renz andauert während einer Zeit, die kürzer ist als eine vorbestimmte Zeit 2 (<
vorbestimmte Zeit 1), die Lenkunterstützung gesperrt wird. Wenn die Differenz
kleiner als der vorbestimmte Wert 2 ist und gleichzeitig größer als der vorbestimm
te Wert 1 ist, und wenn diese Differenz während der vorbestimmten Zeit 1, die län
ger ist als die vorbestimmte Zeit 2, anhält, so wird der Hilfsbetrieb eingeschränkt.
Auf diese Weise wird ein sicherer Betrieb dadurch realisiert, daß man den Strom
steuerwert sperrt oder beschränkt.
Bei dem Stromsperrverfahren läßt sich die maximale Stromstärke des Stromsteu
erwerts begrenzen, oder man kann die maximale Stromstärke dadurch beschrän
ken, daß man den Stromsteuerwert oder Stromstellwert mit einer spezifischen
Verstärkung multipliziert. Wenn außerdem der Stromsteuerwert begrenzt wird, so
kann der Grenzwert etwas erhöht eingestellt werden, wenn die Geschwindigkeit
gering ist, und kann etwas niedriger eingestellt werden, wenn die Geschwindigkeit
hoch ist. Im Fall einer Abnormalität lassen sich ähnliche Effekte auch dadurch er
zielen, daß man von dem Normalmodus-Kennlinienfeld für die Lenkhilfe umschal
tet auf ein Abnormalmodus-Kennlinienfeld bei einem Drehmomentsensor-Offset.
Durch Verwendung eines Zwischen-Kennlinienfelds mit einem Zwischenwert läßt
sich außerdem beim Wechsel vom Normalmodus-Kennlinienfeld zu dem Abnor
malmodus-Kennlinienfeld bei einem Drehmomentsensor-Offset ein glatter Über
gang ohne fremdes und ungewohntes Gefühl realisieren.
Nunmehr auf die Zeichnungen Bezug nehmend, werden im folgenden bevorzugte
Ausführungsformen der Erfindung im einzelnen beschrieben.
Fig. 6 ist ein Blockdiagramm einer ersten Ausführungsform der Erfindung entspre
chend der Fig. 2 und zeigt gegenüber dieser zusätzlich eine Detektoreinrichtung
für eine Drehmomentsensor-Offsetabnormalität 300, einen Stromvorgabe-Grenz
wertgeber 310 und einen Subtrahierer 320, wobei das Ausgangssignal des Sub
trahierers 320 einen Lenkhilfe-Sollwert I darstellt. Der Drehmomentsensor 10 gibt
ein Hauptdrehmomentsignal TM und ein Subdrehmomentsignal TS mit der in Fig.
3 gezeigten Kennlinie aus, und das Hauptdrehmomentsignal TA wird in den Pha
senkompensator 31 und außerdem in die Detektoreinrichtung 300 eingegeben.
Das Subdrehmomentsignal TS wird in die Detektoreinrichtung 300 für das Nach
weisen einer Offsetabnormalität des Drehmomentsensors eingegeben. Das Sub
drehmomentsignal TS wird ebenfalls in diese Detektoreinrichtung 300 eingegeben.
Wenn ein Betriebssignal AB von der Detektoreinrichtung 300 ausgegeben wird,
liefert der Stromvorgabe-Grenzwertgeber 310 einen Grenzstrom LT an den Sub
trahierer 320.
Fig. 7 ist ein Blockdiagramm eines Beispiels für den internen Aufbau der Detek
toreinrichtung 300 zum Nachweisen einer Offset-Abnormalität des Drehmoment
sensors. Der Aufbau enthält einen Differenzrechner 301 zum Berechnen der Diffe
renz zwischen dem Hauptdrehmomentsignal TM und dem Subdrehmomentsignal
TS, eine Wechseleinheit 302 zum Zuführen der von dem Differenzrechner 301
ausgegebenen Differenz DS1 zu einem Speicher (einem nicht-flüchtigen Speicher)
303 oder einem Differenzrechner 304, einen Vergleicher 305 zum Vergleichen der
von dem Differenzrechner 304 ausgegebenen Differenz DS2, der den abgespei
cherten Wert und den laufenden oder anstehenden Wert vergleicht und die Diffe
renz der Werte bildet, mit dem vorbestimmten Wert 1 und dem vorbestimmten
Wert 2 (< vorbestimmter Wert 1), die Schwellenwerte darstellen, und eine Zeit
meßeinheit 306 zum Messen der Zeitspanne des Zustands, in welchem ein von
dem Vergleicher 305 ausgegebenes Signal NN andauert, wobei die Zeitmeßein
heit ein spezifiziertes Betriebssignal AB vor oder nach dem Verstreichen einer vor
bestimmten Zeit 1 und einer vorbestimmten Zeit 2 (<vorbestimmte Zeit 1) ausgibt.
Die Arbeitsweise für diesen Aufbau wird anhand des in Fig. 8 gezeigten Flußdia
gramms erläutert.
Zunächst wird vor dem Versand der Produkte, d. h. im Anfangsstadium, die Diffe
renz zwischen dem Hauptdrehmomentsignal TM und dem Subdrehmomentsignal
TS des Drehmomentsensors 10 in dem Differenzrechner 101 berechnet und als
Offset-Datenwert in dem nicht-flüchtigen Speicher 303 abgespeichert. D. h., die
Wechseleinheit 302 wechselt auf die Seite des Speichers 303, und die Differenz
TS1 zwischen dem Hauptdrehmomentsignal und dem Subdrehmomentsignal TS
wird in dem Differenzrechner 301 berechnet, und diese Differenz DS1 wird über
die Wechseleinheit 302 in dem Speicher 303 abgespeichert (gespeicherter Wert =
MDS). Später dann wird die Wechseleinheit 302 auf die Seite des Differenzrech
ners 304 umgestellt.
Während des Lenkvorgangs liest der Differenzrechner 301 das derzeitige oder
laufende Hauptdrehmomentsignal TM (Schritt S1), und anschließend (Schritt S2)
wird das laufende Subdrehmomentsignal TS gelesen. Die Differenz DS1 zwischen
dem Hauptdrehmomentsignal TM und dem Subdrehmomentsignal TS wird errech
net (Schritt S3). Der Differenzrechner 304 empfängt über die Wechseleinheit 302
die Differenz DS1 und liest aus dem Speicher 303 den gespeicherten Wert MDS
aus (Schritt S4), und er berechnet die Differenz DS2 zwischen der Differenz DS1
und dem gespeicherten Wert MDS. Anschließend beurteilt der Vergleicher 305, ob
die Differenz DS2, die von dem Differenzrechner 304 gebildet wird, größer als der
vorbestimmte Wert 1 (Schwellenwert) ist oder nicht (Schritt S5). Das heißt: der
gespeicherte Wert MDS ist die Offset-Komponente, und es wird abgefragt, ob auf
Grund einer Zunahme der Differenz DS1 über den vorbestimmten Wert hinaus ei
ne Abnormalität aufgetreten ist oder nicht. Normal ist es, wenn die Differenz DS2
kleiner als der vorbestimmte Wert 1 ist. In diesem Fall wird die Zählung der Meß
zeit gelöscht (Schritt S3), und der Prozeß kehrt zurück zum Schritt S1.
Wenn die Differenz DS2 größer als der vorbestimmte Wert 1 ist, so wird weiterhin
ermittelt, ob der Wert größer als der vorbestimmte Wert 2 ist oder nicht (Schritt
S10). Ist die Differenz DS2 kleiner als der vorbestimmte Wert 2, so wird ermittelt,
ob dies für eine vorbestimmte Zeit T1 der Fall ist oder nicht (Schritt S11). Hält die
ser Zustand für die Differenz nicht für die vorbestimmte Zeit T1 an, so wird der
Zählvorgang der Meßzeit erhöht, und der Prozeß kehrt zurück zum Schritt S1
(Schritt S12), und wenn der Zustand für die vorbestimmte Zeit 1 anhält, wird ein
Betriebssignal AB ausgegeben, und von dem Sollstrom-Grenzwertgeber 310 wird
ein Grenzstrom (oder eine Strombegrenzung) LT ausgegeben, und der Hilfsbe
trieb wird beschränkt. Danach ist der Vorgang abgeschlossen (Schritt S13).
Wenn im Schritt S10 die Differenz DS2 größer ist als der vorbestimmte Wert 2, so
wird ermittelt, ob die Differenz DS2 über eine vorbestimmte Zeit 2 diesen Zustand
hat oder nicht (Schritt S11). Währt der Vorgang nicht für die vorbestimmte Zeit 2
an, so wird die Zählung für die Meßzeit erhöht, und der Prozeß kehrt zurück zum
Schritt S1 (Schritt S15), wenn hingegen der Zustand über die vorbestimmte Zeit 2
anhält, wird ein Betriebssignal AB ausgegeben, und der Stromvorgabe-Grenzwert
geber 330 gibt einen Grenzstrom LT aus. Der Hilfsbetrieb wird beendet, und der
Vorgang wird abgeschlossen (Schritt S16).
Fig. 9 zeigt eine Betriebsart für die Hilfsbetriebsbeschränkung, wobei eine Kennli
nie A eine Normalmodus-Drehmoment-Strom-Kennlinie ist. Wenn ein Betriebssig
nal AB von der Detektoreinrichtung 300 zum Erfassen einer Drehmomentsensor-
Offsetabnormalität ausgegeben wird, so gibt der Stromvorgabe-Grenzwertgeber
310 einen Grenzstrom LT zum Beschränken des Motorstroms aus, demzufolge
der Lenkhilfe-Sollwert I am Ausgang des Subtrahierers 320 die in Fig. 9 dargestell
te Kennlinie B annehmen kann. In der Zwischenzeit wird von dem Fahrzeugge
schwindigkeitssensor 12 ein Fahrzeuggeschwindigkeitssignal V in den Lenkhilfe-
Sollwert-Rechner 32 eingegeben, und der Stromgrenzwert kann erhöht werden,
wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit V geringer wird, wie aus Fig. 10 hervorgeht.
Fig. 11 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung entsprechend der Fig. 6.
Bei dieser Ausführungsform sind als Kennlinienfeld zusätzlich ein Normalmodus-
Kennlinienfeld 33A und ein Kennlinienfeld für Drehmomentsensor-Offset-Abnor
malitätsmodus, 33B, vorgesehen. Außerdem ist ein Schalter 330 zum Umschalten
durch ein Betriebssignal AB von der Detektoreinrichtung 300, die eine Drehmo
mentsensor-Offset-Abnormalität erkennt, vorgesehen. Die Ausgangssignale von
dem Kennlinienfeld 33A des Normalmodus und dem Kennlinienfeld 33B für
Drehmomentsensor-Offset-Abnormalitätsmodus werden über die Kontakte "a" und
"b" des Schalters 330 in den Lenkhilfe-Sollwert-Rechner 32 eingegeben. Die
Kennlinie des Normalmodus-Kennlinienfeldes 33A ist eine Kennlinie A, die in Fig.
12 durch eine gestrichelte Linie dargestellt ist, und die Kennlinie des Drehmoment
sensor-Offset-Abnormalitätsmodus-Kennlinienfelds 33B ist eine Kennlinie B, die in
Fig. 12 durch eine ausgezogene Linie dargestellt ist. Im Normalfall liegt der Schal
ter 330 auf dem Kontakt "a", und der Hilfsbetrieb gemäß der Kennlinie A des Nor
malmodus-Kennlinienfelds 33A wird durchgeführt. Wenn von der Detektoreinrich
tung 30 ein Betriebssignal AB ausgegeben wird, wird der Kontakt des Schalters
330 vom Kontakt "a" auf den Kontakt "b" umgelegt, und es wird der Hilfsbetrieb
gemäß der Kennlinie B des Kennlinienfeldes 33B für Drehmomentsensor-Offset-
Abnormalitätsmodus durchgeführt, und es wird der Motorstrom beschränkt.
Bei der zweiten Ausführungsform wird durch Umwechseln von dem Normalmo
dus-Kennlinienfeld 33A auf das Kennlinienfeld 33B für Offset-Abnormalitätsmodus
des Drehmomentsensors der Lenkhilfe-Sollwert I berechnet, und weil die Differenz
dann signifikant ist, wenn von der Kennlinie A auf die Kennlinie B gewechselt wird,
verspürt der Fahrer möglicherweise ein fremdes Gefühl beim Lenken. Um dieses
Problem zu vermeiden, kann ein Zwischenkennlinienfeld mit einer Zwischenkennli
nie C gemäß Fig. 13 vorgesehen werden. Durch Umwechseln in allmählichen
Schritten von der Normalmodus-Kennlinie A zu der Zwischenkennlinie C und dann
zu der Offset-Abnormalitäts-Kennlinie B läßt sich das unangenehme Gefühl beim
Lenkvorgang auf Grund des Kennlinienwechsels vermeiden.
Wenn das Zwischenkennlinienfeld 33C (Kontakt "c" des Schalters 33) vorgesehen
ist, so macht man von einer Konfiguration einer dritten Ausführungsform gemäß
Fig. 14 Gebrauch. Die Arbeitsweise ist in dem in Fig. 15 gezeigten Flußdiagramm
veranschaulicht. Der Betrieb ist der gleiche wie bei der zweiten Ausführungsform
nach Fig. 11, nur daß die Detektoreinrichtung 300 für Drehmomentsensor-Offset-
Abnormalität das Betriebssignal AB in drei Stufen ausgibt.
Zunächst wird vor dem Versand der Produkte die Differenz zwischen dem Haupt
drehmomentsignal TM und dem Subdrehmomentsignal TS des Drehmomentsen
sors 10 berechnet und in dem Speicher 303 abgespeichert, genauso wie bei der
ersten und der zweiten Ausführungsform. Der Kontakt des Schalters 330 liegt auf
"a", und die Daten entsprechend dem Normalmodus-Kennlinienfeld 33A werden
auf den Lenkhilfe-Sollwert-Rechner 32 gegeben. Während des Lenkvorgangs liest
der Differenzrechner 301 das derzeitige Hauptdrehmomentsignal TM (Schritt S20)
und das derzeitige Subdrehmomentsignal TS wird anschließend ausgelesen
(Schritt S21). Die Differenz DS1 zwischen Hauptdrehmomentsignal TM und Sub
drehmomentsignal TS wird berechnet (Schritt S22). Der Differenzrechner 304
empfängt die Differenz DS1 über die Wechseleinheit 302, liest aus dem Speicher
303 den abgespeicherten Wert MDS aus (Schritt S23) und berechnet die Differenz
DS2 zwischen der Differenz DS1 und dem abgespeicherten Wert MDS. Anschlie
ßend daran beurteilt der Vergleicher 305, ob die Differenz DS2 aus dem Differenz
rechner 304 größer ist als der vorbestimmte Wert (Schwellenwert) oder nicht
(Schritt S24). Normal ist, wenn die Differenz DS2 kleiner als der vorbestimmte
Wert 1 ist. Außerdem wird die Meßzeitzählung gelöscht (Schritt S25), und der Pro
zeß geht zu dem Schritt S20.
Wenn die Differenz DS2 größer als der vorbestimmte Wert 1 ist, so wird zusätzlich
unterschieden, ob er größer ist als der vorbestimmte Wert 2 oder nicht (Schritt
S30), und wenn die Differenz DS2 kleiner als der vorbestimmte Wert 2 ist, wird er
mittelt, ob der Wert seinen Zustand für eine vorbestimmte Zeit 1 eingenommen hat
oder nicht (Schritt S31). Wenn die Differenz nicht für eine vorbestimmte Zeit 1
dauernd gegeben ist, wird es als normal angesehen, und die Zählung der Meßzeit
wird erhöht. Der Prozeß geht zurück zum Schritt S20 (Schritt S32). Wenn der Zu
stand für die vorbestimmte Zeit 1 angehalten hat, wird von der Zeitmeßeinheit ein
Betriebssignal AB ausgegeben, und der Kontakt des Schalters 330 wird umge
schaltet vom Kontakt "a" auf "c". Die Daten des Zwischenkennlinienfeldes 33C
werden in den Lenkhilfe-Sollwert-Rechner 32 eingegeben, und der Stromsollwert
wird beschränkt (Schritt S33).
Anschließend wird beurteilt, ob die Strombegrenzung für länger als den vorbe
stimmten Wert 2 andauert oder nicht (Schritt S34). Dauert der Zustand nicht für ei
ne vorbestimmte Zeit 2 an, so wird die Meßzeitzählung erhöht, und der Prozeß
kehrt zurück zum Schritt S20 (Schritt S35). Wird der Zustand für die vorbestimmte
Zeit 2 aufrechterhalten, so wird der Kontakt des Schalters 330 von "c" auf "b"
durch ein Betriebssignal AB geändert, und der Stromsollwert wird gewechselt zu
der Störungskennlinie. Der Betrieb wird beendet (Schritt S36). Die Daten für das
Kennlinienfeld 33B für Drehmomentsensor-Offset-Abnormalitätsmodus wird in den
Lenkhilfe-Sollwert-Rechner 32 eingegeben.
Wenn andererseits die Differenz DS2 größer als der vorbestimmte Wert 2 im
Schritt S30 ist, so wird ermittelt, ob dieser Zustand für die vorbestimmte Zeit 2 an
hält oder nicht (Schritt S40). Hält der Zustand nicht für die vorbestimmte Zeit 2 an,
so wird die Meßzeitzählung erhöht, und der Prozeß kehrt zurück zum Schritt S20
(Schritt S41). Wenn der Zustand für die vorbestimmte Zeit 2 anhält, wird ein Be
triebssignal AB ausgegeben, und der Hilfsbetrieb wird gesperrt. Der Vorgang wird
anschließend beendet (Schritt S42).
Bei der Ausführungsform nach Fig. 14 besitzen das Normalmodus-Kennlinienfeld
33A, das Zwischenkennlinienfeld 33C und das Kennlinienfeld 33B für die Drehmo
mentsensor-Offset-Abnormalität individuell eine Hilfsbetrieb-Sperrzone und eine
Hilfsbetrieb-Beschränkungszone.
Bei der obigen Ausführungsform wird von einem Zwischenkennlinienfeld Ge
brauch gemacht, man kann aber auch mehr als ein Zwischenkennlinienfeld ver
wenden, um einen Wechsel in mehreren Stufen zu erzielen. Die vorliegenden Er
findung kann nicht nur bei einer Lenkanlage mit Lenksäule und Ritzelantrieb ein
gesetzt werden, sondern auch bei einer Lenkanlage mit Zahnstangen-Hilfsbetrieb.
Erfindungsgemäß werden Zwischenstörungen, wie z. B. ein Offset oder eine Drift
bei Signalstörungen des Drehmomentsensors überwacht, und eine Störung des
Drehmomentsensors läßt sich korrekt nachweisen. Wird eine Störung nachgewie
sen, so wird der Strom begrenzt, und die Hilfsbetriebsfunktion wird eingeschränkt,
so daß ein sicherer Betrieb garantiert wird. Außerdem ist der Lenkvorgang frei von
jeglichen ungewöhnlichen oder unangenehmen Gefühl, da die Strombegrenzung
abhängig von der Fahrzeuggeschwindigkeit geändert wird oder eine Änderung in
allmählichen Schritten erfolgt.
Claims (11)
1. Steuervorrichtung einer Servolenkung zum Steuern eines Motors auf der
Grundlage eines Stromsteuerwerts, der berechnet wird aus einem Lenkhilfe-
Sollwert, der seinerseits von einer Recheneinrichtung berechnet wird anhand
eines an einer Lenkwelle vorhandenen Lenkmoments und einer Stromstärke
des Motors, um auf einen Lenkmechanismus eine Lenkhilfskraft aufzubringen,
wobei eine Differenz zwischen einem Hauptdrehmomentsignal und einem
Subdrehmomentsignal eines zum Messen des Lenkmoments dienenden
Drehmomentsensors vorab gespeichert wurde, und die Differenz zwischen
dem Hauptdrehmomentsignal und dem Subdrehmomentsignal während des
Betriebs mit dem vorab gespeicherten Wert verglichen wird, und der Strom
steuerwert zumindest beschränkt wird, wenn die sich durch den Vergleich er
gebende Differenz größer als ein erster vorbestimmter Wert ist und dieser Zu
stand länger als eine erste vorbestimmte Zeit andauert.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Ausgabe eines Stromsteuer
werts angehalten wird, wenn die auf dem Vergleich beruhende Differenz grö
ßer als ein zweiter vorbestimmter Wert ist, welcher größer ist als der erste vor
bestimmte Wert, und außerdem der Zustand über eine Zeit hinweg andauert,
die länger ist als eine zweite vorbestimmte Zeit, die kürzer ist als die erste vor
bestimmte Zeit.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der zum Speichern ein nicht
flüchtiger Speicher (303) verwendet wird.
4. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die Beschrän
kung des Stromsteuerwerts nach Maßgabe der Fahrzeuggeschwindigkeit vor
genommen wird.
5. Steuervorrichtung nach Anspruch 4, bei der die Beschränkung des Stromsteu
erwerts dadurch erfolgt, daß ein Maximalstrom des Lenkhilfe-Sollwerts be
grenzt wird.
6. Steuervorrichtung nach Anspruch 4, bei der die Beschränkung des Stromsteu
erwerts dadurch erfolgt, daß ein Maximalstrom begrenzt wird, erhalten durch
Multiplizieren des Lenkhilfe-Sollwerts mit einer vorbestimmten Verstärkung.
7. Steuervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der
Lenkhilfe-Sollwert auf der Grundlage eines Ausgangssignals eines Normalmo
dus-Kennlinienfeldes begrenzt wird, und dann, wenn der Zustand, daß die auf
dem Vergleich basierende Differenz sich von dem ersten vorbestimmten Wert
unterscheidet, für eine Zeit anhält, die länger als die erste vorbestimmte oder
die zweite vorbestimmte Zeit ist, das Normalmodus-Kennlinienfeld überwech
selt zu einem Kennlinienfeld für einen Drehmomentsensor-Offset-Abnormali
tätsmodus (33B).
8. Steuervorrichtung nach Anspruch 7, bei der ein Zwischenkennlinienfeld (33C)
für den Wechselvorgang verwendet wird, um ein abnormales Gefühl beim
Lenken zu verhindern, welches dann entstehen würde, wenn von dem Nor
malmodus-Kennlinienfeld auf das Kennlinienfeld für den Drehmomentsensor-
Offset-Abnormalitätsmodus gewechselt wird.
9. Steuervorrichtung nach Anspruch 7, bei welchem der Wechsel von dem Nor
malmodus-Kennlinienfeld zu dem Kennlinienfeld für Drehmomentsensor-
Offset-Abnormalitätsmodus vorgenommen wird unter Verwendung einer
Drehmomentsensor-Offset-Abnormalitätsdetektoreinrichtung.
10. Steuervorrichtung nach Anspruch 8, bei dem der Wechsel von dem Normal
modus-Kennlinienfeld zu dem Zwischenkennlinienfeld und dem Kennlinienfeld
für den Drehmomentsensor-Offset-Abnormalitätsmodus unter Verwendung ei
ner Drehmomentsensor-Offset-Abnormalitätsdetektoreinrichtung durchgeführt
wird.
11. Steuervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die
Drehmomentsensor-Offset-Abnormalitätsdetektoreinrichtung aufweist: einen
ersten Differenzrechner (301) zum Berechnen der Differenz zwischen dem
Hauptdrehmomentsignal (TM) und dem Subdrehmomentsignal (TS), einen
Speicher (303) zum Speichern der Differenz (DS1), die von dem ersten Diffe
renzrechner (301) gebildet wird, einen zweiten Differenzrechner (304) zum
Berechnen einer Differenz zwischen einer von dem ersten Differenzrechner
(301) gelieferten Differenz (DS1), die durch die Wechseleinheit (302) zuge
führt wird, und der aus dem Speicher (303) kommenden gespeicherten Diffe
renz, einen Vergleicher (305) zum Vergleichen der aus dem zweiten Differenz
rechner (304) kommenden Differenz mit dem ersten vorbestimmten Wert und
dem zweiten vorbestimmten Wert, und eine Zeitmeßeinrichtung (306) zum
Messen der verstrichenen Zeit für ein Ausgangssignal des Vergleichers (305).
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