DE4326992A1 - Elektrisch betätigtes Servolenksystem - Google Patents
Elektrisch betätigtes ServolenksystemInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein elektrisch
betätigtes Servolenksystem für ein Motorfahrzeug mit lenk
baren Rädern.
Es sind elektrisch betätigbare Servolenksysteme zur Steue
rung eines von einem Elektromotor gelieferten Hilfsdrehmo
mentes auf der Basis eines durch einen Lenkdrehmomentde
tektor detektierten Handlenkdrehmomentes bekannt geworden.
Beispiele für derartige elektrisch betätigte Servolenksy
steme sind in den US-PS 4,657,103 und 4,681,183 beschrie
ben.
Da jedoch die bekannten elektrisch betätigten Servolenksy
steme das Hilfsdrehmoment auf der Basis des detektierten
Handlenkdrehmomentes steuern, werden verschiedene Faktoren
nicht in Rechnung gestellt, welche das Fahrgefühl über die
Lenkcharakteristik, d. h. die Trägheit des Elektromotors und
die Reibung des Servolenksystems beeinträchtigen.
Ein weiteres Problem bei den bekannten elektrisch betätigten
Servolenksystemen besteht darin, daß Kräfte, welche das
Lenkrad zurückzuführen suchen, im Bereich der neutralen
Lenkradstellung schwach sind, weil das Selbstausrichtungs
drehmoment der Reifen klein ist. Befindet sich das Lenkrad
im Bereich der neutralen Stellung, so kann es durch Unre
gelmäßigkeiten oder Welligkeiten der Straßendecke zwangs
weise zurückgedreht werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
ein elektrisch betätigtes Servolenksystem anzugeben, mit dem
ein zwangsweises Zurückdrehen des Lenkrades durch Unregel
mäßigkeiten oder Welligkeiten der Straßendecke verhindert
wird.
Diese Aufgabe wird bei einem elektrisch betätigten Servo
lenksystem der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch
die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Beim erfindungsgemäßen Servolenksystem wird ein Ziellenk
drehmoment auf der Basis eines durch die Lenkwinkel-Detek
toreinrichtung detektierten Lenkwinkels festgelegt und dem
Elektromotor auf der Basis der Differenz zwischen dem fest
gelegten Ziellenkdrehmoment und einem durch die Lenkdreh
moment-Detektoreinrichtung detektierten Handlenkdrehmomen
tes ein Motortreibersignal zugeführt. Das Ziellenkdrehmoment
und das Handlenkdrehmoment sind daher im wesentlichen ausge
glichen. Da das detektierte Handlenkdrehmoment eine der
Motorträgheit entsprechende Drehmomentkomponente und eine
der Reibung des Servolenksystems entsprechende Drehmoment
komponente enthält, kann das Servolenksystem dem Fahrer des
Fahrzeugs ohne Bezugnahme auf einen komplexen Steuerprozeß
ein natürliches Lenkgefühl vermitteln.
Wird beispielsweise die Reibung aufgrund einer Zunahme der
Viskosität des Schmiermittels bei tiefer Temperatur erhöht,
so wird der Wert einer derartigen Reibungszunahme als im
detektierten Handlenkdrehmoment enthalten detektiert und das
Motortreibersignal zur Reduzierung der zur Lenkung des Auto
mobils erforderlichen Lenkkraft erhöht.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteran
sprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzugten
Ausführungsbeispiels gemäß den Figuren der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsge
mäßen elektrisch betätigten Servolenksystems;
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer elektrischen Steueran
ordnung des elektrisch betätigten Servolenksy
stems;
Fig. 3 ein Diagramm des von einem Elektromotor des
elektrisch betätigten Servolenksystems erzeugten
Hilfsdrehmomentes; und
Fig. 4 ein Diagramm der Steuercharakteristik eines be
kannten Servolenksystems.
Gemäß Fig. 1 enthält ein generell mit 1 bezeichnetes und
beispielsweise für ein Automobil verwendetes elektrisch be
tätigtes Servolenksystem gemäß der Erfindung eine Lenkwelle
3, die mit einem Ende mit einem Lenkrad 2 und mit dem ande
ren Ende mit einem Kreuzgelenk 4a auf einem Ende einer Kupp
lung 4 verbunden ist. Die Kupplung 4 ist über ein weiteres
Kreuzgelenk 4b an ihrem anderen Ende mit einem Zahnstangen
mechanismus 6 in einem Lenkgetriebe 5 verbunden. Der Zahn
stangengetriebemechanismus 6 besitzt ein mit dem Kreuzgelenk
4b gekoppeltes Ritzel 6a und eine horizontale Zahnstange 8,
deren Zähne mit dem Ritzel 6a kämmen. Das Lenkrad 2, die
Lenkwelle 3, die Kupplung 4 sowie der Zahnstangengetriebe
mechanismus 6 dienen zusammen als Handlenkkraft-Generator
einrichtung 7.
Die Zahnstange 8, welche mit dem Ritzel 6a kämmend in Hori
zontalrichtung hin- und herbewegbar ist, ist mit ihren sich
gegenüberliegenden Enden über Spurstangen 9 mit lenkbaren
Vorderrädern 10 verbunden. Die Vorderräder 10 können daher
über den Zahnstangengetriebemechanismus 6 in üblicher Weise
durch das Lenkrad 2 manuell gelenkt werden.
Das elektrisch betätigte Servolenksystem 1 enthält einen
Elektromotor 11 zur Erzeugung eines Hilfsdrehmomentes für
eine Unterstützung der durch die Handlenkkraft-Generator
einrichtung 7 erzeugten Handlenkkraft. Dieser Elektromotor
11 ist koaxial auf der Zahnstange 8 montiert, um dieser über
einen Kugelumlaufspindelmechanismus 12 mit umlaufenden Ku
geln das Hilfsdrehmoment aufzuprägen.
Der Rotor des Elektromotors 11 ist mit einem spiralverzahn
ten Antriebszahnrad 11a gekoppelt, das mit einem spiralver
zahnten angetriebenen Zahnrad 12b auf einem Ende einer Wel
le 12a des Kugelumlaufgetriebemechanismus 12 kämmend gehal
ten wird, wobei die Welle 12a parallel zur Zahnstange 8 ver
läuft. Der Kugelumlaufspindelmechanismus 12 besitzt eine auf
die Welle 12a aufgeschraubte und an der Zahnstange 8 befe
stigte Mutter 12c.
Das Lenkgetriebe 5 enthält einen Lenkdrehmomentdetektor 13
zur Detektierung eines dem Ritzel 6a durch das Lenkrad 2
aufgeprägten Handlenkdrehmomentes T. Der Lenkdrehmomentde
tektor 13 liefert ein Handlenkdrehmoment-Detektorsignal 13a
für einen Regler 15.
Auf der Lenkwelle 3 ist ein Lenkwinkeldetektor 14 zur
Detektierung eines Lenkwinkels q montiert, der durch das
Lenkrad 2 gedreht wird. Dieser Lenkwinkeldetektor 14 liefert
ein Lenkwinkel-Detektorsignal 14a für den Regler 15.
In Abhängigkeit von den Signalen 13a, 14a erzeugt der Regler
15 ein Motortreibersignal 16 zur Steuerung der Rotation des
Elektromotors 11.
Gemäß Fig. 2 umfaßt der Regler 15 einen Ziellenkdrehmoment-
Signalgenerator 17 und einen Motortreibersignalgenerator 19.
Der Ziellenkdrehmoment-Signalgenerator 17 erzeugt ein ein
Maß für ein Ziellenkdrehmoment Te darstellendes Signal auf
der Basis des Lenkwinkel-Detektorsignals 14a vom Lenkwin
keldetektor 14. Der Ziellenkdrehmoment-Signalgenerator 17
umfaßt eine beispielsweise in einem ROM (Festwertspeicher)
gespeicherte Umsetzungstabelle, welche unterschiedliche in
bezug auf verschiedenen Lenkwinkel R gespeicherte Ziellenkdrehmomente
enthält. Andererseits kann der Ziellenkdrehmo
ment-Signalgenerator 17 auch eine Rechnereinheit zur Be
rechnung eines Ziellenkdrehmomentes aus dem Lenkwinkel-
Detektorsignal 14a gemäß einer vorgegebenen Gleichung um
fassen.
Gemäß dem Block des Ziellenkdrehmoment-Signalgenerators 17
nach Fig. 2 erzeugt dieser bei detektiertem Lenkwinkel R des
Lenkwinkels 2 in einem relativ kleinen Bereich um die
neutrale Stellung ein Ziellenkdrehmoment durch Multiplika
tion des Lenkwinkels R mit einem relativ großen Koeffizien
ten. Ist der detektierte Lenkwinkel R des Lenkrades 2 größer
als ein bestimmter Schwellwert, so erzeugt der Ziellenkdreh
moment-Signalgenerator 17 ein Ziellenkdrehmoment durch
Multiplikation des Lenkwinkels R mit einem relativ kleinen
Koeffizienten.
Der Lenkwinkel R des Lenkrades 2 ist proportional zum
Winkel, unter dem die Räder 10 gelenkt werden. Wird das
Automobil in eine Garage gefahren, so wird das Lenkrad 2
gewöhnlich um einen großen Winkel, möglicherweise von
Anschlag zu Anschlag, in drei oder vier Umdrehungen unter
einem Winkel im Bereich von 1080 bis 1440° gedreht. Fährt
das Automobil beispielsweise mit 80 km/h, so wird das Lenk
rad 2 um bis zu 60° gedreht. Die Daten in der Umsetzungs
tabelle des Ziellenkdrehmoment-Signalgenerators 17 werden so
gewählt, daß ein um einen höheren Betrag zum Lenkwinkel q
proportionales Ziellenkdrehmoment erzeugt wird, wenn der
Lenkwinkel q relativ klein ist, was beispielsweise der Fall
ist, wenn das Automobil schnell fährt, während ein um einen
kleineren Betrag zum Lenkwinkel q proportionales Ziellenk
drehmoment erzeugt wird, wenn der Lenkwinkel q relativ groß
ist, was beispielsweise der Fall ist, wenn das Automobil in
eine Garage gesteuert wird.
Der Differenzrechner 18 berechnet eine Differenz bzw. einen
Fehler DT (ΔT=T-T) zwischen dem ein Maß für das Ziel
lenkdrehmoment T vom Ziellenkdrehmoment-Signalgenerator 17
darstellenden Signal und dem ein Maß für das Handlenkdrehmo
ment T vom Lenkdrehmomentdetektor 13 darstellenden Lenkdreh
moment-Detektorsignal 13a und liefert ein ein Maß für die
Differenz bzw. den Fehler ΔT darstellendes Fehlersignal 18a.
Der Motortreibersignalgenerator 19 umfaßt eine Motorstrom-
Einstelleinheit 20, einen Subtrahierer 21, eine Motorstrom
speiseschaltung 22, die durch eine Brücke mit vier Lei
stungshalbleitern 22a, 22b, 22c, 22d gebildet wird, sowie
einen Motorstromdetektor 23 zur Detektierung der Größe und
der Polarität eines dem Motor 11 tatsächlich zugeführten
Stroms.
Die Motorstrom-Einstelleinheit 20 erzeugt ein Zielmotor
stromsignal 20a, das ein Maß für die Polarität und den Ziel
wert eines dem Motor 11 auf der Basis des Fehlersignals 18a
vom Differenzrechner 18 zugeführten Stromes ist. Die Motor
strom-Einstelleinheit 20 umfaßt eine beispielsweise in einem
ROM gespeicherte Umsetzertabelle und enthält unterschied
liche in bezug auf verschiedene Differenzen bzw. Fehler ΔT
gespeicherte Zielmotorströme IT. Besitzt der Fehler ΔT einen
positiven Wert, so liefert die Motorstrom-Einstelleinheit 20
ein Ziel-Motorstromsignal 20a zur Einspeisung eines Stroms
mit negativer Polarität in den Motor 11. Besitzt der Fehler
ΔT einen negativen Wert, so liefert die Motorstrom-Einstell
einheit 20 ein Ziel-Motorstromsignal 20a zur Einspeisung
eines Stroms mit positiver Polarität in den Motor 11. Der
Zielmotorstrom IT ist insofern proportional zum Fehler ΔT,
als dieser Fehler ΔT kleiner als ein voreingestellter
Schwellwert ist. Jenseits dieses voreingestellten Schwell
wertes bleibt der Zielmotorstrom IT jedoch kleiner als ein
vorgegebener Wert.
Die Motorstrom-Einstelleinheit 20 kann eine Rechnereinheit
zur Berechnung eines Zielmotorstroms IT aus dem Fehler ΔT
gemäß einer vorgegebenen Gleichung umfassen.
Der Subtrahierer 21 erzeugt eine Differenz bzw. einen Fehler
ΔI zwischen dem Ziel-Motorstromsignal 20a von der Motor
strom-Einstelleinheit 20 und einem Motorstrom-Detektorsignal
23a vom Motorstromdetektor 23 und liefert ein ein Maß für
den erzeugten Fehler ΔI darstellendes Fehlersignal 21a.
Auf der Basis des Fehlersignals 21a vom Subtrahierer 21
steuert die Motorstromspeiseschaltung 22 die Ansteuerung der
Leistungshalbleiter 22a bis 22d gemäß einem vorgegebenen
Prozeß zwecks Steuerung der Polarität und der Größe des in
den Motor 11 eingespeisten Stroms.
Nachfolgend wird die Wirkungsweise des elektrisch betätigten
Servolenksystems beschrieben.
Dreht der Fahrer des Automobils das Lenkrad 2, so detektiert
der Lenkwinkeldetektor 14 einen Lenkwinkel R, um den das
Lenkrad 2 gedreht wird und liefert ein Lenkwinkel-Detektor
signal 14a für den Ziellenkdrehmoment-Signalgenerator 17.
Dieser erzeugt ein Ziellenkdrehmoment TR entsprechend dem
Lenkwinkel R.
Der Differenzrechner 18 berechnet dann eine Differenz bzw.
einen Fehler ΔT zwischen dem Ziellenkdrehmoment TR und einem
durch den Handlenkdrehmomentdetektor 13 detektierten und
durch ein Handlenkdrehmomentsignal 13a repräsentierten
Handlenkdrehmoment T. Der Differenzrechner 18 speist ein ein
Maß für die berechnete Differenz bzw. den Fehler ΔT reprä
sentierendes Fehlersignal 18a in die Motorstrom-Einstell
einheit 20 ein. Diese Motorstrom-Einstelleinheit 20 liefert
ein Zielmotorstromsignal 20a entsprechend dem Fehlersignal
18a für den Subtrahierer 21, welche eine Differenz bzw.
einen Fehler ΔI zwischen dem Zielmotorstromsignal 20a und
dem Motorstrom-Detektorsignal 23a vom Motorstromdetektor 23
festlegt. Der Subtrahierer 21 speist ein ein Maß für den
erzeugten Fehler ΔI darstellendes Fehlersignal 21a in die
Motorstromspeiseschaltung 22 ein, welche sodann die Lei
stungshalbleiter 22a bis 22d zur Steuerung der Polarität und
der Größe eines in den Motor 11 einzuspeisenden Stromes an
steuert.
Da das Ziellenkdrehmoment TR auf der Basis des detektierten
Lenkwinkels R festgelegt wird, wenn das Lenkrad 2 aufgrund
von Straßendeckenungenauigkeiten oder -welligkeiten durch
die Vorderräder 10 zwangsweise gedreht wird, wird der durch
den Lenkwinkeldetektor 14 detektierte Lenkwinkel R verrin
gert, was zu einer Verringerung des Ziellenkdrehmomentes
führt. Das elektrisch betätigte Servolenksystem kann daher
den servounterstützten Lenkvorgang des Automobils mit
größerer Festigkeit bzw. größerem Widerstand gegen Stö
rungen steuern, welche beispielsweise durch Straßendecken
ungenauigkeiten bzw. -welligkeiten hervorgerufen werden.
Der vorstehend erläuterte Steuerprozeß wird anhand der
folgenden Gleichungen genauer beschrieben.
Zunächst wird sichergestellt, daß das Ziellenkdrehmoment TR
und das Handlenkdrehmoment T durch das System nach Fig. 2 im
wesentlichen in Übereinstimmung miteinander gebracht sind.
Gemäß Fig. 2 arbeitet der Regler 12 im Sinne der Erfüllung
der folgenden Gleichungen (1) und (2):
ΔT = TR - T (1)
IT = f(RT) (2)
IT = f(RT) (2)
Ist f(ΔT)=k×ΔT, so wird Gleichung (2) in die folgende
Gleichung (3) umformuliert:
IT = k · ΔT (3)
Aus den Gleichungen (1) und (3) ergibt sich die folgende
Gleichung (4):
IT/k = TR - T (4)
Besitzt k einen ausreichend großen Wert, so geht IT/k →0,
so daß damit TR und T gemäß Gleichung (5) im wesentlichen
gleich sind:
TR = T (5)
Befindet sich das Automobil beispielsweise in einem ausgeglichenen
Lenkzustand mit TR = 30 kg·cm, k = 100,
IT=20 A, so beträgt das Handlenkdrehmoment T gemäß
Gleichung (4) etwa 29,8 kg·cm. Ist k=1000, so beträgt das
Handlenkdrehmoment T etwa 30 kg·cm.
Je größer der Gradient der Umsetzungskurve in der Umsetzer
tabelle der Motorstrom-Einstelleinheit 20 ist, d. h. je
größer der Verstärkungsfaktor ist, um so mehr werden das
Ziellenkdrehmoment T und das Handlenkdrehmoment T mit
einander in Übereinstimmung gebracht.
Generell wird das System unstabil, wenn die Verstärkung
erhöht wird. Um eine derartige Instabilität des Systems zu
vermeiden, liegt die Motorstrom-Einstelleinheit 20 in Form
einer gespeicherten Umsetzertabelle vor, wobei die Umset
zungskurve für einen erhöhten Gestaltungsspielraum bzw. eine
erhöhte Flexibilität nichtlinear ist bzw. einen Unempfind
lichkeitsbereich enthält.
Das mit TS bezeichnete und durch das Lenkrad 2 ausgeübte
Lenkdrehmoment ist im wesentlichen gleich dem durch den
Lenkdrehmomentdetektor 13 detektierten Lenkdrehmoment T.
Daher ist die folgende Gleichung (6) erfüllt:
TS = T = TL ± Tf + TI - TM (6)
worin
TS = T: das Lenkdrehmoment,
TL: das durch eine Last erzeugte Drehmoment, welche von der Straße auf die Räder ausgeübt wird,
Tf: das durch die Reibung des Motors, der Getriebe und anderer den Rädern zugeordneten Komponenten er zeugte Drehmoment,
TI: das durch die Trägheit des Motors und die Trägheit der Räder erzeugte Drehmoment, beispielsweise
TS = T: das Lenkdrehmoment,
TL: das durch eine Last erzeugte Drehmoment, welche von der Straße auf die Räder ausgeübt wird,
Tf: das durch die Reibung des Motors, der Getriebe und anderer den Rädern zugeordneten Komponenten er zeugte Drehmoment,
TI: das durch die Trägheit des Motors und die Trägheit der Räder erzeugte Drehmoment, beispielsweise
mit Iµ: gleich der Motorträgheit
Rµ: gleich der Winkelverschiebung des Motors
t: gleich der Zeit und
η: gleich dem Umsetzungskoeffizienten, und
TM: das durch das Motordrehmoment erzeugte Drehmoment
bedeuten.
Rµ: gleich der Winkelverschiebung des Motors
t: gleich der Zeit und
η: gleich dem Umsetzungskoeffizienten, und
TM: das durch das Motordrehmoment erzeugte Drehmoment
bedeuten.
Ein bekanntes Servolenksystem steuert die Lenkwirkung eines
Automobils gemäß der folgenden Gleichung (7) und der Kenn
linie gemäß Fig. 4:
TM = f(TS) (7)
Die Steuercharakteristik eines bekannten Servolenksystems
wird nachfolgend anhand von Fig. 4 beschrieben. Fig. 4 zeigt
eine Steuerkennlinie des bekannten Servolenksystems, welche
durch ein Polygon mit einem Gradienten k1 und einem Gradien
ten k2 angenähert ist. Der Gradient k1 ist relativ klein, um
das Lenkdrehmoment proportional zu der von der Straßendecke
ausgeübten Last zu machen. Der Gradient k2 ist relativ groß,
um das Lenkdrehmoment frei von der durch die Straßendecke
ausgeübten Last zu machen. Normalerweise ist lediglich der
Kurventeil mit dem Gradienten k2 wirksam, wenn das Automobil
gelenkt wird, während sonst der Kurventeil mit dem Gradien
ten k1 bei nicht gelenktem Automobil wirksam ist.
Wird Gleichung (7) durch die folgende Gleichung (8) modifi
ziert:
TM = k1 · TS (8)
womit sich aus Gleichung (6) die folgende Gleichung (9) er
gibt:
Die Gleichung (9) hat die folgende Bedeutung:
Die Last TL von der Straßendecke mit einer der daraus abge
leiteten Verstärkung k1 entsprechenden Komponente wird auf
das Lenkrad übertragen. Dabei werden auch das durch Reibung
hervorgerufene Drehmoment tf und das durch Trägheit hervor
gerufene Drehmoment TI auf das Lenkrad übertragen. Um das
Lenkdrehmoment TS zu vergrößern, damit der Fahrer ein di
rektes Lenkgefühl erhält, wird die Verstärkung kl beispiels
weise auf 1,0 verringert. Dabei wird ein den halben Drehmo
menten ± Tf + TI gleiches Drehmoment auf das Lenkrad über
tragen. Werden der viskose Widerstand des Motors und des
Kugelumlaufspindelmechanismus aufgrund einer Erhöhung der
Viskosität des Schmiermittels bei geringer Temperatur er
höht, so wird das Reibungsdrehmoment Tf vergrößert, wobei
das Lenkdrehmoment Ts gemäß Gleichung (9) vergrößert wird.
Die Motorträgheit und die Radträgheit werden ebenfalls auf
das Lenkrad übertragen. Daher unterscheidet sich die tat
sächliche Lenkcharakteristik des Automobils von der beab
sichtigten Lenkcharakteristik. Da das Trägheitsdrehmoment TI
proportional zur Drehbeschleunigung des Motors und der Räder
ist, wird das Trägheitsdrehmoment TI erhöht, wenn das Auto
mobil auf rauhen Straßen oder Straßen mit Spurrinnen fährt.
Da erfindungsgemäß der Zielmotorstrom IT proportional zum
Motordrehmoment TM ist, ergibt sich folgende Beziehung:
kM · IT = TM (10)
worin kM eine Proportionalitätskonstante bedeutet.
Aus den Gleichungen (4) und (10) folgt:
k · KM(TR - T) = TM (11)
Gleichung (11) wird wie folgt in Gleichung (6) eingesetzt:
Da die Verstärkung k ausreichend groß gegen 1 ist, kann
Gleichung (12) durch die folgende Gleichung (13) angenähert
werden:
Gemäß Gleichung (13) hat das Lenkdrehmoment T nichts mit den
Drehmomenten TL, Tf, Ti zu tun und ist gleich dem Ziellenk
drehmoment TR, das auf der Basis des detektierten Lenkwin
kels festgelegt wird. Das Lenkdrehmoment T wird daher durch
die Drehmomente TL, TF, TI nicht beeinflußt, selbst wenn
diese Drehmomente TL, Tf, TI geändert werden.
Fig. 3 zeigt das vom Elektromotor 11 ausgeübte Hilfsdreh
moment.
Wird angenommen, daß der Motor 11 nicht erregt wird, so
ändert sich das Lenkdrehmoment mit dem Lenkwinkel R gemäß
einer Kurve T nach Fig. 3. Damit das Lenkdrehmoment längs
einer Kurve TR nach Fig. 3 verläuft, welche der Ziellenk
drehmoment-Kurve gemäß dem Block des Ziellenkdrehmoment
generators 17 nach Fig. 2 entspricht, muß das Hilfsdrehmo
ment gemäß dem schraffierten Bereich nach Fig. 3 durch den
Motor 11 erzeugt werden.
Ist T<TR, da ΔT=TR-T<0 ist (ΔT ist negativ), liefert
der Motortreibersignalgenerator 19 einen positiven Strom für
den Motor 11 zur Verringerung der erforderlichen Lenkkraft,
bis das Lenkdrehmoment T gleich dem Ziellenkdrehmoment TR
wird.
Ist T<TR, da ΔT=TR-T<0 ist (ΔT ist positiv), liefert
der Motortreibersignalgenerator 19 einen negativen Strom für
den Motor 11 zur Erhöhung der erforderlichen Lenkkraft, bis
das Lenkdrehmoment T gleich dem Ziellenkdrehmoment TR wird.
Erfindungsgemäß wird im oben beschriebenen Sinne ein Ziel
lenkdrehmoment auf der Basis eines durch den Lenkdrehmoment
detektor 14 detektierten Lenkwinkels festgelegt und ein Mo
tortreibersignal auf der Basis der Differenz zwischen dem
festgelegten Ziellenkdrehmoment und einem detektierten Hand
lenkdrehmoment in den Motor 11 eingespeist. Das Ziellenk
drehmoment und das Handlenkdrehmoment werden daher im we
sentlichen in Übereinstimmung miteinander gebracht. Da das
detektierte Handlenkdrehmoment eine der Motorträgheit ent
sprechende Drehmomentkomponente und eine der Reibung des
Servolenksystems entsprechende Drehmomentkomponente ent
hält, kann das Servolenksystem dem Fahrer des Automobils ein
natürliches Lenkgefühl ohne Einbeziehung eines komplexen
Steuerprozesses vermitteln.
Wird beispielsweise die Reibung aufgrund einer Zunahme der
Viskosität des Schmiermittels bei kleiner Temperatur erhöht,
so wird der Wert einer derartigen Reibungszunahme als im de
tektierten Handlenkdrehmoment enthalten detektiert und das
Motortreibersignal zur Verringerung der zur Lenkung des Au
tomobils erforderlichen Lenkkraft erhöht.
Claims (5)
1. Elektrisch betätigtes Servolenksystem (1) für ein
Motorfahrzeug mit lenkbaren Rädern (10) mit
einer Handlenkkraft-Generatoreinrichtung (7) zur Erzeugung eines Handlenkdrehmomentes,
einem Elektromotor (11) zur Erzeugung eines Hilfs drehmomentes für eine Unterstützung des durch die Handlenkkraft-Generatoreinrichtung (7) erzeugten Handlenkdrehmomentes,
einem Lenkdrehmomentdetektor (13) zur Detektierung des durch die Handlenkkraft-Generatoreinrichtung (7) erzeugten Handlenkdrehmomentes und zur Erzeugung eines ein Maß für das detektierte Handlenkdrehmoment dar stellenden Handlenkdrehmomentsignals,
einem Lenkwinkeldetektor (14) zur Detektierung eines Lenkwinkels des Motorfahrzeuges und Erzeugung eines ein Maß für den detektierten Lenkwinkel darstellenden Lenk winkelsignals,
einem Ziellenkdrehmomentsignalgenerator (17) zur Erzeu gung eines ein Maß für ein Ziellenkdrehmoment darstel lenden Ziellenkdrehmomentsignals auf der Basis des durch den Lenkwinkeldetektor (14) erzeugten Lenkwinkel signals und
einem Motortreibersignalgenerator (19) zur Erzeugung eines dem Elektromotor (11) zuzuführenden Motortrei bersignals auf der Basis der Differenz zwischen Ziel lenkdrehmomentsignal und Handlenkdrehmomentsignal.
einer Handlenkkraft-Generatoreinrichtung (7) zur Erzeugung eines Handlenkdrehmomentes,
einem Elektromotor (11) zur Erzeugung eines Hilfs drehmomentes für eine Unterstützung des durch die Handlenkkraft-Generatoreinrichtung (7) erzeugten Handlenkdrehmomentes,
einem Lenkdrehmomentdetektor (13) zur Detektierung des durch die Handlenkkraft-Generatoreinrichtung (7) erzeugten Handlenkdrehmomentes und zur Erzeugung eines ein Maß für das detektierte Handlenkdrehmoment dar stellenden Handlenkdrehmomentsignals,
einem Lenkwinkeldetektor (14) zur Detektierung eines Lenkwinkels des Motorfahrzeuges und Erzeugung eines ein Maß für den detektierten Lenkwinkel darstellenden Lenk winkelsignals,
einem Ziellenkdrehmomentsignalgenerator (17) zur Erzeu gung eines ein Maß für ein Ziellenkdrehmoment darstel lenden Ziellenkdrehmomentsignals auf der Basis des durch den Lenkwinkeldetektor (14) erzeugten Lenkwinkel signals und
einem Motortreibersignalgenerator (19) zur Erzeugung eines dem Elektromotor (11) zuzuführenden Motortrei bersignals auf der Basis der Differenz zwischen Ziel lenkdrehmomentsignal und Handlenkdrehmomentsignal.
2. Elektrisch betätigtes Servolenksystem (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Handlenkkraft-Gene
ratoreinrichtung (7) ein mit den lenkbaren Rädern (10)
in Wirkverbindung stehendes Lenkrad (2) aufweist.
3. Elektrisch betätigtes Servolenksystem (1) nach Anspruch
1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ziellenk
drehmoment-Signalgenerator (17) Mittel zur Multiplika
tion des Lenkwinkels mit einem relativ großen Koeffi
zienten zur Erzeugung des Ziellenkdrehmomentsignals bei
einem im Vergleich zu einem vorgegebenen Wert kleineren
Lenkwinkel sowie zur Multiplikation des Lenkwinkels mit
einem relativ kleinen Koeffizienten zur Erzeugung des
Ziellenkdrehmomentsignals bei im Vergleich zu einem
vorgegebenen Wert größeren Lenkwinkel umfaßt.
4. Elektrisch betätigtes Servolenksystem nach einem der
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ziellenkdrehmoment-Signalgenerator (17) eine Umsetzer
tabelle, welche eine erste Gruppe von jeweiligen
Steuerwinkeln proportionalen Ziellenkdrehmomenten bei
einem ersten Gradienten sowie eine zweite Gruppe von
jeweiligen Lenkwinkeln bei einem zweiten gegenüber dem
ersten Gradienten kleineren Gradienten proportionalen
Ziellenkwinkeln enthält, sowie Mittel zur Auswahl eines
der Ziellenkdrehmomente aus der ersten Gruppe in Abhän
gigkeit vom Lenkwinkel, wenn dieser kleiner als ein
vorgegebener Wert ist, sowie zur Auswahl eines der
Ziellenkdrehmomente aus der zweiten Gruppe in Abhängig
keit vom Lenkwinkel, wenn dieser größer als ein vorge
gebener Wert ist, umfaßt.
5. Elektrisch betätigtes Servolenksystem (1) nach einem
der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Motortreibersignalgenerator (19) eine Motorstrom-Ein
stelleinheit (20) zur Einspeisung eines negativen
Stroms als Motortreibersignal in den Elektromotor (11)
bei positivem Differenzwert sowie Einspeisung eines po
sitiven Stroms als Motortreibersignal in den Elektro
motor (11) bei negativem Differenzwert enthält.
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